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Fatubolo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Fatubolo
Daten
Fläche 11,48 km²[1]
Einwohnerzahl 5.910 (2022)[2]
Chefe de Suco Julio de Deus
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Aitemua 1287
Apirado 1803
Fatubolo 894
Poerema 751
Der Suco Fatubolo
Fatubolo (Osttimor)
Fatubolo (Osttimor)
Fatubolo
Koordinaten:  45′ S, 125° 22′ O

Fatubolo (Fatubolu, Fatubalu, Fato Bolo) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Hatulia B (Gemeinde Ermera).

Fatubolo
Orte Position[3] Höhe
Apirado  45′ 52″ S, 125° 21′ 28″ O 1407 m
Buraxa-rema  46′ 7″ S, 125° 21′ 9″ O 1217 m
Cacae-Goa  45′ 36″ S, 125° 22′ 3″ O 1484 m
Dauhati  45′ 4″ S, 125° 21′ 25″ O 1297 m
Fatubolo  44′ 43″ S, 125° 22′ 22″ O 1359 m
Hatulau  45′ 29″ S, 125° 21′ 20″ O 1206 m
Ormatamuti  44′ 51″ S, 125° 21′ 45″ O 1303 m
Poerema  45′ 59″ S, 125° 20′ 45″ O 1125 m
Railete  44′ 56″ S, 125° 21′ 12″ O 1296 m

Fatubolo liegt im Südosten des Verwaltungsamts Hatulia B. Nördlich liegen die Sucos Lisapat und Mau-Ubo und westlich der Suco Fatubessi. Im Süden grenzt Fatubolo an das Verwaltungsamt Hatulia mit den Sucos Manusae und Coilate-Letelo und im Osten an das Verwaltungsamt Ermera mit seinen Sucos Samatrae und Ponilala. Im Suco entspringt der Fluss Manusama, der nach Westen fließt und einen Teil der Grenze zu Fatubessi bildet. Er mündet schließlich in den südlichen Grenzfluss, den Bapera. Die Flüsse gehören zum System des Lóis.[4][5] Im Südosten liegt der Foho Urluli (Lage), mit 1538 m der höchste Punkt im Suco.[5][6]

Fatubolo hat eine Fläche von 11,48 km²[1] und teilt sich in die vier Aldeias Aitemua, Apirado, Fatubolo und Poerema.[5][7]

Der Ort Fatubolo liegt im Nordosten des Sucos, im Norden das Dorf Ormatamuti und der Ort Dauhati, im Westen Hatulau und im Nordwesten das Dorf Railete. Zwischen Manusama und Bapera liegen im Süden von West nach Ost die Dörfer Poerema, Buraxa-rema, Apirado und Cacae-Goa.[5]

Das Dorf Fatubolo hat eine Kapelle und eine Sendeanlage der Timor Telecom. In Dauhati gibt es einen kleinen Markt. In Railete befindet sich die Kapelle São João M. Beni und eine Polizeistation. In Hatulau steht ein Hospital. In Poerema stehen die Kapelle Santa Terezinha, das Uma Lulik Wehale und eine Grundschule. Die zweite Grundschule des Sucos befindet sich in Cacae-Goa.[5]

Festtag in Fatubolo

Im Suco leben 5.910 Einwohner (2022), davon sind 2.986 Männer und 2.924 Frauen Im Suco gibt es 990 Haushalte.[2] Über 61 % der Einwohner geben Mambai als ihre Muttersprache an. Über 37 % sprechen Tetum Prasa und eine kleine Minderheit Atauru.[8]

Während der Unruhen von 1999 operierten zwischen dem 27. Januar und September in der Region die pro-indonesischen Milizen Darah Merah, Aitarak und Pancasila zusammen mit dem indonesischen Militär gegen Befürworter der Unabhängigkeit Osttimors. Zwischen dem 10. und 14. Mai wurden Fatubolo und andere Sucos in der Region überfallen.[9]

Agelino Soares (2016)

1952 war Mano Sae Chefe de Suco.[10]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Zino Pereira zum Chefe de Suco gewählt.[11] Bei den Wahlen 2009 gewann Agelino Soares[12] und wurde 2016 in seinem Amt bestätigt.[13] Bei den Wahlen 2023 wurde Julio de Deus gewählt.[14]

Commons: Fatubolo – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive), abgerufen am 23. November 2016.
  2. 1 2 Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.
  3. Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. 1 2 3 4 5 Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Ermera.
  6. PeakVisor: Foho Urluli, abgerufen am 12. April 2026.
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Fatubolo (tetum; PDF; 8,5 MB)
  9. CAVR Chega Files: Part 7.3: Forced Displacement and Famine (Memento vom 28. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 1,3 MB)
  10. Carlos Filipe Ximenes Belo: Os antigos reinos de Timor-Leste (Reys de Lorosay e Reys de Lorotoba, Coronéis e Datos), S. 133, Baucau: Tipografia Diocesana Baucau 2011.
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  13. Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)
  14. Gemeinde Ermera: POSTO ADMINISTRATIVO HATOLIA B, abgerufen am 27. Januar 2026.