Kastell Op de Hoge Woerd
| Kastell Op de Hoge Woerd | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Alternativname | Fletio, Fletione Kastell Hoge Woerd Kastell De Meern Kastell Vleuten-De Meern | ||||
| Limes | Niedergermanischer Limes | ||||
| Datierung (Belegung) | A) 47 bis 69 B) 70 bis um 150 C) um 150 bis 270/275 | ||||
| Typ | Kohortenkastell | ||||
| Einheit | A) unbekannte Kohorte B) Cohors I classica pia fidelis (Domitiana) C) Cohors I classica pia fidelis | ||||
| Größe | 85 m × 120 m = 1,02 ha | ||||
| Bauweise | A)-B) Holz-Erde-Lager C) Steinkastell | ||||
| Erhaltungszustand | teilrekonstruierte Grundrisse und Wege; abstrahierte Rekonstruktion | ||||
| Ort | Vleuten-De Meern | ||||
| Geographische Lage | 52° 5′ 11,9″ N, 5° 2′ 29,2″ O | ||||
| Höhe | 2 m NAP | ||||
| Vorhergehend | Laurium (westlich) | ||||
| Anschließend | Traiectum (östlich) | ||||
| Schicht | Anzahl | Gewicht in g | von | bis | Ereignis |
| 1 | 14 | 442 | unbekannt | 2. Jahrhundert | Ende der Verlandung |
| 3–4 | 110 | 3119 | 70 bis 80 n. Chr. | unbekannt | Fortschreitendes Verlanden des Grabens |
| 5 | 96 | 6702 | um 40 n. Chr. | 70 bis 80 n. Chr. | Bau einer Brücke (um 40 n. Chr.)[31] während der zunehmenden Verlandung |
| 5–6 | 71 | 2904 | 10 bis 20 n. Chr. | 70 bis 80 n. Chr. | Siehe Schicht 5 und Schicht 6 |
| 6 | 724 | 35.396 | 10 bis 20 n. Chr. | um 40 n. Chr. | Beginn der Verlandung |
| 7 | 9 | 458 | 10 bis 20 n. Chr. | 10 bis 20 n. Chr. | |
Nur kurze Zeit nach der Entdeckung des Schiffes De Meern 1 (siehe weiter unten) im Jahre 1997 wurden in der Nähe von Vleuterweide die Fundamente eines Wachturms gefunden. Dabei handelte es sich zu diesem Zeitpunkt um einen sensationellen Erstfund, da solche Wachtürme am Niederrhein nicht erwartet worden waren. Allmählich wurde deutlich, dass der „Nasse Limes“ viel stärker überwacht worden war, als man zuvor angenommen hatte. Er war in regelmäßigen Abständen in Blickweite (etwa 1,5 km) mit Wachtürmen ausgestattet. Durch Signalfeuer oder Rauchzeichen konnten die Besatzungen der Türme miteinander und mit den rückwärtigen Kastellen kommunizieren, so dass ein Alarm in relativ kurzer Zeit an die nächstgelegene Garnison weitergeleitet werden konnte. Die Türme dienten der Überwachung des Flusses und der Rheintalstraße. Der Turm von Vleuterweide war von einer Palisade und von einem wassergefüllten und mit spitzen Annäherungshindernissen versehenen Graben umgeben. Der Grundriss des Turmes maß 3 mal 3 Meter, seine Höhe belief sich wahrscheinlich auf fünf Meter. Er hatte zwei Stockwerke. Die erste Bauphase datiert um das Jahr 40, die zweite Phase um das Jahr 160 n. Chr. Der Grundriss des Wachturms wurde im Gelände rekonstruiert[32] und ist öffentlich zugänglich. Inzwischen konnten an mehreren Standorten im Gebiet westlich von Utrecht ähnliche Wachtürme nachgewiesen werden, die zum Teil bis zum Jahr 260 in Funktion waren.[33]
Uferbefestigungen und Schiffsfunde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bereits 1960 wurden Uferbefestigungen und Anlegestege südwestlich des Kastellgeländes entdeckt. 1994 erfolgte die Feststellung von Uferbefestigungen auch nordwestlich des Lagers.[34]


Neben Laurium (Woerden) und Nigrum Pullum (Zwammerdam) ist Vleuten-De Mern der bedeutendste Fundplatz römischer Schiffe in Nordwesteuropa, nicht zuletzt weil die in diesem Teil der Niederlande unter dem Meeresspiegel gelegenen, permanent feuchten Böden die Hölzer natürlich konserviert haben. Im Gebiet von de Meern konnten insgesamt die Reste von sechs verschiedenen Wracks geborgen werden, die in der Fachliteratur von „De Meern 1“ bis „De Meern 6“ durchnummeriert wurden.
- De Meern 1 wurde 1997 entdeckt[35], 2003 geborgen und anschließend vom Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed (Reichsdienst für das kulturelle Erbgut des Ministeriums für Erziehung, Kultur und Wissenschaften) in dessen Niederlassung in Lelystad konserviert. Das Schiff ist ein Prahm aus niederländischem Eichenholz, dessen Fälldatum dendrochronologisch auf das Jahr 148 n. Chr. ± 6 datiert werden konnte. De Meern 1 wurde mindestens zweimal in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts (Fälldaten 157 und 164) ausgebessert und war vermutlich 50 bis 60 Jahre in Gebrauch, wofür die Beifunde von Ledersandalen sprechen, die einen Zuschnitt besaßen, wie er in den Jahren 190 bis 200 en vogue war. Das Schiff war rund 25 Meter lang und gut zweieinhalb Meter breit. Als Decksaufbau war eine Kapitänskajüte vorhanden, in der sich bei den Untersuchungen noch eine Werkzeugkiste und persönliche Gegenstände des Schiffsführers befanden. Neben den Funden sprachen auch die Befunde dafür, dass der Prahm in größter Eile verlassen wurde und schnell gesunken ist, möglicherweise bei einem verunglückten Anlegemanöver.[36][37] Der Prahm De Meern 1 diente als Vorbild für den Schiffsnachbau Per Mare ad Laurium.[38] Das Originalschiff ist heute im Museum „Castellum Hoge Woerd“ ausgestellt.
- De Meern 4 wurde 2003 entdeckt, eine Woche nach der Bergung von De Meern 1 und nur rund 150 m östlich davon gelegen[39]. 2005 fanden die wissenschaftlichen Untersuchungen an einem freigelegten Teilbereich des Schiffes statt. Es ist ein Prahm aus niederländischer Eiche, deren Fälldatum sich auf das Jahr 85 n. Chr. ± 5 datieren ließ. Damit ist De Meern 4 das älteste jemals in Nordwesteuropa gefundene römische Frachtschiff. Die einzelnen Planken waren mit Holzdübeln und -zapfen verbunden. Die maximal wahrgenommene Breite des Schiffes betrug 4,75 m. Bei einem postulierten Breiten-Längen-Verhältnis von 1:7 wurde die anzunehmende Länge auf knapp 30 m bis maximal knapp 35 m geschätzt. De Meern 4 weist in den Konstruktionsmerkmalen sowohl auf mediterrane als auch auf lokale Schiffbautraditionen hin und dürfte eine einzigartige Mischform aus beiden darstellen. Nach den Untersuchungen wurde De Meern 4 aus Gründen des Denkmalschutzes in situ im Erdboden belassen.[40][41]
- De Meern 6 wurde im Jahr 2008 gefunden. Bei ihr handelt es sich um eine dem niederländischen Punter[42] ähnelnde Schiffsform mit sehr geringem Tiefgang. Die maximalen Breiten- und Längenmaße betrugen 1,05 m zu 9,00 m, der Tiefgang dürfte 10 cm nicht überschritten haben. Zur Verbindung der Spanten mit der Beplankung fanden im Gegensatz zur Bauweise bei De Meern 1 und De Meern 4 Nägel Verwendung. Das Boot weist auf italische Schiffsbautradition und stammt möglicherweise aus dem dritten Jahrhundert.[43] De Meern 6 diente als Vorbild für den Schiffsnachbau Fiducia.
Die Funde zu De Meern 2 und De Meern 3 sind Fragmente von Einbäumen aus dem zweiten Jahrhundert. De Meern 5 wurde vor einigen Jahrzehnten entdeckt, jedoch ist der Fundort inzwischen nicht mehr lokalisierbar.[44][45]
- Siehe auch den separaten Artikel Schiffsfunde von Vleuten-De Meern.
Zivile Ansiedlungen außerhalb des militärischen Komplexes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Südöstlich des Vicus, ebenfalls südöstlich unmittelbar an das nördliche Gräberfeld anschließend und im Osten von einem nordsüdlich verlaufenden Graben begrenzt wurden Spuren einer einheimischen Zivilsiedlung festgestellt. Die Siedlung war von der späten Latènezeit bis um das Jahr 110 bewohnt.[46]
„Castellum Hoge Woerd“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Grundsteinlegung am 14. März 2014 begannen die Arbeiten zu einem Neubau des Kastells unter dem Namen „Castellum Hoge Woerd“ als kulturelles Zentrum für Bewohner und Besucher. Am 30. August 2015 wurde das Castellum eröffnet. Träger ist die Gemeinde Utrecht in Kooperation mit der Historischen Vereinigung Vleuten-De Meern-Haarzuilens[47]. Die moderne, das Bodendenkmal nicht belastende Bauweise ahmt das Aussehen der römischen Kaserne in stark abstrahierender Form nach. Die Anlage umfasst die gesamte Fläche des ehemaligen Kastells. Sie enthält unter anderem ein archäologisches Museum mit römischen Funden und einer permanenten Ausstellung der „De Meern 1“, ein kleines Theater mit 260 Plätzen und eine gastronomische Einrichtung.[48]
Denkmalschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Bereich des ehemaligen Kastells und heutigen Bodendenkmals ist als eingetragenes Rijksmonument mit der Nummer 46097[49] auf Grundlage des monumentenwet (Denkmalschutzgesetz) von 1988 unter besonderen Schutz gestellt.
Ferner wurden in diesem Bereich folgende Befunde als Rijksmonumente geschützt:
- Rijksmonument 46101,[50] Vleuten Ridderhofstad Nieveld, Teil der Limesstraße
- Rijksmonument 493578,[51] De Meern, Spuren militärischer, römischer Besiedlung
- Rijksmonument 531048,[52] 't Zand/Groot Zandveld, Wachturm und Siedlungsspuren
- Rijksmonument 531057,[53] Veldhuizen, De Balije in De Meern, Vleuten, römisches Ensemble mit Infrastruktur (Trasse des römischen Limeswegs, Kaianlage), dem Schiffswrack de Meern 4 und Resten eines Wachturms
- Rijksmonument 531058,[54] Prinses Amaliapark, Siedlung der späten Eisenzeit/Römischen Zeit (Vicus) und mittelalterliche Reste[55]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Anneke C. Aarts: Scherven, schepen en schoeiingen. Archeologisch onderzoek in een fossiele rivierbedding bij het castellum van De Meern. Basisrapportage Archeologie 43.Team Erfgoed Gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-51-3.
- Julianus Egidius Bogaers: Vleuten-De Meern. In: Julianus Egidius Bogaers und Christoph B. Rüger: Der Niedergermanische Limes. Materialien zu seiner Geschichte. Rheinland-Verlag, Köln 1974, ISBN 3-7927-0194-4, S. 55–57.
- Linda Dielemans: LR67: Rijnvliet-Zuid Sportpark en Strijkviertel. Inventariserend veldonderzoek (IVO-proefsleuven) naar bewoningssporen uit de late middeleeuwen en Romeinse tijd. Basisrapportage Archeologie 72. Cultuurhistorie, Gemeente Utrecht, Utrecht 2011, ISBN 978-90-73448-44-5
- Linda Dielemans: LR73: Rijnvliet-Noord Woningbouw. Inventariserend veldonderzoek (IVO-proefsleuven) naar de limes in het noorden van Rijnvliet, gemeente Utrecht. Basisrapportage Archeologie 73. Cultuurhistorie, Gemeente Utrecht, Utrecht 2011, ISBN 978-90-73448-45-2.
- Linda Dielemans: Achter het castellum. LR66: Inventariserend archeologisch veldonderzoek (IVO-P) en een waarneming ten oosten van de Hoge Woerd, Utrecht. Basisrapportage Archeologie 47. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-59-9.
- Linda Dielemans: Rituelen in Rijnvliet? LR67 DO Kleiwinning. Definitief archeologisch onderzoek in deelgebied Rijnvliet, gemeente Utrecht. Basisrapportage Archeologie 82. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-66-7.
- Linda Dielemans und Jeroen S. van der Kamp: IJzertijdbewoning en de limesweg in Kanaleneiland (Utrecht). Basisrapportage Archeologie 74. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-50-6.
- Linda Dielemans: Wacht aan het water. VLEN3-00: archeologisch onderzoek naar sporen en vondstassemblages uit de Romeinse tijd in Vleuterweide. Basisrapportage Archeologie 52. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2013, ISBN 978-90-73448-68-1.
- Linda Dielemans: Graan en greppels. LR1 t/m 4, LR14 en LR87. Proefsleuvenonderzoeken, archeologische begeleidingen en opgravingen van inheemse bewoning ten oosten van castellum De Meern in Langerak, Leidsche Rijn, Utrecht. Basisrapportage Archeologie 85. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2014, ISBN 978-90-73448-78-0.
- Linda Dielemans: Weg, water en wilgentenen. DSL: archeologisch onderzoek naar de Romeinse limesweg, een restgeul en pre-Romeinse sporen in Hoograven, Utrecht. Basisrapportage Archeologie 62. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2014, ISBN 978-90-73448-77-3.
- Linda Dielemans: Slingeraklaan LR77: Een inventariserend veldonderzoek (IVO-proefsleuven) naar inheemsRomeinse bewoning aan de Slingeraklaan, De Meern, Utrecht. Basisrapportage Archeologie 103. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2017, ISBN 978-90-73448-92-5.
- Saskia G. van Dockum: Das niederländische Flussgebiet. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems (Hrsg.): Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 85f.
- Caroline M.W. den Hartog: Sportpark Terweide 2. LR41-42: Archeologisch onderzoek Sportpark Terweide. Basisrapportage archeologie 18. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2009, ISBN 978-90-73448-26-1.
- Caroline M.W. den Hartog: Sportpark Terweide 4. Inventariserend onderzoek door middel van proefsleuven (LR80) in het Sportpark Terweide in Leidsche Rijn. Basisrapportage Archeologie 138. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2017, ISBN 978-90-73448-93-3.
- Robert D. Hoegen und Eric van Wieren: ADH 01 – Admiraal Helfrichlaan. Inventariserend proefsleuvenonderzoek naar de Romeinse limesweg in Utrecht. Basisrapportage Archeologie 78. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-52-0.
- Jan Hendrik Jongkees: Opgravingen op de Hoge Woerd bij De Meern 1957,1960. Wolters, Groningen 1963, (= Archaeologica Traiectina, 5).
- Jeroen S. van der Kamp: Sportpark Terwijde. Inheems-Romeinse bewoning uit de eerste eeuw ten noorden van de Limes. Basisrapportage archeologie 3. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2003, ISBN 90-73448-16-6.
- Jeroen S. van der Kamp: Twee ijzertijdvindplaatsen langs de snelweg. Archeologisch proefonderzoek i.v.m. verlegging rijksweg A2. Basisrapportage archeologie 4. Sectie Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2004, ISBN 90-73448-14-X.
- Jeroen S. van der Kamp: Parkwijk-noord. Zoektocht naar Romeinse activiteiten ten noorden van het castellum op de Hoge Woerd. Basisrapportage Archeologie 6. Sectie Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2004, ISBN 90-73448-12-3.
- Jeroen S. van der Kamp et al.: Vroege wacht. Archeologisch onderzoek van twee eerste-eeuwse wachttorens in Leidche Rijn. Basisrapportage archeologie 16. Sectie Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2007, ISBN 978-90-73448-21-6.
- Jeroen S. van der Kamp: Werk aan de weg. LR 31 Zandweg: Archeologisch onderzoek aan een verspoelde sectie van de limesweg. Basisrapportage archeologie 21. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2009, ISBN 978-90-73448-28-5.
- Nils D. Kerkhoven: Rondom het castellum. Archeologische begeleiding en metaaldetectieonderzoek bij de aanleg van de Track op de Hoge Woerd in De Meern. Basisrapportage Archeologie 59. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-58-2.
- Maurice C.M. Langeveld, Annemarie Luksen-IJtsma und Erik P. Graafstal: Wegens Wateroverlast. LR 39 De Balije II: wachttorens, rivierdynamiek en Romeinse infrastructuur in een rivierbocht van de Heldammer Stroom. Basisrapportage Archeologie 11. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-30-8.
- Maurice C.M. Langeveld, Annemarie Luksen-IJtsma und Peter G.H. Weterings: Een goede buur?. Definitief archeologisch onderzoek naar een vicus, grafvelden, infrastructuur en een inheemse nederzetting in de omgeving van het Romeinse castellum in De Meern, deelgebied 'De Woerd' (Gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 19. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-38-4.
- Annemarie Luksen-IJtsma: Romeinen op het schoolplein. Proefsleuvenonderzoek (LR 61) op het schoolplein van de R.K. Basisschool Drie Koningen in De Meern, gemeente Utrecht Basisrapportage Archeologie 39. Cultuurhistorie Gemeente Utrecht, Utrecht 2007, ISBN 978-90-73448-23-0.
- Annemarie Luksen-IJtsma: Oudenrijnseweg. Archeologisch onderzoek van een inheems-Romeinse nederzetting uit de eerste eeuw na Chr. en een vlasrootcomplex uit de twaalfde eeuw na Chr in De Meern, gemeente Utrecht. Basisrapportage archeologie 25. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2009, ISBN 978-90-73448-24-7.
- Annemarie Luksen-IJtsma: De limesweg in West-Nederland. Inventarisatie, analyse en synthese van archeologisch onderzoek naar de Romeinse weg tussen Vechten en Katwijk. Basisrapportage Archeologie 40. Cultuurhistorie, gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-41-4.
- Yolande Meijer: Gewei uit de geul. LR57: Onderzoek naar een bronstijdrestgeul en sporen uit de vroeg-Romeinse tijd aan de Burgemeester Middelweerdbaan in De Meern, Utrecht. Basisrapportage Archeologie 31. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2009, ISBN 978-90-73448-31-5, S. 101–152.
- Ryan Niemeijer: Romeins gedraaid aardewerk. In: Anneke Luksen-IJtsma: Oudenrijnseweg. Archeologisch onderzoek van een inheems-Romeinse nederzetting uit de eerste eeuw na Chr. en een vlasrootcomplex uit de twaalde eeuw na Chr. in De Meern, gemeente Utrecht. Basisrapportage Archeologie 25. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2009, ISBN 978-90-73448-24-7, S. 43–46.
- RAAP Archeologisch Adviesbureau (Hrsg.:) Een balneum in De Meern RAAP Nieuwsbrief 2006-2, S. 8–11.
- Peter G.H. Weterings und Yolande Meijer: Op zoek naar de weg. Onderzoek naar de Romeinse limes weg in De Meern (gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 33. Gemeente Utrecht, Team Erfgoed, Utrecht 2011, ISBN 978-90-73448-47-6.
Reihen, Periodika
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Basisrapportages Archeologie der Gemeente Utecht, Afdeling Erfgoed, 2004ff., alle Ausgaben sind als PDF abrufbar
- Archeologische Kronieken van Provincie Utrecht, 1970–2005, alle Ausgaben sind als PDF abrufbar
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Castellum Hoge Woerd, De Meern auf der Webpräsenz der Stiftung Romeinse Limes, abgerufen am 31. Mai 2017.
- Thuis in een Utrechts castellum. Binnenbebouwing van de forten van het Domplein en de Hoge Woerd. auf der Webpräsenz der Universitätsbibliothek Utrecht, abgerufen am 31. Mai 2017.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Anneke C. Aarts: Scherven, schepen en schoeiingen, Basisrapportage Archeologie 43. Team Erfgoed Gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-51-3.
- 1 2 Saskia G. van Dockum: Das niederländische Flussgebiet. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems (Hrsg.): Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 86
- ↑ Nach van Dockum (Saskia G. van Dockum: Das niederländische Flussgebiet. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems (Hrsg.): Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 86.) war die Geländeerhebung in römischer Zeit um mindestens noch einen Meter höher
- ↑ Plinius der Ältere: Naturalis historia. 16, 2f.
- ↑ Tilmann Bechert: Germania Inferior. Eine Provinz an der Nordgrenze des Römischen Reiches. Philipp von Zabern, Mainz 2007, ISBN 978-3-8053-2400-7, S. 7–11.
- ↑ Alexander Willem Byvanck: Excerpta Romana. De Bronnen der Romeinsche Geschiedenis van Nederland. Nijhoff, S’Gravenhage 1931, S. 580f.
- ↑ J.H.J. Joosten: Fletione, Fectione, en Fictione. In: Tijdschrift van de Historische Vereniging Vleuten-De Meern-Haarzuilens, 1997, 2, ISSN 0928-4893 S. 38–42.
- 1 2 Jona Lendering: Utrecht-Leidsche Rijn auf der Webseite livius.org, abgerufen am 18. Januar 2015.
- ↑ Corinna Scheungraber, Friedrich E. Grünzweig: Die altgermanischen Toponyme sowie ungermanische Toponyme Germaniens. Ein Handbuch zu ihrer Etymologie. (= Philologica Germanica, 34). Fassbaender, Wien 2014, ISBN 978-3-902575-62-3, S. 159.
- ↑ Saskia G. van Dockum: Das niederländische Flussgebiet. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems (Hrsg.): Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 85
- ↑ Offizielle Webpräsenz der Gemeente Utecht, Afdeling Erfgoed.
- ↑ Gesamtverzeichnis der Publikationen aus der Reihe Basisrapportages Archeologie.
- ↑ Jasper Oorthuijs: Marines and Mariners in the Roman Imperial Fleets. In: The Impact of the Roman Army (200 BC-AD 476). Economic, Social, Political, Religious, and Cultural Aspects. Proceedings of the Sixth Workshop of the International Network Impact of Empire (Roman Empire, 200 B.C.-A.D. 476), Capri, March 29-April 2, 2005. Brill, Leiden 2007, ISBN 978-90-04-16044-6, S. 169–180.
- ↑ Julianus Egidius Bogaers: Vleuten-De Meern. In: Julianus Egidius Bogaers und Christoph B. Rüger: Der Niedergermanische Limes. Materialien zu seiner Geschichte. Rheinland-Verlag, Köln 1974, ISBN 3-7927-0194-4, S. 55–57.
- ↑ Saskia G. van Dockum: Das niederländische Flussgebiet. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems (Hrsg.): Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 85f.
- ↑ Jan Hendrik Jongkees: Opgravingen op de Hoge Woerd bij De Meern 1957, 1960. Wolters, Groningen 1963, (= Archaeologica Traiectina, 5).
- ↑ Maurice C.M. Langeveld, Annemarie Luksen-IJtsma en Peter G.H. Weterings: Een goede buur?. Definitief archeologisch onderzoek naar een vicus, grafvelden, infrastructuur en een inheemse nederzetting in de omgeving van het Romeinse castellum in De Meern, deelgebied 'De Woerd' (Gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 19. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-38-4.
- ↑ Linda Dielemans: Achter het castellum. Inventariserend archeologisch veldonderzoek (IVO) en een waarneming ten oosten van de Hoge Woerd, Utrecht. Basisrapportage Archeologie 47. Afdeling Erfgoed gemeente Utrecht, Utrecht 2012, ISBN 978-90-73448-59-9.
- ↑ Bei 52° 5′ 15,22″ N, 5° 2′ 30,39″ O
- ↑ RAAP Archeologisch Adviesbureau (Hrsg.:) Een balneum in De Meern RAAP Nieuwsbrief 2006-2, S. 8–11.
- ↑ Grabcluster Nord: 52° 5′ 4,4″ N, 5° 2′ 38,1″ O
- ↑ Grabcluster Südwest: 52° 4′ 58,6″ N, 5° 2′ 26,15″ O
- ↑ Grabcluster Südost: 52° 4′ 58″ N, 5° 2′ 35″ O
- ↑ Annemarie Luksen-IJtsma: De graven. In: Maurice C.M. Langeveld, Annemarie Luksen-IJtsma und Peter G.H. Weterings: Een goede buur?. Definitief archeologisch onderzoek naar een vicus, grafvelden, infrastructuur en een inheemse nederzetting in de omgeving van het Romeinse castellum in De Meern, deelgebied 'De Woerd' (Gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 19. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-38-4, S. 148f.
- ↑ Drei Einzelgräber um 52° 5′ 3″ N, 5° 2′ 24″ O
- ↑ Annemarie Luksen-IJtsma: De graven. In: Maurice C.M. Langeveld, Annemarie Luksen-IJtsma und Peter G.H. Weterings: Een goede buur?. Definitief archeologisch onderzoek naar een vicus, grafvelden, infrastructuur en een inheemse nederzetting in de omgeving van het Romeinse castellum in De Meern, deelgebied 'De Woerd' (Gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 19. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-38-4, S. 125–156.
- ↑ Annemarie Luksen-IJtsma: De limesweg in West-Nederland. Inventarisatie, analyse en synthese van archeologisch onderzoek naar de Romeinse weg tussen Vechten en Katwijk. Basisrapportage Archeologie 40. Cultuurhistorie, gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-41-4.
- ↑ Peter G.H. Weterings en Yolande Meijer: Op zoek naar de weg. Onderzoek naar de Romeinse limes weg in De Meern (gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 33. Gemeente Utrecht, Team Erfgoed, Utrecht 2011, ISBN 978-90-73448-47-6.
- ↑ Anschlussbereich ungefähr bei 52° 4′ 43,5″ N, 5° 2′ 49,7″ O
- ↑ Eef Stoffels: Handgevormd aardewerk. In: Peter G.H. Weterings und Yolande Meijer: Op zoek naar de weg. Onderzoek naar de Romeinse limes weg in De Meern (gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 33. Gemeente Utrecht, Team Erfgoed, Utrecht 2011, ISBN 978-90-73448-47-6, S. 73–90, insbesondere Tabelle 5.1, S. 74 und Tabelle 5.2, S. 76.
- ↑ S. Lange: Hout. In: Peter G.H. Weterings und Yolande Meijer: Op zoek naar de weg. Onderzoek naar de Romeinse limes weg in De Meern (gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 33. Gemeente Utrecht, Team Erfgoed, Utrecht 2011, ISBN 978-90-73448-47-6, S. 125–140, insbesondere S. 129ff.
- ↑ Grundrissrekonstruktion bei 52° 5′ 26,9″ N, 4° 59′ 49,8″ O
- ↑ Jeroen S. van der Kamp et al.: Vroege wacht. Archeologisch onderzoek van twee eerste-eeuwse wachttorens in Leidche Rijn. Basisrapportage archeologie 16. Sectie Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2007, ISBN 978-90-73448-21-6.
- ↑ Saskia G. van Dockum: Das niederländische Flussgebiet. In: Tilmann Bechert und Willem J. H. Willems (Hrsg.): Die römische Reichsgrenze zwischen Mosel und Nordseeküste. Theiss, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1189-2, S. 86.
- ↑ De Meern 1: 52° 4′ 51,5″ N, 5° 1′ 12,4″ O
- ↑ Aukjen Nauta: Dateren met behulp van jaarringpatronen. Het vergaan van het Romeinse schip ‘De Meern 1’. In: Gea 1 (2008), S. 19–22.
- ↑ Esther Jansma & Jaap-M.A.W. Morel: Een Romeinse Rijnaak, gevonden in Utrecht-De Meern. Resultaten van het onderzoek noor de platbodem ‚De Meern l‘. In: Rapportage Archeologische Monumentenzorg 144 (2007), S. 283–296.
- ↑ Auf der Webseite der Stiftung Romeins Schip Woerden, abgerufen am 20. Januar 2015.
- ↑ De Meern 4: 52° 4′ 50,2″ N, 5° 1′ 22,7″ O
- ↑ Erik P. Graafstal: Het schip De Meern 4. In: Maurice C.M. Langeveld, Annemarie Luksen-IJtsma und Erik P. Graafstal: Wegens Wateroverlast. LR 39 De Balije II: wachttorens, rivierdynamiek en Romeinse infrastructuur in een rivierbocht van de Heldammer Stroom. Basisrapportage Archeologie 11. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-30-8, S. 103–115.
- ↑ F. Dallmeijer, R.M. van Heeringen, D.J. Huisman, Esther Jansma, K. Linthout, Jaap-M.A.W. Morel en A. Smit: Romeins schip in Utrechtse bodem. Vitruvius 1 (2017), S. 7-13-
- ↑ Gait L. Berk: De Punter. De Boer Maritiem, Weesp 1984, ISBN 90-228-1858-6.
- ↑ Jaap-M.A.W. Morel: Unieke Romeinse punter gevonden. RCAM Nieuwsbrief 5 (2008).
- ↑ Annemarie Luksen-IJtsma, Erik P. Graafstal, Maurice C.M. Langeveld: Utrecht – Vleuten/De Meern. Balije II. In: Archeologische Kroniek Provincie Utrecht, 2002–2003 ( vom 4. März 2016 im Internet Archive), ISSN 1386-8527, S. 190–193.
- ↑ R. de Kam, Erik P. Graafstal, Herre Wynia: Utrecht Leidsche Rijn, Time Team. In: Archeologische Kroniek Provincie Utrecht, 2004–2005 ( vom 7. April 2018 im Internet Archive), ISSN 1386-8527, S. 114–120.
- ↑ Maurice C.M. Langeveld, Annemarie Luksen-IJtsma und Peter G.H. Weterings: Een goede buur?. Definitief archeologisch onderzoek naar een vicus, grafvelden, infrastructuur en een inheemse nederzetting in de omgeving van het Romeinse castellum in De Meern, deelgebied 'De Woerd' (Gemeente Utrecht). Basisrapportage Archeologie 19. Cultuurhistorie gemeente Utrecht, Utrecht 2010, ISBN 978-90-73448-38-4.
- ↑ Webpräsenz der Historischen Vereinigung Vleuten-De Meern-Haarzuilens.
- ↑ Offizielle Webpräsenz des Projekts Castellum Hoge Woerd auf den Webseiten der Gemeinde Utrecht, abgerufen am 19. Januar 2015.
- ↑ Rijksmonument 46097: Terrein waarin overblijfselen van een Romeinse militaire nederzetting. Datering: 1e tot 3e eeuw. im Rijksmonumentenverzeichnis der Niederlande, abgerufen am 2. November 2018.
- ↑ Rijksmonument 46101
- ↑ Rijksmonument 493578
- ↑ Rijksmonument 531048
- ↑ Rijksmonument 531057
- ↑ Rijksmonument 531058
- ↑ Bei 52° 5′ 25,2″ N, 5° 3′ 19,7″ O
- Römische Befestigungsanlage (Germania inferior)
- Archäologischer Fundplatz in den Niederlanden
- Archäologischer Fundplatz in Europa
- Kultur (Utrecht)
- Geschichte (Utrecht)
- Bauwerk in Utrecht
- Geographie (Utrecht)
- Befestigungsanlage im Königreich der Niederlande
- Römisches Bauwerk in den Niederlanden
- Rijksmonument (Provinz Utrecht)



