Im Jahr 1360 wird mit dem von Papst Innozenz VI. vermittelten Frieden von Brétigny die erste Etappe des Hundertjährigen Krieges zwischen Frankreich und England beendet. Eine fast zehnjährige Waffenruhe beginnt. Der seit vier Jahren in englischer Gefangenschaft befindliche französische König Johann II. wird gegen ein Lösegeld freigelassen. Der englische König Edward III. verzichtet im Gegenzug auf den französischen Thron.
Zwischen England und Frankreich kommt es am 8. Mai unter Beteiligung von Papst Innozenz VI. mit dem Frieden von Brétigny zu einem detaillierten Vertrag, der die erste Etappe des Hundertjährigen Krieges beendet und für eine fast zehnjährige Waffenruhe sorgt. Für den seit vier Jahren in englischer Haft befindlichen französischen König Johann II. wird ein Lösegeld ausgehandelt, angezahlt und mehrere Geiseln, darunter drei Söhne des Königs, gestellt, woraufhin Johann freigelassen wird. Außerdem erhält der englische König die Gascogne, das Limousin, Calais und weitere Gebiete im Norden und Westen Frankreichs, die französische Seite verzichtet auf die Souveränität über diese Gebiete. Im Gegenzug verzichtet der englische König Edward III. auf seinen Anspruch auf den französischen Thron.
um 1360: Die Messe de Nostre Dame von Guillaume de Machaut entsteht. Es handelt sich dabei um eine der ältesten polyphonen Vertonungen des Ordinariums, und um die älteste bekannte, die aus der Feder eines einzelnen, benannten Komponisten stammt.
Februar: Die Pest kehrt rund sieben Jahre nach Ende des Schwarzen Todes nach Venedig zurück. Sie fordert Opfer vor allem unter den Kindern und führt zum Aussterben von zehn Adelsfamilien. Der Doge Giovanni Dolfin diktiert am 25. Juli sein Testament, nachdem sein ältester Sohn und seine Gattin Caterina Giustinian der Epidemie zum Opfer gefallen sind.