Focus
Erscheinungsbild
| Focus | |
|---|---|
| Beschreibung | Nachrichtenmagazin |
| Sprache | Deutsch |
| Verlag | Hubert Burda Media (Deutschland) |
| Hauptsitz | Berlin[1] |
| Erstausgabe | 18. Januar 1993 |
| Gründer | Helmut Markwort |
| Erscheinungsweise | wöchentlich (samstags) |
| Verkaufte Auflage | 222.014 Exemplare |
| (IVW 1/2026) | |
| Verbreitete Auflage | 224.620 Exemplare |
| (IVW 1/2026) | |
| Reichweite | 3,30 Mio. Leser |
| (MA 2020 I) | |
| Chefredakteure | Franziska Reich, Georg Meck |
| Geschäftsführer | Burkhard Graßmann |
| Weblink | focus-magazin.de |
| Artikelarchiv | 1993 ff. |
| ISSN (Print) | 0943-7576 |
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Profil
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Focus positionierte sich als Nachrichtenmagazin neben dem Spiegel. Dieser wiederum grenzte sich damals dezidiert vom Focus ab und bezeichnete ihn mitunter abschätzig als „Münchner Illustrierte“.[94] Beide Publikationen unterscheiden sich in ihren redaktionellen Konzepten:[100] Der Spiegel legt einen Schwerpunkt auf komplexe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Analysen, während der Focus neben seiner politischen Berichterstattung auch alltagsrelevante Themen aus den Bereichen Familie, Gesundheit, Finanzen und Karriere bedient.[101] Allerdings veröffentlichte der Spiegel zuletzt mehr Nutzwerttitel nach dem Vorbild des Focus.[102] Lesern werden mit vergleichsweise kürzeren Texten, vielen Grafiken, einer starken Bildsprache und Ranglisten Informationen geboten, die schneller zu rezipieren sind.[94] Ratgeberjournalismus ist seit jeher ein wesentliches Element des Focus.[103] Zielgruppe des Nachrichtenmagazins sind nach eigener Aussage Menschen, die sich durch ein „aktives Informationsverhalten und insbesondere durch ihre Informationsintensität in der Gesellschaft, in der Politik und im Beruf auszeichnen“.[104] Markwort und Burda definierten diese Zielgruppe zum Start des Magazins als „Info-Elite“.[105] Der Focus ist generell dem bürgerlichen politischen Spektrum zuzuordnen.[106]
Rezeption
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Größere Aufmerksamkeit erregte ein Bericht des Focus über den GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen, der im Januar 1994 zu einer Durchsuchung der Büros führte.[107] Die Justiz ermittelte gegen das Magazin, weil aus vertraulichen Quellen zitiert worden war, etwa einem Auswertungsbericht des Bundeskriminalamts und dem Taschenkalender des durch Suizid umgekommenen RAF-Terroristen Wolfgang Grams. Nach Angaben des Spiegel lieferten die beim Focus gefundenen Dokumente den entscheidenden Hinweis zur Identifikation des Informanten.[108]
1995 berichtete der Focus über wirtschaftliche Schwierigkeiten der Hamburger Privatbank Mody.[109] Daraufhin zogen viele Kunden ihre Einlagen ab, einen Tag nach Erscheinen des Magazins musste die Bank vorläufig schließen.[110] Die Aktionäre machten den Focus in der Folge direkt für die Zahlungsunfähigkeit verantwortlich.[111] Ihrer Argumentation folgte die Pressekammer des Hamburger Landgerichts, sie verurteilte den Focus zu Schadenersatz.[112] Diese Entscheidung wurde vom Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg im Berufungsverfahren aufgehoben,[113][114] der Bundesgerichtshof wies die Revision der Kläger zurück.[115][116] Der Focus begrüßte den Abschluss der juristischen Auseinandersetzungen als „Sieg für die Pressefreiheit“.[117]
Im Februar 2010 veröffentlichte das Magazin ein Titelblatt mit der Statue der Aphrodite von Melos mit gestrecktem Mittelfinger. Dies sorgte europaweit für negative Schlagzeilen und Unmut und wurde in Griechenland als Geschmacklosigkeit angesehen.[118]
2016 erregte die Berichterstattung des Focus über die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16 Aufsehen.[119] Das Titelblatt zeigte Handabdrücke in schwarzer Farbe auf einer nackten weißen Frau, es wurde teilweise als „nackte Beleidigung“ kritisiert und als „rassistisch“ eingestuft.[120][121] Im Gegensatz zur Süddeutschen Zeitung, die mit einer Darstellung ebenfalls polarisiert hatte, lehnte der Focus eine Entschuldigung ab und rechtfertigte das Cover als symbolische Darstellung dessen, „was in Köln geschah“.[122][123] Der Deutsche Presserat erhielt zahlreiche Beschwerden über den Focus,[124] wies jedoch alle ab.[125] Anders entschied der Presserat bei dem Ableger Focus Money.
Kontakte zu Nachrichtendiensten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Focus-Redaktion rückte bei den Ermittlungen zum Journalisten-Skandal des Bundesnachrichtendienstes in den Blickpunkt (ab 2006). Bei dem Skandal hatten mehrere Journalisten dem Geheimdienst angeboten (unter anderem gegen Geld- und Sachleistungen), Informationen über investigative Journalisten und deren Quellen zu sammeln und weiterzugeben.[126] Dies ergab sich aus den Erkenntnissen des Bundestagskontrollausschusses, der Aussage vom BND-Direktor Volker Foertsch am 12. Februar 2009[127][128] und dem Schäfer-Bericht zur BND-Affäre.[129] Eine zentrale Spitzelrolle hatten demnach die Focus-Journalisten mit den BND-Decknamen Jerez, Bosch und Dali. Die Notizen von BND-Direktor Foertsch über weitergegebene Informationen durch Focus-Redakteur Josef Hufelschulte umfassten gar 219 Seiten.[128] Die Focus-Journalisten wurden als Informationsquellen vom BND teils selbst überwacht.
Einseitige Einflussnahme auf Bildungseinrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Focus Money betreibt in Zusammenarbeit mit der Lobbyorganisation Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft das Schulprojekt „Wir erklären die Wirtschaft“. Im Rahmen des Projektes werden Lehrern und Schulen monatlich Lehrmaterialien für den Unterricht zur Verfügung gestellt. Das Medienmagazin Zapp nutzte das Projekt im Oktober 2011 als Beispiel für die einseitige und intransparente Beeinflussung von Schulen und Lehrinhalten durch Unternehmen und Lobbyinggruppen.[130] Eine weitere Kooperation mit der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH („FOCUS macht Schule“) wurde im gleichen Zusammenhang ebenfalls kritisiert.
Verletzung journalistischer Spielregeln
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Anlässlich eines Tarifkonflikts zwischen der Deutschen Bahn AG und den Bahn-Gewerkschaften im November 2014 bezeichnete Focus Online den Gewerkschaftsvorsitzenden Claus Weselsky (GDL) in einem Artikel als den aktuell wohl meistgehassten Deutschen. Der Artikel machte so genaue Angaben zu Weselskys Privatwohnung, dass eine Identifizierung der Adresse durch Ortskundige möglich war.[131] Dieses Ausforschen und Zugänglichmachen der Privatadresse des Gewerkschaftsvorsitzenden wurde als Verletzung journalistischer Spielregeln kritisiert.[132]
Im Herbst 2014 wurde bestätigt, dass Helmut Markwort unter dem Pseudonym Moritz Rodach mehrere Artikel auf Focus Online über den FC Bayern geschrieben hatte, obwohl er Mitglied des Verwaltungsbeirates des Vereins ist.[133][134]
Synchronisation von Nachricht und Werbung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In einer Studie der TU Dresden von 2014 wurde die Synchronisation von Nachricht und Werbung untersucht. Ergebnis war, „dass über Unternehmen sowohl im Spiegel als auch im Focus erstens häufiger, zweitens freundlicher, drittens mit mehr Produktnennungen berichtet wird, je mehr Anzeigen diese Unternehmen schalten“.[135]
Verletzung von Persönlichkeitsrechten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin wurde Focus und seinem später für die Partei AfD tätigen Redakteur Michael Klonovsky 2008 untersagt, zu behaupten, der Journalist Anton Maegerle arbeite „gleich für fünf verfassungsschutzrelevante Periodika“, die als linksextremistisch eingestuft werden.[136] In einem Artikel 2007 im Focus unter der Überschrift „Ich sehe was, was du nicht siehst“[137] hatte sich Klonovsky diese Falschbehauptung von Felix Krautkrämer, einem Autor der Jungen Freiheit, zu eigen gemacht.[138][139]
Rügen durch den Deutschen Presserat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FOCUS online sowie FOCUS money wurden von 2014 bis 2024 insgesamt 15 Mal vom Deutschen Presserat öffentlich gerügt. Dazu zählen bspw. Rügen wegen Verstoß gegen die Menschenwürde, gegen den Schutz der Persönlichkeit, gegen den Grundsatz Trennung von Werbung und Redaktion sowie Rügen wegen Sensationsberichterstattung und mangelnder Sorgfalt.[140]
„Ärzteliste“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Focus-Ärzteliste wurde erstmals in Ausgabe 6/1993 im damals neu gegründeten Magazin Focus publiziert.[141] Nach Focus-Angaben werden die Daten, auf denen die Liste basiert, mittels journalistischer Recherche und wissenschaftlicher Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen erhoben.[142] In die Auswertung werden Ärzte aufgenommen, die eines oder mehrere dieser Kriterien erfüllen: Vorliegen einer Weiterbildungsbefugnis oder Habilitation (Lehrbefugnis), Innehaben einer leitenden Funktion in einem Krankenhaus, Spezialist einer Fachgesellschaft, mehrere Facharztqualifikationen, absolvierte Weiterbildungen, wissenschaftliche Publikationen oder früher bereits auf die Liste aufgenommen.[141] Die ZDF-Sendung Frontal21 berichtete am 10. November 2020 in einem Beitrag mit dem Titel Fragwürdige Empfehlungen für Ärzte – Intransparente Siegelgeschäfte, dass die Focus-Siegel („TOP Mediziner – Deutschlands renommierte Ärzteliste“, „Empfehlung – Die empfohlenen Ärzte in der Region“, „TOP Nationales Krankenhaus – Deutschlands grösster Krankenhausvergleich“, „TOP Regionales Krankenhaus – Deutschlands grösster Krankenhausvergleich“, „TOP Privatklinik – Deutschlands grösster Privatklinik-Vergleich“, „TOP Rehaklinik – Deutschlands grösster Rehaklinik-Vergleich“[143]) anscheinend wahllos an Ärzte und Kliniken vergeben würden und nur der Erzielung von Einnahmen durch Lizenzgebühren dienten.
Eine Ärztin hat eine Focus-Empfehlung für ein Fachgebiet erhalten, auf dem sie seit über 20 Jahren nicht mehr tätig ist. Insbesondere wurde eine Praxisausstattung belobigt, die tatsächlich aber nur aus einer Couch, einem Schreibtisch, einem Sessel und einer Akupunktur-Liege besteht. Ein Kinder- und Jugendarzt in Marburg erhielt die Empfehlungsurkunde als Psychotherapeut, ein Jahr später als Tropenmediziner, obwohl er kein Tropenmediziner ist, und später dann als Palliativmediziner, obwohl dies nicht sein Schwerpunkt ist und er – nach seinen eigenen Angaben – auf diesem Fachgebiet deutlich weniger praktische Erfahrung hat als Hospiz-Ärzte. Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg wurde 2019 als „TOP Regionales“, „TOP Nationales Krankenhaus“, „TOP Alzheimer“, „TOP Parkinson“ und „TOP Nationales Krankenhaus Unfallchirurgie“ ausgezeichnet und wirbt mit diesen Siegeln, obwohl aus Sicht der Betriebsräte die Klinik unter Personalmangel und Mitarbeiter unter Überlastung leiden und es insbesondere auch aus Abteilungen, die ausgezeichnet wurden, Überlastungsanzeigen gibt.
Focus bzw. der dahinter stehende Verlag Hubert Burda Media verlangt für die öffentliche Werbung mit dieser – offenbar nicht auf Fakten basierenden und damit wertlosen – Urkunde mit Siegel 1.900 € pro Siegel. Der Frontal21-Beitrag erklärt das dahinter stehende Geschäftsmodell: „Verantwortlich für das FOCUS-Siegel-Geschäft ist Burkhard Graßmann, Geschäftsführer beim Burda-Verlag. 2017 sprach er im Medienfachblatt kressNEWS von einem ‚zweistelligen Millionenumsatz mit wunderbaren Renditen‘. Und Grassmann weiter: ‚Wir bieten allen 280.000 Ärzten in Deutschland die Möglichkeit, sich darzustellen.‘“
Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs kritisiert dieses Siegel-Geschäft als „grob irreführende“ Werbung.
Focus weist die Kritik zurück: „Wir sind mit unseren auf Qualitätsdaten aus verlässlichen und auch amtlichen Quellen (...) basierenden Erhebungen einzigartig in Deutschland. (...) weshalb man nicht von Irreführung sprechen kann.“[144][145][146]
Das Landgericht München I gab der Wettbewerbszentrale recht und beurteilte die gegen Geld vergebenen Siegel als Verstoß gegen das „lauterkeitsrechtliche Irreführungsgebot“ (sic, gemeint ist offensichtlich das Irreführungsverbot).[147] Im Urteil heißt es ferner:
„Die Wettbewerbswidrigkeit der Prüfsiegel ergibt sich im vorliegenden Fall daraus, dass in irreführender Weise der Bereich des redaktionellen, wertenden Beitrags verlassen und der Eindruck erweckt wird, es finde eine Bewertung nach objektiven Kriterien statt“
– Landgericht München I, Az.: 4 HKO 14545/21: https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/landgericht/muenchen-1/presse/2023/6.php
Ähnliche Kritik an der Vergabe zahlreicher vermeintlicher Qualitätssiegel gibt es auch an der Schwester-Zeitschrift aus demselben Verlag Focus Money.
2017 entfernten Mitarbeiter des Burda Verlages kritische Einträge in diesem Wikipedia-Eintrag.[148]
Am 22. Mai 2025 entschied das Oberlandesgericht München (OLG München) in der Revisionsverhandlung (Az. 29 U 867/23) zur Zulässigkeit der Focus-Siegel, dass diese nicht irreführend sind und hob damit das frühere Urteil des Landgericht München von 2023 auf. Die Klage der Wettbewerbszentrale gegen Burda auf Unterlassung wurde damit abgewiesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.[149][150][151] Das OLG argumentierte in seinem Urteil (Auszug): Die Methodik, die Burda im Verfahren dargelegt hatte, erfolge „nach sachgerechten Kriterien“ und werde von durchschnittlichen Verbrauchern nicht mit einem Prüfsiegel etwa aus dem sicherheitstechnischen Bereich verwechselt.[152]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Karin Böhme-Dürr, Gerhard Graf (Hrsg.): Auf der Suche nach dem Publikum. Medienforschung für die Praxis. UVK, Konstanz 1995, ISBN 3-87940-552-2, S. 21–44.
- Ralf Stockmann: Spiegel und Focus. Eine vergleichende Inhaltsanalyse 1993–1996. Schmerse, Göttingen 1999, ISBN 3-926920-26-2, S. 1–21.
- Bettina Kaltenhäuser: Abstimmung am Kiosk. Springer, Wiesbaden 2005, ISBN 3-8244-4617-0.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Nachrichtenmagazin: „Focus“ zieht nach Berlin um. In: Spiegel Online. 10. September 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ 15 Jahre Fakten, Fakten, Fakten. In: Focus Online. 18. Januar 2008, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ „Focus“ feiert 20-jähriges Bestehen. In: Der Standard. 14. Januar 2013, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Ekkehard Kohrs: Burdas Kampfansage an Augstein. In: Bonner General-Anzeiger. 19. Januar 1993, S. 3.
- ↑ Rainer Hoffmann: Bunter Spiegel. In: Neue Zürcher Zeitung. 21. Januar 1993.
- ↑ Ein starkes Führungs-Trio. In: Horizont. 20. November 2003, S. 66.
- ↑ „Focus“, „Spiegel“, „Stern“. Die Großen im tiefen Wandel. In: Nordkurier. 27. August 2014, S. 25.
- ↑ Heidrun Plewe: Wenige glaubten zunächst an den Erfolg. In: Horizont. 17. Dezember 1993, S. 20.
- ↑ „Focus“-Chefredakteur Markwort geht. In: Zeit Online. 29. Oktober 2009, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Marvin Schade: Ende einer Ära: Magazin-Gründer Helmut Markwort gibt Focus-Herausgeberschaft ab. In: Meedia. 17. Januar 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 3. August 2017; abgerufen am 18. Juli 2017.
- ↑ Focus Redaktion: Neue Führungsspitze beim Nachrichtenmagazin Focus startet. In: Focus Online. 7. März 2023, abgerufen am 13. April 2023.
- ↑ laut IVW (Details auf ivw.de)
- ↑ Reichweite von Nachrichtenwebsites in Deutschland 2023. Abgerufen am 20. Mai 2023.
- ↑ Eine Zugmieze macht Karriere. In: Kress Report. 10. Januar 2013, S. 8.
- ↑ „Focus“: Burda will es wissen. In: Horizont. 9. Oktober 1992, S. 46.
- ↑ Harald Kurz: „Zugmieze“: Zugpferd oder Katzenjammer? In: Horizont. 18. September 1992, S. 56.
- ↑ Uli Baur: Das war unser Start. In: Focus Magazin. 19. März 2012 (focus.de [abgerufen am 30. Oktober 2016]).
- ↑ Heinz Pürer, Johannes Raabe: Presse in Deutschland. 3. Auflage. UVK, Konstanz 2007, ISBN 978-3-8252-8334-6, S. 263.
- ↑ Ein Mann der Fakten. In: Frankfurter Neue Presse. 8. Dezember 2011, S. 1.
- ↑ Klaus Schmeh: David gegen Goliath: 33 überraschende Unternehmenserfolge. Redline, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-8323-1057-6, S. 34.
- ↑ Brennpunkt „Focus“ am Montag. In: Horizont. 22. Januar 1993, S. 2.
- ↑ „Focus“ kontra „Spiegel“. In: Saarbrücker Zeitung. 16. Januar 1993.
- ↑ Heidrun Plewe: „Focus“ liegt zur Zeit gut im Plan. In: Horizont. 19. Februar 1993, S. 25.
- ↑ Burda kostet Focus-Erfolg aus. In: Horizont. 1. April 1994, S. 6.
- ↑ Investitionen kräftig ausgeweitet. Verlag auf der „Focus“-Welle. In: Handelsblatt. 22. Juli 1994, S. 16.
- ↑ Burda-Konzern wächst im letzten Jahr dank „Focus“. In: Der Tagesspiegel. 12. Mai 1995.
- ↑ „Focus“ nicht mehr in den Benelux-Laender. In: Deutscher Drucker. 25. August 1994, S. 4.
- ↑ Nachrichtenmagazine: Burda bleibt mit „Focus“ auf Erfolgskurs. In: Deutscher Drucker. 4. August 1994, S. 4.
- ↑ Peter Turi: Mit Fakten, Fakten auf dem Weg zur Spitze. In: Horizont. 17. März 1995, S. 70.
- ↑ Fakten zu Focus. In: Die Tageszeitung. 1. Dezember 1995, S. 14.
- ↑ Burdas Focus-Verlag kooperiert mit Ziff-Davis. In: Deutscher Drucker. 7. Juli 1994, S. 6.
- ↑ Thomas Voigt: Markwort gebiert weitere Focus-Kinder. In: Horizont. 19. Januar 1996, S. 36.
- ↑ Focus-Online-Währung. In: Horizont. 12. Januar 1996, S. 12.
- ↑ Isabella Hofmann: Focus bald auch im TV. Neues Fernsehmagazin startet im März auf Pro7. In: Wirtschaftsblatt. 6. Februar 1996, S. 7.
- ↑ „Focus TV“ liefert Beiträge für Frauensender tm3. In: Der Tagesspiegel. 8. August 1996.
- ↑ Barbara Held: Ende des Amüsements. In: Der Tagesspiegel. 30. November 1997, S. 31.
- ↑ Hubert Burda erhält den Medienpreis für Focus. In: Horizont. 30. Oktober 1997, S. 108.
- ↑ „Focus“ ist Hubert Burdas Erfolgsstory. In: Darmstädter Echo. 9. Februar 2000.
- ↑ 5 Jahre Focus. In: Focus. 12. Januar 1998, S. 160–161.
- ↑ „Focus“ auf Weltkurs. In: Wirtschaftswoche. 18. Juni 1998, S. 66.
- ↑ Erfolgsrezept verkauft: Focus do Brasil. In: Welt am Sonntag. 26. April 1998, S. 54.
- ↑ Burda vergibt Lizenz für Focus nach Brasilien. In: Horizont. 30. April 1998, S. 6.
- ↑ Platztausch. „Focus“ erreicht mittlerweile mehr Leser als der „Spiegel“. In: Der Tagesspiegel. 28. Januar 1999, S. 39.
- ↑ Media-Analyse: „Focus“ überholt den „Spiegel“. In: Frankfurter Rundschau. 28. Januar 1999, S. 8.
- ↑ Media-Analyse: „Focus“ vergrößert Vorsprung. In: Sächsische Zeitung. 25. Januar 2001, S. 17.
- ↑ Klaus Koch: Totgesagt und sehr lebendig. In: Südkurier. 13. Januar 2003.
- ↑ Focus Verlag plant ein zweites Magazin. In: Deutscher Drucker. 14. Oktober 1999, S. 2.
- ↑ Ulrike Simon: Geld, Geld, Geld. „Focus“ legt sich heute mit „Focus Money“ einen Ableger zu. 30. März 2000, S. 43.
- ↑ Das Magazin für den Positiv-Denker. In: Horizont. 10. Mai 2001, S. 50.
- ↑ Euphorie bei „Focus“: Mehr Leser, neues Ressort. In: Die Welt. 1. Februar 2001, S. 33.
- ↑ Tomorrow und Focus Digital fusionieren. In: Handelsblatt. 9. August 2001, S. 11.
- ↑ Die Firma. In: Financial Times Deutschland. 10. Januar 2001, S. 36.
- ↑ Martin-Werner Buchenau: Burda regelt Markwort-Nachfolge. In: Handelsblatt. 10. November 2004, S. 18.
- ↑ Cathrin Hegner, Volker Schütz: „Ich wollte die Nachfolge präjudizieren“. In: Horizont. 18. November 2004, S. 38.
- ↑ Pierre Schrader: Mehr Markwort für Focus. In: Horizont. 11. November 2004, S. 14.
- ↑ Focus mit erweiterter Führung. In: Focus. 15. November 2004, S. 161–161.
- ↑ „Focus“-Tandem. In: Der Tagesspiegel. 10. November 2004, S. 31.
- ↑ Miriam Hebben: Printmarken hören auf Claudio.de. In: Horizont. 8. Dezember 2005, S. 42.
- ↑ Hausfriedensbruch und Kollegenverrat. In: Thüringer Allgemeine. 13. Mai 2006.
- ↑ Eric Gujer: Deutsche Journalisten als willige Helfer. Kritik im Geheimbericht zur BND-Affäre an den Medien. In: Neue Zürcher Zeitung. 24. Mai 2006, S. 3.
- ↑ Frank Jansen: Die Spitzel vom Dienst. In: Der Tagesspiegel. 13. Mai 2006, S. 2.
- ↑ Christian Rath: Geheimdienst sucht Leck. In: Badische Zeitung. 19. Mai 2006.
- ↑ Marie Waldburg: 15 Jahre „Focus“. In: Bunte. 24. Januar 2008, S. 104.
- ↑ Hans-Peter Siebenhaar: Weimer löst Markwort bei „Focus“ ab. In: Handelsblatt. 30. Oktober 2009, S. 15.
- ↑ Neues Führungs-Duo für Focus. In: Focus. 2. November 2009, S. 156–156.
- ↑ Silja Elfers: Konservativ, klug und umsichtig. In: Horizont. 5. November 2009, S. 10.
- ↑ Joachim Huber: Richtungswechsel: Helmut Markwort gibt „Focus“-Chefredaktion ab, Wolfram Weimer kommt. In: Der Tagesspiegel. 30. Oktober 2009, S. 31.
- ↑ Andrea Rungg: Burda wechselt Markwort bei „Focus“ aus. In: Financial Times Deutschland. 30. Oktober 2009, S. 2.
- ↑ Schneller Umbau beim „Focus“. In: Der Spiegel. 2. November 2009, S. 103.
- ↑ Abgang nach nur einem Jahr. In: Welt kompakt. 27. Juli 2011, S. 31.
- ↑ Jürgen Scharrer: Rückschlag für Focus. In: Horizont. 28. Juli 2011, S. 2.
- ↑ Hans-Peter Kastenhuber: Debatten-Focus ist gescheitert. In: Nürnberger Nachrichten. 30. Juli 2011, S. 24.
- ↑ Wolfram Weimer verlässt Chefredaktion. In: Spiegel Online. 26. Juli 2011, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ „Focus“: Chefredakteur Weimer gibt auf. In: Süddeutsche Zeitung. 26. Juli 2011, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Erfolg des Alten. In: Berliner Zeitung. 27. Juli 2011, S. 30.
- ↑ Joachim Frank: Baur gegen Weimer. In: Frankfurter Rundschau. 21. Juli 2011, S. 36.
- ↑ Jörg Quoos: Eine Reform für den „Focus“. In: Hamburger Abendblatt. 7. Juli 2013, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Michael Hanfeld: Uli Baur: „Es geht um klaren Journalismus“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. Mai 2012, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Birte Bühnen: Focus: Jörg Quoos setzt politische Akzente. In: Kress Report. 25. Januar 2013, S. 11.
- ↑ Fußball: Steuerermittlungen gegen Hoeneß nach Selbstanzeige. In: Focus Online. 20. April 2013, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Britta Schultejans: Wertvoller Kunstschatz mit dunkler Vergangenheit. In: Aachener Nachrichten. 3. November 2014.
- ↑ Chefredakteurs-Karussell: Jörg Quoos muss beim Focus gehen, Ulrich Reitz kommt. In: Meedia. 26. August 2014, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ „Focus“ wechselt Chefredakteur aus. In: Zeit Online. 26. August 2014, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Michael Hanfeld: Warum der „Focus“ nach Berlin umzieht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. September 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Uwe Mantel: Der „Focus“ zieht zu großen Teilen nach Berlin. In: DWDL. 10. September 2015, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Wieder ein Wechsel beim „Focus“. In: Welt kompakt. 22. Januar 2016, S. 10.
- ↑ „Super Illu“-Chefredakteur leitet bald den „Focus“. In: Hamburger Abendblatt. 22. Januar 2016, S. 22.
- ↑ Imre Grimm: Aus für Reitz: Chefwechsel beim „Focus“. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 22. Januar 2016, S. 19.
- ↑ Ulrike Simon: Der Nächste, bitte! In: Horizont. 28. Januar 2016, S. 4.
- ↑ David Hein: „Focus“ verlässt München und baut Stellen ab. In: Horizont. 30. März 2017, abgerufen am 22. Mai 2017.
- ↑ Nachrichtenmagazin: „Focus“ schließt Büros in München und Düsseldorf. In: Handelsblatt. 30. März 2017, abgerufen am 22. Mai 2017.
- ↑ Alexander Krei: „Focus“ schließt Büros in München und Düsseldorf. In: DWDL. 30. März 2017, abgerufen am 22. Mai 2017.
- ↑ Gregory Lipinski: Leserkampagne „Menschen im Focus“: Wie Burda dem Wochenmagazin ein neues Image verpasst. In: Meedia. 11. Mai 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2017; abgerufen am 22. Mai 2017.
- 1 2 3 Bettina Kaltenhäuser: Abstimmung am Kiosk. Springer, 2005, ISBN 3-8244-4617-0, S. 93–96.
- ↑ laut IVW, (Details auf ivw.de)
- ↑ laut IVW, erstes Quartal 2026
- ↑ „Wir haben die Medienlandschaft in Deutschland verändert“. In: New Business. 14. Januar 2013, S. 32–35 (medialine.de [PDF; abgerufen am 30. Oktober 2016]).
- ↑ laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
- ↑ laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
- ↑ Rudolf Walter Leonhardt: „Focus“ und „Spiegel“ im Vergleich. In: Die Zeit. Nr. 20, 1997 (zeit.de).
- ↑ Die aktuelle Woche im Focus. In: Horizont. 21. Januar 1994, S. 38.
- ↑ Spiegel. In: turi2. Abgerufen am 3. August 2017.
- ↑ Jürgen Scharrer: Focus traut sich mehr als gedacht. In: Horizont. 28. Januar 2010, S. 10.
- ↑ Neues Nachrichtenmagazin heißt „Focus“. In: Handelsblatt. 6. Oktober 1992, S. 26.
- ↑ https://www.sueddeutsche.de/medien/nachruf-mitbegruender-des-focus-gestorben-1.4125279
- ↑ Katja Hertin, Joachim Huber: Was ist ein nichtlinkes Magazin, Herr Markwort? In: Der Tagesspiegel. 14. Januar 1998, S. 26.
- ↑ Justiz ermittelt gegen den „Focus“. In: Nürnberger Nachrichten. 13. Januar 1994.
- ↑ taz.de: Verraten und verkauft
- ↑ Patricia Werner: „Da können viele ihr Geld verlieren“. In: Stern. 28. März 1996.
- ↑ Grob fahrlässig. In: Der Spiegel. Nr. 43, 1995, S. 128 (online).
- ↑ „Focus“ soll für Mody-Aktionäre zahlen. In: Der Tagesspiegel. 22. Februar 1996.
- ↑ Mody Bank: Schwierige Liquidation. In: Börsen-Zeitung. 23. Juli 1997, S. 11.
- ↑ Kein Schadenersatz für Mody-Bank. In: Die Welt. 31. März 1999, S. 38.
- ↑ „Focus“ muß nicht für Pleite zahlen. In: Handelsblatt. 31. März 1999, S. 4.
- ↑ „Focus“ gewinnt Prozess gegen Mody Privatbank. In: New Business. 15. Oktober 2002, abgerufen am 30. Oktober 2016.
- ↑ Focus gewinnt Prozess gegen Mody Privatbank. In: Horizont. 15. Oktober 2002, abgerufen am 30. Oktober 2016.
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