Am 11. Dezember 1893 schloss sich die Landgemeinde Kraam mit den Nachbarorten Plautwehnen (russisch: Rakitnoje) und Pokalkstein (Bogatoje) zur neuen Landgemeinde Kraam zusammen. Die Einwohnerzahl betrug im Jahre 1910 insgesamt 287[4].
Am 30. September 1928 vergrößerte sich die Landgemeinde Kraam um die Gutsbezirke Klycken (russisch: Kljukwennoje) und Plinken (Lessenkowo), die eingemeindet wurden. Die Zahl der Einwohner stieg bis 1933 auf 481 und betrug 1939 bereits 550[5].
Als Kriegsfolge kam Kraam 1945 mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion und erhielt 1947 die russische Bezeichnung „Gratschowka“.[6] Gleichzeitig wurde der Ort in den Dorfsowjet Schatrowski selski Sowet im Rajon Primorsk eingeordnet. Seit vor 1967 war Gratschowka selber Sitz dieses Dorfsowjets bzw. Dorfbezirks. Von 2005 bis 2015 gehörte Gratschowka zur Landgemeinde Krasnotorowskoje selskoje posselenije und seither zum Stadtkreis Selenogradsk.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑Michael Rademacher:Landkreis Samland.Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006.In:eirenicon.com.Abgerufen am 1.Januar 1900
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Erlass des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR vom 17. November 1947: Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad)