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Diskussion:Israel

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Letzter Kommentar: vor 12 Stunden von Jayen466 in Abschnitt Schwarze Liste
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Quellenergänzung

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Zu dem Satz <das Land wird oft als die „einzige Demokratie im Nahen Osten“ bezeichnet> sollte eine Quelle hinzu. Natan Sznaider in APuZ von der Bildungszentrale für Politische Bildung böte sich an. Er schreibt: "Die Demokratie in Israel, auch wenn sie immer noch als die einzige Demokratie im Nahen Osten bezeichnet wird ..." Link: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/israel-2023/520476/willkommen-im-nahen-osten-israel-im-fruehjahr-2023/

Wegen der Sperre kann ich das selbst nicht ergänzen. --MHubi (Diskussion) 12:11, 6. Feb. 2026 (CET)Beantworten

Israels Gesetz zur Todesstrafe

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"Bundesregierung kritisiert Israels Gesetz zur Todesstrafe. Israel hat einen Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen gebilligt. Die Bundesregierung kritisiert das Gesetz und warnt vor Diskriminierung von Palästinensern." Das ist ein Gesetz, welches umseitig komplett fehlt. --Hurluberlue (Diskussion) 16:57, 2. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Den Artikel zum Gesetz zur Todesstrafe für Terroristen habe ich erstellt. Sollte aber im umseitigen Abschnitt "Recht" noch eingearbeitet werden, wo es zur Todesstrafe bisher noch nicht einmal einen Abschnitt gibt. Belege siehe oben oder auch unter Todesstrafe#Israel--Hurluberlue (Diskussion) 11:01, 5. Apr. 2026 (CEST)Beantworten

Schwarze Liste

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Bevor es wegen der Schwarzen Liste der UN einen Editwar gibt, hier ein Vorschlag: Die Vereinten Nationen setzten erstmals im Mai 2026 nebst Russland auch Israel auf eine schwarze Liste von Ländern, denen sexualisierte Gewalt in Konfliktgebieten vorgeworfen wird. 2025 seien insgesamt 31 Fälle konfliktbezogener sexueller Gewalt verifiziert worden, darunter versuchte und vollzogene Vergewaltigungen, auch mit Gegenständen, körperliche Gewalt gegen Genitalien und gezielte Schüsse auf Genitalien. Betroffen gewesen seien 14 Männer, sieben Frauen, neun Jungen und ein Mädchen aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland. Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen, in einigen Fällen wiederholt, seien an neun Opfern verübt worden, von denen die Mehrheit aus dem Gazastreifen stammte. Die UNO erklärte, ihr Bericht solle nicht als umfassende Darstellung des Geschehens betrachtet werden, sondern weise lediglich auf Vorfälle und Verhaltensmuster hin.,. Der Bericht enthält erneut Vorwürfe sexueller Gewalt durch die Hamas, weist jedoch darauf hin, dass viele der Details nicht unabhängig bestätigt werden konnten, da die israelische Regierung der UNO weiterhin den für die Durchführung von Ermittlungen erforderlichen Zugang verweigert. Israel verweigerte UN-Experten den Zugang zu Haftanstalten, verhinderte Reisen nach Gaza und drohte palästinensischen Häftlingen, sollten sie nach ihrer Freilassung Misshandlungen melden. Das israelische Außenministerium erklärte am Donnerstag, es habe „diese Vorwürfe umfassend, gründlich und unmissverständlich zurückgewiesen“. „Diese Entscheidung ist ein weiteres Beispiel für die seit langem bestehende, institutionalisierte Feindseligkeit der UNO gegenüber Israel“, schrieb das Außenministerium auf X.

Ich denke, diese Quellen sind als hinreichend seriös und neutral anzusehen. Mich würde interessieren, ob es von Seiten Israels nebst der pauschalen Zurückweisung auch faktenbasierte Argumente gibt, die konnte ich nicht finden. --Hurluberlue (Diskussion) 11:47, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten

@Hurluberlue Finde ich gut. Hier ist ein Geschenklink für den Artikel in der New York Times: --Andreas JN466 12:44, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Nachdem ich die Anschuldigungen gestern im ORF-Teletext gelesen hatte, wollte ich auch diesbezüglich schon etwas schreiben. Ich halte Deinen Text für sehr gelungen und wäre für eine Einfügung in den Artikel. Danke! -- Hans Koberger 17:07, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Zum einen ist die von mir verlinkte Quelle durchaus reputabel, zum anderen existieren zum BBC-Märchen keine nachweisbaren Fakten (woher sollten sie auch kommen). Damit erübrigt sich die Frage nach „faktenbasierten Argumenten“. Wie soll man beweisen, das es etwas nicht gibt? --Hardenacke (Diskussion) 12:08, 31. Mai 2026 (CEST) Hier finden sich einige Informationen zu den äußerst fragwürdigen Quellen der Behauptungen. --Hardenacke (Diskussion) 12:15, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten

JA ist dezidiert Israel-freundlich, was nun einmal nicht neutral ist. Ich denke darin sind wir uns einig, ja? Deshalb in umstrittenen Bereichen eher weniger geeignet. Wenn, dann nur nach Abgleich mit anderen Quellen und mit Standpunktzuweisungen, wenn Meinungen wiedergegeben werden. Und was genau meinst du mit "BBC-Märchen"? --Hurluberlue (Diskussion) 12:14, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Israelfreundlich ist schlecht (Demokratie), Hamasfreundlich ist gut (islamofaschistisch)? --Hardenacke (Diskussion) 12:18, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Es geht nicht um gut oder schlecht, sondern um neutral oder nicht. JA ist ebensowenig neutral wie die Jungle World, die sich im von dir verlinkten Artikel übrigens gar nicht mit dem UN-Bericht befasst, um den es hier geht. Beide sind auch von der Bedeutung her nicht in derselben Liga wie BBC, TAZ oder PBS. NYT hat auch noch einen Artikel, den ich aber wegen Bezahlschranke nicht lesen kann. Wenn du mehr reputable neutrale Belege hast, bitte hier erwähnen. --Hurluberlue (Diskussion) 12:25, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Stuttgarter Zeitung und Evangelische Zeitung erwähnen den Vorwurf der „Blutverleumdung“ (sie schreiben ihn, anders als JA, dem israelischen UN-Botschafter Danny Danon zu). Aber eine so prominente Rolle spielt dieses Wort in der Berichterstattung nicht, soweit ich sehe. Was flächendeckend berichtet wird, ist, dass Israel den Kontakt mit Guterres abgebrochen hat. Das würde ich in einem Halbsatz erwähnen. Mehr eigentlich nicht. Die Dementis sind immer dieselben. --Andreas JN466 13:46, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Aufschlussreich ist auch dieses Video. Darin gibt Pramila Patten selbst an, das sie von Israel eingeladen wurde. Zugangsverweigerung ist damit hinfällig. Sie gibt zu das sie selbst keinen zugriff auf die angeblichen Beweise hatte, mithin alles Hörensagen ist. Auch kann sie keine Quellen nennen und spricht nur von „Human Rights Monitors“. --FrancisMortain (Diskussion) 12:49, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Das Video ist mehr als eine Stunde lang, kannst du bitte sagen ab welchem Zeitstempel sie das sagt? Und die reputablen Quellen inkl. der Bericht erwähnen, dass die UN eben keinen Zugang hatte, deshalb würde ich von dir selbst vorgenomnene Bewertungen eher nicht als reputable Quelle ansehen. --Hurluberlue (Diskussion) 13:32, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Der UN-Bericht ist hier: und die Medienmitteilung dazu ist hier: --Hurluberlue (Diskussion) 13:34, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Die Quelleninterpretation des Kollegen ist in der Tat irrelevant. hat ein englisches Transcript. Ab Zeitcode 14:17. Patten erklärt dort, dass den relevanten UN-Organen der Zugang verweigert wurde, um die Einhaltung der UN-Vorgaben zu überprüfen. Dies sei nicht ihre Aufgabe. --Andreas JN466 13:37, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Das sie eingeladen wurde sagt sie ab Minute 23, das sie keinen Zugang zu Beweisen hat ab 34. --FrancisMortain (Diskussion) 13:38, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Das ist auch nicht ihr Job, wie sie dort erklärt. „The information is verified with a very robust methodology of verification and documentation. I am a recipient. I compiled that information and I present it to the secretary general.“ --Andreas JN466 13:50, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
@FrancisMortain: 2024 wurde Pramila Patten eingeladen und ihr wurde die Sicht Israels präsentiert. Siehe z.B. auch . Mit palästinensischen Gefangenen konnte sie nicht reden. Bei der Einladung 2025 sollte es (gemäss dem Video, das du verlinkt hast) offenbar wieder um die israelische Sicht der Dinge gehen. Dazu kam es aus verschiedenen Gründen dann nicht. Deine Deutung halte ich für abenteuerlich; halten wir uns lieber an das, was seriöse Quellen schreiben. --Hurluberlue (Diskussion) 14:01, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
+1. --Andreas JN466 14:11, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Wikipedia-Artikel sollen gut gesichertes, etabliertes Wissen enthalten und das Video zeigt deutlich, das es das nicht gibt. --FrancisMortain (Diskussion) 14:15, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
+1. Da hast du vollkommen Recht, mehr ist eigentlich nicht zu sagen. Siesta (Diskussion) 14:18, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
FrancisMortain: Reputable Quellen, die hier alle genannt wurden, sagen etwas ganz anderes als deine persönliche Interpretation eines Videos. Woran sollen wir uns jetzt halten? Deine persönliche Meinung, oder die Belege? --Hurluberlue (Diskussion) 14:21, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Also gut gesichertes, etabliertes Wissen ist, dass die UN die Anwendung sexualisierter Gewalt gegenüber PalästinenserInnen für ausreichend verfiziert hält, um Israel auf die schwarze Liste zu setzen. Das gehört in den Artikel. Dass Israel deswegen den Kontakt mit Guterres abgebrochen hat, ist ebenso gut gesichertes, etabliertes Wissen. Das ist der aktuelle Stand, den der Artikel halt widerspiegeln muss. --Andreas JN466 14:36, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Dann sollte man sich darauf und auf die israelische Erwiderung konzentrieren und nicht auf die Behandlungen aus unbekannter Quelle die Frau Patten offenbar nicht selbst recherchiert sondern einfach von Unbekannt übernommen hat. Wenn man denn in der UN überhaupt eine neutrale Quelle im Nahostkonflikt sieht, wogegen vieles spricht. --~2026-32188-81 (Diskussion) 16:45, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Oben hat's einen Textvorschlag. --Hurluberlue (Diskussion) 17:57, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Halten wir also fest: „Die UNO“ setzt Israel auf eine „Schwarze Liste“ auf Basis von Gerüchten aus ominösen parteiischen Quellen. Das wundert mich auch nicht mehr, weil ich die UNO im Bezug auf Israel schon lange als nichtneutral wahrnehme. Die Quellen, die dem widersprechen, werden von einigen hier als „nicht neutral“ bezeichnet. Fazit: Den ganzen Schrott bis zum Vorliegen gesicherten Wissens weglassen. --Hardenacke (Diskussion) 18:20, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Das "gesicherte Wissen" ist die Tatsache, dass die Uno Israel auf diese Liste gesetzt. -- Nicola kölsche Europäerin 18:58, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Und dass Israel vehement widersprochen hat. Schon klar. Ohne Würdigung der Quellen führt die Aussage aber ins nirgendwo. --Hardenacke (Diskussion) 19:05, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Du kannst doch nicht wirklich denken, Israel und die JA einerseits und der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen andererseits, wären, was Neutralität und Seriosität betrifft, vergleichbare Quellen? -- Hans Koberger 19:12, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Die UNO ist schon auf Grund der Mehrheitsverhältnisse (56 muslimische Staaten - OIC - gegenüber einem jüdischen Staat) keine neutrale Quelle. --Hardenacke (Diskussion) 19:16, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Der Bericht über konfliktbezogene sexuelle Gewalt wird nicht durch eine Abstimmung von 57 OIC-Staaten erstellt. Sonst wären die Taliban, Hamas, u. v. m. wohl nie auf der Liste gelandet. --Hurluberlue (Diskussion) 19:45, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Dein Textvorschlag: „Die Vereinten Nationen setzten ...“ Also: Wer denn eigentlich? --Hardenacke (Diskussion) 19:57, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Dass Quellen Meinungen vertreten, ist vollkommen normal. Quellen müssen nicht neutral sein. Artikel müssen neutral sein.
Die Gefängnisbedingungen wurden im Januar übrigens auch in der Jüdischen Allgemeinen angeprangert: https://www.juedische-allgemeine.de/israel/katastrophale-zustaende/ --Andreas JN466 00:04, 1. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Ein paar Klarstellungen: (1) Die 31 Fälle im Textvorschlag von Hurluberlue sind die Fälle, die die UN verfizieren konnte (Bericht, S. 13). Dass die UN keinen Zugang in Israel und keine Unterstützung von Israel bekam, schreibt sie, um zu begründen, dass es sich besonders hier nur um ein Muster und wohl nicht um die absoluten Zahlen handelt, dass es also wahrscheinlich noch weitere verifizierbare Fälle gibt -- nicht, um zu begründen, dass die Evidenz irgendwie vermindert sei: "The cases verified by the United Nations should be seen as indicative of incidents and patterns over multiple reporting periods rather than comprehensive, given the continued denial of access by the Government of Israel to detention settings, as well as to Gaza."
(2) Die UN-Standards dafür, wann ein Fall als verifiziert gelten kann, sind bekannt, sie folgen dem sog. "MARA-System". Bei dem ist es nicht nötig, selbst Orte sexualisierter Gewalt in Augenschein zu nehmen oder Betroffene von sexualisierter Gewalt zu interviewen, umgekehrt ist es sogar so, dass dann, wenn bereits von "independent and credible sources" Befragungen vorliegen, davon abgesehen werden soll, Betroffene erneut zu befragen (UN-CRSV-Handbuch, S. 152 Nr. 13).
(3) Dazu kommt noch, dass für diesen Bericht die Möglichkeit, ein Land zu besuchen, gar nicht relevant ist. UN Watch & Co schneiden zwar nur ein Stück raus, der Kontext dieses Satzes (s. bis 26:31) ist aber gerade ihre Erklärung, dass für diesen Bericht grundsätzlich nicht sie Informationen verifiziert, sondern bereits verifizierte Informationen von UN-Menschenrechts-Vertretern vor Ort zugesandt bekommt. --DaWalda (Diskussion) 19:55, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Wie oft denn noch die ominösen „UN-Menschenrechts-Vertreter vor Ort“? --Hardenacke (Diskussion) 20:01, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Ich seh sie hier noch nicht erwähnt. Sie sind auch nicht ominös, das sind halt die Angestellten des OHCHR. --DaWalda (Diskussion) 20:07, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten
Eben. Das meine ich. --Hardenacke (Diskussion) 20:28, 31. Mai 2026 (CEST)Beantworten

Textvorschlag für 3M

[Quelltext bearbeiten]

Hier ist ein kürzerer Textvorschlag basierend auf Benutzerin:Hurluberlues obigem Text:

Die UN setzten Israel im Mai 2026 im jährlichen Bericht des UN-Generalsekretärs an den UN-Sicherheitsrat erstmals auf eine schwarze Liste von Ländern, gegen die glaubwürdige Anschuldigungen sexualisierter Gewalt in Konfliktgebieten vorliegen. 2025 seien insgesamt 31 Fälle konfliktbezogener sexueller Gewalt verifiziert worden, darunter versuchte und vollzogene Vergewaltigungen, auch mit Gegenständen, körperliche Gewalt gegen Genitalien und gezielte Schüsse auf Genitalien. Betroffen gewesen seien 14 Männer, sieben Frauen, neun Jungen und ein Mädchen aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland. Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen, in einigen Fällen wiederholt, seien an neun Opfern verübt worden, von denen die Mehrheit aus dem Gazastreifen stammte. Die UNO erklärte, ihr Bericht solle nicht als umfassende Darstellung des Geschehens betrachtet werden, sondern weise lediglich auf Vorfälle und Verhaltensmuster hin.,. Das israelische Außenministerium erklärte, es habe „diese Vorwürfe umfassend, gründlich und unmissverständlich zurückgewiesen“ und kündigte den Abbruch der Beziehungen zu UN-Generalsekretär Guterres an.

Ich habe ein paar Textstellen präzisiert, New York Times und diesen UN-Berichtsauszug als Quellen hinzugefügt und wie vom Kollegen FrancisMortain gewünscht nun auch die israelische Stellungnahme, inkl. des angekündigten Abbruchs der Beziehungen zum UN-Generalsekretär, wiedergegeben. Das würde ich dann, wenn keine Änderungswünsche kommen, in den nächsten Tagen einfügen. --Andreas JN466 09:44, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Finde ich so i.O. --Hurluberlue (Diskussion) 11:07, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Ich nicht. --Hardenacke (Diskussion) 11:54, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Ich auch nicht. Siesta (Diskussion) 15:13, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
In der Art nicht, da stimme ich meinen beiden Vorrednern zu. --FrancisMortain (Diskussion) 21:22, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Ok. -- Nicola kölsche Europäerin 15:06, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Finde ich sehr gut. Danke Andreas! -- Hans Koberger 20:27, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Für diese Ablehnungen wüsste ich gerne mal belastbare Erklärungen. -- Nicola kölsche Europäerin 15:16, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Bitte lies dir die Diskussion aufmerksam durch. Liebe Grüße, Siesta (Diskussion) 15:20, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Hab ich. Lass das. -- Nicola kölsche Europäerin 15:46, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Was denn? Siesta (Diskussion) 15:53, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Persönlich werden. -- Nicola kölsche Europäerin 16:24, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Passt. Der Text ist sachlich, benennt beide Seiten, die Quellen sind ok.--Yunkal (Diskussion) 15:35, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Kein Wort zu den fragwürdigen Quellen des UN-Berichts. Da ist gar nichts o. k. --Hardenacke (Diskussion) 16:09, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Der Text gibt zwei Informationen weiter, die belegt sind: Eintrag auf die schwarze Liste, Abbruch der Beziehung zu Gueterres. Beides sind belegte Fakten. Für Kritik an den Quellen oder am Vorgehen der UN sind entsprechende Aussagen anderer Institutionen beizubringen. Wie es in der WP üblich ist. Hiesige Kritik an den Quellen der UN ist persönliche Meinung und TF. -- Nicola kölsche Europäerin 16:38, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Kennst Du die Quellen der UN? --Hardenacke (Diskussion) 17:02, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Nein. Du? Und das steht eben nicht zur Debatte. Wir hier in der WP sind nicht für die Kritik an der Darstellung zuständig, sondern andere, die dann zitiert werden. Hier wird oft nach dem Motto argumentiert "es kann nicht sein, was nicht sein darf". Leider entspricht das häufig nicht der tatsächlichen Realität. Das habe ich zu meinem eigenen Leidwesen schon vor Jahrzehnten erkennen müssen. -- Nicola kölsche Europäerin 17:20, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Die UNO kennt sie auch nicht, nur vom Hörensagen von interessierten Kreisen, wie Pramila Patten selbst veröffentlichte. Und so ein Zeug stellen wir als quasi amtlich in den Artikel? --Hardenacke (Diskussion) 17:45, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Das ist weiterhin nicht der Punkt. Wenn angenommen wird, dass mit dieser Untersuchung etwas nicht stimmt, ist es angelegen, entsprechende Kritik beizubringen. Ich wiederhole mich, sorry, aber andere ebenso. -- Nicola kölsche Europäerin 17:53, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
. --Hardenacke (Diskussion) 18:33, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Was soll das aussagen? Und auch: was an welcher Stelle? -- Nicola kölsche Europäerin 18:35, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Wurde weiter oben schon mal erläutert. --Hardenacke (Diskussion) 18:40, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Du hast es erneut erwähnt. -- Nicola kölsche Europäerin 18:43, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Zu überlegen wäre, ob man den Satz beginnend mit "betroffen" herausnimmt. Der ist streng genommen doppelt. -- Nicola kölsche Europäerin 16:46, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Zur Erläuterung des Hintergrunds, im Bericht des UN-Generalsekretärs heißt es in Abs. 35 (das Folgende ist eine unbearbeitete, aber soweit ich sehe keine groben Fehler aufweisende Google-Übersetzung):

  • 35. Auch im Jahr 2025 wurden weiterhin Fälle sexueller Gewalt gegen in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten inhaftierte Palästinenser dokumentiert. Die von den Vereinten Nationen bestätigten Fälle sollten aufgrund der anhaltenden Verweigerung des Zugangs der israelischen Regierung zu Haftanstalten und zum Gazastreifen eher als Indikatoren für Vorfälle und Muster über mehrere Berichtszeiträume hinweg denn als vollständige Erfassung betrachtet werden. Die Meldung sexueller Gewalt blieb weiterhin schwierig, unter anderem aufgrund expliziter Drohungen israelischer Streitkräfte und Sicherheitskräfte, die Inhaftierte zur Nichtmeldung von Missbrauch zwangen. ... Im Jahr 2025 bestätigten die Vereinten Nationen mehrere Fälle von konfliktbedingter sexueller Gewalt, darunter auch Folter, an 14 Männern, 7 Frauen, 9 Jungen und einem Mädchen aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland. Dreizehn dieser Fälle ereigneten sich im Jahr 2025, 18 in den Jahren 2023 und 2024. Die Übergriffe umfassten Vergewaltigung (auch mit Gegenständen), Gruppenvergewaltigung, versuchte Vergewaltigung, körperliche Gewalt gegen die Genitalien, gezielte Schüsse auf die Genitalien, Berührungen von Brüsten und Genitalien, Leibesvisitationen ohne erkennbare Sicherheitsgrundlage, erzwungene Entblößung und Vergewaltigungsdrohungen. Vergewaltigung und Gruppenvergewaltigung, teilweise wiederholt, wurden an neun Opfern verübt, die mehrheitlich aus Gaza stammten. Zu den Tätern gehörten israelische Streitkräfte und Sicherheitskräfte, namentlich die israelischen Verteidigungsstreitkräfte, der israelische Gefängnisdienst (einschließlich der Spezialeinheit Keter) und die Antiterroreinheit der Polizei (Yamam). Diese Übergriffe ereigneten sich hauptsächlich während Inhaftierung und Vernehmung an verschiedenen Orten, darunter Militärlager (Sde Teiman, Haftanstalt Etzion, Lager Majnunah und ein nicht näher bezeichneter Stützpunkt), Einrichtungen des israelischen Gefängnisdienstes (Megiddo, Ofer, Ramla, Hasharon, Shatta, Nafha und Damon) sowie eine israelische Polizeistation (Polizeistation Gush Etzion). Darüber hinaus wurden Übergriffe an Kontrollpunkten und während israelischer Militäroperationen im besetzten palästinensischen Gebiet verübt. Zu den Überlebenden zählten Journalisten und Menschenrechtsverteidiger. In den meisten Fällen wurden mehrere Formen sexueller Gewalt gleichzeitig angewendet, und in einigen Fällen wurden die Übergriffe gefilmt oder fotografiert, darunter auch eine Vergewaltigung. Bei der sexuellen Gewalt gegen weibliche Gefangene handelte es sich hauptsächlich um Vergewaltigungsdrohungen, erzwungene Entblößung, unerwünschte Berührungen und entwürdigende oder erniedrigende Leibesvisitationen ohne Rechtfertigung. Männer und Jungen wurden hingegen Opfer von Vergewaltigung, versuchter Vergewaltigung und Gewalt gegen die Genitalien, was dazu führte, dass fünf männliche Opfer über mehrere Tage oder Wochen schwere rektale Blutungen oder Schwellungen erlitten und in einigen Fällen keine medizinische Behandlung erhielten.

In Absatz 36 des Berichts wird ferner ein Klima der Straflosigkeit moniert. Selbst bei Vorliegen von Videobeweisen und medizinischen Gutachten zu erlittenen Verletzungen gehen die Täter straffrei aus. Der für das Gefängniswesen und die Polizei in Israel zuständige Minister für Nationale Sicherheit ist der rechtsextreme, wegen rassistischer Hetze und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorbestrafte Itamar Ben-Gvir. Siehe hierzu Artikel in der Jüdischen Allgemeinen.

Daraus erklärt sich die Aufnahme Israels in die schwarze Liste. Die Idee, dass die Aufnahme in eine solche UN-Liste in einer enzyklopädischen Darstellung der Menschenrechtssituation in Israel einfach unter den Tisch fallen kann, ist mMn mit der weltweiten Berichterstattung zu diesem Thema nicht vereinbar. --Andreas JN466 19:22, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Ich lese da die Behauptungen des UN-Generalsekretärs, aber keinen einzigen Hinweis auf die Beweise/Quellen für diese fürchterlichen Behauptungen. Im verlinkten Artikel lese ich, was für ein schlimmer Mensch Itamar Ben-Gvir ist, aber auch dort keinen Beleg für die Behauptungen. --Hardenacke (Diskussion) 19:51, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Itamar Ben-Gvir ist bekanntlich ein vorbestrafter Rechtsextremist. Das muss nicht immer wieder bewiesen werden. Und es ist hier ohnehin nicht das Thema. Und deine privaten Zweifel an Beweisen/Quellen sind hier nicht relevant, was die UN publiziert ist sicher reputabler als deine Meinung. Und zweifelst du auch die UN-Berichte zur Hamas an? --Hurluberlue (Diskussion) 20:16, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Fragen nach den Quellen der Berichte sind keine „privaten Zweifel“, sondern stets angebracht. --Hardenacke (Diskussion) 20:29, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Wir müssen diese Frage nicht beantworten. Frag die UN, wenn du Zweifel hast. --Hurluberlue (Diskussion) 05:14, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
  • Die UN ist keine neutrale Organisation, die solche Einschätzungen (auf welcher Ebene???) geben kann. Die Vereinten Nationen sind alles andere als ein Weltgericht oder betreiben irgendeine Form von Gesetzgebung. Im Gegenteil, deren Mitglieder (u.a. Diktatoren) bestimmen den Diskurs, das hat mit Recht nichts zu tun. Man muss wirklich nicht newstickerartig UN-Pov in die Wikipedia schreiben., Es gibt auch Kritik: »Wer Israel auf dieselbe Liste wie Hamas-Terroristen und Vergewaltiger setzen kann, hat kein moralisches Empfinden«, erklärte Danon gegenüber der »Jerusalem Post« Der vorgeschlagene Textentwurf relativiert leider die sexualisierte Gewalt durch die Hamas. (Es gäbe keine Beweise. Die gibt es.) Allein der Vergleich ist nicht passend. Man kann doch die verschiedenen Formen der Gewalt nicht gegeneinander ausspielen. Wieso wird eigentlich als Vergleich Russland genannt? Ich dachte hier ist eine Enzyklopädie, von einer neutralen Darstellung ist das Ganze meilenweit entfernt. Zartesbitter (Diskussion) 20:32, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Ich glaube, du hast den falschen Vorschlag bewertet, wenn ich die Anfrage und die Diskussion richtig erfasst habe. Gefragt wurde nach diesem Vorschlag. --Eddy 97 (Diskussion) 21:01, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Es ist und bleibt UN-Newstickeritis. --Zartesbitter (Diskussion) 21:35, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
  • Grundsätzlich ist es relevant, wenn die UN Israel auf eine schwarze Liste setzen und wenn Israel Beziehungen mit dem UN-Generalsekretär abbricht, daher Zustimmung zu einer Ergänzung. Die UN ist nach wie vor einer der besten Organisationen, die die Weltgemeinschaft nach dem 2. Weltkrieg zustande gebracht hat, der Abwertung der UN von eines drüber widerspreche ich deutlich. In dem konkreten Vorschlag halte ich aber den Detailgrad zwischen [15] und [16] für zu hoch, für einen Länderartikel. Vielleicht kann man den Mittelteil auch ganz weglassen, angesichts dessen, dass danach sowieso noch ein "nicht als umfassende Darstellung des Geschehens betrachtet werden" hinterhergeschoben wird. (perspektivisch: Eigener Artikel wie en:Sexual and gender-based violence against Palestinians during the Gaza war) --Eddy 97 (Diskussion) 20:44, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    Ich habe mal die zwei Sätze in der Mitte gestrichen, Nicola wies ja auch darauf hin, dass diese Details hier entbehrlich sind. Besser? --Andreas JN466 21:55, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    Ja, sehr gut! Mit dem geänderten Vorschlag könnte ich mitgehen. --Eddy 97 (Diskussion) 22:01, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    Vollkommen unverhältnismäßig. Ich möchte mal daran erinnern, dass das hier ein Artikel über ein Land ist, das seit 1948 existiert. Seitdem ist über Jahrzehnte vieles passiert, innen - und außenpolitisch, was nicht im Artikel genannt wird. Warum möchtet ihr denn ausgerechnet ein tagesaktuelles Detail unbedingt in einen Artikel pressen, der dazu dient, einen Überblick zu geben? Das sollte erstmal überzeugend begründet werden, denke ich. Diese Begründung sehe ich hier nirgends, da müsste nachgearbeitet werden. Siesta (Diskussion) 22:10, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    In einem Abschnitt „Menschenrechte“ sollte schon die aktuelle Menschenrechtslage deutlich werden und nicht die vor 30 oder 50 Jahren. --Andreas JN466 08:05, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    Wikipedia ist keine Tageszeitung. Der Artikel sollte einen Überblick geben. Es ist doch Unsinn zu behaupten, dass da nur das Aktuellste stehen darf. Siesta (Diskussion) 08:11, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    Unsinnig ist vielmehr, zu behaupten, dass das Aktuelle da nicht stehen darf. Die UN-Listung ist im Menschenrechtszusammenhang kein unbedeutendes Tagesereignis. --Andreas JN466 09:07, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    Der ganze Absatz ist übrigens extrem schwach. Da werden Verlautbarungen dubioser, irrelevanter NGOs nacherzählt, das ist doch Agenda-Pushing. Anstatt das auszuweiten, sollte man den Absatz hinsichtlich NPOV überarbeiten. Siesta (Diskussion) 09:25, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
    Man kann den Absatz sicher besser ordnen und strukturieren. Allerdings sind NGOs wie Amnesty oder Human rights watch relevante Player auf ihrem Gebiet. Der Brockhaus online listet sie unter dem Stichwort NGOs extra als Beispiele: Heute sind als Nichtregierungsorganisationen national und international tätige nicht staatliche Organisationen mit unterschiedlichen Aktivitätsschwerpunkten anerkannt, z. B. Organisationen für Umweltschutz (Greenpeace), Menschenrechte (Amnesty International, Human Rights Watch), medizinische Hilfe (Ärzte ohne Grenzen), Frauen, Kinder (terre des hommes),.... --Yunkal (Diskussion) 09:49, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Die Benutzerin ist an der obigen Diskussion beteiligt, von daher ist dies vermeintliche 3M gar keine. Im Prinzip trifft das auf alle bisherigen Beiträge unter 3M zu, siehe die dortigen Regeln. -- Nicola kölsche Europäerin 22:52, 2. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Jo, den 3M-Header gerne einfach wieder ganz nach unten setzen und von neuem anfangen. --Eddy 97 (Diskussion) 00:06, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Weitere Diskussion zu 3M

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@Winkekatze: ::Ich halte das für einen guten Vorschlag. Hier auch speziell deshalb, weil ja eigens angemerkt wird, dass die 31 Fälle nur "indicative" genommen werden können. --DaWalda (Diskussion) 10:51, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Ja, das ist ein guter und konstruktiver Vorschlag. Danke. --Andreas JN466 11:13, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Sehr guter Kompromissvorschlag. -- Hans Koberger 11:35, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Verstößt leider gegen den NPOV, „glaubwürdige Anschuldigungen“ sollte eine Standpunktzuweisung erhalten und in Anführungszeichen gesetzt werden, wenn es denn ein Zitat ist. Wir nehmen ja bekanntlich keine Einordnungen nach eigenem Gusto vor, nicht wahr? Zeitüberdauernde Relevanz jenseits der Newstickeritis wurde auch noch nicht dargestellt, aber das kommt sicher noch, danach haben ja bereits mehrere Kollegen wiederholt gefragt. 12:10, 3. Jun. 2026 (CEST) --Siesta (Diskussion) 12:10, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Die Standpunktzuweisung steht ja im Satz: "Die UN setzten Israel im Mai 2026 im jährlichen Bericht des UN-Generalsekretärs an den UN-Sicherheitsrat... " Und
"...eine schwarze Liste von Ländern, gegen die glaubwürdige Anschuldigungen sexualisierter Gewalt in Konfliktgebieten vorliegen" ist die Beschreibung der Liste. Die wird halt nun mal so bezeichnet. Das ist keine "Einordnug nach eigenem Gusto". Siehe z.B. auch taz,Tagesschau u.v.m. Das Argument mit der "Newstickeritis" ist hier auch recht unsinnig, die UN publiziert sowas nicht alle zwei Tage und eine sehr breite internationale Berichterstattung ist auch vorhanden. --Hurluberlue (Diskussion) 12:39, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Bei taz und tagesschau ist (wohl basierend auf dpa) von Akteuren die Rede, die –
  • "glaubhaft verdächtigt werden, in bewaffneten Konflikten systematisch Vergewaltigungen oder andere Formen sexueller Gewalt begangen zu haben".
Die Wendung "glaubhaft verdächtigt" (engl.: "credibly suspected") ist im Deutschen eher ungewöhnlich – sie kommt in Google Books nur ein einziges Mal vor (auch in einer Übersetzung ...) – aber das Kopieren dieses dpa-Wortlauts wäre auch eine mögliche Alternative. --Andreas JN466 13:24, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Zeitüberdauernde Relevanz: Folgt eh eo ipso schon aus der Listung: Sie stehen damit auf der Agenda des Sicherheitsrats, es ist also mindestens klar, dass das weitere Folgen zeitigen wird. Unter anderem könnte daraus folgen, dass Israel bestimmte Funktionen in den UN nicht mehr übernehmen dürfen wird.
NPOV: Man könnte noch genauer an den Listentitel angleichen. Das scheint mir nach nochmaligem Nachdenken ohnehin sinnvoll, da da ja nicht nur Staaten draufstehen (im Engl.: "parties credibly suspected..."). Z.B.: ... erstmals auf ihre schwarze Liste von Parteien, bei denen ihnen glaubhaft schien, dass sie in bewaffneten Konflikten sexualisierte Gewalt anwendeten. --DaWalda (Diskussion) 12:49, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Nur zur Referenz: Die Liste unterscheidet "State Actors" und "Non-State Actors" ("staatliche/nichtstaatliche Akteure"). Für Israel und das besetzte palästinensische Gebiet heißt der Eintrag: "State actors: Israeli armed and security forces" ("Staatliche Akteure: israelische Streit- und Sicherheitskräfte"). Könnte man in der Tat angleichen. --Andreas JN466 13:08, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

@Bärner Giju. Gute Weiterentwicklung. Aber (1) für "begangen zu haben" scheint mir "zu begehen" richtiger, im Englischen ist's ja die Verlaufsform. (Ich vermute, das ist auch der Grund, warum zu jeder neu aufgenommenen Partei dazugesagt wird, ob sie jetzt konkrete Maßnahmen ergriffen haben oder nicht -- gelistet werden da aktuelle und aktuell noch fortdauernde Missstände, mit denen sich der Sicherheitsrat daher befassen soll, nicht nur vergangene Vorfälle). (2) Ich sehe nicht, woher "politisierte" kommt. Das würde mich auch überraschen, die UN ist ja eine politische Organisation. Das vielleicht einfach streichen? --DaWalda (Diskussion) 18:46, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Ja, gute Ideen. Zu Guterres siehe PBS, die beschreiben ausführlich die israelische (und russische) Reaktion. Da wird mMn deutlich, dass es um Guterres' Person und nicht das Amt des Generalsekretärs geht. Zitat:
Both Israel and Russia were warned in last year's report by U.N. Secretary-General Antonio Guterres that they could be put on the list.
The ambassadors of both countries expressed outrage at their inclusion and lashed out at Guterres.
"We will write a letter to the secretary-general saying that these are unsubstantiated lies and alleged things which again portray Russia as a villain, like they do all the time," Russia's U.N. Ambassador Vassily Nebenzia said. He said Russia is documenting and preparing a report on how the Ukrainians are treating Russian prisoners of war.
"We are done with this UN Secretary-General," Danny Danon, the Israeli ambassador to the U.N., said in a statement on social media. "Guterres has put Israel on the same blacklist along with Hamas, ISIS and the most depraved terrorist organizations in the world." Guterres' second five-year term ends Dec. 31. --Andreas JN466 19:45, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Vielleicht muss daran erinnert werden, dass hier der Überblicksartikel Israel ist. Darin newstickerhaft eine Verlautbarung unterzubringen, die auf unklaren Quellen und nachgewiesener Voreingenommenheit beruht und sich wohl früher oder später als falsch herausstellen wird (kein einziger Beweis liegt vor), ist nicht gerechtfertigt. --Hardenacke (Diskussion) 19:13, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

+1. Diese Argumente werden hier einfach ignoriert. Siesta (Diskussion) 19:23, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Ignoriert werden auch die Regeln für 3M, jetzt fängt das Ganze Zirkelgedöns wieder von vorne an. Das ist nicht der Sinn der Sache, jegliche Diskussion gehört in den Abschnitt darüber. Fühle mich wie die Ruferin in der Wüste. -- Nicola kölsche Europäerin 19:49, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Ich darf Dich darauf aufmerksam machen, dass das vor allem auf Andreas, Hurluberlue und DaWalda zutrifft, die hier seit über zehn Stunden munter drauflos diskutieren. Sobald Siesta und meine Wenigkeit auftauchen, stört es Dich anscheinend. Grüße --Hardenacke (Diskussion) 20:08, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Wie Du bemerkt haben könntest, habe ich niemanden persönlich angesprochen, und ich habe in der Tat alle Beteiligten gemeint. Bitte schaut Euch mal an, wie das anderswo aussieht, nämlich nicht wie Kraut und Rüben. 3M gehört unter 3M, Diskussion unter Diskussion. -- Nicola kölsche Europäerin 20:42, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
o.k. --Hardenacke (Diskussion) 20:45, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Also ich hab nichts dagegen, wenn die Diskussionsbeiträge aus diesem Abschnitt nach oben oder nach unten in einen separaten Abschnitt verschoben werden, so dass nur noch die 3M-Posts übrigbleiben. Man kann ja die 3M-Poster anpingen, wenn man auf einen Vorschlag antworten oder ihn kommentieren möchte. Wenn Du das machen magst, Nicola, wäre ich Dir dankbar. --Andreas JN466 20:49, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Das kann man kritisch anmerken, ok. Der Unterschied ist aber, dass sie sich konstruktiv mit der jeweiligen 3. Meinung auseinandersetzen indem sie Anregungen aufnehmen. Während bei den von @Nicola kritisierten Beiträgen nur das gleiche wie oben wiederholt wird. Kein neuer Aspekt, kein Eingehen, kein Versuch des Kompromiss. --Yunkal (Diskussion) 20:25, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
Das sehe ich nicht so. Deren Beiträge gehören genauso nicht dort rein, ob zustimmend oder ablehnend. Müssen wir erst wieder die Admins bemühen? --Hardenacke (Diskussion) 20:37, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Ich hoffe, dass mit meinen Änderungen alle einverstanden sind. Aber jetzt bitte „Funkdisziplin“. Auch sollte man sich Zeit lassen in der Entscheidungsfindung, damit Unbeteiligte - falls sie überhaupt Lust und Interesse haben - ne Chance haben. -- Nicola kölsche Europäerin 21:08, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

Prima, vielen Dank!
Winkekatze, Bärner Giju: Es gab zu Euren Posts etwas Diskussion, die ist jetzt der Übersichtlichkeit halber von der Kollegin Nicola nach oben zu #Weitere Diskussion zu 3M verschoben worden. Grüße, --Andreas JN466 23:30, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

3M-Anfrage hier.

 Info: Regel: „Deine Haltung sowohl zum Konfliktthema als auch zu den beteiligten Benutzern muss neutral sein. Du solltest vorher nicht in diesen Konflikt, in Konflikte verwandter Themengebiete oder in Konflikte mit den beteiligten Benutzern verwickelt gewesen sein.“ Siehe . -- Nicola kölsche Europäerin 09:21, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten

  • 3M: Grundsätzlich finde ich die Aufnahme auf diese Liste – wie immer man dazu stehen mag – eine relevante Information. Da das Thema geeignet ist, starke Emotionen hervorzurufen, wäre es vielleicht ein Kompromiss, den Text noch weiter zu verschlanken? Die Details finden sich dann in den EN. Also vielleicht:
Die UN setzten Israel im Mai 2026 im jährlichen Bericht des UN-Generalsekretärs an den UN-Sicherheitsrat erstmals auf eine schwarze Liste von Ländern, gegen die glaubwürdige Anschuldigungen sexualisierter Gewalt in Konfliktgebieten vorliegen. Das israelische Außenministerium erklärte, es habe „diese Vorwürfe umfassend, gründlich und unmissverständlich zurückgewiesen“ und kündigte den Abbruch der Beziehungen zu UN-Generalsekretär Guterres an.
Gruß --Winkekatze (Winken) 09:49, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten
  • 3M: Die mediale und politische Verkürzung «schwarze Liste» müssen wir in einem politisch umstrittenen Thema meiner Meinung nach nicht übernehmen, sie ist gut verzichtbar. Den Eintrag der israelischen Streit- und Sicherheitskräfte im Bericht halte ich unabhängig davon für relevant, ob wir wissen, ob die Vorwürfe zutreffen oder nicht. Die Vereinten Nationen sind keine beliebige Partei: Wenn ihr Generalsekretär als oberster Repräsentant solche Vorwürfe in einen Bericht an den Sicherheitsrat aufnimmt, hat das eine über den Tag hinausreichende Relevanz. Dass Israel die Vorwürfe bestreitet und aus seiner Sicht einordnet, gehört selbstverständlich ebenso dazu. Den Abbruch der Kontakte zu Guterres würde ich dagegen weglassen, weil unklar bleibt, ob er der Person Guterres oder der Institution «UN-Generalsekretär» gilt. Zur Kontextualisierung müsste man sonst ergänzen, dass Israel Guterres bereits seit 2024 als Persona non grata betrachtet, was den Rahmen sprengen würde. Mein Vorschlag lautet daher:
Der UN-Generalsekretär setzte israelische Streit- und Sicherheitskräfte im Mai 2026 in seinem jährlichen Bericht an den UN-Sicherheitsrat erstmals auf eine Liste von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren, die „glaubhaft verdächtigt“ werden, in bewaffneten Konflikten systematisch Vergewaltigungen oder andere Formen sexueller Gewalt begangen zu haben oder dafür verantwortlich zu sein. Das israelische Außenministerium wies die Vorwürfe zurück und kritisierte die UN scharf als politisierte und voreingenommene Organisation.
Und bitte achtet auf einen kollegialen Umgangston. Beiträge anderer pauschal als «Schrott» abzutun, hilft der Konsensfindung nicht. Wikipedia:Geh von guten Absichten aus gilt auch in Themen, in denen man starke Meinungen pflegt. --Bärner Giju (Diskussion) 18:12, 3. Jun. 2026 (CEST)Beantworten