24. März: Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und der Moskitoplage wird die vom spanischen Konquistador Francisco de Montejo im Jahr 1543 in Yucatán gegründete Stadt Valladolid nach einer Petition der spanischen Siedler ins Landesinnere verlegt.
10. April: Die spanischen Eroberer gründen die Silberbergbaustadt Potosí.
9. November: Nach dem Tod von Pietro Lando wird Francesco Donà zum Dogen von Venedig gewählt. Seine Herrschaft ist durch eine ausgedehnte Friedenszeit gekennzeichnet.
In Krutscheid erheben sich Bauern gegen Herzog Wilhelm von Berg. Die Krutscheider Rebellion endet wahrscheinlich mit einem Kompromiss, die Akten darüber sind aber verschollen.
Nur acht Monate nach seinem Amtsantritt als König von Korea stirbt der kränkliche Injong am 8. August. Sein jüngerer Bruder Myeongjong wird 13. König der Joseon-Dynastie. Ständige Spannungen zwischen ihm und seiner Stiefmutter Königin Munjeong, der dritten Frau seines Vaters, führten später unter den Gelehrten am Hofe zu dem Gerücht, dass sie ihren Stiefsohn König Injong vergiftet hätte. Sein Halbbruder, Munjeongs Sohn Myeongjong folgt ihm im Alter von 11 Jahren auf den Thron. Seine Mutter führt für ihn die Regierungsgeschäfte, die sie mit Nachdruck betreibt. Dass sie buddhistisch-religiöse Riten für sich und ihren Sohn abhält, führt zu Spannungen am konfuzianisch ausgerichteten Hof.
Im spanischen Vizekönigreich Peru wird am 10. April die Bergbausiedlung Potosí gegründet, wo bereits die InkaSilber abgebaut haben. Die Silberstadt steigt bald zu sagenhafter Blüte auf.
13. Dezember: Das von Papst Paul III. einberufene Konzil von Trient mit dem Ziel, auf die Forderungen und Lehren der Reformation zu reagieren, wird eröffnet. Das ökumenische Konzil, an dem rund 100 stimmberechtigte Prälaten und ebenso viele katholische Theologen aus ganz Europa teilnehmen, dauert in vier Sitzungsperioden bis 1563.
In Wittenberg erscheint die letzte Ausgabe (Revision) der Lutherbibel, an der der Reformator Martin Luther selbst mitgewirkt hat.