2003 Tour
| Präsentationsalbum | Escapology |
|---|---|
| Anfang der Tournee | 28. Juni 2003 |
| Ende der Tournee | 14. Dezember 2003 |
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Konzerte insgesamt |
|
| Konzerte insgesamt | 41 |
| Weddings, Bar Mitzvahs and Stadiums Tour (2001) |
2003 Tour | Close Encounters Tour (2006) |
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Die 2003 Tour war die siebte Konzerttournee des britischen Sängers Robbie Williams, bei der er sein 2002 veröffentlichtes Studioalbum Escapology vorstellte. Sie war Williams’ bislang größte Tournee, zementierte den kommerziellen Höhepunkt seiner Karriere als Solo-Entertainer und setzte neue Maßstäbe für Live-Events in Europa.[1]
Hintergrund
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Robbie Williams startete seine 2003 Tour am 28. Juni 2003 in Edinburgh und beendete sie am 14. Dezember des gleichen Jahres in Sydney. Die Tour umfasste insgesamt 37 Auftritte in Europa und Ozeanien und verzeichnete gigantische Erfolge und ausnahmslos ausverkaufte Hallen und Stadien. So waren die Karten für die britischen Termine in weniger als acht Stunden restlos ausverkauft. Allein in Europa spielte Williams vor rund 1,2 Millionen Menschen bei insgesamt 21 Konzerten.
Die Bühnenshow der 2003 Tour war ein visuelles und technisches Spektakel, das speziell für die riesigen Dimensionen europäischer Fußballstadien und Open-Air-Gelände konzipiert wurde. Neben aufwändigen Elementen wie Beleuchtung und beweglichen LED-Videoscreens wurden über 120 Lautsprecherelemente und mehrere Delay-Masten im Publikum eingesetzt, um sicherzustellen, dass selbst die Zuschauer in den hintersten Reihen der riesigen Areale einen klaren Sound zu hören bekamen. Der Bühnenbau war so massiv, dass er speziell gegen starke Winde und enorme Lasten gesichert werden musste. Ein fester Bestandteil und erster Höhepunkt der Show war der Moment während des Eröffnungstitels Let Me Entertain You, bei dem Williams sich in Anspielung auf das Cover von Escapology kopfüber an einem Seil hängend aus dem Dach der Bühnenkonstruktion herabließ. Ebenfalls Tradition hatte der Moment während der Aufführung von Come Undone, bei dem Williams eine weibliche Konzertbesucherin aus dem Publikum auf die Bühne holte und sie vor Zehntausenden Zuschauern umarmte und leidenschaftlich küsste. Die Show war auf maximale Publikumsbeteiligung ausgelegt. Besonders beim Abschlusslied Angels sangen zehntausende Menschen gleichzeitig im Chor, was oft als einer der emotionalsten Momente der Popgeschichte beschrieben wird. Im direkten Kontrast dazu gab es in den Konzerten aber auch intimere Momente, als Williams die Titel Better Man und Nan’s Song sang und sich dabei allein auf der akustischen Gitarre begleitete. Wie so oft widmete Williams auch auf dieser Tournee sein Lied No Regrets seinen ehemaligen Take-That-Bandkollegen Gary Barlow, Mark Owen, Howard Donald und Jason Orange. Für die Hallenkonzerte im Herbst 2003 wurde aus Platzgründen und der intimeren Atmosphäre eine reduziertere Bühne gefertigt und auch auf größere Showelemente wurde weitestgehend verzichtet.
Den Höhepunkt der Tournee markierten Williams’ drei ausverkaufte Konzerte im Knebworth Park Anfang August 2003, denen insgesamt 375.000 Zuschauer beiwohnten. Dieser Rekord für die höchste Zuschauerzahl bei einem Einzelkünstler in Großbritannien ist bis heute ungebrochen. Zusätzlich verfolgten rund 3,5 Millionen Menschen die Konzerte live im Fernsehen und bei Livestreams im Internet. Im Vorprogramm dieser Shows traten The Darkness, Ash, Moby und Kelly Osbourne auf und beim zweiten dieser Auftritte kam Williams’ ehemaliger Take-That-Kollege Mark Owen als überraschender Special Guest auf die Bühne, um gemeinsam mit ihm den Hit Back for Good zu singen. Während dieser Konzerte in Knebworth setzten bei fünf weiblichen Konzertbesuchern die Wehen ein; ein Baby wurde sogar direkt im Sanitätszelt vor Ort geboren.[2] Trotz seines sichtbaren Selbstvertrauens und Souveränität auf der Bühne gab Williams in späteren Interviews zu, vor der monumentalen Kulisse in Knebworth unter extremer Nervosität gelitten zu haben.[3][4]
Nach dem Ende der 2003 Tour legte Williams erstmal eine Pause ein und trat zunächst nur noch bei besonderen Anlässen (etwa 2005 bei Live 8) auf. Erst 2006 nahm er seine Tourneearbeit wieder auf.
Liveaufnahmen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mitschnitte der drei Konzerte in Knebworth erschienen am 29. September 2003 auf Robbie Williams’ erstem Livealbum Live Summer 2003. Am 24. November 2003 veröffentlichte Williams seine Live-DVD What We Did Last Summer, für die die Knebworth-Konzerte unter der Regie von Hamish Hamilton mitgefilmt wurden.
Setlist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Beispiel-Setlist
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Intro
- Let Me Entertain You
- Let Love Be Your Energy
- We Will Rock You
- Monsoon
- Come Undone
- Strong
- Me and My Monkey
- Hot Fudge
- Mr. Bojangles
- She’s the One
- Supreme
- No Regrets
- Kids
- Better Man
- Nan’s Song
- Feel
- Rock DJ
- Millennium oder Sexed Up (beides nicht immer)
- Angels
Tourdaten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Nr. | Datum | Stadt | Land | Veranstaltungsort | Anmerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Leg 1 – Europa („Weekends of Mass Distraction“) | |||||
| 1 | 28. Juni 2003 | Edinburgh | Murrayfield Stadium | ||
| 2 | 29. Juni 2003 | ||||
| 3 | 2. Juli 2003 | Paris | Palais Omnisport de Bercy | ||
| 4 | 4. Juli 2003 | Wien | Ernst-Happel-Stadion | ||
| 5 | 6. Juli 2003 | München | Olympiastadion | ||
| 6 | 8. Juli 2003 | Berlin | Waldbühne | ||
| 7 | 9. Juli 2003 | ||||
| 8 | 11. Juli 2003 | Mannheim | Maimarktgelände | ||
| 9 | 13. Juli 2003 | Gelsenkirchen | Arena AufSchalke | ||
| 10 | 14. Juli 2003 | ||||
| 11 | 17. Juli 2003 | Amsterdam | Amsterdam Arena | ||
| 12 | 18. Juli 2003 | ||||
| 13 | 20. Juli 2003 | Hannover | Messegelände | ||
| 14 | 22. Juli 2003 | Antwerpen | Sportpaleis | ||
| 15 | 23. Juli 2003 | ||||
| 16 | 25. Juli 2003 | Kopenhagen | Parken | ||
| 17 | 27. Juli 2003 | Stockholm | Olympiastadion | ||
| 18 | 29. Juli 2003 | Newcastle upon Tyne | St. James’ Park | ||
| 19 | 1. August 2003 | Stevenage | Knebworth Park | Knebworth Festival | |
| 20 | 2. August 2003 | ||||
| 21 | 3. August 2003 | ||||
| 22 | 9. August 2003 | Dublin | Phoenix Park | ||
| Leg 2 – Europa („Cock of Justice“) | |||||
| 23 | 19. Oktober 2003 | Lissabon | Pavilhão Atlântico | ||
| 24 | 20. Oktober 2003 | ||||
| 25 | 22. Oktober 2003 | Madrid | Palacio Vistalegre | ||
| 26 | 24. Oktober 2003 | Barcelona | Palau Sant Jordi | ||
| 27 | 25. Oktober 2003 | Lyon | Halle Tony Garnier | ||
| 28 | 27. Oktober 2003 | Genf | Arena de Genève | ||
| 29 | 28. Oktober 2003 | ||||
| 30 | 30. Oktober 2003 | Assago | FilaForum | ||
| 31 | 3. November 2003 | Budapest | Papp László Sportaréna | ||
| 32 | 4. November 2003 | Prag | T-Mobile Arena | ||
| 33 | 6. November 2003 | Katowice | Spodek | ||
| 34 | 9. November 2003 | Moskau | Sportivnyy kompleks Olimpiyskiy | ||
| 35 | 11. November 2003 | Helsinki | Hartwall Areena | ||
| 36 | 12. November 2003 | ||||
| 37 | 14. November 2003 | Oslo | Vallhall Arena | ||
| Leg 3 – Ozeanien („Aussie Typo“) | |||||
| 38 | 6. Dezember 2003 | Auckland | Western Springs Stadium | ||
| 39 | 10. Dezember 2003 | Melbourne | Telstra Dome | ||
| 40 | 13. Dezember 2003 | Sydney | Aussie Stadium | ||
| 41 | 14. Dezember 2003 | ||||
Band
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Robbie Williams: Gesang, Gitarre bei Better Man und Nan’s Song
- Claire Worrall: Keyboards
- Melvyn Duffy: Keyboards
- Gary Nuttall: Gitarre
- Neil Taylor: Gitarre
- Yolanda Charles: Bass
- Chris Sharrock: Schlagzeug
- Max Beesley: Percussion, Klavier bei Mr. Bojangles
- Paul Spong: Trompete
- Simon Gardner: Trompete
- Neil Sidwell: Posaune
- Chris White: Saxophon
- Dave Bishop: Saxophon
- Katie Kissoon: Hintergrundgesang
- Tessa Niles: Hintergrundgesang
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ https://robbiewilliams.com/pages/timeline/entry-tour-weekends-of-mass-distraction
- ↑ https://www.facebook.com/rewindrobbie/posts/20-years-ago-today-robbie-williams-played-the-first-of-3-shows-at-knebworth-he-p/303242418884024/
- ↑ https://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/musik/robbie-williams-entertainer
- ↑ https://www.fr.de/kultur/musik/live-knebworth-robbie-williams-pop-mekka-11272336.html