Pacajus
| Município de Pacajus Pacajus | |||
|---|---|---|---|
Gemeindebibliothek von Pacajus | |||
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| Koordinaten | 4° 10′ S, 38° 27′ W | ||
| Symbole | |||
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| Gründung | 1890/1890/1935 (als Gemeinde) | ||
| Basisdaten | |||
| Staat | Brasilien | ||
| Bundesstaat | Ceará | ||
| ISO 3166-2 | BR-CE | ||
| Região intermediária | Fortaleza (seit 2017) | ||
| Região imediata | Fortaleza (seit 2017) | ||
| Metropolregion | Fortaleza | ||
| Höhe | 60 m | ||
| Klima | tropisches Klima | ||
| Fläche | 250,3 km² | ||
| Einwohner | 75.454 (2025[1]) | ||
| Dichte | 301,5 Ew./km² | ||
| Zeitzone | UTC−3 | ||
| Website | www.pacajus.ce.gov.br (brasilianisches Portugiesisch) | ||
| HDI | 0,720 (2010) | ||
Pacajus ist eine brasilianische Gemeinde im Bundesstaat Ceará im Nordosten des Landes. Sie gehört zur Metropolregion Fortaleza und liegt südlich der Hauptstadt Fortaleza. Die Einwohnerzahl wurde vom Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística (IBGE) im Jahr 2025 auf rund 75.000 geschätzt.[2]
Geografie und Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pacajus liegt im Großraum Fortaleza auf einer Höhe von etwa 60 Metern über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde befindet sich im Übergangsbereich zwischen Küstenregion und Hinterland.
Das Klima ist tropisch mit hohen Temperaturen und einer ausgeprägten Regenzeit. Die Durchschnittstemperaturen liegen meist zwischen 23 und 33 °C.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortschaft entstand Anfang des 18. Jahrhunderts jesuitische Missionsstation für die Paiacu-Indianer, welche jedoch später aus der Region umgesielt wurden. 1865 wurde ein simple Kirche errichtet. Der Ort war zuerst als Monte-Mor-o-Velho und später als Guarani bekannt.[4]
Am 9. September 1890 wurde die kleine Gemeinde offiziell als Vila de Guarani anerkannt. 1920 wurde die neu gegründete Gemeinde im Zuge einer Gebietsreform wieder aufgelöst und Aquiraz angegliedert. Am 26. September 1928 erlangte die Gemeinde ihren Gemeindestatus zurück, zur Freude der Einwohner. Diese Freude währte nur kurz – im Mai 1931 löste eine erneute politische Veränderung die Gemeinde abermals auf und gliederte sie dem benachbarten Pacatuba ein. 1935 wurde Guarani schließlich endgültig eine unabhängige Gemeinde. Am 30. Dezember 1943 wurde der alte Name Guarani offiziell durch Pacajus ersetzt.[4]
Der Bau der Fernstraße BR-116, die in der Nähe der Stadt verläuft, integrierte Pacajus in das nationale Straßennetz und erleichterte so den Warentransport und die Verbindung nach Fortaleza, sodass der Ort Teil der Metropolregion wurde.[4]
Demografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Einwohnerzahl wurde 2025 auf etwa 75.000 Personen geschätzt.[2] Die Bevölkerung ist überwiegend urban geprägt. Mehr als zwei Drittel der Einwohner gehört der Gruppe der Pardos (Farbige) an.[5]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1991 | 31.800 |
| 2000 | 44.070 |
| 2010 | 61.838 |
| 2022 | 70.983 |
| Volkszählungen | |
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wirtschaft von Pacajus ist stark industrialisiert und eng mit der Metropolregion Fortaleza verbunden. Zusammen mit Nachbargemeinde Horizonte bildet es den wichtigsten Industriekomplex in Ceará. Daneben spielt der Anbau von Cashewnüsse eine wichtige Rolle, was der Stadt den Beinamen „Land der Cashewnüsse“ verschafft.[4]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Pacajus gehört zum römisch-katholischen Erzbistum Fortaleza. Neben der katholischen Kirche sind auch protestantisch-freikirchliche Gemeinden vertreten.
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bekanntester Fußballverein der Gemeinde ist der Pacajus EC.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Pacajus – Panorama. IBGE, abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- 1 2 Pacajus – Panorama. In: IBGE. Abgerufen am 22. April 2026 (brasilianisches Portugiesisch).
- ↑ Pacajus Climate, Weather By Month. In: WeatherSpark. Abgerufen am 22. April 2026 (englisch).
- 1 2 3 4 O Município Dados do município
- ↑ City Population: Pacajus. Abgerufen am 22. April 2026.

