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Constantinus Africanus

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Constantinus Africanus bei der Harnschau

Constantinus Africanus (lateinisch) oder deutsch Konstantin von Afrika[1] (* zwischen 1000 und 1030 in Karthago im heutigen Tunesien; † 22. Dezember vor 1098/1099 im Kloster Montecassino) war ein nordafrikanischer („africanischer“ bzw. ifriqiyanischer) medizinischer Forscher, Fachautor und Übersetzer sowie Laienbruder des Benediktinerordens. Der arabische Name des aus einem christlichen oder islamischen Umfeld stammenden Constantinus ist unbekannt. Auf die wissenschaftliche Medizin hatte er durch sein Wirken als Theoretiker an der Schule von Salerno und als Übersetzer in Montecassino Einfluss. Er führte in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts mit seinen Bearbeitungen und Übersetzungen ins Lateinische im christlichen Abendland bzw. Europa die arabisierte Medizin der Griechen ein.

Die Schule von Salerno in einer Darstellung in einer Ausgabe des Kanon des Avicenna

Zum Leben von Constantinus sind vier Quellen bekannt, die sich inhaltlich erheblich widersprechen und teils ins Fantastische abgleiten.[2] Es sind dies:

  • Chronica monasterii Casinensis, von Leo Marsicanus oder Guido kurz nach 1100 verfasst, erhalten in Monte Cassino, MS 450, folia 278–279 (ca. 1140–50)
  • darauf basierend: De viris illustribus von Petrus Diaconus, erhalten in Monte Cassino, MS 361, folia 69v–70r (ca. 1150)
  • von Magister Matthäus F[errarius], erhalten in Erfurt, Universitätsbibliothek, Bibliotheca Amploniana, Cod. Amplon. 8° 62, folia 49v–50r (frühes 14. Jahrhundert)
  • die Cordoba-Montpellier-Tradition, erhalten in London, BL, MS Sloane 2426, folia 7v–8v (13. Jahrhundert)

Alle vier Quellen wurden 2019 in einer zweisprachigen Ausgabe Latein-Englisch zugänglich gemacht.[3]

Nach der ältesten Quelle wurde Constantinus in Karthago geboren, vermutlich im ersten oder zweiten Jahrzehnt des 11. Jahrhunderts, und studierte in Fustat (babilonia), südlich der heutigen ägyptischen Stadt Kairo. Dort soll er sich 39 Jahre aufgehalten haben. Dass er als Gewürzhändler tätig gewesen sei, wird lediglich in der Erfurter Handschrift berichtet. Danach kehrte er nach Tunesien zurück und lebte vermutlich in Kairouan, einem kulturellen Zentrum. Er flüchtete, nachdem 1057 ägyptische Nomadenstämme Kairuan erobert hatten, spätestens 1076/77 nach Salerno, dem damaligen Zentrum der christlich-abendländischen Medizin, wo er zunächst verborgen lebte. Der Abt Johannes, Bruder von Gisulf II., wurde auf ihn aufmerksam und in der Folge traf er auf den Erzbischof Alfanus von Salerno, der sich für Constantin einsetzte und wie dieser medizinische Schriften übersetzte, sowie auf Robert Guiskard. Zur Amtszeit von Abt Desiderius, dem späteren Papst Viktor III., trat er auf Empfehlung von Alfanus in das unter Desiderius zu einem geistigen und kulturellen Zentrum aufsteigende Kloster Montecassino ein, wo er vor 1098/99 starb.[2]

Die traditionell angegebenen Todesjahre 1085 und 1087 sind nicht belegt und basieren lediglich auf Mutmaßungen. Für 1087 wird das Argument angeführt, Constantinus hätte zwar Desiderius seine Pantegni gewidmet, aber keine Schrift dem Nachfolger Oderisius, der ab September 1087 amtierte. Allerdings waren die zwei Äbte grundverschieden und Oderisius hatte vermutlich kein Interesse an weltlichem Ruhm. Annette Hettinger hingegen nennt 1085 als sicheres Todesjahr und bezieht sich dabei auf eine Urkunde aus dem Februar 1086, in der die Schenkung einer Kirche dokumentiert ist. Sie übersieht dabei allerdings, dass 1085 sowohl Alfanus von Salerno als auch Robert Guiskard gestorben sind und dies wohl die Urkunde motiviert hat und nicht etwa der Tod von Constantinus. Daher kann lediglich festgestellt werden, dass Constantinus vor der Erstellung eines Kalenders (erhalten in Vatikan, Borg. lat. 182) durch Leo Marsicanus gestorben sein muss. Dort wird als Todestag der 22. Dezember angegeben.[4]

Eliza Glaze[2] arbeitet folgende Unterschiede in den Quellen heraus:

Aspekt Quellen Montecassino Quelle Salerno Quelle Cordoba-Montpellier
Herkunft Karthago sarazenischer Händler ohne Lateinkenntnisse (womit auch Italienisch gemeint sein könnte) Cordoba
Fluchtursache Gelehrsamkeit erzeugte Neid in seiner Heimat keine, da als Händler unterwegs juristische Konsequenzen nach Fehlbehandlung des Königs
Grund für Ankunft in Salerno keiner Handel von Piraten gefangen und versklavt
Förderer Robert Guiskard und Richard von Capua Abt Johannes und Erzbischof Alfanus König von Cordoba, Prinz von Salerno
Religion unklar, wurde Mönch in Montecassino Sarazene, womit auch nur die Herkunft gemeint sein könnte Muslim, konvertierte in Salerno
Beruf studierte in Fustat die freien Künste und Medizin Händler mit guten Medizinkenntnissen Student in Cordoba, behandelte in Salerno erfolgreich den Prinzen und wurde dadurch berühmt

Als Gemeinsamkeiten aller Quellen identifiziert Francis Newton:[3]

  • Constantinus hatte gute Kenntnisse der medizinischen Literatur in der islamischen Welt.
  • Nach seiner Ankunft in Salerno verdiente er sich den Respekt der lokalen Elite.
  • Er übertrug effektiv ein umfangreiches und vielfältiges Korpus sowohl allgemeiner als auch hochspezialisierter Texte ins Lateinische, wodurch das medizinische Wissen erweitert und die Praxis verbessert wurden.

Johannes Afflacius ist als Schüler von Constantinus bekannt.

Einige Zeitgenossen bemängelten, Constantinus habe nicht nur die eigenen, sondern auch die aus dem Arabischen übersetzten und in seinem Sinne bearbeiteten Werke mit seinem Namen unterzeichnet und damit den Eindruck erweckt, der einzige Autor zu sein. Das gelte insbesondere für den Zad Al Mussāfir (lateinisch Viaticus peregrinantis, deutsch „Proviant für den Reisenden“) von Ibn al-Dschazzar. Constantinus griff das Thema allerdings bereits in seiner Einführung zu Zad Al Mussāfir auf und spöttelte: „Wenn die Menschen beabsichtigen, in diesem Buch nachzuforschen, was von mir kommt, lasse ich sie in ihrer Dummheit schlafen. Ich dachte, es ist meine Aufgabe, es zu unterzeichnen, denn Menschen beneiden andere Menschen für ihre Arbeit …“

Auch später tauchte in der Wissenschaftsgeschichte hin und wieder der Vorwurf des Plagiats der oft freizügigen Übersetzungen auf. Er ist jedoch nicht aufrechtzuerhalten. Constantinus wollte nach seinen Angaben der Schule von Salerno keine eigenständigen Kompendien zur Verfügung stellen, sondern lediglich für den Schulgebrauch dienliche Kompilationen und zweckentsprechende Kompositionen. Er bezeichnete sich dementsprechend auch als „coadunator“, „compilator“ oder „abbreviator“. Als solcher spielte er für die mit dem hohen Mittelalter einsetzende Aufnahme und Übernahme der Wertevorstellungen (Rezeption) der griechisch-arabischen Medizin eine vorbereitende Rolle.[5] Für die Medizinschule von Salerno war sein Wirken so bedeutend, dass man die mit ihm beginnende Epoche als „Hochsalerno“ bezeichnet. Petrus Diaconus, in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts Bibliothekar und Archivar im Kloster Monte Cassino, der wichtige Hinweise zu Leben und Werk von Constantinus lieferte,[6] ehrte ihn mit der Bezeichnung Orientis et Occidentis magister („Meister des Orients und des Okzidents“).[3]

Schriften, lateinische Bearbeitungen und Übersetzungen

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Constantinus bei der Vorlesung

Bereits in den Quellen zu seinem Leben werden Constantinus rund zwei Dutzend Werke zugeschrieben.

  • Hippokrates[7]
    • Aphorismi mit Kommentar von Galenos
    • Liber prognosticorum mit Kommentar von Galenos
    • Regimen acutorum morborum mit Kommentar von Galenos
    • De victus ratione variorum morborum
  • Galenos:
    • Microtegni
    • Megategni: Buch über die therapeutische Methodik des Galenos
    • Disputatio Platonis et Hippocratis in sententiis

Arabische, persische und jüdische Autoren

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  • ʿAli ibn al-ʿAbbas al-Madschūsi, bekannt auch als Haly (filius) Abbas:
    • Liber Pantegni, auch Pantechne genannt: Erstübersetzung[8] der in Theorie und Praxis unterteilten Enzyklopädie des griechisch-arabischen Heilwissens.[9]
    • Al Kamil, dessen erste drei Teile auf See verloren gingen.
  • Hunain ibn Ishāq (Johannitius), 9. Jahrhundert:
    • De oculis (auch Liber de oculis Constantini Africani): Augenkrankheiten[10][11]
    • Isagoge ad Tegni Galeni (von Hunain ibn Ishāq und seinem Neffen Hubaysch ibn al-Hasan[12][13]
  • Theophilos (Protospatharios):
  • Ishaq ibn Imran (Isḥāq ibn ʿImrān) (9./10. Jahrhundert):
    • al-Maqala fi al-Malikhukiya (De melancholia): Das Buch der Melancholie[15][16] (11. Jahrhundert)[17][18]
  • Isaak ben Salomon Israeli, Ibn Suleiman oder Isaac Israeli ben Solomon:
    • Liber febribus, Liber de dietis universalibus et particularibus: Das Buch der Ernährungsregeln
    • Liber de urinis: Das Buch über den Urin
    • Das Buch über den Puls
    • Omnia opera Ysaac in hoc volumine contenta: cum quibusdam aliis opusculis. Hrsg. von Bartholomaeus Trot. Johannes de Platea, Lyon 1515, S. LXXVIII–LXXXVI (online) (lateinische Übersetzung der Werke Isaaks durch Constantinus Africanus).
  • Ibn al-Dschazzār:
    • De Gradibus (auch Liber de gradibus) oder Liber graduum (= „Adminiculum“)[19][20]
    • Zad Al Mussāfir (Viaticus peregrinantis): Handbuch für reisende Ärzte
    • Liber de stomacho: Magenkrankheiten
    • De elephantiasi
    • De coitu: über das Geschlechtsleben
    • De oblivione
  • Omnia opera ysaac in hoc volumine contenta. Hrsg. von Bartholomaeus Trot, Johannes de Platea, Lyon 1515 (Digitalisat).
  • Constantini Africani post Hippocratem et Galenum, quorum, Graec[a]e linguae doctus […] Opera. 2 Bände. Henricus Petrus, Basel 1536 (Digitalisat).
  • Gerhard Baader: Zur Terminologie des Constantinus Africanus. In: Medizinhistorisches Journal 2 (1967), S. 36–53.
  • Herbert Bloch: Monte Cassino in the Middle Ages. 3 Bände. Cambridge (MA) 1986, hier: Band 1, S. 101–110.
  • Charles Burnett, Danielle Jacquart (Hrsg.): Constantine the African and ‘Alī Ibn al-‘Abbās al-Mağūsī. The Pantegni and Related Texts. Brill, Leiden / New York / Köln 1994, ISBN 978-90-04-10014-5.
  • Rudolf Creutz: Der Arzt Constantinus Africanus von Montekassino. Sein Leben, sein Werk und seine Bedeutung für die mittelalterliche medzinische Wissenschaft. In: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens. Band 47, 1929, S. 1–44.
  • Vera von Falkenhausen: Costantino Africano. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani (DBI). Band 30: Cosattini–Crispolto. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1984, S. 320–324.
  • Annette Hettinger: Zur Lebensgeschichte und zum Todesdatum des Constantinus Africanus. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters. Band 46, 1990, S. 517–529 (Archivlink).
  • Erik Kwakkel, Francis Newton (Hrsg.): Medicine at Monte Cassino: Constantine the African and the Oldest Manuscript of his Pantegni. Brepols, 2019. ISBN 978-2-503-57921-4.
  • Francis Newton: Constantine the African and Monte Cassino: New elements and the text of the Isagoge. In: Charles Burnett, Danielle Jacquart (Hrsg.): Constantine the African and ‘Alī Ibn al-‘Abbās al-Mağūsī. Brill, New York 1994, ISBN 978-90-04-10014-5, S. 16–47.
  • Heinrich Schipperges: Constantinus Africanus. In: Lexikon des Mittelalters. Band 3 (1986), Sp. 171.
  • Heinrich Schipperges: Constantinus Africanus. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 16, Bautz, Herzberg 1999, ISBN 3-88309-079-4, Sp. 323–325.
  • Bernhard Schnell, William C. Crossgrove: Das 11. Jahrhundert: ›Macer Floridus‹. Constantinus Africanus. In: Bernhard Schnell: Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben (= Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen. Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 21–44, passim, insbesondere S. 40–44.
  • Fuat Sezgin: Constantinus Africanus and Arabic Medicine. The School of Salerno. Texts and Studies. Frankfurt am Main 2006 ff. (Historiography and Classification of Science in Islam).
  • Karl Sudhoff: Konstantin der Afrikaner und die Medizinschule von Salerno. In: Sudhoffs Archiv. Band 23, 1930, S. 293–298.
  • Lynn Thorndike: A History of Magic and Experimental Science During the First Thirteen Centuries of Our Era (= A History of Magic and Experimental Science. Band 1). Macmillan, New York 1923, S. 742–759.
  • Raphaela Veit: Quellenkundliches zu Leben und Werk des Constantinus Africanus. In: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters 59. Jahrgang (2003), Böhlau Verlag Köln Wien, S. 121–152.
  • Raphaela Veit: Constantinus Africanus. In: Das Buch der Fieber des Isaac Israeli und seine Bedeutung im lateinischen Westen. Franz Steiner Verlag, 2004, ISBN 978-3-515-08324-9.
Commons: Constantine the African – Sammlung von Bildern
  1. auch Constantinus Africanus Cassinensis und Constantin (von Africa) sowie Konstantin (der Afrikaner) genannt.
  2. 1 2 3 Eliza Glaze: Introduction: Constantine the African and the Pantegni in Context. In: Erik Kwakkel, Francis Newton (Hrsg.): Medicine at Monte Cassino: Constantine the African and the Oldest Manuscript of his Pantegni. Brepols, 2019. S. 1–30.
  3. 1 2 3 Francis Newton: The Biographies of Constantine the African. In: Erik Kwakkel, Francis Newton (Hrsg.): Medicine at Monte Cassino: Constantine the African and the Oldest Manuscript of his Pantegni. Brepols, 2019. S. 195–203
  4. Francis Newton: Constantine the African and Monte Cassino: New elements and the text of the Isagoge. In: Charles Burnett, Danielle Jacquart (Hrsg.): Constantine the African and ‘Alī Ibn al-‘Abbās al-Mağūsī. Brill, New York 1994, ISBN 978-90-04-10014-5, S. 20–33.
  5. Vgl. auch Heinrich Schipperges: Die Assimilation der arabischen Medizin durch das lateinische Mittelalter (= Sudhoffs Archiv. Beiheft 3). Wiesbaden 1964, insbesondere S. 17–54.
  6. Bernhard Schnell: Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben (= Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen. Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 41.
  7. Vgl. etwa Karl Gottlob Kühn: Magni Hippocratis opera omnia. 3 Bände. Leipzig 1827 (= Medicorum Graecorum operae quae extant. Band 21–23). Lateinische Textausgabe.
  8. Gundolf Keil: Pantegni, Pantechne. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1096.
  9. Charles Burnett, Danielle Jacquart (Hrsg.): Constantine the Africa and ʿAlī ibn al-ʿAbbās al-Mağūsī: The Pantegni and Related Texts. Leiden 1994 (= Studies in Ancient Medicine. Band 10).
  10. Gundolf Keil: „blutken – bloedekijn“. Anmerkungen zur Ätiologie der Hyposphagma-Genese im ‚Pommersfelder schlesischen Augenbüchlein‘ (1. Drittel des 15. Jahrhunderts). Mit einer Übersicht über die augenheilkundlichen Texte des deutschen Mittelalters. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 8/9, 2012/2013, S. 7–175, hier: S. 8.
  11. Dominique Haefeli-Till: Der „Liber de oculis“ des Constantinus Africanus. Übersetzung und Kommentar. (Medizinische Dissertation) Zürich 1977 (= Zürcher medizingeschichtliche Abhandlungen, Neue Folge, Band 121).
  12. Heinrich Schipperges: Die Assimilation der arabischen Medizin durch das lateinische Mittelalter. Wiesbaden 1964 (= Sudhoffs Archiv. Beiheft 3), S. 33
  13. Gregor Maurach: Johannicius: Isagoge ad Techne Galieni. In: Sudhoffs Archiv. Band 62, 1978, S. 148–174.
  14. Friedrich v. Zglinicki: Die Uroskopie in der bildenden Kunst. Eine kunst- und medizinhistorische Untersuchung über die Harnschau. Ernst Giebeler, Darmstadt 1982, ISBN 3-921956-24-2, S. 6 und 8.
  15. Karl Garbers: Ishāq b. ʿImrāns Melancholie-Traktat. Hamburg 1977.
  16. Karl Garbers: Isḥāq ibn ʿImrān, Maqāla fi l-Mālīhūliyā (Abhandlung über die Melancholie) und Constantini Africani Libri duo de melancholia. Vergleichende kritische arabisch-lateinische Parallelausgabe, deutsche Übersetzung des Textes […]. Hamburg 1977 (deutsch, lateinisch).
  17. Friedrun R. Hau: Ishāq ibn ʿImrān. In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 683.
  18. Werner Friedrich Kümmel: Der Homo litteratus und die Kunst, gesund zu leben. Zur Entwicklung eines Zweiges der Diätetik im Humanismus. In: Rudolf Schmitz, Gundolf Keil (Hrsg.): Humanismus und Medizin. Acta humaniora, Weinheim an der Bergstraße 1984 (= Deutsche Forschungsgemeinschaft: Mitteilungen der Kommission für Humanismusforschung. Band 11), S. 67–85, hier: S. 84.
  19. Moritz Steinschneider: Constantins Lib. de gradibus und ibn al-Gezzars Adminiculum. In: Deutsches Archiv für Geschichte der Medizin und medicinische Geographie. 2, 1879, S. 1–22.
  20. De gradibus quos vocant simplicium liber. In: Constantini Africani post Hippocratem et Galenum, quorum - Graece linguae doctus - sedulus fuit lector, medicorum nulli prorsus, multis doctissimis testibus, posthabendi opera [...]. Basel (Henricus Petrus) 1536, S. 342–387.