Die Niederlage der Kreuzritter bei Gaza, dargestellt in der Chronica majora des Matthäus Paris, 13. Jahrhundert Ein Teilheer des Kreuzzugs der Barone unterliegt in der Schlacht bei Gaza den Ayyubiden.
Anfang des Jahres: Kaiser Friedrich II. erhebt seinen Sohn Enzio zum König von Sardinien und Generallegaten in Mittel- und Oberitalien. In dieser Funktion führt er in der Romagna, in den Marken und in der Toskana militärische Unternehmungen gegen den kaiserfeindlichen Lombardenbund.
1. Juli: In einer vermutlich von Kardinal Raniero Capocci verfassten und an alle Könige, Fürsten und Bischöfe der Christenheit gerichteten päpstlichen Enzyklika wird Kaiser Friedrich II. als Ketzer und Vorläufer des endzeitlichen Antichristen bezeichnet.
Belagerung Wiens zwischen Juni und Dezember durch Friedrich II. den Streitbaren, Kapitulation der Stadt
1. September: Der Kreuzzug der Barone erreicht mit seinen ersten Schiffen Akkon. In den folgenden Tagen trifft auch der Rest der Flotte ein, die durch Stürme zerstreut worden ist.
2. November: Das Kreuzfahrerheer rückt von Akkon nach Askalon aus. Dabei führt Peter Mauclerc ein erfolgreiches kleines Scharmützel gegen einen muslimischen Konvoi nach Damaskus.
13. November: Ein Teilheer des Kreuzzugs der Barone unter Amalrich von Montfort und Heinrich von Bar erleidet in der Schlacht bei Gaza eine vernichtende Niederlage gegen die ägyptischen Ayyubiden.
August: Im Bruderkrieg der Ayyubiden unternimmt as-Salih Ayyub einen Feldzug gegen seinen Halbbruder al-Adil II. in Ägypten. Sein Onkel as-Salih Ismail verweigert ihm jedoch die Heerfolge und nutzt die Abwesenheit as-Salih Ayyubs, um seinerseits Damaskus einzunehmen und sich selbst zum Sultan von Damaskus zu machen. As-Salih Ayyub wird daraufhin vom Großteil seiner Truppen im Stich gelassen und gerät in die Gefangenschaft örtlicher Beduinen, die ihn an an-Nasir Dawud, den ayyubidischen Emir von Karak ausliefern, einen weiteren Neffen Ismails und Cousin Ayyubs. Dem Gefangenen gelingt es allerdings, ein Bündnis mit an-Nasir zu schließen, der ihm nun Truppen für den Einfall in Ägypten leiht.
13. Mai: Vor der Burg auf dem Mont Aimé werden 183 der Häresie angeklagte und verurteilte Menschen auf Scheiterhaufen verbrannt. Weil der fanatische InquisitorRobert der Bulgare dabei auch einige Personen unrechtmäßig hinrichten lässt, verliert der Dominikaner in der Folge auf Druck des nordfranzösischen Klerus beim Papst sein Amt.
5. Oktober: Robert von Courtenay, Großmundschenk von Frankreich sowie Herr von Champignelles, Château-Renard, Charny, Chantecoq, Nonancourt, Conches-en-Ouche und Mehun-sur-Yèvre (* 1168)
16. Oktober: Přemysl, Markgraf von Mähren (* um 1209)
1. November: Wilhelm von Savoyen, Bischof von Valence und Lüttich (* um 1201)
13. November: Heinrich II., Graf von Bar und Herr von Ligny (* 1190)
25. November: Albrecht IV., Graf im Aargau und Frickgau mit der Habsburg, Brugg, Bremgarten und Muri, Landgraf im Oberelsass und Feldhauptmann von Straßburg sowie Vogt des Klosters Säckingen (* um 1188)