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8. Oktober
Fahren ohne Zugfunk
Warum kann die Deutsche Bahn nicht mehr fahren, wenn der Zugfunk ausgefallen ist ? Frueher (also vor dem Zeitalter des Zugfunks) ging es doch auch und die Sicherheit im Zugbetrieb sollte doch eigentlich durch die funkfrei funktionierende Zugsicherung gewaehrleistet sein. Notfalls kann der Lokfuehrer ja auch mit seinem privaten Handy im Stellwerk oder in der Leitstelle anrufen, aber heute hatte ich den Eindruck, dass die Signale rot waren, die Lokfuehrer also nicht fahren durften und nicht etwa nicht fahren wollten, weil ihnen der muendliche Abfahrtsbefehl fehlte. -- Juergen 5.147.163.199 --5.147.163.199 21:10, 8. Okt. 2022 (CEST)
- "früher" war auch noch jeder Bahnhof mit einem Vorstand usw. besetzt. Der brauchte keine Funkverbindung um mit dem Lokomotivführer zu reden, da reichten die Füsse. Im übrigen hängt an GSM-R noch mehr als „mit einander telefonieren“, also Funktionen die nicht mit dem privaten Haddy ersetzt werden kann. Ich bin mir betreffen Deutschland nicht ganz sicher was alles darüber geht, aber die Schweizer ETCS Level 2 Strecken sind vollständig von einem funktioniernden GSM-R abhängig (und da hat man unter Umständen wirklich keine roten Signale mehr, die man bei einem Ausfall in Betrieb nehemn könnte). --Bobo11 (Diskussion) 22:35, 8. Okt. 2022 (CEST)
- Das dürfte in Deutschland nicht anders sein, hinzu kommt, dass auch der Notruf über GSM-R abgesetzt wird. Wenn ein einzelnes Stellwerk oder eben ein Zug einen Ausfall zu beklagen hat, gibt es auch Alternativen. Für einen großflächigen Ausfall dieser Art ist das aber nicht möglich. Handygespräche sind zwar möglich, jedoch müssten erstmal allen Seiten die Nummern bekannt sein. Die Gespräche würden zudem nicht aufgezeichnet werden. -- Platte ∪∩∨∃∪ 23:47, 8. Okt. 2022 (CEST)
- Platte, wenn ich in der Schweiz mit einem Handy auf die Stellwerksnummer (bzw. heute die Nummer des Bahnhofes in der Fernsteuerzentralle) anruffe, dann wird das Gespräch aufgezeichnet. Bei uns wird grundsätzlich alles aufgezeichnet, was über diese Nummer reinkommt. Deswegen sind Fahrdienstliche Sachen im Bahnhof X über diese eine Nummer zu erledigen (wenn z.b. der Funk ausgefallen ist), und nicht über die Sektoren/Arbeitsplatz Telefonnummer der Fernsteuerzentralle. Und ja, es hat natürlich seine Vorteile, wenn die anruffende Nummer aus dem Bereich der eigenen Geschäftsmobiltelefone kommt, und nicht irgend eine Nummer ist. Wenn ich von einem wirklich privaten Telefon anrufe, dann krieg ich auch die Ansage, dass das Gespräch aufgezeichnet wird (Fällt bei erkannten Geschäfttelefon weg). --Bobo11 (Diskussion) 01:08, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Das dürfte in Deutschland nicht anders sein, hinzu kommt, dass auch der Notruf über GSM-R abgesetzt wird. Wenn ein einzelnes Stellwerk oder eben ein Zug einen Ausfall zu beklagen hat, gibt es auch Alternativen. Für einen großflächigen Ausfall dieser Art ist das aber nicht möglich. Handygespräche sind zwar möglich, jedoch müssten erstmal allen Seiten die Nummern bekannt sein. Die Gespräche würden zudem nicht aufgezeichnet werden. -- Platte ∪∩∨∃∪ 23:47, 8. Okt. 2022 (CEST)
Na, dann bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt und ob was dabei rauskommt. Sollte ein so entscheidendes Betriebsmittel nicht ausreichend redundant ausgelegt oder seine Funktionalität anderweitig hochgradig sichergestellt sein, hielte ich das für ein strafwürdiges Organisationsverschulden. Entweder das oder wir hatten wirklich einen Jahrtausendstörfall. --Kreuzschnabel 02:06, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Kreuzschnabel das war kein Störfall, sondern das war ein Straftat. Redundanz bringt bei einer Tat mit Iniderwissen unter Umständen gar nichts. Redundanz erhöht nur den Aufwand, und nützt nur gegen Einzeltäter. Vereinfacht gesagt, schneidet dann eine weitere Person an einer anderer Stelle noch ein weiteres Kabel durch. Das waren Profis so viel ist klar, die wusstem was sie tun. Vereifacht gesagt Redundanz bringt dann was, wenn der Baggerführer ein Kabeltrasse erwischt. --Bobo11 (Diskussion) 08:27, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Ah, danke. Sabotage als Ursache war mir noch nicht bekannt. --Kreuzschnabel 10:35, 9. Okt. 2022 (CEST)
- "Rückfallkonzept für den Ausfall des GSM-R-Zugfunks Um bei Störungen im GSM-R Netz weiterhin eine zuverlässige Kommunikation gewährleisten zu können, sind in einem Rückfallkonzept klare Regelungen zur Nutzung des öffentlichen Mobilfunks getroffen worden, die in der Ril 481.0205 beschrieben sind." Quelle Das hat in diesem Fall anscheinend auch nichts mehr genützt. --46.79.77.204 11:39, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Wenn eine Organisation mit Insiderwissen gezielt Sabotage betreibt, nützt Redundanz wenig. Wie ich es verstanden habe, wurde Kabel und Ersatzkabel zerstört. Nordstream 1 und 2, die Krimbrücke, Wladis 70., die deutschen Waffenlieferungen und die immer dünnere Luft in Moskau haben damit natürlich nix zu tun.... :-)))--scif (Diskussion) 11:44, 9. Okt. 2022 (CEST)
- "Rückfallkonzept für den Ausfall des GSM-R-Zugfunks Um bei Störungen im GSM-R Netz weiterhin eine zuverlässige Kommunikation gewährleisten zu können, sind in einem Rückfallkonzept klare Regelungen zur Nutzung des öffentlichen Mobilfunks getroffen worden, die in der Ril 481.0205 beschrieben sind." Quelle Das hat in diesem Fall anscheinend auch nichts mehr genützt. --46.79.77.204 11:39, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Ah, danke. Sabotage als Ursache war mir noch nicht bekannt. --Kreuzschnabel 10:35, 9. Okt. 2022 (CEST)
Alwin Meschede hat schon ein Youtube Video hochgeladen link, wo er versucht die bahntechnische Sache laientauglich zu erklären.--Bobo11 (Diskussion) 14:06, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Danke für den Link. Im wesentlichen gut erklärt. Ich schließe daraus, dass es theoretisch möglich gewesen wäre weiterzufahren, aber eben ohne den heutigen Sicherheitsstandard. Wäre dann etwas passiert (z.B. irrtümlich zwei Züge auf demselben Gleis in gegenläufiger Richtung), dann wäre die Katastophe perfekt und alle würden rufen: Warum hat man den Zugverkehr nicht eingestellt? Zumal wenn man von Sabotage ausgeht und die Sabotierer evtl. noch an anderen Stellen in den Zugverkehr eingegriffen haben oder vorhatten, in den Zugverkehr einzugreifen. Nur die letzte Bemerkung von Herrn Meschede, dass das alles wohl ein Zufall sein könnte und sogar noch im Wiederholungsfall, das halte ich für Blauäugigkeit. --2003:D0:2F2A:3FA9:FDC2:B21A:AD6B:28B 16:18, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Unmöglich ist es aber nicht. Oder das eben beide Eingriff "nur" Vadalismus waren, per Zufall zur selben Zeit. Was ich vom Zeitpunkt her duchaus im Bereich des möglichen halte. Samstag Morgen nach dem Ausgang kommen einige Halbstarke auf ganz intresante Ideen. Schliest natürlich aktive Sabotage nicht aus. Wie es scheint wird aktuell schlicht weg der typische Baustellen Unfall („Cheffe war das ein wichtiges Kabel das ich da erwischt hab?“, „Da jetzt die ganze Stadt dunkel ist, würde ich sagen Ja“) ausgeschlossen. --Bobo11 (Diskussion) 16:28, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Ich sehe prinzipiell vier Motivationen. 1. Sogenannter „Dumme-Jungen-Streich“, 2. Erpressung, 3. Bewusste Sabotage mit 3.a) politischer Motivation, 3.b) missgünstiger Konkurrent, 3.c) ein Verrückter. 2. und 3.b) scheiden wohl aus, bleiben 1. und 3.c einerseits, 3.a andererseits. Zu 1. und 3.c: dass zwei Personen mit ähnlicher Motivation ohnene gegenseitige Kenntnis ganz zufällig zum ähnlichen Zeitpunkt in Berlin und Herne auf die gleiche Idee kommen, könnte prinzipiell ein Zufall sein, da man Zufälle eben prinzipiell niemals auschließen kann, ist aber unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn. Nur wenn einigermaßen regelmäßig solche Untaten an jeweils einer Stelle begangen würden, gäbe es auch eine realistische Wahrscheinlichkeit für das zufällige Zusammentreffen zweier solcher Ereignisse. Und da ich vier Szenarien wegen großer Unwahrscheinlichkeit praktisch ausschließen kann, bleibt dann nur die fünfte Möglichkeit. --2003:D0:2F2A:3FA9:E9EE:7F8F:3D18:3E1C 17:18, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Warum schließt du Erpressung aus? Sabotage durch z. B. einen ehemaligen (gefeuerten?) Mitarbeiter, der sich mit den Leitungen auskennt und damit signalisieren will, dass er es ernst meint und kein Problem damit hat, den Bahnverkehr lahmzulegen, halte ich für eine der plausibelsten Erklärungen. Erinnerte mich jedenfalls gleich an z. B. Monsieur X. Bei einer politisch motivierten Tat würde ich entweder einen größeren Schaden oder ein "Bekennerschreiben" erwarten. -- Jonathan 10:13, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Ich habe Erpressung ausgeschlossen, weil ich gutgläubig unseren Sicherheitsorganen vertraue, die davon nichts erwähnt haben und nur in Richtung Sabotage ermitteln. --2003:D0:2F2A:3FDC:8000:F235:69B6:CDA 16:57, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Bei zeitgleichen Sabotageakten an zwei weit entfernten Orten ist ein Einzeltäter eher unwahrscheinlich. Der hätte wohl im Abstand von mehreren Tagen gehandelt. Zeitbomben sind zwar denkbar, haben aber das Risiko einer vorzeitigen Entdeckung, wenn sie länger an einem Ort liegen. Einem Erpresser reicht oft auch die "scharfe Bombe" als Signal - und braucht es nur einmal. Hier wurde recht offensichtlich auf den Schaden abgestellt.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 17:31, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Ich habe Erpressung ausgeschlossen, weil ich gutgläubig unseren Sicherheitsorganen vertraue, die davon nichts erwähnt haben und nur in Richtung Sabotage ermitteln. --2003:D0:2F2A:3FDC:8000:F235:69B6:CDA 16:57, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Warum schließt du Erpressung aus? Sabotage durch z. B. einen ehemaligen (gefeuerten?) Mitarbeiter, der sich mit den Leitungen auskennt und damit signalisieren will, dass er es ernst meint und kein Problem damit hat, den Bahnverkehr lahmzulegen, halte ich für eine der plausibelsten Erklärungen. Erinnerte mich jedenfalls gleich an z. B. Monsieur X. Bei einer politisch motivierten Tat würde ich entweder einen größeren Schaden oder ein "Bekennerschreiben" erwarten. -- Jonathan 10:13, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Ich sehe prinzipiell vier Motivationen. 1. Sogenannter „Dumme-Jungen-Streich“, 2. Erpressung, 3. Bewusste Sabotage mit 3.a) politischer Motivation, 3.b) missgünstiger Konkurrent, 3.c) ein Verrückter. 2. und 3.b) scheiden wohl aus, bleiben 1. und 3.c einerseits, 3.a andererseits. Zu 1. und 3.c: dass zwei Personen mit ähnlicher Motivation ohnene gegenseitige Kenntnis ganz zufällig zum ähnlichen Zeitpunkt in Berlin und Herne auf die gleiche Idee kommen, könnte prinzipiell ein Zufall sein, da man Zufälle eben prinzipiell niemals auschließen kann, ist aber unwahrscheinlicher als ein Lottogewinn. Nur wenn einigermaßen regelmäßig solche Untaten an jeweils einer Stelle begangen würden, gäbe es auch eine realistische Wahrscheinlichkeit für das zufällige Zusammentreffen zweier solcher Ereignisse. Und da ich vier Szenarien wegen großer Unwahrscheinlichkeit praktisch ausschließen kann, bleibt dann nur die fünfte Möglichkeit. --2003:D0:2F2A:3FA9:E9EE:7F8F:3D18:3E1C 17:18, 9. Okt. 2022 (CEST)
- Unmöglich ist es aber nicht. Oder das eben beide Eingriff "nur" Vadalismus waren, per Zufall zur selben Zeit. Was ich vom Zeitpunkt her duchaus im Bereich des möglichen halte. Samstag Morgen nach dem Ausgang kommen einige Halbstarke auf ganz intresante Ideen. Schliest natürlich aktive Sabotage nicht aus. Wie es scheint wird aktuell schlicht weg der typische Baustellen Unfall („Cheffe war das ein wichtiges Kabel das ich da erwischt hab?“, „Da jetzt die ganze Stadt dunkel ist, würde ich sagen Ja“) ausgeschlossen. --Bobo11 (Diskussion) 16:28, 9. Okt. 2022 (CEST)
Schonmal daran gedacht, das es staatliche Organisationen gibt, die es so aussehen lassen , als ob? Ich könnte mir gut vorstellen, das Kenntnisse zur Arbeitsweise diverser Einheiten des MfS hier nicht unnütz wären, natürlich angewendet auf heutige staatliche Organisationen.--scif (Diskussion) 11:19, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Der Vlad wurde ja schon genannt. --ClaudeWiko (Diskussion) 06:45, 11. Okt. 2022 (CEST)
Jetzt wollte ich mir das oben von Benutzer:Bobo11 verlinkte Video ansehen, aber es ist inzwischen gesperrt ("Private video"). Wer hat es gesehen und kann den Inhalt stichpunktartig wiedergeben ? -- Juergen 134.255.194.144 18:28, 15. Okt. 2022 (CEST)
10. Oktober
Korrektur-Taste im Fahrstuhl?
Nachdem ich heute mal wieder die falsche Etage gewählt und damit einen Zwischenstopp provoziert habe, frage ich mich, wieso man seine Wahl im Lift nicht korrigieren kann. Die gewählte Etage wird ja in modernen Liften durch eine Leuchtanzeige kenntlich. Ich stelle mir z.B. vor, dass man durch nochmaliges Drücken der selben Taste in einem kurzen Zeitabschnitt (zumindest vor Abfahrt des Lifts), diese Wahl sozusagen annullieren könnte. Technisch kann das ja nicht weiter kompliziert sein, Mehrkosten für den Hersteller dürften minimal sein. Kennt jemand vielleicht doch einen Fahrstuhl, der diese Funktion anbietet oder gibt es irgendeinen triftigen Grund dagegen?
--Thomas Binder, Berlin (Diskussion) 18:29, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Wird halt ein selten nachgefragte Option sein, die mit einer Verkomplizierung des Bedienfelds und damit einhergehenden Möglichkeiten für Verwirrung und Fehlbedienung daherkommt. Im schlimmsten Fall fühlt sich jemand im Fahrstuhl eingesperrt, obwohl der bloss nicht losfährt, weil derjenige seine Stockwerksauswahl versehentlich gleich wieder zurückgesetzt hat. --Karotte Zwo (Diskussion) 18:51, 10. Okt. 2022 (CEST)
- [BK] Ich spekuliere mal auf mögliche Fehlbedienung. Person A steigt ein, drückt 3, Person B steigt zu, drückt gewohnheitsgemäß auch 3, ohne darauf zu achten, ob’s schon leuchtet, und beide wundern sich. Andererseits träte dieser Fehler bei einer alternativen Lösung (etwa separate Cancel-Taste) nicht auf. --Kreuzschnabel 18:52, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Meine Idee wäre, einfach ein nochmaliges Drücken der Etagentaste. Bei modernen Liften ist diese ja meist gekennzeichnet (Leuchtfeld), wenn sie ausgewählt ist, beim nochmaligen Drücken würde dies wieder erlöschen. Durch das Zeitintervall (ganz wenige Sekunden) kann man den beschriebenen Effekt (2 Personen) vermeiden und wenn man sich wundert, schaut man spätestens aufs Bedienfeld und sieht da keine leuchtende Taste. --Thomas Binder, Berlin (Diskussion) 19:35, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Ich habe gelesen, dass das deine Idee wäre, und beschrieben, wieso ich sie für suboptimal halte. Inwieweit das schlicht an technischen Vorschriften scheitert, die für Aufzüge gelten, weiß ich nicht, weiß aber, dass es nicht wenige Menschen gibt, deren technisches Verständnis zumindest in stressigen Gesamtkontexten mit „Drück die Taste, dann fährt er dich da hin“ schon ausgelastet sein kann. Das ist kein arroganter Spott meinerseits, sondern jahrzehntelange Erfahrung als Technik-Erklärer. Eine Rücksetzfunktion gehört da eindeutig in den „Experten-Modus“. --Kreuzschnabel 21:37, 10. Okt. 2022 (CEST)
- +1. Rein aus Alltagserfahrung wissen wir doch auch alle, wie viele Leute nicht kapieren, in welche Richtung sie den Aufzug anfordern müssen. --L47 (Diskussion) 21:53, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Ich habe gelesen, dass das deine Idee wäre, und beschrieben, wieso ich sie für suboptimal halte. Inwieweit das schlicht an technischen Vorschriften scheitert, die für Aufzüge gelten, weiß ich nicht, weiß aber, dass es nicht wenige Menschen gibt, deren technisches Verständnis zumindest in stressigen Gesamtkontexten mit „Drück die Taste, dann fährt er dich da hin“ schon ausgelastet sein kann. Das ist kein arroganter Spott meinerseits, sondern jahrzehntelange Erfahrung als Technik-Erklärer. Eine Rücksetzfunktion gehört da eindeutig in den „Experten-Modus“. --Kreuzschnabel 21:37, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Man müsste sicherstellen, dass jemand nur seinen eigenen Fahrtwunsch und keinen anderen canceln kann. Dazu müsste sich die Automatik z.B. merken, ob ein Fahrtwunsch am Bedienfeld im Aufzug oder an einer Zugangstür eingegeben wurde. --Digamma (Diskussion) 19:42, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Ich gebe zu bedenken, dass es auch Mitmenschen gibt, die (warum auch immer) mehrfach die Taster betätigen (gerne auch an den Fußgängerampeln) weils dann natürlich viel schneller geht, wenn man mehrfach auf die Taste haut / drückt. Gruß kandschwar (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Kandschwar (Diskussion | Beiträge) 19:45, 10. Okt. 2022 (CEST))
- Völlig klar, deshalb direktes Feedback durch Ein-/Ausschalten des Leuchtsignals. Das dürfte intuitiv vestanden werden. --Thomas Binder, Berlin (Diskussion) 21:19, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Den Gedanken, dass ein erneutes Drücken den Befehl im Aufzug zurücknimmt, hatte ich auch schon. In welchen "Geräten" außer bei on/off-Tasten ist diese Funktion eigentlich sonst implementiert?--Doc Schneyder Disk. 20:16, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Die Windows-Taste auf meiner Tastatur würde mir dazu einfallen, ebenso Caps Lock, Num, Rollen, ebenso die Menütaste am Bildschirm. --TheRunnerUp 20:24, 10. Okt. 2022 (CEST)
- ...und eigentlich jeder Lichtschalter. --Thomas Binder, Berlin (Diskussion) 18:28, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Die Windowstaste, das Scrollrad, die Menütaste und der Lichtschalter haben den Vorteil, dass der Effekt sofort und unübersehbar auftritt. Caps Lock und Num wirken sich sofort und unübersehbar dann aus, wenn man eine entsprechende Taste drückt (und sind dabei lästig genug). Bei der Aufzugtaste hingegen ist der Effekt (der eigentliche, nicht das Aufleuchten der Taste) um ein paar Sekunden verzögert, der Ursache-Wirkung-Zusammenhang also nicht intuitiv ersichtlich. --2A02:810D:8CBF:FC84:A051:3BB4:4D03:A53E 23:06, 11. Okt. 2022 (CEST)
- ...und eigentlich jeder Lichtschalter. --Thomas Binder, Berlin (Diskussion) 18:28, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Die Windows-Taste auf meiner Tastatur würde mir dazu einfallen, ebenso Caps Lock, Num, Rollen, ebenso die Menütaste am Bildschirm. --TheRunnerUp 20:24, 10. Okt. 2022 (CEST)
- Ich gebe zu bedenken, dass es auch Mitmenschen gibt, die (warum auch immer) mehrfach die Taster betätigen (gerne auch an den Fußgängerampeln) weils dann natürlich viel schneller geht, wenn man mehrfach auf die Taste haut / drückt. Gruß kandschwar (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Kandschwar (Diskussion | Beiträge) 19:45, 10. Okt. 2022 (CEST))
- Meine Idee wäre, einfach ein nochmaliges Drücken der Etagentaste. Bei modernen Liften ist diese ja meist gekennzeichnet (Leuchtfeld), wenn sie ausgewählt ist, beim nochmaligen Drücken würde dies wieder erlöschen. Durch das Zeitintervall (ganz wenige Sekunden) kann man den beschriebenen Effekt (2 Personen) vermeiden und wenn man sich wundert, schaut man spätestens aufs Bedienfeld und sieht da keine leuchtende Taste. --Thomas Binder, Berlin (Diskussion) 19:35, 10. Okt. 2022 (CEST)
Hier ist zwar die Auskunft und nicht das Cafe, aber die Funktion einer Eintastenbedienung ist eben nicht intuitiv erfassbar. Dazu eine Anekdote. Ich und Leihwagen. Huch, der hat ja gar keine Handbremse (mehr). Ich entdecke eine Taste, deren Symbol Handbremse bedeuten könnte. Ich drücke darauf, ein Elektromotor schnurrt, eine Handbremse zieht an. Prima. Ich will wieder losfahren und die Handbremse lösen. Ich drücke erneut auf den Knopf. Nichts passiert. Ich drücke laaaange auf den Knopf. Nichts passiert. Ich drücke zweimal hintereinader auf den Knopf. Nichts passiert. Ich kann nicht losfahren. Die Handbremse bleibt angezogen. Zum Glück war eine Bedienungsanleitung im Handschuhfach. Sonst wäre ich gestrandet. Zum Lösen der Handbremse mußte man den Knopf nicht noch einmal drücken, nicht laaange drücken, nicht zweimal drücken, sondern hinter ihn fassen und ziehen. Das zum Thema Intuition. Lg --Doc Schneyder Disk. 22:02, 10. Okt. 2022 (CEST)
Ich kann leider keine Angaben zum Aufzugsmodell geben, aber in the 90ern des letzten Jahrhunderts hatte ein Freund mir einen Trick gezeigt: Die Taste für die falsche Etage nochmal drücken und gedrückt halten, die Taste für den gewünschenten Stopp drücken und beide Tasten loslassen. Es hat zu meiner Überraschung funktioniert. --178.165.164.152 02:20, 11. Okt. 2022 (CEST)
Ich verstehe zwar das Argument gegen die vorgeschlagene Funktionsweise ohnehin nicht (es ist nicht meine Aufgabe bzw. die von jedermann dafür zu sorgen, dass unfähige Menschen alles bedienen können), aber es stellt sich auch die Frage, die was gegen eine separate Taste spricht. --KayHo (Diskussion) 09:33, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Doch, wenn du Aufzüge für die Allgemeinheit herstellst, unterliegst du den Richtlinien für Barrierefreiheit, sonst bist du schnell weg vom Markt. Barrierefreiheit heißt nicht nur „keine Stufen“, sondern umfasst auch das Design für Alle. --Kreuzschnabel 11:11, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Die Aufzüge sind für die Allgemeinheit hergestellt. Und es kann sie auch jeder benutzen, der auf das Bedienfeld drückt. Und wie der Fragesteller schrieb, gibt es eine visuelle Rückmeldung. Kann halt nicht jeder die zusätzliche Funktion nutzen. Mit anderer Argumentation dürfte es nie Neuerungen (z.B. Fahrkartenautomaten mit Touchbildschirm) geben. --KayHo (Diskussion) 11:27, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Also sorry, wenn jemand nicht kapiert was es bedeutet wenn er die bereits leuchtende "3" drückt und die daraufhin wieder ausgeht ist dem eh nicht zu helfen. Aus Japan kenne ich das übrigens mit dem "erneutes-drücken-löscht -das-Stockwerk". Dafür gibt dort keine Lichtschranken an der Tür. Bummle halt nicht rum wenn du mitwillst. --Dreifachaxel (Diskussion) 15:19, 11. Okt. 2022 (CEST)
- „Also sorry, wenn jemand nicht kapiert was es bedeutet wenn er die bereits leuchtende "3" drückt und die daraufhin wieder ausgeht ist dem eh nicht zu helfen.”
- Mit Verlaub, Dreifachachsel, diese Aussage ist das bei weitem Dämlichste, was ich in letzter Zeit hier gelesen habe. Um das zu kapieren, muß jemand das Lichtsignal erst einmal sehen können. Das war's dann mit der Barrierefreiheit Deines fortschrittlichen Bedienfeldes. Einen Knopf zu ertasten, und eine aufgeprägte Ziffer zu erfühlen, um daraufzudrücken ist die eine Sache. Ein Lichtsignal zu erahnen, und davon die Entscheidung abhängig zu machen, ob man daraufdrückt, eine andere. Jedenfalls für mache Menschen, und diese schließt Du in Deiner Überlegung geflissentlich aus. --92.73.148.43 16:24, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt Gerüchte, dass es etliche Nicht-Barrierefreie Aufzüge uvm. in Deutschland geben soll. Und auch das ließe sich bei Neuinstallationen mit einem akkustischen Signal ganz einfach lösen. --KayHo (Diskussion) 19:32, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Die Kakophonie bei jedem Betreten eines mit dieser Abwahl-Zusatzfunktion ausgestatteten Liftes stelle ich mir interessant vor, muß doch dann der Leucht-Zustand jedes einzelnen Etagenknopfes akustisch mitgeteilt werden, damit nicht nur sehende Personen wissen, ob sie auf einen bestimmten Knopf drücken müssen oder eben nicht. Mit einem enfachen "Quittungspiep", der für alle Tasten identisch ist, ist es hier eher nicht getan, der akustische Überblick muß dafür ja vorher gegeben sein, wie auch der Sehende vorher kapiert, für welche Knöpfe Draufdrücken nicht opportun ist. Solange mehrfaches Drücken nichts ändert, gibt es dieses Problem schlichtweg nicht. Ich denke mit Grausen an die inzwischen flächendeckend installierte Beschallung an Verkehrsampeln mit konstanten Klick- und Alarmtönen, insbesondere bei größeren Kreuzungen. Ja, ich verstehe den Vorteil für die Betroffenen, aber diese lauten Dauersgnale bleiben trotzdem fast unerträglich. Ist ja klar, sie müssen sich gegen jeden Verkehrslärm behaupten können, damit sie einen Sinn haben und funktionieren. Sowas jetzt im Aufzug? Je mehr Etagen der Lift bedient, desto interessanter wird das mit diesem akustischen Überblick. --88.78.93.54 06:54, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt Gerüchte, dass es etliche Nicht-Barrierefreie Aufzüge uvm. in Deutschland geben soll. Und auch das ließe sich bei Neuinstallationen mit einem akkustischen Signal ganz einfach lösen. --KayHo (Diskussion) 19:32, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Ich sehe immer noch das folgende Problem: Wenn nicht nur der Passagier im Aufzug die 3 drückt, sondern auch jemand im 3. Stockwerk den Aufzug anfordert, sollte es doch wohl nicht möglich sein, dass der erstere die Aufzuganforderung des zweiten cancelt. --Digamma (Diskussion) 19:44, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Sind ja auch zwei völlig verschiedene Schaltungen. Derzeit hält auch der nach oben fahrende Aufzug nicht im 3. OG, wenn ich dort die nach unten Taste drücke. --KayHo (Diskussion) 09:34, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Bei uns kann man nur im Erdgeschoss zwischen "nach oben" und "nach unten" wählen. Ich bezweifle, dass die Schaltung sich merkt, wo das Signal gegeben wurde. --Digamma (Diskussion) 22:37, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Sind ja auch zwei völlig verschiedene Schaltungen. Derzeit hält auch der nach oben fahrende Aufzug nicht im 3. OG, wenn ich dort die nach unten Taste drücke. --KayHo (Diskussion) 09:34, 12. Okt. 2022 (CEST)
Hier noch ein schöner Artikel passend zum Thema: [1] --Doc Schneyder Disk. 10:56, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Von einer anderen Seite: "Zugegeben, die Abwahl-Taste könnte durchaus auch den Liftfrieden empfindlich stören, und zwar dann, wenn neu zugestiegene Fahrgäste klammheimlich die bereits gewählten Etagen der anderen Mitreisenden stornieren", Liftfrieden, ich lach mich schlapp. --Doc Schneyder Disk. 18:08, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Lach dich schlapp, das Argument dahinter ist mir auch eingefallen, denn darüber könnte nicht jeder Betroffene in jeder Situation lachen. Danke. --MannMaus (Diskussion) 16:58, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Keep it simple. Auch ein alter Herr aus meiner Familie, der im Erdgeschoss, wenn er in den dritten Stock will, erst auf 0/EG drückt, weil der Lift ja erstmal von der achten Etage zu ihm nach unten kommen soll, soll irgendwann den dritten Stock erreichen. --2003:E7:BF07:602A:50BE:2B65:830F:F37F 18:43, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Ich verstehe nichts von dem Satz. Wenn er im EG auf 0/EG drückt, passiert überhaupt nichts. --KayHo (Diskussion) 19:35, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Zudem muß der Fahrstuhl ja auch nicht erst herunterkommen, weil er schließlich schon unten angekommen ist, wenn der alte Herr im EG einsteigt. Sinn kann das eigentlich nur ergeben, wenn der Herr nicht im EG, sondern in der 8. Etage einsteigt und dann erst einmal ins EG fährt, bevor er dort dann die 3 drückt. Wobei das so absurd auch nicht wieder zu sein braucht: Es gab mal eine Zeit, in der ich die Fahrstuhlsteuerungsprogrammierer für total bescheuert hielt, weil es vergleichsweise genau diese Funktionalität gab: man stieg im 8. ein und drückte die 3, weil man dort hin wollte. Dann passierte aber nichts, bis man entweder selbst EG drückte oder der Fahrstuhl zufällig von dort angefordert wurde - er fuhr dann auch direkt ins EG runter, und zwar, ohne im 3. anzuhalten, dazu löschte die Steuerung auch noch im Vorbeifahren den Haltewunsch für den 3. Was bleibt dem Benutzer anderes übrig, als vom 8. erst ins EG und von dort dann wieder hoch in den 3. zu fahren? Ich habe mein Urteil inzwischen übrigens geändert und auf die Entwickler vieler anderer Produkte erweitert. --77.10.133.182 21:33, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Ich denke, im von 2003:E7:BF07:... genannten Beispiel steht der ältere Herr 'vor' dem Fahrstuhl, sieht, dass jener in 8. Stockwerk ist und meint, er müsse zunächst auf "nach unten" drücken, damit der Fahrstuhl überhaupt ins EG kommt. --77.3.8.214 22:00, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Im Bezug auf seinen Vorredner scheint es unwahrscheinlich. Außerdem ist es völlig egal auf welchen Knopf man drückt, irgendwann kommt der Fahrstuhl. Und wenn man 'vor' dem Fahrstuhl steht, ändert sich ohnehin nichts mit einer potentiellen neuen Funktion. --KayHo (Diskussion) 22:33, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Es wären natürlich hypothetisch Fahrstuhlsteuerungen denkbar, bei denen es draußen vor dem Lift ein Auswahlmenü gibt, in dem man das gewünschte Fahrtziel drücken kann. Das könnte die Fahrtzeit dahingehend rationalisieren, daß immer nur ein Lift hält und die Türe öffnet, der beabsichtigt, eine ganze Benutzergruppe z. B. in die Etagen 13.-16. zu befördern und nicht in den Etagen darüber oder darunter anhält. Indes: es ist mir nicht bekannt, daß das irgendwo so realisiert wäre, zumal noch das Problem besteht, den wartenden Benutzern zu signalisieren, welche Etagen dann nun in der nächsten Runde angefahren werden und welche nicht, damit jeder auch in "seinen" Lift einsteigen kann und dadurch nutzlose zeitraubende Rundreisen vermeiden kann. Bei der üblichen Rauf-oder-runter-Auswahl ist es im Sinne des "Liftfriedens" und der eigenen Zeitökonomie natürlich nicht egal, welche Taste gedrückt wird. Wrnn man z. B. hoch will, ist es doppelt unzweckmäßig, die Abwärtstaste zu drücken. Dann hält nämlich ein Lift in der Abwärtsfahrt an, obwohl in der betreffenden Etage eigentlich niemand ein- oder aussteigen wollte, und außerdem fährt dann ein Benutzer, der eigentlich nach oben will und nach dem Einsteigen auch eine entsprechende Etage anwählt, trotzdem erst einmal nach unten. Das sind allerdings Überlegungen, die manche Nutzer doch deutlich zu überfordern scheinen. (Wie man eine Gruppe von stark frequentierten Fahrstühlen in einem Gebäude mit vielen Etagen intelligent steuert, wäre übrigens eine interessante Optimierungsaufgabe. Es müßte auch nicht so sein, daß sich in jedem von mehreren parallelen Fahrstuhlschächten, die alle um dieselben Ein- und Ausstiegsplatzformen gruppieren, immer nur jeweils eine Kabine befindet, sondern es könnten auch mehrere übereinander sein, die dann allerdings jeweils nur das Stockwerk unter der Kabine über ihnen sowie das über der Kabine unter ihnen erreichen können, so daß es auch Schächte mit nur einer Kabine geben sollte, damit Benutzer auch ohne umzusteigen von der untersten in sie oberste Etage und umgekehrt fahren können. Ob es eine "Fahrstuhlwissenschaft" gibt, die sich mit solchen architektonischen bzw. gebäudetechnischen Fragestellungen befaßt, entzieht sich meiner Kenntnis.) --77.3.43.6 18:54, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Hier weitgehend unbekannte Funktionen: https://aufzugsberatung.com/home/aufzugssteuerung-funktionen/ --Doc Schneyder Disk. 18:06, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Eine solche Fahrstuhlsteuerung von aussen gab es in meinem alten Bürogebäude. Statt den Fahrstuhl einfach zu rufen, wählte man konkret sein Zielstockwerk aus, das wurde dann auch per Display angezeigt. Fanden eigentlich alle recht praktisch, bloss bei Gästen und Neulingen hat man immer wieder beobachtet, dass sie in den zufällig anwesenden oder von anderen gerufenen Fahrstuhl einstiegen und sich dann wunderten, dass sie keine Knöpfe drücken konnten.
- Tatsächlich hat dieser Aufzug ab und zu Stockwerke "vergessen", also wenn einer in den X. Stock wollte und einer in den Y., fuhr er manchmal nur zum ersten den er davon erreichte und sah seine Aufgaben als beendet an. Aber wann das passierte, dahinter war für mich und meine Kollegen kein Muster erkennbar, also falls es eine absichtlich implementierte Löschfunktion war, war sie komplett versteckt. (Es waren ansonsten auch Ziffern- und keine Stockwerkstasten, also für das 11. Stockwerk musste man zweimal die 1 drücken; ein einfaches "die Taste nochmal drücken" wäre zum Reset eh nicht gegangen.) --Karotte Zwo (Diskussion) 13:41, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Tatsaechlich gibt es im Jentower einen Fahrstuhl mit genaus dieser Benutzergruppensteuerung. Und er ist auch noch oeffentlich zugaenglich. -- Juergen 134.255.194.144 18:13, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hier weitgehend unbekannte Funktionen: https://aufzugsberatung.com/home/aufzugssteuerung-funktionen/ --Doc Schneyder Disk. 18:06, 13. Okt. 2022 (CEST)
- @KayHo und Digamma, wenn ich im Bürogebäude meines Arbeitgebers im EG stehend auf die Taste für "ich möchte aufwärts fahren" drücke, hält der Aufzug nicht, wenn er gerade zum UG unterwegs ist. Er fährt nach Ablieferung der Leute allerdings zum EG und holt mich ab. Er hält zuvor natürlich, wenn ich die Taste für "ich möchte abwärts fahren" gedrückt habe. --Pretzelbody (Diskussion) 17:26, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Es wären natürlich hypothetisch Fahrstuhlsteuerungen denkbar, bei denen es draußen vor dem Lift ein Auswahlmenü gibt, in dem man das gewünschte Fahrtziel drücken kann. Das könnte die Fahrtzeit dahingehend rationalisieren, daß immer nur ein Lift hält und die Türe öffnet, der beabsichtigt, eine ganze Benutzergruppe z. B. in die Etagen 13.-16. zu befördern und nicht in den Etagen darüber oder darunter anhält. Indes: es ist mir nicht bekannt, daß das irgendwo so realisiert wäre, zumal noch das Problem besteht, den wartenden Benutzern zu signalisieren, welche Etagen dann nun in der nächsten Runde angefahren werden und welche nicht, damit jeder auch in "seinen" Lift einsteigen kann und dadurch nutzlose zeitraubende Rundreisen vermeiden kann. Bei der üblichen Rauf-oder-runter-Auswahl ist es im Sinne des "Liftfriedens" und der eigenen Zeitökonomie natürlich nicht egal, welche Taste gedrückt wird. Wrnn man z. B. hoch will, ist es doppelt unzweckmäßig, die Abwärtstaste zu drücken. Dann hält nämlich ein Lift in der Abwärtsfahrt an, obwohl in der betreffenden Etage eigentlich niemand ein- oder aussteigen wollte, und außerdem fährt dann ein Benutzer, der eigentlich nach oben will und nach dem Einsteigen auch eine entsprechende Etage anwählt, trotzdem erst einmal nach unten. Das sind allerdings Überlegungen, die manche Nutzer doch deutlich zu überfordern scheinen. (Wie man eine Gruppe von stark frequentierten Fahrstühlen in einem Gebäude mit vielen Etagen intelligent steuert, wäre übrigens eine interessante Optimierungsaufgabe. Es müßte auch nicht so sein, daß sich in jedem von mehreren parallelen Fahrstuhlschächten, die alle um dieselben Ein- und Ausstiegsplatzformen gruppieren, immer nur jeweils eine Kabine befindet, sondern es könnten auch mehrere übereinander sein, die dann allerdings jeweils nur das Stockwerk unter der Kabine über ihnen sowie das über der Kabine unter ihnen erreichen können, so daß es auch Schächte mit nur einer Kabine geben sollte, damit Benutzer auch ohne umzusteigen von der untersten in sie oberste Etage und umgekehrt fahren können. Ob es eine "Fahrstuhlwissenschaft" gibt, die sich mit solchen architektonischen bzw. gebäudetechnischen Fragestellungen befaßt, entzieht sich meiner Kenntnis.) --77.3.43.6 18:54, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Im Bezug auf seinen Vorredner scheint es unwahrscheinlich. Außerdem ist es völlig egal auf welchen Knopf man drückt, irgendwann kommt der Fahrstuhl. Und wenn man 'vor' dem Fahrstuhl steht, ändert sich ohnehin nichts mit einer potentiellen neuen Funktion. --KayHo (Diskussion) 22:33, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Ich denke, im von 2003:E7:BF07:... genannten Beispiel steht der ältere Herr 'vor' dem Fahrstuhl, sieht, dass jener in 8. Stockwerk ist und meint, er müsse zunächst auf "nach unten" drücken, damit der Fahrstuhl überhaupt ins EG kommt. --77.3.8.214 22:00, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Zudem muß der Fahrstuhl ja auch nicht erst herunterkommen, weil er schließlich schon unten angekommen ist, wenn der alte Herr im EG einsteigt. Sinn kann das eigentlich nur ergeben, wenn der Herr nicht im EG, sondern in der 8. Etage einsteigt und dann erst einmal ins EG fährt, bevor er dort dann die 3 drückt. Wobei das so absurd auch nicht wieder zu sein braucht: Es gab mal eine Zeit, in der ich die Fahrstuhlsteuerungsprogrammierer für total bescheuert hielt, weil es vergleichsweise genau diese Funktionalität gab: man stieg im 8. ein und drückte die 3, weil man dort hin wollte. Dann passierte aber nichts, bis man entweder selbst EG drückte oder der Fahrstuhl zufällig von dort angefordert wurde - er fuhr dann auch direkt ins EG runter, und zwar, ohne im 3. anzuhalten, dazu löschte die Steuerung auch noch im Vorbeifahren den Haltewunsch für den 3. Was bleibt dem Benutzer anderes übrig, als vom 8. erst ins EG und von dort dann wieder hoch in den 3. zu fahren? Ich habe mein Urteil inzwischen übrigens geändert und auf die Entwickler vieler anderer Produkte erweitert. --77.10.133.182 21:33, 11. Okt. 2022 (CEST)
- Ich verstehe nichts von dem Satz. Wenn er im EG auf 0/EG drückt, passiert überhaupt nichts. --KayHo (Diskussion) 19:35, 11. Okt. 2022 (CEST)
Früher gabe es mal die Funktion, dass eine Sonderfahrt (Aufzug) über ein Tastenkommando ausgelöst werden konnte. Das führte allerdings oft zu Mißbrauch durch "Eingeweihte" und wurde daher durch Schlüsselschalter ersetzt. --Doc Schneyder Disk. 11:23, 12. Okt. 2022 (CEST)
Die längste Aufzugsfirma der Welt heißt mit vollem Namen „Kommunale Nachhaltigkeits-Initiative für einen Zeitnahen Internationalen Atomausstieg und zur STärkung der REgionalen und LOkalen Wirtschaft“; sie wird meistens mit „Knizia Strelow“ abgekürzt. --2003:D2:4F33:C52A:B971:1745:8175:7529 21:16, 12. Okt. 2022 (CEST)
Ein weiterer Vorteil bei Vorhandensein von mehreren Fahrstühlen (z.B. 4 ) und Vorhandensein vieler Etagen (z.B. 12) ist es zu wissen, wo der Fahrstuhl gerade ist. Das wird bei manchen Fahrstühlen über dem Fahrstuhl angezeigt. Damit läßt sich abschätzen, wenn man z.B. nur 2-3 Etagen fahren will, ob nicht vielleicht "Treppe nehmen" schneller ist. --Doc Schneyder Disk. 18:06, 13. Okt. 2022 (CEST)
12. Oktober
Tod durch Asthma?
In der einhundertdreißigsten (130.) Folge von In aller Freundschaft sagt Dr. Achim Kreutzer über eine an chronischem Asthma leidende Achtjährige, der kein Medikament hilft, die Kleine werde unweigerlich sterben. Es heißt auch, sie würde möglicherweise bereits den nächsten Anfall nicht überleben. Die Folge wurde 2002 erstausgestrahlt. Ist oder war das eine realistische Aussage?
--2A0A:A540:82AA:0:4185:5F08:DBA4:F8F3 16:26, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Absolut! Unweigerlich sterben werden wir alle. Ein Mensch, bei dem kein Medikament (gehen Asthma?) hilft, möglicherweise schon beim nächsten (Asthma-?)Anfall. --77.0.101.254 17:03, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Absolut richtig: Wir werden alle sterben. --94.219.189.168 01:14, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Eine achtjährige schwere Asthmatikerin kann durchaus an einem schweren Asthma-Anfall sterben. Natürlich helfen die entsprechenden Medikamente im Notfall (insbesondere Cortison und Beta-2-Sympathomimetika), aber manchmal unzureichend oder kommen zu spät. --Doc Schneyder Disk. 17:48, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Da du auf meinen Beitrag antwortest: bleibe doch bitte einfach beim gegebenen Sachverhalt, demnach (aus welchem Grund auch immer, vielleicht auch nur, weil's die Story so will) 'kein' Medikament hilft. --77.0.101.254 18:29, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Um welches Asthma (Begriffsklärung) ging es denn überhaupt? --Expressis verbis (Diskussion) 19:27, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Asthma bronchiale? --2A0A:A540:82AA:0:A8B7:9B02:2D23:A6AA 19:39, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Das solltest du den TO fragen, nicht mich. Imho spielt das auch keine Rolle, wenn man dem berichteten fiktiven Inhalt folgt (egal welches Asthma, kein Medikament hilft bei der betroffenen Person). --77.0.101.254 19:42, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht hilft euch dieser Hinweis: In der Geschichte/Story wird letztlich der Kleinen geholfen, indem sie illegaler Weise/illegalerweise ein neues, noch nicht zugelassenes Medikament bekommt. Ist das realistisch? Gab es in den letzten Jahrzehnten derartige Fortschritte in der Asthmaforschung? --2A0A:A540:82AA:0:A8B7:9B02:2D23:A6AA 19:48, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Anmerkung: Kein im Jahre 2001/02 zugelassenes Medikament. --2A0A:A540:82AA:0:A8B7:9B02:2D23:A6AA 19:39, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Wurde das so in der Folge gesagt? Dann könnte ja tatsächlich ein vor 2001/02 zugelassenes helfen. Oder meintest du bis 2001/02 zugelassenes Medikament (Produktionsjahr der Folge?)? --77.0.101.254` (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von 77.0.101.254 (Diskussion) 19:54, 12. Okt. 2022 (CEST))
- Das ist egal. Geht es ums Leben, können alle Therapiemöglichkeiten angewandt werden; ganz gleich wo diese zugelassen sind.--Caramellus (Diskussion) 20:02, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Nein, die unerlaubte Anwendung eines nicht zugelassenen Medikaments ist eine Straftat. --94.219.186.218 06:02, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Die unerlaubte Anwendung eines Medikaments ist eine Straftat (Koerperverletzung).
- Aber die Anwendung eines nicht zugelassenen Medikaments ist unter bestimmten Umstaenden durchaus erlaubt, und hier liegen eben gerade solche Umstaende vor. -- Juergen 134.255.194.144 16:43, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wie kommst Du auf das schmale Brett? Die Rechtslage in dem Bereich ist durchaus komplex, darum bin ich sehr gespannt auf Deine Antwort. --94.219.186.218 20:39, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nein, die unerlaubte Anwendung eines nicht zugelassenen Medikaments ist eine Straftat. --94.219.186.218 06:02, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Das ist egal. Geht es ums Leben, können alle Therapiemöglichkeiten angewandt werden; ganz gleich wo diese zugelassen sind.--Caramellus (Diskussion) 20:02, 12. Okt. 2022 (CEST)
- "Zugelassen" ist nicht nur ein Partizip, sondern auch ein Adjektiv. "Ein im Jahr 2001/02 zugelassenes Medikament" kann einerseits eines sein, das im Jahr 2001/02 zugelassen wurde, als auch eines, das im Jahr 2001/02 zugelassen ist (weil es davor zugelassen wurde). --Digamma (Diskussion) 22:52, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Wurde das so in der Folge gesagt? Dann könnte ja tatsächlich ein vor 2001/02 zugelassenes helfen. Oder meintest du bis 2001/02 zugelassenes Medikament (Produktionsjahr der Folge?)? --77.0.101.254` (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von 77.0.101.254 (Diskussion) 19:54, 12. Okt. 2022 (CEST))
- Um welches Asthma (Begriffsklärung) ging es denn überhaupt? --Expressis verbis (Diskussion) 19:27, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Da du auf meinen Beitrag antwortest: bleibe doch bitte einfach beim gegebenen Sachverhalt, demnach (aus welchem Grund auch immer, vielleicht auch nur, weil's die Story so will) 'kein' Medikament hilft. --77.0.101.254 18:29, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Zunächst einmal sollte geklärt werden, was diese Anmerkung "der kein Medikament hilft" überhaupt bedeutet. Jedem Menschen helfen im Notfall Notfallmedikamente.--Doc Schneyder Disk. 23:05, 12. Okt. 2022 (CEST)
- Wie soll denn die fiktive Figur Dr. Achim Kreutzer aus der fiktiven Geschichte dazu befragt werden, was das bedeutet? --2A02:3030:81E:FEF8:9014:2CF8:2A62:A161 00:10, 13. Okt. 2022 (CEST)
- In der Folge hilft der 8-jährigen Hanna kein übliches Medikament (Cortison) gegen ihr Asthma, und Dr. Kreutzer spricht aus, dass sie deshalb wahrscheinlich schon bald durch ihre Asthmaanfälle sterben wird und er diesen aussichtslosen Fall eigentlich nicht will bzw. nicht ertragen kann, auch weil ihm gerade erst ein Patient auf dem Operationstisch gestorben ist und er vor kurzem wegen einer ohne Einwilligungserklärung durchgeführten Operation (seiner Meinung nach eine Notoperation, und die Eltern des geistig (stark?) behinderten Patienten hatten ihre anfängliche Anzeige zurückgezogen) zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
- Ist die gesundheitliche Situation des Mädchens nun reine (der Dramaturgie geschuldete?) Fiktion, oder ein (zur Zeit der Entstehung der Folge) realistischer Fall? --2A0A:A541:1FBC:0:4185:5F08:DBA4:F8F3 01:44, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Isja eh alles fiktiv, darum lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster: Problem bei schwerem Asthma ist, daß die Lungenkapazität abnimmt und die Bronchien beim Anfall stark anschwellen. Deswegen kann dann nicht mehr ausreichend Sauerstoff aufgenommen werden. Je geringer die Lungenkapazität und je schwerer der Anfall, desto höher das Risiko eines tödlichen Sauerstoffmangels. Im Bereich der Notfallbehandlung hat sich nicht viel getan in den letzten Jahrzehnten. Was allerdings neu ist, sind Antikörper als zusätzliche Option in der Langzeittherapie. AFAICS war Omalizumab, das 2003 in den USA und 2005 bei uns zugelassen wurde, der erste. Die Anwendung wird bis dato nur bei sehr schweren Verläufen empfohlen, weil die Dinger nicht immer das tun, was man sich von Ihnen wünscht. 2002 wäre dann knapp vor der Zulassung von Omalizumab gewesen, was man quasi aus dem Studienlabor hätte klauen müssen, um es illegalerweise außerhalb der Studie bei einer (minderjährigen!) Patientin anzuwenden. Normalerweise hieße das: "Zulassung ade!", aber sei's drum. Wer es genauer wissen will: Hier die aktuelle Leitlinie. --94.219.189.168 01:14, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ob es dieses Medikament ist, vermag ich nicht zu sagen, aber just in jener Folge testet Kreutzers Kollege Dr. Brentano (damals Arzt im Praktikum, inzwischen (2022) ist er Oberarzt und stellvertretender Chefarzt, das heißt, letzteres war er zumindest, aber es hat kürzlich einen Wechsel auf dem Chefarztposten gegeben) ein neues Asthma-Medikament in einer Studie, zumindest hatte ich den Eindruck, dass es so wäre, vielleicht irre ich mich da auch. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 03:41, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nochmal zum mitschreiben: Das ist alles nicht echt, das sind Schauspieler und die Geschichten sind erfunden. Wenn es um Omalizunamb gegangen sei sollte, würde das zum damaligen Entwicklungsstand der Medizin passen, wonach der TO gefragt hatte. Ich habe jetzt mal den String in aller Freundschaft Omalizumab gegoogelt und als ersten Treffer Spiel mit dem Feuer (130) in der ARD Mediathek angezeigt bekommen. Wen es interessiert, der kann sich das noch bis zum 12.01.2023 angucken und dann selber überlegen, ob mein Hinweis paßt oder nicht. Mich juckt das kein bißchen, darum werde ich mir die 48:33 min Seifenoper nicht antun. --94.219.186.218 06:02, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ob es dieses Medikament ist, vermag ich nicht zu sagen, aber just in jener Folge testet Kreutzers Kollege Dr. Brentano (damals Arzt im Praktikum, inzwischen (2022) ist er Oberarzt und stellvertretender Chefarzt, das heißt, letzteres war er zumindest, aber es hat kürzlich einen Wechsel auf dem Chefarztposten gegeben) ein neues Asthma-Medikament in einer Studie, zumindest hatte ich den Eindruck, dass es so wäre, vielleicht irre ich mich da auch. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 03:41, 15. Okt. 2022 (CEST)
13. Oktober
Peplum - Peplos
Altsprachler sind gefragt? Peplum und Peplos, ist das vielleicht dasselbe? -- Kürschner (Diskussion) 10:23, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Ja. Eine unerwünschte Wikipedia:Redundanz, die es zu bereinigen gilt. --Vsop (Diskussion) 11:00, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Auch hier werden männliche und sächliche Form des Wortes in einem Artikel behandelt. Zwischen der Frauenbekleidung im antiken Griechenland, die in Peplos beschrieben wird, und dem, was in commons:Category:Peplums gezeigt wird, gibt es aber einen großen Unterschied in der Art und insbesondere der Länge der Bekleidung. 91.54.46.230 11:11, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Danke, werde mich baldmöglichst drum kümmern. Wie hängen die beiden Namen sprachlich zusammen?
- DANKE, da war jemand schneller. -- Kürschner (Diskussion) 11:13, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Peplos dürfte die altgriechische und Peplum die lateinische/römische Form sein (sowie eine moderne davon abgeleitete kurze Kleidform). -- Jonathan 11:19, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Zu commons:Category:Peplums "A peplum or overskirt is an extension of top clothing, designed to hang over bottom clothing" siehe auch en:Overskirt: „Although peplum is often used as another term for overskirt, it should not be confused with the peplos or "peplum dress", which was worn in ancient Greece.“ Aber von einer solchen modernen Kleidung ist in unserem Artikel Peplum keine Rede. Für https://www.wikidata.org/wiki/Q7113974 ist peplum im Englischen zwar a „short ruffle or flounce at the hip, usually part of a bodice or jacket“, im Deutschen aber ausschließlich eine „antike griechische Frauenbekleidung“. --Vsop (Diskussion) 11:46, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, habe ich auch gesehen. Werde versuchen, Ordnung in das Wirrwarr zu schaffen (darf natürlich auch gern, sehr gern, ein anderer Berufener tun ;) ) -- Kürschner (Diskussion) 12:00, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Ich habe den Wikidata-Eintrag aufgeräumt und "Peplum" auch im deutschen dort zum kurzen modernen Kleid gemacht. Jetzt müsste man nur die beiden Artikel vereinigen (und dem Wikidata-Objekt "Peplos" zuordnen). -- Jonathan 14:13, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, habe ich auch gesehen. Werde versuchen, Ordnung in das Wirrwarr zu schaffen (darf natürlich auch gern, sehr gern, ein anderer Berufener tun ;) ) -- Kürschner (Diskussion) 12:00, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Auch hier werden männliche und sächliche Form des Wortes in einem Artikel behandelt. Zwischen der Frauenbekleidung im antiken Griechenland, die in Peplos beschrieben wird, und dem, was in commons:Category:Peplums gezeigt wird, gibt es aber einen großen Unterschied in der Art und insbesondere der Länge der Bekleidung. 91.54.46.230 11:11, 13. Okt. 2022 (CEST)
Wo hat Benutzer:Jonathan Haas einen Hinweis dafür gefunden, dass lat. peplum (griech. πέπλον) - entgegen Georges 1913 - im Deutschen allgemein als Bezeichnung für ein „kurzes Überkleid“ verstanden wird? Was im Englischen peplum genannt wird, heißt im Deutschen laut Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache Schößchen (an der Taille gekräuselt oder glockig angesetzter Teil an Damenjacken, Blusen, Kleidern), siehe auch wikt:Schößchen und Schößchen Top (Oberteil, Bluse), Schößchen Kleid bei google. --Vsop (Diskussion) 18:20, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Kannst du gerne korrigieren, ich wollte damit nur sagen, dass Q7113974 eben kein antikes Kleid bezeichnet sondern die moderne Version. Der deutsche Name (den ich nicht geändert habe)ergab sich hier aus dem fehlerhaft zugehörigen Artikel der deutschen Wikipedia. -- Jonathan 12:31, 17. Okt. 2022 (CEST)
- So besser? -- Jonathan 12:35, 17. Okt. 2022 (CEST)
Naturwein kaufen?
Ich habe mir beim Winzer Traubensaft geholt und den gären lassen. Nach 4 Wochen hatte ich Wein. Ohne Zugabe irgendwelcher Chemikalien oder Enzyme, nur ein bisschen Hefenahrung. Der Wein ist von der Konsistenz her wässrig (nicht ölig) und hat recht viel Säure. Aber nach einer Eingewöhnung schmeckt der mir besser als käuflicher Wein. Gibt es solchen Wein als Produkt zu kaufen? Also Wein ohne Zucker- und Saftzugabe, ohne Enzyme, ohne Hefezugabe, ungefiltert und ohne Stoppen der Gärung. Und Holzfass muss auch nicht sein. Im Artikel "Naturwein" ist das auch so ähnlich beschrieben. (Googelt man nach Naturwein, so findet man viele Treffer, die den Wein zu Marketingzwecken so nennen. Die aber bestenfalls Biowein mit Sulfit sind). --2001:9E8:A509:4400:4995:C132:6C33:E5F8 23:44, 13. Okt. 2022 (CEST)
- Sowas sollte man durchaus irgendwo kaufen können. Konkrete Kaufempfehlungen erwartest Du hoffentlich nicht von einer Enzyklopädie. WWNI: WP ist kein Naturweineinkaufsberater. --94.219.189.168 01:41, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Und nur am Rande bemerkt: Mit „nur ein bischen Hefenahrung” ist es kein Naturwein mehr, den Du Dir da hergestellt hast. Naturwein#Herstellung sagt dazu: „nur die traubeneigenen Hefen sind für die Vergärung erlaubt”. Die konkrete Wissensfrage hingegen kann beantwortet werden: Gibt es solchen Wein als Produkt zu kaufen? Ja. (Nach „Wo” war ja nicht gefragt, und WP ist kein Ort um Werbung zu machen.) --88.78.93.54 01:56, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Hefenahrung ist keine Hefe, sondern Nahrung für Hefe. --2003:E4:2F27:DA6F:F960:5538:562:91DE 02:09, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Das ist aber für viele Produzenten, die es eher streng sehen auch nicht gestattet. Allerdings ist der Begriff "Naturwein" und "Wilde Gärung" nicht rechtlich geschützt, es haben sich eben nur ein paar Üblichkeiten etabliert. --Elrond (Diskussion) 10:40, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Und was ist Nahrung für Hefe? Zucker? --Digamma (Diskussion) 19:25, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht sowas. --Optimum (Diskussion) 00:59, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ein Schippchen Düngemittel im Wein als Nahrungsergänzung für die Hefe – lecker. Hier mehr zum Thema, was so alles legal in den Wein gemixt wird bei der Herstellung. --94.219.186.218 03:06, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht sowas. --Optimum (Diskussion) 00:59, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hefenahrung ist keine Hefe, sondern Nahrung für Hefe. --2003:E4:2F27:DA6F:F960:5538:562:91DE 02:09, 14. Okt. 2022 (CEST)
So etwas gibt es natürlich NICHT zu kaufen, da das Verfahren nicht standardisiert werden kann. Die Gärung wird durch sog. Wilde Hefen in Gang gesetzt, ähnlich wie beim belgischen Lambic-Bier. Das kann Wohlbehagen verursachen oder aber das nächste Mal Durchfall. Wer‘s mag ... --Heletz (Diskussion) 06:54, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Schön, das Du so sicher bist, um das herauszubrüllen, dumm nur, dass das nicht stimmt. Siehe z.B (eines von vielen) https://www.weinfurore.de/weine-spontangaerung. Das war bis vor gar nicht langer Zeit das übliche Verfahren, denn Reinzuchthefen gibt es noch gar nicht so lange. --Elrond (Diskussion) 10:33, 14. Okt. 2022 (CEST)
14. Oktober
Konsequenzen eines Fehlers in Geburtsurkunde
Mein Ehemann ist im Ausland geboren. Als er vor vielen, vielen Jahren nach Deutschland gekommen ist, hat er sich in seinem Heimatland eine internationale Geburtsurkunde (keine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde, sondern ein separates Dokument) ausstellen lassen. Dieses Dokument hat er in Deutschland für alle nötigen Zwecke benutzt und immer gegenüber deutschen Behörden vorgelegt, insbesondere bei Einbürgerung, Einstellung in den öffentlichen Dienst und nicht zuletzt auch unserer Eheschließung. Nun ist mein Mann für bürokratische Erledigungen in seinem Heimatland, bekommt dort seine ursprüngliche (nationale) Geburtsurkunde in die Hände und stellt zum ersten Mal fest, dass bei der Ausstellung der internationalen Geburtsurkunde ein Fehler gemacht wurde: In der „Personenkennziffer“, die in seinem Heimatland bei Geburt vergeben wird, ist ein Zahlendreher. Die internationale Geburtsurkunde, die er all die Jahre genutzt hat, ist also fehlerhaft und damit vermutlich schlicht ungültig. Jetzt die Frage: Welche Konsequenzen hat das für ihn und uns in Deutschland? Muss er den Fehler bei den Behörden anzeigen? Muss er eine neue Urkunde ausstellen lassen? Werden alte Statusänderungen, insbesondere natürlich Einbürgerung und Eheschließung, dadurch ungültig?! Drohen eventuell gar strafrechtliche Konsequenzen wegen der Vorlage eines falschen, damit also ungültigen Dokuments? --2A02:8109:BD40:65C4:887A:88C5:A274:CF73 10:40, 14. Okt. 2022 (CEST)
Nachtrag: Die internationale Geburtsurkunde hat mein Mann damals per Konsulat bestellt, er hatte vor dieser Woche niemals nationale Geburtsurkunde und internationale Fassung gleichzeitig in den Händen.--2A02:8109:BD40:65C4:887A:88C5:A274:CF73 10:44, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ich kann nicht erkennen wieso allein durch eine fehlerhafte Personenkennziffer die ganze Geburtsurkunde ungültig werden sollte, erst recht rückwirkend. Die wichtigen Angaben sind Vor- und Nachname, Geburtsdatum und -ort, und selbst da gäbe es Möglichkeiten einer nachträglichen Korrektur, falls diese Daten mal falsch eingetragen wurden. Aber die Personenkennziffer? Völlig wurscht, interessiert die deutschen Behörden absolut null. -- 2A02:908:121:6600:0:0:0:65A3 11:21, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Sie steht immerhin auf unserer Eheurkunde vermerkt, weil sie vom deutschen Standesamt als „Titel“ der vorgelegten Urkunde eingetragen wurde.--2A02:8109:BD40:65C4:887A:88C5:A274:CF73 12:13, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Na und? Dann wird sie eben korrigiert, die falsche Ziffer, wenn sich herausstellt, daß ein Zahlendreher drin war. Anhand des Originaldokumentes könnt ihr doch jetzt hieb- und stichfest die korrekte Ziffer belegen. Geht also einfach mit allen Dokumenten aufs Amt, dann ist die Sache schnell bereinigt. Deinem Mann wird in Deutschland deswegen niemand einen Vorwurf machen, er hat den Zahlendreher doch nicht hineingeschrieben, und selbst wenn es ihm versehentlich passiert sein sollte, wäre das kein Problem, solange er es nur nicht vorsätzlich tat um seine Identität zu verschleiern und man ihm das nachweisen könnte. Die Behörden werden dankbar sein, wenn ihr ihnen beim Aufräumen ihres Datenbestandes behilflich seid, indem ihr sie auf den Fehler hinweist und es korrigieren laßt. Deine Ehe hast Du doch nicht mit einer Personenkennziffer geschossen, sondern mit der in den Dokumenten bezeichneten Person, die darin zusätzlich durch weitere Merkmale beschrieben ist. Ein Zahlendreher in der Kennziffer macht eine Ehe nicht plötzlich ungültig. Genauso die Einbürgerung, es wurde keine Personenkennziffer eingebürgert, sondern ein Mensch. Eine Kennziffer läßt sich immer korrigieren, wenn sie irgendwann mal falsch übertragen wurde. --92.73.142.2 17:53, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Sie steht immerhin auf unserer Eheurkunde vermerkt, weil sie vom deutschen Standesamt als „Titel“ der vorgelegten Urkunde eingetragen wurde.--2A02:8109:BD40:65C4:887A:88C5:A274:CF73 12:13, 14. Okt. 2022 (CEST)
Schau Mal, ob es in Deiner Stadt einen Integrationsbeirat (Ausländerbeirat) gibt und lass Dich ggf. dort beraten. --Elrond (Diskussion) 13:18, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Danke für den Hinweis. Irgendwie glaube ich aber fast, dass die andere und weitaus dringendere Probleme auf der Platte haben als die Bürokratiesorgen eins Deutschmuttersprachlers mit deutscher Staatsbürgerschaft und Anstellung im ÖD. Ich glaube, meinem Mann wäre es sehr peinlich, dort Arbeitskraft auf seine Luxusprobleme umzuleiten, die anderen Leuten deutlich besser Hilfe bieten kann.--2A02:8109:BD40:65C4:887A:88C5:A274:CF73 13:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ihr könntet auch bei der Caritas, der Diakonie oder der AWO nachfragen, die sich ja auch alle in der Migrationsberatung engagieren und sich in vielen Fragen des Ausländerechts recht gut auskennen bzw. den richtigen Ansprechpartner vermitteln können. Viele Grüße --Brettchenweber (Diskussion) 14:12, 14. Okt. 2022 (CEST)
Tragisch. Eure Ehe ist ungültig. --Hüttentom (Diskussion) 15:18, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, genau. Außerdem wird der Mann automatisch staatenlos. --212.88.147.22 15:36, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ja wird so sein. Im Film [[Das Haus in Montevideo]] war die Hochzeit auch ungültig, weil sie auf einem Schiff standfand, das 27 cm zu kurz war. Mal im Ernst: Ich würde mir deswegen überhaupt keine Gedanken machen und die Sache schlicht auf sich beruhen lassen. Erfurter63 (Diskussion) 16:25, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Dein Mann ist deutscher Staatsbürger. In Deutschland gibt es keine Personenkennziffer. Die Personenkennziffer eines eventuellen Zweitstaats ist für deutsche Behörden im Umgang mit einem deutschen Staatsbürger völlig bedeutungslos. Gibt es irgendeinen praktischen Grund, für den ihr die korrekte Personenkennziffer des Herkunftslandes in Deutschland benötigt? Wenn nicht, würde ich die Sache schlicht auf sich beruhen lassen. Wenn du aber deswegen nicht mehr ruhig schlafen kannst, würde ich das Geld investieren und einen auf Staatsbürgerschaftsrecht spezialisierten Anwalt fragen. --Jossi (Diskussion) 18:30, 14. Okt. 2022 (CEST)
- +1 zu Erfurter63 und Jossi. Ärgerlich wäre, wenn er beim Geburtsdatum einen Dreher hätte, dann könnte er, wenn er mag, früher in Rente gehen, wenn er tatsächlich ein paar Monate oder Jahre älter ist - oder später, wenn tatsächlich jünger. Wenn nur die Personenkennziffer einen Dreher hat, würde ich mir die Ochsentour bei der Behörde ersparen. --Pretzelbody (Diskussion) 18:59, 14. Okt. 2022 (CEST)
- So lange es niemandem auffällt, daß da ein Zahlendreher ist, wird auch niemand in Betracht ziehen, deswegen irgendetwas zu veranlassen. --94.219.121.254 22:51, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht versetzt ihr euch gefühlsmäßig mal in Menschen hinein, die noch nicht lange in einem Land leben. Also ich wäre dann auch sehr unsicher, wie die lokalen Behörden so ticken, insbesondere vor dem möglichen Hintergrund einschlägiger Erfahrungen im Heimatland. Und so ein Damoklesschwert will schließlich niemand über sich hängen wissen, daß es „plötzlich jemandem auffällt”, und der dann „irgendetwas” veranlaßt, von dem man sich nicht ausmalen kann, was das alles sein könnte. Ist unter diesem Aspekt „einfach auf sich beruhen lassen” wirklich die beste Lösung? --92.73.142.2 04:40, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Geh mal davon aus, daß wir all das berücksichtigt haben bei unseren Antworten. Schlafende Beamte soll man nicht wecken. --94.219.186.218 05:35, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ok, das ist auch ein Argument, (besonders nach Mitternacht und am frühen Morgen). Unter „Schlafende Beamte” lese ich: „…eine Gefahrenquelle, an die man besser nicht rührt”. Ist dieser Zahlendreher denn wirklich eine Gefahrenquelle, wie Du offenbar stillschweigend voraussetzt? Ich sehe einfach keine darin, also auch keinen Grund für den Fragesteller, es nicht zu berichtigen. --92.73.130.163 06:12, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Die Gefahr liegt in der Struktur der Behörde und in der Person des Beamten, der jederzeit Scheiße bauen könnte. Macht verliehen zu bekommen, ohne bei Fehlgebrauch (unterhalb des Strafrechts) Konsequenzen befürchten zu müssen, ist eine Gefahrenquelle. Wenn dann noch Charakterfehler dazukommen, was nicht selten ist, hat man schnell die Arschkarte. Warum also ein Risiko eingehen, wenn Nichtstun eine echte Alternative ist? --94.219.186.218 19:05, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ok, das ist auch ein Argument, (besonders nach Mitternacht und am frühen Morgen). Unter „Schlafende Beamte” lese ich: „…eine Gefahrenquelle, an die man besser nicht rührt”. Ist dieser Zahlendreher denn wirklich eine Gefahrenquelle, wie Du offenbar stillschweigend voraussetzt? Ich sehe einfach keine darin, also auch keinen Grund für den Fragesteller, es nicht zu berichtigen. --92.73.130.163 06:12, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Geh mal davon aus, daß wir all das berücksichtigt haben bei unseren Antworten. Schlafende Beamte soll man nicht wecken. --94.219.186.218 05:35, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht versetzt ihr euch gefühlsmäßig mal in Menschen hinein, die noch nicht lange in einem Land leben. Also ich wäre dann auch sehr unsicher, wie die lokalen Behörden so ticken, insbesondere vor dem möglichen Hintergrund einschlägiger Erfahrungen im Heimatland. Und so ein Damoklesschwert will schließlich niemand über sich hängen wissen, daß es „plötzlich jemandem auffällt”, und der dann „irgendetwas” veranlaßt, von dem man sich nicht ausmalen kann, was das alles sein könnte. Ist unter diesem Aspekt „einfach auf sich beruhen lassen” wirklich die beste Lösung? --92.73.142.2 04:40, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Es ist mit ziemlicher Sicherheit weder so noch so eine „Gefahrenquelle“; aber wenn man sich fragt, bei welcher Alternative die Wahrscheinlichkeit irgendwelcher unangenehmer Folgen am geringsten ist, dann haben wir auf der einen Seite einen Fehler, der a) mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unbemerkt bleiben wird, weil sich in Deutschland keine amtliche Stelle für diese ausländische Personenkennziffer interessiert; der b) selbst vom Ehemann der Fragestellerin nur deshalb zufällig bemerkt werden konnte, weil er einmal beide Dokumente nebeneinander sah; an dem ihn c) keinerlei Verschulden trifft, so dass man ihm auch nichts vorwerfen kann; und bei dem d) im Falle einer Entdeckung die Aussage „das ist mir noch nie aufgefallen“ sachlich unwiderlegbar ist; und auf der anderen Seite den Fall, dass man eine Behörde auf eine Unstimmigkeit aufmerksam macht und nicht mit absoluter Sicherheit voraussagen kann, wie sie darauf reagieren wird. Also für mich wäre die Entscheidung da klar.
- Oder anders formuliert: Von den zwei laut 92.73.130.163 möglicherweise drohenden Unwägbarkeiten, dass nämlich „plötzlich jemandem etwas auffällt” und der dann „irgendetwas veranlasst”, hat man durch eine Meldung an die Behörde die erste schon selbst herbeigeführt und damit das „Risiko“ um 100% erhöht. --Jossi (Diskussion) 15:01, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Das hast Du (bis auf den Teil mit der Prozentrechnung) schön erklärt. In etwa dasselbe ist mir auch durch den Kopf gegangen, bevor ich hier geantwortet habe, und vermutlich auch den anderen, die für Zurückhaltung plädiert haben. Anzumerken ist lediglich noch, daß Beamte es nicht mögen, wenn man sie beim Mikado stört und durchaus launisch werden können, wenn man unbequeme Arbeitsaufträge anschleppt, wozu dieser international zu bearbeitende Zahlendreher in jedem Fall dazu zu zählen wäre. Ein gut an das System angepaßter Beamter würde dem TO daher nahelegen, daß dort gar kein Zahlendreher zu sehen ist, so wie ich mal vom Zoll davon überzeugt worden bin, daß der Preis für ein Stück meiner Lieferung gleich dem Gesamtpreis ist, so daß er unter die Schwelle für das Anfertigen eines Berichtes gerutscht ist. Ein schlecht angepaßter Beamter hingegen würde den TO mit seinem Anliegen üblicherweise als Ärgernis betrachten und entsprechend behandeln. --94.219.121.111 19:44, 16. Okt. 2022 (CEST)
Umlaute in DACH, geschichtliche Entwicklung und Verwendung im Zeichensatz
Ich möchte wissen, wann die Umlaute der deutschen Sprache (Ä Ö Ü ä ö ü) in welchen Zeichensatz-Vereinbarungen beschlossen wurden. Und ab wann sie in der Datenverarbeitung für welche Zwecke verwendet wurden. Die Frage bezieht sich auf die DACH-Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und auf die internationale Verwendung. Beispielsweise im Pass, Personalausweis, behördliche Datenbank (Meldeamt, Finanzamt, ..), Führerschein, Bankkarte, elektron. Telefonbuch, Kunden-, Lieferanten, Mitarbeiter-DB, etc. Wie war/ist das mit den Betriebsystemen, Programmiersprachen und Datenbanken?
Bereits im Morsecode gab es ä=.-.- ö=---. ü=..--, aber ab wann? Lochkarten und Fernschreiber konnten zuerst keine Umlaute - bis wann? UTF-8 kann "alles", aber seit wann ist das "Standard"? und wie sah es dazwischen aus? --2A01:C22:7A2F:F000:20D9:D189:AEC3:82C1 12:40, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Und warum in der Schweiz kein "ß". --2003:D5:FF2C:3300:5868:FFB:92CC:37E6 13:36, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Das soll an den Schreibmaschinen gelegen haben. Diese sollen in der Schweiz für alle Sprachen einheitlich gewesen sein, und neben den sehr ausspracherelevanten romanischen Akzentbuchstaben war anscheinend kein Platz für das ß. Man sollte auch nicht vergessen, dass das schon vor vielen Jahrzehnten war, die Heysesche s-Schreibung, die der Unterscheidung von ss und ß eine klare Aussprachebedeutung (ss nach Kurzvokal, ß nach Langvokal) zuweist, aber erst 1996 (glaube ich) allgemein eingeführt wurde. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 13:54, 14. Okt. 2022 (CEST)
An dieser Stelle muss unterschieden werden zwischen der amtlichen Schreibweise und der Datenerfassung. Maßgeblich (und damit ausschließlich richtig) war die Schreibweise in der Geburtsurkunde. Diese wurde sehr lange noch handschriftlich bzw. mit Schreibmaschine erstellt. Wenn die Schreibung in der EDV davon abwich, dann lag das nur an der Technik. Speicherplatz war früher (sehr) teuer und die Rechner im Vergleich zu heute sehr langsam. Deshalb wurde anfangs sogar auf eine Unterscheidung von Groß- und Kleinschrift verzichtet, weil hierfür weniger Bits (nicht Byte!) erforderlich waren. Die Anpassung der Datensätze hing sehr stark von den verwendeten Rechnern ab. Wenn diese in der Lage waren, Umlaute zu verwenden, konnte man diese auch erfassen. Allerdings wurde damit nicht automatisch aus MUELLER auch wieder Müller. Vielfach wurde die (falsche) bisherige Schreibweise einfach übernommen und „irgendwann“ (auf Kundenwunsch oder im Rahmen von Datenbereinigungen) korrigiert. Das ist - wie die Einführung leistungsfähiger Rechner - aber zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten passiert, weil jede Institution andere Rechner, Datenbanken und Ansprüche hatte. Aus der Erinnerung würde ich sagen, dass bis in die 90er-Jahre in der Behörden-EDV Großbuchstaben ohne Umlaute gebräuchlich waren und erst dann langsam durch die "richtige" Schreibweise ersetzt wurden. In Behörden und bei Finanzdienstleistern wurden auch sehr lange noch Großrechner mit Terminals eingesetzt. Eine Umstellung auf PCs erfolgte ebenfalls erst in den 1990er Jahren. Zuvor waren sehr unterschiedliche (Großrechner)-Betriebssysteme im Einsatz. Weil es noch keine umfassende Vernetzung im Sinne des Internets gab, waren einheitliche Zeichensätze auch nicht erforderlich.--Vertigo Man-iac (Diskussion) 17:46, 14. Okt. 2022 (CEST)
Die automatische Ersetzung kann zu Falschschreibungen wie „Isräl“, „Litaün“ und „Venezüla“ führen. Warum sind diese Lemmata aber immer noch aus dem BNR verlinkt? --2003:D2:4F33:C549:55D4:C7A:CB48:3FF2 08:20, 15. Okt. 2022 (CEST)
Zur Klärung: Mit Zeichensatz (genauer: Zeichencodierung) meinte ich die in der IT, DV, DB-Technik verwendeten Zeichensätze (also nicht die von mechanischen Schreibmaschinen oder gar Handschriften). Ich möchte gern wissen, wann in den jeweiligen Zeichencodes, die Umlaute eingeführtund wann diese in den Anwendungen übernommen wurden. Und ob es ggf. heute noch wesentliche Anwendungen gibt, die immer noch keine Umlaute verwenden (verwenden können?) und warum. Gruss, --Markus (Diskussion) 14:06, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Klick Dich durch Zeichensatztabelle#Wichtige Zeichensatztabellen, z.B.:
- Codepage 437: 1981,
- ISO 8859-1: 1985, Vorgänger DEC Multinational Character Set: 1983,
- Windows-1252: 1985 (nach der Kategorisierung des englischen WP-Artikels).
- E-Mail-Adressen verwenden auch heute keine Umlaute. Internationalisierte Domainnamen werden in ASCII umgewandelt, aber man kann nicht davon ausgehen, daß jedes E-Mail-Programm oder jeder Browser das kann. 91.54.46.230 16:30, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, im PC-Bereich gibt es die Umlaute seit 1985 flächendeckend, also seit 37 Jahren. 1965 gab es den 7-Bit ASCII ohne Umlaute, später (wann?) 8-Bit ASCII mit Umlauten. Parallel gabs den EBCDIC 8-Bit (wann) für Grossrechner mit den Codepages 273 (DE, AT), 500 (CH), etc, alle mit Umlauten. Alle EBCDIC Codepages können die Umlaute (seit wann?). Ich vermute den Flaschenhals in den Rechenzentren. Warum? Wie hat man das gelöst? Seit wann ist das gelöst? Gibt es das Problem heute noch? wo wie warum? Seit 1996 gibt es UTF-8, also seit 26 Jahren, und ist heute defacto-Standard. Entdeckt: Urteil für das Recht auf Korrektur falscher Namensschreibung. Woran ist die Beklagte technisch gescheitert? Wie wurde das gelöst? Gruss, --Markus (Diskussion) 20:41, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Was soll den 8-Bit ASCII sein? --Digamma (Diskussion) 21:15, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, im PC-Bereich gibt es die Umlaute seit 1985 flächendeckend, also seit 37 Jahren. 1965 gab es den 7-Bit ASCII ohne Umlaute, später (wann?) 8-Bit ASCII mit Umlauten. Parallel gabs den EBCDIC 8-Bit (wann) für Grossrechner mit den Codepages 273 (DE, AT), 500 (CH), etc, alle mit Umlauten. Alle EBCDIC Codepages können die Umlaute (seit wann?). Ich vermute den Flaschenhals in den Rechenzentren. Warum? Wie hat man das gelöst? Seit wann ist das gelöst? Gibt es das Problem heute noch? wo wie warum? Seit 1996 gibt es UTF-8, also seit 26 Jahren, und ist heute defacto-Standard. Entdeckt: Urteil für das Recht auf Korrektur falscher Namensschreibung. Woran ist die Beklagte technisch gescheitert? Wie wurde das gelöst? Gruss, --Markus (Diskussion) 20:41, 17. Okt. 2022 (CEST)
Licium
Woher kommt es, dass das chemische Element Lithium immer „Licium“ ausgesprochen wird wie Calcium oder Lizenz? Gestern abend wieder mehrmals in den Tagesthemen so gehört. Ich bin es gewöhnt, „th“ als „t“ zu sprechen (falls nicht englisch). Oder kennt jemand noch andere Wörter, wo aus „th“ ein „c“ oder „z“ wird? Und wenn ja, nach welchen Regeln eigentlich?
--2003:D0:2F2A:3F37:E443:12F5:C2A6:6229 17:01, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Aussprache von "ti" wie "zi" ist Standard, z. B. auch in "Organisation", stammt wohl von daher auch für "thi". MBxd1 (Diskussion) 17:24, 14. Okt. 2022 (CEST)
- „ti“ ≠ „thi“, gerade darum geht es! --2003:D0:2F2A:3F37:E443:12F5:C2A6:6229 19:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Daher der Hinweis, wo es herkommt. Im übrigen gibt es im Deutschen keinen Unterschied zwischen t und th. MBxd1 (Diskussion) 20:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- „ti“ ≠ „thi“, gerade darum geht es! --2003:D0:2F2A:3F37:E443:12F5:C2A6:6229 19:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Beide Aussprachen sind laut Duden richtig. Licium ist eher umgangssprachlich, Chemiker und Leute, die griechisch in der Schule hatten hatten, sagen eher Litium.--Doc Schneyder Disk. 17:30, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Das verschiebt die Problemlösung nur zum Duden hin, wo das Problem aber eigentlich nicht gelöst wird. Der Duden bildet nach eigenem Anspruch nur ab, sagt also bei der Lithium-Aussprache nur das, was ich eingangs festgestellt habe. Meinetwegen kann der Duden das auf seine apodiktische Art auch als „richtig“ bezeichnen. Ich hatte gefragt, woher das kommt, denn eigentlich ist das ungewöhnlich, also eigentlich „falsch“, nur die ständige Wiederholung macht es dann dudenfähig und richtig. Aber woher kommt das ausgerechnet beim Lithium? Silizium wird mit „z“ oder „c“ geschrieben, Calcium auch, das passt also nicht. Und die Herkunft von lithos ist auch klar, ich wüsste nicht, wo sonst Ableitungen von lithos (und davon gibt es zahlreiche, z.B. monolithisch, paläolithisch etc) zum „z“ geführt hätten. --2003:D0:2F2A:3F37:E443:12F5:C2A6:6229 19:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Nicht nur bei "-
zcium" (korrigiert --Digamma (Diskussion) 09:02, 15. Okt. 2022 (CEST)) und "-zium" wird das wie "ts" gesprochen, sondern auch bei "-tium", z.B. wird die italienische Landschaft "Latium" als "Latsium" gesprochen. Das Außergewöhnliche ist also nicht, dass ein geschriebenes t wie z gesprochen wird, sondern, dass dies hier auch bei einem th der Fall ist. --Digamma (Diskussion) 20:10, 14. Okt. 2022 (CEST)- Richtig, es geht eben nicht um „-ti“ wie in „-tium“, dieses Fall ist völlig klar. Es geht um „-thi“, das ist was völlig anderes, dafür gibt es bei den Griechen mit tau und theta sogar zwei verschiedene Buchstaben. Es geht darum, wo sonst noch außer bei Lithium das theta akustisch zu „z“ geworden ist. --2003:D0:2F2A:3F37:590C:BB81:A31C:C60 10:03, 15. Okt. 2022 (CEST)
- -tium als -zium zu sprechen ist aber eine Entwicklung des Lateinischen. Bei Lithium ist zwar der Wortstamm griechisch, die Wortbildung aber lateinisch. Ein weiteres Beispiel wird in dem weiter unten verlinkten Wiktionary-Artikel genannt: Boethius. --Digamma (Diskussion) 10:50, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Dass ti im Lateinischen als zi gesprochen worden wäre, dürfte fürs klassische Latein auch nicht stimmen. In der Schule habe ich jedenfalls gelernt, dass lateinisches ti strikt als ti zu sprechen ist. Wahrscheinlich ist das auf dem gleichen Level wie die spätlateinische Aussprache von c als z. MBxd1 (Diskussion) 11:01, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ich schrieb ja "eine Entwicklung des Lateinischen". Im klassischen Latein wurde das sicher nicht wie "-zium" gesprochen. --Digamma (Diskussion) 11:14, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Dass ti im Lateinischen als zi gesprochen worden wäre, dürfte fürs klassische Latein auch nicht stimmen. In der Schule habe ich jedenfalls gelernt, dass lateinisches ti strikt als ti zu sprechen ist. Wahrscheinlich ist das auf dem gleichen Level wie die spätlateinische Aussprache von c als z. MBxd1 (Diskussion) 11:01, 15. Okt. 2022 (CEST)
- -tium als -zium zu sprechen ist aber eine Entwicklung des Lateinischen. Bei Lithium ist zwar der Wortstamm griechisch, die Wortbildung aber lateinisch. Ein weiteres Beispiel wird in dem weiter unten verlinkten Wiktionary-Artikel genannt: Boethius. --Digamma (Diskussion) 10:50, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Richtig, es geht eben nicht um „-ti“ wie in „-tium“, dieses Fall ist völlig klar. Es geht um „-thi“, das ist was völlig anderes, dafür gibt es bei den Griechen mit tau und theta sogar zwei verschiedene Buchstaben. Es geht darum, wo sonst noch außer bei Lithium das theta akustisch zu „z“ geworden ist. --2003:D0:2F2A:3F37:590C:BB81:A31C:C60 10:03, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nicht nur bei "-
- Das verschiebt die Problemlösung nur zum Duden hin, wo das Problem aber eigentlich nicht gelöst wird. Der Duden bildet nach eigenem Anspruch nur ab, sagt also bei der Lithium-Aussprache nur das, was ich eingangs festgestellt habe. Meinetwegen kann der Duden das auf seine apodiktische Art auch als „richtig“ bezeichnen. Ich hatte gefragt, woher das kommt, denn eigentlich ist das ungewöhnlich, also eigentlich „falsch“, nur die ständige Wiederholung macht es dann dudenfähig und richtig. Aber woher kommt das ausgerechnet beim Lithium? Silizium wird mit „z“ oder „c“ geschrieben, Calcium auch, das passt also nicht. Und die Herkunft von lithos ist auch klar, ich wüsste nicht, wo sonst Ableitungen von lithos (und davon gibt es zahlreiche, z.B. monolithisch, paläolithisch etc) zum „z“ geführt hätten. --2003:D0:2F2A:3F37:E443:12F5:C2A6:6229 19:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Obwohl ich weiß, dass „Litium“ korrekter ist, sage ich auch immer öfter Litsium. Ich vermute eine Analogbildung zum bekannten Si-Lizium. Wichtiger ist mir im Litsiumjohnenakkumulatur die Endsilbe „nen“, da „ion“ ja hier nicht wie beim Nickel-Cadmium ein zweites Element ist, sondern Lithiumionen in dem Ding als Ladungsträger amtieren, und da reicht ein einzelnes nicht. --Kreuzschnabel 18:30, 14. Okt. 2022 (CEST)
Ich hatte schon vermutet, dass sich da eine andere Fremdsprache zwischengeschaltet hat, also möglicherweise „lizione“ oder sowas ähnliches, aber wenn ich den Namen in unseren Schwesterversionen anklicke, dann finde ich immer nur das „t“ wieder (das „h“ ist meist verschwunden), also nehme ich an, dass in den gängigen Sprachen tatsächlich „t“ korrekt als „tee“ ausgesprochen wird, lasse mch aber gerne belehren. Es scheint so, dass man nur in D so ignorant ist, das „h“ einfach zuignorieren und dann analog zu „Nation“ zu sprechen. --2003:D0:2F2A:3F37:E443:12F5:C2A6:6229 19:36, 14. Okt. 2022 (CEST)
Der Engländer/Amerikaner spricht das th in Lithium mit dem bekannten th-Laut: https://www.youtube.com/watch?v=uV4Xzovh3rQ --Doc Schneyder Disk. 20:40, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Für solche Themen haben wir das Schwesterprojekt Wiktionary. Dort wird die Aussprache in dem Artikel Lithium ausführlich thematisiert. --94.219.121.254 23:07, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Danke, das war mir bislang unbekannt, das gibt ordentliche Erklärungen. --2003:D0:2F2A:3F37:F9B4:6177:F0F8:7E5D 23:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Gern geschenen! --94.219.186.218 03:18, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Danke, das war mir bislang unbekannt, das gibt ordentliche Erklärungen. --2003:D0:2F2A:3F37:F9B4:6177:F0F8:7E5D 23:26, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt außerdem auf der Diskussionsseite zum Artikel Lithium eine eigene Archiv-Unterseite zum Thema. --Megalogastor (Diskussion) 14:29, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Das eskalierte damals noch viel weiter, bis zur Benutzersperre, zum Adminproblem und zur Schiedsgerichtsanfrage. Und das, obwohl der gesperrte Abderitestatos im Wesentlichen inhaltlich Recht hatte (er wendete sich gegen die Bezeichnung von "Lizium" als nur "umgangssprachlich"), nur eben zum damaligen Zeitpunkt noch eine ziemliche Minderheitenposition unter den Diskutanten vertrat. --2003:E5:B719:A4D8:F1B9:44BB:40E3:FE43 00:24, 16. Okt. 2022 (CEST)
rundfunkbeitrag cookies ?
Auf der Seite www.rundfunkbeitrag.de wird wie überall üblich die Einwilligung zu Cookies abgefragt. Klickt man dabei auf "Einstellungen", erscheint die Option
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Der Tooltip sagt indes:
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Ich verstehe nicht, in welcher Schalterstellung die Analysecookies deaktiviert sind. Ist mit „Nein” nun gemeint, daß keine Analysecookies gespeichert werden, oder ist mit „Ja” gemeint, daß Analysecookies ausgeschaltet sind?
Die im Impressum der Seite genannte Rufnummer ist für Rückfragen nicht erreichbar. Auch unser Lemma zu HTTP-Cookies gibt nichts brauchbares dazu her. --92.73.142.2 17:31, 14. Okt. 2022 (CEST)
- vor der Auswahlmöglichkeit gibt es ein Fenster mit dem Button "Einstellungen". Dort kann man auf x klicken. Vielleicht hilft Dir das, habe es nicht weiter ausprobiert vg --2003:C6:1721:1957:C00F:35DC:39B0:D941 18:27, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Danke. Und was bedeutet das dann? Sind die Analysecookies bei Klick auf x (ich nehme an, Du meinst das x zum Schließen der Einblendung, ein anderes sehe ich nicht) dann aktiv oder nicht aktiv, wenn ich anschließend meine Daten eingebe? --92.73.142.2 18:59, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, genau das meine ich. Was das bewirkt? Das kann ich Dir leider auch nicht sagen. Viele Grüße --2003:C6:1721:1957:C00F:35DC:39B0:D941 19:04, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Nochmals Danke. :) Ich hab' meine Daten jetzt lieber in einen Briefumschlag gesteckt und ganz altmodisch per Post abgeschickt. Wenn die keine Webseite programmieren können, so daß jeder verstehen kann, was die Schalterstellungen bedeuten sollen, wird das mit der Digitalisierung eben nichts. Damit erledigt, ihr könnt gern hier jetzt eine Erle pflanzen. --92.73.142.2 20:02, 14. Okt. 2022 (CEST)
- "I don't care about cookies" (zu deutsch: "Cookies sind mir egal") klickt die Aufforderungen mit großzügigem Zulassen automatisch weg. Der "Cokie Exterminator" löscht sie wenige Sekunden nach dem Schließen des Tabs. Cookies werden also angenommen und unmittelbar danach ins Datenklo befördert. --46.114.88.87 21:24, 14. Okt. 2022 (CEST)
- bitte, keine Ursache.vg --2003:C6:1721:19A4:9CE9:259A:3CD1:52EF 12:25, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nochmals Danke. :) Ich hab' meine Daten jetzt lieber in einen Briefumschlag gesteckt und ganz altmodisch per Post abgeschickt. Wenn die keine Webseite programmieren können, so daß jeder verstehen kann, was die Schalterstellungen bedeuten sollen, wird das mit der Digitalisierung eben nichts. Damit erledigt, ihr könnt gern hier jetzt eine Erle pflanzen. --92.73.142.2 20:02, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, genau das meine ich. Was das bewirkt? Das kann ich Dir leider auch nicht sagen. Viele Grüße --2003:C6:1721:1957:C00F:35DC:39B0:D941 19:04, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Danke. Und was bedeutet das dann? Sind die Analysecookies bei Klick auf x (ich nehme an, Du meinst das x zum Schließen der Einblendung, ein anderes sehe ich nicht) dann aktiv oder nicht aktiv, wenn ich anschließend meine Daten eingebe? --92.73.142.2 18:59, 14. Okt. 2022 (CEST)
Corona Schutzmaßnahmen ?
Guten Abend,
gibt es in Europäischen Nächbarländern auch Bestrebungen Maskenpflicht und 3G wieder einzuführen ? So wie es Prof. Lauterbach heute für Deutschland angekündigt hat ?
--109.43.113.209 19:29, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Nein. Corona ist nur noch in Deutschland und Österreich ein Thema, im Rest Europas hat sich die Sache erledigt. Selbst da wo es noch Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht gibt (konkretes Beispiel: Maskenpflicht im ÖPNV in Spanien), werden sie so gut wie nicht mehr kontrolliert und existieren nur noch auf dem Papier. -- 2A02:908:121:6600:0:0:0:65A3 19:46, 14. Okt. 2022 (CEST)
- In Irland gibt es schon die Ankündigung ([2]), dass das bald wieder kommt. Wurde aber quasi im Februar angekündigt als man die Massnahmen reduziert hat, dass man damit rechnen muss, dass es im Herbst wieder hochgefahren wird. Deutschland ist da keineswegs einzigartig. Mit der rechtlichen Geschichte ist das dann wiederum so eine Sache, schlichtweg weil die Rechtssysteme anders sind (das ist aber ein generelles deutsches Problem). Ob man zur vollen härte der Massnahmen zurückkommt (die hier in Irland ja um einiges heftiger war als in Deutschland) glaubt man jedoch nicht, aber das ist ja auch in Deutschland nicht geplant.--Maphry (Diskussion) 19:58, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht ist es auch hilfreich, sich nochmal klarzumachen, dass der Sinn von Corona-Maßnahmen immer einzig und allein darin bestand, eine Überlastung des Gesundheitssystems (mit evtl. Zwang zur Triage) zu verhindern. Anders ausgedrückt, es ging immer darum, dass für dich noch ein Beatmungsplatz frei ist, wenn du einen brauchen solltest. Da nun die Länder in Europa 1. sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme mit sehr unterschiedlichen Rechtsgrundlagen haben, 2. sehr unterschiedlich dicht besiedelt sind und schon deshalb einem Virus sehr unterschiedliche Verbreitungsbedingungen bieten und 3. auch noch unterschiedliche Immunisierungsquoten aufweisen, ist es kaum möglich, auf ein beliebiges anderes Land zu zeigen und „die dürfen das doch auch, warum dürfen wir nicht“ zu fragen. Die Verhältnisse bei uns können schlicht und einfach ganz andere sein, so dass andere Maßnahmen nötig sind. In UK bleiben übrigens derzeit die Maßnahmen aus politischen Gründen ausgesetzt (weil man es versprochen hatte), obwohl das Gesundheitssystem auf dem allerallerletzten Loch pfeift. Nein, das will ich hier nicht haben. --Kreuzschnabel 19:17, 15. Okt. 2022 (CEST)
Die (zu) radikalen Steuersenkungen im "Vereinigten" Königreich
Im Vereinigten Königreich wollte Liz Truss ja ein radikales Steuersenkungspaket durchbringen. Der Spitzensteuersatz sollte runter, die Körperschaftssteuer nicht erhöht werden,... - und (zumindest) hier in Deutschland wurde das als sehr reichen- und unternehmensfreundlich, vulgo als (ultra-)neoliberal, dargestellt. Dies scheint auch Jacob Rees-Mogg so zu sehen, der in einer Rede den Zustand feierte, dass die Regierung noch radikaler (also: noch neoliberal-libertärer) als das Institute of Economic Affairs sei. Letztgenanntes Institut von Anthony Fisher et al. ist laut allen Wikipediaartikeln ebenfalls neoliberal bis libertär und irgendwo zwischen dem deutschen INSM und dem offen klimakrisenleugnenden EIKE zu verorten.
Ich habe weder BWL noch VWL studiert, noch kenne ich mich sonderlich mit Finanzmärkten aus. Aber warum hat ein solch neoliberales bis libertäres Projekt, welches - meiner Ansicht nach - doch den Superreichen, den Finanzmärkten etc. gefallen sollte(?) mit seinem unerschütterlichen Glauben an Trickle down - an eben jenen solche Turbulenzen ausgelöst, dass mehrere U-turns notwendig wurden? Sind die Finanzmärkte vielleicht nicht (mehr?) so neoliberal eingestellt wie ich denke? Was befürchteten die Akteure an den Finanzmärkten genau, denn aus rein neoliberaler Sicht müssten sie doch an Truss' Idee, das Paket refinanziere sich quasi selbst, glauben? --ObersterGenosse (Diskussion) 20:51, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ich fürchte ja, das ist eher was fürs Café. Sei's drum: Finanzmärkte hängen keiner speziellen Ideologie an. Da wird gerechnet, ob das Projekt Steuersenkungen realistischerweise gegenfinanziert werden kann, und die Antwort hieß nein ("Computer says no..."). Grüße Dumbox (Diskussion) 21:17, 14. Okt. 2022 (CEST)
- (BK)Das Problem ist, dass nicht klar war wie das Gegenfinanziert werden sollte. Eine Möglichkeit wäre die Reduzierung von Benefits gewesen, aber da war deutlich, dass die Parlamentarier das nicht mittragen würden. Dadurch wäre die Option Schulden machen geblieben, was wiederum zu stark erhöhten Zinsen führte. Da in UK enorm viele Menschen auf Kredit ihr Häuschen finanzieren (dort ist die Hausbesitzerrate ja besonders hoch), wurde damit geschlussfolgert, dass es grossflächige Probleme geben wird für die briete Masse und damit es zu Instabilitäten kommen würde. Letztendlich hat man dort eben nicht die Hausaufgaben gemacht, also erst die Wirtschaft auf Vordermann bringen und dann Steuern senken. So waren eben die Finanzmärkte verunsichert, ob diese Tripple Down Effekte überhaupt kommen werden oder schon vorher der Schuldenberg so gross würde, dass quasi U-Turns vorherzusehen sind (ganz davon ab, dass Trickle Down mittlerweile eh sehr viel kritischer gesehen wird von den Finanzwissenschaften, aber ob das an den Finanzmärkten schon angekommen ist, wäre noch zu zeigen). So zumindest die Berichte in den englischen Medien die letzten Wochen. add: ah vergessen, natürlich sind da noch Pensionsfonds betroffen bei hohen Zinsen, was quasi in eine ähnliche Kerbe schlägt wie vorheriges.--Maphry (Diskussion) 21:24, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Ein Problem direkt nach der Ankündigung war, dass britische Staatsanleihen abgeschmiert sind. Das ist erstmal nicht weiter verwunderlich, führte aber dazu, dass Rentenfonds eben diese Staatsanleihen verkaufen mussten, was den Kurs weiter reduziert hat, woraufhin die Rentenfonds mehr verkaufen mussten, bis die Bank of England eingegriffen hat. Eine schwächelnde Währung ist auch oft nicht gut. Und manchmal denken die Akteure auf den Finanzmärkten einen Schritt weiter. Und sollte es im nächsten halben Jahr zu Neuwahlen kommen, dann erscheint ein Labour-Sieg nach Truss' Katastrophenstart fast unausweichlich. --Carlos-X 21:50, 14. Okt. 2022 (CEST)
- Das ist VWL. Wenn der Staat die Steuern für Unternehmer erhöht, dann sagt die Theorie einen kurzfristigen Anstieg der Steuern voraus. Gleichzeitig fehlt nun aber dieses Geld für Investitionen und diese gehen zurück. Die Frage bleibt, ob nach der ersten Geldschwemme überhaupt noch ein Überschuss erwirtschaftet wird.
- Lizzy hat nun gesagt, dass man die Steuern senken würde. Dadurch sollte mehr Geld für Investitionen zur Verfügung stehen und die Wirtschaft "brummen" und so die entstandene Finanzlücke wettmachen.
- Beide Vorgehensweisen sind Wetten auf die Zukunft. Die Laffer-Kurve versucht den Zusammenhang zu klären, kann aber keine Antwort darauf liefern, bei welchem Steuersatz und welcher Wirtschaftslage welches Ergbebnis zu erwarten ist. Liz hat ihr Blatt offensichtlich überreizt. Yotwen (Diskussion) 07:11, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wie alle derartigen VWL-Diagramme :) --Optimum (Diskussion) 11:25, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nun ja, die ganze Annahme sollte mehr Geld für Investitionen zur Verfügung stehen und die Wirtschaft "brummen", hängt am Punkt, ob es genügend Unternehmene gibt die gewillt sind in GB zu investieren. Wenn die Steuersenkung zur Steueroptimierung gebraucht werden, sprich für mehr Gewinnausschütung an die (ausländischen) Aktionäre. In der Foleg eben auch keine neuen Arbeitsplätze entstehen, dann ist das ganze ein Schuss ins eigene Knie. --Bobo11 (Diskussion) 11:31, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Und spätestens nach der Schlachtung ihres Wingman ist es nur noch die Frage des 'wann', nicht des 'ob'. --ClaudeWiko (Diskussion) 12:09, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Neben der wirtschaftliche Betrachtung kann man nicht ohne die politische Betrachtung agieren. Die Reichsten profitieren am meisten von so einer Steuersenkung. Weniger Reiche können nur darauf hoffen, dass dadurch mehr Beschäftigung erzielt wird und die Löhne stärker ansteigen, als sie es ohne die Massnahme wären (=Wetten auf die Zukunft). Und da ist dann Vertrauen das Schlüsselwort. Wenn genügend Leute Lizzy vertrauen würden, dann wäre das wahrscheinlich gutgegangen.
- Corona hat Boris den Arsch gerettet, als den Leuten klarwurde, dass Brexit keine so gute Idee war. Seine Parties während Corona haben ihn dann das Genick gebrochen. Viel wichtiger war aber, dass das Vertrauen in die Regierung abgebaut wurde: Brexit, Partygate, Ukrainekrieg, Energiekrise, Inflation, schottischer, irischer und walisischer Nationalismus, Tod von E. II …
- In einer als höchst instabil wahrgenommenen Lage hat Lizzy viel versprochen und wollte hochkomplexe Umstände mit einfachsten Mitteln bereinigen (Reaganomics). Die Wählerschaft und vor allem die City haben ihr den Hokuspokus nicht abgekauft.
- Wie H. L. Mencken es ausdrückte:„There's always an easy solution to every human problem - neat, plausible and wrong.“ („Für jedes menschliche Problem existiert eine Lösung: Einfach, akkurat und falsch“) Yotwen (Diskussion) 12:53, 15. Okt. 2022 (CEST) Als Reagan seine Politik in den USA durchzog, da kontrollierten Zentralbanken die Zinsen mit Diskont- und Lombardsätzen und Mindestrücklagen. Heute sind die Zinssätze nahe Null und Banken zahlen Strafen für Einlagen bei den Zentralbanken.
- Danke für die interessanten Ideen. Es geht wohl vor allem darum, dass der "eiernden Lady" nicht oder sehr wenig vertraut wurde bei ihrem riskanten Reaganomics-Move. Und das wiederum hängt mit den zig bereits existierenden britischen und außerbritischen Krisen zusammen.
- Dieser Abschnitt kann archiviert werden. für mich ist die Frage ausreichend beantwortet. Wer weiteres schreiben, schwafeln oder diskutieren möchten, kann dies tun und ich würde es interessiert verfolgen--ObersterGenosse (Diskussion) 23:56, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wie alle derartigen VWL-Diagramme :) --Optimum (Diskussion) 11:25, 15. Okt. 2022 (CEST)
15. Oktober
Fleckensuppe
Schon vor über zehn Jahren habe ich das erste Mal in einem in einen Sammelband aufgenommenen Zeitschriftenartikel, in welchem Rudolf Heym — Eisenbahnfotograf und späterer Herausgeber des Lok-Magazins — über seine Jugend in der DDR und mit den dortigen Dampflokomotiven erzählte, etwas von Fleckensuppe gelesen, die er bei einer Einladung durch Eisenbahner in deren Kantine in Schönbrunn (Schleusegrund) gegessen habe bzw. habe essen müssen (obwohl diese Suppe nicht so seines gewesen sei). Bis heute weiß oder wusste ich nicht, was das ist, oder hatte bloß eine Idee, was es sein könnte. (Ich dachte damals, ja das wird wohl eine Suppe sein, die irgendwie Flecken hat und beschäftigte mich nicht weiter damit.) Vorhin kam es mir wieder in den Sinn und ich entschloss mich dazu, diese frage hier zu stellen. Weil hier ja eigentlich gefordert wird, zuerst selbst zu suchen, habe ich genau das getan. Jetzt habe ich die starke Vermutung, dass es sich um Kuttelsuppe handeln könnte. Ich muss zugeben, dass ich aus dem Stegreif auch nicht genau weiß, was Kutteln sind, sondern nachschauen muss(te), aber immerhin sagt mir der Begriff schon mehr als "Flecke(n)" (ich kenne nur den Fleck bzw. die Flecken, primär in der Bedeutung "andersfarbig/auffallend", wozu auch der in der BKL Fleck genannte Schmutz zählt, aber auch das Äußere eines Holstein-Rindes weist schwarze Flecken auf). Liege ich damit (wahrscheinlich) richtig?
Lustiger Fakt/Lustige Erinnerung am Rande: Vor einigen Jahren verstand ich bei Schwaben weissblau – hurra und helau "Flecklesuppe" statt Flädlesuppe (zumindest hat es meine Mutter so verstanden, es ergibt aber auch eher Sinn) und zog Analogien zu der mir rätselhaften "Fleckensuppe".
--Universal-InteressierterDisk.Arbeit 03:29, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Servus. Du suchst Nudeln, österreichisch Fleckerln. Eine Fleckerlnsuppe bzw. Fleckerlsuppe also. Wer dieses Wort unbedingt glaubt hochdeutsch aussprechen zu müssen, kommt dann bei „Flecken” oder „Fleckchen” heraus. Selbst schon gehört. Das klingt dann wie dann eine „Fret-hatensuppe ohne Augen”. --92.73.142.2 04:17, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Flecksuppe = Kuttelsuppe. --Prüm ✉ 07:06, 15. Okt. 2022 (CEST)
- +1 Kutteln oder Geschling. Nga Ahorangi (Diskussion) 11:35, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Oder auch Kuttelfleck. --Ralf Roletschek (Diskussion) 11:39, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Also in Sachsen auf dem Land groß geworden kenne ich Flecke als zubereiteten Tiermagen. Manche lieben es, andere finden es wiederlich, schon der Geruch ist vielen unangenehm. --2003:6:2314:C59:DD0A:EBE3:E1ED:36D4 13:50, 15. Okt. 2022 (CEST)
- +1 Kutteln oder Geschling. Nga Ahorangi (Diskussion) 11:35, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hier kann man dem Fragesteller nicht einmal vorwerfen: googeln vergessen? Denne er hat ja offenbar gesucht, die Antwort in WP gefunden und selbst verlinkt. Wozu dann die Frage - eingekleidet in zwei vermeintlich "lustige Episoden" - hier in der Auskunft noch gestellt wird, ist völlig schleierhaft. --TheRunnerUp 15:26, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Er ist halt oft unsicher, ob er das neu erworbene Wissen richtig verstanden hat; da fragt er eben nach, was ja nicht unbedingt verwerflich ist. Warum er aber immer wieder völlig unerheblichen Kram als Beiwerk schreibt, erschließt sich mir auch nicht. Auf gegebene vage Hinweise, dass er überflüssigen Schnickschnack schreibt, reagiert er nicht bzw. so, dass er es dennoch weiterhin macht. --77.8.61.175 17:52, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Sag mal, bist du die IP, die mich schon seit einiger Zeit auf dem Kieker hat? Ich weiß aus eigener Erfahrung und beispielsweise auch der Schule, dass bei der Bedeutung von Wörtern und Ereignissen der Kontext sehr wichtig sein kann. Beispielsweise macht hier der Kontext "Thüringen" die Bedeutung Kuttelsuppe weitaus wahrscheinlicher als eine Suppe mit österreichischen Nudeln, wie sie die andere IP oben erwähnt hat. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 01:35, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Sei dir zugestehen. Und wofür ist bzgl. deiner Frage wichtig, wovon du wann einmal gewusst, bestenfalls geahnt oder nur eine Idee hattest/hast und was dir bei Fleck einfällt? Und ist's in dem kritisierten Zusammenhang wichtig, ob ich dieunddie IP bin? Oder willst du damit sagen, dass nur angemeldete Benutzer dein schändlich Treiben auch so benamen dürfen? Es geht, nicht nur mir, um deine Inhalte. --78.50.42.18 20:37, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Ack. Es gibt einen Unterschied zwischen notwendigem Kontext und Schwadronieren. Es wirkt so, als suche der angemeldete Nutzer vorwiegend das gesellige Beisammensein. --94.219.121.111 22:05, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Sei dir zugestehen. Und wofür ist bzgl. deiner Frage wichtig, wovon du wann einmal gewusst, bestenfalls geahnt oder nur eine Idee hattest/hast und was dir bei Fleck einfällt? Und ist's in dem kritisierten Zusammenhang wichtig, ob ich dieunddie IP bin? Oder willst du damit sagen, dass nur angemeldete Benutzer dein schändlich Treiben auch so benamen dürfen? Es geht, nicht nur mir, um deine Inhalte. --78.50.42.18 20:37, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Sag mal, bist du die IP, die mich schon seit einiger Zeit auf dem Kieker hat? Ich weiß aus eigener Erfahrung und beispielsweise auch der Schule, dass bei der Bedeutung von Wörtern und Ereignissen der Kontext sehr wichtig sein kann. Beispielsweise macht hier der Kontext "Thüringen" die Bedeutung Kuttelsuppe weitaus wahrscheinlicher als eine Suppe mit österreichischen Nudeln, wie sie die andere IP oben erwähnt hat. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 01:35, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Er ist halt oft unsicher, ob er das neu erworbene Wissen richtig verstanden hat; da fragt er eben nach, was ja nicht unbedingt verwerflich ist. Warum er aber immer wieder völlig unerheblichen Kram als Beiwerk schreibt, erschließt sich mir auch nicht. Auf gegebene vage Hinweise, dass er überflüssigen Schnickschnack schreibt, reagiert er nicht bzw. so, dass er es dennoch weiterhin macht. --77.8.61.175 17:52, 15. Okt. 2022 (CEST)
Wie ist der aktuelle Stand der Hawaiische Unabhängigkeitsbewegung?
Unser Artikel geht nur bis 2014/2015--Wikiseidank (Diskussion) 08:37, 15. Okt. 2022 (CEST)
Warum ist die Zeit asymmetrisch zum Leben?
Bald ist wieder Zeitumstellung über deren Abschaffung ja schon Jahre diskutiert wird. Aber hin wie her ist das Leben doch eher asymmetrisch zur Urzeit. Nachtruhe von 22:00Uhr bis 6:00 Uhr. Wäre es symmetrisch würde man eher von 20:00 bis 4:00 Uhr erwarten. Die meisten Menschen sind eher noch später auf dem Beinen und Abends länger wach. Aber warum ist das so?
--2003:6:2314:C59:DD0A:EBE3:E1ED:36D4 13:42, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Auch die Natur ist mitunter asymmetrisch zur Zeit. Die kälteste Temperatur hat man nicht um Mitternacht, sondern meist bei Sonnenaufgang, und am wärmsten ist es am Nachmittag. Vielleicht hängt das mit deiner Feststellung zusammen. --2003:D0:2F2A:3F32:590C:BB81:A31C:C60 13:58, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Was ist mit Asymmetrie gemeint? Über Jahrtausende ging man bei Sonnenuntergang zu Bett und stand bei Sonnenaufgang auf. Sieht man sich die Stunden Tageslicht (oder Länge des Tages) an, schwingt das so um 12 Stunden herum - mal länger, mal kürzer. Nga Ahorangi (Diskussion) 14:05, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Klar und in Nordschweden schläft man Sommers nur eine halbe Stunde und im Winter 23,5 Stunden… So ein bisschen ethnozentristisch ist das Gelaber schon? Yotwen (Diskussion) 14:30, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wär’s dir möglich, das Wort „Gelaber“ durch etwas KPA-Konformes zu ersetzen? --Kreuzschnabel 17:17, 15. Okt. 2022 (CEST)
- "Gelaber" ist kein persönlicher Angriff, wie etwa "Laberfuzzi", sondern bezieht sich lediglich auf die Ausdrucksweise. Das hier ist nunmal eine Laberfrage, die besser im Café diskutiert werden sollte, da vermutlich nicht wissensbasiert zu beantworten. Von daher ist die Kritik vielleicht nicht allzu eloquent formuliert, aber IMO durchaus berechtigt und auch in der Wortwahl nicht ausfallend, sondern schlimmstenfalls als grobschlächtig o.ä. zu bewerten. --94.219.186.218 19:23, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wär’s dir möglich, das Wort „Gelaber“ durch etwas KPA-Konformes zu ersetzen? --Kreuzschnabel 17:17, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Klar und in Nordschweden schläft man Sommers nur eine halbe Stunde und im Winter 23,5 Stunden… So ein bisschen ethnozentristisch ist das Gelaber schon? Yotwen (Diskussion) 14:30, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Was ist mit Asymmetrie gemeint? Über Jahrtausende ging man bei Sonnenuntergang zu Bett und stand bei Sonnenaufgang auf. Sieht man sich die Stunden Tageslicht (oder Länge des Tages) an, schwingt das so um 12 Stunden herum - mal länger, mal kürzer. Nga Ahorangi (Diskussion) 14:05, 15. Okt. 2022 (CEST)
Die Frage war doch eigentlich nicht, warum das Leben asymmetrisch zur Zeit ist (was oben erklaert wurde), sondern warum die Zeit asymmetrisch zum Leben ist.
Und die Antwort ist doch eigentlich, dass sich die Zeit urspruenglich nach der Sonne gerichtet hat (Sonnenhoechststand am Mittag), weil das, als die Menschen mit der Uhr zu leben begannen, einfach und einheitlich erfassbar war - viel einfacher und einheitlicher, als wenn man das Leben zur Grundlage der Zeit gemacht haette.
Spaeter wurde die Zeit zwar aus diversen technischen Gruenden anders definiert, aber wegen der Kontinuitaet (Gewohnheit, Praktikabilitaet) wurde das Grundprinzip beibehalten, naemlich dass Mittag auch heute noch in der Naehe des Sonnenhoeststandes ist. -- Juergen 134.255.194.144 20:26, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Asymmetrisch ja, aber erklärbar, finde ich. Der Mensch braucht acht Stunden Schlaf, mal mehr, mal weniger. Man beginnt seinen Tag sinnigerweise bei Licht und hat dann 16 Stunden Wachphase, 10 bis zwölf Stunden zum Arbeiten und dann noch ein paar dunkle Stunden für was anderes. Passt doch? 77.190.3.250 22:14, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Vor der Einführung des elektrischen Lichts schliefen Menschen gut eine Stunde länger als heute. Und anscheinend verändert sich die Schlafzeit unter Einfluss von LED-Bildschirmen weiter. Das ist alles spekulativ. Yotwen (Diskussion) 08:01, 16. Okt. 2022 (CEST)
- allgemein gilt es in Deutschland ja als Luxus, spät ins Bett zu gehen und spät zur Arbeit zu gehen. Und insbesondere Jugendliche empfinden es als Gewinn, nicht mehr früh ins Bett zu müssen. Sich die Nacht um die Ohren schlagen zu dürfen ist der Gewinn des Erwachsenwerdens. --2001:9E8:A515:DB00:98FB:1987:9880:3AAD 21:45, 16. Okt. 2022 (CEST)
Wie sieht es mit dem Wirgefühl in den 16 dt. Bundesländern aus?
Habe ja den Verdacht, dass die drei Stadtstaaten zusammen mit Bayern bezüglich des Wirgefühls die Liste anführen. Bindestrichbundesländer stehen ja eher im Verdacht weit unten zu rangieren. Wobei Schleswig-Holstein bestimmt nicht, die gibt es dafür schon zu lange und auch Baden-Württemberg und NRW haben sich berappelt. Persönlich vermute ich mal Meck-Pom auf dem 14. Platz und wahrscheinlich streiten Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz um den letzten Platz. Bin selbst Rheinland-Pfälzer, befürchte aber, dass es bei meinen Mitbürgern nicht weit her ist mit der Assoziation zu ihrem Bundesland. Gab es dazu schon Untersuchungen? Kennt jemand Aspekte zu diesem Thema? Rolz Reus (Diskussion) 14:33, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Laut Bertelsmann (2008) ist Meck-Pomm erstaunlicherweise sogar ganz oben: [3]. Insgesamt ist die Identifikation mit dem Bundesland aber überhaupt dürftig (11 %). Eine Aufschlüsselung habe ich auf die Schnelle nicht gefunden; ich halte solche Umfragen aber auch für heikel. Wenn man, um mal meine Heimat als Beispiel zu nehmen, im Großraum Frankfurt nachfragt, wird man mit "Hessen" wohl so einiges verbinden, dank Film, Funk und Fernsehen. Auch Kasselaner verstehen sich vermutlich als Hessen, meinen aber etwas ganz anderes damit. Und beide können Leute aus dem Waldeckschen nicht mal verstehen. ;) Grüße Dumbox (Diskussion) 15:52, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hier gibt es Daten zu verschiedenen Indikatoren für "Heimatverbundenheit" nach Bundesland. --Entbert (Diskussion) 15:57, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hm, zwar glaube ich es sofort, wenn es heißt, dass der Bezug zur Kommune größer ist als zum Bundesland, jedoch verwundert es dann, warum die OB-Wahlen nur jeden dritten Bürger zur Wahlurne treiben, bei Landtagswahlen dann aber von drei Bürgern doch zwei wählen gehen. Rolz Reus (Diskussion) 19:03, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Tja, so ist der Mensch. Natürlich hänge ich an meinem Dorfclub, aber in der zweiten Bundesliga mitspielen dürfen ist doch spannender. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:14, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ich denke, das hat vor allem mit dem (wahrgenommenen) Einfluss zu tun. Auf Bundesebene wird über Krieg und Frieden entschieden, über Steuersätze und Bürgerrechte. Auf Landesebene hat man zumindest theoretisch noch über den Bundesrat Einfluss auf die großen Themen, außerdem ein paar wichtige Themen wie Bildung. Beim Bürgermeister wissen viele nicht so genau, was der eigentlich tut und ändern kann. --Carlos-X 19:52, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hm, zwar glaube ich es sofort, wenn es heißt, dass der Bezug zur Kommune größer ist als zum Bundesland, jedoch verwundert es dann, warum die OB-Wahlen nur jeden dritten Bürger zur Wahlurne treiben, bei Landtagswahlen dann aber von drei Bürgern doch zwei wählen gehen. Rolz Reus (Diskussion) 19:03, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hier gibt es Daten zu verschiedenen Indikatoren für "Heimatverbundenheit" nach Bundesland. --Entbert (Diskussion) 15:57, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wir-Gefühl in Bayern? Du hast dabei offenbar nicht an die Franken gedacht? --Blutgretchen (Diskussion) 19:32, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Die Aschaffenburger lassen sich jedenfalls lieber mit Bayern als mit Hessen verwechseln. Grüße Dumbox (Diskussion) 19:37, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wozu soll es gut sein, sich mit ein paar willkürlich gezogenen Linien auf der Landkarte zu identifizieren? -- Chaddy · D 22:23, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Auch 70 Jahre nach Gründung des letzten Bindestrich-Bundeslandes ist die territoriale Einteilung immer noch hochsynthetisch und hat mit landsmannschaftlichen Aspekten wenig zu tun. Rheinland-Pfalz besteht je zur Hälfte aus Preußen und Bayern, die sich bekanntlich spinnefeind sind. Ähnlich ist es bei Baden und Württemberg. Mit künstlich aufgespaltenen Ländern ist es das gleiche. Brandenburg organisiert seine territoriale Aufteilung sogar unter Einbeziehung eines anderen Bundeslandes, dessen Infrastruktur ganz selbstverständlich mitgenutzt wird. Bremen ist nur von USA Gnaden ein eigenes Bundesland, weil die USA nach dem Zweiten Weltkrieg einen eigenen und unter eigener Kontrolle stehenden Seehafen im besetzten Deutschland brauchte. Das Herzogtum Schwaben ist schon seit 1806 passé, trotzdem gibt es innerhalb der heute zu mehreren Staaten und Bundesländern Gebiete bessere Beziehungen als zu nicht ehemals dem Herzogtum Schwaben zuzurechnenden Gebieten im selben heutigen Bundesland bzw Staat. --2003:F7:DF1D:E100:2451:D54A:7B70:64ED 23:31, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Bremen war schon immer eine unabhängige Stadt, ein eigenständiger Stadtstaat. Das Herzogtum Schwaben ging übrigens schon im Mittelalter unter, auf seinem Territorium erlangten viele lokale Adlige die volle Landesherrschaft. Verbliebenes Reichsgut fasste Rudolf von Habsburg (deutscher König von 1273 bis 1291) zu den Landvogteien Niederschwaben und Oberschwaben zusammen, die später zur Landvogtei Schwaben zusammengeschlossen wurden. 1541 kam diese dann endgültig in den Besitz der Habsburger, bei denen sie als Teil Vorderösterreichs zu Schwäbisch-Österreich gehörte. Der gesamte Schwäbische Reichskreis, zu dem diese Gebiete neben anderen Adelsherrschaften gehörten, umfasste übrigens aus viele Gebiete, die nach dem Reichsdeputationshauptschluss zum Kurfürstentum Baden kamen, in dessen Grenzen das Land Baden bis 1945 fortbestand. Und Berlin war bereits 1881 aus der Provinz Brandenburg herausgetrennt worden. Dazu lese man bzw. lesest du auch Verwaltungsgliederung Preußens#1866–1918. Im Freistaat Preußen entsandte Berlin wie jede Provinz Vertreter in den Preußischen Staatsrat. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 02:51, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Auch 70 Jahre nach Gründung des letzten Bindestrich-Bundeslandes ist die territoriale Einteilung immer noch hochsynthetisch und hat mit landsmannschaftlichen Aspekten wenig zu tun. Rheinland-Pfalz besteht je zur Hälfte aus Preußen und Bayern, die sich bekanntlich spinnefeind sind. Ähnlich ist es bei Baden und Württemberg. Mit künstlich aufgespaltenen Ländern ist es das gleiche. Brandenburg organisiert seine territoriale Aufteilung sogar unter Einbeziehung eines anderen Bundeslandes, dessen Infrastruktur ganz selbstverständlich mitgenutzt wird. Bremen ist nur von USA Gnaden ein eigenes Bundesland, weil die USA nach dem Zweiten Weltkrieg einen eigenen und unter eigener Kontrolle stehenden Seehafen im besetzten Deutschland brauchte. Das Herzogtum Schwaben ist schon seit 1806 passé, trotzdem gibt es innerhalb der heute zu mehreren Staaten und Bundesländern Gebiete bessere Beziehungen als zu nicht ehemals dem Herzogtum Schwaben zuzurechnenden Gebieten im selben heutigen Bundesland bzw Staat. --2003:F7:DF1D:E100:2451:D54A:7B70:64ED 23:31, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Du salbaderst aber doch schon ganz gerne längs und lange am Thema vorbei, da hat die IP weiter oben schon den Punkt getroffen. --RAL1028 (Diskussion) 05:04, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Rheinland-Pfalz besteht je zur Hälfte aus Preußen und Bayern, die sich bekanntlich spinnefeind sind. - Also die Pfälzer sind alles, aber ganz sicher keine Bayern. Am Anfang der Bundesrepublik gab es mehrere Petitionen, Rheinland-Pfalz wieder aufzulösen - der Norden mit Koblenz und Trier an NRW, der Westerwald und Rheinhessen zurück an Hessen, die Pfalz zu Baden-Württemberg (wo schon die Kurpfalz liegt, mit der die Pfalz traditionell sehr eng verbunden ist). Keine der Petitionen erreichte erforderliche Mehrheit (anders als z. B. in Oldenburg und Schaumburg-Lippe, wo sich die Mehrheit in beiden Landesteilen für die Loslösung von Niedersachsen aussprach, und dann die Bundesregierung reingrätschen musste, damit Niedersachsen gegen den Willen der Bevölkerung nicht wieder aufgelöst wird). -- 2A02:908:121:6600:0:0:0:65A3 05:56, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Und die Rheinländer sind alles, aber ganz sicher keine Preußen. Na ja, außer Koblenz vielleicht... --Jossi (Diskussion) 15:18, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Baden-Württemberg ist weniger künstlich als es das Land Baden war. --Digamma (Diskussion) 10:08, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Welches Baden meinst Du? Das Großherzogtum Baden (1806–1918), die Republik Baden (1918–1945) oder das kurzlebige Bundesland von Frankreichs und USA Gnaden Baden (Südbaden) (1945–1952)? Oder meinst Du den badischen Teil von Württemberg-Baden (1945–1952)? --2003:F7:DF1D:E100:D0BD:AB1:30D2:9374 12:43, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Das Großherzogtum von Napoleons Gnaden. Das dann aber eine so erfolgreiche "Wir"-Kampagne startete, dass heute Menschen die in vormals vorderösterreicherischen, fürstenbergischen, ja sogar ehemals württembergischen Landesteilen leben, sich vehement zu ihrem Badenersein bekennen. Sogar der Bollenhut ist württembergisch. ;-) --Wuselig (Diskussion) 18:34, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Zum Vergleich Baden-Württemberg, das Land von eines Scheinreferendums Gnaden, bei dem laut Bundesverfassungsgericht der badische Wählerwille "überspielt" wurde ([4]). Das dann aber eine so erfolgreiche "Wir"-Kampagne startete, dass heute Menschen, die in vormals badischen und württembergischen Landen leben, sich vehement zu ihrem Baden-Württemberger-Sein bekennen. Sogar die Stadt Stuttgart ist badisch. ;-) --109.193.113.4 03:22, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Das Großherzogtum von Napoleons Gnaden. Das dann aber eine so erfolgreiche "Wir"-Kampagne startete, dass heute Menschen die in vormals vorderösterreicherischen, fürstenbergischen, ja sogar ehemals württembergischen Landesteilen leben, sich vehement zu ihrem Badenersein bekennen. Sogar der Bollenhut ist württembergisch. ;-) --Wuselig (Diskussion) 18:34, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Welches Baden meinst Du? Das Großherzogtum Baden (1806–1918), die Republik Baden (1918–1945) oder das kurzlebige Bundesland von Frankreichs und USA Gnaden Baden (Südbaden) (1945–1952)? Oder meinst Du den badischen Teil von Württemberg-Baden (1945–1952)? --2003:F7:DF1D:E100:D0BD:AB1:30D2:9374 12:43, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Rheinland-Pfalz besteht je zur Hälfte aus Preußen und Bayern, die sich bekanntlich spinnefeind sind. - Also die Pfälzer sind alles, aber ganz sicher keine Bayern. Am Anfang der Bundesrepublik gab es mehrere Petitionen, Rheinland-Pfalz wieder aufzulösen - der Norden mit Koblenz und Trier an NRW, der Westerwald und Rheinhessen zurück an Hessen, die Pfalz zu Baden-Württemberg (wo schon die Kurpfalz liegt, mit der die Pfalz traditionell sehr eng verbunden ist). Keine der Petitionen erreichte erforderliche Mehrheit (anders als z. B. in Oldenburg und Schaumburg-Lippe, wo sich die Mehrheit in beiden Landesteilen für die Loslösung von Niedersachsen aussprach, und dann die Bundesregierung reingrätschen musste, damit Niedersachsen gegen den Willen der Bevölkerung nicht wieder aufgelöst wird). -- 2A02:908:121:6600:0:0:0:65A3 05:56, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Aus meiner Sicht scheint Bayern real über so eine Art Identität zu verfügen. Man weiß, was bayrisch ist und hält das teilweise hoch, auch wenn es auf Ausstehende provinziell wirken kann und es intern Leute gibt, die das für spießig und langweilig halten.
- In NRW gibt es meines Erachtens kein Wir-Gefühl. Dazu ist die Landschaft zu anders. Die Westphalen sind von der Mentalität fast Norddeutsch, während die Kölner eine klar identifizierbare eigene Idenität haben. Generell würde ich sagen: Rheinländer, Westfalen, Ruhrgebiet und vielleicht noch die Gebiete um Aachen rum fühlen sich ähnlich an. Ganz NRW aber nicht. Könnten genausogut zwei oder mehr Bundesländer sein. --2A02:908:424:9D60:AC9A:A65A:46E2:C25D 18:13, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Darf ich mal fragen, was das Land NRW außer Rheinländer, Westfalen, Ruhrgebietler (die zur Hälfte Rheinländer, zur anderen Westfalen sind) und Aachener noch beinhaltet, wenn das nicht „ganz NRW“ sein soll? --2003:D0:2F2A:3F1C:4D4C:B4D3:6E5E:27A6 18:30, 16. Okt. 2022 (CEST)
- NRW besteht aus Westfalen, Rheinland und Lippe (so zumindest in offizieller Lesart). Die Konflikte zwischen Westfalen und Rheinland brechen immer wieder mal aus. Wird nur oft nicht so wahrgenommen, da im Ruhrgebiet sich eh viel vermischt und im Rheinland man eben mit den eigenen Konflikten (Köln vs. Düsseldorf) beschäftigt ist. Aber als Rüttgers mal meinte die Regierungsbezirke zusammenzulegen und den OWLer nach Bielefeld zu legen hat man ihm doch sehr deutlich gemacht, dass er sich mal mit der Landesgeschichte beschäftigen solle (klar, auf überregionaler ebene hat das kaum wer mitbekommen, aber in OWL gab es grosse Aufruhr). Gleiches traraa gibt es dann wenn mal wieder wer in Düsseldorf meint die Landesverbände zusammenlegen zu wollen. Ansonsten um es mal mit Heinz Nixdorf zu sagen: "...ich bin Westfale und nicht Nordrhein-Westfale. Ich kann nichts zweifaches sein." Die Regierung in Düsseldorf versucht über Jahrzehnte ein "Wir"-Gefühl einzupflanzen und hat wohl mittlerweile in Städten und bei jüngeren ihre Erfolge, aber auf dem Land ist man wohl weiterhin sehr weit davon entfernt das als ein Land zu sehen.--Maphry (Diskussion) 19:13, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Ruhrpott ist doch inzwischen was eigenes.
Und ja, Aachen, Köln-Raum usw. sind jeweils eigene Mentalitäten. --2A02:908:424:9D60:18ED:B1B4:C91E:7255 20:09, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Darf ich mal fragen, was das Land NRW außer Rheinländer, Westfalen, Ruhrgebietler (die zur Hälfte Rheinländer, zur anderen Westfalen sind) und Aachener noch beinhaltet, wenn das nicht „ganz NRW“ sein soll? --2003:D0:2F2A:3F1C:4D4C:B4D3:6E5E:27A6 18:30, 16. Okt. 2022 (CEST)
Schmiermittel für Akku-Werkzeuge

Hallo, beim etlichen meiner Akku-Heimwerkergeräte (sowas wie auf dem Bild rechts) lässt sich der Akku nur recht schwergängig aufschieben und entfernen - Plastik auf Plastik ruckelt und klemmt eben gerne. Lässt sich das mit einem geeigneten Schmiermittel beheben? Ich denke an Silikon- oder PTFE-Spray, habe aber Bedenken, ob ich damit vielleicht die Metallkontakte isolierend beschichte oder gar kurzschließe. Hat das jemand von Euch mal ausprobiert? --Rudolph Buch (Diskussion) 15:33, 15. Okt. 2022 (CEST)
- WD40 185.238.219.63 15:35, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nimm besser Vaseline, die ist nicht gesundheitsschaedlich und kann auch langfristig die Plastikteile nicht angreifen. -- Juergen 134.255.194.144 15:43, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Das stimtmt so nicht. Alle kohlenwasserstoffbasierten Schmierstoffe, einschließlich WD40, Vaseline oder Paraffinfett greifen die Kunststoffteile an. Graphit verbietet sich wegen der Kriechstrom- und Kurzschlussneigung von selbst. Es bleibt Silikonpaste. --2003:F7:DF1D:E100:2451:D54A:7B70:64ED 22:02, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nimm besser Vaseline, die ist nicht gesundheitsschaedlich und kann auch langfristig die Plastikteile nicht angreifen. -- Juergen 134.255.194.144 15:43, 15. Okt. 2022 (CEST)
- WD40&Co wirkt, wenn überhaupt, nur kurzfristig. Wenn Du hast, etwas Graphitpulver bzw. ebensolches in einem Paraffinfett dispergiert. oder ein Paraffinfett alleine oder Staufferfett. Aber sparsam anwenden, das ist sonst eine ziemlich Sauerei. Beim Graphit auch aufpassen, dass es nicht an die Kontakte der Akkus kommt. --Elrond (Diskussion) 17:17, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Kontaktspray? --Ralf Roletschek (Diskussion) 19:47, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Die Frage genau gelesen ? -- Juergen 134.255.194.144 22:49, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, deshalb würde ich Kontaktspray nehmen. Funktioniert auch beim ruckelnden Fahrradakku. --Ralf Roletschek (Diskussion) 23:48, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Die Frage genau gelesen ? -- Juergen 134.255.194.144 22:49, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Befürworte auch Graphitpulver. Minimal aufgetragen verursacht es noch die geringste Sauerei. Kleinalrik (Diskussion) 11:02, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Kontaktspray? --Ralf Roletschek (Diskussion) 19:47, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Vinylmakeup/Vinylpflege (wie für die Autopflege) oder Silikonpflegemittel als Spray oder im Zerstäuber. --RAL1028 (Diskussion) 01:38, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Siloxane, die von den meisten Silikonen freigesetzt werden, sind Gift für Kontakte. Es ist eine sehr schlechte Idee, mit Silikonölen ein Elektrogerät "pflegen" zu wollen. --2.243.105.199 23:15, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Dann lügt zumindest dieser Chemiebetrieb aber richtig dolle. Und dieser Ausstatter des Handwerks. --RAL1028 (Diskussion) 23:36, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Schützt elektrische Kontakte und Zündanlagen vor Feuchtigkeit! Das ist nicht gelogen. Es wird nur verschwiegen, dass die Kontakte auch vor Silikonen geschützt werden sollten. Wo Silikone aufgrund ihrer sonstigen Eigenschaften einen Nutzen versprechen, wird auf "non-volatile Silicones" zurückgegriffen. Dazu gehören diese "Pflegemittel" nicht. --78.49.78.30 05:27, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Dann lügt zumindest dieser Chemiebetrieb aber richtig dolle. Und dieser Ausstatter des Handwerks. --RAL1028 (Diskussion) 23:36, 16. Okt. 2022 (CEST)
Weizenexport Ukraine
Welcher Prozentsatz der Weizenernte des letzten Jahres konnte bislang durch das Weizenabkommen exportiert werden und mit wieviel wird noch gerechnet, bevor das Abkommen endet ? -- Juergen 134.255.194.144 15:40, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Hast Du ein Glück, daß ich so nett bin, trotz Deines blöden Kommentars im Asthmathread doch nochmal Zeit aufzuwenden, um diese Seite der UN zur Black Sea Grain Initiative inmitten des Dickichts gelangweilt voneinander abgeschriebender journalistischer Beiträge wiederzufinden. Irgendwo in diesem Dickicht stand dann auch etwas zu den Gesamtmengen, aber das suche ich jetzt nicht noch extra raus, die Info findest Du sicherlich leicht selber irgendwo. Dann bloß noch den Taschenrechner scharf stellen und Du kannst Dir jederzeit ausrechnen, wie viel Getreide gerade wo herum liegt oder schwirrt laut der offiziellen Angaben. Dazu, mit wie viel noch gerechnet wird, haben irrsinnig viele sog. Experten jeweils eigene Ansichten. Durch diese teils hoch emotionalen Statements kannst Du Dich auch gerne selber durchfräsen, das hat keinen echten Mehrwert aus meiner Sicht --94.219.12.233 03:39, 18. Okt. 2022 (CEST)
Geschwindigkeitsbegrenzung "50 generell" (Schweiz)


In der Schweiz sieht man an der Ortsgrenze oft dieses Schild. Also ein Verbotsschild, hier: Maximalgeschwindigkeit 50 km/h. - Was bedeutet der Zusatz "GENERELL"? ("generell" bedeutet im Schweizerdeutsch je nach Kontext entweder "im Prinzip" (= "meistens") oder "immer" und "überall"). Geschwindigkeitsbegrenzungen mit andern Werten haben diesen Zusatz nicht. Wozu dient dieser Zusatz genau? Gruss, --Markus (Diskussion) 16:16, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Als in der Schweiz vor Jahrzehnten die Höchstgeschwindigkeit innerorts von 60 auf 50 km/h gesenkt wurde, schrieb man auf die 50er-Tafeln das Wort generell, um deutlich zu machen, dass sie für das ganze bebaute Gebiet gilt und nicht etwa nur für das Straßenstück, an dem die Tafel steht. --Megalogastor (Diskussion) 16:21, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Danke. Wieso folgte man dann nicht dem gleichen Prinzip bei der Änderung von 100 auf 80 für Ausserorts? oder von unbegrenzt über empfohlene 130 auf 120 auf Autobahnen? Oder bei verkehrsberuhigten Wohnbereichen? Gruss, --Markus (Diskussion) 16:47, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Weil es schon früher (zu innerorts 60 km/h Zeiten), innerorts schon 50er Strecken gab. Die mussten aber an jeder Kreuzung neu ausgeschildert werden. Mit dem Generell führte man eine Geschwindigkeitszone ein. Denn über das Generell bzw dessen fehlen, kann man eben auch unterschieden, ob es jetzt eine 50er Strecke ist (ohne Generell), oder eben die Signalistion der flächendeckenden Innerortsgeschwindigkeit (mit Generell). --Bobo11 (Diskussion)ö
- Das beantwortet nicht die Nachfrage, auf die du, so wie du eingerückt hast, schließlich antwortest. --2A02:3030:811:4551:B4BB:B847:8E7B:309E 18:24, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Weil zum Beispiel auf der Autobahn auch ohne Beschilderung 120 gilt, die Beschilderung also überflüssig wäre, während wie schon dargestellt innerorts nicht grundsätzlich 50 gilt, sondern erst ab dem 50er-Schild. --BlackEyedLion (Diskussion) 19:53, 15. Okt. 2022 (CEST)
- In der Schweiz gilt Innerorts, ebenso grundsätzlich, seit Jahrzehnten die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Der Hinweis "Generell" ist damit, ebenso wie die Ausschilderung 120 km/h auf Autobahnen, ebenso überflüssig (geworden). --2A02:3030:81E:1811:C98A:8906:C308:E5A4 22:05, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Das ist nicht richtig. Strassensystem in der Schweiz und in Liechtenstein#Strassen mit gemischtem Verkehr: "Ortstafeln haben im Gegensatz zu Deutschland und Österreich keinen geschwindigkeitsbestimmenden Charakter; der Beginn der Ortsgeschwindigkeit wird mit dem Signal «Höchstgeschwindigkeit 50 km/h generell» signalisiert." --BlackEyedLion (Diskussion) 23:11, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Richtig BlackEyedLion, es sind innerorts auch Strecken mit höher Geschwindietkeit (z.B. 60 km/h) wie auch niedriger Geschweindikeit (30 oder 40 Km/h) möglich. Aber eben die müssen an jeder Kreuzung neu ausgeschildert sein. Wie eben das Ortsendschild nicht heisst, dass man jetzt mit 80 km/h fahren darf. Sonder es gilt weiterhin die zuletzt ausgeschilderte Geschwindigkeit. --Bobo11 (Diskussion) 00:37, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Das ist nicht richtig. Strassensystem in der Schweiz und in Liechtenstein#Strassen mit gemischtem Verkehr: "Ortstafeln haben im Gegensatz zu Deutschland und Österreich keinen geschwindigkeitsbestimmenden Charakter; der Beginn der Ortsgeschwindigkeit wird mit dem Signal «Höchstgeschwindigkeit 50 km/h generell» signalisiert." --BlackEyedLion (Diskussion) 23:11, 15. Okt. 2022 (CEST)
- In der Schweiz gilt Innerorts, ebenso grundsätzlich, seit Jahrzehnten die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Der Hinweis "Generell" ist damit, ebenso wie die Ausschilderung 120 km/h auf Autobahnen, ebenso überflüssig (geworden). --2A02:3030:81E:1811:C98A:8906:C308:E5A4 22:05, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Weil zum Beispiel auf der Autobahn auch ohne Beschilderung 120 gilt, die Beschilderung also überflüssig wäre, während wie schon dargestellt innerorts nicht grundsätzlich 50 gilt, sondern erst ab dem 50er-Schild. --BlackEyedLion (Diskussion) 19:53, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Das beantwortet nicht die Nachfrage, auf die du, so wie du eingerückt hast, schließlich antwortest. --2A02:3030:811:4551:B4BB:B847:8E7B:309E 18:24, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Weil es schon früher (zu innerorts 60 km/h Zeiten), innerorts schon 50er Strecken gab. Die mussten aber an jeder Kreuzung neu ausgeschildert werden. Mit dem Generell führte man eine Geschwindigkeitszone ein. Denn über das Generell bzw dessen fehlen, kann man eben auch unterschieden, ob es jetzt eine 50er Strecke ist (ohne Generell), oder eben die Signalistion der flächendeckenden Innerortsgeschwindigkeit (mit Generell). --Bobo11 (Diskussion)ö
- Danke. Wieso folgte man dann nicht dem gleichen Prinzip bei der Änderung von 100 auf 80 für Ausserorts? oder von unbegrenzt über empfohlene 130 auf 120 auf Autobahnen? Oder bei verkehrsberuhigten Wohnbereichen? Gruss, --Markus (Diskussion) 16:47, 15. Okt. 2022 (CEST)
-
Ortsschild und Geschwindkeitstafel Generell 50 getrennt
-
Ortsschild und Geschwindkeitstafel 60 km/h getrennt
-
Ohne Geschwindigkeittafel in der Nähe (hier ist eine 60er Strecke ausgeschildert)
-
Ortsschild mit anderer Geschwindigkeit
- Danke, BlackEyedLion. Gem. Art. 4a VRV Abs 2. S. 2 VRV gilt allerdings "für Fahrzeugführer, die aus unbedeutenden Nebenstrassen (wie Strassen, die nicht Ortschaften oder Ortsteile direkt verbinden, landwirtschaftliche Erschliessungsstrassen, Waldwege u. dgl.) in eine Ortschaft einfahren" die Begrenzung auf 50 km/h "auch ohne Signalisation, sobald die dichte Überbauung beginnt". Den entsprechenden Fahrzeugführern wird also zuvor nicht die Begrenzung auf 50 km/h signalisiert, wie in D ja auch nicht (weil dort schon die Ortstafel, die ja auch ein Verkehrszeichen ist, und die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h signalisiert, die im weiteren Straßenverlauf allerdings auch auf höhere oder niedrigere Geschwindigkeiten begrenzbar sind - und entsprechend auch aufgehoben bzw. an Kreuzungen neu aufgestellt werden müssen.). Ich finde die Nachfrage berechtigt und sie ist auch nicht durch das Schild "Höchstgeschwindigkeit 50) generell" ableitbar. In der Schweiz gilt ab dem Signal "Autobahn" eine Geschwindigkeit von max. 120 km/h, die beim Signal "Ende der Autobahn" endet. Warum also hat die Ortstafel nicht die selbe rechtliche Wirkung wie in D? Ich vermute historische Gründe, oder dass man Bürger auf die gegebenen Geschwindigkeiten explizit hinweisen will (wer auf einer Nebenstraße in die Ortschaft kommt, muss es allerdings ohne Hinweis wissen). --78.50.42.18 14:42, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt in der Schweiz an Ortseingängen zwei Stellen: den Beginn der lockeren Bebauung, an dem die Ortschaftstafel steht (Art. 50 Signalisationsverordnung), und den Beginn der dichten Bebauung, an dem die Höchstgeschwindigkeit beginnt (Art. 22 Signalisationsverordnung und Art. 4a Verkehrsregelnverordnung). --BlackEyedLion (Diskussion) 15:15, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Ganz offensichtlich, deswegen habe ich ja darauf hingewiesen. Es zeigt aber, dass Tempo 50 Innerorts auch ohne generellen Hinweis gelten kann. --78.50.42.18 17:33, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Mein Beitrag ist eine Antwort auf die Frage "Warum also hat die Ortstafel nicht die selbe rechtliche Wirkung wie in D?" --BlackEyedLion (Diskussion) 17:49, 16. Okt. 2022 (CEST)
- ...beantwortet sie aber nicht wirklich. Okay, in D muss man ein 80-Schild hinter der Ortstafel anbringen, wenn das noch erlaubt sein soll (weil noch nicht dicht bebaut oder dergl.), in der Schweiz bringt man dafür evtl. das Generell-Schild etwas später (und für Leute, die sich "reinschleichen", gar nicht). --78.50.42.18 18:00, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Wie soll man in der Schweiz sonst festlegen, ab wo man 50 fahren muss, wenn nicht durch ein eigenes Schild? Jedenfalls nicht durch die Ortschaftstafel, weil sie nicht an der richtigen Stelle steht. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:21, 16. Okt. 2022 (CEST)
- In Deutschland geht das doch auch. Da gibt es die normalen gelben Ortstafeln, ab denen die geschlossene Ortschaft und gleichzeitig die innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzung gilt und es gibt die grünen Ortshinweistafeln, die auf einen Ort in offener Bebauung und damit ohne Geschwindigkeitsbegrenzung hinweisen. --2003:F7:DF1D:E100:EC56:A488:5FF3:1ABF 00:26, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Wie soll man in der Schweiz sonst festlegen, ab wo man 50 fahren muss, wenn nicht durch ein eigenes Schild? Jedenfalls nicht durch die Ortschaftstafel, weil sie nicht an der richtigen Stelle steht. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:21, 16. Okt. 2022 (CEST)
- ...beantwortet sie aber nicht wirklich. Okay, in D muss man ein 80-Schild hinter der Ortstafel anbringen, wenn das noch erlaubt sein soll (weil noch nicht dicht bebaut oder dergl.), in der Schweiz bringt man dafür evtl. das Generell-Schild etwas später (und für Leute, die sich "reinschleichen", gar nicht). --78.50.42.18 18:00, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Mein Beitrag ist eine Antwort auf die Frage "Warum also hat die Ortstafel nicht die selbe rechtliche Wirkung wie in D?" --BlackEyedLion (Diskussion) 17:49, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Ganz offensichtlich, deswegen habe ich ja darauf hingewiesen. Es zeigt aber, dass Tempo 50 Innerorts auch ohne generellen Hinweis gelten kann. --78.50.42.18 17:33, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt in der Schweiz an Ortseingängen zwei Stellen: den Beginn der lockeren Bebauung, an dem die Ortschaftstafel steht (Art. 50 Signalisationsverordnung), und den Beginn der dichten Bebauung, an dem die Höchstgeschwindigkeit beginnt (Art. 22 Signalisationsverordnung und Art. 4a Verkehrsregelnverordnung). --BlackEyedLion (Diskussion) 15:15, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Danke, BlackEyedLion. Gem. Art. 4a VRV Abs 2. S. 2 VRV gilt allerdings "für Fahrzeugführer, die aus unbedeutenden Nebenstrassen (wie Strassen, die nicht Ortschaften oder Ortsteile direkt verbinden, landwirtschaftliche Erschliessungsstrassen, Waldwege u. dgl.) in eine Ortschaft einfahren" die Begrenzung auf 50 km/h "auch ohne Signalisation, sobald die dichte Überbauung beginnt". Den entsprechenden Fahrzeugführern wird also zuvor nicht die Begrenzung auf 50 km/h signalisiert, wie in D ja auch nicht (weil dort schon die Ortstafel, die ja auch ein Verkehrszeichen ist, und die Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h signalisiert, die im weiteren Straßenverlauf allerdings auch auf höhere oder niedrigere Geschwindigkeiten begrenzbar sind - und entsprechend auch aufgehoben bzw. an Kreuzungen neu aufgestellt werden müssen.). Ich finde die Nachfrage berechtigt und sie ist auch nicht durch das Schild "Höchstgeschwindigkeit 50) generell" ableitbar. In der Schweiz gilt ab dem Signal "Autobahn" eine Geschwindigkeit von max. 120 km/h, die beim Signal "Ende der Autobahn" endet. Warum also hat die Ortstafel nicht die selbe rechtliche Wirkung wie in D? Ich vermute historische Gründe, oder dass man Bürger auf die gegebenen Geschwindigkeiten explizit hinweisen will (wer auf einer Nebenstraße in die Ortschaft kommt, muss es allerdings ohne Hinweis wissen). --78.50.42.18 14:42, 16. Okt. 2022 (CEST)
-
Geschlossene Ortschaft mit generell 50 km/h
-
Ort in offener Bebauung mit 100 km/h
Schrift an Kurve ausrichten (SVG) - Text ändern
Der Text "GENERELL" im roten Schildrand ist vermutlich an einem Kreisbogen ausgerichtet. Wie kann man den Buchstaben-String durch einen anderen ("Hallo") so ersetzen, dass er automatisch wieder an der Kurve ausgerichtet ist? Beispielsweise wenn der Text in andere Sprachen übersetzt werden soll (Generell (de), En général (fr), Γενικά (gr), Генеральний (ukr), etc.) Welcher SVG-Editor kann sowas? Gruss, --Markus (Diskussion) 16:47, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Wenn es als Textobjekt angelegt ist, kann es jeder SVG-Editor. Hier ist der Text, soweit ich sehe, als Pfad angelegt. Der ist nicht mehr als Text editierbar, den kannst du höchstens rauslöschen und neu anlegen. --Kreuzschnabel 17:12, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Eine Anleitung für die Prozedur in Inkscape („Text an Pfaden ausrichten“) gibt es hier. --Stilfehler (Diskussion) 17:18, 15. Okt. 2022 (CEST)
Betriebsgefahr von Kraftfahrzeugen
Halter von Kraftfahrzeugen (und damit deren Haftpflichtversicherungen) haften bekanntlich auch fuer die von abgestellten Fahrzeugen ausgehende Betriebsgefahr, also wenn das Fahrzeug ohne Verschulden des Halters einen Schaden verursacht. Gilt das selbst dann, wenn das Fahrzeug aufgrund einer Naturkatastrophe, z. B. einer Ueberschwemmung oder einem Tornado, wegschwimmt bzw. -fliegt und dann z. B. ein Haus oder einen Menschen trifft, also muss in diesen Faellen die Versicherung des Fahrzeughalters den Schaden am Haus oder etwa eine Invaliden- oder Waisenrente uebernehmen ? -- Juergen 134.255.194.144 22:43, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Nein: "Die Haftung gegenüber nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmern aus der Betriebsgefahr entfällt nur, wenn der Unfall durch höhere Gewalt verursacht wurde"; https://verkehrslexikon.de/ModuleB/BetriebsGefahr.php. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:06, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Service: Höhere Gewalt --Doc Schneyder Disk. 23:14, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Der Halter haftet grundsätzlich nicht für abgestellte Fahrzeuge. Die Haftung gilt nach § 7 Abs. 1 StVG für Schäden bei Betrieb eines Kfz. Ein abgestelltes Fahrzeug ist grundsätzlich nicht im Betrieb. Kann anders sein, wenn gerade die Art des Abstellens, z.B. widerrechtliches Parken zur Unfallgefahr beigetragen hat. Der vom TO geschilderte Fall dürfte nicht dazu gehören. --Erfurter63 (Diskussion) 09:14, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Was zum Betrieb eines Fahrzeugs gezählt wird, steht z.B. in Betrieb (Fahrzeug). 91.54.46.230 17:06, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Laut https://verkehrslexikon.de/ModuleB/BetriebsGefahr.php haftet man aber über die Betriebsgefahr hinaus auch während anderer Arten des Gebrauchs. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:24, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Was zum Betrieb eines Fahrzeugs gezählt wird, steht z.B. in Betrieb (Fahrzeug). 91.54.46.230 17:06, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Der Halter haftet grundsätzlich nicht für abgestellte Fahrzeuge. Die Haftung gilt nach § 7 Abs. 1 StVG für Schäden bei Betrieb eines Kfz. Ein abgestelltes Fahrzeug ist grundsätzlich nicht im Betrieb. Kann anders sein, wenn gerade die Art des Abstellens, z.B. widerrechtliches Parken zur Unfallgefahr beigetragen hat. Der vom TO geschilderte Fall dürfte nicht dazu gehören. --Erfurter63 (Diskussion) 09:14, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Service: Höhere Gewalt --Doc Schneyder Disk. 23:14, 15. Okt. 2022 (CEST)
Unsymmetrische Kabinenaufhaengung

Warum befindet sich der Aufhaengepunkt der Kabinen der Fichtelberg-Schwebebahn nicht in der Mitte, sondern deutlich bergseitig der Mitte des Laufwerkes ? -- Juergen 134.255.194.144 23:13, 15. Okt. 2022 (CEST)

- Ist das so? Das Foto täuscht vielleicht. Ich erkenne nur, dass die Aufhängung selbst unsymmetrisch ist. Generell liegt der Schwerpunkt immer unter dem Aufhängepunkt. --Digamma (Diskussion) 10:15, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Vermutung: Vielleicht um den Schwingungsdämpfer effektiver zu machen (größerer Kraftarm)? --TheRunnerUp 10:30, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Aus dieser Perspektive sieht es eher so aus, als wenn die Aufhängung genau symmetrisch ist. Sie ist aber in Seilrichtung nur einseitig an der Gondel befestigt, weil sie dann hakenförmig am Wagen anschließt, der oben auf den Seilen fährt. Aus einer "schrägen" Ansicht täuscht das dann wahrscheinlich. --Optimum (Diskussion) 11:39, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Nach Durchsicht diverser Bilder der Bildersuche einer Suchmaschine bin ich zum Schluss gekommen, dass es keine Parallaxe ist, sondern der asymmetrische Aufbau günstig für die Schwingungs- bzw Pendeleigenschaften der Gondel ist. --2003:F7:DF1D:E100:D0BD:AB1:30D2:9374 12:29, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Das zweite Foto zeigt, daß die Aufhängung über dem Rand der Kabine und neben dem Laufwerk ist. Wenn man die Kabine nicht genau von der Seite betrachtet, scheint die Mitte der Aufhängung vor oder hinter der Mitte der Kabine und der Mitte des Laufwerks zu liegen. 91.54.46.230 13:01, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Parallaxe bzw. Parallaxenfehler. Die Aufhängung ist nicht "zwischen" den zwei Tragseilen, sondern in Fahrtrichtung immer neben den Tragseilen, also in der Querachse asymmetrisch. damit die Kabine an den Seilrollen an den Masten vorbeikommt. In der Längsachse hingegen ist sie symmetrisch. Auf dem Bild ist die Kameraposition leicht links von der Kabine. Deshalb scheint die Aufhängung in Blickrichtung hinter den Seilen und "nach links versetzt". Eine Täuschung durch die Perspektive. Noch grösser ist dieser Effekt bei den zwei Betonmasten der Sesselbahn. Gruss, --Markus (Diskussion) 18:19, 16. Okt. 2022 (CEST)
-
in Fahrtrichtung
-
symmetrisch
Irgendwie werde ich mit dieser BKL nicht glücklich. Es scheint nur einer mit Nachnamen nur Vicente zu heißen. Bei den anderen dreien ist zumindest mir unklar, ob der zweite Namensbestandteil ein zweiter Vorname ist, dann wären die hier richtig, oder der erste Teil eines in Spanien ja nicht unüblichen Doppelnachnamens. Wie sind das die Regeln im Spanischen bzw. Portugisischen? --Bahnmoeller (Diskussion) 23:21, 15. Okt. 2022 (CEST)
- Sowohl spanische als auch portugiesische Namen haben zwei Nachnamen, einen vom Vater, den andern von der Mutter. Bei dem Puertorikaner könnte es sich allerdings nach us-amerikanischer Art um einen Mittelnamen handeln. --Digamma (Diskussion) 10:19, 16. Okt. 2022 (CEST)
16. Oktober
Frage zu polnischer Karte 1946
Hallo. Ich bin gerade auf diese polnische Eisenbahnkarte von 1946 gestoßen. Dabei kann man sehen, dass die Orte im heutigen Deutschland westlich der Oder-Neiße-Linie mit den bekannten deutschen Namen eingetragen sind, z.B. Görlitz, Zittau, Angermünde oder Pasewalk. Es gibt aber eine Ausnahme: zwischen Küstrin und Guben haben plötzlich auch die Orte auf deutscher Seite polnische Namen: Küstrin-Kietz ist Kostrzyn-Chyże, Lebus ist Lubusz Biskupin, Frankfurt (Oder) ist Słubice (Słubice östlich der Oder hingegen Słubice Pol), Finkenheerd ist Cieszanów nad Odrą, usw. Ich frage, ob es da einen besonderen Grund gibt, dass diese Orte einen polnischen Namen haben. Oder ist das nur ein Zufall oder Kartenfehler?
Danke und Grüße, --46.223.162.73 01:59, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Zu Słubice siehe Słubice#Geschichte. In Polen hat man sich gewünscht, ganz Frankfurt zu übernehmen. Laut Zgorzelec#Geschichte war es in Görlitz dagegen zunächst unsicher, ob Polen die Stadt überhaupt übernehmen würde. --BlackEyedLion (Diskussion) 07:31, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Fragesteller hat eine falsche Karte verlinkt. Die Frage wird erst verständlich, wenn die richtige polnische Eisenbahnkarte von 1946 verlinkt wird. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:52, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Siehe Görlitzer Abkommen. Erst 1950 wurde da alles soweit festgezurrt. Die 46er Karte ist somit auch ein Ausdruck polnischer Erwartungshaltung. Ich mußte vor Jahren auch in einem Buch zur Kenntnis nehmen, das es in Swinemünde einige Jahre eine SED-Ortsgruppe gab. Sicher ein Thema, was bei uns noch bißchen unter dem Radar läuft, vor allem wenn man weiß, das die Oder-Neiße-Friedensgrenze auch bei der SED-Führung in den späten 40ern beileibe noch nicht in Stein gemeiselt war. Es gab durchaus Erwartungshaltungen, das z.B. Stettin deutsch bleibt.--scif (Diskussion) 07:35, 17. Okt. 2022 (CEST)
Online Impftermin vereinbaren
Ende letzten Jahres habe ich ueber eine Website, die ich dummerweise nicht gespeichert habe, einen Corona-Impftermin online vereinbart. Dort konnte man Postleitzahl und Umkreis angeben und bekam dann eine Liste mit Aerzten, Impfstoffen und Terminen angezeigt, aus der man einen auswaehlen konnte. Jetzt kann ich diese Seite nicht wiederfinden.
Wer kann helfen ? Ich bin nicht sicher, ob diese Seite bundesweit gearbeitet hat oder auf NRW, wo ich wohne, beschraenkt war. Im Zweifel suche ich also diesen Service fuer NRW. -- Juergen 217.61.192.11 10:18, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Die Seite gibt es nicht mehr, weil keine Notwendigkeit mehr besteht. Geh mit Impfausweis, Versichertenkarte und ohne Termin in einen Impfstützpunkt Deiner Wahl, lass Dich impfen, fertig. --2003:F7:DF1D:E100:D0BD:AB1:30D2:9374 12:32, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht diese Seite: https://www.doctolib.de/impfung-covid-19-corona Gruß --Doc Schneyder Disk. 13:36, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Danke, damit habe ich tatsaechlich einen Termin bekommen. Mit BA 4.5 :-) -- Juergen 5.147.163.199 23:38, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Oder noch einfacher: Einfach beim Hausarzt anrufen und fragen, ob man eben mal schnell für eine Impfung vorbei kommen kann. Das geht oft auch sehr spontan und die Covid-Impfstoffe sollten dort inzwischen längst zur Standardausstattung gehören. Impfausweis und Versichertenkarte sollte man aber natürlich schon zur Hand haben. -- Chaddy · D 15:00, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Beim Hausarzt kannst du auch gleich am Telefon klären, ob du wirklich geimpft werden darfst. Mein Weg zum Impfzentrum mit Termin war vergebens, da ich die Voraussetzungen für eine Impfung falsch verstanden hatte. --Carlos-X 15:24, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht diese Seite: https://www.doctolib.de/impfung-covid-19-corona Gruß --Doc Schneyder Disk. 13:36, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Bei mir heißt es: Eine dritte Auffrischimpfung darf nicht im Impfzentrum erfolgen, sondern wegen der notwendigen Anamnese nur bei einem niedergelassenen Arzt.
- Außerdem taucht wieder dir Frage auf: Welcher Impfstoff ist vorhanden. Von Biontech gibt es den alten, den an BA.1 angepassten und den an BA 4.5. angepassten. Der Run auf den neuesten Impfstoff ist eröffnet. --Doc Schneyder Disk. 15:41, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Wieso "Run"? Karlchen sagt, wir haben dank seiner weisen Voraussicht massenhaft von dem angepaßten Zeugs eingekauft und auch bekommen, so daß jetzt jeder seine Lieblingsvaccine bekommen kann. --94.219.121.111 19:01, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Keiner wird Moderna wollen, auch nicht den alten Biotech-Impfstoff, und von den beiden Omikron-angepassten Impfstoffen werden alle den neueren an BA 4.5 angepassten wollen. --Doc Schneyder Disk. 21:45, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Erspare uns allen bitte derart unnütze Kommentare, die weder zur Beantwortung der Frage beitragen, noch wissenschaftlich fundiert sind. --94.219.121.111 22:10, 16. Okt. 2022 (CEST) Nachtrag: Sowas zeugt nicht gerade von Einsicht. --178.4.186.28 14:54, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Keiner wird Moderna wollen, auch nicht den alten Biotech-Impfstoff, und von den beiden Omikron-angepassten Impfstoffen werden alle den neueren an BA 4.5 angepassten wollen. --Doc Schneyder Disk. 21:45, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Wieso "Run"? Karlchen sagt, wir haben dank seiner weisen Voraussicht massenhaft von dem angepaßten Zeugs eingekauft und auch bekommen, so daß jetzt jeder seine Lieblingsvaccine bekommen kann. --94.219.121.111 19:01, 16. Okt. 2022 (CEST)
- @Juergen: Wenn Du bereits vergessen hast, daß Hausärzte impfen, solltest Du mal Deinen Impfstatus hinsichtlich der sonstigen empfohlenen Impfungen durchsehen lassen, ob das noch alles aktuell ist oder wieder aufgefrischt werden sollte. --94.219.121.111 19:01, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Meiner Hausaerztin war das wohl zu stressig - im vergangenen Jahr hat sie jedenfalls nur die Alten geimpft. Meine ersten Impfungen hatte ich dann beim Kinderarzt meiner Kinder, wo keine Rentnerschlange anstand. -- Juergen 5.147.163.199 23:38, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Letztes Jahr war die Situation sehr stressig, da waren viele Hausärzte am Limit. Diese Saison ist zeitlich alles viel entspannter, da schaffen die Hausärzte die Covid-Impfung, die btw auch gleichzeitig mit der Grippeimpfung verabreicht werden kann. --178.4.186.28 14:54, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Meiner Hausaerztin war das wohl zu stressig - im vergangenen Jahr hat sie jedenfalls nur die Alten geimpft. Meine ersten Impfungen hatte ich dann beim Kinderarzt meiner Kinder, wo keine Rentnerschlange anstand. -- Juergen 5.147.163.199 23:38, 16. Okt. 2022 (CEST)
Berechnung der Heizkosten in Mehrfamilienhäusern
Liebe Auskunft, meine Wohnung in Deutschland wird mit Fernwärme beheizt. Die Heizkosten werden auf die einzelnen Wohnungen gemäß Heizkostenverordnung korrekt verteilt. Ausgang der Berechnung sind jedoch lediglich die vom Wärmeversorger für das gesamte Jahr berechneten Gesamtkosten als ein Betrag und die Summe der Zählerstandsänderungen aller Wohnungen für das gesamte Jahr. Es findet keine Unterscheidung nach Zeiträumen höherer oder niedrigerer Tarife statt. Das bedeutet, dass es mir nichts nützt, wenn ich meinen Verbrauch auf Zeiten eines niedrigen Tarifs konzentriere, wenn in den anderen Wohnungen konstant viel oder eher mehr bei hohen Tarifen verbraucht wird. Ich habe im Übrigen anscheinend gar keine Möglichkeit, überhaupt den aktuellen Tarif einfach zu erfahren. Welche Informationen gibt es, dass dieses Vorgehen rechtskonform oder rechtswidrig ist? Vielen Dank für Antworten! --BlackEyedLion (Diskussion) 15:29, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Der Miterbund bzw. Mietervereine kennen sich da gut aus und können ggf. helfen. Gruss, --Markus (Diskussion) 18:10, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Bist du Eigentümer oder Mieter? Und die Tarife müssten doch eigentlich veröffentlicht werden. Ist das bei Deinem Versorger nicht der Fall? --109.193.113.4 18:15, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Sicher, dass es bei Fernwärme tatsächlich „Zeiträume höherer oder niedrigerer Tarife“ gibt, die es ermöglichen, den Verbrauch auf Zeiten eines niedrigen Tarifs zu konzentrieren? Derartiges kenne ich nur bei Nachtstrom, und dafür braucht es einen gesonderten Zähler (neben dem für Tagstrom). --Vsop (Diskussion) 18:47, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Eigentümer. Der Preis wird rückwirkend anhand von festgelegten Gleichungen berechnet, in die unter anderem der "Index der tariflichen Stundenlöhne in der gewerblichen Wirtschaft" und der "Preisindex für Produktionsgüter, hier Gruppe Kessel und Behälter" eingeht; das ist zwar eindeutig bestimmt, aber keine für den Verbraucher geeignete Auszeichnung eines Endpreises und auch erst zum Jahresende berechenbar. Es ist mir nicht um Unterschiede zwischen Tag und Nacht, sondern um unterjährige Tarifänderungen gegangen, die gibt es aber anscheinend aufgrund der rückwirkenden Berechnung eines Jahrestarifs gar nicht. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:17, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Du bist Dir sicher, dass der Fernwärmeversorger rückwirkende Preisänderungen festlegt? Kommt mir sehr ungewöhnlich vor, auch in Hinblick auf die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme, hier besonders § 24. Vielleicht ein Missverständnis? Auch Deine Problemlage verwirrt mich: Du wirst ja kaum im Oktober vorheizen wollen, damit Du nach einer Preiserhöhung zum 01.11. dann im November weniger Heizung brauchst... --Rudolph Buch (Diskussion) 00:22, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Preisblatt der Geothermie Unterschleißheim AG: https://www.unterschleissheim.de/fileadmin/dokumente/gtu/Anlage_2_Preisblatt_GTU__2021__2022_05_03neu.pdf (PDF-Datei), Abschnitt 4 Preisänderungen: „Der Lieferant passt die […] Preise bei Veränderung der Brennstoff-, Strom-, CO2-, Instandhaltungs- und Personalkosten, ausgedrückt durch einen jeweiligen Preisindex, über die nachfolgenden Preisänderungsfaktoren an. Die Berechnung und Anwendung der Preisänderungsfaktoren erfolgt rückwirkend jeweils für ein Abrechnungsjahr.“ Die darin angewendeten Indizes sind die des vergangenen Jahres; mir ist nicht klar, ob das vergangene Jahr das Abrechnungsjahr ist (wenn im Jahr 2023 das Jahr 2022 abgerechnet wird, ist 2022 das vergangene Jahr) oder das Jahr vor dem Abrechnungsjahr ist (im Beispiel der Abrechnung für 2022 also 2021; dann wäre meine Frage beantwortet, weil der Preis dann doch bereits zu Beginn des Abrechnungszeitraums feststünde).
- Bei Kenntnis des jeweiligen Tarifs kann ich bei günstigen Preisen mehr heizen und bei teuren Preises weniger heizen. Von vorheizen und damit habe ich nichts geschrieben.
- Ich habe jetzt gesehen, dass der genannte § 24 Abs. 4 AVBFernwärmeV Preisänderungsklauseln auf Grundlage von Indizes vorsieht. Anscheinend reicht es, anstatt des Preises nur die Berechnungsgrundlage für den Preis bekanntzugeben. Ich kann daraus aber nicht ablesen, dass der Preis rückwirkend berechnet werden darf. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:39, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Welche Preise in die Wärmepreise zum 31.12.21 einflossen, siehst du an den Größen mit Index 0 auf S. 7. Das sind immer nur Preise aus bereits abgelaufenen Monaten. Entsprechend müssen dann bei späteren Preisänderungen auch immer nur die entsprechenden, zum Änderungszeitpunkt bereits abgelaufenen Monate Berücksichtigung finden. Sonst wäre bereits die Berechnung auf den 31.12.2021 widersprüchlich, weil für diesen Zeitpunkt die Größen mit und ohne Index 0 übereinstimmen müssen.
Eine Rückwirkung in einem quasi juristischen Sinn findet also nicht statt. Sondern der Lieferant setzt den Preis für das nächste Jahr aufgrund der Entwicklungen des gerade ablaufenden Jahres (und von noch ein paar Monaten aus dem zuvor) fest.--109.193.113.4 02:46, 17. Okt. 2022 (CEST), geändert 09:44, 17. Okt. 2022 (CEST)- Das klingt erst mal gut, aber meines Erachtens fehlt noch eine Information: Ist der Preis, der für den 31.12.2021 angegeben ist, für 2022 oder rückwirkend für 2021 zu zahlen? Ich habe dazu aber inzwischen auch schon bei dem Unternehmen gefragt. Der Wärmelieferungsvertrag liegt mir derzeit nicht vor. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:17, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ich hatte übersehen, dass nicht nur die "Berechnung", sondern auch die "Anwendung" "rückwirkend" erfolgt. Dann ist es wohl doch so, dass die Preise vom 31.12. für das abgelaufene Jahr gelten sollen (deshalb oben zwei Sätze gestrichen). Ob das legal ist (also insbesondere eine AGB-Kontrolle nach § 305 ff. BGB überstehen würde), weiß ich nicht. --109.193.113.4 09:44, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Mir wurde vom Unernehmen bestätigt, dass der Preis rückwirkend gilt (also zum Beispiel der Ende 2021 veröffentlichte Preis, in der der Mittelwert der Indizes von Herbst 2020 bis Sommer 2021 eingeflossen ist, für den Verbrauch von 2021), und ich habe den Fall daraufhin der Verbraucherzentrale gemeldet. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:10, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ich hatte übersehen, dass nicht nur die "Berechnung", sondern auch die "Anwendung" "rückwirkend" erfolgt. Dann ist es wohl doch so, dass die Preise vom 31.12. für das abgelaufene Jahr gelten sollen (deshalb oben zwei Sätze gestrichen). Ob das legal ist (also insbesondere eine AGB-Kontrolle nach § 305 ff. BGB überstehen würde), weiß ich nicht. --109.193.113.4 09:44, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Das klingt erst mal gut, aber meines Erachtens fehlt noch eine Information: Ist der Preis, der für den 31.12.2021 angegeben ist, für 2022 oder rückwirkend für 2021 zu zahlen? Ich habe dazu aber inzwischen auch schon bei dem Unternehmen gefragt. Der Wärmelieferungsvertrag liegt mir derzeit nicht vor. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:17, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Welche Preise in die Wärmepreise zum 31.12.21 einflossen, siehst du an den Größen mit Index 0 auf S. 7. Das sind immer nur Preise aus bereits abgelaufenen Monaten. Entsprechend müssen dann bei späteren Preisänderungen auch immer nur die entsprechenden, zum Änderungszeitpunkt bereits abgelaufenen Monate Berücksichtigung finden. Sonst wäre bereits die Berechnung auf den 31.12.2021 widersprüchlich, weil für diesen Zeitpunkt die Größen mit und ohne Index 0 übereinstimmen müssen.
- Du bist Dir sicher, dass der Fernwärmeversorger rückwirkende Preisänderungen festlegt? Kommt mir sehr ungewöhnlich vor, auch in Hinblick auf die Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme, hier besonders § 24. Vielleicht ein Missverständnis? Auch Deine Problemlage verwirrt mich: Du wirst ja kaum im Oktober vorheizen wollen, damit Du nach einer Preiserhöhung zum 01.11. dann im November weniger Heizung brauchst... --Rudolph Buch (Diskussion) 00:22, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Eigentümer. Der Preis wird rückwirkend anhand von festgelegten Gleichungen berechnet, in die unter anderem der "Index der tariflichen Stundenlöhne in der gewerblichen Wirtschaft" und der "Preisindex für Produktionsgüter, hier Gruppe Kessel und Behälter" eingeht; das ist zwar eindeutig bestimmt, aber keine für den Verbraucher geeignete Auszeichnung eines Endpreises und auch erst zum Jahresende berechenbar. Es ist mir nicht um Unterschiede zwischen Tag und Nacht, sondern um unterjährige Tarifänderungen gegangen, die gibt es aber anscheinend aufgrund der rückwirkenden Berechnung eines Jahrestarifs gar nicht. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:17, 16. Okt. 2022 (CEST)
Frage zu China
Ich habe verschiedene Fragen zur Staatsverfassung Chinas.
1. Wie ist das Verhältnis zwischen Nationaler Volkskongress und Konsultativkonferenz?
2. Wie bestimmen ständige Ausschüsse ihre jeweiligen Mitglieder?
Mir ist klar, dass China keine westliche Demokratie ist, aber mich interessiert die Frage dennoch.--2A02:908:424:9D60:AC9A:A65A:46E2:C25D 18:08, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Kannst Du etwas genauer beschreiben, was Dir unklar ist und worauf es Dir ankommt? In der Verfassung stehen dazu nur sehr allgemeine Aussagen, das Prozedere wird irgendwo anders beschrieben sein und wie das dann tatsächlich gehandhabt wird, dürfte nochmal anders sein. --94.219.121.111 19:11, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Wie ist die Machtverteilung? Welche Gruppe übernimmt welche Aufgabe? Gibt es da eine Art alternatives Modell der Gewaltenteilung? --2A02:908:424:9D60:18ED:B1B4:C91E:7255 19:56, 16. Okt. 2022 (CEST)
Hallo! Ich bin neu hier!
Darf ich die Wikipedia auch benutzen um auf der Auskunft regelmäßig Fragen zu stellen? --Daniel Marco Vonkilch (Diskussion) 22:09, 16. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, das darfst Du, wenn Du Dich an die Vorgaben im Intro, ganz oben auf dieser Seite hältst. Fragen zur Wikipedia, wie diese von Dir hier gestellte, gehören hier allerdings nicht hier hin, sondern auf die Seite Wikipedia:Fragen zur Wikipedia. Für Dich als Neuling wird vor allem die Seite Wikipedia:Fragen von Neulingen die passende Anlaufstelle sein, wenn es um die Mitarbeit und allgemeine Nutzung der Wikipedia geht. Und jetzt sei bitte so gut, den oben auf dieser Seite beschriebenen Baustein für "erledigt" hier einzusetzen, damit Deine hier falsch platzierte Frage zügig abgeräumt werden kann. --94.219.121.111 22:21, 16. Okt. 2022 (CEST)
Gut. Daniel Marco Vonkilch (Diskussion) 22:27, 16. Okt. 2022 (CEST)
17. Oktober
RUS : UKR Verluste
die folgenden Websiten dokumentieren die Material-Verluste beider Seiten:
- (RUS): https://www.oryxspioenkop.com/2022/02/attack-on-europe-documenting-equipment.html
- (UKR): https://www.oryxspioenkop.com/2022/02/attack-on-europe-documenting-ukrainian.html
Frage: sind die Angaben seriös, 1347 zerstörte russische Panzer vs. 303 zerstörte ukrainische Panzer erscheint doch ungewöhnlich asymmetrisch? und warum sind auf ukrainischer Seite keine zerstörten deutschen Waffen aufgeführt? --89.15.238.105 01:30, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Militärs rechnen mit einem Verhältnis von 1:3 bis 1:7 (je nach Umständen des Kampfes). Der Angreifer muss um erfolgreich zu sein also min. mit 3facher Stärke antreten. Insofern klingen die Zahlen plausibel. Das bedeutet nicht, dass sie wahr sind. Yotwen (Diskussion) 07:04, 17. Okt. 2022 (CEST)
Weil die gelieferten deutschen Waffen doch sehr vernachlässigbar sind. --Hüttentom (Diskussion) 07:57, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Zur Methodenkritik: Oryx nimmt (fast) ausschließlich mit Bildmaterial dokumentierte Verluste in die Liste auf. Das hat zwei Konsequenzen: Erstens sind immer mehr Bilder von erfolgreichen Vormärschen zu sehen als von Rückzügen und Niederlagen. Insbesondere nach dem großen Rückzug der Russen aus dem Norden/Region Kyïv und den erfolgreichen ukrainischen Offensiven bei Charkiv, Lyman und in Cherson sehen wir also vor allem, was die Russen zurückgelassen haben, während die Ukrainer selten ihre eigenen Verluste ins Netz stellen. Zweitens sind die Ukrainer auf allen Ebenen, zentral gesteuert von oben (PR) und dezentral von unten (Fronttruppen mit Smartphone), deutlich aktiver im Veröffentlichen als die Russen, was zum Teil damit zu tun hat, dass den Russen an der Front die Smartphones weggenommen werden, während die Ukraine ihren Gebrauch anregt. Beide Umstände sorgen gebündelt dafür, dass wir tendenziell auf Oryx einen größeren Anteil der russischen Verluste dokumentiert sehen als an den ukrainischen Verlusten. Wohlgemerkt: Es geht um die Relationen des dokumentierten Anteils der Verluste, nicht um die Gesamthöhe der Verluste!
- Zur materiellen Einschätzung: Die ukrainische Armee war zu Kriegsbeginn materiell deutlich schlechter ausgestattet als die russischen Angreifer. Allein schon deswegen müssen die ukrainischen Verluste an schwerem Gerät geringer sein als die der Russen, weil sie schlicht nicht so viele Panzer hatten, um sie verlieren zu können. Man beachte auch, wie viele Panzer die Ukrainer von den Russen erobert haben: Die vom TO genannte Zahl 1347 ist nicht zerstört allein, sondern alle Verluste, darunter ein großer Anteil von aufgegeben und erobert (532!). Diese Panzer werden später teilweise von den Ukrainern wieder weiter genutzt.
- Zur militärischen Einschätzung: Die Ukrainer kämpfen deutlich klüger und besser als die Russen. Ein großer Teil der (dokumentierten, s.o.) russischen Verluste gehen noch dazu auf Eigenverschulden ohne Feindeinwirkung zurück. Dei Verlustrelationen sind durchaus disproportional zu den erwarteten Verlusten eines Angreifers in einem symmetrischen Krieg, weil die Russen diesen Krieg schlecht führen und die Ukrainer einen kompetenten Abwehrkampf liefern und durch westliche Waffentechnologie punktuell auch materialqualitativ deutlich überlegen sind.
- Zur Frage der Verluste westlicher Waffentechnologie: Teilweise gibt es inzwischen die ersten dokumentierten Verluste westlichen Materials. Das betrifft vor allem Systeme im vordersten Fronteinsatz (gepanzerte Transportfahrzeuge). Kampfpanzer, die das Schwergewicht der dokumentierten Verluste ausmachen (erneut methodenkritischer Hinweis: Ein Foto von einem zerstörten Kampfpanzer macht mehr her als das von einem liegengebliebenen LKW, deswegen wird der Panzer dokumentiert und gezählt, der LKW vielleicht nicht jedesmal.), wurden bis jetzt vom Westen noch nicht geliefert, tauchen also nicht in der Liste auf. Das gelieferte deutsche schwere Material wird nicht unbedingt in vorderster Front eingesetzt. MARS II und PzH 2000 sind zwar aus russischer Sicht absolute Hochwertziele (und ihre Zerstörung wird deswegen von der russischen Propaganda auch gerne behauptet), lässt sich aber gar nicht so leicht bewerkstelligen, wenn die Ukrainer sie klug einsetzen (was sie tun). Gepard wird zwar frontnäher eingesetzt, scheint aber bis jetzt auch noch nicht getroffen worden zu sein (mit Einschränkung, s.o. zur Methode).--2A02:8109:BD40:65C4:C076:2C3C:8261:4C8E 12:19, 17. Okt. 2022 (CEST)
- PS: Ansonsten aber +1 zu Hüttentom. Es sind einfach lächerlich geringe Zahlen an schwerem Gerät geliefert worden. Deswegen ist es ja so peinlich.--2A02:8109:BD40:65C4:C076:2C3C:8261:4C8E 12:22, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Für seine frühe Einsicht in deine Erkenntnis musst ein Horst Köhler noch zurücktreten. Schau also kurz hinter dich, bevor du so etwas schreibst. Yotwen (Diskussion) 12:37, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Wie meinen?--2A02:8109:BD40:65C4:C076:2C3C:8261:4C8E 12:52, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Das hast du falsch in Erinnerung. Köhler wollte damals etwas verklausuliert zurück zur Politik des 19. und 20. Jahrhunderts, also Sicherung nationaler Interessen mit militärischen Mitteln, notfalls auch in Form von offensiven Kriegseinsätzen. Das hat rein gar nichts mit der gegenwärtigen Situation in der Ukraine zu tun, wo ein Land von seinem Nachbarn überfallen wird mit dem Ziel, die Eigenstaatlichkeit zu beenden. ---- Chaddy · D 14:44, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Und ich hätte wetten können, dass genau der von dir beschriebene Vorfall bedrückende Ähnlichkeit mit dem Überfall des deutschen Reiches auf Polen hat. Oder ich habe das einfach nicht verstanden, tsss Yotwen (Diskussion) 20:36, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Für seine frühe Einsicht in deine Erkenntnis musst ein Horst Köhler noch zurücktreten. Schau also kurz hinter dich, bevor du so etwas schreibst. Yotwen (Diskussion) 12:37, 17. Okt. 2022 (CEST)
Druckunterschied unter tragendem Medium messbar?
Die Frage hat keiner verstanden? Macht nichts. Ich schreibe es mal etwas länger, als die Zeile oben erlaubt. Ein Schiff schwimmt auf einem Gewässer. Soweit es ins Wasser "eindringt" entspricht das Gewicht der verdrängten Wassermenge. Aber was es schwerer ist, drückt ja irgendwie auf das Wasser unter dem Boot. Denke ich mal. Ist es (am Grund) messbar, dass das Schiff gerade über die (hochempfindliche Waage, Druckmesser o.ä.) schwimmt? Oder anders: würde ein sensibler Fisch es merken, weil sich die Druckverhältnisse ändern? Anderes Medium: ist es messbar, wenn ein Flugzeug über ein (entsprechend feinfühliges) Barometer fliegt (seitliche Verdrängung mal weggedacht)? --2003:D5:FF4E:C900:ADBD:229C:BD21:F053 09:09, 17. Okt. 2022 (CEST)
- „Aber was es schwerer ist, drückt ja irgendwie auf das Wasser unter dem Boot.“ Das Schiff ist nicht schwerer als das verdrängte Wasser, sondern gleich schwer. Es besitzt wegen des größeren Volumens eine geringere Dichte bzw. bei U-Booten die gleiche Dichte. Das ist in der klassischen Physik in einem idealisierten statischen Fall im Wasser und am Grund nicht durch den Druck oder das Gewicht messbar. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:14, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Danke, aber bei einem Flugzeug klappt das ja nicht, da es durch Strömung in der Luft gehalten wird... --2003:D5:FF4E:C900:ADBD:229C:BD21:F053 09:16, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ja, und unter einem Hubschrauber natürlich noch mehr. Aber ein Schiff schwimmt eben nicht hydrodynamisch, sondern hydrostatisch. Unter sich bewegenden Tragflügelbooten wird man bestimmt einen Druckunterschied messen können. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:01, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Danke, aber bei einem Flugzeug klappt das ja nicht, da es durch Strömung in der Luft gehalten wird... --2003:D5:FF4E:C900:ADBD:229C:BD21:F053 09:16, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Unter dem ruhenden Schiff ist kein Druckunterschied zu messen. Das Schiff in Bewegung erzeugt sehr wohl (dynamische) Druckunterschiede, die auch messbar sind. Der Propeller befördert das Wasser vor dem Schiff zum Heck hin. Vor dem Schiff ist daher ein geringerer Wasserdruck als dahinter. Bei sehr großen Schiffen sieht man das sogar am Ufer. Bevor das Schiff den beobachteten Bereich erreicht, sinkt der Wasserspiegel. Ist das Schiff vorbei kommt ein "Wasserbuckel" hinterher. --78.49.78.30 09:54, 17. Okt. 2022 (CEST)
- +1 zu oben, aber rein theoretisch ergibt ein Schiff in einem Gewässer schon einen erhöhten Druck am Boden, auch wenn es ruht. Gewässer + Schiff ergibt einen etwas höheren Wasserstand als im Gewässer alleine und das dann einen, der Höhenzunahme entsprechenden, höheren Druck am Boden. Praktisch hat das bei realen Gewässern eine Auswirkung, die um x Zehnerpotenzen unter den messbaren Druckunterschieden liegt. -- Pikett (Diskussion) 10:02, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Zur biologischen Detektion von dergleichen minimalen Druckunterschieden siehe Seitenlinienorgan.--Meloe (Diskussion) 13:18, 17. Okt. 2022 (CEST)
- @Pikett:: Das ist (unter der Annahme eines abgeschlossenen Gewässers, das das Wasser nicht verlassen kann) korrekt, aber diese Druckzunahme durch Wasserspiegelanstieg ist nicht nur unter dem Schiff, sondern überall im Gewässer messbar, und sie ist letztlich auch der Grund für den Auftrieb, weil sie von unten auf den Schiffsboden drückt und ihn nach oben schiebt. Die Frage geht aber davon aus, dass das Gewicht des Schiffs das Wasser unter sich „zusammendrückt“. Und das ist definitiv nicht der Fall. Wirklich gar nicht. --Kreuzschnabel 19:50, 17. Okt. 2022 (CEST)
- +1 zu oben, aber rein theoretisch ergibt ein Schiff in einem Gewässer schon einen erhöhten Druck am Boden, auch wenn es ruht. Gewässer + Schiff ergibt einen etwas höheren Wasserstand als im Gewässer alleine und das dann einen, der Höhenzunahme entsprechenden, höheren Druck am Boden. Praktisch hat das bei realen Gewässern eine Auswirkung, die um x Zehnerpotenzen unter den messbaren Druckunterschieden liegt. -- Pikett (Diskussion) 10:02, 17. Okt. 2022 (CEST)
- die analoge Frage wäre: ist unter einem großen Heißluftballon der Druck höher....--2001:9E8:A52F:6A00:C76A:1CDF:8806:A02F 15:34, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Aus der Frage lese ich eine Fehlannahme heraus, daher zur Klarstellung: Nicht der unter der Wasserlinie befindliche Teil des Schiffs ist so schwer wie das verdrängte Wasser, sondern das gesamte Schiff vom Kiel bis zur Mastspitze ist so schwer wie das (vom unter der Wasserlinie befindlichen Teil des Schiffs) verdrängte Wasser. Deshalb ergibt „Aber was es schwerer ist“ keinen Sinn. Es ist nicht schwerer. Wenn es schwerer wäre, sänke es genau so viel tiefer ein, bis das verdrängte Wasser genausoviel schwerer ist. Egal wo das Gewicht ist. Wenn du oben am Mast noch 1 kg befestigst, sinkt das gesamte Schiff genau so weit tiefer ins Wasser, bis 1 kg Wasser zusätzlich verdrängt ist. Würde es noch tiefer eintauchen, dann wäre die Gewichtskraft der verdrängten (=neben dem Schiff hochgedrückten) Wassermenge höher als die des (gesamten) Schiffes, und dann sagt das Wasser „Ätsch“ wie ein schwereres Kind auf der Wippe, geht wieder nach unten und drückt das Schiff dabei hoch. Und nur weil „Ätsch“ nicht so wissenschaftlich klingt, hat man es „Auftrieb“ genannt. Die Kunst beim Schiffsbau besteht darin, das Ding so zu konstruieren, dass die gleichschwere Wassermenge bereits verdrängt ist, wenn sie noch lange nicht über Bord schwappt. --Kreuzschnabel 19:44, 17. Okt. 2022 (CEST)
- "Macht nichts. Ich schreibe es mal etwas länger, als die Zeile oben erlaubt." Das ist ein Missverständnis. Die Überschrift soll nicht die Frage aufnehmen, sondern das Thema benennen. --Digamma (Diskussion) 20:42, 17. Okt. 2022 (CEST)
- … zumal die Überschrift hier auch noch sachlich falsch ist, da es ja nicht um den Druck unter dem tragenden Medium geht, sondern um den Druck in dem tragenden Medium unterhalb des getragenen Gegenstandes. --Kreuzschnabel 20:45, 17. Okt. 2022 (CEST)
Wow, mir war nicht bewußt, dass wir zu ihr keinen Artikel haben. Beim googeln mußte ich feststellen, so einfach wirds dann doch nicht. Bei Leibnitzens findet sich ein Geburtsdatum, mehr aber auch nicht. Hat noch jemand ne Idee? --scif (Diskussion) 09:21, 17. Okt. 2022 (CEST)
Gemeinwirtschaftsorientierte Bodenpolitik bzw. Gemeinwohlorientierte Bodenpolitik, Sozialgerechte Bodennutzung, SOBON
Derzeit entfällt bei Neubaukosten etwa 80% auf den Grundstückspreis, nur 20% auf die Erstellungskosten. Früher war es umgekehrt. Durch Grundstücksspekulation steigen die Preise und führen bei 80%-Anteil zu massiv steigenden Mieten. Gemeinwirtschaftsorientierte Bodenpolitik bzw. Gemeinwohlorientierte Bodenpolitik soll helfen. Aber was ist das genau? und wie würde das funktionieren? Gibt es da schon Vorbilder? In Bodenpolitik (gemessen an der Volks- und sozialwirtschaftlichen Bedeutung recht dünn) habe ich nichts Konkretes gefunden. Gruss, --Markus (Diskussion) 10:33, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ich kenne dafür die Bezeichnung Sozialgerechte Bodennutzung SOBON, die zum Beispiel hier erklärt wird: https://kommunalwiki.boell.de/index.php/Sozialgerechte_Bodennutzung. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:01, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Beide Begriffe kommen vor und werden verwendet, aber eher in Form eines politischen Schlagworts als eines Fachbegriffs.--Meloe (Diskussion) 11:29, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Der erste Satz der Anfrage stimmt überhaupt nicht. Auf einen Beleg bin ich gespannt. Satz 2 stimmt nicht, weil Satz 1 nicht stimmt, und Satz 3 stimmt nicht, weil die Mietpreissteigerung nicht oder kaum von der Bauteuerung ausgelöst ist, denn steigenden Mieten gibt es auch und gerade bei Altbauten. --Aalfons (Diskussion) 15:21, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Danke für den Link, das wäre ein guter Einstieg ins Thema. Vielleicht finden sich ja Kundige, die die Rotlinkartikel zum Leben erwecken? Service für Aalfons: (2. Folie ff.) Die Entwicklung auf dem Immobilienmark ist in DE ziemlich dramatisch. Bei Wikipedia entsprechendes Hintergrundwissen zu Lösungsstrategien zu finden wäre schon hilfreich... Wie wären denn die entsprechenden Fachbegriffe? Gruss, --Markus (Diskussion) 17:10, 17. Okt. 2022 (CEST)
Blaulichtfahrzeug zur Absicherung verpflichtet?
Letztens auf der Autobahn vor mir passiert: Auffahrunfall auf dem Verzögerungsstreifen. Nicht wirklich dramatisch - aber könnte ja noch kommen, wenn es einer nicht rechtzeitig sieht und mal wieder auf die ganz überraschend auftauchenden Abfahrt runter will. War noch nicht abgesichert, aber (offensichtlich alle) Teilnehmer in gelben Westen hinter der Schutzplanke. Vor mir fährt ein Fahrzeug der BAG (also eins mit Blaulichtern drauf, aber abgeschaltet). Und fährt seelenruhig weiter. Sicher ist es keine Polizei und es fällt nicht in seinen eigentlichen Arbeitsbereich. Aber ist er nicht verpflichtet mit seinen blauen Rundumleuchten zur Absicherung mit zu helfen, bis die Professionellen dort sind und übernehmen können? Ich bin der Meinung, dass man zwei Blaulichter besser sieht als einen "normalen" Doppelblinker. Und um der Pflicht genüge zu tun: dürfen Sie einfach weiterfahren, oder sind die nicht wegen ihrer erhöhten Sichtbarkeit zur Absicherung verpflichtet? --2003:D5:FF0E:F100:71E6:D359:722E:53EB 12:07, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Von der "Vernunft auf den ersten Blick" würden sie unterstützen. Man kann aber nicht erkennen, ob es dem Fahrzeug überhaupt möglich war. Denn:. Ein Vorteil oder in dem Fall vielleicht Nachteil(?) des Rechtsstaats ist die Zuständigkeit.--Wikiseidank (Diskussion) 13:09, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt viele Fahrzeuge mit Blaulicht, auch zivile. Nur weil ein Fahrzeug Blaulicht hat, darf es das noch lange nicht auf der Autobahn benutzen. --2001:9E8:A52F:6A00:C76A:1CDF:8806:A02F 15:32, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Es war die BAG und das ist nicht privat, sondern eine deutsche Behörde (Bundesamt für Güterverkehr). Und die benutzen ihr Blaulicht sehr wohl auf der Autobahn. Zum Beispiel, wenn sie Fahrzeuge auf Rastplätze rausziehen. Sie haben Polizeigewalt. --2003:D5:FF0E:F100:71E6:D359:722E:53EB 15:51, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Wieso? Es war doch offensichtlich alles unter Kontrolle und weitergehende Massnahmen Seitens der Unfallbeteiligten eingeleitet. Hätte Deiner Meinung nach auch Kranken- und Notarztwagen, Feldjäger, das THW, die Kripo und Feuerwehr anhalten sollen? Ach die Frage: Nein, sind sie nicht. Ganz im Gegenteil müssen sie ihrer Arbeit nachkommen. --RAL1028 (Diskussion) 15:40, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Nein, es war nichts unter Kontrolle. Es war ein frischer Unfall. Es war nichts abgesichert. Es bestand akute Gefährdung durch Unfallfahrzeuge auf der Fahrbahn und Fahrzeugteile auf der rechten Fahrspur. Aber: Danke! Mit deiner Ansicht werde ich künftig auch an jeder Panne vorbeifahren und bei keinem Unfall mehr helfen. Ist ja alles unterer Kontrolle. Und auch ich werde meiner Arbeit nachkommen müssen... --2003:D5:FF0E:F100:71E6:D359:722E:53EB 15:51, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Aber Du bist doch vorbeigefahren und hast nicht nach Verletzten gesehen oder Dein Warndreieck aufgestellt. Und bitte fahre nicht mit meiner Ansicht durch die Gegend, die möchte ich schon gerne selber chauffieren. --RAL1028 (Diskussion) 16:03, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Solange nicht der Begriff Garantenpflicht gefallen ist, ist die Frage bestimmt nicht beantwortet. Weil die Absicherung von Unfallstellen keine Aufgabe der BAG ist, sehe ich keinen Grund, warum die Beschäftigten der BAG eine Garantenpflicht hätten. Dann gelten natürlich trotzdem die allgemeinen Vorschriften zur Ersten Hilfe, die im beschriebenen Fall aber ja gar nicht erforderlich war. Es ist im Übrigen bestimmt nicht die Aufgabe anderer Verkehrsteilnehmer, Unfallstellen abzusichern, wenn die betroffenen Personen dazu auch in der Lage wären, es aber nicht tun. --BlackEyedLion (Diskussion) 18:06, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ich würde da noch den Begriff Amtsanmaßung ins Spiel bringen.--scif (Diskussion) 18:57, 17. Okt. 2022 (CEST)
Translation of an old German hand-writing

Dear friends,
My grandpa used to live in Poland before the 2nd world war.
We've found a picture with some description that we aren't able to read.
It seems to be in the German language.
Can you please translate it? I'll really admire it.
--2A06:C701:4B4C:8F00:FC86:FB85:48ED:AD0E 13:41, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Meiner l.[ieben] Cousine
- zum ev.[igen?] Andenken
- von
- To my dear cousin
- for everlasting memory
- from
- --Jossi (Diskussion) 14:12, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Place and date: Bania-Kotowska 20/II 1923 (20. Feb. 1923). 91.54.46.230 14:18, 17. Okt. 2022 (CEST)
Vielen Dank (nicht signierter Beitrag von 2A06:C701:4B4C:8F00:FC86:FB85:48ED:AD0E (Diskussion) 15:16, 17. Okt. 2022 (CEST))
- Unterschrift: Schulmeyr? --Geoz (Diskussion) 16:44, 17. Okt. 2022 (CEST)
Stellvertreter des ukrainischen Oberrabbiners
Von welchem ist Yakov Dmytro Ivanovsky (vgl. novynarnia.com) der Vertreter? --Gelöbnix (Diskussion) 16:03, 17. Okt. 2022 (CEST) PS: Danke im voraus.
Stilmittel gesucht
Hallo liebe Wikipedianer. Als wir im Deutschunterricht die einzelnen Stilmittel durchgenommen haben, hat unser Deutschlehrer Herr K. gerne das Beispiel "Katzen würden Whiskas kaufen" gebracht. Ich komme aber nicht mehr drauf, was es für eines war, bzw. wie es hieß. Dieses Stakkato aus Alliteration und Klang nennt man ______ ? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 17:12, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Unter Umständen Prosarhythmus (ein Werk der Prosa, das trotzdem einen Rhythmus, hier als vierhebiger Trochäus, besitzt). --BlackEyedLion (Diskussion) 17:27, 17. Okt. 2022 (CEST)
- »Darauf einen Dujardin«. --Gelöbnix (Diskussion) 18:16, 17. Okt. 2022 (CEST)
- +1 mit zwei Alliterationen. Nga Ahorangi (Diskussion) 09:26, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Meinst du Stabreim? --Kreuzschnabel 19:07, 17. Okt. 2022 (CEST)
Wie schnell wird ein Notebook mit Metallgehäuse warm?
Hallo, wie schnell wird ein Notebook mit Metallgehäuse warm, nachdem man es eingeschaltet hat (aber nichts nennenswertes damit "rechnet", also nur Tippen oder ein wenig Internet-Browsen)? Meine Schwester überlegt sich ein HP Envy 17 Zoll zu kaufen. Sie hat bislang ein Notebook mit Kunststoff-Gehäuse (das den Geist aufgegeben hat) und hat Angst, dass ihr das Notebook mit Metallgehäuse immer kalte Hände macht. Liebe Grüße, Jana (nicht signierter Beitrag von 2003:C7:E73A:DB00:101B:A3A7:E1E:1DE4 (Diskussion) 18:32, 17. Okt. 2022 (CEST))
- Das ist eine Frage wie „Wie schnell ist ein Fahrzeug?“ Das lässt sich so pauschal kaum beantworten, das hängt schon vom installierten Betrübssystem ab, die die Hardware auch im Leerlauf unterschiedlich auslasten, und natürlich vom individuellen Kühlsystem und der Anordnung der wärmeerzeugenden Bauteile im Gerät. Bei den Tests auf https://www.notebookcheck.com/ gibt’s Angaben zur Wärmeabgabe. Ich persönlich habe noch an keinem Notebook kalte Hände bekommen, die sind alle mindestens auf Zimmertemperatur. --Kreuzschnabel 19:12, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht hilft ein grober Orientierungswert: die CPU in meinem Desktop-PC (AMD Ryzen 5600) hat im Leerlauf (oder unter einer Last, wie sie eingangs beschrieben wurde) eine Temperatur von plusminus 35°C, im BIOS wird gleich nach dem Start bereits etwa 30°C angezeigt. Viel kälter dürfte auch eine auf Sparsamkeit optimierte Laptop-Recheneinheit nicht werden. Außerdem geben RAM, SDD und, wenn als separates Bauteil vorhanden, die Grafikeinheit, auch Wärme ab. Weiters: Die Temperatur der menschlichen Extremitäten (Hände oder nackte Füße) bei Zimmertemperatur liegt, soweit ich weiß, bei 23°C bis 26°C. Kalte Hände durch das Metallgehäuse sind nach wenigen Minuten also eher unwahrscheinlich. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 22:14, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Die Abwärme von CPU und GPU wird allerdings in Notebooks sehr zügig mit Heatpipes und Lüfter an die Umgebungsluft abgegeben und bekommt kaum Gelegenheit, das Gehäuse zu erwärmen. Letzteres wird eher von Speicherbausteinen (SSD, RAM) beheizt. --Kreuzschnabel 01:34, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Vielleicht hilft ein grober Orientierungswert: die CPU in meinem Desktop-PC (AMD Ryzen 5600) hat im Leerlauf (oder unter einer Last, wie sie eingangs beschrieben wurde) eine Temperatur von plusminus 35°C, im BIOS wird gleich nach dem Start bereits etwa 30°C angezeigt. Viel kälter dürfte auch eine auf Sparsamkeit optimierte Laptop-Recheneinheit nicht werden. Außerdem geben RAM, SDD und, wenn als separates Bauteil vorhanden, die Grafikeinheit, auch Wärme ab. Weiters: Die Temperatur der menschlichen Extremitäten (Hände oder nackte Füße) bei Zimmertemperatur liegt, soweit ich weiß, bei 23°C bis 26°C. Kalte Hände durch das Metallgehäuse sind nach wenigen Minuten also eher unwahrscheinlich. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 22:14, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Etwas OR: meine Tochter hat seit 2018 (?) einen Envy, den sie für ihr Studium nutzt. Da der eine gute Laufzeit hat, kann also schon mal gar nicht so viel Wärme entstehen. Aber der wird beim Starten (anmachen, bis Windows "oben" ist) bestenfalls handwarm im Bereich der CPU. Ansonsten wird er insgesamt warm genug, um sich angenehm anzufühlen (vielleicht 25 °C bei normaler Raumtemperatur). Im ausgeschalteten Zustand fühle er sich aber auch nicht wirklich kalt an. Die Hände sind aber doch sowieso auf den Kunststofftasten oder ggf. auf dem auch immer etwas warmen Display. ;) Flossenträger 09:07, 18. Okt. 2022 (CEST)
Deppenleerzeichen am Wörthersee?
Ich bin gerade auf Openstreetmap über Velden am Wörther See und Pörtschach am Wörthersee gestolpert. Hier bei Wikipedia sind die Lemmata jeweils mit Deppenleerzeichen, bei OSM ist es durcheinander. Was ist "korrekt"? Oder ist die Schreibweise egal? --31.213.222.151 19:18, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Die Schreibweisen Wörthersee und Wörther See sind beide üblich, wie der zugehörige Hauptartikel weiß. Letzteres dürfte die ältere Form sein, es ist vom Uferort Maria Wörth abgeleitet und damit ebensowenig ein Deppenleerzeichen wie Frankfurter Kreuz. Eher ist die Zusammenschreibung gewöhnungsbedürftig, jedenfalls für mein Sprachempfinden. Ich forsche jetzt nicht nach, aber eventuell nutzen die zwei Orte ja unterschiedliche Schreibweisen des Sees? Dann sollten wir darauf Rücksicht nehmen, da keine von beiden falsch ist. --Kreuzschnabel 19:36, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Mir kommt Wörthersee auch immer komisch vor und ich muss jedes Mal nachschlagen, ob das tatsächlich die korrekte Schreibweise ist. Naja, bald heißt es dann auch Hamburgerhafen und Münchenerweißwurst …--2A02:8109:BD40:65C4:C076:2C3C:8261:4C8E 20:07, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ogottwieschrecklich! Yotwen (Diskussion) 21:00, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Ob du mir glaubst oder nicht: Wir werden alle sterben. --Kreuzschnabel 01:26, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Ogottwieschrecklich! Yotwen (Diskussion) 21:00, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt den Patscherkofel, das Stilfserjoch (auch: Stilfser Joch); am anderen Ende des deutschen Sprachraums Bremerhaven und Bremervörde. Eigennamen, die es lange vor der Rechtschreibregulierung gab, dürfen wohl so bleiben. Grüße Dumbox (Diskussion) 21:48, 17. Okt. 2022 (CEST)
- Danke! Dann wäre die Getrenntschreibung eher korrekt. --31.213.222.151 05:28, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Im Österreichischen sind es keine Deppenleerzeichen, darin sind Getrenntschreibungen verbreitet. --2003:E7:BF07:60F2:C1CD:AA46:F19B:5ABA 05:31, 18. Okt. 2022 (CEST)
Quality Sprachwissenschaften
hier wird im Text von "Quality" gesprochen. Z.B. S. 204 steht etwas von einer "breath quality" oder auch "throatal quality". Was ist mit dieser "qualitiy" genau gemeint?--Sanandros (Diskussion) 23:39, 17. Okt. 2022 (CEST)
- „Eigenart, Beschaffenheit“. Die „breathy“ Stimme klingt hauchig, die „throatal“ klingt kehlig. Siehe [5]. --Kreuzschnabel 01:24, 18. Okt. 2022 (CEST)
18. Oktober
Bundestags-Abstimmungen ohne Fraktionsdisziplin/zwang
Ich suche eine Liste mit allen Abstimmungen im Bundestag, für die die Fraktionsdisziplin aufgehoben wurde. --NichtA11w1ss3nd • Diskussion 01:07, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Liste von Gewissensentscheidungen des deutschen Bundestages - scheinen nicht so viele zu sein. Aber eigentlich gibt es so etwas wie einen Fraktionszwang ja gar nicht. --Carlos-X 01:14, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Die Liste ist ja offenbar nicht komplett, da war doch einiges wie Präimplatationsdiagnostik und Organspende...?! Fraktionszwang gibt es zwar nicht, dennoch ist die Gewissensentscheidung ja so definiert, dass die Fraktionsdisziplin aufgehoben wurde :-D --NichtA11w1ss3nd • Diskussion 01:29, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt weder Fraktionszwang noch -disziplin. Siehe Art 38 GG. --Heletz (Diskussion) 06:45, 18. Okt. 2022 (CEST)
- "Weil", so schließt er messerscharf, "nicht sein kann, was nicht sein darf." (Morgenstern, "Die unmögliche Tatsache") ;). Grüße Dumbox (Diskussion) 07:19, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Es gibt weder Fraktionszwang noch -disziplin. Siehe Art 38 GG. --Heletz (Diskussion) 06:45, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Allzu viele kann es schon deshalb nicht geben, weil die allermeisten BT-Entscheidungen ohnehin einstimmig ablaufen. Wirklich im Plenum umstritten sind nur sehr wenige Sachen, und die werden dann aber natürlich von den Medien breitgetreten, was die Wahrnehmung verzerrt. Die meisten Gesetzesänderungen werden aber in den Ausschüssen de facto konsensuell ausdiskutiert oder sind von vornherein völlig unumstritten (etwa bei fixen Geldbeträgen, die routinemäßig jedes Jahr an die Inflation angepasst werden) und dann im Plenum (wo ohnehin außer den Ausschussmitgliedern kaum jemand Ahnung von den Details haben kann) nur noch abgewunken. --L47 (Diskussion) 07:41, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Das ist zwar wahr, bei Hunderten oder Tausenden von Entscheidungen pro Jahr heißt das nun aber keineswegs, dass es seit 1949 erst drei "freie" Entscheidungen gab. Die Entscheidung zur Abtreibungsregelung war auch eine solche, die einige Fraktionen in unterschiedliche Lager teilte. -- 79.91.113.116 09:43, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Die Liste ist ja offenbar nicht komplett, da war doch einiges wie Präimplatationsdiagnostik und Organspende...?! Fraktionszwang gibt es zwar nicht, dennoch ist die Gewissensentscheidung ja so definiert, dass die Fraktionsdisziplin aufgehoben wurde :-D --NichtA11w1ss3nd • Diskussion 01:29, 18. Okt. 2022 (CEST)
Dänisch oder Riksmål?
Könnte jemand, der des Dänischen wirklich einigermaßen mächtig ist, in dieses Buch mal einen kurzen, aber genauen Blick tun und eine (idealerweise ausdrücklich begründete) Einschätzung geben, ob das tatsächlich Dänisch oder nicht vielmehr Riksmål ist? Unsere Artikel geben leider wenig praktische Handhabe, anhand welcher Kriterien beide zu unterscheiden sind. --Stilfehler (Diskussion) 01:27, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Das hilft nicht? "Das Fischermädchen (dänischer Originaltitel: Fiskerjenten) ist ein in dänischer Sprache verfasster Roman (Künstlerroman), den Bjørnstjerne Bjørnson 1868 im Kopenhagener Verlag Gyldendal veröffentlicht hat", Q. Die Ausgabe von 1901 ist ebenfalls Dänisch. 9. Auflage stimmt. Hast du denn weitergehende Zweifel? --Aalfons (Diskussion) 02:37, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Jetzt verstehe ich erst. Dies hier, aus dem norwegischen BIBSYS-Katalog, nennt für die gleiche 9. Auflage (1901 Kopenhagen) Bokmål als Sprache. Sehr dezent das Problem verhüllt. --Aalfons (Diskussion) 02:48, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Schau mal, wer den Artikel gerade erstellt hat :-) Ich hatte da starke Veranlassung, davon auszugehen, dass Bjørnson ihn auf dänisch geschrieben hat, bin inzwischen aber nicht mehr komplett sicher. Wollte es einfach gern von jemandem erhärtet wissen, der im Dänischen echt sicher ist (oder so etwas wie einen Marker nennen kann, an dem man Dänisch und Riksmål unterscheidet). --Stilfehler (Diskussion) 02:48, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Bokmål ist es in dieser Ausgabe sicher nicht, denn für „Farben“ wird farver und nicht farger verwendet. --Stilfehler (Diskussion) 02:56, 18. Okt. 2022 (CEST)
- (BK) Kicher. Weiterhin kann ich zur Sprache nichts aus eigener Kenntnis beisteuern, bin aber amüsiert von der Ansicht in no:wk: Fortellingen ble utgitt første gang på norsk i 1868. Hathitrust für dänisch. Willst du nun wissen, ob die Erstauflage 1868 auf Dänisch erschienen ist oder die 9. von 1901?--Aalfons (Diskussion) 03:05, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Ohje, ich hatte übersehen, dass das gar nicht die Urausgabe, sondern eine spätere Auflage ist. Da aber kein Übersetzer genannt wird, gehe ich mal davon aus, dass die Sprache in beiden Ausgaben dieselbe ist. Insofern ist es also die Ausgabe von 1901, die mich interessiert (die können wir nämlich prüfen). --Stilfehler (Diskussion) 03:16, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Björnson brauchte wohl keinen Übersetzer. --Aalfons (Diskussion) 03:28, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Der Unterschied zwischen Dänisch und Riksmål scheint (was mir bisher nicht klar war) minimal zu sein. --Stilfehler (Diskussion) 03:36, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Björnson brauchte wohl keinen Übersetzer. --Aalfons (Diskussion) 03:28, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Ohje, ich hatte übersehen, dass das gar nicht die Urausgabe, sondern eine spätere Auflage ist. Da aber kein Übersetzer genannt wird, gehe ich mal davon aus, dass die Sprache in beiden Ausgaben dieselbe ist. Insofern ist es also die Ausgabe von 1901, die mich interessiert (die können wir nämlich prüfen). --Stilfehler (Diskussion) 03:16, 18. Okt. 2022 (CEST)
- (BK) Kicher. Weiterhin kann ich zur Sprache nichts aus eigener Kenntnis beisteuern, bin aber amüsiert von der Ansicht in no:wk: Fortellingen ble utgitt første gang på norsk i 1868. Hathitrust für dänisch. Willst du nun wissen, ob die Erstauflage 1868 auf Dänisch erschienen ist oder die 9. von 1901?--Aalfons (Diskussion) 03:05, 18. Okt. 2022 (CEST)
- Bokmål ist es in dieser Ausgabe sicher nicht, denn für „Farben“ wird farver und nicht farger verwendet. --Stilfehler (Diskussion) 02:56, 18. Okt. 2022 (CEST)


