Express Werke
| Express-Werke AG Express-Fahrradwerke AG | ||||
|---|---|---|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft | |||
| Gründung | 12. Januar 1884 (als Velocipedfabrik „Goldschmidt & Pirzer“) | |||
| Auflösung | 1959 | |||
| Sitz | Neumarkt in der Oberpfalz, Deutschland | |||
| Leitung |
| |||
| Mitarbeiterzahl |
| |||
| Branche | Fahrradhersteller, Kraftfahrzeughersteller | |||
| Jahr | Personenkraftwagen | Motorräder |
|---|---|---|
| 1952/53 | 25.016 | 363.769 |
| 1956/57 | 174.958 | 105.646 |
Auch die Produktion von Mopeds, die Anfang der 1950er Jahre rasant stieg, fiel ab dem Jahr 1956 deutlich ab; 1958 konnte nur noch wenig mehr als die Hälfte der im Boomjahr 1955 hergestellten Fahrzeuge abgesetzt werden.

In der Folge mussten zahlreiche Zweiradhersteller Konkurs anmelden, darunter die Bismarck-Werke oder Hecker. Andere Hersteller stellten auf Automobilproduktion um. Von den 80 Herstellern, die 1952/1953 Motorräder produzierten, waren 1958 nur noch 17 in dieser Branche tätig.
Das Ende der Express-Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Leitung der Express-Werke ließ sich von dem starken Marktwachstum Anfang der 1950er Jahre verleiten, große Investitionen in die Produktion zu tätigen, und berücksichtigte den Markttrend zum Automobil nicht. Teil der Investitionsoffensive war die Entwicklung des eigenen M52-Motors, für dessen Fertigung weitere Produktionsmittel, eine Vergrößerung des Personalbestands und neue Gebäudeteile erforderlich waren.[2]
Anfangs ging die Strategie auf und die Nachfrage überstieg bei Weitem die Produktionskapazitäten. So erzielten die Express-Werke im Jahr 1955 den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte. Aber bereits ein Jahr später machte sich die Trendumkehr im Zweiradmarkt deutlich bemerkbar, sodass von den 680 Beschäftigten 112 Arbeiter entlassen werden mussten. Zudem wurde Kurzarbeit angeordnet, um weitere Kündigungen zu vermeiden. Das Vertrauen der Beschäftigten in die Unternehmensleitung war geschwunden und es wird berichtet, dass es zu Diebstahl im großen Stil kam, indem Arbeiter und Angestellte Zweiradteile aus dem Werk schmuggelten. Zuhause wurden die Teile dann zu Fahrzeugen zusammengebaut, um sie deutlich unter Fabrikpreis zu verkaufen.[10]
Im gleichen Jahr gab der leitende Direktor Victor Lentz auf einer Betriebsversammlung bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen die Leitung des Unternehmens niedergelegt hat. Der Rücktritt war allerdings keine Entscheidung des Direktors selbst, sondern vom Aufsichtsrat beschlossen worden. Vorangegangen waren Konflikte mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Otto Essele.
Als Nachfolger wurde der juristische Berater des Unternehmens, Georg Gutmann, bestimmt. Trotz des sich abzeichnenden Abschwungs und entgegen dem Rat eines eingesetzten Unternehmensberaters leitete die Unternehmensleitung aber keinen Sparkurs ein, sondern orderte weit über den Bedarf Material für die Fertigung, was bei den Gläubigerbanken dazu führte, dass keine neuen Kredite mehr bewilligt wurden. Der Versuch von Gutmann, die weitere Finanzierung über Wechsel durchzuführen, scheiterte, sodass die Express Werke zahlungsunfähig wurden. Da die Hausbank den drohenden Konkurs verhindern wollte, ging sie auf die Suche nach einem Käufer. Das Angebot erreichte auch Odilo Burkart, der bereits die Victoria-Werke übernommen hatte. Da sich bei einer von Burkart eingesetzten Untersuchung weitere grobe Unstimmigkeiten herausstellten, musste Gutmann von seinem Posten zurücktreten und wurde durch Wilhelm Köhler ersetzt. Köhler leitete unter Erfüllung einiger Bedingungen die Übernahme der Express-Aktien durch Burkart ein, die dieser für knapp eine Million Mark erwarb.
Etwas später übernahm Burkart außerdem von der Auto Union GmbH die DKW-Zweiradfertigung. Diese drei Unternehmen, Victoria-Werke, Express-Werke und das Zweirad-Segment von DKW, wurden im November 1958 zur Zweirad-Union vereint und die Fertigung in Nürnberg zusammengelegt. Im Nachrichtenmagazin Der Spiegel wurde im Dezember 1958 ausführlich über die Geschehnisse in den Express-Werken und die Übernahme in die Zweirad-Union berichtet.[10]
Die Betriebsanlagen der Express-Werke an der Holzgartenstraße wurden anschließend an das Elektrounternehmen Metzenauer & Jung verkauft. Zwar wurden in Neumarkt dann noch auf Basis von Restbeständen Zweiräder gebaut, was sich jedoch nicht als wirtschaftlich erwies. Daher beschloss die Geschäftsleitung, die Fertigung des Zweiradprogramms gegen eine Lizenzgebühr auf die Zweirad-Union zu übertragen, die dann auch den Markennamen „Express“ verwenden durfte.
Am 30. September 1959 wurde die Herstellung von Zweirädern in Neumarkt endgültig beendet.
Unternehmensleiter und Firmennamen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Zeitraum | Leitung | Firmenname |
|---|---|---|
| 1884–1887 | Joseph und Adolf Goldschmidt, Eduard Pirzer | Velocipedfabrik Goldschmidt & Pirzer |
| 1888–1897 | Joseph und Adolf Goldschmidt | Velociped-Fabrik Neumarkt Gebrüder Goldschmidt |
| 1897–1899 | Jakob Goldschmidt | Express Fahrradwerke, Aktiengesellschaft vorm. Velocipedfarbik Neumarkt |
| 1899–1901 | Hans Schmidt[11] | |
| 1901–1918 | Express Fahrradwerke A.-G. | |
| 1918–1929 | Expresswerke A.G. in Neumarkt Opf. bei Nürnberg | |
| 1929–1956 | Victor Lentz | |
| 1956–1958 | Georg Gutmann | |
| 1958 | Wilhelm Köhler | |
| 1958–1959 | Odlio Burkart |
Fahrzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fahrräder
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Express-Werke bauten eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrradtypen. Bis ins Jahr 1904 waren noch Hochräder erhältlich, die dann aber sehr schnell von den Sicherheitsniederrädern abgelöst wurden. Teil der Produktstrategie war es von Beginn an, Räder in hoher Qualität zu liefern. Im Angebot waren Gebrauchs- und Tourenräder, aber auch Sport- und Rennräder, die eine besondere Rolle in der Unternehmensstrategie spielten: Die Express-Werke traten bei zahlreichen Radsportveranstaltungen, beispielsweise der Deutschlandtour, als Sponsor auf und schickten dort eigene Mannschaften auf Express-Rädern ins Rennen. Von 1937 bis 1960 wurde ein fabrikeigenes Radsportteam unter dem Namen Express unterhalten.
Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs fertigten die Express-Werke auch spezielle Fahrräder für den Militäreinsatz.
Motorfahrräder und Mopeds von 1930–1939
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Express-Werke bauten die meisten Motorräder als Konfektionär, d. h. sie bezogen die Motoren von anderen Herstellern, vor allem von Fichtel & Sachs und Ilo. Eine Ausnahme bildeten die Mopeds mit dem Namen Radexi, die einen selbst entwickelten Zweitaktmotor mit dem Namen M 52 (später auch M 53 und M 54) hatten.
| Modell | Bauzeit | Motor | Hubraum |
|---|---|---|---|
| Express S / SD / ST | 1930–1932 | Fichtel & Sachs | 74 cm³ |
| Express S74 / SD 74 / SL 74 / SDL 74 | 1931–1934 | Fichtel & Sachs | 74 cm³ |
| Express SL98 / SDL 98 | 1934–1936 | Fichtel & Sachs | 98 cm³ |
| Express K100 | 1935–1939 | Fichtel & Sachs / Ilo | 98 cm³ |
| Express SL99 / SDL 99 | 1936 | Fichtel & Sachs | 98 cm³ |
| Express K120 | 1937 | Ilo | 118 cm³ |
| Express SL 102 | 1937–1940 | Fichtel & Sachs | 98 cm³ |
| Express SDL 103 | 1937–1940 | Fichtel & Sachs | 98 cm³ |
| Express Saxonette | 1938–1940 | Fichtel & Sachs Saxonette | 60 cm³ |
Nachkriegsmodelle 1948–1958
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Modell | Bauzeit | Motor | Hubraum | Varianten |
|---|---|---|---|---|
| Radexi I | 1953–1954 | Express M52 | 49 cm³ | |
| Radexi II | 1954–1957 | Express M52 / M53 | 49 cm³ | Standard, Luxus |
| Radexi III | 1957–1958 | Express M53 / M54 | 49 cm³ | Standard, Luxus, Sport |
| Radexi Super (Roller-Moped) | 1957–1958 | Express M53 / M54 | 49 cm³ |
| Modell | Bauzeit | Motor | Hubraum |
|---|---|---|---|
| Radex 100 / 100B / 100N | Fichtel&Sachs | 98 cm³ | |
| Radex 101 / 102 | Fichtel&Sachs | 97 cm³ | |
| Radex 125 | 1948–? | Ilo MG 125 E | 123 cm³ |
| Radex 149 / 150 / 151 / 152 / 153 / 154 | Fichtel&Sachs | 147 cm³ | |
| Radex 174S / 175S / 176S | Fichtel&Sachs | 173 cm³ | |
| Radex 175 / 176 | Ilo MG 175 F | 173 cm³ | |
| Radex 200 / 201 / 202 | 1952–? | Ilo M200 | 197 cm³ |
| Radex 250 / 251 | 1952–? | Ilo M250 | 247,5 cm³ |
| Radex 252 / 253 / 255 | Ilo M 2*125 (Twin Motor) | 244 cm³ |

Modelle der Zweirad-Union
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach der Übernahme durch die Zweirad-Union wurde die Marke Express für einige weitere Modelle verwendet, bei der hauseigene Motoren zum Einsatz kamen. Es entwickelte sich bald eine große Typenvielfalt mit vielen Modellbezeichnungen. Neben dem vorher schon verwendeten Modellnamen „Radexi“ gab es unter anderem die Modelle Kavalier, Carino und Aero. Dabei wurde teilweise das gleiche Modell unter verschiedenen Markennamen angeboten. Das Modell „Express Carino“ wurde z. B. auch als „Victoria Avanti“ oder „DKW Sport Violetta“ vertrieben.[12]
Express heute
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Express Interessengemeinschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit dem Ziel, eine Plattform für die Besitzer von Fahrzeugen der Express-Werke zu bieten, wurde im Jahr 1994 die Express-Interessengemeinschaft (kurz „Express-IG“) ins Leben gerufen.[13] Sie bietet Hilfestellung zur Erhaltung der Express-Fahrzeuge und informiert die Mitglieder zwei bis dreimal im Jahr durch die IG-Zeitung E-Post.
Seit dem Jahr 1995 veranstaltet die Express-IG jährlich ein Mitgliedertreffen in Neumarkt, bei dem auch eine Teilnahme am Neumarkter Oldtimertreffen ein fester Bestandteil ist.[14]
Museen
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Exponate von Express sind unter anderem in folgenden Museen zu finden:
Stadtmuseum Neumarkt
Das Stadtmuseum Neumarkt in der Adolf-Kolping-Straße dokumentiert in einer eigenen Abteilung die Entwicklung der Express-Werke.[15] Zu sehen sind neben zahlreichen Fahrrädern und Motorrädern auch Dokumente aus der Gründerzeit. Im Jahr 1998 fand zum Thema Express-Werke eine Sonderausstellung statt, zu der das Buch … auf den Hund gekommen … Express-Werke Neumarkt Pioniere der Zweiradindustrie entstand, in dem die Geschichte der Werke detailliert beschrieben ist.
Museum für historische Maybach-Fahrzeuge
Die Werksgebäude in Neumarkt sind in Teilen bis heute erhalten; hier befindet sich das 2009 eröffnete Museum für historische Maybach-Fahrzeuge, das neben Oldtimern der Marke Maybach auch Express-Fahrräder und Express-Motorräder ausstellt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Produkten der 1950er Jahre.[16]
Museum Industriekultur
Das Museum Industriekultur in Nürnberg zeigt in Dauerausstellungen die geschichtliche Entwicklung des Fahrrads und die Entstehung der Nürnberger Motorradindustrie auf.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Gabriele Moritz (Hrsg.): … auf den Hund gekommen … Express-Werke Neumarkt Pioniere der Zweiradindustrie. Stadtmuseum, Neumarkt 1998, ISBN 3-00-002869-2.
- Erwin Tragatsch: Alle Motorräder 1894 bis heute. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-87943-410-7.
- Tilman Werner: Motorrad-Klassiker aus Nürnberg: Von Ardie bis Zündapp. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 3-613-01287-1.
- Matthias Murko: Motorrad Legenden. Nürnberger Zweiradgeschichte. W. Tümmels, Nürnberg 1994, ISBN 3-921590-27-2.
- Thomas Reinwald: Motorräder aus Nürnberg. ZWEIRAD-Verlag, Erlangen 1994, ISBN 3-929136-03-1.
- Thomas Reinwald: Nürnberger Motorradindustrie. Eine Chronik aller Firmen. Podszun, Brilon 2002, ISBN 3-86133-299-X.
- G. N. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, 1975 (französisch)
- Ulrich Kubisch: Deutsche Automarken von A–Z. VF Verlagsgesellschaft, Mainz 1993, ISBN 3-926917-09-1
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Express-Interessengemeinschaft
- Nürnberger Motorradindustrie
- hanselweb.de Bericht über die Restaurierung eines Motorrads vom Typ Radex 151
- Express Radexi
- Motorräder aus Nürnberg: Express
- Zweirad Union-IG (Express in der Zeit der Zweirad Union – 1958–1966)
- Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur Express Werke in den Historischen Pressearchiven der ZBW
Anmerkungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Unter Konfektionär ist hier ein Hersteller zu verstehen, der Rahmen mit Einbaumotoren anderer Fabrikate vervollständigt.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Hans Georg Hirn: Jüdisches Leben in Neumarkt und Sulzbürg. Hrsg.: Historischer Verein für Neumarkt i.d. OPf. und Umgebung e. V. 2011, ISBN 978-3-9811330-4-2.
- 1 2 3 4 Werner Broda, Petra Wurst, Gabriele Moritz: … auf den Hund gekommen … Express-Werke Neumarkt, Pioniere der Zweiradindustrie. Hrsg.: Stadtmuseum Neumarkt. 1998, ISBN 978-3-00-002869-4.
- ↑ Chronik der Region Nürnberg – Neumarkt – Regensburg – Amberg – Ansbach. Abgerufen am 28. Januar 2021.
- ↑ Leonhard Lutz: Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Neumarkt/OPf im 19. Jahrhundert. Hrsg.: Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 1978.
- 1 2 Motorradmarke Express Werke. In: motoglasklar.de. Abgerufen am 1. Februar 2021.
- ↑ Erwin Tragatsch: Alle Motorräder 1894 bis heute. 9. Auflage. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-87943-410-7.
- ↑ Rainer Krüninger: Die Zerstörung Neumarkts 1945. Hrsg.: Historischer Verein für Neumarkt i.d. OPf. und Umgebung. 2000, ISBN 3-00-006805-8.
- ↑ Express Radexi Motor. Abgerufen am 26. Mai 2021.
- ↑ Expresswerke A.G., Neumarkt/Oberpf. Abgerufen am 26. Mai 2021.
- 1 2 3 Die Sanierung. In: Der Spiegel. Nr. 49, 1958 (online – Bericht über die Übernahme der Express-Werke in die Zweirad-Union).
- ↑ Handelskammer Regensburg (Hrsg.): Die Industrie der Oberpfalz in Wort und Bild. 1914, S. 56–58.
- ↑ Zweirad Union Victoria Avanti - Express Carino. Abgerufen am 6. Februar 2021.
- ↑ Historie. express-ig.de; abgerufen am 22. Februar 2021
- ↑ 26. Jahrestreffen Express-IG. oldtimertreffen-neumarkt.de; abgerufen am 22. Februar 2021
- ↑ Express-Rarität seltener als ein Flügeltürer. nordbayern.de; abgerufen am 22. Februar 2021
- ↑ Express. automuseum-maybach.de; abgerufen am 22. Februar 2021
- Ehemaliger Motorradhersteller (Deutschland)
- Ehemaliger Pkw-Hersteller (Deutschland)
- Ehemaliges Unternehmen (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz)
- Unternehmen (Neumarkt in der Oberpfalz)
- Deutscher Fahrradhersteller
- Produzierendes Unternehmen (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz)
- Ehemaliger Fahrradhersteller
- Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland
- Unternehmensgründung 1884
- Aufgelöst 1959







