Kinding
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 0′ N, 11° 22′ O | |
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Eichstätt | |
| Höhe: | 378 m ü. NHN | |
| Fläche: | 51,7 km² | |
| Einwohner: | 2600 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 50 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85125 | |
| Vorwahlen: | 08467, 08423, 08461 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EI | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 76 137 | |
| LOCODE: | DE KDI | |
| Marktgliederung: | 16 Gemeindeteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: |
Kipfenberger Str. 4 85125 Kinding | |
| Website: | www.kinding.de | |
| Bürgermeister: | Andreas Schuster (CSU) | |
| Lage des Marktes Kinding im Landkreis Eichstätt | ||
Kinding ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und staatlich anerkannter Erholungsort.

Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort Kinding liegt am Zusammenfluss von Anlauter, Schwarzach und Altmühl im Naturpark Altmühltal.
Gemeindegliederung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es gibt 16 Gemeindeteile[2] (in Klammern ist der Siedlungstyp[3] angegeben):
- Badanhausen (Dorf)
- Berletzhausen (Dorf)
- Eibwang (Einöde)
- Enkering (Pfarrdorf)
- Erlingshofen (Kirchdorf)
- Haunstetten (Pfarrdorf)
- Ilbling (Kirchdorf)
- Kinding (Hauptort)
- Kirchanhausen (Pfarrdorf)
- Kratzmühle (Dorf)
- Niefang (Weiler)
- Pfraundorf (Kirchdorf)
- Schafhausen (Dorf)
- Schafhausermühle (Einöde)
- Schlößlmühle (Einöde)
- Unteremmendorf (Kirchdorf)
Die Einöde Furthof ist kein amtlicher Gemeindeteil.
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Greding | Haunstetter Forst (gemeindefreies Gebiet) | |
| Titting | Beilngries | |
| Kipfenberg |
| Blasonierung: „In Grün über gesenktem silbernen Wellenbalken, überdeckt von einem durch eine eingeschweifte silberne Spitze von Rot und Blau gespaltenen Schild, die silberne Wehrkirche von Kinding mit roten Dächern; rechts oben eine silberne Hopfendolde.“[7] | |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Museen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Technikmuseum Kratzmühle; erstreckt sich über die Bereiche Landwirtschaft, Haushalt, Handwerk und Verkehr.
- Archäologischer Lehrpfad am Schellenberg bei Enkering (1,5 km lang)
Bau- und Bodendenkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Kirchenburg Kinding
- Die Wehrkirche St. Ottmar in Enkering.
- Die Ruine der Burg Rumburg oberhalb von Enkering.
- Die Ruine der Burg Rundeck auf dem Schlossberg bei Erlingshofen.
- Der Burgstall Wieseck bei Erlingshofen.
- Ringwall Schellenburg.
- Die Schafhauser Kirche.
- Das „Feste Haus“ von Eibwang.
- Die Maria-Hilf-Kapelle des Weilers Schlößlmühle.
- Das Altmühlwehr der Kratzmühle.
- Die Filialkirche St. Nikolaus in Unteremmendorf.
- Die Pfarrkirche St. Erhard in Haunstetten
- Die Filialkirche St. Briccius in Ilbling.
Brauchtum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Maskengruppe „Kindinger Fosanegl“ in Fasenickl-Kostümen nach Vorlagen von 1815 ist treibende Kraft des Kindinger Faschings, der in der Tradition der Altmühltaler Fastnacht steht.[8]
Klause
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Südlich von Kinding liegt die Karsthöhle Klause. Sie wird auch Binnleitenhöhle genannt und ist im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) mit der Katasternummer I 66 registriert. Bekannt wurde sie durch Funde als Wohnhöhle in der Steinzeit.
Verkehr
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- Westlich des Gemeindeteils Kinding verläuft die A9, die in Richtung Süden am Kindinger Berg stark ansteigt. Über die Anschlussstelle Altmühltal (Nr. 58) ist Kinding auf kurzem Weg erreichbar.
- Vom Regionalbahnhof Kinding (Altmühltal) an der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt besteht ein Ein- bis Zwei-Stunden-Takt mit dem München-Nürnberg-Express Richtung Nürnberg und Ingolstadt/München. Im Bereich der Gemeinde liegen auch der Schellenberg- und Teile des Irlahülltunnels.
- Bis 1955 hatte die Gemeinde den Bahnhof Kinding an der Altmühltalbahn. Im Juli 2020 wurden die Bahnstrecken Neumarkt-Beilngries-Kinding (Anschluss Schnellbahnstrecke) im Positionspapier des VDV als zu reaktivierende Bahnstrecken neu aufgenommen.[9] Somit könnte auch der alte Bahnhof reaktiviert und der Regionalbahnhof als Anschlussbahnhof umgebaut werden.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann Kaspar Bundschuh: Kinding. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 89–90 (Digitalisat).
- Pleikard Joseph Stumpf: Kinding. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches. Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991, S. 737 (Digitalisat).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2025. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Mai 2026, abgerufen am 21. Mai 2026 (Hilfe dazu).
- ↑ Markt Kinding, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 19. September 2021.
- ↑ Markt Kinding in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 14. September 2019.
- ↑ Franz Michael Ress: Geschichte und wirtschaftliche Bedeutung der oberpfälzischen Eisenindustrie von den Anfängen bis zur Zeit des 30-jährigen Krieges. Verl. d. Histor. Vereins von Oberpfalz u. Regensburg, Regensburg 1950, S. 22, 171.
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 456.
- ↑ Gemeinderatswahl & Bürgermeisterwahl in Kinding 2020. www.wahl.info, abgerufen am 9. August 2020.
- ↑ Wappen von Kinding in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
- ↑ fosanegl.de zu Geschichte und Gegenwart der Kindinger Fosanegl
- ↑ VDV: Reaktivierung von Bahnstrecken. Abgerufen am 5. August 2020.

