Eberhard Karls Universität Tübingen
| Eberhard Karls Universität Tübingen | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Motto | Attempto! („Ich wag’s!“) | ||||
| Gründung | 1477 | ||||
| Trägerschaft | staatlich | ||||
| Ort | |||||
| Bundesland | |||||
| Land | |||||
| Rektorin | Karla Pollmann[1] | ||||
| Studierende | 28.694 (WS 2024/2025) davon ca. 60 % weiblich[2] | ||||
| Mitarbeiter | 8.851 (2024) + 11.219 Uni-Klinikum[3] | ||||
| davon Professoren | 541 | ||||
| Jahresetat | 789,8 Mio. € (2024)[3] Drittmittel: 279,6 Mio. € | ||||
| Netzwerke | Exzellenzinitiative, DFH,[4] German U15, CIVIS-Netzwerk, Matariki Universitätsnetzwerk, Guild of European Research-Intensive Universities[5] | ||||
| Website | www.uni-tuebingen.de | ||||
| Fakultät | Studierendenzahlen (SoSe 2024)[37] | Abschlusszahlen (2023/2024)[38] | Anzahl an Professoruren (inkl. Juniorprofessuren)[38] |
|---|---|---|---|
| Evangelisch-Theologische Fakultät | 399 | 63 | 14 (14) |
| Katholisch-Theologische Fakultät | 135 | 42 | 12 (13) |
| Juristische Fakultät | 2046 | 191 | 22 (22) |
| Medizinische Fakultät | 4894 | 527 | 123 (127) |
| Philosophische Fakultät | 6749 | 1229 | 89 (105) |
| Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät | 4513 | 1139 | 63 (77) |
| Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät | 8304 | 1428 | 166 (183) |
| Sonstige Einrichtungen | 176 | 22 | 16 (16) |
| SUMME | 27.216 | 4641 | 505 (557) |
Studiengänge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universität Tübingen bietet insgesamt über 200 Studiengänge aus allen großen Wissenschaftsbereichen an. Sie ist damit eine klassische Volluniversität. Die angebotenen Studiengänge schließen dabei mit Bachelor, Master, Staatsexamen (Medizin, Jura, Pharmazie und Zahnmedizin) oder kirchlichem Examen (ev. und kath. Theologie) ab.[39]
Insgesamt studieren an der Universität 28.619 Studierende (Wintersemester 2023/2024) in diesen Studiengängen. Zu den größten zulassungsbeschränkten Studiengängen bezogen auf die Studienplätze pro Jahr gehören dabei die folgenden Studiengänge:[40]
- Rechtswissenschaft (398),
- Medizin (327),
- Pharmazie (140),
- Lehramt Deutsch (250),
- Lehramt Englisch (250),
- Biologie (178),
- Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit/Erwachsenenbildung (120),
- Psychologie (119),
- Economics and Business Administration (100).[41]
Die zehn Studiengänge mit den insgesamt am meisten eingeschriebenen Studierenden (im Sommersemester 2024) waren dabei:[37]
- Medizin – Kliniker (2331)
- Rechtswissenschaft (2043)
- Biologie (931)
- Lehramt Englisch (884)
- Informatik (866)
- Medizin – Vorkliniker (841)
- Chemie (670)
- Pharmazie (663)
- Physik (625)
- Lehramt Deutsch (570)
Einzelne angebotene Studiengänge der Universität Tübingen sind national einzigartig oder nur selten anderswo anzutreffen. So ist sie bspw. die einzige deutschsprachige Universität, an der die „strategische Kommunikation“[42] Rhetorik als eigenes Fach gelehrt wird. Erster Lehrstuhlinhaber war der frühere Präsident des deutschen P.E.N.-Zentrums und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin Walter Jens.
Akademische Reputation
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Die Universität Tübingen genießt insgesamt eine hohe akademische Reputation, was durch den Status als deutsche Exzellenzuniversität, regelmäßige sehr gute Rankingergebnisse und eine hohe ausgewiesene Forschungsleistung belegt wird.
Die Universität Tübingen ist Mitglied im größten Forschungskonsortium Europas im Bereich der Künstlichen Intelligenz, dem sogenannten Cyber Valley, unter anderem zusammen mit dem Max-Planck-Institut für intelligente Systeme sowie Unternehmen wie Amazon, BMW und Daimler.[43]
Exzellenzuniversität
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2012 gilt die Universität Tübingen als eine der 11 deutsche Exzellenzuniversitäten, die sich – zunächst im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative und später im Rahmen der deutschen Exzellenzstrategie – erfolgreich durchgesetzt haben.[44][45] Diesen Erfolg konnte sie zuletzt mit insgesamt drei geförderten Exzellenzclustern („Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“, „Controlling Microbes to Fight Infections (CMFI)“, „Individualisierung von Tumortherapien durch molekulare Bildgebung und funktionelle Identifizierung therapeutischer Zielstrukturen (iFIT)“) und dem universitären Motto „Research – Relevance – Responsibility: Open to New Challenges and a Global Scope of Action“ in der ersten Runde der Exzellenzstrategie feiern. In der aktuell laufenden zweiten Ausschreibungsrunde konnte die Universität sechs bewilligte Exzellenzcluster – fünf davon als alleinigen Cluster, einen als Verbundcluster mit den Universitäten in – für sich verbuchen.[46][47] Sie ist damit bundesweit die Universität mit den meisten eigenen Exzellenzcluster und nach der Universität Bonn und dem Münchner Universitätsverbund aus LMU München und TU München die Universität mit den drittmeisten Exzellenzclustern insgesamt. In Baden-Württemberg ist die Universität Tübingen die erfolgreichste Universität der Exzellenzstrategie.[48][49][50] Mit mehr als zwei eigenen Clustern kann sich die Universität erneut um einen Rang innerhalb der deutschen Exzellenzuniversitäten bewerben. Eine Entscheidung hierüber erfolgt im Jahr 2026.[51][52]
Universitätsrankings
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In verschiedenen nationalen wie internationalen Rankings erreicht die Universität Tübingen als Ganzes regelmäßig sehr gute Positionen und gehört fächerübergreifend durchgehend zu den zehn besten deutschen Universitäten.[53][54] So beschreibt beispielsweise auch die britische Zeitschrift The Economist Tübingen als „home to a famous university“.[55][56]
Gemäß Times Higher Education World University Ranking rangiert Tübingen 2026 auf Platz 98 der besten Universitäten der Welt und lag in den Jahren 2016 bis 2026 stets zwischen den Plätzen 78 und 100.[57] Sie gehörte damit die letzten 10 Jahre durchgehend zu den zehn besten Universitäten Deutschlands und liegt 2026 auf Rang 8 im nationalen Vergleich.[58][59] In Europa (EU, Norwegen, Schweiz und United Kingdom) liegt die Universität 2026 auf Rang 34.[60] Auf die Subkategorien im Ranking aufgeteilt lag die Universität im THE Ranking 2026 auf nationaler Ebene im Bereich Teaching auf Rang 6, im Bereich Research Environment auf Rang 9, im Bereich Research Quality auf Rang 4, im Bereich Industry auf Rang 14 und im Bereich International Outlook auf Rang 5.[61][62]
Gemäß QS World University Rankings rangiert Tübingen 2026 auf Platz 215 der besten Universitäten der Welt und lag in den Jahren 2015 bis 2026 stets zwischen den Plätzen 141 und 222.[63][64] National liegt die Universität damit 2026 auf Rang 12 und lag in den letzten 10 Jahren stets in den Top 15.[65] In Europa liegt die Universität 2026 auf Rang 89.[66]
Gemäß ShanghaiRanking (ARWU) rangiert Tübingen seit 2023 durchgehend in der Rankingkategorie der 151–200 besten Universitäten weltweit.[67] National gehört sie zur Rankingkategorie der 6–11 besten Universitäten von Deutschland.[68]
Gemäß US News & World Report Ranking „Best Global Universities in Germany“ liegt Tübingen 2025 international auf Rang 200, in Europa auf Rang 72 und national auf Rang 9 der besten Universitäten.[69]
Gemäß Center for World University Ranking liegt Tübingen in der Version 2025 des Rankings auf Rang 120 und gehört damit zu den Top 0,6 % der bewerteten Universitäten des Rankings. National liegt die Universität auf Rang 8. Seit der Erstauflage des Rankings in 2021 steht die Universität dabei in der Liste der globalen Top-Universitäten. Im globalen Ranking 2025 erreichte sie Rang 56 im Bereich Education, Rang 924 im Bereich Employability, Rang 100 im Bereich Faculty und Rang 178 im Bereich Research.[70][71]
Im ARTU Ranking der University of New South Wales, welches als aggregiertes Ranking die Ergebnisse anderer Rankings zusammenfasst, liegt die Universität Tübingen in der Version 2024 global auf Rang 159 und national auf Rang 7.[72]
| THE[73] | QS[74] | ARWU[75] | CWUR[76] | ARTU[77] | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | 98 | 215 | — | — | — |
| 2025 | 100 | 222 | 151–200 | 120[78] | — |
| 2024 | 95 | 213 | 151–200 | 116[79] | 139 |
| 2023 | 86 | 169 | 151–200 | 113[80] | 142 |
| 2022 | 78 | 177 | 151–200 | 114[81] | 123 |
| 2021 | 78 | 175 | 151–200 | 108[82] | 128 |
| 2020 | 91 | 169 | 151–200 | 125[83] | 126 |
| 2019 | 89 | 168 | 151–200 | 104[84] | 119 |
| THE | QS | ARWU | CWUR | ARTU | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | 8[85] | 12[86] | — | — | — |
| 2025 | 8[87] | 11[88] | 6–11[89] | 8[90] | — |
| 2024 | 8[91] | 11[92] | 6–11[93] | 8[94] | 7[95] |
| 2023 | 6[96] | 9[97] | 6–9[98] | 7[99] | 7[100] |
| 2022 | 6[101] | 10[102] | 6–9[103] | 7[104] | 5[105] |
| 2021 | 5[106] | 10[107] | 7–10[108] | 7[109] | 6[110] |
| 2020 | 7[111] | 9[112] | 8–10[113] | 7[114] | 5[115] |
| 2019 | 7[116] | 9[117] | 8–10[118] | 6[119] | 5[120] |
Traditionell ist Tübingen insbesondere in den Fachbereichen der Theologie, Medizin, Rechts- und Geisteswissenschaften besonders stark. Hier erreicht die Universität in nationalen wie internationalen Rankings regelmäßige Spitzenplätze. Seit dem zunehmenden Aufbau des Cyber Valley in Tübingen erreicht die Universität zunehmend auch in der Informatik gute Platzierungen in verschiedenen Rankings.[121]
Forschungsleistungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der DFG-Förderatlas 2024, der die bewilligten Fördermittel in den Jahren 2020–2022 für die deutsche Hochschullandschaft zusammenfasst, weist für die Universität Tübingen bei der Rangfolge der Universitäten nach ihrer absolut bewilligten DFG-Förderung im genannten Zeitraum fächerübergreifend den neunten Platz mit insgesamt 285,5 Mio. Euro Förderung zu. Im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften erreicht Tübingen den dritten Platz mit 79,0 Mio. Euro, im Bereich der Lebenswissenschaften mit 131,5 Mio. Euro den sechsten Platz, im Bereich der Naturwissenschaften mit 34,6 Mio. Euro den achtundzwanzigsten Platz und im Bereich der Ingenieurwissenschaften mit 17,5 Mio. Euro den vierundzwanzigsten Platz. In der fachstrukturbereinigten Rangliste (bereinigt um absolute Größe und Fachstruktur der Universitäten) erreicht Tübingen den vierten Rang.[122][123]
Vergleicht man die Rankingergebnisse mit dem DFG-Förderatlas von 2021 zeigt sich in Tübingen sowohl in der absoluten als auch der relativen Platzierung Großteils eine stabile Position. So lag Tübingen 2021 (betrachteter Zeitraum 2017–2019) insgesamt auf dem siebten Platz, im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften auf dem dritten Platz, im Bereich der Lebenswissenschaften auf dem sechsten Platz, im Bereich der Naturwissenschaften auf dem fünfundzwanzigsten Platz und im Bereich der Ingenieurwissenschaften außerhalb der Top 40. In der fachstrukturbereinigten Rangliste liegt Tübingen im DFG-Förderatlas von 2021 auf dem zwölften Platz. Der Aufstieg in den Ingenieurwissenschaften auf den vierundzwanzigsten Platz im DFG-Förderatlas 2024 stellt die größte Änderung im Vergleich dar und ist auf die deutlich erhöhten DFG-Bewilligungen im Bereich der Informatik, System- und Elektrotechnik (ISE) von 4,9 Mio. Euro (2017–2019) auf 16,8 Mio. Euro (2020–2022) zurückzuführen, die vermutlich mit dem weiteren Aufbau des Cyber Valley in Tübingen in Verbindung steht.[124][125]
Auf einzelne Fachgebiete reduziert erhielt die Universität von 2020 bis 2022 den Großteil der DFG-Förderung im Bereich der Medizin (102,5 Mio. Euro), den Geisteswissenschaften (60,9 Mio. Euro) und der Biologie (26,6 Mio. Euro).[123][126]
Von 1986 bis 2024 sind 12 Preisträger der Universität Tübingen zugeordnet. Sie liegt damit im nationalen Vergleich auf Platz 8 gemeinsam mit fünf weiteren Universitäten.[122] Mit 14 durch die European Research Council (ERC) geförderten Wissenschaftlern liegt Tübingen im nationalen Vergleich gemeinsam mit 3 weiteren Universitäten auf dem siebten Platz.[122] Insbesondere im Bereich der Lebenswissenschaften (Medizin, Biologie, Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin) und der Geistes- und Sozialwissenschaften liegt Tübingen in den meisten herangezogenen Kategorien des DFG-Förderatlas auf nationalen Spitzenplätzen.[122]
Im Vergleich bei der eingeworbenen Förderhöhe im Rahmen von „Horizon Europe – EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation“ in den Jahren 2021 bis 2022 lag Tübingen mit 43,8 Mio. Euro auf dem elften Platz, wobei insbesondere in der Medizin (Platz 5) und den Geisteswissenschaften (Platz 3) höhere Plätze erreicht werden.[127] Im Vergleich der genehmigten FuE-Projektförderung des Bundes von 2020 bis 2022 erreichte Tübingen im nationalen Vergleich den elften Platz mit 134,8 Mio. Euro an eingeworbenen Mitteln.[128]
Zentrale Universitätseinrichtungen
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Universitätsbibliothek
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universitätsbibliothek Tübingen (UB) ist organisatorisch Teil des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKM). Sie ist eine öffentliche wissenschaftliche Universalbibliothek, die auch der Bevölkerung zur Verfügung steht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1499.
Universitätsarchiv
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als historisches „Gedächtnis“ der Eberhard Karls Universität hütet das Universitätsarchiv reiche Bestände an Urkunden, Matrikeln, Protokollen, Akten, Gelehrtennachlässen und universitätshistorischen Sammlungen, die bis in die Zeit vor der Gründung der Hochschule zurückreichen und laufend ergänzt werden. Diese Quellen macht das Archiv der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich und wirkt an der Erforschung und Vermittlung der Universitätsgeschichte mit. Zu seinen Aufgaben gehört auch die fortlaufende systematische und auftragsbezogene Digitalisierung von Archivalien.[129][130]
Universitätsklinikum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fremdsprachenzentrum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Fremdsprachenzentrum bietet den Erwerb international akkreditierter Sprachzertifikate (UNIcert) für Studenten aller Fakultäten an.[131]
Forum Scientiarum
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Das Forum Scientiarum dient der Förderung des Dialogs in der Wissenschaft (zwischen den Einzelwissenschaften, zwischen Wissenschaft und Lebenswelt und zwischen den Kulturen und ihrem Blick auf die Stellung von Wissenschaft). Es wurde am 2. Februar 2007 eröffnet. Das Forum wird von der Universität, der Udo-Keller-Stiftung Forum Humanum, der Klett-Stiftung und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg getragen.[132][133][134]
Um seine Aufgabe zu erfüllen, veranstaltet das Forum Scientiarum jedes Jahr ein Studienkolleg für 25 Studierende aller Fächer, mehrere Seminare mit fachübergreifendem Charakter, Workshops und Tagungen zu interdisziplinären Fragestellungen und bietet die Möglichkeit für Wissenschaftler für mehrere Monate interdisziplinäre Forschung und Lehre zu betreiben.[135]
Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) befasst sich fachübergreifend mit ethischen Fragen der Wissenschaft. Es wurde 1990 gegründet und ging aus dem 1985 gegründeten Gesprächskreis „Ethik in den Naturwissenschaften“ hervor. Das IZEW wird von allen Fakultäten der Universität getragen.[136][137][138]
Tübingen School of Education (TüSE)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die im Oktober 2015 gegründete Tübingen School of Education (TüSE) ging aus dem Zentrum für Lehrerbildung und der Arbeitsgruppe Lehrerbildung hervor. Die Aufgabe der TüSE liegt in der Koordination und Organisation der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an der Universität Tübingen.[139][140]
Die TüSE ist in sechs Arbeitsbereiche eingeteilt (Studium und Lehre/Studienberatung; Professionsbezug; Forschung; Nachwuchsförderung; Inklusion, Diversität, Heterogenität; Internationalisierung). Derzeit studieren mehr als 4000 Lehramtsstudierende eine Kombination aus den mehr als 25 Lehramtsfächern.[139][140]
Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung (ZGD) beschäftigt sich als fakultätsübergreifendes interdisziplinäres Forschungszentrum mit der Geschlechter- und Diversitätsforschung.[141]
Zentrum für Quantitative Biologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Zentrum für Quantitative Biologie (QBiC) ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität, das verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Bioinformatik für Forschung und Lehre anbietet (u. a. Next Generation Sequencing, Proteomics, Metabolomics). Es wurde im Sommer 2012 eröffnet und aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.[142][143][144]
Center for Light Matter Interaction, Sensors & Analytics
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Center for Light Matter Interaction, Sensors & Analytics (LISA+) ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität, das Dienstleistungen im Bereich der Nanotechnologie zur Verfügung stellt. Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.[144][145]
Digital Humanities Center
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Digital Humanities Center (bis Juni 2022 eScience-Center) ist eine der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität. Es stellt Universitätsangehörigen Dienstleistungen im Bereich der Digital Humanities zur Verfügung. Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.[144][146]
China Centrum Tübingen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das China Centrum Tübingen (CCT) ist eine fakultätsübergreifende zentrale Einrichtung der Universität. Seine Aufgabe liegt in der Förderung der Schaffung einer Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit China. Dazu werden verschiedene Projekte wie verschiedene Ringvorlesungen oder Vorbereitungsseminare für Auslandsaufenthalte angeboten. Dem CCT ist das Erich-Paulun-Institut angegliedert. Das CCT wird durch die Karl-Schlecht-Stiftung gefördert.[147][148]
European Research Center on Contemporary Taiwan
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das am 1. Juni 2008 gegründete European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) dient der Förderung von sozialwissenschaftlicher Forschung über das zeitgenössische Taiwan. Dazu wird u. a. ein Forschungsaustausch angeboten. Das Zentrum wird von der Universität und der Chiang Ching-kuo Foundation for International Scholarly Exchange (Taiwan) getragen.[149][150]
Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement (ZEQ) der Universität ist eine zentrale fakultätsunabhängige Einrichtung, die die Aufgabe des Qualitätsmanagements und der Systemakkreditierung innehat. Dazu werden u. a. Studierendenbefragungen durchgeführt.[151]
Zentrum für Medienkompetenz (ZfM)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Zentrum für Medienkompetenz bietet verschiedene Angebote im Bereich der Medienarbeit an. Es unterstützt und berät die Fakultäten bei Fragen im Bereich der Medien, bietet Kurse an und vereint verschiedene universitäre Redaktionen miteinander (z. B. CampusTV und Radio Micro-Europa).[152][153] Mit einem eigenen TV- und Hörfunkstudio werden diverse Programme umgesetzt und zudem Equipment sowie Räume für Studierende verfügbar gemacht.
Baden-Württembergisches Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Brasilienzentrum wurde im Jahr 2000 nach Beschlüssen zwischen Baden-Württemberg und Rio Grande do Sul, die eine Vertiefung der wissenschaftlichen Beziehungen vorsehen, eingerichtet. Es arbeitet hochschulübergreifend für ganz Baden-Württemberg. Das Angebot des Zentrums richtet sich an Promotionsstudierende, Post-Docs und Gastprofessoren. Es werden Stipendien vergeben, das Zentrum für Forschung und Naturschutz (Centro de Pesquisas e Conservação da Natureza, CPCN) im Araukarienwald mitbetreut und alle 2 Jahre ein Deutsch-Brasilianisches Symposium zur nachhaltigen Entwicklung veranstaltet.[154]
Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kompetenzzentrum für Didaktik in der Medizin wurde 2001 gegründet. Es ist an der medizinischen Fakultät der Universität angesiedelt. Seine Aufgaben liegen im Bereich der didaktischen Ausbildung von Hochschullehrern/Hochschullehrerinnen und Tutoren/Tutorinnen sowie in der Ausbildungsforschung. Es ist im MedizinDidaktikNetz Deutschland des MFT sowie im Kompetenznetz Lehre in der Medizin Baden-Württemberg vernetzt.[155][156][157]
Das Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin wird durch das BMBF und das MWK finanziell unterstützt.[155]
Mit der Berufung einer Professur für Medizindidaktik an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen wurde das Kompetenzzentrum in das TIME (Tübingen Institute for Medical Education) integriert und dort in die Sparte „Train“ des Instituts überführt.[158][159] Es bleibt damit als institutsintegriertes Kompetenzzentrum mit oben genannten Vernetzungen innerhalb Deutschlands und Baden-Württembergs bestehen.
Botanischer Garten
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Der neue Botanische Garten und ein Arboretum der Universität befinden sich bei den naturwissenschaftlichen Instituten auf der Morgenstelle. Die Anlage wurde in den 1960er angelegt, nachdem sich der historische Botanische Garten im Ammertal zwischen Rümelin- und Wilhelmstraße als zu beengt erwies. Der Garten beherbergt eine Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen im Tropicarium (Tropenhaus), einem Subtropen-, Kanaren- und Sukkulentehaus sowie ein kleines Aquarium. Er dient der Lehre und Forschung, steht aber auch der Öffentlichkeit offen. Es werden verschiedene Vorträge, Führungen und Ausstellungen angeboten. Der Botanische Garten besitzt etwa 10 ha Freiland- und 3000 m² Gewächshausfläche.[160]
Museum der Universität
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Das junge Museum der Universität Tübingen (MUT) macht es sich seit 2006 zur Aufgabe, die rund 70 und zum Teil sehr alten, singulären Lehr-, Schau- und Forschungssammlungen der Universität aus allen Fakultäten sammlungstechnisch, kuratorisch und organisatorisch zu professionalisieren. In interdisziplinär angelegten Ausstellungen sollen sowohl der breiteren Öffentlichkeit wissenschaftsgeschichtliche Einblicke vermittelt als auch selbst wissenschaftsgeschichtlich geforscht werden. Darüber hinaus wird über den Master-Profilstudiengang „Museum & Sammlungen“[161] des MUT unter Beteiligung von neun geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern die Ausbildung von Studierenden im Museumswesen angeboten.[162]

Acht wissenschaftliche Lehrsammlungen – Ursprünge der Kunst, Pfahlbauten + Kelten, Keilschriften, Götter + Gräber, Antike Kunst, Antike Münzen, Antike Skulpturen – sind im Museum Alte Kulturen und in der Dauerausstellung WeltKulturen im Schloss Hohentübingen für die Öffentlichkeit zugänglich. Zusätzlich existieren noch weitere, teilweise zugängliche wissenschaftliche Lehrsammlungen auf Hohentübingen: Wiege der Biochemie (Schlosslabor), BildBestand, AlltagsKultur, AntikenBilder, Professorengalerie (partiell), Schlosskirche und TonSteineScherben.
Das MUT – und somit die Eberhard Karls Universität Tübingen – beherbergt als weltweit einzige universitäre Einrichtung Artefakte mit Welterbestatus wie die ältesten erhaltenen figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit, Mammutelfenbeinfiguren und Fragmente von Knochenflöten. Diese stammen aus der Vogelherdhöhle (Schwäbische Alb), die seit 2017 Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura“ ist.
Collegium Musicum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Collegium Musicum ist eine zentrale Einrichtung der Universität. Es ermöglicht Studierenden aller Fakultäten verschiedene musikalische Angebote in Anspruch zu nehmen. Unter anderem werden ein akademisches Orchester, ein akademischer Chor und ein großer A-cappella-Chor („Camerata Vocalis“) angeboten.[163]
Kulturreferat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kulturreferat wurde im Februar 1951 vom AStA gegründet. Nach der Auflösung des AStA 1978 wurde es der Universität angegliedert. Das Kulturreferat organisiert verschiedene Konzerte, die für alle Besucher offenstehen. Es wird von der Universität, der Museumsgesellschaft Tübingen und der Stadt getragen.[164][165]
Zeicheninstitut
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das erstmals 1768 schriftlich erwähnte Zeicheninstitut der Universität bietet verschiedene Kurse im künstlerischen Bereich für Studierende aller Fakultäten an.[166]
Isotopenlabor
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Isotopenlabor (Gebäude F, Auf der Morgenstelle 24) ist die zentrale Einrichtung für Strahlenschutz der Universität und des Universitätsklinikums.[167]
Zentrum für Datenverarbeitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das 1960 gegründete Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) versorgt als Rechenzentrum der Universität alle Angehörigen der Universität mit einer IT-Infrastruktur und verschiedenen IT-Dienstleistungen.[168] Der erste Direktor war von 1960 bis 1966 der Mathematiker Karl Zeller (Mathematiker). Seit 2008 wird das Zentrum von dem Informatiker Thomas Walter (Informatiker) geleitet.[169]
Hochschulsport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Hochschulsport ist am Sportwissenschaftlichen Institut angelagert. Es werden für Studierende und Mitarbeiter der Universität u. a. verschiedene Sportkurse, eine Kraft- und Fitnesshalle (inkl. Kletterturm) sowie Wettkampfsport angeboten.[170]
Geologischer Lehrpfad Kirnberg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen des 500-jährigen Bestehens wurde 1977 ein geologischer Lehrpfad am Kirnberg[171] im Schönbuch eröffnet, bei dem die Keuperschichten auf 13 Stationen erläutert werden und der einen Überblick über die Geologie, Paläontologie und Landschaftsgeschichte des Keuperberglandes bietet. Der Pfad ist 5 km lang und führt u. a. durch den Olgahain. Am 2. Juni 2017 wurde der überarbeitete Geologische Lehrpfad der Öffentlichkeit vorgestellt und übergeben.[172] Der Lehrpfad wird durch umfangreiche Fossilfunde ergänzt, die sich in der neu konzipierten Paläontologischen Sammlung der Eberhard Karls Universität befinden.[173]

Mit der Universität assoziierte Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wissenschaftliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung e. V. (An-Institut der Universität)
- Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut (An-Institut der Universität) in Reutlingen
- Weltethos-Institut (An-Institut der Universität)
- BCCN – Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience
- Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie
- DKTK – Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung der Helmholtz-Gesellschaft
- DZD – Deutsches Zentrum für Diabetesforschung der Helmholtz-Gesellschaft
- DZIF – Deutsches Zentrum für Infektionsforschung der Helmholtz-Gesellschaft
- DZNE – Deutsches Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen der Helmholtz-Gesellschaft
- Dr. Margrete Fischer-Bosch Institut für Klinische Pharmakologie
- Deutsches Institut für Ärztliche Mission
- Europäisches Zentrum für Föderalismusforschung (EZFF)
- F.A.T.K. – Forschungsinstitut für Arbeit, Technik und Kultur e. V.
- Forschungsinstitut Senckenberg
- Forschungszentrum Jülich (Helmholtz-Gemeinschaft)
- Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik
- Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft
- Heidelberger Akademie der Wissenschaften
- Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
- HIH – Hertie-Institut für klinische Hirnforschung
- Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
- Institut für Rehabilitationsforschung, Qualitätsentwicklung und Strukturanalyse in der Behindertenhilfe (REQUEST) e. V.
- Institut für Tropenmedizin Tübingen
- Leibniz Kolleg
- Leibniz-Institut für Wissensmedien
- Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft (EKW)
- MFO – Mathematisches Forschungsinstitut Oberwolfach (Leibniz-Gemeinschaft)
- Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik
- Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
- Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme
- ZEM – Zentrum für Ernährungsmedizin (mit Universität Hohenheim)
- IZST – Interuniversitäres Zentrum für Medizinische Technologie (mit Universität Stuttgart)[174]
Akademische Lehrkrankenhäuser
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- medius Kliniken Kirchheim unter Teck
- Klinikum Esslingen
- Klinikum Friedrichshafen
- Krankenhaus Freudenstadt
- Kliniken Nagold
- Rems-Murr-Kliniken Winnenden
- Klinikum am Steinenberg Reutlingen
- Kreiskrankenhaus Sigmaringen
- Klinikum Sindelfingen/Böblingen
- Diakonie-Klinikum Stuttgart
- Klinikum Stuttgart
- Marienhospital Stuttgart
- Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart
- Zollernalb Klinikum[175]
Neben den akademischen Lehrkrankenhäusern ist der Universität ein Netz aus akademischen Lehrpraxen angegliedert.[176]
Unternehmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studentenwerk
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Cyber Valley Tübingen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Cyber Valley ist eine führende europäische Forschungskooperation im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens, die 2016 in der Region Tübingen-Stuttgart gegründet wurde. Es ist ein zentraler Bestandteil des Innovationscampus Baden-Württemberg und vereint akademische Institutionen, Unternehmen und Start-ups, um gemeinsam Spitzenforschung und innovative Anwendungen der KI voranzutreiben. Zu den Partnern von Cyber Valley gehören die Universität Tübingen, das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die Universität Stuttgart sowie internationale Unternehmen wie Amazon, Daimler, Porsche, ZF, IAV, Bosch und BMW. Die Initiative wird zudem durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt.[177][178][179][180]
Studentenverbindungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit der Universität ist eine Reihe von namhaften Persönlichkeiten verbunden, die an ihr studiert, geforscht oder gelehrt haben.
Partneruniversitäten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Universität Tübingen zählt zahlreiche sehr namhafte Partnerhochschulen weltweit, einschließlich mehrerer Hochschulen der Association of American Universities. Partneruniversitäten sind unter anderem die University of Cambridge, Karls-Universität Prag, Universität Warschau, University of Haifa, University of St. Andrews, University of Edinburgh und das University College London in Großbritannien, die Staatliche Moskauer Universität, die National University of Singapore, University of Hong Kong, Chūō-Universität und Peking University in Asien, die McGill University in Kanada, Universidade de São Paulo in Brasilien sowie die Yale University, University of Michigan, University of California, Berkeley, Georgetown University, University of Texas at Austin, University of North Carolina at Chapel Hill, Brown University und das Princeton Theological Seminary in den USA.[181] Studierende und Promovierende der Eberhard Karls Universität haben die Möglichkeit, im Rahmen von akademischen Austauschprogrammen ohne zusätzliche Kosten an besagten Partneruniversitäten zu studieren. Austauschprogramme dieser Art existieren zurzeit für insgesamt über 500 Universitäten in 61 Ländern und werden von über 1.000 Tübinger Studierenden pro Jahr wahrgenommen.[182]
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Andreas Christoph Zeller: Ausführliche Merckwürdigkeiten, Der Hochfürstl. Würtembergischen Universität und Stadt Tübingen. Johann David Bauhof, Tübingen 1743 (Online-Ressource, abgerufen am 28. Juli 2011); enthält u. a. Urkunden und ein vollständiges Rektoren- (S. 376–396), Kanzler- (S. 396–398) und Professoren-Verzeichnis (Theologie, S. 398–433, Jura, S. 433–461, Medizin, S. 461–470, Artes und Philosophie, S. 470–516) von 1477 bis 1742
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Uwe Dietrich Adam: Hochschule und Nationalsozialismus. Die Universität Tübingen im Dritten Reich. Mohr Siebeck, Tübingen 1977, ISBN 3-16-939602-1.
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- Hansmartin Decker-Hauff u. a. (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen 1477-1977. Attempto Verlag, Tübingen 1977, ISBN 3-921552-00-1.
- Hansmartin Decker-Hauff (Hrsg.): Die Universität Tübingen von 1477 bis 1977 in Bildern und Dokumenten. Attempto Verlag, Tübingen 1977, ISBN 3-921552-02-8.
- Walter Jens: Eine deutsche Universität. 500 Jahre Tübinger Gelehrtenrepublik. Kindler, München 1977, ISBN 3-463-00709-6.
- 2. Auflage mit berichtigter Nennung der Verfasser: Inge Jens und Walter Jens, rororo, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 3-499-61690-4.
- Ulrich Köpf, Sönke Lorenz, Anton Schindling, Wilfried Setzler: „Brunnen des Lebens“ – Orte der Wissenschaft. Ein Rundgang durch 525 Jahre Universität Tübingen. Fotos von Manfred Grohe. Schwäbisches Tagblatt, Tübingen 2002, ISBN 3-928011-48-0.
- Sonja Levsen: Elite, Männlichkeit und Krieg. Tübinger und Cambridger Studenten 1900–1929. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-35151-8.
- Angus Munro: The University of Tübingen, 1945-1947. Reconstruction and Reorientation in the Post-war Period of French Military Government. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Folge 2 (1984), S. 179–230.
- Sylvia Paletschek: Die permanente Erfindung einer Tradition. Die Universität Tübingen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07254-3.
- Volker [Karl] Schäfer: Aus dem „Brunnen des Lebens“. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen. Festgabe zum 70. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, Band 5). Herausgegeben von Sönke Lorenz. Thorbecke, Ostfildern 2005, ISBN 3-7995-5505-6.
- Tubingensia: Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, Band 10). Herausgegeben von Sönke Lorenz und Volker [Karl] Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen. Redaktion: Susanne Borgards. Thorbecke, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7995-5510-4.
- Urban Wiesing, Klaus-Rainer Brintzinger, Bernd Grün, Horst Junginger, Susanne Michl (Hrsg.): Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus. Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Band 73, Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09706-2.
- Ernst Seidl: Schätze aus dem Schloss Hohentübingen. Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen der Universität Tübingen (= Schriften des Museums der Universität Tübingen. Band 1). MUT, Tübingen 2012, ISBN 978-3-9812736-4-9.
- Ernst Seidl: Treasures of Hohentübingen Castle. Selected Pieces from the Collections of the Museum of the University of Tübingen MUT. MUT, Tübingen 2014, ISBN 978-3-9816616-3-7.
- Ernst Seidl: Forschung – Lehre – Unrecht. Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus (= Schriften des Museums der Universität Tübingen, Band 9). Museum der Universität Tübingen, Tübingen 2015, ISBN 978-3-9816616-5-1.
- Silke Schöttle: Männer von Welt: Exerzitien- und Sprachmeister am Collegium Illustre und an der Universität Tübingen 1594–1819 (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen, Band 209). Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-031383-5.
- Ernst Seidl: Museen + Sammlungen der Universität Tübingen. MUT, Tübingen 2016, ISBN 978-3-9817947-4-8.
- Seidl, Ernst/Edgar Bierende/Michael La Corte (Hrsg.): Kunst an der Universität Tübingen (= Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Bd. 28). Tübingen 2023, ISBN 978-3-949680-06-9.
- Sigrid Hirbodian, Tjark Wegner (Hrsg.): Tübingen. Aus der Geschichte von Stadt und Universität (= Landeskundig, Bd. 4). Thorbecke, Ostfildern 2018, ISBN 978-3-7995-2073-7.
- Uwe Jens Wandel u. a. (Hrsg.): „… helfen zu graben den Brunnen des Lebens“. Historische Jubiläumsausstellung des Universitätsarchivs Tübingen. Universitätsbibliothek Tübingen, 1977 (Ausstellungskataloge der Universität Tübingen, Band 8).
- Stefan Zauner: Die Universität Tübingen 1945 bis 1949. Aspekte der französischen Hochschulpolitik im besetzten Nachkriegsdeutschland. In: Bausteine zur Tübinger Universitätsgeschichte, Bd. 9 (1999), S. 101–144.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website
- Universitätsbibliografie
- Tübingen University Press (Eigenverlag)
- Literatur zur Tübinger Universitätsgeschichte
- Tübinger Atlas des Vorderen Orients
- Literatur von und über Eberhard Karls Universität Tübingen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kanal der Universität auf Youtube
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Eberhard Karls Universität Tübingen: Die Rektorin. Abgerufen am 11. Oktober 2022.
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- 1 2 Zahlen und Fakten zur Universität Tübingen. Abgerufen am 12. Dezember 2025.
- ↑ Netzwerk. Liste der Hochschulen im Netzwerk der DFH. In: dfh-ufa.org. Deutsch-Französische Hochschule, abgerufen am 3. Oktober 2019.
- ↑ Internationale Netzwerke. Abgerufen am 30. Mai 2022.
- ↑ Nobelpreisträger | Universität Tübingen. Abgerufen am 6. Januar 2024.
- ↑ Humboldt-Professuren | Universität Tübingen. In: uni-tuebingen.de. Abgerufen am 6. Januar 2024.
- ↑ Leibniz-Preise | Universität Tübingen. Abgerufen am 6. Januar 2024.
- ↑ Das sind die deutschen Exzellenz-Universitäten. In: sueddeutsche.de. 19. Juli 2019, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 19. Juli 2019]).
- ↑ Eberhard Karls Universität Tübingen (Hrsg.): Studierendenstatistik Wintersemester 2024/2025. S. 1, Stand: 15. November 2024 (tuebingen.de [PDF; 793 kB]).
- ↑ Rudolph von Roth (Hrsg.): Urkunden zur Geschichte der Universität Tübingen aus den Jahren 1476 bis 1550, H. Laupp, Tübingen 1877, S. 31.
- ↑ Rudolf Schmitz: Der Arzneimittelbegriff der Renaissance. In: Rudolf Schmitz, Gundolf Keil: Humanismus und Medizin. Acta humaniora, Weinheim 1984 (= Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung. Band 11), ISBN 3-527-17011-1, S. 1–21, hier S. 18.
- ↑ Zur Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen. ( vom 2. Mai 2009 im Internet Archive)
- ↑ H. E. Kuenzer: Auszug aus meinem Lebenslauf. Teil II. Frankenzeitung des Corps Franconia Tübingen, Nr. 156, S. 52–59; postum veröffentlicht
- ↑ Vgl. Michael Grüttner, Ausgegrenzt: Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse, de Gruyter, Berlin/Boston 2023, ISBN 978-3-11-123678-0, S. 12. Namensliste: S. 394 f.
- ↑ Juden an der Universität Tübingen im Nationalsozialismus. (PDF; 132 kB), Bericht des Arbeitskreises „Universität Tübingen im Nationalsozialismus“, 19. Januar 2006.
- ↑ Michael Seifert: Neuer Bericht des Arbeitskreises „Universität Tübingen im Nationalsozialismus“. Eberhard Karls Universität Tübingen, Pressemitteilung vom 14. Juli 2008 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 20. Dezember 2014.
- ↑ Michael Grüttner: Talar und Hakenkreuz. Die Universitäten im Dritten Reich, München 2024, S. 548 (mit Vergleichszahlen).
- ↑ Universität Tübingen: Infotafel an der Neuen Aula. Die Universität im Nationalsozialismus. Hrsg.: Universität Tübingen. Tübingen, Geschwister-Scholl-Platz.
- ↑ Ernst-Bloch-Universität. ( vom 20. November 2015 im Internet Archive)
- ↑ Entgrenzte Anatomie. Museum der Universität Tübingen.
- ↑ Geschichte der Ernst-Bloch-Uni, Hochschulgruppe für eine Ernst-Bloch-Uni Tübingen. Abgerufen am 25. Juli 2022.
- ↑ StuRa fordert Umbenennung der Universität und kritische Reflexion des bisherigen Namens, Studierendenrat, 9. Juli 2020, abgerufen am 25. Juli 2022.
- ↑ Stellungnahme: Für die Streichung des Namensteils „Eberhard Karls“ aus der Universität Tübingen, Studierendenrat, 14. Juli 2022, abgerufen am 25. Juli 2022.
- ↑ Lasst Taten sprechen!, Jüdische Allgemeine, 8. April 2021, abgerufen am 23. Juli 2022.
- ↑ Muss der Name weg?, Jüdische Allgemeine, 16. Juli 2022, abgerufen am 23. Juli 2022.
- ↑ Gutachten über die historische Dimension des Namens „Eberhard Karls Universität Tübingen“. Abgerufen am 25. Juli 2022.
- ↑ Jens-Hinrich Binder: Lieber namenlos als historisch. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. Juli 2022, S. 6.
- ↑ Trotz Antisemitismusvorwurf: Eberhard Karls Universität behält ihren Namen, Jüdische Allgemeine, 22. Juli 2022, abgerufen am 23. Juli 2022.
- ↑ MUT Museum der Universität Tübingen: "Who the f*ck is Eberhard Karl?" - MUT Tübingen. Abgerufen am 26. Mai 2026.
- ↑ Die Kanzler der Universität Tübingen 1477–1933. ( vom 16. Dezember 2013 im Internet Archive)
- ↑ Wolfram Angerbauer: Das Kanzleramt an der Universität Tübingen und seine Inhaber 1590–1817, Mohr, Tübingen 1972, ISBN 3-16-833471-5.
- ↑ Pressemeldung der Universität Tübingen zur Neugliederung der Fakultäten. ( vom 30. Dezember 2015 im Internet Archive)
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- ↑ Übersichtsplan Tübingen. In: uni-tuebingen.de. Abgerufen am 30. April 2025.
- 1 2 Zentrale Verwaltung IV 1.2, Studierendenabteilung in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) – Informations- und Verwaltungssysteme (IVS) N. N. (07071 29 70248) und Herr Hunger (07071 29 76866): Studierendenstatistik Sommersemester 2024. Hrsg.: Eberhard Karls Universität Tübingen. Tübingen, S. 292.
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- 1 2 Christian Fischer, Dr. Jürgen Güdler (Projektleitung): Förderatlas 2024. Hrsg.: Deutsche Forschungsgemeinschaft = DFG. 1. Auflage. Deutsche Forschungsgemeinschaft e. V., Bonn 2024, ISBN 978-3-96827-005-0, S. 170.
- ↑ Christian Fischer, Dr. Jürgen Güdler (Projektleitung): Förderatlas 2021 - Kennzahlen zur öffentlich finanzierten Forschung in Deutschland. Hrsg.: Deutsche Forschungsgemeinschaft = DFG. 1. Auflage. Bonn 2021, ISBN 978-3-96827-003-6, S. 160.
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- ↑ Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung. In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 2. März 2019.
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- 1 2 3 Forschungsinfrastruktur. In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 2. März 2019.
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- ↑ Erich Paulun-Institut (EPI). In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 20. Dezember 2023.
- ↑ Das CCT. In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. März 2019. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
- ↑ About the CCKF-ERCCT. In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2019; abgerufen am 2. März 2019.
- ↑ European Research Center on Contemporary Taiwan. Universität Tübingen, abgerufen am 29. Dezember 2023 (englisch).
- ↑ Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement. In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 2. März 2019.
- ↑ Zentrum für Medienkompetenz (ZFM). In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 2. März 2019.
- ↑ www.uni-tuebingen.de. In: Universität Tübingen. Abgerufen am 2. März 2019.
- ↑ Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum. Universität Tübingen, abgerufen am 29. Dezember 2023.
- 1 2 Das Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin Baden-Württemberg. In: Universität Tübingen – Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin. Abgerufen am 3. März 2019.
- ↑ MedizinDidaktikNetz Deutschland. In: medidaktik.de. Universität Tübingen – Zentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin, abgerufen am 3. März 2019.
- ↑ Lehre macht Karriere – Das Kompetenznetz Lehre. In: medizin-bw.de. Kompetenznetz Lehre in der Medizin, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 31. Dezember 2019; abgerufen am 3. März 2019.
- ↑ Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in Medizin Baden-Württemberg: www.medidaktik.de. 30. März 2014, abgerufen am 28. Januar 2024.
- ↑ TIME | Universitätsklinikum Tübingen. Abgerufen am 28. Januar 2024.
- ↑ Fakten Botanischer Garten Tübingen. In: uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 3. März 2019.
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- ↑ Museum der Universität Tübingen (MUT)
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- ↑ Johannes Baier: Museumsporträt: Das neue Paläontologische Museum in Tübingen. In: Fossilien, 30, 2013, S. 247–252.
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- ↑ Cyber Valley | Universität Tübingen. Abgerufen am 31. August 2024.
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- ↑ Aus Tübingen in die Welt: Studieren im Ausland. In: uni-tuebingen.de
Koordinaten: 48° 31′ 28,7″ N, 9° 3′ 33″ O









