Er liegt südlich von Montreal zwischen den Green Mountains und den Adirondack Mountains an der Grenze der US-StaatenVermont und New York und hat im Norden noch geringen Anteil in der kanadischen Provinz Québec. Er ist nach Samuel de Champlain benannt, der ihn 1609 erforschte und ab dem 4. Juli des Jahres befuhr. Zu diesem Zeitpunkt galt er als Grenze zwischen den Stämmen der Algonkin im Osten und den Irokesen im Westen, was sich auch in den Namen ausdrückte, die die Urbewohner dem See gegeben hatten: Pe-Tonbonque (etwa: „Wasser, das zwischen ihnen [den Stämmen] liegt“) bei den Algonkin, Caniaderi-Guarunte (etwa: „See, der das Tor zum Land ist“) bei den Irokesen.[1]
Nach Entdeckung des Sees durch Samuel de Champlain 1609 gehörte dieser mit den umliegenden Gebieten zu Neufrankreich, bis dieses im Verlaufe des Siebenjährigen Krieges (1754–1763) von den Briten erobert wurde. Die Franzosen erbauten mehrere Forts entlang des Sees, von denen das bedeutendste Fort Carillon war, welches 1755 zu Beginn des Siebenjährigen Krieges am Südende des Sees errichtet wurde. Das Fort war mehrfach der Schauplatz militärischer Auseinandersetzungen zunächst zwischen Franzosen und Briten und dann zwischen Briten und Amerikanern.
Bekannt wurde das Gewässer durch ein angebliches Seeungeheuer, das nach seinem Entdecker de Champlain[2]Champ genannt wird. Tatsächlich notierte de Champlain lediglich die Sichtung eines ihm unbekannten Fisches, dessen Beschreibung den im See lebenden Stör passt.
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Seit 1982 steht Champ unter gesetzlichem Schutz, da er zu einer wichtigen Touristenattraktion geworden ist.