Mammern
Erscheinungsbild
| Mammern | |||||||||||||||||||
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| Staat: | |||||||||||||||||||
| Kanton: | |||||||||||||||||||
| Bezirk: | Frauenfeld | ||||||||||||||||||
| BFS-Nr.: | 4826 | ||||||||||||||||||
| Postleitzahl: | 8265 | ||||||||||||||||||
| Koordinaten: | 710993 / 278256 | ||||||||||||||||||
| Höhe: | 400 m ü. M. | ||||||||||||||||||
| Höhenbereich: | 395–630 m ü. M.[1] | ||||||||||||||||||
| Fläche: | 5,45 km²[2] | ||||||||||||||||||
| Einwohner: | 704 (31. Dezember 2024)[3] | ||||||||||||||||||
| Einwohnerdichte: | 129 Einw. pro km² | ||||||||||||||||||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 30,3 % (31. Dezember 2024)[4] | ||||||||||||||||||
| Website: | www.mammern.ch | ||||||||||||||||||
Gasthaus zum Adler und katholische Kirche | |||||||||||||||||||
| Lage der Gemeinde | |||||||||||||||||||
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1980 | 1990 | 2000 | 2010 | 2018 | 2023 | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 322 | 398 | 401 | 392 | 484 | 533 | 584 | 651 | 686 | ||||||||||
Von den insgesamt 686 Einwohnern der Gemeinde Mammern am 31. Dezember 2023 waren 201 bzw. 29,3 % ausländische Staatsbürger. 205 (29,9 %) waren evangelisch-reformiert und 197 (28,7 %) römisch-katholisch.[12]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2016 bot Mammern 324 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 8,5 % in der Land- und Forstwirtschaft, 2,3 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 89,2 % im Dienstleistungssektor tätig.[13]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mammern und das Eschenzer Becken sind im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt.
- Die 1750 eingeweihte barocke Schlosskapelle, die vom Vorarlberger Architekten Johann Michael Beer (1696–1780) entworfen wurde. Das Innere wurde hauptsächlich durch den Kemptener Maler Franz Ludwig Hermann (1723–1791) gestaltet.
- Die Wallfahrtskapelle Sieben Schmerzen Mariä in Klingenzell.
- Die Ruinen der Neuburg, der einstmals grössten Burg am Untersee.
- Gasthof zum Schiff
- Wohnhaus Dr. A. O. Fleisch-Strasse 1
- Schlosskapelle
- Untersee bei Mammern
- Wallfahrtskirche Mariahilf Klingenzell
- Ruine Neuburg
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- August Bach (Pädagoge), Schweizer Lehrer und Erzieher (1869–1950)
- Hans Walter von Roll (Adelsgeschlecht), Herr zu Bernau, Neuenburg und Mammern, Ritter St. Stephan (1579–1639)
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Alfons Raimann, Peter Erni: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Thurgau VI. Der Bezirk Steckborn. (Kunstdenkmäler der Schweiz, Band 98). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 200?, ISBN 3-906131-02-5.
- Emil Stauber: Geschichte der Herrschaften und der Gemeinde Mammern. Frauenfeld 1934.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Mammern – Sammlung von Bildern
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Mammern Auf ortsnamen.ch (Online-Datenbank), abgerufen am 15. Februar 2020
- ↑ Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019. Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (Excel-Tabelle; 0,1 MB), abgerufen am 20. Juni 2022.
- 1 2 3 4 Erich Trösch: Mammern. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Diese Abschnitte basieren weitgehend auf dem Eintrag im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS), der gemäss den Nutzungshinweisen des HLS unter der Lizenz Creative Commons – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0) steht. - 1 2 Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden. Kanton Thurgau, 1850–2000 (Excel-Tabelle; 0,1 MB),
Wohnbevölkerung – Wohnbevölkerung der Gemeinden 1990, 2000, 2010 und 2011 (PDF; 1,3 MB) und
Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019 (Excel-Tabelle; 0,1 MB). Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau, abgerufen am 20. Juni 2022. - ↑ Quelle: Vorarlberger Landesmuseum Bregenz, in: Aufgelistet! Funde von Pfahlbauten am Untersee. In: Südkurier vom 9. September 2011.
- ↑ Geschichte Mammerns. Auf der Webseite der Gemeinde Mammern, abgerufen am 30. Dezember 2019
- 1 2 Wappen. Auf der Webseite der Gemeinde Hüttlingen, abgerufen am 29. Dezember 2019
- 1 2 Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 23. August 2024.
- ↑ Thurgau in Zahlen 2019. Auf der Website der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (PDF-Datei; 1,8 MB), abgerufen am 28. April 2020.




