Das Unternehmen entstand 1990, als leitende Angestellte von Deutz-Allis die nordamerikanischen Aktivitäten von Klöckner-Humboldt-Deutz mit der Landmaschinen-Marke Deutz-Fahr erwarben (Management-Buy-out). Es wurde dann umbenannt in Allis-Gleaner Corporation, kurz AGCO. Gleaner wurde die Marke für Mähdrescher, während die Produktlinie der Traktoren AGCO Tractors hieß. 1997 wurde mit Renault Agriculture zur Achsenherstellung das 50/50-Joint-Venture Gima gegründet, durch die Übernahme der Renault-Traktoren ist Claas heute AGCOs Kooperationspartner.[4][5]
1994 McConnell Tractors, Hersteller der Knicklenker-Traktoren von Massey Ferguson, entsprechende Traktoren wurde noch bis 2001 unter dem Markennamen AGCOSTAR verkauft
1996 Übernahme des Landmaschinenbereichs von Iochpe-Maxion, Lizenznehmer und Markeninhaber von Massey Ferguson für Südamerika
1996 übernahm AGCO von Linamar die Anteile an Portage Manufacturing und an der Western Combine Corporation in Kanada, die für Massey Ferguson Mähdrescher fertigten
2007 Joint Venture mit der Argo-Gruppe (je 50%) zur Führung der Laverda S.p.A., mit deren Tochterunternehmen Fella-Werke in Deutschland, sowie deren 50%igem Tochterunternehmen Gallignani in Italien
2010 Übernahme der Laverda S.p.A. (einschließlich Fella-Werke) zu 100 Prozent[7][8] und Sparex Holdings Ltd (Ersatzteile)[9]
2011 erwarb AGCO eine Beteiligung von 10% am finnischen Mähdrescher- und Forstmaschinenhersteller Sampo Rosenlew[10] und GSI Holding Corp. (Grain Storage)[9]
2011 Erwerb der GSI Holdings Corp., einen Hersteller von Getreidelager- und Eiweißanlagen[11]
2017 Übernahme der Grünerntetechnik von Lely mit den Standorten in Wolfenbüttel (Rundballenpressen) sowie Waldstetten (Ladewägen).[12]
2024 Joint Venture und Übernahme von ca. 80% mit PTx Trimble[14]
2024 Verkauf der Sparte Grain & Protein mit den Marken Automated Production (AP), Cimbria, Cumberland, GSI und Tecno an American Industrial Partners (AIP)[15]