Jochen Mass
| Nation: | |||||||||
| Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erster Start: | Großer Preis von Großbritannien 1973 | ||||||||
| Letzter Start: | Großer Preis von Frankreich 1982 | ||||||||
| Konstrukteure | |||||||||
| 1973–1974 Surtees • 1974–1977 McLaren • 1978 ATS • 1979–1980 Arrows • 1982 RAM | |||||||||
| Statistik | |||||||||
| WM-Bilanz: | WM-Sechster (1977) | ||||||||
| |||||||||
| WM-Punkte: | 71 | ||||||||
| Podestplätze: | 8 | ||||||||
| Führungsrunden: | 5 über 19,9 km | ||||||||
Hans-Joachim Richard „Jochen“ Mass (* 30. September 1946 in Dorfen; † 4. Mai 2025 in Cannes, Frankreich) war ein deutscher Automobilrennfahrer. Er gehörte zu den international profiliertesten Motorsportlern des Landes und war lange Zeit der letzte deutsche Formel-1-Sieger.
Mass begann seine Karriere Ende der 1960er-Jahre mit Bergrennen in den Mittelgebirgen um Mannheim, bei denen er mit Unterstützung seines damaligen Arbeitgebers Helmut Hähn in Alfa-Romeo-Wagen startete. 1970 wurde er Werksfahrer bei Ford Deutschland in Köln und erzielte in den Folgejahren bei weltweiten Tourenwagenrennen Erfolge, darunter 1971 als Gewinner der Deutschen Automobil-Rundstrecken-Meisterschaft (DARM) sowie 1972 als Tourenwagen-Europameister und Gesamtsieger des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps. Parallel dazu stieg er schnell durch die Monoposto-Nachwuchsklassen Formel Super V, Formel 3 und Formel 2 bis in die Automobil-Weltmeisterschaft (seit 1981 Formel-1-Weltmeisterschaft) auf und debütierte dort im Sommer 1973 für Surtees. Von 1974 bis 1977 fuhr er für McLaren und gewann 1975 einen Grand Prix. Nach unbefriedigenden Jahren bei unterfinanzierten Teams wie ATS, Arrows und RAM Racing wechselte er im Spätsommer 1982 vollständig zu den Sportwagen, wo er schon seit 1976 als Werksfahrer für Porsche bei diversen Langstreckenrennen angetreten war und bis Mitte der 1980er-Jahre zahlreiche Läufe gewann, darunter 1987 das 12-Stunden-Rennen von Sebring. 1984 und 1985 startete Mass zudem bei der Rallye Dakar und nahm 1986 am International Race of Champions (IROC) teil. Als letzte Karrierestation wurde er 1988 in den Fahrerkader von Sauber Motorsport aufgenommen, die mit Werksunterstützung von Mercedes-Benz antraten, und erzielte mit dem Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1989 seinen größten Karriererfolg.
Ende 1991 trat Mass vom professionellen Motorsport zurück, blieb ihm aber als Berater und Funktionär sowie Fahrer von historischen Rennwagen zeitlebens verbunden.
Familie und Privatleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Herkunft und Jugend
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Jochen Mass wurde 1946 in eine mittelständische Familie im oberbayrischen Dorfen nahe München geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters, der einer mecklenburgischen Dynastie von Seefahrern entstammte, zog die nun verwitwete Mutter mit den Kindern ins pfälzische Frankenthal.[1][2] Mass trat kurz darauf in das Internat Ott-Heinrich-Stift im nahen Mannheim ein und heuerte anschließend mit 17 Jahren dem familiären Vorbild folgend bei der Handelsmarine an, wo er einige Jahre als Matrose zur See fuhr.[3][4] Mit 20 Jahren arbeitete er kurzzeitig in einer Bank und kam über eine damalige Freundin als Zuschauer eines Bergrennens in Eberbach erstmals mit dem Motorsport in Kontakt.[5] Er entschied sich anschließend, Rennfahrer zu werden, und ließ sich zur Schaffung einer fachlichen Grundlage im Autohaus der Marke Alfa Romeo von Helmut Hähn, der in dieser Zeit zu zahlreichen Bergrennen um Mannheim Fahrzeuge meldete, zum Kraftfahrzeugmechaniker ausbilden.[6] Er war in dieser Rolle anfangs dem Hähn-Fahrer Gerd Schüler an den Strecken zugeteilt und wechselte dann zum Start seiner eigenen Karriere in die Rolle des Fahrers.[7]
Persönliches
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mass galt zeitlebens als ruhige, humorvolle und nahbare Persönlichkeit sowohl gegenüber den Fans als auch bei seinen Fahrerkollegen.[8][9][10][11] Er trat nach Aufgabe seines anfangs sehr aggressiven Fahrstils für die längste Zeit seiner Karriere als sehr kalkulierender, beständiger und materialschonender Rennfahrer auf, der durch seine technische Vorausbildung auch bei Entwicklungsarbeiten geschätzt wurde.[12][13] Eine enge Freundschaft verband ihn mit Jacky Ickx, mit dem er in seiner Zeit als Porsche-Werksfahrer zahlreiche Rennen als Teampartner in der Sportwagen-Weltmeisterschaft gewann.[14][15] Er war Markenbotschafter für Porsche und Mercedes-Benz und förderte als Mentor Ende der 1980er-Jahre im Spätherbst seiner Fahrerkarriere unter anderem die Anfänge der damaligen Nachwuchstalente Michael Schumacher, Heinz-Harald Frentzen und Karl Wendlinger, mit denen er teilweise Fahrerpaarungen bei Sportwagenrennen bildete.[14][16]
Im Spielfilm Rush – Alles für den Sieg von 2013 spielte er sich beim Dreh der Szenen auf dem Nürburgring selbst und steuerte als Stuntfahrer einen Nachbau seines McLaren M23 aus der Saison 1976 der Automobil-Weltmeisterschaft.[17] Für RTL Television wirkte er von 1993 bis 1997 zunächst allein, dann als Experte gemeinsam mit Heiko Waßer als Sportkommentator für die Formel-1-Übertragungen des Senders.[18] Abseits der Strecken blieb er auch der See durch die langjährige Bewirtschaftung des Segelschoners Aquila Marina treu, mit dem er unter anderem den Atlantik überquerte und teilweise sogar zu den Rennen anreiste.[19][20][21] Er war zweimal verheiratet, zunächst mit dem südafrikanischen Model Esthéa „Esti“ Mellet und dann ab 1994 mit Bettina Brune.[22] Aus erster Ehe gingen die Söhne Inness und Quintin hervor, später hatte er mit Brune noch eine Tochter, Sydne.[23] Während seiner aktiven Karriere lebte er zunächst in Köln, dann in Monaco und schließlich bis zu seinem Tod im südlichen Frankreich.[24]
Jochen Mass starb im Mai 2025 im Alter von 78 Jahren an den Folgen eines wenige Monate zuvor erlittenen Schlaganfalls.[25]
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anfänge im Tourenwagen und in Nachwuchsformeln (bis 1975)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1967–1971: Debüt im Alfa Romeo und erste Siege als Ford-Werksfahrer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mit Unterstützung seines Arbeitgebers Helmut Hähn startete Mass 1967 zu seinen ersten Bergrennen.[26] Er bekam bald einen Alfa Romeo Giulia GTA zur Verfügung gestellt, mit dem er bis zur Zerstörung des Fahrzeugs zwei Jahre später bei zahlreichen Läufen in den Mittelgebirgen Pfälzerwald und Odenwald um Mannheim unter anderem gegen Dieter Glemser fuhr und weitere Podestplätze erreichte.[27] Seinen ersten Klassensieg auf einer Rundstrecke erzielte Mass im September 1968 beim Lauf der Deutschen Automobil-Rundstrecken-Meisterschaft (DARM) auf dem Flugplatz Ulm-Laupheim ebenfalls mit dem Alfa Romeo.[28] Beim 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring startete er im Juli 1969 zu seiner ersten größeren Veranstaltung mit internationalem Teilnehmerfeld und erreichte mit seinem erfahrenen Teamkollegen Karl-Heinz Becker den 49. Platz im Gesamtklassement.[29]
Durch seine Leistungen erregte Mass im Frühjahr 1970 die Aufmerksamkeit von Ford Deutschland, die ihn nach einem Testlauf auf dem Circuit Park Zandvoort,[30] wo er sich gegen zahlreiche weitere Kandidaten durchgesetzt hatte, als Werksfahrer unter Vertrag nahmen.[3][14] Mass fuhr mit einem Ford Capri zunächst in der Europa-Bergmeisterschaft und nahm anschließend unter Jochen Neerpasch an der Tourenwagen-Europameisterschaft sowie nun in Vollzeit an der Deutschen Automobil-Rundstrecken-Meisterschaft (DARM) teil, die er 1971 als Gesamtsieger abschloss.[31] Beim 4-Stunden-Rennen von Jarama 1971 auf dem Circuito del Jarama gewann er zusammen mit John Fitzpatrick in einem Ford Escort seine erste größere Veranstaltung.[32] Mass betätigte sich anschließend in der europäischen Winterpause bei Tourenwagenennen der Springbok Series in Südafrika, Mosambik und Rhodesien und startete als Teil der angereisten Ford-Werksmannschaft.
1972–1975: Europäische Titel und letzte Tourenwagenrennen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter dem nach Neerpaschs Wechsel zu BMW-Motorsport Anfang 1972 neu verpflichteten Ford-Motorsportchef Mike Kranefuss erreichte Mass mit seinem Teampartner Hans-Joachim Stuck als Sieger des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps, dem Höhepunkt der Tourenwagen-Europameisterschaft, auf einem Ford Capri RS 2600 den ersten großen Langstrecken-Triumph seiner Karriere.[33] Mit weiteren Siegen wurde er in diesem Jahr vor Dieter Glemser und Gérard Larrousse Tourenwagen-Europameister.[3][16] Ford ermöglichte Mass und Stuck zudem ihren erstmaligen Start beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Sie fuhren mit einem Capri in der reaktivierten Klasse T 3.0 für Tourenwagen bis drei Litern Hubraum, wurden aber durch einen Defekt am Antrieb nach etwa halber Distanz zur Aufgabe gezwungen.[34] In der im südlichen Afrika ausgetragenen Springbok Series war Mass Ende 1972 erfolgreicher und gewann als Privatfahrer beim rhodesischen Team Gunston von John Love mit einem Chevron B21 und den Fahrerkollegen Gerry Birrell und Peter Gethin die Läufe in Kapstadt, Lourenço Marques und Pietermaritzburg.
Ab 1973 begannen die erstarkten BMW 3.0 CSL die Ford-Fahrzeuge bei den Rennen leistungstechnisch zu übertreffen und läuteten gemeinsam mit deutlichen Kürzungen des Motorsportbudgets beim Konzern das langsame Ende des Capri-Tourenwagenprogramms ein. Mass konnte seinen Tourenwagen-EM-Titel nicht verteidigen, gewann nur ein Rennen und fiel auf den vierten Rang im Abschlussklassement zurück.[35] Auch das 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps verlor der Vorjahressieger an die BMW-Mannschaft von Dieter Quester und Toine Hezemans.[36] Im November trat er gemeinsam mit Dieter Glemser erstmals in Japan an und gewann mit ihm das 500-Meilen-Rennen von Fuji auf dem Fuji Speedway, zu dem Ford zwei Werkswagen meldete, und schloss das Jahr doch noch mit einem Erfolg ab.[37] Zur Saison 1974 war Mass der Aufstieg als Stammfahrer in die Automobil-Weltmeisterschaft (seit 1981 Formel-1-Weltmeisterschaft) gelungen und er nahm folglich aus Zeitmangel nur noch an wenigen Tourenwagenrennen teil, auch hatte die Ford-Motorsportabteilung die Werkseinsätze außerhalb der Tourenwagen-Europameisterschaft aufgrund fehlender Geldmittel reduziert.[38] Einer von Mass letzten Siegen bei dieser Veranstaltung war das 4-Stunden-Rennen von Zandvoort, das er mit Rolf Stommelen als Fahrerkollege im neuen Ford Capri RS 3100 fuhr.[39] Zum Jahresende 1975 zeichnete sich schließlich ab, dass Mass’ Vertrag seitens Fords nicht mehr weiter verlängert werden würde. Allerdings war sein Verhältnis zum Konzern sowie zu Motorsportchef Kranefuss ausgesprochen positiv, und entsprechend erhielt er die Gelegenheit, durch kurzfristige Einwechslung in den Führungswagen seine Zeit als Werksfahrer mit einem letzten Sieg beim 1000-km-Rennen von Kyalami im November 1975 erfolgreich zu Ende bringen.[38][40]
1971–1974: Monoposto-Nachwuchsformeln
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mass betätigte sich mit dem Ziel, Formel-1-Fahrer zu werden, parallel zu seinem Tourenwagen-Engagement bei Ford auch in den Nachwuchsklassen des Monopostosports. Er fuhr 1971 sein erstes Rennen in der neu begründeten Formel Super V und gewann im gleichen Jahr mit einem Kaimann-Rennwagen für das WRD Racing Team[41] das im Rahmenprogramm des Großen Preises von Deutschland ausgetragene Super-V-Rennen auf dem Nürburgring.[42][43] Er belegte in der erstmaligen Austragung der europäischen Formel-Super-V-Meisterschaft den zweiten Platz hinter Erich Breinsberg.[44] Ende des Jahres vermittelte ihm Ford Startmöglichkeiten in der britischen Formel 3, die gemeinhin als eine der professionellsten Meisterschaften dieser Klasse galt.[3] Mass fuhr dort drei Rennen mit einem Brabham BT35 und begegnete vielen späteren Formel-1-Fahrerkollegen wie James Hunt, David Purley, Jody Scheckter, Rikky von Opel, Alan Jones und Tom Pryce zum ersten Mal.[45] Er erreichte sehr gute Ergebnisse und gewann nach engem Kampf mit Scheckter sein erstes Formel-3-Rennen, den auf dem Castle Combe Circuit ausgetragenen 16. Meisterschaftslauf.[46]
Durch seine schnellen Erfolge in der Formel 3 erhielt Mass auf Hinwirken von Ford einen Werksvertrag mit March Engineering,[47.1] für die er mit einem March 723 europaweit an Rennen teilnahm und mit Siegen unter anderem auf dem Thruxton Circuit erneut sehr gute Resultate einfuhr.[48] March ermöglichte ihm auch den erstmaligen Start in der Formel-2-Europameisterschaft, hier tat er sich allerdings schwerer und fiel häufig mit technischen Problemen aus. Ein großer Erfolg dieser Zeit war allerdings der Sieg beim Eifelrennen auf der Nordschleife des Nürburgrings, das er mit einem March 722 vor Derek Bell gewann.[49][50.1] John Surtees unterbreitete Mass Ende des Jahres das Angebot, 1973 einen Surtees TS15 in der Formel-2-Europameisterschaft zu fahren. Mass nutzte die Chance und gewann die Läufe auf dem Kinnekulle Ring und dem Hockenheimring,[50.2][51] was in Kombination mit zahlreichen Podestplätzen den zweiten Rang im Gesamtklassement hinter Jean-Pierre Jarier bedeutete.[52] Anschließend beförderte ihn Surtees in das Formel-1-Programm seiner Surtees Racing Organisation. Im Gegensatz zu vielen seiner Formel-1-Fahrerkollegen fuhr Mass nach seinem Aufstieg in diese oberste Formelklasse nur noch vereinzelte Läufe der Formel 2 und gewann mit einem March-Rennwagen im Frühling 1977 sowohl die Deutschlandtrophäe auf dem Hockenheimring sowie das Eifelrennen auf dem Nürburgring.[50.3][53][54]
Formel 1 (1973–1980, 1982)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1973–1974: Debüt für John Surtees und die ersten Grands Prix
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mass feierte im Juli 1973 sein Debüt in der Automobil-Weltmeisterschaft, die seit 1981 als Formel-1-Weltmeisterschaft bezeichnet wird. Er wurde von seinem Formel-2-Förderer John Surtees zum Großen Preis von Großbritannien gemeldet, seine Teamkollegen in den beiden anderen Surtees TS14 waren Mike Hailwood und Carlos Pace. Mass qualifizierte sich auf den 14. Startplatz, wurde allerdings in die durch einen Dreher von Jody Scheckter ausgelöste Massenkarambolage am Ende der ersten Runde verwickelt und musste seinen ersten Grand Prix somit schon früh beenden.[14] Seine nächste Startmöglichkeit war das Heimrennen, der Große Preis von Deutschland. Hier kam er als Siebter ins Ziel und verfehlte somit WM-Punkte nur knapp. Sein drittes und letztes Rennen des Jahres war der Große Preis der USA, bei dem er ausfiel. Mass wurde in der Endwertung der Saison 1973 nicht klassiert.
Für 1974 beförderte ihn Surtees zum Stammfahrer als Nachfolger des zur Konkurrenz gewechselten Hailwood. Pace blieb zunächst Mass’ Teamkollege und das Team stellte seinen Fahrern den neuen Surtees TS16 zur Verfügung. Trotz anfänglichem Titelsponsoring von Bang & Olufsen reichten die Geldmittel nicht aus, um die Fahrzeuge auf dem notwendigen Niveau zu entwickeln und zu warten. So fielen die Fahrer bei den meisten Rennen mit technischen Problemen aus.[55] Zur zweiten Saisonhälfte hatte sich die finanzielle Situation soweit verschärft, dass Mass und Pace wiederholt mit nur bedingt renntauglichem Material auf die Strecken gelassen wurden und die Gehaltszahlungen ausblieben, wodurch es bald zum Zerwürfnis zwischen Fahrern und Teambesitzer kam. Zum Großen Preis von Monaco wurde berichtet, dass sich Mass aufgrund des schlechten technischen Zustands seines Fahrzeugs geweigert habe zu starten.[56][57] Er und Pace begannen folgend, sich nach Alternativen umzusehen. Mass fuhr bis zum Heim-Grand-Prix auf dem Nürburgring für Surtees und trat anschließend auf eigenen Wunsch aus dem Team aus.[58] Henry Surtees bestand allerdings zunächst weiter auf die Erfüllung des Fahrervertrags, wodurch ihm im Falle einer Konkurrenzbeschäftigung seines Fahrers eine finanzielle Entschädigung zugestanden hätte. Es kam erst Ende September zu einer öffentlichen Einigung zwischen den Parteien.[59] Mass wurde schließlich durch Helmut Koinigg ersetzt, der beim Rennen in den USA aus bis heute ungeklärten Gründen tödlich verunglückte.[60]
1974–1975: Wechsel zu McLaren und einziger Grand-Prix-Sieg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach seinem Austritt aus dem Team Surtees stand Mass im August 1974 ohne Alternativen da und startete nicht zu den Grands Prix von Österreich und Italien. In dieser Zeit führte er weiterhin im Status als Ford-Werksfahrer für die Abschlussläufe in Kanada und den USA Gespräche mit Penske Racing, die aber ergebnislos blieben.[58] Die Wende kam im gleichen Monat, als er von Yardley London als Nachfolger von Mike Hailwood, der seine Formel-1-Karriere aufgrund eines schweren Unfalls noch während der Saison beendet hatte, für die letzten zwei Rennen zum Spitzenteam McLaren in den Drittwagen vermittelt wurde.[61][62] In der Qualifikation zum kanadischen Grand Prix fuhr Mass eine schnellere Zeit als Altmeister und Teamkollege Denis Hulme und kam beim Saisonfinale in Watkins Glen als Siebter ins Ziel. WM-Punkte erreichte er keine, hatte aber die Teamverantwortlichen von sich überzeugt und wurde schließlich im Dezember als Stammfahrer und Teamkollege des neuen Weltmeisters Emerson Fittipaldi ab der Saison 1975 verkündet.[63]
Mass lebte sich in seinem neuen Team schnell ein und erhielt von seinen Mechanikern den Spitznamen „Hermann the German“,[64] den sein Fahrerkollege John Watson, der Anfang der 1980er-Jahre selbst für McLaren fuhr, allerdings als Hinweis einordnete, dass Mass im betont britischen Umfeld des Teams zwar akzeptiert wurde, eine gewisse soziale Distanz, die ihm längerfristige Unterstützung verwehrte, aber nicht überwinden konnte.[65] Führungsfahrer Fittipaldi genoss neben dem Erfolg, der erste McLaren-Weltmeister zu sein, großzügige Förderung des Hauptgeldgebers Philip Morris International sowie dessen Marlboro-Motorsportmanager John Hogan. Mass' Ergebnisse über die Saison waren erkennbar schlechter als die seines Teamkollegen, der sich gegen Niki Lauda und die wiedererstarkte Scuderia Ferrari im Titelkampf befand und neben zwei Rennsiegen mehrere zweite Plätze erreichen konnte. Beim Großen Preis von Spanien 1975 auf dem Circuit de Montjuïc, den Fittipaldi aufgrund mangelnder Streckensicherheit boykottiert hatte und der nach dem schweren Unfall von Rolf Stommelen noch vor Rennhalbzeit abgebrochen wurde, kam Mass in diesem Jahr zu seinem ersten und einzigen Grand-Prix-Sieg, den er wegen der Umstände aber nicht als solchen verstehen wollte.[66] Ihm wurde nach dem in dieser Form erstmalig angewandten Reglement nur die halbe Punktzahl gutgeschrieben, da bei Abbruch zwar mehr als 30 %, aber weniger als 60 % der Renndistanz absolviert war.[67] Bis zu Michael Schumachers Erfolg beim Großen Preis von Belgien 1992 war Mass damit fast 20 Jahre lang der letzte Deutsche, der ein Formel-1-Rennen gewann. Er beendete die Saison 1975 mit 20 Zählern punktgleich mit Jody Scheckter im Tyrrell auf dem 8. Rang der Fahrerwertung.
1976–1977: Zweite Reihe im Spitzenteam
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor dem Auftakt der Saison 1976 schienen die Umstände für Mass’ Durchbruch als Spitzenfahrer sehr günstig: Fittipaldi hatte seinen Meistertitel nicht gegen Lauda verteidigen können und McLaren kurzfristig zugunsten des Copersucar-Teams seines Bruders Wilson verlassen. Der McLaren M23 gehörte weiterhin zu den schnellsten Mustern und Grand-Prix-Siege lagen im Bereich des Möglichen. Mass’ neuer Teamkollege wurde der von Sponsor Marlboro unterstützte James Hunt,[68] der zuvor für Hesketh Racing gefahren und dort 1975 ein Rennen gewonnen hatte. Er galt als schnell, aber auch sehr undiszipliniert und hatte bei Teamchef Teddy Mayer und Teammanager Alastair Caldwell anfangs nur wenig Rückhalt, die auf den konstanten und bereits etablierten Mass als neuen Führungsfahrer setzten.[69.1][70.1] Schon nach wenigen Rennen trat Hunt aber als deutlich schnellerer Fahrer hervor und spätestens mit seinen drei Siegen in Folge ab dem Großen Preis von Frankreich stand er im direkten Titelduell gegen Lauda. Fortan investierte McLaren in ihn, wodurch Mass, der bis zur Saisonmitte nur einen einzigen Podestplatz erreicht hatte und auch deutlich hinter Ferrari-Zweitfahrer Clay Regazzoni lag, in die Rolle des Zweitfahrers rückte.
Beim Heimrennen auf dem Nürburgring kam Mass dem Sieg aus eigener Kraft nahe, als er sich nach einem Gespräch mit Sportwart Herbert Linge, der kurz zuvor die Strecke mit einem Sicherungsfahrzeug abgefahren war, bei abtrocknenden Streckenbedingungen als einziger Fahrer zum Start auf Trockenreifen entschied und somit schnell mehrere Minuten Distanz zwischen sich und die Konkurrenz brachte.[70.2][71] Durch den schweren Unfall Laudas und den folgenden Rennabbruch konnte er diese einmalige Chance aber nicht nutzen und musste sich nach dem Neustart des Rennens mit dem dritten Rang begnügen. Dieses Ergebnis war gemeinsam mit seinem dritten Platz in Südafrika der größte Erfolg für Mass in dieser sehr durchwachsenen Saison, die er auf dem 9. Rang der Fahrerwertung 50 Punkte hinter dem neuen Weltmeister Hunt beendete. Beim Saisonfinale in Japan war Mass zur Rennmitte deutlich schneller als dieser, durfte ihn allerdings aufgrund der sehr knappen Punkteentscheidung um den Titel nicht überholen und schied anschließend durch einen Fahrfehler aus.[72.1]
1977 blieb Mass bei McLaren, die Priorität seines Rennstalls lag aber nun naturgemäß auf Hunts Titelverteidigung, obgleich McLaren stets die interne Gleichheit seines Fahrerduos betonte.[73] Mass gab dagegen an, bereits von seinem Vorgänger Denis Hulme vor der Realität als McLaren-Zweitfahrer gewarnt worden zu sein.[74] Hunts Leistungen schwankten stark, während Lauda und weitere Spitzenfahrer ihm mit konstanten Ergebnissen mehr und mehr enteilten. Da Mass ebenfalls regelmäßig Punkte gesammelt hatte, lag er in der Fahrerwertung zur Saisonmitte sogar vor seinem Teamkollegen. Die Einführung des McLaren M26, den er etwas später als Hunt erhielt, ermöglichte Mass weitere Punkteerfolge und einen letzten Podiumsplatz beim Großen Preis von Kanada, wodurch er am Saisonende als WM-Sechster die beste Platzierung seiner Formel-1-Karriere erreichte. Dagegen hatte Hunt im gleichen Zeitraum drei Grands Prix gewonnen und ebenfalls in Kanada aufgrund eines Missverständnisses und folgender Kollision mit seinem Teamkollegen einen möglichen vierten Erfolg verloren.[47.2] In der Qualifikation konnte sich Mass nur einmal gegen Hunt durchsetzen.[75] Ende des Jahres verlängerte McLaren seinen Fahrervertrag nicht und verpflichtete als Nachfolger Patrick Tambay.[76.1]
Mass äußerte später wiederholt, in den 1990er-Jahren von Cosworth-Gründer Keith Duckworth erfahren zu haben, dass die Leistungsunterschiede zwischen den Cosworth-DFV-Motoren Mitte der 1970er-Jahre weit größer als offiziell angegeben gewesen seien und die Spitzenfahrer dadurch unwissentlich einen deutlichen Vorteil gegenüber ihren erkennbar langsameren Teamkollegen gehabt hätten.[74][77.1][78] Belege für diese Aussage präsentierte er nicht. So blieben ein Sieg und sieben Podestplätze die Höhepunkte seiner drei vollen Saisons mit McLaren. Er ist bis heute der einzige deutsche Fahrer in der Formel 1 seit Teamgründung 1965, der bei diesem Rennstall unter Vertrag genommen wurde.
1978–1980: Abstieg mit ATS und Arrows
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Automobil-Weltmeisterschaft 1978 trat Mass dem deutschen ATS Racing Team von Günter Schmid bei. Der im pfälzischen Bad Dürkheim ansässige Rennstall war in der Vorsaison mit Material von Penske Racing angetreten und erhielt nun durch Verbindung mit Inventar und Personal des Ende 1977 aufgelösten Werksteams von March Engineering zusätzliche Substanz. March-Mitgründer Robin Herd überarbeitete das größtenteils auf den Penske PC4 zurückgehende Fahrzeugmuster und der neue Wagen erhielt die Bezeichnung ATS HS1. Dieser war aber weiterhin konzeptionell grundlegend veraltet und nicht konkurrenzfähig, zudem verhinderte der sehr autoritäre Führungsstil Schmids die natürliche Entwicklung von Abläufen im Team und machte Betrieb und Weiterentwicklung des HS1 äußerst ineffizient.[79][80][81] Mass beschrieb das Fahrzeug später als das schlechteste Auto, das er je gefahren sei.[82] Er hatte zunächst die Führungsrolle in der Fahrermannschaft inne und begann das Jahr mit dem erfahrenen Jean-Pierre Jarier als Teamkollegen. Nachdem sich dieser bald darauf mit Besitzer Schmid überworfen hatte, ging der Zweitwagen zunächst an Alberto Colombo, dann Keke Rosberg, noch einmal Jarier, Hans Binder, Michael Bleekemolen und schlussendlich Harald Ertl. Diese vielen Fahrerwechsel brachten zusätzliche Unruhe ins Team und die Fahrer scheiterten immer öfter an der Qualifikation. Mass erzielte mit dem siebten Platz beim Großen Preis von Brasilien 1978 das beste Jahresergebnis für sich und ATS. Als er sich im Spätsommer bei einem privaten Test auf dem Silverstone Circuit Oberschenkel und Kniescheibe brach, ersetzte Schmid ihn für den Rest der Saison durch Bleekemolen.[14]
1979 wurde Mass sowohl von Arrows als auch dem aufsteigenden Team Williams umworben, die beide auf Mehrgewinne durch seine Erfahrung hofften.[83] Er entschied sich für ersteren Rennstall und stieß zum Nachwuchsfahrer Riccardo Patrese, der schon ein Jahr lang für Arrows fuhr. Diese Entscheidung stellte sich allerdings als falsch heraus, und während Williams mit dem neuen Williams FW07 mehrere Rennen gewann und in den Folgejahren zum Weltmeisterteam reifte, waren Mass und Patrese mit ihren Arrows A1 bzw. Arrows A2 nur vereinzelt in der Lage, um Punkte zu kämpfen. Die Entwicklung des radikal konstruierten A2 war mangels Budget nicht gänzlich beendet worden und die Anforderungen für einen effizienten Betrieb des Musters überstiegen die Möglichkeiten des Arrows-Teams.[84][85] So entstand für 1980 der konventionelle Arrows A3, der vereinzelt konkurrenzfähig, aber weiterhin kein Punktegarant war. Mass’ bestes Ergebnis war ein vierter Platz in Monaco. Beim Großen Preis von Österreich überschlug er sich mehrmals in der Qualifikation, musste im Krankenhaus behandelt werden und verpasste die folgenden zwei Rennen.[86] Ende der Saison wurde sein Vertrag mit Arrows nach Rückzug des Sponsors Warsteiner nicht verlängert und Mass nahm daraufhin 1981 an keinen Grands Prix teil.[87]
1982: Rückkehr und Schicksalsjahr mit RAM-March
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Saison 1982 kehrte Mass nach einem Jahr ohne Engagement noch einmal in die Formel 1 zurück. Der britische Rennstall RAM Racing verfügte durch die Zusammenarbeit mit March-Mitgründer Robin Herd und Chefingenieur Adrian Reynard sowie dem zahlungskräftigen Geldgeber Rothmans International, der auch zu Mass’ persönlichen Sponsoren gehörte, über eine solide Basis. Der March 821 war allerdings kaum ausgereift und die Entwicklungsarbeiten während der Saison genügten auch nicht den Anforderungen für baldige Erfolge. Nach sechs punktelosen Rennen für Mass und seinen Teamkollegen Raul Boesel zog sich Rothmans im Juni zurück, und die wenigen verbliebenen Gelder mussten fortan für die Aufrechterhaltung des Rennbetriebs aufgewandt werden. Die Konkurrenzfähigkeit des 821 nahm so mehr und mehr ab und die Qualifikation zu den Rennen wurde eine ernsthafte Herausforderung für die RAM-Fahrer. Mass gelang sie in allen seinen Läufen außer Monaco, Boesel und der später verpflichtete Rupert Keegan scheiterten deutlich häufiger. Über das letzte Drittel des Starterfeldes hinaus kam keiner der drei, auch WM-Punkte blieben unerreichbar. Mass erzielte als Siebter beim Großen Preis der USA Ost das beste Saisonergebnis für RAM, wobei er von zahlreichen Ausfällen bei der Konkurrenz sowie einem vorzeitigen Rennabbruch profitierte.
Da Mass bei der Saisoneröffnung in Südafrika nicht wie der Rest des Fahrerfeldes in einer gemeinsamen Unterkunft nächtigte und somit über die Vorgänge in den Tagen vor dem Rennen nicht informiert war, wurde er der einzige anwesende Starter, der sich nicht am später als „Fahrerstreik“ bezeichneten Widerstand gegen neue Vorschriften bezüglich Teamwechseln beteiligte.[88] Er entging dadurch den von der Sanktionsbehörde FISA als Strafmaßnahmen bestimmten Bußgeldern sowie Rennsperren auf Bewährung.[89] Während des Jahres kam es allerdings zu zwei schweren Schicksalsschlägen: Beim Großen Preis von Belgien auf dem Circuit Zolder befand sich Mass in der Qualifikation auf seiner Auslaufrunde, als er Gilles Villeneuve im Ferrari 126C2 hinter sich herannahen sah. Dieser befand sich sowohl im WM-Kampf als auch im persönlichen Konflikt mit seinem Teamkollegen Didier Pironi und nahm daher möglicherweise zusätzliche Risiken in Kauf.[76.2] Mass fuhr dem üblichen Verhalten folgend nach rechts, um die Ideallinie freizumachen, allerdings hatte sich Villeneuve im gleichen Moment entschlossen, ihn genau dort zu überholen.[90] Es kam zur Kollision: Der Ferrari hob ab und riss bei den mehrmaligen Einschlägen in den Boden völlig auseinander. Villeneuve wurde in einen Fangzaun geschleudert und starb auf dem Weg ins Krankenhaus.[91] Obwohl die Familie Villeneuve und die FISA Mass von jeglicher Schuld freisprachen,[92][93] belastete ihn der Unfall merklich und brachte in ihm Gedanken auf, seine Formel-1-Karriere zu beenden.[94] Final wurde diese Entscheidung nach dem Großen Preis von Frankreich, bei dem er mit Mauro Baldi im Arrows kollidierte. Mass’ March überschlug sich und rutschte mit hoher Geschwindigkeit auf dem Kopf in die Fangzäune, wo der Wagen brennend liegen blieb. Mass wurde verletzt befreit und trat mit sofortiger Wirkung endgültig aus der Formel 1 zurück.[95][96]
Sportwagenrennen (bis 1991)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1975: Erste Rennen und Siege für Privatteams
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Parallel zu seinem Vollzeit-Engagement in der Formel 1 für das Spitzenteam McLaren Racing begann Mass 1975 an Läufen der Sportwagen-Weltmeisterschaft teilzunehmen. Er schloss sich zunächst dem GELO Racing Team von Georg Loos an, das vornehmlich von Mass’ damaligem Wohnort Köln aus operierte und den von John Wyer Automotive entwickelten Mirage GR7 einsetzte. Mass fuhr mit Tim Schenken als Teamkollege die 1000-km-Rennen von Mugello[97] und Monza[98] und war zudem auch für das 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps 1975 gemeldet, startete aber nicht, nachdem GELO den GR7 zurückzog und sich auf den Einsatz der zwei Porsche Carrera RSR für die Klasse GT konzentrierte.[99] Mass wechselte daraufhin über seine Beziehungen zu Alfa Romeo aus den Anfangsjahren seiner Karriere zum Willi Kauhsen Racing Team, das in diesem Jahr als De-facto-Werksteam den Tipo 33/TT/12 an den Start brachte. Bereits bei seinem ersten Rennen mit dem neuen Wagen gewann er gemeinsam mit Arturo Merzario die Coppa Florio auf dem Autodromo di Pergusa.[100] Das war sein einziges Sportwagen-WM-Rennen mit dem Tipo 33/TT/12 in diesem Jahr, doch hatte er mit seinem Sieg Anteil am dominanten Titelgewinn von Alfa Romeo in der Marken-Weltmeisterschaft. Ein weiterer Erfolg mit dem Wagen gelang ihm in der Interserie beim Südwestpokal auf dem Hockenheimring.[101]
1976: Porsche-Stammfahrer und dominante Kraft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1976 gelang es Mass, Teil des Werksfahrerkaders von Porsche zu werden, die regelmäßíg über die schnellsten Fahrzeuge der Meisterschaft verfügten. Er debütierte mit Jacky Ickx als Teamkollege für das unter Titelsponsoring von Martini & Rossi als Martini Racing erscheinende Porsche Team mit einem Porsche 935. Dieses Fahrzeug war nach dem Reglement der seriennahen Gruppe 5 konstruiert, für die nur die Marken-Weltmeisterschaft als Herstellerwertung ausgeschrieben war.
Die Saison begann sehr vielversprechend und die beiden Porsche-Fahrer Mass und Ickx gewannen sowohl das 6-Stunden-Rennen von Mugello als auch das 6-Stunden-Rennen von Vallelunga. Viele Läufe der Saison waren zudem für die schnellere Gruppe 6 mit eigens konstruierten Prototypen ausgeschrieben, in der die Ergebnisse in eine eigene Wertung, die ebenfalls nur für Konstrukteure ausgetragene und namensgebende Sportwagen-Weltmeisterschaft, flossen. Für diese Klasse wurde der kurzfristig entwickelte Porsche 936 eingesetzt, der sich als sehr gelungene Konstruktion herausstellte und Mass insgesamt fünf Gesamtsiege ermöglichte, dreimal mit Ickx, einmal mit Rolf Stommelen und einmal im Alleingang. Ein weiterer Erfolg beim 6-Stunden-Rennen von Dijon wieder im 935 rundete dieses sowohl für Mass als auch Porsche, die beide Titel gewannen, sehr erfolgreiche Jahr ab.
1977–1981: Weitere Erfolge aus zweiter Reihe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
1977 und 1978 wurde Mass von Porsche seltener zu Rennen gemeldet, war aber nicht minder erfolgreich und siegte mit dem 935 und dem 936 bei vier weiteren Läufen. Ab 1979 nahm er auch alternative Fahrangebote wahr und bestritt für das Team Krebs einige Rennen in der mit BMW M1 ausgetragenen Procar-Serie, konnte dort aber keine Erfolge erzielen. Beim 1000-km-Rennen von Kyalami 1979, zu dem er für Ron Dennis ebenfalls auf M1 und mit John Watson als Fahrerkollege antrat, erreichte Mass als Vierter sein bestes Sportwagenrennergebnis des Jahres.[102] Beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1980 kehrte er nach seiner Zeit als Ford-Werksfahrer Anfang der 1970er-Jahre auch nochmal ans Steuer eines Capri zurück und wurde gemeinsam mit Klaus Ludwig als Fahrer des von Zakspeed selbst entwickelten Ford Capri Turbo ausgewählt. Das Duo qualifizierte sich für den vierten Startplatz,[103] musste im Rennen allerdings nach etwa halber Dauer aufgrund eines Motorschadens aufgeben.[104]
Ab 1981 wurden Mass’ Teilnahmen bei Sportwagenrennen wieder häufiger. Da er in diesem Jahr über keinen Fahrervertrag in der Formel 1 verfügte, konnte er seine Bemühungen vollständig auf sein Engagement bei Joest Racing richten, die ihn mit Porsche-Fahrzeugen zu einigen Rennen der Sportwagen-Weltmeisterschaft sowie der Interserie und DRM meldeten. Beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring 1981 siegte Mass gemeinsam mit Reinhold Joest auf Porsche 908/80 Turbo in der Interserie-Wertung des Rennens und belegte im Gesamtklassement den zweiten Platz.[105][106] Zwei weitere Interserie-Erfolge auf dem Autodrom Most und erneut dem Nürburgring bedeuteten für Mass und Joest Racing den zweiten Platz in der Gesamtwertung mit fünf Punkten Rückstand auf den Sieger Roland Binder in einem Lola-BMW.[107] Mass/Joest siegten zudem beim 9-Stunden-Rennen von Kyalami, dem letzten großen Langstreckenrennen des Jahres.[108]
1982–1987: Zweite Phase im Porsche-Werksteam und weitere Siege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1982 wurde die Gruppe C als gesamtsiegfähige Klasse eingeführt. Mit dem Porsche 956 entwickelte der Konzern einen passenden Wagen und brachte ihn als Teil eines im Vergleich zu den Vorjahren deutlich umfangreicheren Werksengagements an den Start. Mass kehrte als Stammfahrer zu Porsche zurück, da neben seiner Erfahrung und den Erfolgen in der Vergangenheit auch sein persönlicher Sponsor Rothmans International, die als neuer Hauptpartner des Porsche-Teams auftraten, für ihn sprach. Bis zum Spätsommer in seinem parallel betriebenen Formel-1-Engagement mit RAM Racing gebunden wechselte Mass ab September schließlich vollständig zu den Sportwagen. Er belohnte das erneuerte Vertrauen des Konzerns prompt mit dem ersten Platz beim 1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps, das er mit dem ebenfalls wiederverpflichteten Jacky Ickx bestritt. Diese schon 1976 sehr erfolgreiche Fahrerpaarung blieb in den kommenden Jahren größtenteils bestehen und hatte mit weiteren Siegen und zahlreichen Podestplätzen großen Anteil an dem Dreifacherfolg Porsches in den Sportwagen-WM-Saisons 1982, 1983 und 1984. Mass belegte jeweils den siebten, dritten und zweiten Platz in der nun auch ausgeschriebenen Fahrerwertung. Für das Team von John Fitzpatrick fuhr Mass zudem Rennen in der IMSA-GTP-Serie mit einem Porsche 935. Dort entging er im April 1983 nach seinen schweren Formel-1-Unfällen im Vorjahr dem Tod erneut, als er seine Teilnahme beim Lauf auf dem Riverside International Raceway absagen musste und von seinem Team kurzfristig durch Rolf Stommelen ersetzt wurde.[109] Dieser fuhr das Rennen, erlitt wie schon 1975 beim Großen Preis von Spanien, Mass’ einzigem Formel-1-Sieg, einen Bruch des Heckflügels bei hoher Geschwindigkeit und starb beim folgenden Unfall.[110]
Der Porsche 962 löste 1985 den 956 ab und brachte dem Porsche-Werksteam in diesem Jahr den vorerst letzten Titelgewinn ein. Mass/Ickx steuerten drei Siege bei und wurden Zweite der Fahrerwertung hinter ihren Werks-Teamkollegen Derek Bell und Stefan Bellof.[111.1] Zudem wurde Mass im 956 von Joest Racing der letzte Meister der Deutschen Rennsport-Meisterschaft (DRM).[112] Ab 1986 erstarkten in der Sportwagen-Weltmeisterschaft neben Joest auch die weiteren Porsche-Privatteams wie Kremer Racing und Brun Motorsport, für die Mass 1987 in der zweiten Jahreshälfte startete, deutlich und liefen dem Werksteam zunehmend den Rang ab. Durch die Allianz Sauber-Mercedes sowie Jaguar Cars, die eine Zusammenarbeit mit dem Team TWR von Tom Walkinshaw pflegten, sahen sich alle Porsche-Teams auch zunehmend ernsthafter Werkskonkurrenz gegenüber und gerieten ins Hintertreffen. So gelang Mass 1986 und 1987 kein Sieg bei einem WM-Rennen und er begann, sich nach Alternativen umzusehen. Beim 12-Stunden-Rennen von Sebring 1987, erst seine zweite Teilnahme an dieser nicht zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählenden Veranstaltung, gelang Mass gemeinsam mit Bobby Rahal für das US-Team Bayside Disposal Racing, die den 962 einsetzten, mit dem ersten Platz aber noch ein letzter großer Erfolg in seiner Porsche-Zeit.[113] Ende des Jahres ging Mass’ Zeit als Porsche-Werksfahrer nach insgesamt elf Jahren schließlich zu Ende. Er hatte bis dahin bei 20 Sportwagen-WM-Läufen den Gesamtsieg erreicht und Anteil an vier Marken-Weltmeisterschaften des Konzerns.
Neben seinen Porsche-Sportwagenrennen sind zudem Mass' Teilnahmen an der Rallye Dakar in den Ausgaben 1984 und 1985 erwähnenswert. Er startete in der Klasse PKW zunächst mit einem von Albert Pfuhl privat gemeldeten Mercedes-Benz 500 SLC und im Folgejahr als Teil des Porsche-Werksengagements mit dem Porsche 959, schied bei beiden Anläufen aber vorzeitig aus.[111.2][114] Bei der zehnten Austragung des International Race of Champions (IROC), einer mit dem Chevrolet Camaro ausgetragenen All-Star-Einheitsrennserie in den USA, fuhr Mass 1986 gemeinsam mit Hans-Joachim Stuck und Klaus Ludwig und erreichte als bestes Ergebnis den fünften Platz beim Rennen auf dem Talladega Superspeedway.[115]
1988–1991: Abschlusserfolg mit Sauber-Mercedes und Karriereende
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende von Mass’ Zeit bei Porsche kam ihm das Angebot von Peter Sauber, Teil der Fahrermannschaft seines im steilen Aufstieg befindlichen Teams Sauber Motorsport zu werden, sehr gelegen.[116] Der Schweizer Rennstall erhielt seit 1985 neben Motoren auch immer intensivere Unterstützung der Daimler-Benz AG und erreichte bis 1988 den Status gleich eines Werksteams. Mass traf dort auch wieder auf Jochen Neerpasch, für den er Anfang der 1970er-Jahre bei Ford Deutschland Tourenwagenrennen gefahren war und der gerade neu als Daimler-Rennleiter verpflichtet wurde.[117] Er bildete eine Stammfahrerpaarung mit Jean-Louis Schlesser und Mauro Baldi und gewann mit dem Sauber C9 bereits beim Debüt für den Rennstall das 800-km-Rennen von Jerez 1988. Die Voraussetzungen für den Erfolg in Le Mans schienen ebenfalls gegeben, allerdings musste Sauber aufgrund von Sicherheitsbedenken beide Wagen vor dem Start zurückziehen, da die von Michelin gelieferten Reifen beim Training mehrmals den Belastungen nicht standhielten und bei hohem Tempo platzten.[118] Zwei weitere Siege und fünf Podestplätze bedeuteten für Mass am Jahresende den fünften Rang in der Gesamtwertung der Fahrer in der Sportwagen-Weltmeisterschaft 1988.
Die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1989 fuhr Mass wieder mit Schlesser als Teamkollege. Die C9 erschienen nun in an die symbolträchtigen Silberpfeile angelehnter Lackierung und dominierten die Rennen, da neben erfolgreicher Überarbeitung des Mercedes-Motors in der Winterpause 1988/1989 der neue Jaguar XJR-11 des Rivalen TWR einen leistungstechnischen Rückschritt darstellte und das Team bis hinter die Porsche-Privatteams auf Platz 4 der Wertung zurückfallen ließ.[119][120] Auch der große Erfolg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gelang Mass in diesem Jahr im neunten Anlauf. Mit Manuel Reuter und Stanley Dickens kam er fünf Runden vor der zweiten Sauber-Mannschaft mit Mauro Baldi, Kenny Acheson und Gianfranco Brancatelli auf dem ersten Platz ins Ziel.[121] Da Mass das 480-km-Rennen von Suzuka am Saisonanfang aufgrund einer Grippe nicht antrat, fehlten ihm schließlich acht Punkte, um gemeinsam mit Schlesser, der den Fahrertitel daraufhin alleine gewann, auf dem ersten Platz gleichzuziehen.[122]
Anfang der 1990er-Jahre fuhr Mass neben dem C9 auch noch den Nachfolger Mercedes-Benz C11. Er gewann mit dem 480-km-Rennen von Mexiko 1990 an der Seite des Mercedes-Nachwuchstalents Michael Schumacher sein letztes großes Rennen und wirkte ein letztes Mal am Gewinn der Team-Meisterschaft für Sauber-Mercedes in diesem Jahr mit. Nach einer unbefriedigenden Saison 1991, in der sein Team sowohl hinter die wiedererstarkten TWR-Jaguar als auch die Neueinsteiger Peugeot mit dem 905 zurückgefallen war, beendete Mass schließlich seine professionelle Fahrerkarriere im Alter von 46 Jahren. Er hatte in seinen vier Jahren bei Sauber insgesamt zehn Rennen und zwei Team-Titel mit dem Rennstall gewonnen.
Le-Mans-Comeback und historischer Motorsport (ab 1992)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach seinem Karriereende blieb Mass dem Motorsport organisatorisch verbunden und betätigte sich in den 1990er-Jahren für Mercedes-Benz als Funktionär in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM). Im Dezember 1993 fuhr er auf Einladung von Frank Williams einige Runden mit dem Weltmeisterwagen Williams FW15C auf dem Circuit Paul Ricard und damit zum ersten Mal seit 1982 wieder ein Formel-1-Auto.[123] Beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1995, knapp vier Jahre nach seiner letzten großen Veranstaltung, gab Mass einmalig ein internationales Comeback. Er startete für West Competition mit seinen Fahrerkollegen John Nielsen und Thomas Bscher im neuen McLaren F1 GTR und konnte früh die Führung übernehmen. Nach insgesamt neun Stunden endete diese letzte Le-Mans-Teilnahme allerdings, als Nielsen mit Kupplungsschaden an den Boxen aufgab.[124] Anschließend widmete sich Mass zeitlebens dem historischen Motorsport und nahm unter anderem an Veranstaltungen wie dem Goodwood Festival of Speed teil, wo er Fahrzeuge wie den Mercedes-Benz W 196 und Porsche 962 vorführte.[125] Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 1999 nahm er mit einem Audi TT quattro noch ein letztes Mal an einem Tourenwagenrennen teil und kam bei 201 Startern auf Platz 98 ins Ziel.[126]
Statistik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Statistik in der Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an der Formel-1-Weltmeisterschaft, die bis 1980 als Automobil-Weltmeisterschaft bezeichnet wurde.
Grand-Prix-Siege
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gesamtübersicht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | Team | Chassis | Motor | Rennen | Siege | Zweiter | Dritter | Poles | schn. Rennrunden |
Punkte | WM-Pos. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1973 | Team Surtees | Surtees TS14A | Ford-Cosworth DFV 3.0 V8 | 3 | – | – | – | – | – | – | 24. |
| 1974 | Team Surtees | Surtees TS16 | 10 | – | – | – | – | – | – | 23. | |
| Yardley Team McLaren | McLaren M23 | 2 | – | – | – | – | – | – | |||
| 1975 | Marlboro Team Texaco | 14 | 1 | – | 3 | – | 1 | 20 | 8. | ||
| 1976 | Marlboro Team Texaco | McLaren M23 / M26 | 16 | – | – | 2 | – | 1 | 19 | 9. | |
| 1977 | Marlboro Team Texaco | McLaren M23 / M26 | 17 | – | 1 | 1 | – | – | 25 | 6. | |
| 1978 | ATS Racing Team | ATS HS1 | 10 | – | – | – | – | – | – | 24. | |
| 1979 | Warsteiner Arrows Racing Team | Arrows A1 / A2 | 13 | – | – | – | – | – | 3 | 18. | |
| 1980 | Warsteiner Arrows Racing Team | Arrows A3 | 11 | – | – | – | – | – | 4 | 17. | |
| 1982 | March Grand Prix Team | March 821 | 9 | – | – | – | – | – | – | 28. | |
| Gesamt | 105 | 1 | 1 | 6 | – | 2 | 71 | ||||
Einzelergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Saison | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1973 | |||||||||||||||||
| DNF | 7 | DNF | |||||||||||||||
| 1974 | |||||||||||||||||
| DNF | 17 | DNF | DNF | DNF | DNS | DNF | DNF | DNF | 14 | DNF | 16 | 7 | |||||
| 1975 | |||||||||||||||||
| 14 | 3 | 6 | 1 | 6 | DNF | DNF | DNF | 3 | 7* | DNF | 4 | DNF | 3 | ||||
| 1976 | |||||||||||||||||
| 6 | 3 | 5 | DNF | 6 | 5 | 11 | 15 | DNF | 3 | 7 | 9 | DNF | 5 | 4 | DNF | ||
| 1977 | |||||||||||||||||
| DNF | DNF | 5 | DNF | 4 | 4 | DNF | 2 | 9 | 4 | DNF | 6 | DNF | 4 | DNF | 3 | DNF | |
| 1978 | |||||||||||||||||
| 11 | 7 | DNF | DNF | DNQ | 11 | 9 | 13 | 13 | NC | DNF | DNQ | DNQ | |||||
| 1979 | |||||||||||||||||
| 8 | 7 | 12 | 9 | 8 | DNF | 6 | 15 | DNF | 6 | DNF | 6 | DNF | DNQ | DNQ | |||
| 1980 | |||||||||||||||||
| DNF | 10 | 6 | 7 | DNF | 4 | 10 | 13 | 8 | DNQ | DNS | 11 | DNF | |||||
| 1982 | |||||||||||||||||
| 12 | 8 | 8 | DNF | DNQ | 7 | 11 | DNF | 10 | DNF |
| Legende | ||
|---|---|---|
| Farbe | Abkürzung | Bedeutung |
| Gold | – | Sieg |
| Silber | – | 2. Platz |
| Bronze | – | 3. Platz |
| Grün | – | Platzierung in den Punkten |
| Blau | – | Klassifiziert außerhalb der Punkteränge |
| Violett | DNF | Rennen nicht beendet (did not finish) |
| NC | nicht klassifiziert (not classified) | |
| Rot | DNQ | nicht qualifiziert (did not qualify) |
| DNPQ | in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify) | |
| Schwarz | DSQ | disqualifiziert (disqualified) |
| Weiß | DNS | nicht am Start (did not start) |
| WD | zurückgezogen (withdrawn) | |
| Hellblau | PO | nur am Training teilgenommen (practiced only) |
| TD | Freitags-Testfahrer (test driver) | |
| ohne | DNP | nicht am Training teilgenommen (did not practice) |
| INJ | verletzt oder krank (injured) | |
| EX | ausgeschlossen (excluded) | |
| DNA | nicht erschienen (did not arrive) | |
| C | Rennen abgesagt (cancelled) | |
| keine WM-Teilnahme | ||
| sonstige | P/fett | Pole-Position |
| 1/2/3/4/5/6/7/8 | Punktplatzierung im Sprint-/Qualifikationsrennen | |
| SR/kursiv | Schnellste Rennrunde | |
| * | nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet | |
| () | Streichresultate | |
| unterstrichen | Führender in der Gesamtwertung | |
Einzelergebnisse bei Formel-1-Rennen ohne Weltmeisterschaftsstatus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an Rennen mit Formel-1-Fahrzeugen, die aus verschiedenen Gründen keinen Weltmeisterschaftsstatus hatten. Die Nationalflaggen repräsentieren das Austragungsland der jeweilis durch die drei Buchstaben gekennzeichneten Veranstaltung.
| Jahr | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|
| 1974 | |||
| 4 | DNS | 2 | |
| 1975 | |||
| DNF | 3 | ||
| 1979 | |||
| 4 | |||
| 1980 | |||
| 2 |
Le-Mans-Ergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers am 24-Stunden-Rennen von Le Mans.
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1972 | Ford Capri 2600 RS | Ausfall | Ölpumpe | |||
| 1978 | Porsche 936 | Ausfall | Unfall | |||
| 1981 | Porsche 936/81 | Rang 12 | ||||
| 1982 | Porsche 956 | Rang 2 | ||||
| 1983 | Porsche 956 | Ausfall | Motorschaden | |||
| 1985 | Porsche 962C | Rang 10 | ||||
| 1986 | Porsche 962C | Ausfall | Unfall | |||
| 1987 | Porsche 962C | Ausfall | Motorschaden | |||
| 1989 | Sauber C9 | Gesamtsieg | ||||
| 1991 | Mercedes-Benz C11 | Ausfall | Motorschaden | |||
| 1995 | McLaren F1 GTR | Ausfall | Unfall |
Sebring-Ergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers am 12-Stunden-Rennen von Sebring.
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1985 | Porsche 962 | Ausfall | Unfall | |||
| 1987 | Porsche 962 | Gesamtsieg |
24-Stunden-von-Spa-Ergebnisse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers am 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps.
| Jahr | Team | Fahrzeug | Teamkollege | Teamkollege | Platzierung | Ausfallgrund |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1971 | Ford Capri RS 2600 | Ausfall | Nockenwelle | |||
| 1972 | Ford Capri RS 2600 | Gesamtsieg | ||||
| 1973 | Ford Capri RS 2600 LW | Rang 2 | ||||
| 1980 | Audi 80 GTE | Ausfall | Reifenschaden |
Einzelergebnisse in der Sportwagen-Weltmeisterschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Diese Statistik umfasst alle Teilnahmen des Fahrers an der bis 1992 ausgetragenen Sportwagen-Weltmeisterschaft. Die Nationalflaggen repräsentieren das Austragungsland der jeweilis durch die drei Buchstaben gekennzeichneten Veranstaltung.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jörg-Thomas Födisch, Achim Schlang: Jochen Mass. A racing icon / Eine Rennsport-Ikone, provaEdition, Linz 2025, ISBN 978-3-9825637-4-9.
- David Hodges: A–Z of Grand Prix Cars. Crowood Press, Marlborough 2001, ISBN 1-86126-339-2.
- David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945, Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01477-7.
- Pierre Ménard: La Grande Encyclopédie de la Formule 1. 2. Auflagel. Chronosports Editeur, St. Sulpice 2000, ISBN 2-940125-45-7.
- Steve Small: Grand Prix Who's Who, 3rd Edition. Travel Publishing, London 2000, ISBN 1-902007-46-8.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Richard Williams: Jochen Mass obituary. In: The Guardian. 5. Mai 2025, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 4. September 2026]).
- ↑ Rob Widdows: The Motor Sport interview: Jochen Mass. In: Motor Sport Magazine. 29. Oktober 2024, abgerufen am 4. September 2026 (britisches Englisch).
- 1 2 3 4 Robert Fernall: Jochen Mass on Group 2. In: Autosport. Band 53, Nr. 7, 15. November 1973, S. 12–13.
- ↑ Elliott Hughes: A fond Farewell to motor sport racing legend Jochen Mass. In: Magneto. 6. Mai 2025, abgerufen am 4. September 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Paul Chudecki: Jochen Mass Interview – Germany's Legendary racer. In: Octane Magazine. 6. Mai 2025, abgerufen am 25. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Helmut Hähn: Ein Leben für Alfa Romeo - Händler-Ur-Gestein trennt sich von offiziellem Handelsmandat - "Papa" Hähn: Ziehvater der Talente Mass, Ertl und Schüler. Alfa Romeo, 9. Juli 2009, abgerufen am 4. September 2026.
- ↑ Ein Leben für Alfa Romeo: Erinnerungen an Helmut Hähn - Tourenwagen. 10. August 2026, abgerufen am 6. Oktober 2026.
- ↑ Jochen Mass 1946-2025 | GRR. Abgerufen am 24. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Remembering the life and career of Jochen Mass. Abgerufen am 24. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Lydia Mee: Mario Andretti Pays Tribute To “Proper Racer” Jochen Mass In Heartfelt Post. In: Newsweek. 5. Mai 2025, abgerufen am 25. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Jochen Mass: Erinnerungen an fröhliche Kölner Jahre - Formel 1. 5. Mai 2025, abgerufen am 16. September 2026.
- ↑ Jochen Mass. In: F1 History. Abgerufen am 16. September 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Jochen Mass F1 Stats & Race Results. Abgerufen am 16. September 2026 (englisch).
- 1 2 3 4 5 Steve Small: Grand Prix Who's Who. 3. Auflage. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 978-1-902007-46-5, S. 372.
- ↑ Jochen Mass & Jacky Ickx: A Rare Friendship In Racing - collectorscarworld. In: collectorscarworld. 13. Mai 2025 (collectorscarworld.com [abgerufen am 16. September 2026]).
- 1 2 Bruce Jones: The Complete Encyclopedia of Formula One. Hrsg.: Carlton Books. 1998, ISBN 978-1-84100-064-0, S. 128.
- ↑ Robert Dunker WELT: Lauda vs. Hunt: Was echt ist in „Rush“ - und was Legende - WELT. Abgerufen am 5. September 2026.
- ↑ Ex-Rennfahrer Jochen Mass ist tot. 4. Mai 2025, abgerufen am 5. September 2026.
- ↑ NWZonline.de: Schiffsunglück in der Nordsee: Als die Yacht von Rennfahrer Jochen Mass vor der Insel Wangerooge zerschellte. 7. Mai 2025, abgerufen am 24. Februar 2026.
- ↑ Jochen Mass, 1946-2025. 24. Februar 2026, abgerufen am 24. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Simon Taylor: Lunch with... Jochen Mass. In: Motor Sport Magazine. 7. Juli 2014, abgerufen am 24. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Richard Williams: Jochen Mass obituary. In: The Guardian. 5. Mai 2025, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 24. Februar 2026]).
- ↑ The Times: Jochen Mass obituary: Formula 1 driver and mentor. 21. Mai 2025, abgerufen am 24. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Elliott Hughes: A fond Farewell to motor sport racing legend Jochen Mass. In: Magneto. 6. Mai 2025, abgerufen am 24. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Michael Schmidt: Ex-F1-Fahrer Jochen Mass ist tot. 4. Mai 2025, abgerufen am 29. September 2026.
- ↑ Zum Gedenken an Jochen Mass – Födisch F1. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ hr: Information about Jochen Mass from historicracing.com. Abgerufen am 25. Februar 2026 (englisch).
- ↑ DARM Ulm-Laupheim [GT1.6/T1.6/TS1.6] 1968 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Nürburgring 6 Hours 1969 - Entry List - Racing Sports Cars. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Paul Chudecki: Jochen Mass Interview – Germany's Legendary racer. In: Octane Magazine. 6. Mai 2025, abgerufen am 25. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ 1971 DARM. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Jarama 4 Hours 1971 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Robert Fearnall: Big Time Saloon Racing. In: Autosport Magazine. Band 50, Nr. 9, März 1973, S. 32 (archive.org).
- ↑ Vor 40 Jahren: BMW contra Ford in Le Mans - Le Mans. 16. Juni 2013, abgerufen am 5. Oktober 2026.
- ↑ 1973 European Touring Car Championship. Abgerufen am 10. Oktober 2026.
- ↑ Spa 24 Hours 1973 - Race Results - Racing Sports Cars. Abgerufen am 10. Oktober 2026.
- ↑ Ian Phillips: Mass wins at Fuji. In: Autosport. Band 53, Nr. 6, 8. November 1973, S. 5.
- 1 2 Jochen Mass: Sein letzter Sieg als Ford-Werksfahrer - Formel 1. 26. Februar 2026, abgerufen am 10. Oktober 2026.
- ↑ ETCC Zandvoort 1974 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 10. Oktober 2026.
- ↑ Kyalami 1000 Kilometres 1975 - Race Results - Racing Sports Cars. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Das „WRD Racing Team“ bestand von 1970 bis 1974 und fuhr mit zwei Kaimann-Wagen. Neben Jochen Mass im ersten Kaimann starteten die Journalisten Rainer Braun und Manfred Jantke im zweiten Rennwagen des Teams. Das Team gehörte Eberhard Winkler (1938–2022), einem Sohn des Unternehmers Alfred Winkler.
- ↑ hr: Information about Jochen Mass from historicracing.com. Abgerufen am 25. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Jochen Mass: Eine deutsche Rennsport-Ikone – Födisch F1. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Thomas Keßler / Frank Michael Orthey / Lothar Panten: „Formel V und Super V – Die Geschichte eines Rennsport-Welterfolges“, Verlag VIEW GmbH, 2. Auflage, Bonn 2017, S. 232 f., ISBN 978-3-945397-06-0.
- ↑ hr: Information about Jochen Mass from historicracing.com. Abgerufen am 25. Februar 2026 (englisch).
- ↑ 1971 MCD MotorSport Shell Super Oil British Formula 3 Round 16 | Racing Years. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- Gerald Donaldson: James Hunt: The Biography. Virgin Books, London 2009, ISBN 978-0-7535-0735-3 (archive.org).
- ↑ 1972 British Formula 3 Echo Trophy | Racing Years. Abgerufen am 6. Oktober 2026.
- ↑ Bruce Jones: The Complete Encyclopedia of Formula One. Carlton Publishing Group, 2000, ISBN 978-1-84222-057-3, S. 128.
- Tristan Wood: Drive it! : the complete book of Formula 2 motor racing. Haynes Publishing Group, Sparkford / Yeovil / Somerset 1984.
- ↑ VIII Rhein-Pokalrennen | Racing Years. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Allen Brown: Formula 2 1973 season review and full race results. Abgerufen am 25. Februar 2026 (englisch).
- ↑ XI Deutschland Trophäe | Racing Years. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ XL ADAC Eifelrennen | Racing Years. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ 1974 Surtees TS16/02 F1 - collectorscarworld. 29. August 2024, abgerufen am 25. Februar 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Jochen Mass' Views Of The Past: 1974 Monaco GP - collectorscarworld. In: collectorscarworld. 18. Mai 2021 (collectorscarworld.com [abgerufen am 8. September 2026]).
- ↑ Ian Phillips: Mass debates. In: Autosport. Band 55, Nr. 10, 6. Juni 1974, S. 2.
- 1 2 Chris Witty: Mass quits Surtees. In: Autosport. Band 56, Nr. 6, 8. August 1974, S. 2.
- ↑ Chris Witty: Jochen Mass' statement. In: Autosport. Band 56, Nr. 11, 26. September 1974, S. 3.
- ↑ Alfred Nimmerrichter: Koiniggs Tod hat niemand bemerkt. Hrsg.: Arbeiter Zeitung. Nr. 234. Wien 8. Oktober 1974, S. 13 (arbeiterzeitung.at).
- ↑ Doug Nye: The Autocourse history of the Grand Prix car, 1966-1985. Hazleton Publishing, Richmond, Surrey 1986, ISBN 0-90513837-6, S. 83.
- ↑ Chris Witty: Mass for McLaren. In: Autosport. Band 56, Nr. 10, 19. September 1974, S. 3.
- ↑ Chris Witty: McLaren sign Mass. In: Autosport. Band 57, Nr. 10, 5. Dezember 1974, S. 3.
- ↑ Rainer Schlegelmilch, Hartmut Lehbrink: McLaren Formula 1. Könemann Verlagsgesellschaft, Köln 1999, S. 58 (archive.org).
- ↑ Jochen Mass obituary: Formula 1 driver and mentor. In: The Times. 22. Mai 2025, abgerufen am 17. September 2026 (englisch).
- ↑ Timothy Hill: Formula One: The Complete Story. Transatlantic Press, Croxley Green 2008, ISBN 978-0-9558298-2-6, S. 162 (archive.org).
- ↑ Adam Cooper: How a 40-year-old rule turned F1 on its head at Spa. In: motorsport.com. 1. September 2021, abgerufen am 9. Mai 2025.
- ↑ Mark Hughes: Marlboro in Formula 1: King size allies. In: Motor Sport Magazine. 1. Februar 2022, abgerufen am 25. September 2026 (britisches Englisch).
- Tom Rubython: In The Name Of Glory. The Myrtle Press, London 2011, ISBN 978-0-9565656-9-3.
- ↑ S. 30
- Tom Rubython: Shunt: The Story of James Hunt. Myrtle Press, London 2010 (archive.org).
- ↑ Denis Jenkinson: 1976 German Grand Prix race report. In: Motor Sport Magazine. 7. Juli 2014, abgerufen am 5. Oktober 2026 (britisches Englisch).
- Tom Rubython: In The Name Of Glory. The Myrtle Press, London 2011, ISBN 978-0-9565656-9-3.
- ↑ S. 232
- ↑ Jochen Mass remembers James Hunt. In: Human Side of Racing. Abgerufen am 16. September 2026 (amerikanisches Englisch).
- 1 2 McLaren & Me: Jochen Mass. Abgerufen am 29. September 2026 (englisch).
- ↑ James Hunt vs Jochen Mass: 1977 McLaren Head-to-Head. Abgerufen am 16. September 2026 (englisch).
- Alan Henry: Wheel To Wheel: The Great Duels of Formula One Racing. Motorbooks International, Osceola, WI 1996, ISBN 978-0-7603-0269-9 (archive.org).
- auto motor und sport: Jochen Mass: „James Hunt war ein Hallodri, aber ein liebenswerter.“ | Formel Schmidt Interview. In: YouTube. 29. März 2019, abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ 13:20 min
- ↑ Rob Widdows: The Motor Sport interview: Jochen Mass. In: Motor Sport Magazine. 29. Oktober 2024, abgerufen am 25. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-613-01477-7, S. 208.
- ↑ David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-613-01477-7, S. 23 f.
- ↑ Ferdi Krähling, Gregor Messer: Sieg oder Selters. Die deutschen Fahrer in der Formel 1. Delius Klasing, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-7688-3686-9, 57.
- ↑ Adam Cooper: Jochen Mass: The worst car I ever drove – ATS HS1. In: Motor Sport Magazine. 7. Juli 2014, abgerufen am 25. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Jochen Mass 1946-2025 | GRR. Abgerufen am 25. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Allen Brown: Arrows A2 car-by-car histories. In: oldracingcars.com. Abgerufen am 25. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Michael Noir Trawniczek: Mass: "Der Bomber wurde nicht zu Ende gedacht!" In: Motorsport Total.com. 13. August 2007, abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Jochen MASS • STATS F1. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Jochen Mass: Eine deutsche Rennsport-Ikone – Födisch F1. Abgerufen am 25. Februar 2026.
- ↑ Mike Doodson: The Siege of Sunnyside Park. In: Grand Prix International. Nr. 43, 28. Januar 1982, S. 11.
- ↑ Akshat Kabra: When a former Mercedes senior figure orchestrated a driver strike: F1 Throwback. 23. Dezember 2023, abgerufen am 5. Oktober 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Gerald Donaldson: Gilles Villeneuve: The Life Of The Legendary Racing Driver. McClelland & Stewart, Toronto 1989, ISBN 978-0-7710-2846-5.
- ↑ Gerald Donaldson: Gilles Villeneuve: The Life Of The Legendary Racing Driver. McClelland & Stewart, Toronto 1989, ISBN 978-0-7710-2846-5, S. 315.
- ↑ Review: F1 driver Mass explains why he quit racing after fatal Villeneuve crash. In: The Globe and Mail. 7. Mai 2012 (theglobeandmail.com [abgerufen am 5. Oktober 2026]).
- ↑ 1982 Grand Prix Diary. In: Automobile Sport 82/83. Haynes Publishing, Sparkford / Yeovil / Somerset 1983, ISBN 978-0-946321-01-8, S. 14.
- ↑ James Elson: Jochen Mass on Villeneuve's final day: ‘I felt so guilty’. In: Motor Sport Magazine. 7. Mai 2022, abgerufen am 25. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Jochen Mass survives the crash that ends his Formula 1 career. In: FlatSpot.Club. 26. Juli 2026, abgerufen am 8. September 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ LISTEN: Jochen Mass on a career tinged with tragedy, racing Lauda and Hunt, and mentoring Schumacher | Formula 1®. Abgerufen am 25. Februar 2026 (englisch).
- ↑ Mugello 1000 Kilometres 1975 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Monza 1000 Kilometres 1975 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Spa 1000 Kilometres 1975 - Entry List - Racing Sports Cars. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Coppa Florio 1975 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Interserie Hockenheim Südwestpokal 1975 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 15. September 2026.
- ↑ Kyalami 1000 Kilometres 1979 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Nürburgring 1000 Kilometres 1980 - Qualifying Results - Racing Sports Cars. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Nürburgring 1000 Kilometres 1980 - Race Results - Racing Sports Cars. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Interserie Nürburgring 1000 Kilometres 1981 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Nürburgring 1000 Kilometres 1981 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Interserie 1981 standings | Driver Database. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Kyalami 9 Hours 1981 - Racing Sports Cars. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Das Unglück von Riverside - WELT. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ History: Vor 41 Jahren starb Rolf Stommelen - Formel 1. 24. April 2024, abgerufen am 8. September 2026.
- Jürgen Barth, Lothar Boschen: Porsche Un Successo / Quarant'anni Di Leggenda. Berger-Leverault, Nancy 1986 (archive.org).
- ↑ Vor 50 Jahren: Geburt der DRM – Tage des Donners - DTM. 28. April 2022, abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ 30 Years Ago: Sebring 1987. In: Racer. 2. März 2017, abgerufen am 30. September 2026 (englisch).
- ↑ Erinnerungen an Jochen Mass. 5. Mai 2025, abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Stuck and Mass in IROC. In: Grand Prix International. Nr. 101, März 1986, S. 6.
- ↑ Saving the best for last - By Jochen Mass. In: Motorsport Retro. 10. Juni 2015, abgerufen am 8. September 2026 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Robert Seiwert: Jochen Neerpasch wird 80: Visionär und Schumachers Wegbereiter. 23. März 2019, abgerufen am 12. Oktober 2026.
- ↑ Remembering Le Mans 1988 | Classic & Sports Car. Abgerufen am 8. September 2026.
- ↑ Khris Bharath: Sauber-Mercedes C9: Here’s What Makes It One Of Group C’s Greatest Car. 5. August 2025, abgerufen am 12. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Adam Cooper: Martin Brundle: The worst car I ever drove - Jaguar XJR11. In: Motor Sport Magazine. 30. Juli 2024, abgerufen am 12. Oktober 2026 (britisches Englisch).
- ↑ 24 Hours of Le Mans - Nine 9s (7/9) - the 1989 race. 12. Juni 2019, abgerufen am 12. Oktober 2026 (englisch).
- ↑ Mike Cotton: World Sportscar Championship: Suzuka 480kms. In: Motor Sport Magazine. 7. Juli 2014, abgerufen am 8. September 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Stefan Ehlen, Matt Kew: Unbekannte F1-Geschichten: Jochen Mass' Williams-Test 1993. In: Motorsport-Total.com. 30. April 2020, abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ Le Mans 1995: Fabrikneuer McLaren F1 GTR gewinnt - Sportwagen. 23. Mai 2025, abgerufen am 13. Oktober 2026.
- ↑ Elliott Hughes: A fond Farewell to motor sport racing legend Jochen Mass. In: Magneto. 6. Mai 2025, abgerufen am 24. Februar 2026 (britisches Englisch).
- ↑ Nürburgring 24 Hours 1999 - Race Results - Racing Sports Cars. Abgerufen am 29. September 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mass, Jochen |
| ALTERNATIVNAMEN | Mass, Hans Joachim Richard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Automobilrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 30. September 1946 |
| GEBURTSORT | Dorfen |
| STERBEDATUM | 4. Mai 2025 |
| STERBEORT | Cannes |
- Formel-1-Rennfahrer (Deutschland)
- DTM-Rennfahrer
- Sportwagen-WM-Rennfahrer
- Rennfahrer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans
- Sieger des 24-Stunden-Rennens von Le Mans
- Rennfahrer des 12-Stunden-Rennens von Sebring
- Sieger des 12-Stunden-Rennens von Sebring
- TV-Experte für Motorsport
- Deutscher
- Geboren 1946
- Gestorben 2025
- Mann
- Rennfahrer des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps
- Sieger des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps
- Wikipedia:Exzellent
