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Lintgen

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Lintgen (luxemburgisch Lëntgenⓘ/?) ist eine Gemeinde im Großherzogtum Luxemburg und gehört zum Kanton Mersch.

Westlich, einen Kilometer vom Ortskern entfernt, fließt die Alzette.

Zusammensetzung der Gemeinde

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Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften:

Lintgen
Wappen Karte
Wappen von Lintgen Lage von Lintgen im Großherzogtum Luxemburg
Basisdaten
Staat: Luxemburg Luxemburg
Koordinaten: 49° 43′ N, 6° 8′ OKoordinaten: 49° 43′ 18″ N, 6° 7′ 40″ O
Kanton: Mersch
Einwohner: 3483 (1. Januar 2025)[1]
Fläche: 15,3 km²
Bevölkerungsdichte: 228,4 Einw./km²
Gemeindenummer: 0407
Website: www.lintgen.lu
Politik
Bürgermeister: Louis Pinto (EBL)
Schöffen: Jeff Herr (EBL)

Jeannot Toisul (DP)

Wahlsystem: Proporzwahl
Sitzverteilung im Gemeinderat:
5
4
2
5 4 2 
Insgesamt 11 Sitze
  • EBL: 5
  • DNE: 4
  • DP: 2
Regierende Fraktion: EBL, DP
Opposition: DNE
deutscher Name luxemburgischer Name französischer Name
Gosseldingen Gousseldeng Gosseldange
Lintgen Lëntgen Lintgen
Prettingen Pretten Prettingen

Folgende Siedlungen und Höfe (Lieu-dit) gehören ebenfalls zur Gemeinde:

deutscher Name luxemburgischer Name französischer Name
Kléck Kléck Kléck
Plankenhof Plankenhaff Plankenhof
Schleif Schleef Schleif

In Lintgen befindet sich der Stützpunkt der Protection Civile, des luxemburgischen Katastrophenschutzes.

Eine „Keltengrotte“ erinnert an die Besiedlung durch diesen Stamm. Die Römer hinterließen in der Gemarkung „Kasselt“ ein Gefäß mit 560 Münzen aus der Zeit des Kaisers Postumus (um 260 n. Chr.). Luxemburger Historiker meinen, dass König Zwentibold im Jahr 896 dem Maximinskloster in Trier Güter in Lindiche geschenkt hat (https.lintgen.lu, nicht in Regesta Imperii, nicht in Regnum Francorum online). Es ging damals um die Stiftung einer Pfarrei. Dann schweigen die Berichte für lange Zeit. Urkundlich gesichert ist, dass im Jahr 1320 Lintgen immer noch Lindiche hieß, und zwar in einem „Schöffenweistum“; der Meier Ludwig und seine Schöffen bekennen, dass Lindiche immer noch dem Kloster St. Maximin in Trier gehört (Archives de l’Abbé Henri VII., 732).

Bevölkerungsentwicklung

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Lintgen: Einwohnerzahlen von 1821 bis 2025
Jahr  Einwohner
1821
  
1.097
1851
  
1.410
1871
  
1.381
1880
  
1.277
1890
  
1.067
1900
  
1.036
1910
  
1.043
1922
  
1.078
1930
  
1.333
1935
  
1.322
1947
  
1.303
1960
  
1.365
1970
  
1.532
1981
  
1.616
1990
  
1.790
2000
  
2.166
2010
  
2.483
2020
  
3.155
2025
  
3.483
Quelle(n): Institut national de la statistique et des études économiques (STATEC)[2]

Lintgen besitzt einen Bahnhof an der „Nordbahn“ Luxembourg – Ettelbrück – Gouvy – Liège, an dem stündlich CFL-Triebwagen des Nahverkehrs halten. Die zweistündlich verkehrenden IC-Züge der Linie Luxembourg – Liège – Liers halten erst in Mersch.

Zu den Kommunalwahlen im Juni 2023 wechselte die Gemeinde Lintgen zum ersten Mal von der Majorzwahl zur Proporzwahl, weil die Schwelle von 3'000 Einwohnern überschritten wurde.

Zur Gemeindewahl 2023 stellten sich drei Listen zur Wahl, zwei Bürgerlisten und eine Parteiliste. Von diesen kandidierenden Listen schafften alle drei den Einzug in den Gemeinderat.[3]

Wahlergebnis Gemeindewahlen Lintgen 2023
Partei Sitze: 11 Stimmenanteil Stimmenanteil
Engagéiert Bierger Lëntgen (EBL) 5 43,84 %
Gemeinderatswahl Dippach 2023
 %
50
40
30
20
10
0
43,84 %
35,73 %
20,43 %
EBL
DNE
Di Nei Ekipp (DNE) 4 35,73 %
Demokratesch Partei (DP) 2 20,43 %

Persönlichkeiten

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  • Johann Philipp Bettendorff (1625–1698), römisch-katholischer Theologe, Missionar, Chronist und Maler im kolonialen Brasilien
  • Carlo Meintz (1933–2018), Lehrer und Politiker, Bürgermeister und Mitglied des Europäischen Parlaments

Einzelnachweise

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  1. ↑ Population by canton and municipality, citizenship and sex. Abgerufen am 5. Oktober 2025.
  2. ↑ Population by canton and municipality – Lintgen. In: STATEC. Abgerufen am 7. September 2026.
  3. ↑ Lintgen. Abgerufen am 4. Juli 2023 (französisch).
Commons: Lintgen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien