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Bissen

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Bissen, vom Woberg her

Bissen (luxemburgisch Biissenⓘ/?) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Mersch.

Bissen liegt an der Attert im Kanton Mersch. Von der Gesamtfläche von 2.075 ha bestehen 586,93 ha aus Wald.

Zusammensetzung der Gemeinde

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Die Gemeinde Bissen besteht aus den Ortschaften:

Bissen
Wappen Karte
Wappen von Bissen Lage von Bissen im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg Luxemburg
Koordinaten: 49° 47′ N, 6° 4′ OKoordinaten: 49° 47′ 17″ N, 6° 4′ 4″ O
Kanton: Mersch
Einwohner: 3535 (1. Januar 2025)[1]
Fläche: 20,8 km²
Bevölkerungsdichte: 170,4 Einw./km²
Postleitzahl: 7703–7795
Gemeindenummer: 0402
Website: www.bissen.lu
Politik
Bürgermeister: David Viaggi (Är Leit)
Schöffen: Roger Saurfeld (Är Leit)
Cindy Barros Dinis (Är Leit)
Wahlsystem: Proporzwahl
Sitzverteilung im Gemeinderat:
8
3
8 3 
Insgesamt 11 Sitze
  • Är Leit: 8
  • CSV: 3
Regierende Fraktion: Är Leit
Opposition: CSV
deutscher Name luxemburgischer Name französischer Name
Bissen Biissen Bissen
Roost Rouscht Roost

Sie gehört folgenden Gemeindeverbänden an: SICONA-Centre, SIDEC, SIDEN, SIGI, SYVICOL.[2]

Die Existenz von Bissen wird durch ein Dokument aus dem Jahr 960 belegt, in dem die Unabhängigkeit der Pfarrei Mersch erwähnt wird. Somit konnte die Pfarrei im Jahre 1960 ihr tausendjähriges Bestehen feiern.

Bevölkerungsentwicklung

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Bissen: Einwohnerzahlen von 1821 bis 2025
Jahr  Einwohner
1821
  
782
1851
  
1.315
1871
  
1.377
1880
  
1.319
1890
  
1.312
1900
  
1.205
1910
  
1.154
1922
  
1.204
1930
  
1.165
1935
  
1.144
1947
  
1.096
1960
  
1.085
1970
  
1.323
1981
  
1.671
1990
  
1.754
2000
  
2.478
2010
  
2.750
2020
  
3.216
2025
  
3.535
Quelle(n): Institut national de la statistique et des études économiques (STATEC)[3]

Die Gemeinde Bissen wird von der Bürgerliste „Är Leit“ regiert, welche im Gemeinderat durch eine absolute Mehrheit vertreten ist.

Zur Kommunalwahl im Juni 2023 kandidierten zwei Listen, eine Parteiliste und eine Bürgerliste. Beide Listen schafften den Einzug in den Gemeinderat.

Wahlergebnis Gemeinderatswahl Bissen 2023
Partei Sitze: 11 Stimmenanteil Stimmenanteil
Är Leit 8 69,1 %
Gemeinderatswahl Bissen 2023
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
69,1 %
(+20,91 %p)
30,9 %
(−20,91 %p)
Är Leit
20182023
Chrëschtlech-Sozial Vollekspartei (CSV) 3 30,9 %

Gemeindeselbstverwaltung

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Der Gemeinderat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:[4]

  • David Viaggi, Bürgermeister
  • Roger Saurfeld, 1. Schöffe
  • Loïc Brune, 2. Schöffe
  • Kevin Englebert, Gemeinderat
  • Georges Lucius, Gemeinderat
  • Joseph Koecher, Gemeinderat
  • Béatrice Horsmans-Kabers, Gemeinderätin
  • Joe Geisen, Gemeinderat
  • Christian Hoscheid, Gemeinderat
  • Joëlle Kraus-Fagny, Gemeinderätin
  • Frank Clement, Gemeinderat
  • 1800–1815: Jean-Nicolas Knepper
  • 1815–1830: Nicolas Billig
  • 1830–1836: Antoine Pastoret
  • 1836–1843: Jean-Nicolas Brosius
  • 1844–1848: Jean-Nicolas Faber
  • 1848–1858: Nicolas Engel
  • 1859–1861: Pierre Souvignier
  • 1861–1866: Nicolas Engel
  • 1867–1869: Jean-Pierre Knepper
  • 1870–1881: Georges Glaesener
  • 1882–1908: Jean Souvignier
  • 1908–1910: Emile Souvignier
  • 1910–1940: Nicolas Sinner
  • 1940–1957: Jean Engel
  • 1958–1963: Charles Stoffel
  • 1964–1981: Joseph Wietor
  • 1982–1984: Guillaume Feith
  • 1985–1987: Mathias Schmitz
  • 1988–1999: Ernest Wendel
  • 1999–2000: Roger Schmit
  • 2000–2001: Arlette Schmit-Weber
  • 2001–2005: Camille Petry
  • 2005–2011: Aloyse Bauer
  • 2011–2019: Jos Schummer
  • seit 2019: David Viaggi

Söhne und Töchter der Stadt

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  • Sehenswert ist die Orgel der Pfarrkirche, die 1891 von den Gebrüdern Müller gebaut worden ist.
  • Verursacher und die Art und Weise der Beseitigung einer langjährigen illegalen Reifenmülldeponie nahe der Attert sind bis heute ungeklärt geblieben.[5]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Population by canton and municipality, citizenship and sex. Abgerufen am 5. Oktober 2025.
  2. ↑ Annuaire des Communes: Bissen.
  3. ↑ Population by canton and municipality – Bissen. In: STATEC. Abgerufen am 4. September 2026.
  4. ↑ Conseil communal. Archiviert vom Original am 12. Juli 2026; abgerufen am 12. Juli 2026 (französisch).
  5. ↑ „Skandal erster Güte“ Luxemburger Wort, abgerufen am 16. September 2021
  • Bissen seit eh und je Zwei Bände, von Victor Kalmes. Die Bücher wurden 2001 von der Gemeindeverwaltung veröffentlicht. Zur Realisierung beigetragen haben Jos Schummer und Arnold Weber.
Commons: Bissen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien