Edmund Ulmann
Erscheinungsbild
| Edmund Ulmann | |
|---|---|
| Rechtsform | |
| Gründung | 1895 |
| Auflösung | 1904 |
| Sitz | Berlin, Deutschland |
| Leitung | Edmund Ulmann |
| Branche | Automobilindustrie |
Edmund Ulmann war ein deutscher Hersteller von Automobilen.
Unternehmensgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Edmund Ulmann gründete 1895 das Unternehmen, das seinen Namen trug, zum Vertrieb von Motorfahrzeugen. Firmensitz war Kurfürstendamm 55 in Berlin. Später begann der Import von Oldsmobile-Fahrzeugen. 1903 begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Ulmann. 1904 endete die Produktion.
Fahrzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Unternehmen stellte nur ein Modell her. Es ähnelte dem Oldsmobile Curved Dash. Für den Antrieb sorgte ein Einbaumotor von De Dion-Bouton mit 12 PS Leistung.
Im März 1903 präsentierte Ulmann auf der Deutschen Automobilausstellung in Berlin neben einem Oldsmobile einen selbst hergestellten Phaeton, der nach damaliger Meinung empfehlenswerter war.[1]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
- George Nicholas Georgano: The New Encyclopedia of Motorcars. 1885 to the Present. E. P. Dutton, New York 1982, ISBN 0-525-93254-2, S. 3 (englisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Peter Kirchberg: Automobilausstellungen und Fahrzeugtests in aller Welt. Das Beste aus "Der Motorwagen", der Zeitschrift für Automobil-Industrie und Motorenbau. Teil 1: 1898–1914. Transpress, Berlin 1985, S. 97.