Locus Felicis
| Mauer bei Amstetten | ||
|---|---|---|
| Alternativname | Loco Felicis Lacufelicis, Ad Iuvense | |
| Limes | Noricum | |
| Abschnitt | Strecke 1 Noricum (rückwärtige Linie) | |
| Datierung (Belegung) | 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr. | |
| Typ | * Reiter bzw. Kohortenkastell, * Binnenkastell (Nachschubdepot und befestigte Zivilsiedlung) | |
| Einheit | * Legio X Gemina ? * Legio II Italica ? * Legio I Noricorum ? * Equites Sagittarii | |
| Größe | ca. 160 m × 200 m (2,5 ha) | |
| Bauweise | a) Holz-Erde-Kastell ?, b) Steinkastell (mehrphasig) | |
| Erhaltungszustand | oberirdisch nicht sichtbar, NW Seite von der Url abgeschwemmt | |
| Ort | Mauer bei Amstetten | |
| Geographische Lage | 48° 5′ 44″ N, 14° 47′ 53″ O | |
| Vorhergehend | Kastell Wallsee (nordwestlich) | |
| Anschließend | Kastell Arelape (nordöstlich) | |
| ONr. | Beschreibung/Zustand | Lage |
|---|---|---|
| Gebäude S1 (vormals A) | Das repräsentative Gebäude wurde von Nistler als einziges sehr detailliert beschrieben. Er erkannte zwei Bauphasen, und zwar einerseits zwei Räume mit Schlauchheizungen und Praefurnium (Räume A, B, G) und andererseits der spätere Einbau eines kleinen Bades (Räume C–F), das jedoch nicht von den beiden Wohnräumen aus betretbar war. Diese Räume gehörten zu einem rund 22 × 24 m (528 m²) großen Haus, das aus einem 1,5 m breiten straßenseitigen Korridor mit rechteckigem Zubau, einem 170 m² großen L‑förmigen Innenhof und einem 5 × 6 m großen nördlich von Raum A gelegenen weiteren Raum bestand. Die Badeanlage war demnach nur über den Innenhof erreichbar.[37] | Südwestecke der Befestigung. |
| Gebäude S2 | Ein 13,5 × 30 m (405 m²) großes langsrechteckiges Haus das an seiner Westseite einen 3,1 m breiten Korridor und im Osten zwei große Räume besaß. Die nördliche Bauflucht der Gebäude S1–S2 ist mit ihm identisch. Der Abstand zu S1 beträgt 4,5 m.[38] | |
| Gebäude S3 | Ein 15 × 16 m (240 m²) messendes Mauer‑Geviert ohne erkennbare Innenteilung mit 8 m nach Süden versetzte Bauflucht, die östlich dem Gebäude S2 folgt, Abstand 3,3 m.[39] | |
| Gebäude S4 | Die Orientierung einer 9,5 × ›11 m große Struktur weicht von der Bauflucht der übrigen Gebäude um 22° nach Nordosten ab. Sie dürfte ein chronologisch älteres Gebäude reflektieren.[40] | |
| Gebäude S5 (vormals D–F) | Seine Mauerstrukturen gehören einer jüngeren Bauphase an, sie wurden laut Ausgräber nach Aufgabe des Gebäudes S11 errichtet und ragen in den Straßenbereich hinein.[41] | |
| Gebäude S6 (vormals G 1–5) | Nistler beobachtete auf einer mindestens 21 × 88 m großen Fläche einen Estrichboden unterschiedlicher Stärke, den er als Exerzierplatz interpretierte. Der Estrich überlagert im Westen eine T‑förmige Mauer, im Ostteil des Mörtelbodens sind zwar Schlauchheizungen beobachtet worden, weitere Gebäudereste konnten hier allerdings nicht festgestellt werden. Anhand der Ausführungen von Nistler ist nicht erkenntlich, ob die mit dieser Heizung ausgestatteten Bauten chronologisch jünger oder älter als der Estrich sind. In den Magnetikdaten ist zusätzlich zwischen dem Gebäude S3 und den Strukturen S5 ein weiterer, 7,7 m langer und 4 m breiter T‑Heizkanal nördlich des Turmes T3 sichtbar.[42] | Im Südostteil der Festung. |
| Gebäude S7 (vormals K) | Ein mutmaßlich zweiräumiges Gebäude; der östliche Raum von 11,7 × 12,7 m Größe war mit einer Heizanlage mit (gestempelte Bodenplatten der FIG[ulina] PE) ausgestattet im Süden stand eine unbeheizte Apsis von 5 m Durchmesser; der daran westlich anschließende Raum liegt unter der heutigen Autostraße. Dieses Gebäude wurde über einer Brandschicht errichtet und dürfte chronologisch zur jüngsten Besiedlungsphase gehören.[43] | In der Südostecke der Festung. |
| Gebäude S8 (vormals I) | In nur 3 m Distanz zum Torturm T8 bzw. 8,5–10 m zur östlichen Wehrmauer stand ein 39,8 m breites und mindestens 27,7 m langrechteckiges Gebäude. Es gliedert sich in einige 5 m breite längsrechteckige Räume im Osten, einen annähernd quadratischen, 23 × 23,6 m großen Innenhof und eine 11,2 m breite Raumreihe im Westen. Im Innenhof stand - in 4 m Entfernung von seiner westlichen Begrenzungsmauer - ein Portikus (Säulenstellung 4 m), spiegelgleich könnte sich ein zweiter Portikus auch im Osten des Hofes befunden haben. In der Nordostecke der Grabung war ein Raum erkennbar, der aus der schmalen Raumreihe nach Westen vorsprang, hier dürfte demnach eine weitere Raumreihe den Abschluss des Hofes gebildet haben. Auch dieses Gebäude wurde über einer Brandschicht errichtet und der jüngsten Besiedlungsphase zugeordnet.[44] | Nördlich der Hauptstraße am Osttor. |
| Gebäude S9 | Erkennbar war eine längsrechteckige, 7,5 × 16,5 m große Gebäudestruktur, an die im Norden ein 4 × 7 m großer Raum mit Schuttablage (Heizanlage?) anschließt. In einer Entfernung von 5 m befindet sich eine längsovale, etwa 3 m messende Anomalie von 60 nT Stärke, die als Ofen oder Feuerstelle angesehen werden kann, eine weitere Anomalie von 50 nT Stärke mit vergleichbarer Form liegt 20 m nördlich davon. Diese Strukturen dürften als Teile eines größeren Gebäudes zu sehen sein, dessen Grundmauern in den geophysikalischen Messdaten nicht mehr exakt zu eruieren waren. | Nördlich der Hauptstraße. |
| Gebäude S10 | Es handelt sich um ein 18,2 × 33 m (600 m²) großes Gebäude mit rechteckigen Grundriss (Streifenhaus). Von der Raumaufteilung waren lediglich ein 4 m breiter straßenseitiger Korridor sowie ein 4 × 37 m großer rechteckiger Einbau in der Nordostecke erkennbar. Mehrere in den magnetischen Messdaten sichtbare ovale Anomalien können (wahrscheinlich) als Feuerstellen interpretiert werden, wobei unklar ist, ob sie chronologisch noch dem Gebäude oder einer späteren Nachnutzung zuzuordnen sind.[45] | |
| Gebäude S11 (vormals C) | Das 18 × 33 m (594 m²) große Gebäude S11 wurde von Nistler ausgegraben. Laut den geophysikalischen Messergebnissen lag das Gebäude um 1,7 m weiter südlich und westlich als auf den bislang publizierten Plänen. Der Abstand zwischen den Gebäuden S10–11 beträgt 4 m, jener zwischen S11–12 3,5 m. Der Gebäudegrundriss setzt sich aus einem zentralen, 10 × 21 m großen, an drei Seiten von 1,9 m breiten Korridoren und Räumen umgebenen Innenhof und aus zwei den Zugang flankierenden Räumen von 5 × 6 m Größe zusammen.[46] | |
| Gebäude S12 (vormals B) | Das Gebäude besteht aus einem 14,3 × 22,8 m (326 m²) großen Haupthaus mit einem 3,2 m breiten straßenseitigen Korridor und einem in der Nordostecke angebauten Raum von 3,3 × 5,2 m. Es wurde 1908 freigelegt, wobei aber nur die Fundamentgräben aufgedeckt werden konnten. Die große Anzahl thermoremanent erhöhter Anomalien in seinem Inneren, lässt vermuten, dass nicht die gesamt Fläche des Hauses, sondern lediglich die Mauerverläufe (Fundamentgräben) freigelegt worden sind. Die geophysikalischen Messdaten zeigen an der Ostseite vier jeweils 3,8 m breite Räume.[47] | Entgegen der ursprünglichen Verortung weicht seine Position um 1,2 m nach Norden und 0,65 m nach Westen von der Nisters Planvorlage ab. |
| Gebäude S13 | Das Haus misst 13,3 × 22,8 m (303 m²) und zeichnet sich, wie auch S12, vor allem durch erhöhte Anomalien in seinem Inneren aus. Die Rückseite wird von einem 4 m breiten Korridor gebildet, im Inneren des Gebäudes lässt sich lediglich an der Westseite ein 3 × 4 m großer Raum abgrenzen.[48] | Im Abstand von 2,8 m westlich des Gebäudes S12. |
| Gebäude S14 | Das 9,7 × 16 m (155 m²) große Gebäude und wird im Norden vom Geländeabbruch begrenzt. Es setzt sich aus einem 3,8 m breiten straßennahen Korridor und einem Hauptraum zusammen.[49] | 12 m östlich der Toranlage T19–20. |
| Gebäude S15 (vormals H) | Im Bereich des Gebäudes konnte lediglich im äußersten Süden ein 5 m schmaler Streifen geophysikalisch prospektiert werden. Das Gebäude, dessen Nordteil vom Fluss Url weggerissen worden war, wurde 1909 von Nistler freigelegt. Es misst 37,5 × 19,5 bzw. >25,7 m und besitzt eine Grundfläche von mindestens 840 m². Im Süden und Westen säumen 4 m breite Korridore bzw. Raumreihen einen zentralen Hof, der im Osten und Süden von einem weiteren 5,7 m bzw. 4 m breiten Korridor umgeben ist. Innerhalb dieses Korridors befindet sich im Süden eine T‑förmige Schlauchheizung.[50] |
Limesstraße
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]





Die 1907 angeschnittene, 3,7 m breite Limesstraße auf dem Kastellareal verband das West- mit dem Osttor. Zwischen der Bahnübersetzung und einer Abzweigung nach Öhling wurde 1925 auf dem Grundstück Lechner ein weiteres Stück der aus dem Osttor führenden Limesstraße entdeckt. Ihr Verlauf konnte bis auf eine Länge von einem Kilometer verfolgt werden (Waidhofenerstraße – Westbahn).[51]
Garnison
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Eine frühe Truppenbelegung ist für Mauer bis heute nicht befriedigend geklärt, eine prinzipatszeitliche Truppe nicht bekannt. Aufgrund des in dieser Hinsicht geringen Forschungsstandes ist die Frage nach der Herkunft der Besatzungstruppen dieses Militärplatzes kaum befriedigend zu lösen. Nach Ausweis der hier aufgefundenen Ziegelstempel könnten hier in wechselnder Abfolge Vexillationen der Legio X Gemina, Legio II Italica und Legio I Noricorum stationiert gewesen sein. Einige Sicherheit gibt es nur für die spätantike Besatzung, laut der Notitia Dignitatum lagen in Lacufelicis Equites Sagittarii, eine Einheit berittener Bogenschützen, die unter dem Kommando des Dux Pannoniae Primae et Norici Ripensis standen.[52] Die militärische Prägung der spätantiken Bewohner von Mauer lässt auch anhand der (wenigen) bereits im Detail vorgelegten Grabinventare ablesen. Aus Gräbern der Südnekropole wurden fünf Zwiebelknopffibeln sowie mehrere der spätantiken Militärtracht zuweisbare Gürtelbeschläge geborgen. Im Gräberfeld Ost fand sich zudem ein Langschwert und eine Lanzenspitze die die Präsenz eines Foederaten annehmen lassen.[53]
Vicus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die geophysikalischen Messungen außerhalb der Kastellmauern erbrachten bislang keine Beweise für die Existenz einer extramuralen Siedlung während der römischen Besiedlungsphase. Östlich der Festung sind in den Magnetik‑Daten lediglich einige Gruben, jedoch keine linearen Strukturen feststellbar, auch die Radar‑Daten bezeugen keine Gebäudereste mit Steinfundamenten. Es ist kein der Wehrmauer vorgelagerter Graben zu erkennen, auch eine aus der Toranlage nach Osten führende, auf den Plänen von Rudolf Noll eingezeichnete Straße, zeichnet sich weder auf Luftaufnahmen noch in den geophysikalischen Messdaten ab. Auf der Parz. 928 wurden 1967 Teile eines zweischiffigen aus gemörtelten, 0,6–0,65 m breiten Mauern errichteten, von Südwest nach Nordost orientierten Gebäudes von 5,4 m Breite (Länge unbekannt) freigelegt. In einer zweiten Bauphase erweiterte man den Bau noch um einen Vorraum, indem man die Längsmauern um 2 m nach Südwesten vorzog, verbunden mit einer 0,5 m breiten Mauer. Um das Gebäude fanden sich in weiterer Folge noch drei Pfostengruben. Die Grabung fand im Nahebereich des Gräberfeld Ost statt, es ist daher nicht auszuschließen, dass dieses Gebäude im Kontext mit einem Kultbau steht. Auch im Bereich des Fundorts des Jupiter Dolichenus‑Hortfundes waren keine Gebäudereste zu erkennen.[54]
Brennöfen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Katastralgemeinde Abetzberg, Gemeinde Aschbach Markt, wurden bei geophysikalischen Messungen mutmaßliche Reste von drei rundovalen Brennöfen nachgewiesen.
- Ofen 1: 4,4 × 5,1 m, Höchstwert 238 nT im westlichen Bereich der Brennkammer;
- Ofen 2: 4,2 × 4,3 m, Höchstwert 209 nT im westlichen Bereich der Brennkammer;
- Ofen 3: 4,1 × 4,7 m, Höchstwert 191 nT im westlichen Bereich der Brennkammer.
Nordwestlich des Ofens 3 ist eine leicht birnenförmige, 2,6 × 3,6 m große Anomalie mit Höchstwerten von 86 nT im Nordbereich zu erkennen, die als verziegelte Grube oder aber als weiterer Ofen zu interpretieren ist. Südwestlich stand eine 5,2 × 8,5 m (44,2 m²) große Gebäudestruktur. Die drei Öfen wurden wohl als Ziegel‑, Keramik‑ oder Kalkbrennöfen verwendet. Der Abstand zwischen ihnen beträgt jeweils 1–1,5 m bzw. 5 m (von Ofenmitte zu Ofenmitte). Die extrem hohen Werte in den Brennkammern sind Indizien für Öfen, Werte über 120 nT werden aber eher mit Eisenteilen in Verbindung gebracht. Ihre Form erinnert an Kalkbrennöfen, wie sie zuletzt in den Canabae von Lauriacum freigelegt wurden, rundovale Strukturen mit 3,6–3,8 m oberem Durchmesser, deren Abstand größer ist, mit durchschnittlich 9 m von Ofenmitte zu Ofenmitte. Sehr gut vergleichbar ist auch ihre topograische Lage, da sich die Öfen in Abetzberg ebenfalls an einem Hang befinden. Die Fundorte der Ziegel der igulinas iuvensianas legionis I Noricorum, erstreckte sich von Lauriacum bis zum Kastell Ad Flexum in Ungarn. In diesem sehr weitläufigen Verbreitungsgebiet sind nur in Mauer alle drei bekannten Stempeltypen der igulinas iuvensianas vertreten, anhand derer ein Bezug zu Adiuvense und damit auch zu diesen Brennöfen als einer der Produktionsorte hergestellt werden könnte.[55]
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bewohner von Locus Felicis lebten wohl in einem eher armselig ausgestatteten, kleinen Militärstützpunkt, an einem zu dieser Zeit sehr unruhigen und gefährlichen Abschnitt der Reichsgrenze. Die nächste größere Stadt, Lauriacum, war bis zu sechs Stunden Fußmarsch entfernt. Nach den wenigen Anhaltspunkten, die man vor allem aus dem Inschriften des Schatzfundes gewinnen konnte (siehe unten), handelte es sich nicht um eine geschlossen indigene, sondern um eine von ihrer Herkunft nach stark durchmischte Siedlergemeinschaft. Neben Leuten aus Noricum (z. B. eine Frau mit dem keltischen Namen Matugena) stammten die meisten Zuwanderer wohl aus dem Süden oder noch weiter entfernteren Provinzen im Osten des Reiches. Zur Oberschicht gehörten zweifellos ein Decurio, Postumus Celer, und ein Veteran, Marius Ursinus, die stellvertretend für die im Ort lebenden Soldaten stehen. Den größten Bevölkerungsanteil bildeten aber wohl kleine Handwerker, Bauern und Tagelöhner. Besonders auffällig ist der hohe Anteil an Frauen, die laut den Votivinschriften sehr aktiv am kulturellen Leben des Ortes teilgenommen haben müssen. Die meisten Funde stammten jedoch auch aus bescheidenen Milieus. Obwohl einige von ihnen offensichtlich importiert worden waren (z. B. Prunksieb, Schnellwaage und Bronzelampe), machen die vielen Reparaturspuren an den Bronzegeschirren und Weihegeschenken deutlich, dass seine Besitzer nur über ein begrenztes Einkommen verfügten und deshalb Neuanschaffungen in dieser Richtung wohl nur selten getätigt werden konnten. Dennoch waren 75 % der Silbervotive des Hortfundes beschriftet, was auf eine schon tiefverwurzelte Romanisierung der örtlichen Bevölkerung schließen lässt.
Hortfund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 8. März 1937 wurden bei Bauarbeiten am Anwesen Josef Geiger, etwa 40 m südlich vom mittleren Abschnitt der Kastellmauer, in nur geringer Tiefe ein antiker Hortfund entdeckt. Die Sicherstellung erfolgte zwar ohne fachwissenschaftliche Kontrolle, dennoch dürfte der ursprüngliche Gesamtbestand weitestgehend erhalten geblieben sein. Dazu beigetragen hatte auch, dass einer der Finder seinerzeit bei den Ausgrabungen der Limeskommission 1907–1910 mitgewirkt und dafür gesorgt hatte, dass selbst Kleinteile behutsam geborgen wurden. Einem weiteren glücklichen Zufall war es zu verdanken, dass auch der Konservator der Zentralstelle für Denkmalschutz, Josef Schicker, rechtzeitig von diesem sensationellen Fund Kenntnis erhielt und durch Anlage eines Inventars verhinderte, dass die überwiegende Mehrzahl der Fundgegenstände in falsche Hände geriet. Alles was man heute über die näheren Fundumstände weiß, geht auf die damaligen Aufzeichnungen Schickers zurück. Eine vom 15. bis 17. März 1937 andauernde Nachgrabung durch das Österreichische Archäologische Institut unter der Leitung von Erich Swoboda erbrachte jedoch keinerlei Spuren eines Tempels oder anderer Mauerzüge, lediglich einige unbedeutende Streufunde wurden geborgen. Zwischen 1943 und 1971 konnten auch jene Stücke wieder zurückerworben werden (Silbervotive, Eisengegenstände), die von den Beteiligten als „Andenken“ einbehalten wurden. Nur ein Bronzekessel blieb bis heute verschollen. Sämtliche Artefakte werden heute im Kunsthistorischen Museum in Wien aufbewahrt bzw. ausgestellt.
Die mit dunkler Erde verfüllte Grube enthielt bis zu 100 römische metallene Kultgegenstände, diverse Hausgeräte und Werkzeug. Wissenschaftlich interessant waren aber vor allem die Votivgaben für den Jupiter-Dolichenus-Kult. Die Artefakte waren noch erstaunlich gut erhalten, von großer handwerklicher Qualität und wiesen nur geringe Beschädigungen auf. Einige Objekte hatten sich jedoch schon in ihre Bestandteile aufgelöst und mussten wieder zusammengesetzt und neu verlötet werden. Die Bronzegegenstände waren mit einer Patina überzogen, die aus Eisen teilweise stark korrodiert, wiesen aber noch einen stabilen Metallkern auf und wurden konserviert. Etwa ein Drittel der Metallobjekte hatte eindeutig eine kultische Funktion.[56] Aufgrund der Position einiger Kleinfunde (Siebe, Lampen, Medusareliefs) gewann Schicker den Eindruck, dass sie ursprünglich in einer Kiste oder einen Sack aufbewahrt gewesen sein müssen.[57] Die Grube enthielt ausschließlich Gegenstände aus Bronze, Silber und Eisen. Ihre Anlage ließ auf eine hohe Sorgfalt und Einhaltung eines Ordnungsprinzips bei der Deponierung der Gegenstände schließen.
Geborgen werden konnten mehrere Götterstatuen und Kultgegenstände, darunter
- die erste vollständig erhaltene Darstellung des Jupiter Dolichenus die bekannt wurde,
- die einzige bekannte Figurengruppe der Juno Regina mit Jupiter Dolichenus,
- eine Statuette der Siegesgöttin Victoria,
- die ersten – vollständig geborgenen – dreieckigen Votivtafeln,
- bronzene Relieffragmente,
- diverse Bronzebleche,
- 27 Silbervotive in Palmblätterform mit 25 Weihinschriften und
- eine bronzene Schwurhand,
- bronzene Öllampen und
- Glöckchen.
An Haushaltsutensilien und Werkzeugen wurden
- schön gearbeitete Küchensiebe,
- einige Metallkessel,
- eine Kanne,
- eine Pfanne,
- Waagen,
- Waagschalen,
- ein Dreifuß,
- ein Bratrost,
- Messer,
- Beile,
- eine Sichel und
- Fleischhaken
sichergestellt. Etwas abseits der Fundstelle fand sich nur noch eine Abfallgrube, sie enthielt hauptsächlich zerschlagene Gebrauchskeramik und Tierknochen. Diese Funde standen jedoch in keinerlei Zusammenhang mit dem Metallhortfund. Die herausragendste Stellung nehmen bei diesen Hortfund sicher die Götterfigurengruppen ein. An der Jupiter-mit-Stier-Gruppe war auch eine Weiheinschrift des Stifters angebracht:[58]
“I(ovi) o(ptimo) m(aximo) D(olicheno) Marr(ius) Ursinus veter(anus) ex ius(su) pos(uit) l(aetus) l(ibens) m(erito)”
„Dem besten, größten Jupiter Dolichenus hat der Veteran Marrius Ursinus auf Befehl (dies) freudig, gern und verdientermaßen gestiftet.“
Jupiter Dolichenus steht auf dem Rücken eines Stiers, bekleidet mit phrygischer Mütze, langärmeligem Untergewand, Muskelpanzer mit breitem Gürtel und Halbstiefeln; um die Schultern ist ein Mantel gelegt. Die rechte Hand hält das Doppelbeil (nur der Stiel blieb erhalten), die linke das Blitzbündel. Haar und Bart umgeben in Spirallocken das Gesicht. Um den Bauch des Stiers ist eine breite Binde geschlungen. Auf der Vorderseite des quaderförmigen Postaments nennt eine vierzeilige Inschrift den Veteranen Marrius Ursinus als Stifter. Marrius war offensichtlich Soldat, leider ist in dieser Inschrift nicht der Name seiner Einheit angegeben. Es ist daher unklar, ob er in der Garnison von Locus Felicis oder eventuell bei der Legio II Italica in Lauriacum gedient hat.[59]
Kein einziges der Objekte ist in das 4. Jahrhundert zu datieren, deshalb schloss Rudolf Noll eine Verbergung der Gegenstände nach der Zerstörung des Heiligtums durch christliche Fanatiker aus. In vielen Details ist dieser Hortfund mit jenem von Kastell Weißenburg zu vergleichen, sie fanden sich in der Nähe der Befestigung und wurden sorgfältig deponiert und vergraben. In beiden Fällen fanden sich auch keine Münzen, was die Datierung erheblich erschwert hat. Die Metallgegenstände selbst stammen aus unterschiedlichen Zeitperioden. Seine Blütezeit erreichte der Dolichenuskult unter Kaiser Septimius Severus, nach dem Ende seiner Dynastie kam er wieder deutlich aus der Mode. Rudolf Noll vermutet, dass das Tempelinventar im Zuge des großen Alamanneneinfalles von 233 n. Chr. vergraben wurde.[60] Für diese Zeit traten besonders in Raetien massiert Münzschatzfunde auf, deren östlichster in Seewalchen am Attersee in Oberösterreich zu Tage kam.
Dolichenustempel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Standort des Heiligtums konnte bis heute nicht lokalisiert werden. Rudolf Noll zieht auch in Betracht, dass es für die Kultausübung kein eigenes dafür errichtetes Gebäude gegeben haben könnte. Eine Identifizierung der bisher aufgedeckten Bauen als Dolichenustempel ist schwierig und mangels weiterer stichhaltiger Funde, wie z. B. Steindenkmäler, Altäre oder ein Relief, kaum möglich, da keine spezifischen Grundrisse derartiger Tempelbauten bekannt sind.[61]
Gräberfelder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Südlich und südöstlich des Siedlungsareals befanden sich zwei Gräberfelder, in denen hauptsächlich Körperbestattungen mit Münzen bis Valentinian I., Gratian und Arcadius, aber nur wenige Brandgräber vorkamen. Das Gräberfeld Ost liegt heute zum größten Teil unter den Westbahngeleisen, das Gräberfeld Süd befand sich nahe der Mittelschule. Im Nordwesten wurde 1907 – ein allerdings bereits geplündertes – Ziegelplattengrab beobachtet. An dem aus dem Osttor führenden Straßenstück entdeckten Arbeiter 1925 eine antike Körperbestattung mit einer Münze des Probus. Der Befund konnte danach aber nicht mehr genau lokalisiert werden.[62] Zusammen mit den nicht mehr exakt lokalisierbaren römerzeitlichen Gräbern, sind etwa 200 Bestattungen bekannt. Man fand Brandgräber, die von Körpergräbern überlagert wurden, aber auch ein Nebeneinander von Brand‑ und Körperbestattungen. Die Nekropolen dehnten sich hauptsächlich südlich der Befestigungsmauern aus, im Norden war aufgrund des Verlaufs der Url dafür zu wenig Platz. Nördlich der Limesstraße waren keine Gräber mehr auszumachen; das südlich der Trasse liegende Gräberfeld‑Ost war nur sehr spärlich belegt, hier befand sich auch das älteste nachweisbare Grab, das an die Wende vom 2. zum 3. Jahrhundert n. Chr. datiert werden konnte. Eine stärkere Belegung setzte wieder in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts ein, ein Schwerpunkt ist, anhand der publizierten Befund‑ und Fundvorlagen, im 4. Jahrhundert auszumachen, die Funde lassen eine Belegung bis weit in das 5. Jahrhundert annehmen.[63]
Brennöfen in Abetzberg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Geophysikalische Messungen mit Magnetik in der Katastralgemeinde Abetzberg, Gemeinde Aschbach Markt, Parzelle 742, deuten auf die Existenz einer Ofenbatterie hin. Die Messfelder direkt nördlich der Url erbrachten keine archäologisch relevanten Befunde, weiter hangaufwärts waren jedoch drei starke Anomalien zu erkennen. Dabei handelt es sich um rundovale, nach Nordwesten leicht halbrund ausstrahlende Anomalien von drei Objekten, die als Öfen gedeutet werden.
- Ofen 1: 4,4 × 5,1 m, Höchstwert 238 nT im westlichen Bereich der Brennkammer;
- Ofen 2: 4,2 × 4,3 m, Höchstwert 209 nT im westlichen Bereich der Brennkammer;
- Ofen 3: 4,1 × 4,7 m, Höchstwert 191 nT im westlichen Bereich der Brennkammer. Nordwestlich davon ist eine leicht birnenförmige, 2,6 × 3,6 m große Anomalie mit Höchstwerten von 86 nT im Nordbereich zu erkennen, entweder eine verziegelte Grube oder ein weiterer Ofen.
Südwestlich der Ofenbatterie stieß man auf eine 5,2 × 8,5 m (44,2 m²) große Gebäudestruktur. Die drei rundovalen Öfen wurden entweder als Ziegel‑, Keramik‑ oder Kalkbrennöfen verwendet. Der Abstand zwischen den drei Öfen beträgt jeweils 1–1,5 m bzw. 5 m von Ofenmitte zu Ofenmitte. Die extrem hohen Werte in den Brennkammern sind Indizien für Öfen, Werte über 120 nT werden allgemein jedoch eher mit Eisenteilen in Verbindung gebracht. Die Form erinnert an Kalkbrennöfen, wie sie zuletzt in den Canabae von Lauriacum freigelegt wurden, rundovale Strukturen mit 3,6–3,8 m oberem Durchmesser, deren Abstand größer ist, mit durchschnittlich 9 m von Ofenmitte zu Ofenmitte. Sehr gut vergleichbar ist die topografische Lage, zumal sich die Öfen in Abetzberg wie auch in Enns in Hanglagen befinden.[64]
Villa Rustica
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während der Bodenradaruntersuchungen wurden auch große Mauerstrukturen entdeckt, die auf die Existenz einer Villa rustica mit Haupt- und Nebengebäuden, hindeuten.
Hinweis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Römermuseum ist im ehemaligen SAM-Container („Castellum Mauer“) untergebracht, der nahe der Mittelschule aufgestellt wurde. Darin werden Fundstücke aus der Römerzeit und auch ein Modell des Kastells ausgestellt. Der Murus Römerrundweg besteht aus acht Stationen, ausgehend vom Hauptplatz und endend bei der Urlbrücke.
Denkmalschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Anlagen sind Bodendenkmäler im Sinne des Denkmalschutzgesetzes.[65] Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden ohne Genehmigung des Bundesdenkmalamtes stellen eine strafbare Handlung dar. Zufällige Funde archäologischer Objekte (Keramik, Metall, Knochen etc.) sowie alle in den Boden eingreifenden Maßnahmen sind dem Bundesdenkmalamt (Abteilung für Bodendenkmale) zu melden.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Josef Gaisberger: Archäologische Nachlese. Teil 1. In: Berichte über das Museum Francisco-Carolinum. Jahrgang 24, Linz 1864, S. 65–75 (zobodat.at [PDF]).
- Max Nistler: Die Grabungen in Mauer-Öhling (= Der römische Limes in Österreich. 10). Wien 1909.
- Kurt Genser: Der österreichische Donaulimes in der Römerzeit. Ein Forschungsbericht (= Der Römische Limes in Österreich. 33). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-0783-8.
- Rudolf Noll: Das Inventar des Dolichenusheiligtums von Mauer an der Url (Noricum) (= Der römische Limes in Österreich. 30). Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1980.
- Marianne Pollak: Die römischen Gräberfelder von Mauer an der Url, VB Amstetten, Niederösterreich. In: Archaeologia Austriaca 72, 1988.
- Manfred Kandler, Hermann Vetters (Hrsg.): Der römische Limes in Österreich. Ein Führer. Wien 1989.
- Eva Steigberger: Mauer an der Url - Locus Felix (?). Auxiliarkastell - vicus. In: Verena Gassner, Andreas Pülz (Hrsg.): Der römische Limes in Österreich. Führer zu den archäologischen Denkmälern. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2015, ISBN 978-3-7001-7787-6, S. 188–190.
- René Ployer: Der norische Limes in Österreich. Fundberichte aus Österreich, Materialhefte Reihe B 3, Österr. Bundesdenkmalamt, Wien 2013.
- Orsolya Heinrich-Tamáska (Hrsg.): Keszthely-Fenekpuszta im Kontext Spätantiker Kontunitärsforschung Zwischen Noricum Und Moesia. Castellum Pannonicum Pelsonense Vol. 2, Archäologisches Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Geisteswissenschaftliches Zentrum, Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. Balatoni Múzeum (Balatoni-Museum) Verlag Marie Leidorf GmbH, Budapest / Leipzig / Keszthely / Rahden/Westfalen 2011. Darin:
- Peter Scherrer: Noricum in der Spätantike – Zu den Forschungen des vergangenen Jahrzehnts (mit einem Beitrag von Bernhard Schrettle).
- Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121 (PDF).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise und Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hannsjörg Ubl: Wallsee in römischer Zeit. In: Marktgemeinde Wallsee-Sindelburg (Hrsg.): Wallsee-Sindelburg. 1. Auflage. 2017, S. 24–41.
- ↑ Kurt Genser: 1986, S. 202.
- ↑ „…ad Murum iuxta fluvium Urula“, Rudolf Noll: 1980, S. 9.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014-2015. In: Roman Academy Institute of Archaeology and History of Cluj (Hrsg.): Ephemeris Napocensis. Band XXVII. Bucuresti 2017, S. 71–122.
- ↑ Orsolya Heinrich-Tamáska (Hrsg.): Keszthely-Fenekpuszta im Kontext Spätantiker Kontunitärsforschung Zwischen Noricum Und Moesia. Castellum Pannonicum Pelsonense. Vol. 2, Archäologisches Institut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Geisteswissenschaftliches Zentrum, Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e. V. Balatoni Múzeum (Balatoni-Museum) Verlag Marie Leidorf GmbH, Budapest • Leipzig • Keszthely • Rahden/Westf. 2011. Darin: Peter Scherrer: Noricum in der Spätantike – Zu den Forschungen des vergangenen Jahrzehnts (mit einem Beitrag von Bernhard Schrettle), S. 108.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 90.
- ↑ Fundberichte aus Österreich. Band 10, 1971, S. 71.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 13.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Kurt Genser: 1986, S. 214.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 92.
- ↑ Kurt Genser: 1986, S. 215.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 12.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 9.
- ↑ Kurt Genser: 1986, S. 216.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 87.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 14.
- ↑ Lupa ID 531
- ↑ Lupa ID 4971
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 87–88
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 88–89
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Kurt Genser: 1986, S. 210.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Anm.: Die überwiegende Mehrzahl der norischen Kastelle besaß quadratische bis leicht rechteckige Türme aus der mittelkaiserzeitlichen Epoche, die an der Innenseite der Wehrmauer angebaut waren und nicht vorsprangen.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Kandler/Vetters: 1989, S. 117–119.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 71–121.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 84.
- ↑ Max Nistler: 1909, S. 123f.; Pollak: 1988, S. 159.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 84–85.
- ↑ Fundberichte aus Österreich. Band 8, 1961–1965, S. 96.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 84–85.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 82–84.
- ↑ Fundberichte aus Österreich. Band 8, 1961–1965, S. 96.
- ↑ ND Occ., XXXIV, 33
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 92–93.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 85.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 86 und 93.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 25.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 19.
- ↑ AE 1939, 265
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 27.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 115.
- ↑ Rudolf Noll: 1980, S. 116.
- ↑ Fundberichte aus Österreich, Band 1, 1930–1934, S. 55.
- ↑ Peter Scherrer: Noricum in der Spätantike – Zu den Forschungen des vergangenen Jahrzehnts (mit einem Beitrag von Bernhard Schrettle). Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 87.
- ↑ Stefan Groh: Castrum Ad Iuvense (?) Neue Forschungen zur norischen Binnenfestung von Mauer bei Amstetten. Die geophysikalischen Prospektionen 2014–2015, in: EPHEMERIS NAPOCENSIS XXVII 2017, S. 86.
- ↑ Denkmalschutzgesetz ( vom 15. November 2010 im Internet Archive) auf der Seite des Bundesdenkmalamtes





