Kudrinka liegt zwei Kilometer südwestlich von Kaschtanowka(Mollehnen) und ist über eine Stichstraße von der russischen Fernstraße A 191 (ehemalige deutsche Reichsstraße 128) aus zu erreichen. Die Oblasthauptstadt Kaliningrad(Königsberg) liegt 15 Kilometer entfernt, und bis zur Kreisstadt Selenogradsk(Cranz) sind es elf Kilometer. Die nächste Bahnstation ist Kaschtanowka und liegt an der Bahnstrecke Kaliningrad–Selenogradsk–Pionerski(Königsberg–Cranz–Neukuhren).
In dem kleinen bis 1946 Backeln[2] genannten Gutsdorf lebten im Jahre 1910 90 Einwohner[3]. Ursprünglich dem AmtsbezirkSchugsten[4] (heute russisch: Berjosowka) im Landkreis Fischhausen zugehörig, wurde der Ort am 30. September 1928 in den Amtsbezirk Rudau[5] (heute russisch: Melnikowo) umgegliedert, als nämlich Backeln seine Eigenständigkeit verlor und in die Gemeinde Rudau eingemeindet wurde. Bis 1939 zum Landkreis Fischhausen zugehörig, war Backeln dann bis 1945 in den Landkreis Samland im Regierungsbezirk Königsberg der preußischenProvinz Ostpreußen eingegliedert.
↑Таблица 1.10 «Численность населения городских округов, муниципальных районов, муниципальных округов, городских и сельских поселений, городских населенных пунктов, сельских населенных пунктов» Программы итогов Всероссийской переписи населения 2020 года, утвержденной приказом Росстата от 28 декабря 2021г. № 963, с данными о численности постоянного населения каждого населенного пункта Калининградской области. (Tabelle 1.10 „Bevölkerungsanzahl der Stadtkreise, munizipalen Rajons, Munizipalkreise, städtischen und ländlichen Siedlungen [insgesamt], städtischen Orte, ländlichen Orte“ der Ergebnisse der Allrussischen Volkszählung von 2020 [vollzogen am 1. Oktober 2021], genehmigt durch die Verordnung von Rosstat vom 28. Dezember 2021, Nr. 963, mit Angaben zur Zahl der Wohnbevölkerung jedes Ortes der Oblast Kaliningrad.)
↑Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 17 ноября 1947 г. «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte der Oblast Kaliningrad" vom 17. November 1947)