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Claas

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Claas KGaA mbH
Logo
Rechtsform GmbH & Co. KGaA
Gründung 1913
Sitz Harsewinkel
Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
Leitung
  • Henner Böttcher
  • Christian Radons
  • Martin von Hoyningen-Huene
  • Thomas Spiering
Mitarbeiterzahl 11.654 (2025)[1]
Umsatz 4,918 Mrd. Euro (2025)[1]
Branche Landtechnik
Website www.claas.de
Stand: 30. September 2024
Luftbild des Betriebsgeländes in Harsewinkel
Drohnenvideo von CLAAS Tucano 430 in Estland (August 2022)

Die Claas KGaA mbH (Eigenschreibweise: CLAAS) ist ein 1913 gegründetes deutsches Familienunternehmen der Agrartechnikbranche mit Hauptsitz im westfälischen Harsewinkel. Das Unternehmen stellt unter anderem Mähdrescher, Feldhäcksler und Traktoren her. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Claas einen Umsatz von rund 4,9 Milliarden Euro und beschäftigte weltweit mehr als 11.500 Mitarbeitende an 35 Standorten in 20 Ländern.[2]

Das ursprüngliche Claas-Logo mit dem „Knoter“

Anfänge und Neuanfang nach dem Ersten Weltkrieg

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Die Ursprünge des Unternehmens Claas gehen auf ein 1887 von Franz Claas in Clarholz (Westfalen) gegründetes Unternehmen zur Herstellung von Milch-Zentrifugen zurück. Schon vorher beschäftigte sich Claas – auf dem elterlichen Hof – mit landwirtschaftlichen Geräten. Um etwa 1900 begann er mit der Entwicklung und Herstellung von Strohbindern und Ablegern für Mähmaschinen. Auf der Basis von mechanischen Strohbindern aus Großbritannien entwickelte er eine eigene Maschine, die er 1907 auf den Markt brachte.[3] Als zweites Standbein entstand ein Lohnunternehmen, das den Getreidedrusch anbot. In den besten Jahren waren 20 bis 30 Arbeitskräfte beschäftigt.

Am 8. April 1913 übernahm der Maschinenschlosser und Sohn, August Claas, in Clarholz das väterliche Unternehmen und spezialisierte sich fortan auf die Herstellung und Reparatur von Strohbindern[4][5]. Ein Jahr später, am 12. Januar 1914, firmierte er mit seinen Brüdern Bernhard und Franz Claas jun. als „Gebrüder Claas“. Nachdem die Brüder Bernhard, August, Franz jun. und Theo gesund aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrt waren, erwarben sie 1919 ein stillgelegtes Hartsteinwerk in Harsewinkel und verlegten den Unternehmensstandort dorthin. Auf etwa 1.000 Quadratmetern produzierten sie ihre Strohbinder. In den Nachwirkungen des Krieges war das benötigte Material nur schwer zu bekommen, so dass sie größtenteils gebrauchte Strohbinder aufarbeiteten und weiterentwickelten.

Mittlerweile gelang es Claas wie schon vor dem Krieg, die Strohbinder im benachbarten Ausland wie den Niederlanden abzusetzen. Der niederländische Abnehmer Reensink aus Zutphen bezahlte in Gulden, die sich im Gegensatz zur Reichsmark als stabil erwiesen und Claas handlungsfähig ließ. 1921 meldete August Claas seinen verbesserten „Knoter“ für Strohbinder als Patent an und legte damit den Grundstein für die Produktpalette des Unternehmens.[6] Bald konnte Claas seine Strohbinder auch in Frankreich und Belgien absetzen, so dass im Jahr 1924 der 1.000. Strohbinder produziert wurde. Doch bald erkannten die Brüder, dass an Stelle der Strohbinder die Strohpressen auf den Markt drangen und produzierten ab 1931 eigene Pressen.[7]

Produktion von Rüstungsgütern und Einsatz von Zwangsarbeitern

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Bereits im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs gab es Vorbereitungen, um auch Waffen und Munition in den Werken fertigen zu können.[8.1] Während des Zweiten Weltkrieges konnten 1940 und 1941 nur jeweils 450 Maschinen produziert werden. 1943 wurde die Produktion von Erntemaschinen schließlich ganz verboten und die Produktion auf Rüstungsgüter umgestellt.[9] 1944 waren 336 Zwangsarbeiter in dem Werk von Claas im Einsatz.[10.1]

Nach dem Krieg wurde August Claas kurzzeitig als Amtsbürgermeister von Harsewinkel ernannt, im Zuge seines Entnazifizierungsverfahrens aber bald darauf von der Militärregierung wieder abgesetzt und verhaftet.[11] Sein Bruder Franz Claas war als Politischer Leiter wie andere als aktive Nationalsozialisten eingestufte Bürger von der Teilnahme an Wahlen zunächst ausgeschlossen.[12]

Ab den 1960er Jahren

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1969 übernahm Claas mit der Josef Bautz AG in Saulgau ein Werk für Futtererntemaschinen. Von Bautz wurde der Mähdrescher TITAN übernommen. Erstmals wurde serienmäßig ein hydrostatischer Fahrantrieb eingesetzt und er hatte ein abnehmbares Schneidwerk von 3,60 m Breite. Im Februar 1970 übernahm Claas den 1874 von Wilhelm Speiser gegründeten Betrieb für von Traktoren gezogene Häcksler und verlegte deren Produktion nach Saulgau. Im selben Jahr wurde der Dominator vorgestellt, der sich als überaus erfolgreich erwies.[13] 1971 entwickelte Claas seinen ersten Zuckerrohrernter.

Erster Traktor von Claas: der Xerion

2003 übernahm Claas 51 % der Aktien des französischen Traktorenherstellers Renault Agriculture und konnte damit erstmals ein vollständiges Traktoren-Sortiment anbieten. 2004 trat Cathrina Claas, Tochter von Helmut Claas, aktiv in das Familienunternehmen ein. Im Jahr 2005 entstand in Zusammenarbeit mit Kramer die Teleskoplader-Baureihe Claas Scorpion. Im russischen Krasnodar begann die Produktion im neuen Mähdrescherwerk. Als erster westlicher Hersteller verfügte Claas über eigene Kapazitäten in Russland.

Anfang 2006 stockte Claas seinen Anteil bei Renault Agriculture auf 80 Prozent auf. 2007 entstand in Morinda in der Nähe von Chandigarh im Bundesstaat Punjab das zweite Mähdrescherwerk in Indien. Die Produktion in dem Werk mit 300 Beschäftigten wurde im Oktober 2008 aufgenommen.[14] Auf der Agritechnica 2007 wurde der Claas Tucano als neues Mittelklassemodell vorgestellt. Die Schneidwerksbreiten liegen zwischen 5,40 und 9 Metern, das Korntankvolumen beträgt 9.000 Liter und die Entleerleistung ist 75 Liter pro Sekunde. 2008 erfolgte die vollständige Übernahme von Renault Agriculture.

Im Jahr 2010 nahm das Joint-Venture-Unternehmen Uz CLAAS Agro LLC die Fertigung von Claas-Maschinen in Usbekistan auf.[15] 2014 erfolgte die mehrheitliche Übernahme des chinesischen Landtechnikproduzenten Shandong Jinyee Machinery Manufacture Co. Ltd (Jinyee) mit Sitz in der Gaomi.[16] Die Eröffnung des neuen Entwicklungszentrums für eFarming in Dissen in Niedersachsen erfolgte im Jahr 2017.[17]

Helmut Claas, Sohn des Unternehmensgründers August Claas, verstarb am 5. Januar 2021 im Alter von 94 Jahren.[18] Seine Tochter Cathrina Claas-Mühlhäuser verantwortet seit 2010 als Aufsichtsratsvorsitzende und seit 2020 als Vorsitzende des Gesellschafterausschusses alle wichtigen Entwicklungen und Entscheidungen in der Unternehmensgruppe.[19]

Im Jahr 2023 gab Claas alle Landmaschinen der neuesten Abgasstufe für den Betrieb mit hydrierten Pflanzenölen (HVO) frei. Darüber hinaus erfolgte die Erstbefüllung in den Werken Harsewinkel und Le Mans ebenfalls mit dem nachhaltigen Biokraftstoff. Durch diese Maßnahme können jährlich 2.500 Tonnen CO2 eingespart werden.[20]

2024 feierte Claas 500.000 produzierte Mähdrescher.[21] Im September 2024 verkaufte das Unternehmen seine Produktion in Indien an Yanmar, einen Landtechnik- und Motorenhersteller aus Japan.[22]

Aktivitäten in Russland trotz internationaler Kritik

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Claas betreibt im russischen Krasnodar ein Werk für Mähdrescher sowie ein Büro in Moskau. Das Werk in Krasnodar beschäftigte 2022 rund 600 Mitarbeiter.[23] Im Zuge des Russisch-Ukrainischen Kriegs werfen Kritiker dem Unternehmen vor durch seine anhaltende Präsenz indirekt die Verletzungen des humanitären Völkerrechts durch Russland zu ermöglichen. Durch Gesetze aus dem Jahr 1997 sind Unternehmen in Russland verpflichtet, militärische Mobilisierungsmaßnahmen zu unterstützen, was Bedenken aufwirft, dass Claas direkt oder indirekt zur russischen Kriegsführung gegen die Ukraine beiträgt.[24] Diese Situation birgt erhebliche Reputations- und Rechtsrisiken für das Unternehmen.[25] 2022 wurde die Produktion von Mähdreschern in Krasnodar ausgesetzt.[26] Grundsätzlich bleibt Claas aber weiter in Russland aktiv.

Ehemalige und aktuelle Baureihen

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Mähdrescher Lexion 550

Der erste von Claas entwickelte Mähdrescher war der gezogene Mäh-Dresch-Binder (MDB) aus dem Jahr 1936. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Mäh-Dresch-Binder weiterentwickelt und erhielt die Bezeichnung Super. Ab 1946 wurde dieser in Serie produziert.[27] Ab 1953 baute Claas das etwas kleinere Modell Super-Junior, das auch von den seinerzeit gängigen Schleppern gezogen werden konnte.[28][29] Den ersten selbstfahrenden Mähdrescher mit der Modellbezeichnung Hercules (kurze Zeit später aus markenrechtlichen Gründen in SF umbenannt) brachte Claas 1953 auf den Markt. Bereits 1955 erschien das verbesserte Modell SF 55. Einen Sonderweg ging Claas mit der Einführung des Geräteträgers Huckepack im Jahr 1957, der mit entsprechenden Anbauten als selbstfahrender Mähdrescher eingesetzt werden konnte. Die Produktion wurde jedoch 1960 wieder eingestellt.[30]

1958 begann Claas mit der Fertigung der beiden günstigeren Mähdrescher Europa mit einer Schnittbreite von 2,10 m und Columbus mit einer Schnittbreite von 1,80 m für kleinere Betriebe. Zu Beginn der 1960er Jahre folgte der Mähdrescher Matador für größere Betriebe in der Version Standard und Gigant. Die Lücke zwischen den kleineren und größeren Mähdreschern schloss der ab 1964 angebotene Mercur.[31] Trotz des gesättigten Marktes stellte Claas Ende der 1960er Jahre eine Reihe neue Mähdrescher vor, die einige technische Neuerungen aufwiesen und auch ein neues Design besaßen.[32] Dazu zählten die Baureihen Senator, Mercator, Consul, Cosmos, Comet, Corsar, Garant und Protector. Um auf dem Stand der Technik zu bleiben, setzte Claas die Einführung neuer Baureihen zu Beginn der 1970er Jahre fort. So erschienen 1971 die Baureihen Compact und Dominator. Letztere wurde stetig weiterentwickelt und zählt zur erfolgreichsten Baureihe des Konzerns.[33][34] Für den asiatischen Markt und dort insbesondere für die Reisernte stellte Claas 1992 die Baureihe Crop Tiger vor. Ein Jahr später folgte als Weiterentwicklung des Dominator die Baureihe Mega.[33]

1996 startete die Markteinführung der Baureihe Lexion, die in weiterentwickelter Form mit den Baureihen 5000, 6000, 7000, und 8000 nach wie vor angeboten wird (Stand 2025).[35][36] Die Baureihe Medion folgte 2001. 2008 brachte Claas die Baureihe Tucano und zwei Jahre später die Kompaktbaureihe Avero auf den Markt.[37] 2022 nahm die Baureihe Trion als Ersatz für die Tucano-Reihe ihren Anfang.[38][39] Als Ersatz für die Baureihe Avero folgte 2024 die Evion-Reihe.[40]

Traktor Axion 850
Schmalspurtraktor Nexos 260 M

Claas spezialisierte sich zwar früh auf Erntemaschinen, gleichzeitig wollte das Unternehmen aber auch in den Schlepperbau einsteigen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand daher der Schlepperprototyp Jumbo mit einer vergleichsweise hohen Leistung von 72 PS (53 kW).[41] Ende der 1950er Jahre kam dann der Geräteträger Huckepack auf den Markt. Da dieser jedoch kaum Kunden fand, wurde er 1960 wieder eingestellt. Bis Anfang der 1970er Jahre entwickelte Claas dann den Mehrzweckschlepper HSG, der allerdings aufgrund einer Umsatzkrise und des kurz vorher erschienen MB-tracs nicht auf den Markt gebracht wurde.[41]

1978 startete Claas erneut einen Versuch zur Entwicklung eines universell einsetzbaren Systemschleppers.[41][42] 1993 konnte das Vorserienmodell schließlich dem Fachpublikum vorgestellt werden. Bis der neu entwickelte Xerion in größerer Stückzahl hergestellt werden konnte, dauerte es jedoch noch einige Jahre. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Systemschlepper zum Flaggschiff von Claas und wird mittlerweile in der dritten und vierten Generation gebaut.[43][44]

Neben der Eigenentwicklung eines Traktors ging Claas Ende der 1990er Jahre auch eine Kooperation mit Caterpillar für die Produktion des Challenger-Raupenschleppers ein.

In großem Stil einsteigen in den Traktorenbau konnte Claas jedoch erst mit der schrittweisen Übernahme des französischen Herstellers Renault Agriculture zwischen 2003 und 2008.[45] Claas führte die Produktion der Baureihen Ares, Atles, Ceres und Celtis am ehemaligen Renault-Standort Le Mans fort. 1997 hatte Renault mit AGCO zur Achsenherstellung das 50/50-Joint-Venture Gima gegründet, entsprechend ist Claas heute AGCOs Kooperationspartner.[46][47] Im Jahr 2005 ergänzte Claas den Schmalspurschlepper Nectis[48] und 2006 folgte erstmals der Axion. Nach 2008 wurden die Nachfolge-Baureihen Axos, Nexos und Elios auf den Markt gebracht. 2012 kamen die Baureihen Arion 500/600 und die Axion-Baureihe überarbeitet auf den Markt. Der Arion wird in der 400er, 500er und 600er-Reihe angeboten und der Axion in der 800er- und 900-Baureihe sowie seit 2020 als Axion Terra Trac mit Raupenlaufwerken anstelle von Hinterrädern.[49][50]

Renault Ares 630RZ

Nectis/Nexos - Baureihe

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Claas Nexos 2.120 M CMatic Agritechnica 2025

Im Jahre 2005 stieg Claas mit den Nectis Schmalspurtraktoren in den Weinbau und andere Sonderkulturen ein. Mit einer Maximalleistung von 56 PS bis 101 PS Maximalleistung, aufgeteilt auf sechs Modelle stellte Claas seine neue Serie in ein individuelles Licht. Bewegt wurde die Baureihe mithilfe von Motoren von FPT, drei Modelle erhielten 3-Zylinder-Motoren und die letzten drei 4-Zylinder-Motoren. Verteilt wurde die Kraft durch ein mechanisches Getriebe von Carraro, wo auch die Traktoren für Claas produziert wurden. Bereits 2011 wurde der Nachfolger des Nectis, der Nexos mit fünf Modellen, Nexos 210 bis 250, mit 72 PS bis 101 PS vorgestellt. Diese schöpften ihre Kraft nun durch die Baureihe hindurch aus 4-Zylinder-Motoren von FPT. Daraufhin dauerte es acht Jahre, bis 2017, bis die Baureihe eine erneute Aktualisierung erhielt. Neben der Erhöhung der Leistung auf 75 PS bis 112 PS, konnte nun eine Elektrohydraulisches Wendegetriebe bestellt werden, sodass der Fahrkomfort trotz eines sehr geringen Platzangebotes aufgrund der Bauform stark angehoben wurde. Weitere fünf Jahre später gab es ein erneutes Update für die Baureihe Nexos, von nun an mit 85 PS bis 120 PS mit dem Nexos 220, 230, 240 und 260, sowie einer erneuten Getriebeveränderung, wodurch manuelle Schaltung der Vergangenheit angehörte und nur noch Lastschaltung angeboten wurde. Entgegen der eher spärlichen Veränderungen der Vergangenheit präsentierte Claas auf der Agritechnica 2025 eine echte Neuheit, den Nexos 2 CMATIC. Mit den Modellen Nexos 2.85, 2.105 und 2.120 von 85 PS bis 120 PS gliederte sich die Baujahre in die bereits mit dem Xerion 12. vorgestellten, neuen Namensgebung ein. Zudem wurde der Traktor mit einem stufenlosen Antrieb ausgestattet, sodass der CMOTION-Multifunktionshebel von nun auch in den kleinsten Baureihen des Herstellers Einzug fand. Im Zuge dessen verschwand auch der Getriebekanal innerhalb der Kabine, was für eine ebene Fahrerkabine mit erweiterten Komfortfunktionen sorgte. Alle Modelle des Nexos, selbst diejenigen, die bereits 2009 vorgestellt wurden, waren in vier Größen/Ausstattungslinien verfügbar – Comfort S,M,L,XL und Trend L,XL. Diese waren nicht mit einer Kabine, sondern nur mit einem Überrollbügel ausgestattet, um jegliche Freiheit zu garantieren, wie sie zum Beispiel im Weinbau benötigt wird.[51]

Kompakttraktoren

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Claas Axos 240 Agra 2024

Die Elios‑Baureihe wurde erstmals 2011 vorgestellt und 2023 grundlegend überarbeitet. Die aktuelle Generation der Elios‑200‑ und Elios‑300‑Modelle wird seit 2023 gebaut. Die Elios‑200‑Modelle leisten 75 PS bis 103 PS. Sie können mit einem 4‑Gang‑Getriebe sowie den Optionen TWINSHIFT und REVERSHIFT ausgestattet werden. Eine Besonderheit ist die Plattformversion des Elios 210. Die Elios‑300‑Modelle beginnen bei etwa 85 PS, besitzen serienmäßig ein 5‑Gang‑Getriebe mit Lastschaltung und hydraulischer Wendeschaltung und bieten eine komfortablere Kabine mit ebenem Boden. In den folgenden Jahren wurden die Modelle zur Elios 2. und 3. Serie umbenannt. Nach der Baugruppe folgt die gerundete Maximalleistung. Die Axos‑Baureihe wurde erstmals 2009 als Axos 310 bis 330 präsentiert und ersetzte damals die Celtis‑Serie. Nach einer Produktionspause wurde die Baureihe 2018 als Axos 200 neu aufgelegt und wird seitdem in der aktuellen Form gebaut. Die Axos‑Modelle leisten 75 bis 103 PS und nutzen durchgehend einen FPT‑Motor. Durch eine Vielzahl an Getriebevarianten ließ sich die Baureihe sehr individuell und nach den eigenen Bedürfnissen konfigurieren. Trotz der geringen Größe wurde weder auf eine Klimaanlage noch auf die Möglichkeit der elektrischen Steuergeräte und eines komfortablen, luftgefederten Sitz verzichtet. Die Atos‑Baureihe wurde 2015 in zwei Gruppen, Atos 200 und Atos 300 vorgestellt. Die Reihe Atos 200 setzte bei den Modellen 220, 230 und 240 auf einen Dreizylinder Motor von SDF, mit 76 PS bis 97 PS, wohingegen die Atos 300 auf einen Vierzylindermotor von SDF von 88 PS bis 109 PS setzten. Durch die Option eines Lastschaltgetriebes bot der Atos trotz seiner kleinen Bauform ausreichend Komfort für die Hofarbeit oder leichtere Zugarbeiten. Jedoch wurde die Produktion des Atos ab 2020 nach und nach eingestellt.[51]

Claas Arion 470 Agritechnica 2025
Claas Arion 6.190 CMatic Agritechnica 2025

2007 stellte Claas erstmalig die Baureihen Arion 500 und 600 vor, welche die Ares Traktoren der gleichnamigen Baureihen ablösten. Die 500er Baureihe erstreckte sich vom 510-540, mit einer Leistung von 112-135 PS. Die 600er Baureihe vertrat Leistungen von 120 PS beim 610 und 155 PS beim 640. Dabei wurde die 500er mit einem 4 Zylinder und die 600er Baureihe mit einem 6-Zylinder DPS (John Deere Power Systems) Motor ausgestattet, beide bekamen aber das intern entwickelten Claas Hexashift Getriebe, welches den Gruppenwechsel automatisierte und das schalten ohne Kupplung möglich machte. Dabei konnten die Topmodelle Arion 540 und 640 mit dem Claas Power Management Boost zusätzliche 20 PS erhalten. 2010 präsentierte Claas den Arion 400. Hier bot Claas eine PS Spanne von 95 bis 110 PS bei den Modellen 410 bis 430. Die 400er Baureihe wurde mit einem 4-Zylinder DPS Motor und dem Quadrishift Lastschaltgetriebe ausgestattet. 2013 brachte Claas die neuen 500er und 600er Modelle auf den Markt, welche mit einer neuen Kabine und einem neuen Design überzeugten. Hier boten die Modelle 530 bis 550 einen Leistungsbereich von 145-163 PS, welche sie wieder aus einem 4-Zylinder-DPS-Motor holten. Die Modelle 620-650 boten eine Leistung von 158-184 PS, welche ihre Leistung aus einem 6-Zylinder-DPS-Motor holten. Beide konnten mit dem Hexashift-Getriebe oder dem CMATIC-Stufenlosgetriebe EQ200 erworben werden. 2017 bekam die 600er Baureihe des Arions ein neues Topmodell, den 660 mit 205 PS Maximalleistung. Zur Agritechnica 2025 in Hannover stellte Claas die Überarbeitung des Claas Arion 660, den Arion 6.190 mit 205 PS Maximalleistung, vor. Dieser verfügte über umfasste Aktualisierungen wie eine neue Getriebesoftware, die mit dem Axion 9 vorgestellt wurde.[52][53]

Claas Axion 870 Agritechnica 2023 Hannover
Claas Axion 9.450 Terra Trac CMatic Agritechnica 2025

2006 wurde der komplett neu entwickelte Axion 800 erstmalig vorgestellt, welcher der erste vollständig in Paderborn durch Claas entwickelte Standardtraktor der Unternehmensgeschichte war. Die Serie umfasste fünf Modelle, Axion 810-850 von 176 PS bis 240 PS aus einem Motor von Deere Power Systems mit einem selbst durch die Claas Industrietechnik entwickelten Hexashift Getriebe mit sechs Lastschaltstufen und vier Gruppen. In den kommenden Jahren erhielt das stufenlose Eccom-Getriebe von ZF Einzug in die Konfiguration des Axion 800. 2011 erlebte die Großtraktorenbaureihe Axion 900 mit neu entwickelter Kabine seine Weltpremiere auf der SIMA in Paris. Dabei setzte die Baureihe Axion 910-950 auf den Cursor 9 Motor von FPT mit 320 PS bis 410 PS, sodass der Axion 950 zeitweise zum größten und leistungsstärksten Standardtraktor der Welt wurde. ZF lieferte das stufenlose Terramatic Getriebe oder auch CMATIC Getriebe, welches in den Axions verbaut wurde. Währenddessen lieferte die neue Kabine eine neue Klasse an Kabinenkomfort, welche den CMOTION-Multifunktionshebel einführte, der bis heute in den Baureihen Arion 500 bis Xerion 12 verbaut wird. Nach dem Debüt des Axion 900 feierte 2013 der vollständig neu entwickelte Axion 800 auf der Agritechnica in Hannover ihre Weltpremiere. Die Baureihe mit den Modellen Axion 810, 830, 840 und 850 mit Motorleistungen von 215 PS bis 264 PS setzte von nun an auf den FPT NEV 67 und auf das Terramatic-Getriebe von ZF, wie auf die bereits beim Axion 900 vorgestellte neue Kabine. Im Herbst 2015 ergänze sich die Baureihe um den Axion 870 als neues Topmodell mit 295 PS Maximalleistung. Zur Agritechnica 2017 erhielten beide Axion Baureihen zusammen mit den Arion 500 und 600 umfassende Verbesserungen, wie das neue, größere und bessere Cebis-Touch Bedienterminal. Zudem erhielt der Axion 900 weitere Konfigurationsmöglichkeiten. Der Axion 960 mit einer Spitzenleistung von nun an 445 PS ersetzte den bisherigen Axion 950. Mit diesem neuen Topmodell wurden auf der Agritechnica 2019 auch erstmalig eine Halbraupe, der Axion 960 TerraTrac mit eigens entwickelten Laufbändern, welche die Hinterräder ersetzen präsentiert. Diese „TerraTrac“-Variante wurde von diesem Zeitpunkt an, für die Modelle Axion 930 und Axion 960 angeboten. Erst auf der Agritechnica 2025 gab es die neusten Änderungen innerhalb der Axion 900 Baureihe. Die Modelle Axion 9.450 und Axion 9.450 „TerraTrac“ erlebten ihre Weltpremiere. Von nun an gab es die Modelle Axion 9.360, 9.390, 9.450 und 9.360TT und 9.450TT, welche die bisherigen Axion-Modelle der Serie 900 ersetzten. Neben einem neuen Design und der neuen Bezeichnung wurde die Fahrerkabine vollständig neu entwickelt und verbessert. Neben einer neuen Armlehne und einem neuen Multifunktionsjoystick gab es als Ergänzung ein neues A-Holm-Display und neue Sitze des Herstellers ISRI. Zudem wird der verbesserte Cursor 9 von FPT mit dem TerraMatic-Getriebe von ZF von einer neuen, KI-gesteuerten Motorgetriebesteuerung bewegt. Diese lernt mit jeder Tätigkeit des Traktors weiter.[54][55]

Xerion-Baureihe

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Claas Xerion 4000 Trac VC
Claas Xerion 12.650 Agritechnica 2023

Der Xerion wurde der Öffentlichkeit erstmals 1993 vorgestellt. Der Xerion war der erste von Claas eigenst entwickelte Traktor, welcher schon damals das seltene Merkmal der drehbaren Kabine besaß. Die Kabine konnte man um 180° drehen, was die Anzahl an Einsatzmöglichkeiten steigerte. Der Xerion besaß das von Claas selbst entwickelte MH-8 Stufenlosgetriebe, welches 1997 mit der DLG-Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Den Xerion gab es zu der Zeit in den Modellen 2500 und 3000, welche eine Leistung von 153 PS bis 305 PS aus Perkins Motoren leisteten. Allerdings konnten durch das MH-8 Getriebe lediglich 190 PS auf den Boden gebracht werden. An der Zapfwelle hatte der Xerion aber noch seine volle Leistung. Ein weiteres besonderes Merkmal des Xerions ist, dass man ihn im Allrad-, Hundegang-, Vorderrad- oder Allradlenkung fahren konnte. Im Jahr 2004 stellte Claas die 2. Generation des Xerion, den 3300 vor. Dieser brachte nun ganze 335 PS aus einem 6-Zylinder Caterpillar Motor und war mit einem stufenlosen ZF Getriebe ausgestattet. Den Xerion 3300 gab es in drei verschiedenen Ausführungen. Als TRAC, welcher sich durch seine Raba Lenkachsen und elektronischer Vierradlenkung mit sechs Fahrprogrammen auszeichnete. Den TRAC VC, welcher zusätzlich noch mit der stereotypischen Drehkabine ausgestattet war und den SADDLE TRAC, bei dem die Kabine auf der Motorhaube über der Vorderachse montiert wurde. Diese Variante des Xerion ermöglichte es verschiedenste Geräte auf dem Rücken des Traktors zu installieren. 2007 brachte Claas dann eine noch leistungsstärkere Variante des Xerions, den 3800. Dieser Xerion hatte nun 379 PS und wurde zusätzlich noch mit der neuen Vorgewendeautomatik CLAAS SEQUENCE MANAGEMENT, GPS gesteuerter Lenkung und einem ISOBUS-Anschluss ausgestattet um die Multifunktionalität weiter zu steigern. Als Claas im Jahr 2009 die 3. Generation des Xerion vorstellte, kam dieser in den Baureihen 4500 und 5000. Diese Baureihe leistete nun bis über 483 PS und 524 PS, welche sie aus einem 6-Zylinder Caterpillar Motor holten. Diese Baureihe war neuerdings mit dem CMATIC Stufenlosgetriebe ausgestattet. Im Jahr 2014 stellte Claas eine weitere Baureihe vor, die Modelle 4000, 4500 und 5000 umfasste. Diese leisteten 419 PS-520 PS, welche sie aus einem Reihensechszylinder-Motor von Mercedes-Benz hervorbrachten. 2023 stellte Claas die neuste Serie des Xerion vor, die 12er Serie. Diese Serie umfasst die Modelle 12.590 mit 585 PS und 12.650 mit 653 PS. Die neuen Xerion Modelle zeichnen sich durch das Niedrigdrehzahl-Antriebskonzept und das Fahrassistenzsystem CEMOS aus. Die 12er Serie gibt es als TRAC, mit Zwillingsbereifung beider Achsen oder als TERRA TRAC, welche mit Raupenlaufwerken ausgestattet ist. Eine TRAC VC Variante mit drehbarer Kabine ist nicht vorgesehen, da die Maschine ausschließlich für die schwere Bodenbearbeitung konzipiert wurde und der nötige Platz für essenziellere Dinge verwendet wurde. Die 12er Serie des Xerion erhielt 2024 auf der Agritechnica die Tractor Of The Year 2024 Auszeichnung.[56][57][58]

Mit der Übernahme der 1874 von Wilhelm Speiser gegründeten Landmaschinenfabrik in Göppingen im Jahr 1970 und der anschließenden Weiterentwicklung der neu erworbenen Häckseltechnik entstand der Feldhäcksler Jaguar. So brachte Claas 1973 den selbstfahrenden Feldhäcksler Jaguar 60 SF mit einem 120-PS-Motor auf den Markt.[59] Ihm folgte 1975 der Jaguar 80 SF mit einer breiteren Häckseltrommel, einem neuen Wurfgebläse für den Häckselguttransport und dem Lenkautomat, der die Maschinenlenkung automatisierte. Der Jaguar 70 SF ersetzte 1977 den Jaguar 60 SF, mit einer höheren Häckselleistung und größeren Motoren.[60]

Die Einführung der 600er-Serie erfolgte 1983. Sie erhielten einen Metalldetektor, ein Maiskorn-Zerkleinerungssystem und einen Nachbeschleuniger im Auswurfturm. Claas erreichte mit dieser Baureihe einen Marktanteil von über 50 Prozent in Europa mit über 7.000 gebauten Maschinen. 1988 führte Claas die Baureihen 600 SL mit Motoren zwischen 158 kW und 260 kW sowie einer V-Häckseltrommel ein. Zusätzlich wurden Erntevorsätze für Ganzpflanzensilage und Lieschkolbenschrot angeboten.[60]

Die 800er-Serie ging 1994 in Produktion. Die Motorleistung lag bei 228 kW bis 354 kW und sie konnten mit achtreihigen Maisgebissen ausgestattet werden. Ab 2001 standen in dieser Serie die Baureihen 900 mit leistungsstärkeren Motoren zum Verkauf.[60][61] Seit 2008 fertigt Claas die Baureihen 900 in einer überarbeiteten Version. 2017 wurden diese Modelle erneut überarbeitet und 2019 um das Topmodell 960 mit ab Werk integriertem Raupenlaufwerk ergänzt. Die Baureihe 800 wird seit 2014 produziert.[62]

Teleskoplader
Scorpion 7045 plus

Im Jahr 1994 führte Claas die Teleskopladerreihe Ranger ein. Die ersten Modelle der Reihe wurden bis 2000 produziert und vertrieben.[63] Produktionspartner war anfänglich die Sanderson Forklift Ltd. in Croft, Lincolnshire. Nachdem diese in finanzielle Schieflage geraten war, übernahm Claas die Produktion selber und baute eine Produktionslinie im bisherigen Ersatzteilzentrum in Saxham, Suffolk auf.[64] Die Fertigung des Nachfolgemodells Targo wurde allerdings an Caterpillar übertragen.[65] Im Jahr 2005 begann für das neue Nachfolgemodell Scorpion eine Kooperation mit Kramer.[66] Seit 2018 kommt die neue Modellgeneration des Scorpion von Liebherr.[67]

Im Jahr 2017 wurde das Produktprogramm von Claas um die Radladerbaureihe Torion ergänzt. Die Radlader werden in Kooperation mit Liebherr gebaut und sind für landwirtschaftlichen Einsatz angepasst.[68] Die Sinus-Baureihe mit lenkbarer Hinterachse umfasst die drei Modelle.[69] Eine Mischung aus Teleskoplader und Radlader stellt der Torion 738 T Sinus dar.[70]

Quaderballenpresse Quadrant 3200 an einem Axion 840

Im September 1931 wurden die ersten Strohpressen bei Claas hergestellt. Binnen drei Jahren entwickelte das Unternehmen die Presse weiter und führte 1934 die Baureihe Pick up ein.[71] Mit deren Hilfe konnte Stroh oder Heu maschinell gesammelt, gepresst und entweder auf dem Feld abgelegt oder per Rutsche auf einen angehängten Wagen geladen werden konnte. 1953 startete die Herstellung der Hochdrucksammelpresse HD. Zudem brachte Claas als Nachfolger der Modelle Pick up I und II 1958 die Niederdruckpresse Pick up LD, später auch als LD 100 bezeichnet, mit einer 100 cm breiten Ballenpresse auf den Markt. 1963 kam die kleinere Variante LD 80 mit einer 80 cm breiten Ballenpresse und die Baureihe Maximum als Ersatz für die Hochdruckpresse HD hinzu. Ein Jahr später folgte die Baureihe Medium, die sich hinsichtlich Leistung zwischen der LD und der Maximum einordnete. In den 1970er Jahren entstand eine Pressenfamilie, die von der kleineren Baureihe Trabant (8 Tonnen/h) über die Baureihe Markant (10 Tonnen/h) bis zur leistungsstarken Baureihe Dominant mit einer Kapazität von bis zu 18 t pro Stunde reichte.[71]

Claas führte zur Saison 1978 die Baureihe Rollant ein, eine Rundballenpresse mit Stahlwalzen im Pressraum.[59] Das erste Modell dieser Baureihe, die Rollant 85, produzierte 1,80 m große Rundballen mit einem Gewicht von 400 kg. Spätere Modelle der Rollant hatten unterschiedliche Durchmesser und Ballenbreiten. Auf Basis der zwei Jahre zuvor eingeführten Netzbindung stellte Claas auf der Agritechnica 1985 mit dem Modell Rollant Rapid 56 die weltweit erste Nonstop-Rundballenpresse vor.[71]

Die Baureihe Quadrant erschien erstmals 1988 mit der Groß-Quaderballenpresse Quadrant 1200. Seit 1996 bietet Claas auch die Baureihe Variant an, eine Bänderpresse mit variablem Wickelraum für verschiedene Ballengrößen. Im Jahr 1999 startete die Produktion der Quadrant 2200 und 2001 führte Claas das Modell Rollant 250 Uniwrap ein. Bei Letzterem handelt es sich um eine Rundballenpresse mit angebautem Folienwickler, die mittlerweile weiterentwickelt wurde und als Rollant 455 sowie 454 Uniwarp angeboten wird. 2006 kam die Quadrant 3400 mit einer Leistung von bis 60 Tonnen Stroh pro Stunde auf den Markt und 2010 startete die Produktion der Rollant 400, die später dann durch die Modelle Rollant 520 und 540 abgelöst wurde. 2016 überarbeitete Claas die Quaderballenpressen und führte die Modelle Quadrant 5200 und 4200 neu ein. Hinzu kamen später noch die Modelle Quadrant 5300 und 4000.[72] Zur Saison 2023 führte Claas das Rundballenpressen-Modell Variant 500 ein.[73]

Futtererntemaschinen

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Scheibenmähwerk Disco 3100 vor einem Axion

Mit Erwerb der Firma Bautz im Jahr 1969 übernahm Claas auch die dort gebauten Futtererntemaschinen und entwickelte diese weiter.[74] So hatte der 1971 vorgestellte Kreiselwender eine Arbeitsbreite von 4,30 m. 1978 erhöhte sich die Arbeitsbreite auf 5,40 m, 1986 auf 7,40 m und 1997 auf 9,80 m.[75] Der aktuelle Heuwender Volto erreicht eine Arbeitsbreite von bis zu 15 Metern. Darüber hinaus werden das Scheibenmähwerk Disco, das Trommelmähwerk Corto und der Schwader Liner angeboten.[76] Von 2009 bis Ende 2022 produzierte Claas auch das Ladewagenmodell Cargos. Vorgängermodelle waren das ursprünglich von Bautz stammende Modell Autonom und anschließend zu Beginn der 1980er Jahre der Sprint und ab 1998 der Quantum.[77] 2023 wurde die Cargos Baureihe von Fliegl Grünlandtechnik übernommen und wird dort weiterproduziert.[78]

Eine Besonderheit stellte das selbstfahrende Mähwerk Cougar dar, das 2004 in Produktion ging und eine Schnittbreite von 14 Metern erreichte.[79] Mangels Nachfrage wurde das Modell 2012 aus dem Programm genommen.[80]

Claas Country Bike

Seit Anfang 2024 bietet Claas Elektrofahrräder unter eigener Marke an. Die Fahrräder werden vom deutschen Hersteller Velo de Ville hergestellt.[81]

Produktionsstandorte

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Stammwerk Harsewinkel

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Hauptgebäude von Claas, davor ein Claas Xerion 3800

Das Stammwerk ist seit 1919 in Harsewinkel angesiedelt.[82] Claas produziert hier Mähdrescher, Feldhäcksler und das Systemfahrzeug Xerion. In den Jahren 2000 bis 2003 wurde es so erweitert, dass nicht nur fertige Maschinen, sondern auch einzelne Komponenten für andere Werke produziert werden. Ebenfalls am Standort Harsewinkel befindet sich die Verwaltung des Unternehmens.

Seit 2021 wird das Stammwerk des Unternehmens schrittweise modernisiert, unter anderem durch den Bau neuer Produktionshallen für Mähdrescher sowie eines zentralen Wareneingangs.[83][84]

Im Jahr 1956 wurde das Zweigwerk Paderborn-Mönkeloh eröffnet. Auf dem ehemaligen Flughafengelände fertigt Claas Antriebstechnik und Hydraulikkomponenten für die Mähdrescherproduktion in Harsewinkel. Seit 1975 heißt das Werk „Claas Industrietechnik“ (CIT). Im Jahr 1960 wurde die Hydraulikfertigung nach Schloß Holte ausgelagert und 1986 wieder in Paderborn integriert. Heute stellen die circa 700 Mitarbeiter die Produkte sowohl für Claas als auch für Baumaschinen und Kommunalfahrzeuge fremder Hersteller her.

Seitdem Claas 1969 die Josef Bautz AG in Bad Saulgau übernommen hat, entstehen dort Landmaschinen für die Grünfutterernte. Hier werden Mähwerke, Wender und Schwader produziert. Aber auch die Häckseltechnik für den Jaguar wird seit 1970 hier produziert. Die Claas-Produkte werden über den Bahnhof Mengen an der Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen transportiert. 2025 wurden 50 Mio. Euro für die Erweiterung der Produktionskapazitäten und ein neues Logistikzentrum in den Standort investiert.[85]

Dissen am Teutoburger Wald

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Am Standort Dissen[86] befindet sich seit 2017 die Claas E-Systems (CES). Hier werden Elektroniksysteme für Claas-Maschinen und für weitere landwirtschaftliche Anwendungsfälle entwickelt. Weitere Entwicklungsschwerpunkte sind Softwarelösungen für Nutzungs- und Einsatzoptimierung im Bereich der Landwirtschaft. Zu den Produkten gehören Maschinenterminals, Lenk- und Telemetriedatensysteme.

In Berlin entwickelt die CLAAS 365FarmNet GmbH Software und andere digitale Lösungen für Landwirte. Der Standort besteht seit 2013. Seit dem Jahr 2020 werden in Berlin zudem Bestandteile der digitalen CLAAS connect Plattform entwickelt.[87]

Sonstige Standorte

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Im Mai 2016 gab Claas bekannt, dass sich das Unternehmen von seiner Gießerei („Claas Guss“) trennen werde. Davon betroffen waren die Standorte Gütersloh, Bad Saulgau und Nortorf mit insgesamt rund 400 Mitarbeitern. Als Grund für den Verkauf wurden Überkapazitäten und eine Konsolidierung der Branche genannt.[88][89] Neuer Eigentümer wurde die Ergocast Guss GmbH, die die Gießereibetriebe unter dem Namen „Procast Guss“ weiterführte; In der Folge produzierte der neue Betrieb auch für andere Unternehmen außer Claas Gussteile.[90][91] 2019 musste Ergocast Guss Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden, doch gelang noch im selben Jahr eine Sanierung.[92] Allerdings ging die Tochter Procast 2024 selbst in Turbulenzen und musste 2024 Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden; im Rahmen des Restrukturierungsverfahrens wurde der Standort Bad Saulgau zum Jahresende geschlossen, die beiden anderen mit insgesamt 225 Mitarbeitern werden weitergeführt.[93]

Neben den sechs europäischen Produktionsstätten gibt es auch Vertriebsgesellschaften in Saxham (England), Ymeray (Frankreich), Mailand (Italien), Spillern (Österreich), Buk (Polen), Afumati (Rumänien), Moskau (Russland), Madrid (Spanien) und Kiew (Ukraine).

In der Schweiz und Liechtenstein ist die Fenaco-Tochter Serco Landtechnik der Groupe Serco Exklusivimporteurin der Marke Claas.[94]

Metz, Frankreich

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August Claas erwarb bereits 1952 ein neun Hektar großes Gelände in Metz, um eine Produktion für Pressen zu errichten. Seit 1958 wurden hier insgesamt über 300.000 Pressen, wie die Ballenpresse „Quadrant“ und die Rollenpressen „Rollant“ und „Variant“, hergestellt. Am Standort werden 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Törökszentmiklós, Ungarn

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Im Jahr 1997 erwarb Claas eine Produktionshalle in Törökszentmiklós, Ungarn, von einem Mezögep-Staatskonzern. Hier werden Schneidwerke, Vorsatz- und Anbaugeräte produziert. Im Jahr 2013 konnten ein eigenes Entwicklungszentrum, Zentrallager und eine Lackierstraße eröffnet werden. Jährlich werden auf der Schiene rund 750 Güterwagen mit Schneidwerken versandt, von denen rund 90 Prozent an das Hauptwerk in Harsewinkel gehen.

Le Mans, Frankreich

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Seit der stückweisen Übernahme der Renault Agriculture im französischen Le Mans befindet sich hier das Traktorenwerk von Claas.

Krasnodar, Russland

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Im Jahr 2005 wurde im russischen Krasnodar ein Montagewerk mit einer Kapazität von 1000 Mähdreschern pro Jahr eröffnet. 200 Einheiten des Modells Mega wurden in der ersten Saison montiert. Die vorgefertigten Komponenten stammten aus dem Hauptwerk in Harsewinkel. Später wurde ein Werk zur Traktorenfertigung ergänzt. Neben dem Mähdrescher Modell Tucano erfolgt in Krasnodar auch die Montage von Axion- und Xerion-Großtraktoren, die auf dem russischen und kasachischen Markt vertrieben werden.[95]

Nach einer Erweiterung des Werkes im Jahr 2015 für 120 Millionen Euro wurde die Produktionskapazität mehr als verdoppelt.[96][95] in Russland als sogenannter „nationaler Hersteller“ registriert ist, gelten für das Unternehmen auf dem russischen Markt dieselben Regeln wie für andere russische Hersteller.[97]

Im Jahr 2021 lag die Produktionskapazität bei mehr als 1000 Tucano-Maschinen, die dort ab dem Stahlzuschnitt komplett gebaut werden. Maschinenelemente wie die Kabine, der Strohhäcksler oder die Reifen der Fahrzeuge werden vor Ort oder von russischen Lieferanten gefertigt.[95] 2022 wurde die Produktion von Mähdreschern in Krasnodar ausgesetzt.[98]

Nivå, Dänemark

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Am Standort Nivå in Dänemark entwickelt CLAAS E-Systems seit 2006 Systeme und Software zur Automatisierung von Maschinenfunktionen und Prozessen auf Basis 2D- und 3D-Kameratechnologien.[99]

Vélizy, Frankreich

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In Vélizy, am südwestlichen Stadtrand von Paris, betreibt die CLAAS Tractor SAS einen Standort. Dort befinden sich die Bereiche Forschung und Entwicklung.[100]

Seit 1979 unterhält Claas eine Vertriebsgesellschaft in den Vereinigten Staaten.

Ein in Omaha gebauter Claas Lexion 740 in den Farben von Caterpillar bei der Sojaernte

Im Werk Omaha im amerikanischen Bundesstaat Nebraska, mitten im größten Getreideanbaugebiet der USA, produziert Claas seit 1999 Mähdrescher für den nordamerikanischen Markt. Im Unterschied zu allen sonstigen Maschinen des Unternehmens erhielten die hier gebauten Lexion bis 2019 eine gelb-schwarze Lackierung entsprechend der Farbgebung von Caterpillar, über deren Vertriebsnetz sie hauptsächlich vermarktet wurden. Inzwischen hat jedoch auch hier der Farbwechsel zu „saatengrün“ stattgefunden, und die Maschinen werden nicht mehr ausschließlich von Caterpillar-Händlern vertrieben. Im Oktober 2025 wurde bekannt, dass Claas aufgrund der Zollpolitik der Vereinigten Staaten einen Teil der für Kanada bestimmten Produktion nach Deutschland verlagert. Bisher wurde der kanadische Markt ausschließlich aus der Produktion in Omaha bedient, wegen der Importzölle für Maschinenteile in die Vereinigten Staaten sei das nunmehr bis auf weiteres günstiger.[101]

In den beiden indischen Werken entstehen „Crop Tiger“ für die Reisernte

Neben drei Produktionsstandorten für Mähdrescher gibt es Vertriebsgesellschaften in Peking (Volksrepublik China) und Bangkok (Thailand).

Im Jahr 2014 sicherte sich Claas die Mehrheitsbeteiligung am chinesischen Landmaschinenhersteller Shandong Jinyee Machinery Manufacture Co. Ltd. (Jinyee). Das Unternehmen, das inzwischen unter dem Namen CLAAS Agricultural Machinery (Shandong) Co. Ltd. firmiert, stellt am Hauptsitz in Gaomi unterschiedliche Erntemaschinen her – hauptsächlich Mähdrescher, die unter dem Namen Claas sowie unter dem einheimischen Markennamen Chunyu überwiegend für den chinesischen Markt gefertigt werden.[102][103]

Petropawl, Kasachstan

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In Kasachstan wurde 2021 in Petropawl ein Montagewerk eröffnet.[104]

Taschkent, Usbekistan

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In Usbekistan produziert die Uz CLAAS Agro als ein usbekisch-deutsches Unternehmen Claas Landmaschinen. Mähdrescher der Modellreihe Dominator und Traktoren vom Typ Arion 630C werden hier hergestellt.[105]

Claas Technoparc

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Der Claas Technoparc ist ein Ausstellungs- und Kundenzentrum, das sich am Hauptstandort in Harsewinkel befindet. Auf einer Fläche von rund 2500 Quadratmetern zeigt das Unternehmen in einer regelmäßig aktualisierten Ausstellung neue Produkte aus den Bereichen Traktoren- und Erntetechnik. Zudem werden historische Modelle aus der umfangreichen Claas-Sammlung ausgestellt. Hierzu gehören unter anderem der Prototyp des Xerion (Projekt 207), der Jaguar 60 SF, der Hercules, ein Stroh- sowie ein Mäh-Dresch-Binder und der von Claas entwickelte LD 40-Vierzylinder-Dieselmotor.[106]

  • Das Unternehmen gewann mehrere der alle zwei Jahre vergebenen Agritechnica Innovation Awards, etwa in Gold 2009 für eine automatisierte kameraüberwachte Wagenbefüllung bei Feldhäckslern[107] und 2017 für das autonome Dreschwerk Cemos Auto Threshing[108] oder 2019 in Silber für das Aps Synflow Walker in den Schüttlermodellen des Lexion-Mähdreschers.[109]
  • Auch die von den Fachmagazinen Traction und Agrarheute verliehene Auszeichnung Maschine des Jahres bzw. seit 2021 Farm Machine Award gewann Claas mehrfach, unter anderem 2017 in der Kategorie „Großtraktor“ für den Axion 900[110], 2019 in den Kategorien „Mähdrescher“ sowie „Feldhäcksler“ und für Data Connect[111], 2022 für den Trion in der Kategorie „Mähdrescher“[112] und 2023 mit dem Xerion 12 in der Kategorie „Großtraktor“.[113]
  • 2020 gewann Claas den Designpreis iF GOLD AWARD in der Rubrik „Produkt“ für den Mähdrescher Lexion 8000.[114]
  • 2024 wurde Claas mit sieben[115], 2025 mit drei AE50-Awards für landwirtschaftliche Innovationen von der American Society of Agricultural and Biological Engineers ausgezeichnet, darunter der Großtraktor Xerion 12 und der Mähdrescher Lexion 8900 Terra Trac.[116]
  • 100 Jahre besser ernten. CLAAS. Das Buch. Delius Klasing Verlag, Harsewinkel 2012, ISBN 978-3-7688-3557-2.
  • Stefan Högemann: Per Bahn auf die Felder der Welt. Die Erntemaschinentransporte der Firma Claas. In: IG Schienenverkehr e. V. (Hrsg.): Bahn-Report. Nr. 4/2008, 2008, ISSN 0178-4528, S. 10–13.
  • Manfred Baedeker, Ralf Lenge: Die Claas Mähdrescher-Story. Landwirtschaftsverlag, Münster 2001, ISBN 3-7843-3053-3.
  • Horst-Dieter Görg: Claas-Chronik. DLG Verlag, 2004, ISBN 3-7690-0633-X.
Commons: Claas – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikibooks: Traktorenlexikon: Claas – Weitere Informationen, insbesondere zu den einzelnen Traktormodellen
Wiktionary: Claas – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. 1 2 CLAAS Geschäftsbericht 2025. CLAAS KGaA mbH, 2025, abgerufen am 6. Juli 2026.
  2. ↑ Geschäftsbericht 2025. CLAAS KGaA mbH, 11. Dezember 2025, abgerufen am 20. August 2026.
  3. ↑ Das Claas-Jahrhundert (1): Vordenker und Ideengeber. Neue Westfälische, abgerufen am 11. Februar 2016.
  4. ↑ Archivlink (Memento vom 27. Juni 2013 im Internet Archive)
  5. ↑ Horst-Dieter Görg: Claas-Chronik. Dokumentation eines traditionsreichen Maschinenbauunternehmens seit 1913. DLG Verlag, Frankfurt 2004, ISBN 3-7690-0633-X, S. 28.
  6. ↑ Der Knoter. Abgerufen am 24. Juli 2025.
  7. ↑ 1913-1929: Mit einem Knoter fing alles an. Claas Webseite, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 11. Februar 2016; abgerufen am 11. Februar 2016.
  8. Eckhard Moeller: Zwischen Resistenz, Anpassung und Mitmachen /Harsewinkel während des Nationalsozialismus. In: Stadt Harsewinkel (Hrsg.): "...dann machen wir es allein." Beiträge zur Geschichte der Stadt Harsewinkel. Harsewinkel 1996.
    1. ↑ 359
  9. ↑ Schwieriges Kapitel: Firmen in der NS-Zeit. Die Glocke, abgerufen am 4. November 2013.
  10. Nina Brinzing, Mira Schlüter: Arbeit als Beute - Zwangsarbeit in Industrie und Landwirtschaft in der Zeit des Nationalsozialismus. (PDF) Abgerufen am 26. Januar 2023.
    1. ↑ 20
  11. ↑ Jennifer Kopietz, Kristina Löwen: Der Wiederbeginn des politischen Lebens 1945-1948. Archiviert vom Original; abgerufen am 26. Januar 2023.
  12. ↑ Jennifer Kopietz, Kristina Löwen: Harsewinkels Stunde Null? Wahlen 1946 und 1948. Abgerufen am 26. Januar 2023.
  13. ↑ Die Glocke: Claas steht für Tradition und Moderne. Abgerufen am 10. November 2022.
  14. ↑ CLAAS Fabrik in Chandigarh jetzt in vollem Betrieb (Memento vom 23. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)
  15. ↑ Claas fertigt Landmaschinen in Usbekistan. In: proplanta.de. 15. Juli 2010, abgerufen am 14. April 2025.
  16. ↑ Tobias Bensing: Claas wächst in China. In: profi.de. 2014, abgerufen am 14. April 2025.
  17. ↑ Gottfried Eikel: Neues Entwicklungszentrum für Claas. In: profi.de. 2017, abgerufen am 14. April 2025.
  18. ↑ Cord Leymann: Landtechnik-Pionier Helmut Claas ist gestorben. In: Land & Forst. 7. Januar 2021, abgerufen am 15. April 2025.
  19. ↑ Johannes Sill: Cathrina Claas-Mühlhäuser vertritt Gesellschafter. In: wir. 21. April 2020, abgerufen am 15. April 2025.
  20. ↑ Alfons Deter: Claas gibt hydrierte Pflanzenöle als Kraftstoff für Traktoren und Erntemaschinen frei. In: top agrar. 29. September 2023, abgerufen am 23. April 2025.
  21. ↑ Malte Sohst: Claas feiert 500.000 produzierte Mähdrescher. In: profi.de. Juni 2024, abgerufen am 23. April 2025.
  22. ↑ Thomas Göggerle: Claas verkauft Tochterunternehmen an japanischen Konzern. In: agrarheute.com. 1. Oktober 2024, abgerufen am 23. April 2025.
  23. ↑ Christian Fuchs, Claas Tatje: Landmaschinenhersteller Claas : Pflug und Trug. In: Die Zeit. 30. November 2022, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 9. Januar 2025]).
  24. ↑ Федеральный закон. Abgerufen am 9. Januar 2025.
  25. ↑ Viola VON CRAMON-TAUBADEL: Parliamentary question | Loopholes in the sanctions regime imposed on Russia and the case of CLAAS KGaA mbH | P-003914/2022 | European Parliament. Abgerufen am 9. Januar 2025 (englisch).
  26. ↑ Claas aus Harsewinkel setzt Produktion in Russland aus. 3. Juli 2022, abgerufen am 17. August 2026.
  27. ↑ Mähdrescher Claas Super (Typ 036). In: Museum Digital Agrageschichte. 10. März 2025, abgerufen am 24. März 2025.
  28. ↑ Albert Mößmer: Alles über Landmaschinen. GeraMond Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86245-541-6, S. 51.
  29. ↑ Sönke Morbach: Gezogener Klassiker. In: profi.de. 2019, abgerufen am 24. März 2025.
  30. ↑ Albert Mößmer: Alles über Landmaschinen. GeraMond Verlag, München, 2007, ISBN 978-3-86245-541-6, S. 53.
  31. ↑ Albert Mößmer: Alles über Landmaschinen. GeraMond Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86245-541-6, S. 54.
  32. ↑ Albert Mößmer: Alles über Landmaschinen. GeraMond Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86245-541-6, S. 55 ff.
  33. 1 2 Produkthistorie Claas-Mähdrescher zwischen 1971 und 1993, abgerufen am 5. November 2023.
  34. ↑ Mehr als 500.000 Erfolgsgeschichten: CLAAS feiert eine halbe Million Mähdrescher. Claas, 13. Juni 2024, abgerufen am 24. März 2025.
  35. ↑ Produktübersicht Claas Lexion, abgerufen am 5. November 2023.
  36. ↑ Manfred Baedecker, Ralf Lenge: Die Claas Mähdrescher Story. 2. Auflage. Landwirtschaftsverlag, Münster 2003, ISBN 3-7843-3053-3, S. 90 ff.
  37. ↑ Produkthistorie Claas-Mähdrescher ab 1996, abgerufen am 5. November 2023.
  38. ↑ Claas Mähdrescher Trion: Tucano wird zum Lexion für Jedermann, abgerufen am 5. November 2023.
  39. ↑ Ellen Hartmann: Mähdrescher-Neuheiten bei Claas: Trion löst Tucano ab. In: Land&Forst. 5. August 2021, abgerufen am 24. März 2025.
  40. ↑ Evion ist der neue kleine Schüttlerdrescher von Claas , abgerufen am 5. November 2023.
  41. 1 2 3 Oldtimer Traktor, VF Verlagsgesellschaft mbH, Ausgabe Juli 2023, ISSN 1862-1716, Seite 87 ff.
  42. ↑ Horst-Dieter Görg: Claas-Chronik. Dokumentation eines traditionsreichen Maschinenbauunternehmens seit 1913. DLG Verlag, Frankfurt 2004, ISBN 3-7690-0633-X, S. 116.
  43. ↑ Produktübersicht Claas Xerion 5000-4200, abgerufen am 5. November 2023.
  44. ↑ Produktübersicht Claas Xerion 12er-Serie, abgerufen am 5. November 2023.
  45. ↑ Joachim M. Köstnick: Die besten Traktoren aus aller Welt. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2023, ISBN 978-3-613-04615-3, Seite 22 ff.
  46. ↑ https://web.archive.org/web/20250110175001/https://www.claas.tw/company/discover-claas/tractor-factory-le-mans/the-story/renault-agriculture
  47. ↑ https://www.gima.fr/le-groupe/
  48. ↑ Baureihe Nectis von Claas. In: Landwirt. Abgerufen am 24. März 2025.
  49. ↑ Produktübersicht Claas Traktoren, abgerufen am 5. November 2023.
  50. ↑ Eva Eckinger: Auf Vorführtour mit dem neuen Claas Axion 960 Terra Trac. In: Agrar heute. 18. September 2020, abgerufen am 24. März 2025.
  51. 1 2 Home | CLAAS. Abgerufen am 26. Juni 2026 (englisch).
  52. ↑ Claas Arion 470: Mehr PS, mehr Hubkraft, weniger Abgase. 12. März 2021, abgerufen am 26. Juni 2026.
  53. ↑ Claas: Arion 500 und 600. 25. Juni 2012, abgerufen am 26. Juni 2026.
  54. ↑ Claas Axion 9.450: Sehr gut zugehört. 8. November 2025, abgerufen am 26. Juni 2026.
  55. ↑ Claas: Axion 960 mit 445 PS. In: profi. (profi.de [abgerufen am 26. Juni 2026]).
  56. ↑ Claas: Upgrade für den Xerion. 26. Oktober 2022, abgerufen am 26. Juni 2026.
  57. ↑ Making of: Claas Xerion 12. 19. Juli 2023, abgerufen am 26. Juni 2026.
  58. ↑ Startseite. Abgerufen am 26. Juni 2026 (deutsch).
  59. 1 2 Albert Mößmer: Alles über Landmaschinen. GeraMond Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86245-541-6, S. 57.
  60. 1 2 3 Produkthistorie Claas Feldhäcksler, abgerufen am 5. November 2023.
  61. ↑ Feldhäcksler. Claas, abgerufen am 24. März 2025.
  62. ↑ Produktübersicht Feldhäcksler bei Claas, abgerufen am 5. November 2023.
  63. ↑ Claas Ranger knackt 30.000 Betriebsstunden, abgerufen am 5. November 2023.
  64. ↑ Teleskoplader Claas Ranger 964 gegen Claas Scorpion 848 im Generationen-Vergleich, auf www.profi.de, abgerufen am 14. August 2025
  65. ↑ Claas-Geschäftsbericht 2000, abgerufen am 5. November 2023.
  66. ↑ Claas: Scorpion wechselt ab 2018 den Hersteller , abgerufen am 5. November 2023.
  67. ↑ Details zur neuen SCORPION Teleskoplader-Baureihe von Claas, abgerufen am 5. November 2023.
  68. ↑ Agritechnica: Claas enthüllt neue Rad- und Teleskoplader, abgerufen am 5. November 2023.
  69. ↑ Sinus-Baureihe bei Claas, abgerufen am 5. November 2023.
  70. ↑ Torion 738 T Sinus bei Claas, abgerufen am 5. November 2023.
  71. 1 2 3 Produkthistorie Claas Pressen, abgerufen am 5. November 2023.
  72. ↑ Produktübersicht Pressen bei Claas, abgerufen am 5. November 2023.
  73. ↑ Josef Schuhbauer: Die neue CLAAS VARIANT 500 – Mehr Vielfalt, mehr Ausstattung, mehr Performance. In: Moderner Landwirt. 11. August 2022, abgerufen am 24. März 2025.
  74. ↑ Firmenhistorie Claas 1969 bis 1988, abgerufen am 30. Oktober 2023.
  75. ↑ Albert Mößmer: Alles über Landmaschinen. GeraMond Verlag, München 2007, ISBN 978-3-86245-541-6, S. 58.
  76. ↑ Produktübersicht Futtererntemaschinen bei Claas, abgerufen am 30. Oktober 2023.
  77. ↑ Überrascht: Claas stellt Produktion von Ladewagen ein – Ende einer Ära, erschienen am 2. Mai 2022, abgerufen am 30. Oktober 2023.
  78. ↑ Übernahme Claas Ladewagen durch Fliegl Grünlandtechnik
  79. ↑ Eine subjektive Geschichte der Halmfutterernte, abgerufen am 5. November 2023.
  80. ↑ Was wurde eigentlich aus dem Selbstfahrmäher Cougar von Claas?, abgerufen am 5. November 2023.
  81. ↑ Leander Hoffmann: Für den Weg zum Mähdrescher und zurück: ein E-Bike von Claas? In: agrarheute.com. 29. Dezember 2023, abgerufen am 28. März 2025.
  82. ↑ Manfred Baedecker, Ralf Lenge: Die Claas Mähdrescher Story. 2. Auflage. Landwirtschaftsverlag, Münster 2003, ISBN 3-7843-3053-3, S. 21.
  83. ↑ Alfons Deter: Claas: Zwei neue Hallen für modernste Mähdrescherproduktion der Welt. In: top agrar. 14. November 2022, abgerufen am 23. April 2025.
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  115. ↑ Mareike Fangmann: Sieben Claas-Innovationen werden mit amerikanischem Award ausgezeichnet. In: Agrar Technik. 20. Dezember 2023, abgerufen am 16. Mai 2025.
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Koordinaten: 51° 57′ 42″ N, 8° 12′ 38″ O