Ceará hat mit einer Länge von 573km eine der längsten Küstenlinien Brasiliens, bei denen Dünen, Mangroven und die Restinga genannten Süßwasser-Lagunen vorherrschen. Daran schließt sich im Hinterland die Caatinga an, eine Halbwüste mit Dornbusch-Vegetation. Größter Fluss ist der Rio Jaguaribe mit mehr als 600 km Länge, dessen Einzugsgebiet mehr als die Hälfte das Staatsgebiets umfasst.
Die Gesamtfläche betrug Stand 2022 148.894,447km², die Bevölkerungsdichte lag 2022 bei 59 Ew./km².[2]
Der Bundesstaat beherbergt zwei Nationalparks. Besonders hervorzuheben ist dabei der Parque Nacional de Jericoacoara, der eine Fläche von 62,95km² aufweist. Er wurde am 23. September 2002 eingerichtet, um die einzigartigen Wanderdünenfelder von Jericoacoara und Cruz, sowie deren Fauna und Flora zu schützen.
Von der Hauptstadt Fortaleza liegt 351 Kilometer entfernt der mit 563Hektar kleinste Nationalpark Brasiliens, der Nationalpark Ubajara. Er wirkt wie eine grüne Insel in der Caatinga-Halbwüste. Die wichtigste Attraktion dieses Naturschutzgebiets ist eine Tropfsteinhöhle.
Im Jahr 1649 besetzten die Holländer die Küste und errichteten auf dem Gebiet des jetzigen Stadtzentrums von Fortaleza ein Fort namens Schoonenborch. Fünf Jahre später vertrieben die Portugiesen wiederum die Niederländer aus deren Niederländisch-Brasilien und errichteten eine steinerne Festung namens Fortaleza de Nossa Senhora.