16. März: Karl IV., der sich im gleichen Jahr in Prag niederlässt, gibt mit einer feierlichen Grundsteinlegung für die Stadtmauer den Bau der Prager Neustadt frei.
Die angesehenste medizinische Fakultät des Abendlandes, diejenige von Paris, wird vom französischen König beauftragt, ein Gutachten über die große Pest abzugeben. Darin kommt man zum Schluss, dass eine Konjunktion der PlanetenJupiter, Saturn und Mars am 24. März 1345 die atmosphärischen Veränderungen ausgelöst habe, die zur Pest geführt haben sollen.
17. März: Andreas von Wislica wird Bischof von Schwerin als Nachfolger des am 2. März gestorbenen Willekin Pape. Seine Haupttätigkeit widmet er dem Kampf gegen die Bülows, den Verwandten seiner beiden Vorgänger, die fast die gesamten Stiftsgüter als Pfand für dargeliehene Gelder und geleistete Dienste mit Beschlag belegt haben.
26. September: Papst Clemens VI. erklärt in einer zweiten Bulle mit dem Titel Quamvis perfidiam die Juden für unschuldig als Brunnenvergifter oder Verursacher der Pest. Wer Juden verfolge, müsse mit Exkommunikation rechnen.
25. Januar: Ein schweres Erdbeben mit Epizentrum in Friaul führt unter anderem zu einem Bergsturz am Dobratsch in Kärnten, bei dem zahlreiche Dörfer verschüttet und etliche Burgen zerstört werden.