Helmut Irblich
Helmut Irblich (* 7. Juni 1930 in Jägerndorf, Tschechoslowakei; † 5. Juni 2026 in Schweinfurt) war ein deutscher Bauunternehmer in Schweinfurt. Für sein vielseitiges gesellschaftliches Engagement und insbesondere für seine Verdienste um die Förderung der gewerblichen Berufsausbildung wurde er 1989 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Eine weitere Ehrung erhielt er im Jahre 2011 vom Bayerischen Wirtschaftsministerium für sein Lebenswerk, vor allem für seine Verdienste um den wirtschaftlichen Aufbau der Region Schweinfurt.[1]
Helmut Irblich war Zeitzeuge der Rettung der Synagoge von Jägerndorf (Krnov) im Jahre 1938 durch seinen Vater Franz Irblich vor der vom NS-Regime angeordneten Zerstörung in der Reichspogromnacht.[2]
Helmut Irblich verstarb am 5. Juni 2026 im Alter von 95 Jahren in Schweinfurt.[3]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Konrad Badenheuer, Wilfried Heller: Notiz zur Rettung der Synagoge von Jägerndorf (Krnov). In: Wilfried Heller (Hrsg.): Jüdische Spuren im ehemaligen Sudetenland. Verlag Inspiration Un Limited, London/Berlin 2019, ISBN 978-3-945127-26-1, S. 157–164.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Main-Post, 23. Februar 2011: Ehrung für Helmut Irblich (we).
- ↑ Wilfried Heller (Hrsg.): Jüdische Spuren im ehemaligen Sudetenland. Verlag Inspiration Un Limited, London/Berlin 2019, S. 157–164.
- ↑ Sudetendeutsche Zeitung, 26. Juni 2026: Helmut Irblich †.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Irblich, Helmut |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bauunternehmer |
| GEBURTSDATUM | 7. Juni 1930 |
| GEBURTSORT | Jägerndorf, Tschechoslowakei |
| STERBEDATUM | 5. Juni 2026 |
| STERBEORT | Schweinfurt |