Blade Runner
| Film | |
| Titel | Der Blade Runner |
|---|---|
| Originaltitel | Blade Runner |
| Produktionsland | USA, Hongkong |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1982 |
| Länge | 118 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | The Ladd Company |
| Stab | |
| Regie | Ridley Scott |
| Drehbuch | |
| Produktion | Michael Deeley |
| Musik | Vangelis |
| Kamera | Jordan Cronenweth |
| Schnitt | Terry Rawlings |
| Besetzung | |
| |
| → Synchronisation | |
| Chronologie | |
Blade Runner [] ist ein am 25. Juni 1982 erschienener US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Ridley Scott. Romanvorlage ist Philip K. Dicks Träumen Androiden von elektrischen Schafen?, das später ebenfalls als „Blade Runner“ aufgelegt wurde. Der Film, der Elemente des Film noir übernimmt und eine Dystopie entwirft, war bei Kritik und Publikum zunächst kein Erfolg, entwickelte sich mit der Zeit aber zum Kultfilm. In den bundesdeutschen Kinos lief der Film ab dem 14. Oktober 1982 als Der Blade Runner.
Bedeutsam ist das einflussreiche visuelle Design, die detailreiche Ausstattung und die Filmmusik von Vangelis. Überdies bieten einige Themen des Films vielfältige philosophische Deutungsmöglichkeiten. Ridley Scotts Film eröffnete das Genre des Cyberpunk für das Kino und machte den Autor Philip K. Dick nach seinem Tod über die Science-Fiction-Fanszene hinaus berühmt.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Los Angeles im November 2019: Der Stadtmoloch ist durchtränkt von fortwährendem Regen. Er ist dekadent, düster, schmutzig, übervölkert und die Menschen sind allgegenwärtiger Werbung ausgesetzt. Tiere sind fast ausgestorben und es ist günstiger, die künstliche Kopie eines Tieres zu erwerben. Ein besseres Leben auf fernen Planeten wird versprochen, in Welten, die durch sogenannte „Replikanten“ erschlossen worden sind. Diese von der mächtigen Tyrell Corporation hergestellten künstlichen Menschen sind äußerlich nicht mehr von den natürlich geborenen Menschen zu unterscheiden, verfügen jedoch über weit größere physische Kräfte und entwickeln im Laufe der Zeit eigene Gefühle und Ambitionen. Da einige von ihnen auch über eine hohe Intelligenz verfügen, werden alle Replikanten mit einer auf vier Jahre begrenzten Lebensdauer ausgestattet, um sie nicht zu einer Bedrohung werden zu lassen.
Als einige Replikanten der hochentwickelten Serie Nexus-6 ein Raumschiff kapern, Menschen töten und auf die Erde fliehen, wird der ehemalige Blade Runner Rick Deckard eingeschaltet. Er soll die Replikanten „aus dem Verkehr ziehen“. Im Verlauf seiner Ermittlungen trifft Deckard die bei der Tyrell Corporation arbeitende Rachael und findet heraus, dass auch sie eine Replikantin ist. Sie selbst ist sich dessen aber nicht bewusst, da ihr künstliche Erinnerungen implantiert wurden. Deckard eröffnet ihr schonungslos diese Wahrheit, worauf sie verstört und verletzt reagiert. Deckard verliebt sich aber bald in sie und beginnt, an der Berechtigung seines Auftrags zu zweifeln, zumal Rachael ebenfalls auf die Todesliste der Polizei kommt. Unterdessen dringt der Replikant Roy Batty mit Hilfe des kranken und naiven Genetik-Designers J. F. Sebastian in das Gebäude der Tyrell Corporation ein. Er fordert von seinem „Schöpfer“ Tyrell Aufklärung über seine Herkunft und Lebensdauer. Als Roy begreift, dass selbst Tyrell sein Leben nicht verlängern kann, tötet er ihn und Sebastian.
Nachdem Deckard bereits eine Replikantin ausgeschaltet hat und ein weiterer Replikant von Rachael erschossen wurde, womit sie Deckard das Leben rettete, dringt dieser in Sebastians Wohnung vor, in der sich Roys Gefährtin Pris versteckt hält. Kurz nachdem er sie getötet hat, erscheint Roy und liefert sich mit Deckard einen dramatischen Zweikampf. Roy verhöhnt Deckard und scheint aufgrund seiner körperlichen Überlegenheit mit ihm zu spielen. Doch als Deckard flüchtet und dabei im strömenden Regen von einem Hochhausdach abrutscht, rettet Roy ihm in einem Akt der Humanität das Leben, kurz bevor seine eigene Zeit abgelaufen ist und er selbst sterben muss. Am Schluss flieht Deckard mit Rachael aus der Stadt.
Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Entstehungsgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hampton Fancher wollte seit 1975 Philip K. Dicks Buch Träumen Androiden von elektrischen Schafen? verfilmen. Sein Freund Brian Kelly konnte Dick 1977 die Rechte für eine Verfilmung abkaufen. Mit einem ersten Drehbuchentwurf von Fancher gewannen sie 1978 den Produzenten Michael Deeley für die Idee. Nach weiteren Drehbuchentwürfen konnte schließlich 1980 Ridley Scott, der gerade mit Alien einen Erfolg gehabt hatte, als Regisseur verpflichtet werden. In der Folgezeit arbeiteten Fancher und Scott an weiteren Entwürfen.
Den Titel Blade Runner entlieh der Film dem Titel des Buches The Bladerunner von Alan E. Nourse, das 1979 von William S. Burroughs in einen Filmentwurf umgearbeitet worden war, sonst aber keine Ähnlichkeit mit dem späteren Film hat – dort bezeichnet Blade Runner („Klingenschmuggler“) noch Schwarzhändler für medizinische Produkte. Scott und Fancher gefiel der Titel, und sie kauften ihn Nourse und Burroughs ab. Frühere geplante Titel waren Android und Dangerous Days („Gefährliche Tage“).
Weil sie sich über einige Punkte nicht einigen konnten, engagierte Scott David Peoples für eine weitere Umarbeitung des Drehbuchs. Schließlich stellte Scott aus mehreren früheren Entwürfen das endgültige Drehbuch zusammen.
Die Dreharbeiten begannen am 9. März 1981 in Los Angeles und Filmstudios in Burbank. Die Arbeiten wurden von Spannungen zwischen Regisseur, Schauspielern und Filmcrew sowie von finanziellen Problemen begleitet. Die lange Produktionszeit und damit einhergehende hohe Kosten wurden Scott angelastet.[3] Nachdem die ursprüngliche Produktionsfirma Filmways abgesprungen war, konnte Produzent Deeley von der Ladd Company, dem Hongkonger Produzenten Sir Run Run Shaw und Tandem Productions das nötige Geld bekommen. Als die Produktionskosten schließlich mit 28 Millionen Dollar das geplante Budget überschritten, fielen die Rechte an dem Film durch eine Vertragsklausel alleine an Tandem Productions, bestehend aus Bud Yorkin und dem Medienmogul Jerry Perenchio. Diese rechtliche Lage erschwerte 1992 das Zustandekommen des Director’s Cut und des neuen Director’s Cut ab 2000.
Rohfassungen des Films (Workprints) stießen in Testvorführungen Anfang März 1982 auf Kritik des Publikums. Die Geldgeber verlangten daraufhin Änderungen an dem Film. So wurden, gegen den Willen des Regisseurs, eine Reihe von Voiceover-Kommentaren (geschrieben von Roland Kibbee) sowie ein Happy End hinzugefügt. Für Letzteres wurde unbenutztes Filmmaterial aus Shining (Luftaufnahmen von Wäldern, vergleiche den Anfang von Shining) benutzt.[3] Die Voiceovers enthalten Hintergrundinformationen, welche die Filmhandlung verständlicher und stringenter machen sollen.
Ursprünglich sollte die Popsängerin Debbie Harry die weibliche Hauptrolle der Rachael übernehmen. Wegen vertraglicher Verpflichtungen mit ihrer Plattenfirma in Bezug auf eine Tournee mit ihrer Band Blondie musste Harry das Filmangebot ablehnen, was die Sängerin später als „größter Fehler meines Lebens“ bezeichnete.[4] Die Rolle ging stattdessen an die Schauspielerin Sean Young.
Synchronisation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es existieren drei Synchronfassungen des Films. Die erste wurde 1982 bei der Berliner Synchron Wenzel Lüdecke für die Kinofassung erstellt. Dialogbuch und Regie verantwortete Arne Elsholtz.[5] Für den 1992 angefertigten Director’s Cut wurde der Film neu synchronisiert, ebenfalls bei der Berliner Synchron. Buch und Dialogregie lagen nun in den Händen von Benjamin Völz.[6] Für den Final Cut (2007) ergänzte man die Synchronisation des Director’s Cut soweit möglich mit den Sprechern von 1992. Da Gerd Duwner und Bernd Schramm bereits gestorben waren, wurden die neuen Dialoge von Andreas Mannkopff bzw. Kaspar Eichel übernommen.
| Figur | Darsteller | Deutscher Sprecher | Deutscher Sprecher (1992/2007) |
|---|---|---|---|
| Rick Deckard | Harrison Ford | Wolfgang Pampel | |
| Roy Batty | Rutger Hauer | Thomas Danneberg | |
| Bryant | M. Emmet Walsh | Gerd Duwner Andreas Mannkopff (FC) | |
| Gaff | Edward James Olmos | Christian Brückner | Bernd Schramm Kaspar Eichel (FC) |
| J. F. Sebastian | William Sanderson | Joachim Tennstedt | Stefan Krause |
| Rachael | Sean Young | Jutta Speidel | Bettina Weiß |
| Tyrell | Joe Turkel | Jürgen Thormann | |
| Leon | Brion James | Michael Chevalier | Tilo Schmitz |
| Pris | Daryl Hannah | Joseline Gassen | Arianne Borbach |
| Zhora | Joanna Cassidy | Alexandra Lange | Heike Schroetter |
| Holden | Morgan Paull | Arne Elsholtz | Eberhard Prüter |
| FC – neue Szenen im Final Cut | |||
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 89 %[44] |
| Metacritic (Metascore) | 84/100[45] |
| Prädikat der FBW | besonders wertvoll[46] |
| AllMovie | |
| Lexikon des internationalen Films | |
| Roger Ebert | |
| They Shoot Pictures, Don’t They? | #39[49] |
Beim ersten Erscheinen 1982 war die Reaktion der Kritiker gemischt. Einerseits wurde der Film als ambitioniert gelobt. Durchweg hohe Anerkennung fanden das Szenenbild, nach den Entwürfen Scotts und Syd Meads realisiert von Lawrence G. Paull, und die Spezialeffekte, für die der Oscar-Preisträger Douglas Trumbull verantwortlich war. Vangelis’ Filmmusik wurde als wichtiger Beitrag zur elektronischen Musik ebenfalls hervorgehoben.[50] Wiederholt kritisiert wurde dagegen, dass die Entwicklung des Plots und der Charaktere hinter der formalen Gestaltung zurückbleiben:
„Überwältigt von den großartigen Sets und den auffallenden Bildern, ist die dünne Handlung […] streckenweise davon bedroht, ganz zu verschwinden.“
Einige Kritiker hielten den Film für zu lang, auch für langweilig.[52] Bekannte Rezensenten, die den Film für misslungen hielten, waren beispielsweise Pauline Kael und Roger Ebert.[48] Der Filmdienst lobte dagegen die „Ruhe und Stilisierung über weite Strecken des Films“ ebenso wie die „brillanten Szenerien des Verfalls“, kritisierte aber die Vernachlässigung von Handlungsführung und Charakterzeichnung.[46] Über die Voice-over-Kommentare gab es unterschiedliche Ansichten, das Happy End wurde von den meisten Kritikern als aufgesetzt und unpassend empfunden. So schrieb Der Spiegel, das „kitschige Happy End“ sei eine „falsch verstandene Konzession an die Riten des Kinos“,[26] und ein britischer Kritiker urteilte über das Ende sogar:
“[T]he hero’s voiceover and the ending feel as if they’ve strayed in from another movie.”
„Das Voice-over des Helden und das Ende wirken, als hätten sie sich aus einem anderen Film hierher verirrt.“
Viele Rezensenten wiesen auf die stilistischen Bezüge auf den Film noir hin, insbesondere erkannten „die Filmkritiker [in Deckard] scharenweise den Philip Marlowe des 21. Jahrhunderts“.[15]
Hellmuth Karasek bezeichnete den Film als „düstere Replik auf den Weltraumoptimismus von E. T.“, lobte „sein eindrucksvolles alptraumhaftes Zukunftsdesign“ und sah im Film durch dessen „überraschende, tiefsinnige Seiten“ einen weit überdurchschnittlichen Science-Fiction-Film.[54]
Von den mit Ausnahme Harrison Fords 1982 recht unbekannten Darstellern ist insbesondere Rutger Hauer gelobt worden, der es schaffe, beim Zuschauer Sympathie für eine Kampfmaschine zu wecken:
„[…] Hauer [reißt] den Film mit seiner seltsam bewegenden Rolle eines abtrünnigen arischen Replikanten, der blind für mehr Zeit kämpft, an sich.“
„Ein weiterer Grund, warum der Film seine Zuschauer dermaßen packte, ist die Darstellung des Roy von Rutger Hauer […] [A]m Ende des Films bereuen wir unseren Irrtum. Wir können Roys Handlungen verstehen […] Als Roy dann stirbt, leiden wir mit ihm.“
Auch Sean Young und Harrison Ford fanden bei der Mehrzahl der Kritiker Anerkennung. Teile des Publikums waren 1982 offenbar dadurch irritiert, dass Fords Rolle nicht den durch Star Wars und Indiana Jones geweckten Erwartungen entsprach. In diese Richtung äußerte sich auch Scott in einem Interview, als er davon sprach, dass die „Fans eines Stars vom Kaliber Harrison Fords […] ihren Helden [damals] nicht auf Frauen schießen sehen oder erleben [wollten], wie er verprügelt wird.“[55] Dass die Figur Deckard kein Held und keine Identifikationsfigur für das Publikum ist, wurde von Kritikern an beiden Versionen des Films bemängelt.
Der Director’s Cut von 1992 wurde anders als die erste Fassung überwiegend gelobt,[56] die Änderungen wurden begrüßt:
“In its earlier incarnation, the film was a flawed masterpiece; in Scott’s restored version, it is, quite simply, a masterpiece.”
„In seiner früheren Fassung war der Film ein Meisterwerk mit Fehlern; in Scotts restaurierter Fassung ist er einfach ein Meisterwerk.“
„[D]er Director’s Cut erweist sich nicht nur als die filmisch bessere Version, sondern auch als die einzig logische.“
Die hohe Anerkennung für den Director’s Cut ist dennoch erstaunlich, weil zumindest einige früher kritisierte Punkte dort nicht wesentlich verändert wurden. Offenbar sahen die Kritiker sie nicht mehr als so schwerwiegend an wie zehn Jahre zuvor; einige gaben auch zu, ihre Meinung geändert zu haben.[57] Einige blieben jedoch bei ihrer Kritik und verwiesen auf Elemente des Films, die sie immer noch oder ohne die Voice-overs noch mehr als verwirrend oder sinnlos empfanden. Es ist auf die polarisierende Wirkung des Films beim Publikum hingewiesen worden: viele fänden ihn sehr gut, viele aber auch sehr schlecht.
Auszeichnungen und Bestenlisten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film erhielt unter anderem die folgenden Auszeichnungen:
- 1982: Los Angeles Film Critics Association Award – Jordan Cronenweth (Bester Kameramann)
- 1983: 3 BAFTA Awards – Jordan Cronenweth (Bester Kameramann), Charles Knode und Michael Kaplan (Beste Kostümausstattung), Lawrence G. Paull (Bestes Szenenbild); 5 weitere Nominierungen
- 1983: Hugo Award für das beste Drehbuch (Best Dramatic Presentation)
- 1983: London Critics Circle Film Award – Sonderpreis für das visuelle Design an Lawrence G. Paull, Douglas Trumbull und Syd Mead
- 1993: Aufnahme in das National Film Registry
- 2017: Aufnahme in die Science Fiction Hall of Fame[58]
Daneben gab es zwei Nominierungen für den Oscar (Bestes Szenenbild und Beste visuelle Effekte) und eine Golden-Globe-Nominierung für die Musik von Vangelis. In vier Kategorien war Blade Runner für den Saturn Award nominiert, nämlich Bester Science-Fiction-Film, Beste Regie, Beste Spezialeffekte und Bester Nebendarsteller (Rutger Hauer); eine weitere Nominierung für den Saturn Award erhielt 1994 der Director’s Cut als Beste Veröffentlichung auf Video. Die Originalversion wurde 1983, der Director’s Cut 1993 beim Fantasporto Film Festival als Bester Film vorgeschlagen, Jordan Cronenweth erhielt 1982 eine Nominierung für die Beste Kameraführung von der British Society of Cinematographers.
Spätestens seit Mitte der 1990er taucht der Film in vielen der populären Bestenlisten (aus einem Genre, Jahrzehnt oder allgemein) auf.[59] 2003 erstellte die Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Filmschaffenden einen Filmkanon für die Arbeit an Schulen und nahm diesen Film in ihre Liste auf. Der Film wurde außerdem 2005 in die Time-Auswahl der besten 100 Filme von 1923 bis 2005 gewählt. Inzwischen zählt They Shoot Pictures, Don’t They? ihn zu den angesehensten Werken der Filmgeschichte.[49] Bei Publikumsbefragungen wird er ebenfalls häufig genannt. So setzen die Nutzer der Filmdatenbank IMDb Blade Runner auf Platz 199 ihrer Top 250 beliebtesten Filme.[60]
Fortsetzungen und Adaptionen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bücher
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]K. W. Jeter, ein Freund von Philip K. Dick, schrieb bisher drei Fortsetzungen. Die Rechteinhaber des Films erlaubten ihm, den Titel Blade Runner zu benutzen. Die Bücher tragen im Original die Titel:
- Blade Runner 2: The Edge of Human (erschienen 1995)
- Blade Runner 3: Replicant Night (1996)
- Blade Runner 4: Eye and Talon (2000)
Jeters Bücher sollen dabei eine Fortsetzung sowohl von Dicks Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? als auch des Films sein, was aufgrund der deutlichen Unterschiede zwischen diesen beiden schwierig ist. Um dennoch einen möglichst breiten Leserkreis zu erreichen, benutzt er eine, sowohl in Bezug auf den Film, als auch auf die Romanvorlage, einfachere Sprache und bedient sich des Kniffs, Handlung eher zu erklären, als sie darzustellen.
Auf Deutsch sind bisher die Bücher 2 und 3 erschienen, wobei der zweite Teil hier lediglich „Blade Runner II“ heißt, ohne den Zusatztitel. Er erschien im Heyne-Verlag. Der dritte Band ist im Doppelpack mit dem zweiten zusammen unter dem Titel Blade Runner: Die Rückkehr erschienen.
Film und Fernsehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Drehbuchautor David Webb Peoples schrieb nach Blade Runner auch Star Force Soldier (1998). Er platzierte dort einige Querverweise, sodass beide Filme in derselben fiktiven Welt spielen.[61]
- Nachdem Ende 2008 Vermutungen über eine mögliche Fortsetzung aufkamen, räumte John Glenn ein, dass er sich zusammen mit Bud Yorkin und Travis Wright bereits früher damit beschäftigt hätte. Glenn dementierte jedoch, noch involviert zu sein: „Travis und ich haben uns eigentlich vor Jahren als Schreibpartner getrennt.“[62] Travis Wright räumte später ein, dass zwar verschiedene Ansätze entwickelt aber nie weiterverfolgt wurden.[63] „John Glenn und ich wurden von 2003 bis 2005 bezahlt, um eine mögliche geheime Fortsetzung zu erkunden und schrieben mehrere BR-Fortsetzungsansätze zusammen mit Bud Yorkin. Wir schrieben nie ein Drehbuch.“[64]
- 2009 plante Ridley Scott zusammen mit seinem Sohn Luke und seinem Bruder Tony Scott die Produktion der Webserie Purefold. In Zusammenarbeit mit dem Studio Ag8 sollten Kurzgeschichten im Internet veröffentlicht werden, die zeitlich vor der Blade-Runner-Geschichte angesiedelt sind. Die Kurzfilme sollten unter der Creative-Commons-Lizenz BY-SA produziert werden. Das Projekt sah vor, dass die Benutzer maßgeblich Einfluss auf die Geschichten nehmen konnten. Weiterhin war angedacht, dass Hersteller das Projekt zur Produktplatzierung nutzen, um so die Finanzierung zu unterstützen. Da die Brüder Scott und das Produktionsstudio Ag8 jedoch nicht im Besitz der Rechte am Material von Phillip K. Dick waren, war ein direkter Bezug auf Blade Runner nicht möglich.[65][66] 2010 wurde bekannt, dass das Projekt aus finanziellen Gründen eingestellt werden musste.[67]
- 2017 erschien mit Blade Runner 2049 eine Fortsetzung zum Originalfilm.
- Zusätzlich entstanden 2017 mit 2036: Nexus Dawn, 2048: Nowhere to Run und Blade Runner Black Out 2022 drei Kurzfilme, die wichtige Ereignisse zwischen den beiden Kinofilmen abdecken. Letzteren inszenierte Shin’ichirō Watanabe als Anime, bei den anderen führte Luke Scott Regie.
- Von 2021 bis 2022 entstand die japanisch-amerikanische Anime-Webserie Blade Runner: Black Lotus als Co-Produktion von Adult Swim und Crunchyroll, wo auch eine deutsch untertitelte Fassung abrufbar ist.
- 2026 startet die Fernsehserie Blade Runner 2099 bei Amazon Prime Video. Sie spielt im Jahr 2099, also 50 Jahre nach Blade Runner 2049 und 80 Jahre nach Original.
Computerspiele
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Bereits 1985 wurde das Shoot ’em up Blade Runner der CRL Group für den Commodore 64, den ZX Spectrum und Amstrad CPC veröffentlicht. Da die Entwickler jedoch keine Lizenz für ein Film-Tie-in erhielten, basierte das Spiel nur auf dem gleichnamigen Soundtrack von Vangelis. Die Kritiken zum Spiel fielen negativ aus.
- 1997 veröffentlichte die Spielefirma Westwood Studios das offizielle PC-Spiel Blade Runner, dessen Handlung etwa zur gleichen Zeit spielt wie die des Films. Der Spieler übernimmt die Rolle des Blade Runners Ray McCoy und entscheidet, ob er einer Gruppe von Replikanten um ihren Anführer Clovis hilft oder diese „aus dem Verkehr zieht“. Je nachdem, wie er sich entscheidet und wer vom Computer zu Beginn als Replikant festgelegt wurde, gibt es zwölf unterschiedliche Endsequenzen, wobei das Gameplay aber dennoch recht linear ist. Mehrere Nebendarsteller des Films sprechen auch im Spiel ihre Rollen.
Hörspiel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1999 wurde vom Bayerischen Rundfunk eine dem zugrundeliegenden Roman näherliegende Hörspielfassung unter dem Titel BLADE RUNNER – Träumen Androiden? produziert.
Nachwirkung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Film war aus kommerzieller Sicht ein Fehlschlag, fand aber bald eine treue Fangemeinde und erlangte schließlich Kultstatus. Bereits Ende 1982 erschien das erste Blade-Runner-Fanzine. Die verschiedenen Video- und Laserdisc-Fassungen, die im Laufe der 1980er erschienen, erwiesen sich als sehr erfolgreich: Der Film wurde zu einem der am meisten verliehenen und verkauften Filme auf dem Videomarkt. Auch erschienen immer wieder neue Besprechungen, auch akademische Veröffentlichungen über Blade Runner, der so den Status eines Kultfilms gewann.[68]
Der Film gilt als atmosphärisch und visuell prägend für die später, ebenfalls in den 1980er Jahren, entstandene Literaturrichtung Cyberpunk. William Gibson hat erklärt, dass er seinen einflussreichen Roman Neuromancer schon begonnen hatte, als er Blade Runner sah. Auch ihn hatten die Heavy Metal-Comics inspiriert.[69] Bis heute ist der von Scott und Mead konzipierte Look des Films Vorbild für viele fantastische Werke. Oft genannt werden hier etwa die Filme Brazil, Terminator, Batman, RoboCop, Das fünfte Element, Strange Days und Matrix sowie die Fernsehserien Max Headroom und Total Recall 2070. Auch eine Reihe von Animes – etwa Akira, Bubblegum Crisis, Cowboy Bebop, Silent Möbius, Armitage III und Ghost in the Shell – und Computerspielen – etwa Snatcher oder Final Fantasy VII – im Umfeld des Cyberpunk-Genres ist von Blade Runner beeinflusst. Als direktes Remake kann die südkoreanische Produktion Natural City von Min Byung-chun aus dem Jahr 2003 gelten. Dieser Film greift nicht nur die Optik von Blade Runner auf, sondern übernimmt auch zum Großteil den Handlungsverlauf.
Das Thema der Menschlichkeit von Robotern und Androiden beziehungsweise der Unterscheidbarkeit zwischen Menschen und Humanoiden wird in vielen weiteren Filmen aufgegriffen, wie z. B. Aliens, A.I. – Künstliche Intelligenz, I, Robot und Der 200 Jahre Mann (wobei die zugrundeliegenden Erzählungen der beiden letztgenannten Filme älter als Dicks Werk sind). Blade Runner machte Philip K. Dick postum in Hollywood bekannt. Später gedrehte Filme, die Geschichten Dicks als Vorlage haben, sind etwa Die totale Erinnerung – Total Recall, Screamers, Minority Report, Paycheck – Die Abrechnung, A Scanner Darkly und Next.
Es gibt viele weitere Werke vor allem der Popkultur, die auf den Film Bezug nehmen. Darunter sind etwa Stücke der Gruppen Audioslave, Bomb the Bass, White Zombie und des Sängers Gary Numan. Das Video zu Tonight, Tonight, Tonight von Genesis ist den Szenen im Bradbury Building nachempfunden und wurde auch dort gedreht. Für das Cover ihres 1986 erschienenen Albums Somewhere in Time nahm auch die englische Heavy-Metal-Band Iron Maiden Anleihen bei Blade Runner, der sogar namentlich genannt wird. Die Band-Fotos für dieses Album entstanden in einer Art Fuhrpark, zu dem auch das Flugauto und das „normale“ Auto gehören, mit denen Deckard und Gaff unterwegs sind. In ihrem Song Time What Is Time vom 1992er Album Somewhere Far Beyond greift die deutsche Speed-Metal-Band Blind Guardian das Thema auf. Die britische Sängerin Kim Wilde veröffentlichte 1984 auf dem Album Teases & Dares ein Stück mit dem Namen Bladerunner und verwendete hierin auch einige kurze Soundsamples aus dem Kinofilm. Das 1996 erschienene Album Dead Cities der englischen Electronica-Band The Future Sound of London erzeugt durch Musik, Thematik und Cover-Artwork eine düster-endzeitliche Atmosphäre und zitiert dabei auch Blade Runner oder speziell seinen Film-Soundtrack. Im Stück My Kingdom wird ein Gesangssample aus Rachael’s Song verwendet. Der im Jahr 2015 erschienene Elektropop-Titel RM486 von Rose McGowan beginnt mit dem Monolog des sterbenden Roy Batty unterlegt mit an den Soundtrack angelehnter Melodik.
Der im Film erstmals erwähnte fiktive Ort Tannhäuser Tor hat in Science-Fiction-Kreisen weitere Verbreitung gefunden.
„The Replicants“ und „The Blade Runners“ waren Namen zweier Gruppen aus der Atari-ST-Demoszene.[70]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Philip K. Dick: Blade Runner. 2002, ISBN 3-453-21728-4 (siehe Träumen Androiden von elektrischen Schafen?)
Sekundärliteratur:
- Paul M. Sammon: Future Noir – The Making of Blade Runner. Orion Media, London 1996, ISBN 0-7528-0740-4. (Der Filmjournalist Sammon beobachtete schon die Dreharbeiten, stellte für dieses Buch weitere Recherchen an und interviewte viele Beteiligte. Das Buch ist aber nicht völlig fehlerfrei.)
- Scott Bukatman: Blade Runner (BFI Modern Classics). British Film Institute, London 1997, ISBN 0-85170-623-1.
- Judith B. Kerman (Hrsg.): Retrofitting Blade Runner. University of Wisconsin Press, 2. Auflage Madison 1997, ISBN 0-87972-510-9. (Etwa 20 Aufsätze über den Film und Dicks Buch, enthält auch eine kommentierte Bibliographie.)
- Frank Schnelle: Ridley Scott’s Blade Runner. Wiedleroither, Stuttgart 1997, ISBN 3-923990-06-5.
- Ronald M. Hahn, Volker Jansen: Die 100 besten Kultfilme von „Metropolis“ bis „Fargo“. Wilhelm Heyne, München 1998, ISBN 3-453-86073-X, S. 45–51.
- Stefan Jung: Zeitebenen in Ridley Scotts BLADE RUNNER, in: Enzyklopädie des Phantastischen Films, Teil III: Themen und Aspekte. Corian-Verlag, Meitingen 2012, ISBN 978-3-89048-497-6. (Thematisch übergreifender Essay, der filmische Motive der ‘Zeit’ genauer zu erörtern vermag; neben Einflüssen von Literatur und Architektur geht der Autor vor allem auf die Differenzierung zeitlicher Wahrnehmung ein – sowohl auf formaler Ebene innerhalb des Films, als auch aus Sicht eines sich zeitlich verändernden Publikums. Neben detaillierten Sequenz-Analysen, die lückenlos mit Timecodes belegt sind und alle fünf Versionen des Films berücksichtigen, finden auch eine Untersuchung des Begriffs der ‘Postmodernität’, die Einordnung des Films als ‘cult-canonical movie’ nach Bukatman, sowie sein Status als Vertreter des filmischen Cyberpunk Eingang. Mit ausführlicher Biblio- und Filmographie, zahlreichen Abbildungen und eigens konzipierter Zeitgrafik im Anhang.)
- Dietrich Neumann (Hrsg.): Filmarchitektur. Von Metropolis bis Blade Runner. Prestel, München und New York 1996, ISBN 978-3-7913-1656-7.
- Don Shay: Blade Runner: The Inside Story. Cinefex, Titan Books, London 2000, ISBN 1-84023-210-2.
- Johannes F. Sievert: Theoretische und filmanalytische Aspekte in Ridley Scotts Blade Runner. 2000, ISBN 3-930258-72-2.
Ausführliche Verzeichnisse von internationalen Kritiken und weiterer Literatur finden sich auch unten unter Weblinks sowie in:
- Michael Töteberg (Hrsg.): Metzler-Film-Lexikon. 2. Auflage. Metzler, Stuttgart 2005, ISBN 3-476-02068-1, S. 79.
- International Dictionary of Films and Filmmakers. Volume 1: Films. 2. Auflage. St. James Press, Chicago 1990, ISBN 1-55862-037-0, S. 113 f.
Dokumentation
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ZDF: Das Phänomen Blade Runner auf YouTube, 2020 (Regie: Boris Hars-Tschachotin; Laufzeit: 52 Minuten).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Allgemeines:
- Blade Runner bei IMDb
- Blade Runner ( vom 30. April 2017 im Internet Archive) im Dirk Jasper FilmLexikon
- Blade Runner in der Online-Filmdatenbank
- brmovie.com (umfangreiche englische Seite) mit der Blade Runner FAQ
- bladezone.com (umfangreiche englische Seite)
- Vergleich der Schnittfassungen Director’s Cut – Unrated Laserdisc, Director’s Cut – Final Cut von Der Blade Runner bei Schnittberichte.com
- Benjamin Maack: 30 Jahre „Blade Runner“: Legende mit Fehlstart auf einestages vom 25. Juni 2012
Kritiken:
- Siegfried König: Blade Runner – Retirement not Execution. In: filmzentrale.com. Archiviert vom am 5. Februar 2023 (umfangreiche Filmkritik, sowie Deutung der Symbolik).
- Umfangreiche Besprechung von Tim Dirks auf filmsite.org (englisch)
- Filmkritik, sowie ein Filmausschnitt von Roberto Mißbach auf kino-vorschau.com (deutsch)
Interviews:
- Interview mit Ridley Scott bei Spiegel Online
Essays:
- br-insight.com (englisch, enthält viele Analysen und Interpretationen des Films)
- 2019: Off-World (englisch, enthält einige Essays zum Film, ein nicht gedrucktes Kapitel aus Sammons Buch und umfangreiche Archive)
- Blade Runner and The Postmodern City – (englische Essay- und Linksammlung) ( vom 12. Juni 2010 im Internet Archive)
Drehbücher:
- „Multiscript“ (von Fans erstelltes, paralleles Skript zu Workprint, Originalversion und Director’s Cut; englisch, txt-Format)
- Drehbuchentwurf von Fancher, 24. Juli 1980 (englisch, txt-Format)
- Drehbuch von Fancher und Peoples, Version vom 23. Februar 1981 (englisch, txt-Format)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Freigabebescheinigung für Blade Runner – Final Cut. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 53391/V; abgerufen am 17. April 2026).
- ↑ Freigabebescheinigung für Blade Runner. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK-Nummer: 53391-b/DVD; abgerufen am 17. April 2026; US Theatrical Version, geschnitten).
- 1 2 B. Duke: Harrison Ford: The Films, Jefferson 2005, ISBN 0-7864-2016-2, S. 97 f.
- ↑ 3sat Kulturzeit, Fernsehsendung (38 Minuten) mit Moderatorin Ariane Binder, produziert von 3sat, ZDF, ORF, SRF, ARD. Mainz, 14. November 2019.
- ↑ Blade Runner. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 17. Oktober 2017.
- ↑ Blade Runner Director’s Cut. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 17. Oktober 2016.
- ↑ A. Stiller: The Music in Blade Runner in: Kerman, S. 196–201
- ↑ der perfekte Blade-Runner-Soundtrack, Stand: 6. Oktober 2007
- ↑ Interview mit dem Schauspieler Morgan Paull bei bladezone.com, vergleiche auch: Paul M. Sammon: Future Noir – The Making of Blade Runner. Orion Media, London 1996, S. 220
- ↑ B. Sherris in der Zeitschrift Videofax, Frühjahr 1988, S. 43, und H. Lightman / R. Patterson in der Zeitschrift American Cinematographer, Juli 1982, S. 720–725; nach Kerman S. 171
- ↑ M. C. Boyer: Cybercities, New York 1996, ISBN 1-56898-048-5, S. 112 ff.; R. Scott: Interviews, Jackson 2005, ISBN 1-57806-726-X, S. 50f.
- 1 2 3 Fabienne Will: Der Blade Runner. In: Thomas Koebner (Hrsg.): Filmgenres: Science Fiction. Reclam, Stuttgart 2003, ISBN 3-15-018401-0, S. 376–387.
- ↑ Band 1, 2. Auflage 1990, ISBN 1-55862-037-0, S. 114 f.
- 1 2 Berlin 1999, ISBN 3-89602-216-4, S. 33 f.
- 1 2 7. Auflage, München 1998, ISBN 3-453-86073-X, S. 49 f.
- ↑ Berlin 2005, ISBN 3-86505-160-X, S. 210
- 1 2 3 in: Metzler Film-Lexikon, 2. Auflage, Stuttgart 2005, ISBN 3-476-02068-1, S. 79
- ↑ M. C. Boyer: Cybercities. New York 1996, ISBN 1-56898-048-5
- ↑ Jason P. Vest: Future Imperfect. University of Nebraska Press, 2009, ISBN 978-0-8032-1860-4, S. 24.
- ↑ Rutger Hauer & Patrick Quinlan: All Those Moments: Stories of Heroes, Villains, Replicants and Blade Runners. HarperEntertainment, New York 2007, ISBN 978-0-06-113389-3.
- ↑ Laurence Raw: The Ridley Scott encyclopedia. 2009, ISBN 978-0-8108-6952-3, S. 159.
- ↑ N. Wheale: Recognizing a ’human-Thing’ in: ders.: The Postmodern Arts: An Introductory Reader, London 1995, ISBN 0-415-07776-1, S. 101–117
- ↑ zit. nach R. Hahn/V. Jansen: Heyne Lexikon des Science-Fiction-Films, München 1993, ISBN 3-453-06318-X, S. 100
- ↑ München 1996, ISBN 3-453-11512-0, S. 289
- ↑ Woodcock, B. (Hrsg.): The Selected Poems of William Blake, Ware 1994, Wordsworth Editions Limited, S. 244.
- 1 2 in: Der Spiegel Nr. 43/1982, S. 286
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- ↑ W. Kolb: Reconstructing the Director’s Cut in: Kerman, S. 294–302; Paul M. Sammon: Future Noir – The Making of Blade Runner. Orion Media, London 1996, S. 330–368
- ↑ Meldung von Reuters, 30. Mai 2006 (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
- ↑ Meldung bei areadvd
- ↑ Venice to unspool Blade Runner ( vom 23. September 2007 im Internet Archive)
- ↑ Der Blade Runner in der Online-Filmdatenbank
- ↑ Gegenüberstellung, siehe Unterschiede zwischen Buch und Film
- ↑ M. Casey: Do Androids Dream of Bladerunning?, S. 24 f.
- 1 2 J.J. Oleniacz: How & Why the Movie is Different ( vom 14. Juli 2006 im Internet Archive)
- 1 2 P. Meaney: Alienations in a Dystopia ( vom 26. August 2006 im Internet Archive)
- ↑ so Hardy, Strick und Will
- ↑ M. Casey: Do Androids Dream of Bladerunning?, S. 18 und 25.
- ↑ so Hahn/Jansen, Casey, Norman Spinrad im Magazin Starlog (November 1982)
- ↑ zu Dicks wechselnden Ansichten zum Film siehe Paul M. Sammon: Future Noir – The Making of Blade Runner. Orion Media, London 1996, S. 282–286 und passim; G. Rickman: Philip K. Dick on Blade Runner: „They Did Sight Stimulation On My Brain“ in: Kerman, S. 103–109; Interview mit Sammon bei brmovie.com; Brief von Dick an die Ladd Company, 11. Oktober 1981
- ↑ S. Bukatman: Blade Runner, S. 84f.; D. Desser: Race, Space and Class in: Kerman, S. 110–124
- ↑ Paul M. Sammon: Future Noir – The Making of Blade Runner. Orion Media, London 1996, S. 74
- ↑ Blade Runner. Abgerufen am 28. April 2023.
- ↑ Blade Runner. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 15. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 132 Kritiken).
- ↑ Blade Runner. In: Metacritic. Abgerufen am 15. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 15 Kritiken).
- 1 2 3 J. Schnelle in film-dienst, Oktober 1982 (vgl. retrospektive Kritik. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 21. November 2024.)
- ↑ Lucia Bozzola: Kritik zu Blade Runner ( vom 2. Juli 2017 im Internet Archive) bei AllMovie (englisch)
- 1 2 Roger Ebert: Review. 2. Juni 1982, abgerufen am 21. November 2024 (englisch).
- 1 2 The 1,000 Greatest Films (by Ranking). In: They Shoot Pictures, Don’t They? 2026, abgerufen am 8. Mai 2026 (englisch).
- ↑ RA: Vivid LIVE: Vangelis – Music From Blade Runner at Sydney Opera House, Sydney (2013). In: Resident Advisor. Abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
The Music Writers Collective. In: The Music Writers Collective. Abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
Alan McGee: Massive Attack, Vangelis and other replicants. In: the Guardian. Abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch).
Si Truss: 9 incredible synth film soundtracks. In: MusicRadar. Abgerufen am 12. Oktober 2017 (englisch). - 1 2 Königswinter 1998, ISBN 3-89365-601-4, S. 385.
- ↑ als Beispiel Chris Hicks in Desert News – Blade Runner – by Chris Hicks ( vom 21. Dezember 2008 im Internet Archive), weitere Beispiele werden unter Blade Runner Retrospective – Dr. John L. Flynn ( vom 4. August 2003 im Internet Archive) zitiert
- 1 2 in: Time Out Film Guide. London 2000, ISBN 0-14-028365-X
- ↑ H. Karasek: Mein Kino, München 1999, ISBN 3-453-14853-3, S. 479 ff.
- ↑ Interview mit dem Regisseur auf Spiegel ONLINE vom 19. Dezember 2007
- ↑ vgl. Blade Runner: The Final Cut bei Rotten Tomatoes (englisch)
- ↑ So etwa Siskel&Ebert laut IMDb Trivia for Blade Runner.
- ↑ Science Fiction Hall of Fame 2017. Abgerufen am 25. November 2017 (englisch).
- ↑ Zusammenstellung einiger Platzierungen unter http://www.brmovie.com/BR_Views.htm
- ↑ Top 250 Movies. In: IMDb. Amazon, abgerufen am 8. Mai 2026 (Wertung









). - ↑ Alex Billington: firstshowing.net: Writer Travis Wright Responds to Blade Runner 2 Backlash. 7. Oktober 2008, abgerufen am 28. Juni 2010 (englisch).
- ↑ Exclusive: Eagle Eye Co-Writers Working on Blade Runner 2 ( vom 11. Januar 2010 im Internet Archive): „Travis and I actually broke off as writing partners years ago.“
- ↑ Alex Billington: firstshowing.net: Writer Travis Wright Responds to Blade Runner 2 Backlash. 7. Oktober 2008, abgerufen am 28. Juni 2010 (englisch).
- ↑ Peter Sciretta: slashfilm.com: Exclusive: Screenwriter Travis Wright Responds to Blade Runner 2 Story. 6. Oktober 2008, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 28. Juni 2010; abgerufen am 28. Juni 2010.: „John Glenn and I were paid to explore a potential secret sequel from [20]03–[20]05 and wrote several BR sequel approaches working with Bud Yorkin. We never went to script.“
- ↑ Brad Stone: nytimes.com: Web Series Tied to ‘Blade Runner’ Is In the Works. 4. Juni 2009, abgerufen am 28. Juni 2010 (englisch).
- ↑ Purefold ( vom 18. August 2012 im Internet Archive), abgerufen am 12. Oktober 2017.
- ↑ Branded Blade Runner-inspired web series shelved ( vom 11. Januar 2012 im Internet Archive)
- ↑ Paul M. Sammon: Future Noir – The Making of Blade Runner. Orion Media, London 1996, S. 321–330
- ↑ Interview mit Gibson in der Zeitschrift Details, Oktober 1992, zitiert nach Blade Runner FAQ: Did Blade Runner influence cyberpunk? ( des vom 6. Dezember 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Historie der Demo-Gruppe „The Replicants“ http://replicants.free.fr/history.php, abgerufen am 22. August 2013.
- Film mit dem FBW-Prädikat „besonders wertvoll“
- Wikipedia:Gesprochener Artikel
- Wikipedia:Exzellent
- Blade Runner
- Ridley Scott
- Filmtitel 1982
- US-amerikanischer Film
- Hongkong-Film
- Science-Fiction-Film
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