Der südwestlich des Ortskerns gelegene Bahnhof wurde 1873 während des Baus der Eisenbahn von Kowel nach Sdolbuniw (heute Bahnstrecke Kowel–Kosjatyn) errichtet und verstärkte die Entwicklung des Dorfes erheblich.
Ende August 1942 wurde in Melnyzia ein Ghetto eingerichtet, und die Juden von Holob wurden aufgefordert, sich auf dem Platz neben der Synagoge zu versammeln. Wahrscheinlich am 3. September 1942 wurden zwischen 1.200 und 1.500 Juden in eine Sandgrube in der Nähe von Melnytsia gebracht und ermordet. Diese schrecklichen Ereignisse betrafen die Juden von Melnytsia, Holob und etwa 30 Juden aus Ratne, die in der Nähe beim Bau der Straße Lutsk-Kovel arbeiteten.
Die Flüchtlinge aus dem Ghetto von Holob, die dem ersten Angriff entkommen konnten, kehrten nach und nach in die Stadt zurück. Wahrscheinlich am 24. November 1942 wurden sie alle – etwa 250 Personen – an diesem Ort erschossen.
Es sind 94 Juden bekannt, die die deutsche Besatzung im Bezirk Holob überlebt haben[3].
Am 14. August 2015 wurde die Siedlung zum Zentrum der neugegründeten Siedlungsgemeinde Holoby (Голобська селищна громадаHolobska selyschtschna hromada). Zu dieser zählen auch noch die 18 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer,[4] bis dahin bildete die Siedlung zusammen mit den Dörfern Bruchowytschi, Kalynownyk, Nuschel, Pohinky und Wiwtschyzk die gleichnamige Siedlungsratsgemeinde Holoby (Голобська селищна громада/Holobska selyschtschna hromada) im Südosten des Rajons Kowel.
Am 20. Juli 2017 kamen noch die Dörfer Bajkiwzi, Byten, Marjaniwka und Radoschyn zum Gemeindegebiet hinzu[5].
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Holoby Teil der Gemeinde:
↑П. Долганов, С. Бурмістр:ГОЛОБИ Й МЕЛЬНИЦЯ: ЖИТТЯ ТА ЗАГИБЕЛЬ ЄВРЕЙСЬКИХ ГРОМАД.(PDF)Міжнародний проєкт «Мережа пам’яті» Фонд «Меморіал убитим євреям Європи» Український центр вивчення історії Голокосту.,1.November 2023,abgerufen am 4.Dezember 2023(ukrainisch,englisch).