Albert Sous

Albert Sous (* 24. April 1935[1] in Stolberg (Rheinland); † 2. Juli 2026[2][3]) war ein zeitgenössischer deutscher Goldschmied und Metall-Bildhauer. Er lebte in Würselen.
Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sous wuchs als eines von acht Geschwistern in Stolberg auf und absolvierte nach seiner Schulzeit von 1953 bis 1956 eine Ausbildung zum Silberschmied und Kirchengoldschmied. Anschließend studierte er von 1956 bis 1960 Bildhauerei an der Werkkunstschule Aachen und legte 1961 seine Meisterprüfung als Gold- und Silberschmied ab.
Sous schuf zahlreiche Skulpturen und Monumente für den öffentlichen Raum, unter anderem für die Städte Esens, Aachen, Würselen, Mönchengladbach, Aurich und Mainz. Für seine Leistungen wurde er 1962 mit dem Juwel des Jahres geehrt und erhielt 1966 den Bayerischen Staatspreis für Schmuck sowie 1983 den Staatspreis für Goldschmiedekunst Nordrhein-Westfalen.
Albert Sous war verheiratet und Vater von vier Kindern.[3]
Werke (Auswahl)
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- 1958: Grabmal Drachentöter, Friedhof Stolberg-Mausbach
- 1971: Ambo, Osterkerzenhalter, Altartisch und doppelstöckiger Tabernakel für St. Gregorius in Aachen-Burtscheid
- 1974: Edelstahl-Hauptportal für St. Fronleichnam in Aachen
- 1976: Edelstahlbrunnen auf dem Lindenplatz in Würselen
- 1977: Kugelbrunnen in der Adalbertstraße, Aachen (1. Preis im Wettbewerb zur Neugestaltung der Fußgängerzone 1976)
- 1980: Brunnen auf dem Marktplatz in Mönchengladbach-Hardt
- 1980: Papierschöpfer-Brunnen auf dem Adenauerplatz in Bergisch Gladbach
- 1983: Lokomotive aus Edelstahl vor dem Westbahnhof Aachen
- 1984: Flugobjekt auf dem Marktplatz in Würselen-Broichweiden
- 1985: Phönix, Skulptur vor der Rheinischen Schule für Hörgeschädigte und Sehbehinderte, Aachen
- 1986: Römisches Pferd mit Reiter im LVR-Park in Xanten
- 1986: Bürger von Morlaix vor dem neuen Rathaus Würselen
- 1988: Großer Preis von Aachen, Pferdeskulptur in Aachen
- 1990: Sous-Turm in Aurich, Ostfriesland
- 1997: St. Martin, Reiterskulptur in der Mainzer Altstadt
- 2000: Sechs Edelstahlsäulen vor den Carolus Thermen in Aachen
- 2006: Stuhlskulptur Edelstahl für den Kreisverkehr Würselen/Verlautenheidener Straße
- Edelstahl-Lokomotive Aachen
- Rathausbrunnen, Bergisch-Gladbach
- Tidebrunnen, Esens
- Reiterskulptur St. Martin, Mainz
- Römisches Pferd mit Reiter, Xanten
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Peter Cornelius, Albert Sous (Herausgeber): Sous, Unter Goldschmied. Aachen 1987. ISBN 3-923773-05-6
- Wolfgang Becker: Albert Sous. Miniatur – Monument. EA., Aachen, 2001
- Albert Sous: Prinzip Finderlohn – Autobiografie. Eigenverlag, Würselen 2018. ISBN 978-3-00-059726-8
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Homepage
- Schönheit aus dem Feuer, Ausstellung Sous im Couven-Museum 2002, in: welt-online v. 15. Dezember 2002
- Faszinosum Gold, Ausstellung Couven-Museum 2008
- Bestohlener Künstler Albert Sous: „Das war ein Krimi am eigenen Leib“ ( vom 8. Februar 2018 im Internet Archive). In: Aachener Zeitung, 5. Dezember 2017
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ 90 Jahre Albert Sous – Metallene Kunst, nicht nur für Würselen. Stadt Würselen, abgerufen am 12. Oktober 2025.
- ↑ Traueranzeige Albert Sous, auf aachen-gedenkt.de vom 8. Juli 2026
- 1 2 Sabine Rother: Vom Kriegskind zum gefeierten Bildhauer. In: Aachener Zeitung. 4. Juli 2026 (aachener-zeitung.de – Subskriptionszugriff).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sous, Albert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Goldschmied und Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 24. April 1935 |
| GEBURTSORT | Stolberg (Rheinland) |
| STERBEDATUM | 2. Juli 2026 |