Bombardier Traxx

Bombardier Traxx, Eigenschreibweise TRAXX, ist eine von Adtranz entwickelte Plattform für elektrische und dieselelektrische Lokomotiven für den Einsatz in Europa. Seit der Übernahme von Bombardier Transportation durch Alstom wird die Plattform unter den Marken Traxx Universal für die Güterzuglokomotiven und Traxx Passenger für Personenzuglokomotiven weitergeführt. Nach Angaben des Herstellers wurden zwischen 2004 und 2024 die Anzahl von 2450[1] Lokomotiven verkauft, die in 20 Ländern zugelassen[2] sind. Die größte Traxx-Flotte besitzt die Deutsche Bahn mit über 800 Lokomotiven.
Name und Bezeichnungssystem
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Name Traxx steht für Transnational Railway Applications with extreme flexibility (deutsch Grenzüberschreitende Bahnanwendungen mit extremer Flexibilität).[3] TRAXX ist eine seit 2004 eingetragene Wortmarke,[4] die Wortmarken TRAXX Universal[5] und TRAXX Passenger[6] wurden im Juni 2023 zur Eintragung eingereicht.
Der Hersteller benennt die unterschiedlichen Varianten nach folgendem Schema:
- Verwendung: Freight (Güterverkehr), Heavy Haul (Schwerlast), Passenger (Personenverkehr), Speed (Hochgeschwindigkeitsverkehr),
- Ursprünglich Geschwindigkeit in km/h, später abgewandelt: 140 steht für Lokomotiven mit Tatzlagerantrieb, 160 für Lokomotiven mit Hohlwellenantrieb.
- Antriebsart: AC Wechselstrom, DC Gleichstrom, MS Mehrsystem, DE Dieselelektrisch, ME Multi-Engine (dieselelektrisch mit mehreren Dieselmotoren)
- Generation: 1, 2, 3, Evolution (Weiterentwicklung)
- Variante: P Triebkopf (Powerhead), LM Dieselhilfsmotor (Last Mile)
Gebaute Versionen:
| Bahngesellschaft | Land | Baureihe | Bezeichnung |
|---|---|---|---|
| DB Fernverkehr, DB Cargo, DB Regio, metronom und weitere Privatbahnen |
Deutschland | 145 | |
| 146.0 | |||
| 146.1 | Traxx P160 AC1 | ||
| 146.2/.3 | Traxx P160 AC2 | ||
| 146.5 | Traxx P160 AC2 | ||
| 147 | Traxx P160 AC3 | ||
| 185.0/.1 | Traxx F140 AC1 | ||
| 185.2 | Traxx F140 AC2 | ||
| 186 | Traxx F140 MS(2E) | ||
| 187 | Traxx F140 AC3 Traxx F160 AC3 | ||
| 188 | Traxx F160 MS3 | ||
| 245 | Traxx P160 DE ME | ||
| 246 | Traxx P160 DE | ||
| 285 | Traxx F140 DE | ||
| metrans | 386 | Traxx F140 MS(2E) | |
| SBB Cargo | Schweiz | Re 481 | |
| Re 482 | Traxx F140 AC1 Traxx F140 AC2 | ||
| Re 484 | Traxx F140 MS2 | ||
| BLS Cargo | Re 485 | Traxx F140 AC1 | |
| Re 486 | Traxx F140 MS(2E) | ||
| 187 | Traxx F160 AC3[7] | ||
| Swiss Rail Traffic | Rem 487 | Traxx F160 AC3 LM[8] | |
| CFL | Luxemburg | 4000 | Traxx P140 AC1 |
| Trenitalia | Italien | E 483 | Traxx F140 DC |
| E 494 | Traxx F140 DC3 | ||
| Hector Rail | Schweden | 241 | Traxx F140 AC2 |
| Green Cargo | Re | Traxx F140 AC2 | |
| Renfe | Spanien | 253 | Traxx F140 DC |
| PKP, Przewozy Regionalne | Polen | EU43 | Traxx F140 MS(2E) |
| ČD Cargo | Tschechien | 388 | Traxx F160 MS3[9] |
| MÁV | Ungarn | 480 | Traxx P160 AC2 |
| CargoNet | Norwegen | CE 119 (El 19) | Traxx[10] |
Traxx-Vorläufer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| 145/146.0 | ||||
|---|---|---|---|---|
Eine 145-Doppeltraktion bei der Durchfahrt durch Paulinenaue | ||||
| Nummerierung: |
| |||
| Hersteller: | ADtranz, Bombardier Transportation | |||
| Baujahr(e): | 1997–2002[11] | |||
| Achsfolge: | Bo’Bo’ | |||
| Länge über Puffer: | 18 900 mm | |||
| Breite: | 2978 mm | |||
| Höhe: | 4385 mm | |||
| Drehzapfenabstand: | 10 400 mm | |||
| Dienstmasse: | 80,0/82,0(1) t | |||
| Radsatzfahrmasse: | 20,0/20,5(1) t | |||
| Höchstgeschwindigkeit: | 140/160(1) km/h | |||
| Stundenleistung: | 4200 kW | |||
| Dauerleistung: | 4200 kW | |||
| Leistungskennziffer: | 52,5/51,2(1) kW/t | |||
| Anfahrzugkraft: | 300 kN | |||
| Stromsystem: | 15 kV, 16,7 Hz ~ | |||
| Fahrmotoren: | 4 BAZu 8871/4i | |||
| Antrieb: | Tatzlager/Hohlwelle(1) | |||
| Bremse: | bremsrechnergesteuerte elektrische Bremse, Druckluftbremse | |||
| Zugbeeinflussung: | PZB, LZB | |||
| (1) Baureihe 146 Regionalverkehr | ||||
| Bezeichnung | NVR-Nummern |
|---|---|
| 145 001–080 | 91 80 6 145 001–080 |
| 145-CL 001–002 | 91 80 6 145 081–082 |
| Re 481 001–006 | 91 80 6 145 083–088 |
| 145-CL 011–015 | 91 80 6 145 089–093 |
| 145-CL 003–005 | 91 80 6 145 094–096 |
| 145-CL 201–206 | 91 80 6 145 097–102 |
| 145-CL 031 | 91 80 6 145 103 |
Zwischen 1997 und 2001 wurden insgesamt 103 Lokomotiven dieses Typs gebaut. Mit Einführung der NVR-Nummern erhielten die 23 „privaten“ Lokomotiven Ordnungsnummern, die an die der DB-Lokomotiven anschließen.
Hinter 15 der „privaten“ 145-CL standen vier Leasinggesellschaften, die teilweise mehrfach ihre Bezeichnung geändert haben:
- Hannover Mobilien Leasing:
001, 002 - Deutsche Leasing, an Captrain Deutschland (CTD) verkauft:
003, 004 - Locomotion Capital (LC), ab 2003 Angel Trains Cargo (ATC), seit 2010 Alpha Trains (ATL):
005, 031, 201–204 - Porterbrook Leasing Company, ab 2004 CBRail Leasing, ab 2010 Ascendos Rail Leasing, seit 2016 Beacon Rail Leasing (BRLL):
011–015
Ein auffälliges Merkmal der Lokomotiven der Reihe 145 ist das glatte Dach, auf dem sich nur die Stromabnehmer befinden. Diese zeigen mit den Kniegelenken nach innen. Die sonst üblichen Dachleitungen liegen innerhalb des Wagenkastens.
Baureihe 146.0
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Zwischenzeitlich war DB Regio zu der Erkenntnis gelangt, dass man im Nahverkehr trotz aller Umstellungsbemühungen auf Triebwagen moderne, schnelllaufende Elektrolokomotiven für den Einsatz vor Doppelstockzügen bis 160 km/h benötigte. Die Lokomotiven 145 018 und 019 wurden daher Ende 1999 mit einem Nahverkehrspaket, bestehend aus Zugzielanzeigern im linken Frontfenster und zeitmultiplexer Wendezugsteuerung, ausgerüstet und an DB Regio in Ludwigshafen am Rhein vermietet. Da sie sich in diesen Diensten bewährten, wurden aus Anlass der Expo 2000 die 145 031 bis 050 ebenfalls nahverkehrstauglich gemacht und während der Weltausstellung im Raum Hannover eingesetzt. Diese Nahverkehrs-145er durften mit Ausnahmegenehmigungen 160 km/h fahren. Anschließend kamen sie in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz, bis sie durch die Baureihe 146.0 ersetzt wurden.
Diese umgerüsteten 145er konnten trotzdem nur ein Provisorium sein, daher gab DB Regio beim Hersteller Bombardier eine spezielle Variante der Baureihe 145 für den Nahverkehr in Auftrag, die als Baureihe 146 eingereiht wurde. Wesentlichste Unterschiede zu den Lokomotiven der Reihe 145 sind der für 160 km/h zugelassene, abgefederte Hohlwellen- anstelle des Tatzlagerantriebes und der Zugzielanzeiger oberhalb der Frontfenster über deren gesamte Breite. Die Beschaffung der ersten Serie erfolgte mit finanzieller Unterstützung der späteren Einsatzländer Rheinland-Pfalz bzw. Nordrhein-Westfalen.
In den Jahren 2001 bis 2002 wurden insgesamt 31 Lokomotiven an DB Regio geliefert. Die ersten sieben Fahrzeuge (146 001–007) wurden dabei dem Bh Ludwigshafen (Rhein), die übrigen 24 (146 008–031) zunächst dem Bh Dortmund zugeordnet. Mit der Ablieferung der 146 031 am 26. August 2002 endete die Serienproduktion der Baureihen 145 und 146 in Kassel.[14] Im Februar 2004 wurde dann die Lokomotiven 146 008 bis einschließlich 015 zum Werk Köln-Deutzerfeld umbeheimatet. Anders als in Nordrhein-Westfalen, wo sich die Baureihe 146.0 rasch zum unverzichtbaren Rückgrat im schnellen und schweren Regionalverkehr entwickelte, mussten sich die rheinland-pfälzischen Maschinen zunehmend mit einer Nischenfunktion auf den immer mehr von Triebzügen der Baureihe 425 beherrschten Regionalbahn-Verbindungen im Rhein-Neckar-Dreieck begnügen. Anfang 2006 häuften sich in Baden-Württemberg die Proteste von Bahnkunden über den 425-Einsatz insbesondere auf langen Zugverbindungen wie etwa von Stuttgart nach Singen (Hohentwiel). Somit kam es in der Folge zu einer „Tauschaktion“ zwischen dem Verkehrsbetrieb Württemberg, dem VU Rhein-Neckar und DB Regio NRW: Ersterer gab seine gesamte Flotte an Triebzügen der Baureihe 425.1 nach Rheinland-Pfalz ab. Im Gegenzug wurden vormals in Ludwigshafen am Rhein stationierte Doppelstockwagen nach Stuttgart umbeheimatet. Weiterhin wurden die durch den Zugang der Plochinger 425.1 bzw. Abgang der Doppelstockwagen überflüssig gewordenen 146 001 bis 007 nach Dortmund abgegeben. Später erhielt der Regionalverkehr Württemberg eine Nachlieferung über fünf Lokomotiven der Baureihe 146.2 (146 223–227). Seit dem 20. März 2006 waren somit alle 31 Fahrzeuge der Baureihe 146.0 in Nordrhein-Westfalen stationiert, bis diese 2015 nach Dresden, Frankfurt und Magdeburg abgegeben wurden, nachdem bei DB Regio AG, Region NRW fabrikneue Lokomotiven der Baureihe 146.3 eintrafen.

Um auch bei einer Verlängerung der Züge einiger NRW-Regionalexpress-Linien mit einem weiteren Doppelstockwagen die gewohnten Fahrzeiten weiterhin einhalten zu können, wurde vom Hersteller Bombardier ab Herbst 2010 ein leistungssteigernder Umbau aller Maschinen der Baureihe 146.0 durchgeführt.[15] Die Lokomotiven hatten danach theoretisch eine Dauerleistung von 5,6 MW. Da dieser Umbau eine neue Zulassung erforderlich macht und das Eisenbahn-Bundesamt diese nicht erteilt hat, sind die Fahrzeuge weiterhin gedrosselt mit der alten Leistung unterwegs. Anders als bei den Lokomotiven der Baureihe 185 war die Leistungssteigerung nicht allein durch eine Softwareänderung erreichbar, sondern erforderte Umbauten der Lüfteranlage und der Traktionsstromumrichter.
Beheimatung (Baureihe 146.0)[16]:
- 146 001: Aachen
- 146 002: Aachen
- 146 003: Aachen
- 146 004: Aachen
- 146 005: Aachen
- 146 006: Aachen
- 146 007: Dresden-Altstadt
- 146 008: Magdeburg-Buckau
- 146 009: Magdeburg-Buckau
- 146 010: Dresden-Altstadt
- 146 011: Magdeburg-Buckau
- 146 012: Magdeburg-Buckau
- 146 013: Dresden-Altstadt
- 146 014: Dresden-Altstadt
- 146 015: Magdeburg-Buckau
- 146 016: Dresden-Altstadt
- 146 017: Dresden-Altstadt
- 146 018: Magdeburg-Buckau
- 146 019: Magdeburg-Buckau
- 146 020: Magdeburg-Buckau
- 146 021: Dresden-Altstadt
- 146 022: Magdeburg-Buckau
- 146 023: Magdeburg-Buckau
- 146 024: Magdeburg-Buckau
- 146 025: Dresden-Altstadt
- 146 026: Magdeburg-Buckau
- 146 027: Magdeburg-Buckau
- 146 028: Magdeburg-Buckau
- 146 029: Magdeburg-Buckau
- 146 030: Magdeburg-Buckau
- 146 031: Magdeburg-Buckau
Einsatzstrecke Bw Aachen:
RE9 „Rhein-Sieg-Express“; Aachen – Eschweiler – Düren – Horrem – Köln – Siegburg/Bonn – Betzdorf – Siegen
Einsatzstrecken Bw Magdeburg-Buckau:
RE20 Schönebeck-Bad Salzelmen – Schönebeck Süd – Schönebeck – Schönebeck-Frohse – Magdeburg Südost – Magdeburg-Salbke – Magdeburg SKET Industriepark – Magdeburg-Buckau – Magdeburg Hasselbachplatz – Magdeburg Hbf – Magdeburg-Neustadt – Magdeburg-Eichenweiler – Magdeburg-Rothensee – Wolmirstedt – Zielitz Ort – Tangerhütte – Stendal Hbf – Steinfeld – Kläden – Hohenwulsch – Brunau-Packebusch – Fleetmark – Pretzier – Salzwedel – Schnega – Soltendieck – Wieren – Stederdorf – Uelzen
RE30 Magdeburg Hbf – Magdeburg-Buckau – Magdeburg Südost – Schönebeck – Schönebeck-Felgeleben – Gnadau – Calbe (Saale) Ost – Sachsendorf – Wulfen – Köthen – Arensdorf – Weißandt-Gölzau – Stumsdorf – Niemberg – Zöberitz – Halle Hbf
RB40 Burg – Möser – Gerwisch – Biederitz – Magdeburg Herrenkrug – Magdeburg-Neustadt – Magdeburg Hbf – Magdeburg-Sudenburg – Niederndodeleben – Wellen – Ochtmersleben – Dreileben-Drackenstedt – Ovelgünne – Eilsleben – Wefensleben – Marienborn – Helmstedt – Frellstedt – Königslutter – Schandelah – Weddel – Braunschweig Hbf
Einsatzstrecke Bw Dresden-Altstadt:
S1 Meißen-Triebischtal – Coswig – Radebeul Ost – Dresden-Neustadt – Dresden Hbf – Dresden-Zschachwitz – Heidenau – Pirna – Bad Schandau (– Schöna)
RE50 Leipzig Hbf – Borsdorf – Wurzen – Dahlen – Oschatz – Riesa – Priestewitz – Coswig – Dresden-Neustadt – Dresden Hbf
Traxx
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bombardier Traxx | ||||
|---|---|---|---|---|
185 001 bei der Einfahrt in den Rangierbahnhof Köln-Gremberg | ||||
| Nummerierung: |
| |||
| Anzahl: |
| |||
| Hersteller: | Bombardier Transportation | |||
| Baujahr(e): | 1999–2005[17] | |||
| Dienstmasse: | 84,0 t(1) 85,0 t(2) | |||
| Radsatzfahrmasse: | 21 t(1) 21,3 t(2) | |||
| Höchstgeschwindigkeit: | 160 km/h(1) 140 km/h(2) | |||
| Dauerleistung: | 4200 kW 5600 kW(1/3) | |||
| Leistungskennziffer: | 66,6 kW/t(1) 49,4 kW/t(2) 65,9 kW/t(3) | |||
| Stromsystem: | 15 kV, 16,7 Hz ~(1) 15 kV, 16,7 Hz ~ und 25 kV, 50 Hz ~(2) | |||
| Fahrmotoren: | vier BAZu 8871/4 | |||
| Antrieb: | Tatzlager(2) Hohlwelle(1) | |||
| Bremse: | bremsrechnergesteuerte elektrische Bremse, Druckluftbremse | |||
| Weitere Daten siehe oben (1) Baureihe 146 Regionalverkehr (2) Baureihe 185 Zweisystem, Güter (3) alle 185 mit Leistungssteigerung auf 5600 kW durch Software-Update | ||||
| Bezeichnung | NVR-Nummern |
|---|---|
| DB 185 001–200 | 91 80 6 185 001–200 |
| 185-CL 001–009 | 91 80 6 185 501–509 |
| 185 510–557 | 91 8_ 6 185 510–557 |
| Re 482 000–034 | 91 85 4 482 000–034 |
| Re 485 001–020 | 91 85 4 485 001–020 |
| CFL 4001–4020 | 91 82 0 004 001–020 |
Insgesamt 57 Lokomotiven wurden an Leasinggesellschaften und deutsche Privatbahnen ausgeliefert; die Mietlokomotiven kamen bei entsprechend vielen, teilweise oft wechselnden Bahngesellschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Einsatz. Unter den Mietern fanden sich unter anderem Rail4captrain (R4C), Häfen und Güterverkehr Köln (HGK), Osthannoversche Eisenbahnen (OHE), TX Logistik (TXL), ITL, BLS Cargo und Captrain Deutschland (CTD). Ursprünglich als „185-CL“ (001–009) bezeichnet, erhielten sie mit der zehnten Mietlokomotive EDV-Nummern als Baureihe 185.5 (510–557); die NVR-Nummern lauten analog dazu „91 XX 6 185 501–557“.
Mit wenigen Ausnahmen gingen die „privaten“ 185-CL an Leasingunternehmen und deren langfristige Leasingnehmer; die Lokomotiven wurden daher meist in der Lackierung der Leasingnehmer und mit gewünschtem Auslandspaket abgeliefert. Die 185 548 ging als einzige an die damals aufstrebende ITL; die 549 und 550 gelangten zu Rail4chem (R4C). Größte Eigentümer der Maschinen sind die Vermieter Alpha Trains (30 Stück) und MRCE (11 Stück), der Rest entfiel auf vier weitere Leasing-/Finanzierung-Gesellschaften, die teilweise mehrfach ihre Bezeichnung geändert haben:
- Porterbrook Leasing Company, ab 2004 CBRail Leasing, ab 2010 Ascendos Rail Leasing, seit 2016 Beacon Rail Leasing (BRLL):
501–503 - Locomotion Capital (LC), ab 2003 Angel Trains Cargo (ATC), seit 2010 Alpha Trains (ATL):
504–509, 510–516, 518–524, 525–527 (DE/AT/CH), 528–531, 534–536 (DE/AT/CH) - Hannover Mobilien Leasing, an CTD verkauft:
517, 532, 541 - Deutsche Leasing, an CTD verkauft:
533, 542, 543 - Anlagen- und Grundstücksvermietungsgesellschaft (AGV), an TXL verkauft:
537–540 - Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), seit 2008 MRCE Dispolok:
544 (DE/AT/CH), 545–547 (DE/AT), 551–557 (DE/FR)
Im Laufe der Jahre übernahm Captrain Deutschland (CTD) insgesamt acht Lokomotiven: 517, 532–533, 541–543, sowie 549 und 550 der ehemaligen R4C. TX Logistik Austria (TXL) übernahm vier Lokomotiven von der AGV sowie die 531 von Alpha Trains. 2023 gab MRCE alle Loks ab. Die 545–547 gingen an Beacon Rail Leasing, die 544 und 551–557 an akiem.[28][29][30] 2023 verkaufte TX Logistik die fünf Lokomotiven an SRI Rail Invest.[31]
- TRAXX-Lokomotiven in Brake, Deutschland
- 185 179 mit einem Güterzug auf der Dillstrecke bei Ehringshausen (Oktober 2015)
- 185 541 in Köln-Gremberg
- 185 546 in Lollar
- 485 017 der BLS Cargo
- Re 482 025 der SBB Cargo
- 185 548 der ITL
P160 AC1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für den Verkehr mit Reisezügen wurde die „Traxx P160 AC1“ entwickelt. Die Lokomotiven erhielten den teureren Hohlwellenantrieb. Die Maschinen wurden nur einsystemfähig für 15 kV bei 16,7 Hertz geliefert. Die Kastenform entspricht mit dem abgesenkten Dach im Stromabnehmerbereich den Lokomotiven der Reihe 185.0, F140 AC1.
In den Jahren 2003 bis 2005 wurden 32 Maschinen an DB Regio ausgeliefert, welche sie als Baureihe 146.1 (101–132) eingeordnet hat. Weitere zehn Maschinen gingen 2003 an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), welche die Lokomotiven an Metronom (ME) weitervermietet. Bis 2018 als ME 146-01 bis ME 146-10 bezeichnet, erhielten die Fahrzeuge die NVR-Nummern 91 80 6 146 501 – 510. Zwischen 2018 und 2024 waren die Lokomotiven dann als BTH 146-01 bis BTH 146-10 bezeichnet. Seit der Übernahme von Bombardier Transportation durch Alstom werden die Loks als AMS 146-01 bis AMS 146-10 bezeichnet.
Beheimatet sind die 32 DB-Maschinen in Kiel, Bremen, Münster und Frankfurt am Main, die zehn LNVG-Lokomotiven bei Metronom in Uelzen. Im Jahr 2019 wurde bei der anstehenden Hauptuntersuchung auch eine Modernisierung aller Metronom-Loks der Baureihe 146.1 durchgeführt, wobei sie unter anderem das neue LNVG-Farbdesign sowie LED-Scheinwerfer erhielten. Auch die DB ließ einige ihrer Maschinen modernisieren, so erhielten alle 146.1, die für den Einsatz auf dem RE 2 in NRW ab Fahrplanwechsel 2019 vorgesehen waren, ebenfalls eine Modernisierung bei der Hauptuntersuchung. Für den geplanten Einsatz auf der Main-Lahn-Bahn ab 2021 erhielten die dafür vorgesehenen Maschinen ebenfalls eine Modernisierung. Bislang wurden die Lokomotiven der DB Regio Nord noch nicht modernisiert, da sie dort durch Alstom Coradia Max ersetzt werden sollen (Stand: 2025).



| Betriebs-Nr. | Betreiber | Beheimatung |
|---|---|---|
| 146 101 | DB Regio Nord | Kiel |
| 146 102 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 103 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 104 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 105 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 106 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 107 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 108 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 109 | DB Regio Nord | Bremen |
| 146 110 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 111 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 112 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 113 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 114 | DB Regio Nord | Kiel |
| 146 115 | DB Regio Nord | Kiel |
| 146 116 | DB Regio Nord | Kiel |
| 146 117 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 118 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 119 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 120 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 121 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 122 | DB Regio NRW | Münster |
| 146 123 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 124 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 125 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 126 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 127 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 128 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 129 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 130 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 131 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 132 | DB Regio Mitte/RMV | Frankfurt (Main) |
| 146 501 (146-01) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 502 (146-02) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 503 (146-03) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 504 (146-04) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 505 (146-05) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 506 (146-06) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 507 (146-07) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 508 (146-08) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 509 (146-09) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
| 146 510 (146-10) | Metronom Eisenbahngesellschaft | Uelzen |
Traxx 2
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bombardier Traxx 2 | ||||
|---|---|---|---|---|
146 240 mit einem Regionalexpress in Ingolstadt Hbf | ||||
| Nummerierung: |
| |||
| Hersteller: | Bombardier Transportation | |||
| Baujahr(e): | 2004–2020[32] | |||
| Länge über Puffer: | 18900 mm | |||
| Drehzapfenabstand: | 10440 mm | |||
| Raddurchmesser: | 1250 mm | |||
| Dienstmasse: | 84,0 t | |||
| Radsatzfahrmasse: | 21,3 t | |||
| Höchstgeschwindigkeit: | 140(2)/160(1) km/h | |||
| Stundenleistung: | 5600 kW | |||
| Dauerleistung: | 4200 kW 4000 kW (1,5 kV =) | |||
| Leistungskennziffer: | 65,9 kW/t | |||
| Anfahrzugkraft: | 300 kN | |||
| Stromsystem: | 15 kV, 16,7 Hz ~ 25 kV, 50 Hz ~ MS-Versionen: 15 kV, 16,7 Hz ~ 25 kV, 50 Hz ~ 3 kV = 1,5 kV = | |||
| Fahrmotoren: | 4 | |||
| Antrieb: | Tatzlager(2) / Hohlwelle(1) | |||
| Bremse: | bremsrechnergesteuerte elektrische Bremse, Druckluftbremse | |||
| Zugbeeinflussung: | diverse | |||
| Weitere Daten siehe oben (1) P-Typen (2) F-Typen (3) nur MS2 | ||||
| Bezeichnung | NVR-Nummern |
|---|---|
| 185 201–399 | 91 80 6 185 201–399 |
| 185 401–419 | 91 __ 6 185 401–419 |
| 185 561–717 | 91 __ 6 185 561–717 |
| Re 482 035–049 | 91 85 4 482 035–049 |
| Re 1423–1438 (GC) | 91 74 0 001 423–438 |
| 241.001–012 (HCTOR) | 91 74 6 241 001–012 |
| 481 001–002 (EUCOM) | 91 55 0 481 001–002 |
Insgesamt wurden 393 Traxx F140 AC2 hergestellt, wobei die Serienproduktion im Laufe des Jahres 2012 auslief; zwei Maschinen gelangten noch 2013 zu TXL (417, 418), eine gar erst Mitte 2014 zu Raildox (419). Insgesamt gingen 145 Lokomotiven an Leasinggesellschaften und weitere Privatbahnen. Die Ordnungsnummern der Mietlokomotiven schließen an die mit den AC1-Maschinen begonnene Nummernreihe der Baureihe 185.5 an, wobei die Nummern 558–560 nie belegt waren. Genutzt werden die Nummernbereiche 561–717 und 407–419; die NVR-Nummern lauten analog dazu „91 XX 6 185 561–717“ und „91 XX 6 185 407–419“. Nicht mehr vergeben sind die Nummern der Bombardier-Testlokomotiven 561 und 568; die Nummernbereiche 643–648, 651–660, 667–670, und 701–703 blieben aufgrund von Bestellungsänderungen oder Stornierungen frei.
Eigene Lokomotiven dieses Typs besitzen lediglich ITL (562), HVLE (583, 640, 641), MGW Service (642), Raildox (409, 419), und TXL (417, 418). Eine Mehrheit von 136 der 145 privaten Lokomotiven ging an Leasingunternehmen und deren langfristige Leasingnehmer; die Lokomotiven wurden daher meist in der Lackierung der Leasingnehmer und mit gewünschtem Ausland-Paket abgeliefert. Größte Eigentümer der Maschinen sind die Vermieter Railpool (2008 neu gegründet; 42+2 Stück), Alpha Trains (35 Stück), Macquarie European Rail (16 Stück), MRCE Dispolok (13 Stück) und Beacon Rail (12 Stück), der Rest entfiel auf vier weitere Leasing-/Finanzierungs-Gesellschaften:
- Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), seit 2008 MRCE Dispolok:
185 563–567, 569–574, 407–408 - Angel Trains Cargo (ATC), seit 2010 Alpha Trains (ATL):
185 575–577, 603–634 - CBRail, ab 2013 Macquarie European Rail, seit 2020 akiem[35]:
185 578–582, 584–589, 635–639 - Allco Finance Group, ab 2008 BTMU Capital Corporation, seit 2009 Beacon Rail (BRLL):
185 590–597, 599–602 - Veolia Cargo, seit 2012 Akiem:
185 598, 649–650 - Railpool:
185 671–700, 704–717 - Lokomotion:
185 661–666 - Deutsche Leasing Hungaria, 2016 an Railpool verkauft:
185 716, 717 (ehemals 481 001, 002 von Eurocom) - Bure Equity, Rushrail, seit 2022 Sandhalsbolagen[36]:
185 410–416
Die drei Veolia-Lokomotiven wurden ursprünglich für den Eigengebrauch bestellt, dann aber sistiert, ehe sie gegen Ende 2009 dennoch abgenommen wurden; Ende 2009 verkaufte Veolia ihre Cargo-Sparte an die SNCF, die Lokomotiven gehörten fortan zur VC Holding der SNCF, ehe diese mit der SNCF-Rollmaterialvermietung Akiem verschmolzen wurde. An ITL vermietet tragen die Loks das Captrain-Design.
Die Deutsche Leasing Hungaria bezog zwei Lokomotiven, ließ sie erstmals für Ungarn herrichten, und erlangte die Zulassung in Ungarn als Reihe 481 (001–002). Gemietet und genutzt wurden die Maschinen von der ungarischen Eurocom Rail Cargo, bis diese 2010 zahlungsunfähig wurde. Zeitweise von der ungarischen AWT Rail HU gemietet, übernahm die deutsche Railpool GmbH im August 2011 die Hauptmiete, zeichnete sie in 716 und 717 um, und verlieh die Lokomotiven selber; im August 2016 übernahm sie beide Maschinen.
Bei einem Güterzugbrand im Simplontunnel am 9. Juni 2011 wurde eine der beiden 132-kV-Bahnstromleitungen vom SBB-Kraftwerk Massaboden zum fahrbaren Unterwerk in Varzo zerstört, welches die Simplon-Südrampe mit 16,7-Hz-Einphasenwechselstrom speist. Um die Versorgungsstabilität zu verbessern, wurden die im Bau befindlichen Lokomotiven 185 704 und 705 für Railpool Anfang Juli 2011 nach Domodossola gebracht und als stationäre, geregelte Blindleistungskompensation aufgestellt. Nachdem bis Mitte Dezember 2011 die zerstörte Leitung ersetzt und der Normalbetrieb aufgenommen werden konnte, wurden die Lokomotiven fertiggestellt und im Januar 2012 an Railpool übergeben.
P160 AC2
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Analog zur ersten Traxx-Generation entstanden für den Personenverkehr „Traxx P160 AC2“ mit Hohlwellenantrieb, welche die konstruktiven Änderungen der Traxx-2-Familie übernahmen. Bei der DB wurden die Lokomotiven als dritte Bauserie der 146, als 146.2, eingeordnet und ab dem 22. Juli 2005[37] ausgeliefert.
Die ersten Bestellungen über insgesamt 68 Lokomotiven umfassten ein erstes Los über 47 Maschinen für DB Regio (201–247), acht Lokomotiven (146-11 bis 146-18) für den Fahrzeugpool der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), vier für die damalige Connex Regiobahn GmbH (146 519–522). Von 2008 bis 2016 waren alle vier Maschinen Teil des LNVG Fahrzeugpool und im Einsatz bei Metronom. Seit 2016 gehören 146 520 und 146 522 der SRI Rail Invest, 146 519 und 146 521 sind bei Metronom geblieben. Bis Oktober 2007 wurden weitere neun Maschinen (146 531–539) für die LNVG ausgeliefert. Die Maschinen der DB Regio sind in Bremen, Stuttgart, Freiburg und Nürnberg beheimatet.
Der Verkehrsbetrieb Württemberg setzte bis 2019 seine 25 Lokomotiven (146 201–220 und 223–227) auf verschiedenen Interregio-Express-, Regional-Express- und Regionalbahn-Linien von Stuttgart aus ein. Bespannt wurden dabei vorwiegend Doppelstockzüge, sonst wurden die Loks vor Zügen mit älteren n-Wagen eingesetzt. Bei der DB Regio Baden-Württemberg sind 2025 nur 9 Lokomotiven (146 201-204 & 207-211) geblieben. Die restlichen Maschinen sind seit 2019 bei der DB Regio Südost, Nordost und Nord im Einsatz.
Lediglich auf dem Teilstück Stuttgart-Zuffenhausen – Vaihingen (Enz) der Neubaustrecke nach Mannheim sowie mit den IRE-Zügen Richtung Ulm auf dem Streckenabschnitt zwischen Plochingen und Geislingen erreichten die Lokomotiven planmäßig ihre Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
Der Regionalverkehr Südbaden setzt auf der Schwarzwaldbahn seit dem Fahrplanwechsel 2006 elf Traxx P160 AC2 (146 228–239) und Zügen mit bis zu vier Doppelstockwagen ein, die in Freiburg stationiert sind und deshalb auch manche Umläufe auf der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel haben.
Zwei von Bombardier 2010 fertiggestellte Lokomotiven gelangten zur Inbetriebnahmegesellschaft Transporttechnik (IGT), ehe sie Anfang 2013 von der LNVG (146 541–542) übernommen wurden. Der Fahrzeugpool der LNVG umfasst seither 19 Lokomotiven, die an die mehrheitlich den Bundesländern Bremen, Hamburg und Niedersachsen gehörende Metronom vermietet und bei dieser beheimatet sind.
| Bezeichnung | NVR-Nummern |
|---|---|
| DB 146 201–247 | 91 80 6 146 201–247 |
| DB 146 251–282 | 91 80 6 146 251–282 |
| DB 146 551–577 | 91 80 6 146 551–577 |
| ME 146-11–146-18 | 91 80 6 146 511–518 |
| 146 519–522 | 91 80 6 146 519–522 |
| 146 531–539 | 91 80 6 146 531–539 |
| BR 146 541–542 | 91 80 6 146 541–542 |
| MÁV 480 001–025 | 91 55 0 480 001–025 |
Die vier Lokomotiven der damaligen Connex Regionalbahn wurden in der InterConnex-Lackierung abgeliefert und konzernintern jeweils an die operativen Tochtergesellschaften vermietet und bei diesen eingestellt. Die Maschinen kamen so Ende 2005 an die damalige Nord-Ostsee-Bahn (NOB), im Laufe des Jahres 2006 dann zur Regiobahn Bitterfeld Berlin (RBB). Aus Eigentümerin Connex wurde Ende August 2006 die Veolia Verkehr Regio GmbH. In Untermiete gelangten einzelne Lokomotiven auch zur Ostseeland Verkehr (OLA), zur TWE Bahnbetriebs-GmbH, und zur Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE). Metronom, die über die baugleichen Lokomotiven aus dem LNVG-Pool verfügt, mietete ab Ende 2010 eine Lokomotive, ab April 2012 eine zweite. Als im Dezember 2014 das InterConnex-Angebot eingestellt wurde, verloren die Lokomotiven ihr Hauptbetätigungsfeld. Aus Veolia Verkehr wurde im März 2015 Transdev Regio GmbH. Ende Februar 2016 wurden alle vier Lokomotiven an das Leasingunternehmen Macquarie European Rail verkauft. Nachdem dieses 2020 von akiem übernommen wurde, wanderten auch diese vier Loks in dessen bestand.[38] Die 146 520 und 522 wurden 2022 an den Lokvermieter SRI Rail Invest verkauft. Im Rahmen von Hauptuntersuchungen erhielten sie 2025 eine neue Lackierung.[35][39]

Am 17. November 2008 gaben die ungarische Staatsbahnen MÁV, die Bestellung von 25 Lokomotiven für MÁV Trakció bekannt. Die Investition von rund 80 Mio. Euro wurde von einem Konsortium aus der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Europäischen Investitionsbank (EIB) getragen und sollte die MÁV-Baureihe V43 im Intercity-Binnenverkehr ablösen sowie internationale Verbindungen ermöglichen.
Die ersten beiden Lokomotiven der MÁV-Baureihe 480 (001–025) wurden im Oktober 2010 fertiggestellt und für das Zulassungsverfahren nach Ungarn überstellt. Ende Juni 2011 wurde seitens MÁV bekräftigt, dass neben den Zulassungen für Ungarn, Deutschland und Österreich auch solche für Serbien, die Slowakei und Rumänien angestrebt werden. Die Serienlieferung der übrigen Lokomotiven erfolgten von Mitte 2011 bis Februar 2012.

Im Januar 2011 wurden für DB Fernverkehr 27 Lokomotiven (551–577) bestellt, die technisch den 146.2 von DB Regio entsprechen und aus dem bestehenden Rahmenvertrag mit Bombardier abgerufen werden konnten. Als 146.5 bezeichnet, schließen die Fahrzeugnummern genaugenommen an die „privaten“ Fahrzeuge der Baureihe 146.5 an. Sie sollten ab Dezember 2013 mit den IC2 genannten Doppelstock-Intercity eingesetzt werden und wurden in der entsprechenden Farbgebung (weiß mit verkehrsrotem Längsstreifen) abgeliefert. Probleme bei der Ablieferung und Zulassung der IC2 führten allerdings, nachdem 2013 bereits 20 Lokomotiven weitgehend fertiggestellt waren, zum vorläufigen Baustopp.
Erst nachdem gegen Ende 2014 erste komplette IC2-Garnituren für Test-, Zulassungs- und Abnahmefahrten zur Verfügung standen, wurde die Produktion wieder aufgenommen, wobei zuerst eine Anzahl Fahrzeuge für DB Regio abgeliefert wurde, ehe die weiteren sieben vorläufig sistierten Lokomotiven bis Ende 2015 fertiggestellt wurden. Die ersten IC2-Zugeinheiten wurden ab Dezember 2015 auf der Intercity-Linie 56 zwischen Leipzig Hauptbahnhof bzw. Cottbus über Emden bis Norddeich Mole eingesetzt.
Am 16. August 2012 bestellte die Deutsche Bahn weitere 32 Lokomotiven der Reihe 146 (251–282), um ihre Fahrzeugflotte im Regionalverkehr zu verjüngen. Diese werden intern bei der DB als 146.3 geführt,[40] das Auftragsvolumen betrug rund 108 Millionen Euro.[41] Die ersten beiden Lokomotiven wurden 2014 ausgeliefert, die restlichen 30 bis September 2015. Sechs Lokomotiven sind in Frankfurt beheimatet (146 251–256), die restlichen 26 (146 257–282) waren anfangs in Dortmund stationiert.
Stand Januar 2024 sind die 146.3 257, 258, 266-270, 273-282 in Rostock beheimatet und werden von da auf den Linien RE1 Rostock-Schwerin-Hamburg, RE5 Rostock/Stralsund-Neustrelitz-Berlin Südkreuz und mit Werkstattanbindung über den RE5 auf dem RE4 Falkenberg-Jüterbog-Berlin Südkreuz-Rathenow-Stendal eingesetzt.
Die Dortmunder Maschinen wurden inzwischen nach Rostock und Kiel umbeheimatet. Zudem verstärkten einige der Lokomotiven den Frankfurter Bestand (146 258 - 264 + 271 - 272)
Insgesamt wurden 154 Traxx P160 AC2 hergestellt, wobei sich die Serienproduktion auf die Jahre 2005–2007 und 2010–2013 konzentrierte. Die letzten Bestellungen der DB, die 2015 ausgeliefert wurden, fielen in eine Zeit, als die Traxx-3-Generation (AC3) bereits in Erprobung war. Die durch Elektrotriebzüge tendenziell sinkende Nachfrage nach Lokomotiven für den Personenverkehr, und günstigere Ersatzteilbewirtschaftung bei vorhandenen Großserien, begünstigte die Nachlieferung.
Traxx 2E
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bombardier Traxx 2E | |
|---|---|
246 002 bei einer Probefahrt durch Bautzen | |
| Nummerierung: | Privatbahnen:
|
| Hersteller: | Bombardier Transportation |
| Baujahr(e): | seit 2006[42] |
| Dienstmasse: | 85,0 t 86,0 t(3) |
| Radsatzfahrmasse: | 21,3 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 160 km/h(4) 140 km/h(2) |
| Installierte Leistung: | 2200 kW(3) |
| Dauerleistung: | 5600 kW 4000 kW (1,5 kV =) |
| Leistungskennziffer: | 65,9 kW/t 23,3 kW/t(3) |
| Anfahrzugkraft: | 300 kN 270 kN(3) |
| Stromsystem: | 15 kV, 16,7 Hz ~ MS-Versionen: 15 kV, 16,7 Hz ~ 25 kV, 50 Hz ~ 3 kV = 1,5 kV = |
| Antrieb: | Tatzlager(2) Hohlwelle(1) |
| Bremse: | bremsrechnergesteuerte elektrische Bremse, Druckluftbremse |
| Zugbeeinflussung: | diverse |
| Weitere Daten siehe oben (1) P-Typen (2) F-Typen (3) Diesel-Typen (4) P-Typen und F-Typen in einigen Ländern | |
Zwischenzeitlich wurde durch Bombardier die Traxx-Plattform nochmals weiterentwickelt, wobei sie insbesondere dahingehend optimiert wurde, dass für elektrische und dieselelektrische Versionen der gleiche Lokkasten verwendet werden kann. In der Mitte des Maschinenraums der „Traxx 2 Evolution“ (2E) gibt es ein Einbaufeld, auf dem entweder ein Dieselmotor oder die aus der Traxx F140 MS2 weiterentwickelte Stromrichteranlage installiert werden kann. Der Verbindungsgang durch den Maschinenraum verläuft nicht mehr geradlinig, sondern um diesen Block herum. Bei den elektrischen Versionen ist auf einer Seite des zentralen Blockes der Gang als abschließbare Hochspannungszelle ausgeführt.
Die Seitenwand des Lokkastens ist in drei Teilen ausgeführt. Die Öffnung für die Luftansaugung des Dieselmotors ist bei den elektrischen Versionen mit einer eingeschraubten Platte abgedeckt, während die kleine Öffnung für den Füllstutzen des Kraftstofftanks bei den elektrischen Lokomotiven nicht verschlossen wird.
Die Drehgestelle und Antriebe wurden nochmals verbessert, so dass mit dem Tatzlagerantrieb erstmals eine reguläre Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreicht werden kann. Dessen ungeachtet wurde die nun irreführende Bezeichnung F140 beibehalten.
F140 MS(2E)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur aufdatierten zweiten Traxx-Generation 2E gehören die Traxx F140 MS, in Deutschland als Baureihe 186 bezeichnet. Es handelt sich dabei grob betrachtet um eine Weiterentwicklung der Traxx F140 MS2: eine Viersystemlokomotive für die europäischen Wechsel- und Gleichspannungssysteme mit 5600 Kilowatt (bzw. 4000 Kilowatt bei 1500 Volt Gleichspannung)[43] Nennleistung, die zudem alle im vorherstehenden Absatz beschriebenen Modifikationen aufweist.
Gemäß Herstellerbezeichnung „F140“ handelt es sich um Güterzuglokomotiven mit Tatzlagerantrieb, allerdings wurde im Laufe der Entwicklung 2007 die für Deutschland und auf der HSL Zuid zulässige Höchstgeschwindigkeit nachträglich auf 160 km/h erhöht. Dagegen sind diese Lokomotiven unter anderem in Österreich und Polen weiterhin nur für 140 km/h zugelassen, auch offiziell wurde die „140“ in der Bezeichnung Traxx F140 beibehalten. In Deutschland sind die Lokomotiven daher auch für Einsätze im Personenverkehr geeignet.
Treibend hinter der Weiterentwicklung war auch die Feststellung, dass die Re 484 zwar unter allen gängigen europäischen Stromsystemen verkehren konnte, bei der Anzahl parallel installierbarer Zugbeeinflussungssysteme allerdings Grenzen gesetzt waren und zu unberechenbaren Zulassungsverfahren führten. Im Gegensatz zu den vorhergehenden „Traxx AC“ und „Traxx MS“ mit der DB respektive der SBB als Erstbestellerin, wurde die zweite MS-Generation vorerst ausschließlich von Leasinggesellschaften bestellt, die ein Interesse an möglichst zahlreichen Länderpaketen hatten. Diese sollten bei Bedarf auch mit vertretbarem Aufwand auf-, nach- oder umgerüstet werden können.
Erhebungen bei potentiellen Kunden ergaben bei der Erstbestellung eine Nachfrage nach drei Paketen, die folgende Länder umfassten:
- Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien (DACHI)
- Deutschland, Österreich, Belgien, Niederlande (DABNL)
- Deutschland, Österreich, Polen (DAPL)
Basierend auf den Traxx F140 MS, die noch an SBB Cargo ausgeliefert wurden, bestellte die damalige Angel Trains Cargo (ATC) im März 2005 vorerst 26 Lokomotiven in drei Konfigurationen; Anfang 2006 wurde die Bestellung um weitere 9 Maschinen für die HSL Zuid aufgestockt. Im Februar 2006 bestellte daraufhin auch CBRail 25 Lokomotiven in drei Konfigurationen.
Als Versuchsträger diente 2006 vorerst Bombardiers eigene 185 568 (AC2), während die ersten neuen Lokomotiven für Zulassungsfahrten noch im Bau waren. An der InnoTrans 2006 wurde die „neue“ Traxx F140 MS (186 111) neben der ersten Traxx P160 DE der Öffentlichkeit als „neue Traxx-Generation“ präsentiert. Später wurde die Kommunikation dahingehend korrigiert, dass es sich um die Generation „Traxx 2 Evolution“ handle.
Bis Ende 2006 wurden sieben Lokomotiven in ATC-Lackierung für Test- und Zulassungsfahrten fertiggestellt: zwei in DACHI-Konfiguration (001–002), drei in DABNL-Konfiguration (111–113), und zwei in DAPL-Konfiguration (126–127). Im Laufe des Jahres 2007 wurden die meisten bestellten ATC-Lokomotiven fertiggestellt, so die DACHI-Maschinen (103–110), und die DABNL-Maschinen (114–125), die allerdings vorderhand kein Betätigungsfeld hatten.
Die Zulassung in Polen erlangte man im Oktober 2007; die weiteren acht DAPL-Maschinen (128–135) wurden bis März 2008 abgeliefert, und sechs davon umgehend langfristig an die PKP Cargo (als EU43 001–006) vermietet. Im Herbst 2007 wurden die für die belgische SNCB bestimmten 123–125 nach Antwerpen gebracht; mit Betriebsnummern 2801–2803 begannen 2008 erste kommerzielle Fahrten mit Güterzügen, ehe ab Mitte 2008 erstmals Versuchsfahrten mit Personenzügen aufgenommen wurden. Die zwölf für „NS Hispeed“ vorgesehenen Lokomotiven standen erst mangels verfügbaren ICRm-Umbauwagen, danach aufgrund verzögerter Fertigstellung der HSL Zuid bis Sommer 2008 ungenutzt herum, ehe ab Mitte 2008 erste Hochtastfahrten und ein Vorlaufbetrieb begannen.
Die zehn DACHI-Maschinen (001–010) verschwanden hingegen – von Testfahrten abgesehen – weitgehend von der Bildfläche. Unklar blieb seinerzeit, ob die Lokomotiven in Italien zugelassen wurden oder ob mögliche Kunden abgesprungen waren, zumal die BLS Cargo im September 2007 selber zehn DACHI-Maschinen bestellt hatte. Im Mai 2009 wurde schließlich bekannt gegeben, dass sich Bombardier, ATC und die 2008 gegründete Railpool dahingehend geeinigt hatten, dass Railpool die mittlerweile in Bellinzona zusammengezogenen Lokomotiven übernehmen werde; diese kamen ab Mitte 2009 erstmals in den kommerziellen Betrieb.
Im zweiten Halbjahr 2007 wurden die ersten Lokomotiven für CBRail fertiggestellt; entgegen eigenen Visualisierungen schien man im Bezug auf die Lackierung unentschlossen. Der Hersteller lieferte die Lokomotiven darauf in einem neutralen Weißton. Obwohl noch keine Lokomotive abgenommen worden war, wurden Ende November 2007 zehn weitere Maschinen bestellt. Im Laufe des Jahres 2008 wurden fünf DAPL-Maschinen (136–140) und zehn DACHI-Maschinen (151–160) abgenommen; letztere mussten auf Anordnung der italienischen Cesifer mit zusätzlichen Betriebsnummern E 186 901–910 versehen werden. Die zehn DABNL-Maschinen (141–150) wurden hingegen nur teilweise abgenommen; fünf Lokomotiven (142, 144, 148–150) konnten vermietet werden. Die vier Lokomotiven 186 141, 143, 145 und 147, die bis zu diesem Zeitpunkt ohne einzigen kommerziellen Einsatz waren, wurden 2008 an Railpool verkauft. Dieses Unternehmen wünschte allerdings die Umrüstung in DAPL-Maschinen. Die Lokomotive 186 146 kam Anfang 2009 zu einem rund sechswöchigen kommerziellen Einsatz, ehe sie ebenfalls zur Umrüstung für Railpool folgte. Die fünf Lokomotiven kamen ab Ende 2009 in den kommerziellen Einsatz.
Ebenfalls an Railpool verkauft wurden die fünf nachbestellten DACHI-Maschinen (911–915); die nachbestellten DABNL-Maschinen (236–240) wurden im ersten Halbjahr 2010 abgenommen. Von total 35 bestellten Lokomotiven wurden letztendlich nur 25 in den Bestand übernommen. CBRail wurde Anfang 2013 in Macquarie European Rail umbenannt.
Im September 2007 bestellte ATC mittels Rahmenvertrag weitere 35 Lokomotiven, die bei Bedarf vergleichsweise kurzfristig abrufbar waren. Im November 2007 wurden zusätzliche 35 Lokomotiven für das belgisch-deutsche Gemeinschaftsunternehmen Cobra Rail („Corridor Operations“ via Betuweroute) bestellt, hinter welchem die SNCB und DB Schenker standen; fünf Lokomotiven wurden außerdem aus dem Rahmenvertrag abgerufen, wodurch schließlich 40 DABNL-Maschinen (196–235) zwischen Mitte 2008 und Mitte 2009 abgeliefert wurden. Aus dem Rahmenvertrag abgerufen wurden des Weiteren zehn Lokomotiven in DAPL-Ausführung (241–250), und fünf Lokomotiven (346–350) mit der neuen Konfiguration DBF (Deutschland, Belgien, Frankreich).
Da DB Fernverkehr dringend eine weitere DAPL-Maschine benötigte, wurde die 241 vorgezogen und im Dezember 2008 abgeliefert; ATC rief daher vorsorglich eine weitere DAPL-Maschine (251) ab. Im zweiten und dritten Quartal 2009 erfolgte die Auslieferung der übrigen neun DAPL-Maschinen (242–250), gefolgt von den DBF-Maschinen (346–350) im November 2009. Entgegen den Erwartungen fanden sich für die DAPL-Maschinen keine Mieter und auch die Abnahme der 251 wurde sistiert. Anfang 2010 änderte ATC den Namen in Alpha Trains; die Lokomotiven wurden kurz darauf zur Abstellung überführt. Mieter fanden sich erst ab Februar 2011, worauf die Maschinen bis August 2011 sukzessive in den kommerziellen Betrieb kamen. Die 251 wurde an Railpool verkauft, wo sie nach Umrüstung Ende 2011 als DACHINL-Maschine abgenommen wurde. Bei Angel Trains wurden von den 105 bestellten Lokomotiven nur 91 bezogen und letztendlich nur 80 in den Bestand übernommen.
Die damalige DB Schenker bestellte 2007 zusammen mit der britischen Tochter EWS zwanzig Lokomotiven (161–180) für das Gemeinschaftsunternehmen Euro Cargo Rail (ECR). Die zuvor nicht kommunizierte Beschaffung wurde augenscheinlich, als im Januar 2008 die 186 161 das BT-Werk Kassel in ECR-Lackierung verließ. Zwei Lokomotiven wurden für das Zulassungsverfahren des neu bestellten Länderpakets DBF (Deutschland, Belgien, Frankreich) fertiggestellt. Fünf Maschinen derselben Konfiguration (346–350) hatte mittlerweile auch ATC aus ihrem Rahmenvertrag mit Bombardier bestellt. Mitte 2009 erteilte Frankreich schließlich die Zulassung, während die Lokomotiven (163–180) bereits im Bau waren; die letzten fünf wurden für ATC abgezweigt und fünf weitere ECR zugewiesen. Ende September 2009 wurden die ersten acht Einheiten für Instruktionsfahrten an ECR übergeben, während die nachproduzierten fünf bis April 2010 fertiggestellt werden konnten.
An der Münchner Transport Logistic im Mai 2009 wurde bekanntgegeben, dass weitere 45 DBF-Maschinen (301–345) bestellt wurden, die direkt im Anschluss von Mai 2010 bis April 2012 abgeliefert wurden. Zwanzig dieser Lokomotiven (321–340) wurden nicht an die ECR, sondern direkt an DB Schenker ausgeliefert und trugen als Lackierung das Verkehrsrot der DB.[44] In gemischten Leistungen mit der ECR nach Belgien und Frankreich eingesetzt, wurden die 20 Lokomotiven schlussendlich bis Ende 2015 an die ECR verkauft.[45] Die Europäische Kommission gewährte Ende 2017 einen Zuschuss von 9,8 Millionen Euro für die ETCS-Ausrüstung von 65 Lokomotiven von DB Cargo (einschließlich ECR). Gefördert wird maximal die Hälfte der Kosten.[26] Die ETCS-Ausrüstung von 65 Maschinen wurde im September 2021 ausgeschrieben.[46] Ausgerüstet werden sollte nach SRS 3.6.0, mit Optionen u. a. für Zugintegritätsüberwachung (TIMS) und ATO GoA 2.[47] Im April 2022 folgte eine erneute Ausschreibung mit geänderten Bedingungen.[48] Die Lokomotiven sollen mindestens in Deutschland, Belgien, Frankreich und auf Grenzbetriebsstrecken verkehren können.[49]
Veolia Cargo (VC) bestellte im November 2007 sechs Lokomotiven. Ursprünglich für den Eigenbedarf geplant, zeigte Veolia bei der Auslieferung kein Interesse mehr an den Fahrzeugen. Im dritten Quartal 2008 wurden zwei DABNL-Maschinen (181–182) abgeliefert, welche Bombardier kurzerhand selber an ITL vermietete. Auch bei den drei Mitte 2009 fertiggestellten DBF-Maschinen (184–186) verweigerte Veolia die Abnahme. Bombardier nutzte daraufhin die 181 und 182 vorerst selber, ehe der Verkauf an Railpool per Dezember 2009 zustande kam. Bezüglich der übrigen drei Lokomotiven einigte man sich Mitte 2010 mit dem SNCF-Tochterunternehmen VC Holding (der ehemaligen Veolia Cargo) auf eine Übernahme als Mietlokomotiven. Anfang 2012 entstand aus der VC Holding der SNCF-Rollmaterialverleih Akiem.
An der InnoTrans 2008 kündigte die neu gegründete Railpool die Absicht an, bei Bombardier Transportation insgesamt 58 Traxx-2/2E-Lokomotiven – darunter 28 „Traxx MS“ – im Wert von rund 192 Millionen Euro beschaffen zu wollen; die ersten eigenen Maschinen sollten ab August 2009 zur Ablieferung kommen. Da sich 2008 zu einem wirtschaftlichen Krisenjahr entwickelt hatte, konnte Railpool diverse bestehende oder noch im Bau befindliche Lokomotiven der Konkurrenz übernehmen.
Die für ATC bestimmten zehn DACHINL-Maschinen (101–110) wurden ab Mai 2009 abgenommen. Die für CBRail bestimmten fünf DABNL-Maschinen (141, 143, 145–147), wurden in DAPL-Konfiguration umgerüstet und gegen Ende 2009 abgenommen. Die zwei für Veolia geplanten DABNL-Maschinen (181–182) konnten im Dezember 2009 abgenommen werden. Für CBRail geplante fünf DACHI-Maschinen (911–915) wurden Mitte 2010 in DAI-Konfiguration unter den Nummern 281–285 abgenommen. Zu diesen 22 übernommenen Lokomotiven kamen im Laufe des Jahres 2010 sechs eigene DAPL-Maschinen (271–276). Die einst für ATC bestimmte 251 wurde Ende November 2011 als DACHINL-Maschine abgeliefert. Die zwei neubestellten DABNL-Maschinen (283 und 287) wurden im Dezember 2011 abgeliefert. Die neubestellten sechs DAI-Maschinen (286–291) wurden erst im ersten Halbjahr 2012 abgeliefert, fanden aber nur schwer Mieter. Die Lokomotiven 289 und 291 gingen daraufhin für die Umrüstung auf das DABNL-Paket zuzüglich Mirel für die Zulassung in Tschechien und der Slowakei zum Hersteller zurück; in dieser Konfiguration wurden die Lokomotiven im Februar 2013 wieder an Railpool übergeben.
Die Weltfinanzkrise hatte ab 2008 zu einem Rückgang des Güterverkehrsaufkommens geführt und den von Banken finanzierten Leasinggesellschaften fiel es immer schwerer, langfristige Mieter zu finden, zudem vermieteten die großen Bahngesellschaften ebenfalls ihre unterbeschäftigten Lokomotiven. So verzichtete ATC darauf, 14 Lokomotiven je abzurufen; Railpool hatte zwar 2010 einen weiteren Vertrag mit Bombardier geschlossen, bekam aber mittlerweile die Flaute auch zu spüren und verzichtete auf den Abruf weiterer Lokomotiven. Die Produktion der „Traxx MS“ endete daher Anfang 2012 vorerst und ruhte auch 2013 komplett.
Im März 2013 meldete sich Akiem zurück mit einer Bestellung über 15 Lokomotiven. Neben vier neuentwickelten „Traxx AC3 (LM)“ wurden zu den drei für Veolia gebauten DBF-Maschinen im Bestand zusätzliche elf MS2E bestellt, aufgeteilt auf vier DBF-Maschinen (188–191) und sieben DAPL-Maschinen (261–267). Die Lokomotiven wurden zwischen Mai 2014 und Anfang 2015 abgeliefert. Im Juni 2016 schloss Akiem einen Rahmenvertrag mit Bombardier über bis zu 52 Traxx-Lokomotiven, wahlweise AC3 oder MS2E. Ende 2016/Anfang 2017 wurden fünf DBF-Maschinen (192–195, 260) geliefert; ab Oktober 2017 wurde im Schnitt eine Lokomotive monatlich abgeliefert, die 13 bisher gelieferten Exemplare 351–363 besitzen das DAPL-Paket mit Mirel (CZ/SK) und Zulassungen für Ungarn und die Niederlande. Parallel dazu wurden ab März 2018 bisher sieben DABNL-Maschinen (381–387) abgeliefert.
Akiems 186 371 wurde im März 2018 fertiggestellt und diente als Versuchsträger für die ETCS-Spezifikation „Baseline 3“ in DACHIBNL-Konfiguration, welche zum durchgehenden Befahren des Güterverkehrskorridors 1 benötigt wird. Nach Abschluss der Test bekam die Lokomotive das DABNL-Paket und wurde im November 2018 als 186 385 an Akiem zurück übergeben.
Gut ein Jahr nach Akiem vermeldete Mitte 2014 auch Railpool die Bestellung weiterer Lokomotiven; ein Rahmenvertrag mit Bombardier sichert bis zu 65 Traxx-Lokomotiven der Typen AC3 oder MS2E. Nach knapp dreijähriger Unterbrechung begann im April 2015 die Ablieferung von acht DABNL-Maschinen (421–428) und zehn West-Ost-Maschinen (429–438), analog zu denjenigen von Akiem (DAPL, NL, CZ/SK/HU). Ende 2015 wurden nochmals fünf DABNL-Maschinen (455–459) abgeliefert. Ab Oktober 2016 wurden sechs DABNL-Maschinen (292–297), vier DBF-Maschinen (252–255), vierzehn DACHIBNL-Maschinen (256–259, 445–454) und drei DABNL+CZ/SK/HU-Maschinen (298–300) abgeliefert. Mitte 2017 wurde die Bestellung von weiteren 20 DACHIBNL-Maschinen (491–510) bekanntgegeben, deren Ablieferung im Mai 2018 begann und bis Ende 2019 dauern soll. Anfang 2019 waren elf der zwanzig Maschinen fertiggestellt.
| Bahngesellschaft | Anzahl | Bezeichnung | ||
|---|---|---|---|---|
| bestellt | geliefert | Bestand | ||
| Angel Trains Cargo Alpha Trains |
35 + 70 | 91 | 80 | 186 101–135 186 196–235 186 241–251 186 346–350 |
| CBRail Macquarie European Rail |
25 + 10 | 35 | 25 | 186 136–150 186 236–240 186 281–285 186 901–910 |
| Euro Cargo Rail / DB Cargo | 20 + 45 | 65 | 65 | 186 161–180 186 301–345 |
| Veolia Transport | 6 | 5 | 0 | 186 181–182 186 184–186 |
| Railpool (bis 2013) | 14 | 14 | 37 | 186 183 186 187 186 271–276 186 286–291 |
| Railpool (ab 2015) | 23 + 47* | 61* | 98 | 186 252–259 186 292–300 186 421–438 186 445–459 186 491–510 |
| Akiem | 16 + 20* | 36 | 39 | 186 188–195 186 260–267 186 351–363 186 381–387* |
| Lokomotion | 5 | 5 | 5 | 186 440–444 |
| Rhenus Rail Logistics | 3 | 3 | 3 | 186 268–269 286 940 |
| Captrain Deutschland | ? | ? | ? | 186 151–158 |
| * genaue Anzahl unbekannt, Ende 2018 noch in Ablieferung | ||||
Im September 2007 bestellte die Schweizer BLS Cargo zehn Lokomotiven der Variante „DACHI“ mit einer Option auf weitere zehn Exemplare. Ein Jahr später erfolgte die Inbetriebsetzung der ersten, als Re 486 bezeichneten Maschine, gefolgt von der Auslieferung der zehn Lokomotiven (501–510) zwischen Dezember 2008 und Mai 2009. Die Lokomotiven werden im alpenquerenden und grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt, wurden allerdings erst ohne ETCS-Ausrüstung übernommen, und konnten auf ETCS-Strecken wie dem Lötschberg-Basistunnel nur als geführte Lokomotive hinter einer Re 485 eingesetzt werden.[51]
Nach Verzögerungen bei der Inbetriebnahme und Zulassung der AnsaldoBreda V250 beschloss die HighSpeedAlliance (HSA), ein Konsortium aus NS und KLM, den Betrieb auf der HSL Zuid (Hochgeschwindigkeitsstrecke Schiphol–Rotterdam–Brüssel) vorübergehend mit konventionellem Rollmaterial aufzunehmen. Für die Reisezüge wurden bestehende ICRm-Wagen umgebaut und zwölf Maschinen von ATC (186 111–122) geleast, die in der Lackierung von NS Hispeed gehalten waren. Mit Hochtastfahrten ab Mitte 2008 begann schrittweise der Vorlaufbetrieb, der im Juli 2009 unter der Marke Fyra voll aufgenommen wurde.
Per Fahrplanwechsel im Dezember 2012 wurde begonnen, die Fyra-Verbindungen mit den V250 zu führen, die gut einen Monat später bereits wieder abgestellt wurden; für den Ersatzbetrieb wurden wieder die geleasten Lokomotiven zurückgeholt. Nachdem sich im Laufe des Jahres 2013 abzeichnete, dass dies zum Dauerzustand werden würde, wurde der Markenname Fyra im Dezember 2013 fallengelassen, Anfang 2014 eigenes Rollmaterial bestellt und NS Hispeed Mitte 2014 aufgelöst respektive in NS International umgewandelt.
Die NS bestellten für die nun als Intercity Direct oder Intercity Brussel bezeichneten Verbindungen 19 Lokomotiven des Typs „Traxx F160 MS“, die als E 186 001 bis 019 zwischen August 2014 und Januar 2015 abgeliefert wurden. Zwischen Mai und Dezember 2016 wurden weitere 26 Lokomotiven (020–045) beschafft. Seit dem 1. Juni 2018 befinden sich die niederländischen Lokomotiven 186 001–045 im Rahmen eines Sale/Lease Back-Verfahrens im Besitz von Akiem.
| Bezeichnung | NVR-Nummern |
|---|---|
| 186 001–510 | 91 80 6 186 001–510 |
| 186 901–910 | 91 80 6 186 901–910 |
| Re 486 501–510 | 91 85 4 486 501–510 |
| NS 186 001–045 | 91 84 1 186 001–045 |
| RRL 286 940 | 91 81 1 286 940 |
| MT 386 001–040 | 91 54 7 386 001–040 |
| RJ 386 201–208 | 91 54 7 386 201–208 |
Von der tschechischen Metrans wurden 20 Lokomotiven für den Einsatz in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn bestellt, die zwischen September 2014 und März 2015 als 386 001–020 ausgeliefert wurden. Weitere zehn Lokomotiven (021–030) wurden zwischen Oktober 2016 und Februar 2017 ausgeliefert, davon 027–030 mit zusätzlicher Zulassung für die Niederlande. Zwischen Mai und Oktober 2018 erfolgte die Auslieferung von weiteren zehn Lokomotiven (031–040).
Im Dezember 2014 und Januar 2015 wurden fünf Lokomotiven (DAI) an Lokomotion (186 440–444) ausgeliefert.
Drei Lokomotiven gingen im April und Mai 2017 an Rhenus Rail Logistics (186 268–269 und 286 940).
Zwischen Mai und Juli 2018 gingen sechs Lokomotiven (DABNL) an Captrain Deutschland (186 151–156), 2019 folgten zwei weitere (186 157-158).[52]
Die tschechische Regiojet bestellte im April 2017 acht Lokomotiven (386 201–208); die ersten beiden Maschinen gelangten im April 2018 zu Testzwecken auf den Versuchsring in Velim.
F140 DC
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aus der Viersystemlokomotive wurde unter der Bezeichnung Traxx F140 DC auch eine reine Gleichstromversion für den Verkehr in Italien entwickelt. Die Stromrichteranlage ist identisch mit derjenigen der Traxx F140 MS, der Transformator wurde durch einen Drosseltank ersetzt. Die Masse der entfallenen Wechselstromausrüstung wird durch acht Tonnen Ballast ausgeglichen.
Als Baureihe E483 wurden für Italien 20 Lokomotiven durch die Leasinggesellschaft Alpha Trains und acht durch Nordcargo bestellt. Folgebestellungen erfolgten durch Autorità Portuale di Savona (APS), Ferrovie Emilia Romagna (FER), Sistemi Territoriali (ST), GTS Rail (10 Stück), Ferrovia Adriatico Sangritana (FAS), Ferrotramviaria (FT) und Leasinggesellschaft Akiem (20 Stück).
Die polnische Pol-Miedź Trans bestellte 2009 zwei E483, übernahm sie im Werk Vado Ligure und brachte die Lokomotiven nach Polen, wo sie unter der italienischen Baureihenbezeichnung verwendet wurden. 2010 bestellte Koleje Mazowieckie (KM) elf Lokomotiven, welche die polnischen Baureihenbezeichnungen „EU47“ beziehungsweise „5 170“ erhielten; unter letzter Bezeichnung wurden auch acht Lokomotiven von Railpool eingereiht – die einzigen, die nicht in Vado Ligure, sondern in Kassel gefertigt wurden. Weitere fünf Lokomotiven gingen an Akiem.
F140 DC (Renfe-Baureihe 253)
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Als Traxx F140 DC für Spanien wurde eine Untervariante für Renfe Mercancías entwickelt; die als Baureihe 253 eingeordneten Maschinen sind als reine Güterzuglokomotiven für das spanische Breitspurnetz (1668 mm) ausgelegt und konstruktiv für die Umspurung auf Regelspur vorbereitet. Die Lokomotiven sind mit Tatzlagerantrieb ausgerüstet und verfügen als einzige elektrische Traxx über keine Zugsammelschiene. Die Kästen entsprechen denen der regelspurigen Traxx-2E-Lokomotiven mit dem einzigen Unterschied, dass die auch bei den elektrischen Lokomotiven in der Mitte über dem Langträger vorhandenen Öffnungen für den Tankstutzen der Diesellokomotiven bei den spanischen Lokomotiven verschlossen sind. Die Stromrichteranlage ist für den Betrieb mit 3 kV Gleichspannung gegenüber den Traxx F140 DC stark reduziert, der Zwischenkreis des Stromrichters wird ohne Steller direkt aus der Fahrleitung gespeist. Die dritten Spitzenlichter sind im ungenutzten Zielschildkasten über den Frontfenstern eingebaut.
Im November 2006 wurden bei Bombardier 100 Stück bestellt, von denen die ersten 2008 geliefert wurden. Insgesamt 55 Lokomotiven, darunter die ersten zehn, wurden vollständig bei Bombardier in Vado Ligure gefertigt, und dann nach Villaverde zu Renfe Integria überstellt, wo sie auf die Breitspurdrehgestelle gesetzt wurden. Die übrigen 45 Lokomotiven wurden als Bausätze aus diversen europäischen Werken von Bombardier nach Villaverde geliefert und in den Werkstätten der Renfe Integria endmontiert; letztere ist auch für den Unterhalt der Fahrzeuge zuständig. Drei weitere Lokomotiven wurden von Comsa Rail Transport bestellt, in Vado Ligure endmontiert und mittels Straßen-Schwertransport nach Spanien gebracht.
P160 DE
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Unter der Bezeichnung Traxx P160 DE wurde die dieselelektrische Personenverkehrsversion der Traxx 2E eingeführt. Sie verfügt über einen Hohlwellenantrieb und ist wie die elektrischen Traxx der ersten beiden Generationen für 160 km/h zugelassen. Die Lokomotiven werden in Deutschland als Baureihe 246 bezeichnet. Von 2006 bis 2007 wurden insgesamt elf Lokomotiven dieses Typs mit 2200 kW Leistung hergestellt; als Nachfolgeversion wurde 2012 die Traxx P160 DE ME vorgestellt.
Erstbestellerin der Personenverkehrsversion der „Traxx DE“ war die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), welche im September 2005 elf Lokomotiven (001–011) bestellte. Erstmals inoffiziell vorgestellt wurden die dieselelektrischen Traxx an der InnoTrans 2006; abgeliefert wurden die Lokomotiven im Laufe des Jahres 2007. Acht Maschinen (002–009) sind seither für den Einsatz auf der Niederelbebahn zwischen Hamburg und Cuxhaven vermietet. Von 2007 bis 2018 waren die Fahrzeuge bei Metronom eingestellt, nach Betreiberwechsel ging der Vertrag an die Verkehrsgesellschaft Start Unterelbe mbH über. Alle Lokomotiven der Baureihe 246 der LNVG werden seit Ende 2020 bei einer Hauptuntersuchung (HU XL) modernisiert und erhalten unter anderem eine neue Lackierung, LED-Zugzielanzeiger und seitliche Kameras, um dem Lokführer die Abfertigung zu erleichtern. Abgeschlossen ist das Modernisierungsprogramm voraussichtlich 2026.
Die 246 001 war von 2008 bis 2010 an die Inbetriebnahmegesellschaft Transporttechnik (IGT) vermietet; die 246 010 von 2007 bis 2009 an die IGT und bis September 2009 an die Südostbayernbahn der DB. Beide Maschinen wurden im vierten Quartal 2011 an die Havelländische Eisenbahn (HVLE) verkauft. Die 246 011 wurde ebenfalls ab 2007 an die IGT vermietet und von dieser weitervermietet; Ende 2011 wurde sie von der IGT erworben und Ende 2015 an die Pressnitztalbahn (PRESS) weiterverkauft.
Die 246 001 und 010 sind seit 2024 von der Havelländischen Eisenbahn an DB Regio Nord vermietet und wurden im nah.sh-Design lackiert. Sie verkehren mit Lokomotiven der Baureihe 245 auf der Linie RE6 Hamburg-Altona – Westerland (Sylt) und bespannen Züge mit sechs Married-Pair-Wagen.
F140 DE
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Unter der Bezeichnung Traxx F140 DE wurde die dieselelektrische Güterverkehrsversion der Traxx 2E eingeführt. Sie verfügt über einen Tatzlagerantrieb und ist wie die elektrischen Traxx der ersten beiden Generationen für 140 km/h zugelassen. Die Lokomotiven werden in Deutschland als Baureihe 285 bezeichnet. Neben der ursprünglichen Version mit 2200 kW Leistung wurde später eine Version mit 2400 kW entwickelt. Von 2007 bis 2013 wurden insgesamt 35 Lokomotiven dieses Typs hergestellt.
Erstbesteller der Güterverkehrsversion der „Traxx DE“ war das Leasingunternehmen CBRail, welches im Februar 2006 zehn Lokomotiven bestellte. Die erste, als 285 001 bezeichnet, wurde Anfang August 2007 fertiggestellt und durchlief als Teil des Zulassungsverfahren Testfahrten auf dem Versuchsring in Velim und auf der Rübelandbahn, wo sie auch von der späteren Mieterin HVLE eingesetzt wurde. Anfang 2008 wurde die 001 an CBRail übergeben, gefolgt von den Maschinen 102–109 bis Mitte Jahr, welche zur häufigeren Unterbauart 285.1 gehören, die ab Werk keine Zugsammelschiene besitzen.
Die 285 110 wurde erst für die InnoTrans 2008 zurückbehalten, dann aber für den Bau des 2400-kW-Prototyps BB 76 101 verwendet; als Ersatz erhielt CBRail im April 2010 die 285 111, welche allerdings nach wenigen Wochen im Betrieb Ende November 2010 verunfallte. Mit einem neuen Lokkasten aufgebaut, kam die 285 111 schließlich im März 2012 wieder in Betrieb. Aus CBRail wurde Anfang 2013 die Leasinggesellschaft Macquarie European Rail.
Die polnische Lotos Kolej bestellte im Oktober 2009 sechs, im Mai 2010 dann nochmals vier Traxx DE für den Güterverkehr, die im Laufe des Jahres 2011 als 285 121–130 ausgeliefert wurden. Die Maschinen erhielten die polnische Baureihenbezeichnung 3 650 (016–025), die NVR-Nummern lauten dementsprechend 92 51 3 650 016–025.
Ende Oktober 2008 bestellte Fret SNCF, die Güterverkehrssparte der SNCF, 30 „Traxx DE“ (mit Option auf 50 weitere Lokomotiven) für den Güterverkehr zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Der Vertrag wurde Anfang Dezember nochmals angepasst und auf Fixbestellung von 45 Lokomotiven erhöht; einen Teil davon würde der neu gegründete SNCF-Rollmaterialverleih Akiem bewirtschaften.
Die SNCF forderte eine höhere Leistung von 2400 kW gegenüber den 2200 kW bei CBRail; daher wurden 2009 vier Prototypen für die notwendigen Zulassungsverfahren hergestellt, je zwei Lokomotiven der geplanten Baureihen BB 76000 und BB 76100. Für den Bau der 76 101 wurde die bereits für CBRail weitgehend fertiggestellte 285 110 verwendet und auf 2400 kW umgebaut; letztere erhielt im April 2010 als Ersatz die 285 111.
Von Bombardier wurden 2013 einschließlich der Prototypen insgesamt 15 Lokomotiven (001–004, 101–111) für SNCF/Akiem fertiggestellt, die allerdings nie vom Besteller abgenommen wurden.

Die fünf Lokomotiven 76 103–107 wurden im zweiten Halbjahr 2013 an RheinCargo verkauft und zwischen November 2013 und Januar 2014 als 285 112–116 ausgeliefert. RheinCargo bezeichnet die Maschinen intern als „DE800“ (801–805). Drei weitere Lokomotiven, die 76 101, 102 und 108, wurden Anfang 2014 als 285 117–119 an Captrain Deutschland und die 76 111 Ende 2014 an das Stahlwerk Thüringen verkauft. Im Laufe des Jahres 2015 kaufte Raildox (RDX) die 76 109 und 110.
Die verbliebenen vier Lokomotiven 76 001–004 konnten im dritten Quartal 2015 an die Pressnitztalbahn (PRESS) verkauft werden;[53] diese bezeichnet die Maschinen intern als 285 101–104. Sie werden teilweise, wie die 285 102, als Schlepplokomotiven für auf der Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig/Halle ausfallende Triebzüge eingesetzt, dafür wurden sie mit ETCS-Fahrzeuggeräten ausgerüstet. Zum Kuppeln mit Triebzügen führen sie auf die Zughaken aufsetzbare Scharfenberghilfskupplungen mit. Zusätzlich werden diese Lokomotiven für Arbeitszüge auf dieser Strecke eingesetzt.
Die 285 104 war am 6. September 2018 an der ersten Fahrt unter ETCS Level 3 im Netz der Deutschen Bahn, auf der Bahnstrecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg, beteiligt.[54]
P160 DE ME
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bombardier Traxx P160 DE ME | |
|---|---|
245 003 auf der InnoTrans 2012 in Berlin | |
| Nummerierung: | DB: 245 001–037 (mit Lücken) Paribus: 245 201–215 |
| Hersteller: | Bombardier Transportation |
| Baujahr(e): | seit 2012 |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge über Puffer: | 18 900 mm |
| Breite: | 2977 mm |
| Höhe: | 4256 mm |
| Drehzapfenabstand: | 10 440 mm (virtuell) |
| Drehgestellachsstand: | 2600 mm |
| Treibraddurchmesser: | 1250 mm (neu) 1170 mm (abgenutzt) |
| Dienstmasse: | 81 t (DB) 83 t (Paribus) |
| Radsatzfahrmasse: | 21 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 160 km/h |
| Installierte Leistung: | 4 × 563 kW (2252 kW) |
| Anfahrzugkraft: | 300 kN |
| Bremskraft: | 150 kN |
| Motortyp: | 4 × Caterpillar C18 |
| Leistungsübertragung: | elektrisch |
| Antrieb: | Tatzlagerantrieb |
| Bremse: | bremsrechnergesteuerte elektrische Bremse, Druckluftbremse |
| Zugbeeinflussung: | diverse |
| Tankinhalt: | DB: 2700 l; Paribus: 4000 l, DB SyltShuttle: 4230 l |
Merkmale / Besonderheit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die als Traxx P160 DE ME bezeichneten Lokomotiven verfügen über vier kleinere Dieselmotoren (ME = Multi Engine) statt eines großen Motors. Die bei verschiedenen industriellen Anwendungen bereits eingesetzten vier Dieselmotoren vom Typ CAT C18 ACERT besitzen nach Herstellerangaben eine Nennleistung von 2252 Kilowatt, was einer Leistung je Motor von 563 Kilowatt entspricht. Durch das elektronisch gesteuerte Zu- und Abschalten einzelner Motoren im Betrieb soll Kraftstoff gespart sowie eine gleichmäßige Abnutzung erreicht werden.[55]
Gegenüber den zuvor eingesetzten Lokomotiven der Baureihe 218 konnten bei der DB Regio Allgäu-Schwaben Kraftstoffeinsparungen in Höhe von fast 9 % erzielt werden.[56] Die Lokomotiven bieten eine Anfahrzugkraft von 300 Kilonewton bei einer Masse von 83 Tonnen. Damit liegt die Baureihe 245 in etwa im Leistungsspektrum der Siemens Vectron DE und Vossloh G 2000 BB.
Über 70 Prozent der Bauteile sollen aus dem bestehenden Traxx-Programm stammen. Auch der Lokomotivkasten ist aus der Traxx-Familie abgeleitet. Bei der ersten Serie der für die DB gelieferten Lokomotiven (245 001–020) war ebenfalls ein manuelles Abschalten einzelner Dieselmotoren vorgesehen. Da dies aber betrieblich nicht benötigt wird, wurde bei den folgenden Lokomotiven stattdessen das Motor-Management verändert.
Testfahrten und Zulassung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Testfahrten fanden 2013 auf dem Netz der Südostbayernbahn um den Bahnhof Mühldorf und im Allgäu statt.[57] Am 13. Dezember 2013 erteilte das Eisenbahn-Bundesamt die Serienzulassung für Bombardier Traxx-Lokomotiven der Baureihe 245.[58][59]
Die ersten drei Vorserienlokomotiven 245 001–003 wiesen einige Abweichungen von der Serienausführung auf, so waren die Lüfterklappen zunächst etwas kleiner, sie wurden aber den späteren Exemplaren angeglichen.
In Gessertshausen mietete Bombardier Transportation eine Halle an und erprobte auf der Bahnstrecke Gessertshausen–Türkheim ihre gebauten Diesellokomotiven, bevor diese in die Serienproduktion gingen beziehungsweise an die Käufer ausgeliefert wurden. Neben den Lokomotiven der Baureihe BB 76000 der französischen Staatsbahnen (SNCF) und Prototypen waren dies auch die der Baureihe 245.[60]
Bestellungen und Einsatzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Deutsche Bahn und Bombardier Transportation schlossen im April 2011 einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 200 Diesellokomotiven dieses Typs mit Mehrmotorenantrieb. Der Vertrag mit einem Wert von etwa 600 Millionen Euro hatte eine Laufzeit von neun Jahren. Zeitgleich wurden von DB Regio die ersten 20 Lokomotiven für den Einsatz im Personenverkehr abgerufen,[61] die wie folgt verteilt wurden:[62]
- acht Exemplare (245 008–015) für die Südostbayernbahn,[57][63]
- sieben Exemplare für DB Regio Allgäu-Schwaben (245 001–007).[64] Seit Juni 2014 wurde die Baureihe 245 zunächst bei DB Regio Allgäu-Schwaben getestet und ist seit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 im Einsatz. Mittlerweile wurden alle sieben Lokomotiven in andere Regiowerke umverteilt.
- fünf Lokomotiven (245 016–020) für DB Regio Hessen für die Niddertalbahn/Horlofftalbahn.[65]
- drei neue Lokomotiven (245 035–037) sowie zwei ehemalige Lokomotiven vom Regiowerk Kempten (245 006 und 007) für DB Regio Baden-Württemberg, Standort Ulm. Einsatz auf dem IRE Basel–Friedrichshafen (dort muss in einen IRE mit Elektroantrieb [Triebzüge der Reihe 425 oder 111/146 mit Doppelstockwagen] umgestiegen werden) sowie dem vereinzelt durchgehenden IRE Basel–Ulm.

Bei den oben genannten vier DB-Regio-Unternehmen wurde die Baureihe 245 zunächst für die Zugleistungen mit Doppelstockwagen genutzt. Langfristig war jedoch geplant, die Lokomotiven der Reihe 218 ganz auszumustern und durch die leistungsstärkere 245 zu ersetzen.[66]
Am 10. Juni 2014 bestellte DB Fernverkehr sieben weitere Lokomotiven der Baureihe (245 021–027), die ab Ende 2015 die Baureihe 218 beim Einsatz für das Sylt Shuttle ablösen, wobei jeweils eine einzelne 245 eine 218-Doppeltraktion ersetzt.[67][68] Die letzte Lok wurde im Juli 2016 ausgeliefert. Aufgrund einer Vermietung an DB Regio, einer Umstationierung nach Leipzig (für die IC-Linie 50) und anhaltender Probleme werden seit 2018 wieder vermehrt Lokomotiven der Baureihe 218 eingesetzt.[69]
Auch in Fernverkehrsleistungen sollten Lokomotiven dieser Reihe teilweise jeweils zwei Maschinen der Reihe 218 ablösen. Dies war für das Intercity-Zugpaar 2012/13 von Oberstdorf nach Stuttgart über Ulm, die Eurocity-Linie 88 von München über Lindau nach Zürich, den Abschnitt nach Oberstdorf der Intercity-Linie 26.2 und Züge nach Oberstdorf der Intercity-Linie 55 sowie auch für einzelne Züge der Intercity-Linien 32 und 55 geplant. Zu planmäßigen Einsätzen kam es allerdings nie.[64]
DB Fernverkehr bestellte im Oktober 2016 fünf weitere Lokomotiven der Baureihe 245 bei Bombardier. Die fünf neuen Diesellokomotiven sollten auf ausgewählten Knotenpunkten im Laufe des Jahres 2017 als Abschlepplokomotiven für Intercity-Express stationiert werden und hier ebenfalls die bisher eingesetzten 218er ablösen. Die Bestellung wurde aufgrund der nie zugelassenen Ausrüstung mit ETCS storniert, zwei Loks wurden fertiggestellt, jedoch nie an die DB ausgeliefert. Derzeit stehen die beiden Loks abgestellt in Eisenach beim Eisenbahn-Instandhalter Uwe Adam (Stand: November 2024). Als Ersatz sollen Siemens-Zweikraftlokomotiven vorgehalten werden, die Lieferung kann jedoch erst 2026 erfolgen.
Für die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und die Strecke Stuttgart–Ulm sollten je zwei Lokomotiven der Baureihe 245 beschafft werden, für das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 drei.[70]
Die Investmentgesellschaft Paribus-DIF Netz-West-Lokomotiven hat im März 2014 als erster privater Kunde 15 Lokomotiven bestellt, die von der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein für den Einsatz auf der Marschbahn gepachtet werden.[71] Die 245 201 wurde im Januar 2015 ausgeliefert[72] und vom 16. bis 18. Februar probeweise auf der Marschbahn eingesetzt. Bis Ende 2015 wurden die restlichen Exemplare gefertigt und lösten die bisherigen Loktypen ab.
Die Lokomotiven erwiesen sich als äußerst unzuverlässig. Bereits im ersten Betriebsjahr zeigte sich, dass teils schon nach kurzer Einsatzzeit der Transformator überhitzte; mehrmals kam es zu Rauchentwicklung und Bränden,[73] etwa im März 2016 bei der 245 204. Im Sommer 2016 wies Bombardier die Betreiber an, die Transformatortemperatur regelmäßig zu überwachen und die Fahrzeuge bei einer Temperatur über 155 °C außer Betrieb zu setzen, bis die Baugruppe unter 100 °C heruntergekühlt ist.[74] Schon aufgrund dieser Anweisung kam es zu zahlreichen Ausfällen und Verspätungen.[75] Neben der Überhitzung traten 2017 weitere schwere Mängel auf – darunter Öllecks, verstopfte Rußpartikelfilter aufgrund von Softwarefehlern und Kühlwasserverluste –, die wiederum zu Ausfällen und Verspätungen führten, so dass ab September 2017 sämtliche auf der Marschbahn eingesetzten Lokomotiven an Bombardier zur Überarbeitung zurückgegeben wurden.
Auch die Südostbayernbahn hat teils mit erheblichen Störungen an den Lokomotiven zu kämpfen,[76] während die von Kempten aus eingesetzten Lokomotiven keinerlei technische Auffälligkeiten aufweisen. Teilweise wurden die Lokomotiven auch bei geschobenen Wendezügen zur Temperaturüberwachung mit Personal besetzt.
2017/2018 wurden die Motoren der Lokomotiven von Paribus, der Südostbayernbahn und DB Regio Allgäu-Schwaben bei Bombardier überarbeitet.[77]
Am 4. Juli 2019 wurde die sofortige Abstellung der Lokomotiven der Baureihe 245 bekanntgegeben, da bei einem Brand krebserregende Stoffe festgestellt wurden. Die Maschinenräume durften seither nur mehr mit Atemschutz betreten werden. Die Lokomotiven wurden von diesem Tag an schrittweise gesammelt und vorläufig abgestellt. Nach der Abstellung wurden die Maschinenräume versiegelt, sie durften nicht mehr betreten werden.
Die sofortige Abstellung wurde bereits am folgenden Tag widerrufen, da nach Untersuchungen keine zusätzlichen Maßnahmen bei der Wartung erforderlich wurden.[78]
Traxx 3
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Traxx AC3
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bombardier Traxx F160 AC3 | |
|---|---|
187 013, ausgestellt auf dem Dampflokfest Dresden (2016) | |
| Nummerierung: | 91 80 6xxx xxx-x
|
| Hersteller: | Bombardier Transportation |
| Baujahr(e): | seit 2011 |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge über Puffer: | 18 900 mm |
| Breite: | 2977 mm |
| Höhe: | 4283 mm |
| Treibraddurchmesser: | 1250 mm (neu) 1170 mm (abgenutzt) |
| Dienstmasse: | 84 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 140 km/h / 160 km/h(1) bzw. 60 km/h(2) |
| Installierte Leistung: | 230 kW(2) |
| Traktionsleistung: | 180 kW(2) |
| Dauerleistung: | 5600 kW(1) |
| Anfahrzugkraft: | 300 kN |
| Motortyp: | Deutz TCD 2013 L6 4V(2)[79] |
| Motorbauart: | Sechszylinder-Reihenmotor(2) |
| Nenndrehzahl: | 1800–2000 min−1(2) |
| Stromsystem: | 15 kV, 16,7 Hz ~ und 25 kV, 50 Hz ~ |
| Bremse: | bremsrechnergesteuerte elektrische Bremse, Druckluftbremse |
| Zugbeeinflussung: | diverse |
| Tankinhalt: | 400 l |
| (1) elektrischer Betrieb (2) Dieselhilfsmotor | |





















