2005 gründeten die beiden deutschen DJs und Produzenten Manian und Yanou das Label Zooland Records um ihre Platten selbst vermarkten zu können. Seit der Gründung wechselten insbesondere Hands-Up- und Techno-Produzenten zu diesem Label. Anfang 2007 kam mit „ZooGroove“ ein Sublabel dazu, das für die Veröffentlichungen von House-Tracks vorgesehen ist. Zooland Records war seitdem auf Hands-Up-Musik spezialisiert. Das zweite Sublabel „Zoo Digital“ folgte im Sommer 2008 und konzentriert sich auf digitale Veröffentlichungen. Das dritte Sublabel „Bazooka“, ebenfalls für digitale Veröffentlichungen, gibt es seit 2009. Mit der Gründung des Sublabels „PUNCH“ wurde der Hands-Up-Sektor ausgelagert, um sich bei Zooland auf das lukrativere Genre House zu konzentrieren, mittlerweile wird aber auch wieder auf Zooland Hands-Up veröffentlicht. „PUNCH“ sollte am 16. Dezember 2010 auf dem Internetradio-Sender TechnoBase.FM vorgestellt werden. Zu dieser Vorstellung kam es allerdings nie.[1]
Die Zooland Records lässt für von ihr vertretene Künstler (R.I.O., Cascada u. a.) Urheberrechtsverstöße in Tauschbörsen oder bei Share-Hostern durch die Anwaltskanzleien Nürmann + Lang (Karlsruhe) und WeSaveYourCopyrights (Frankfurt) verfolgen.[2] Die Abmahnungen werden im nahezu gleichem Wortlaut an eine große Anzahl von Inhabern von Internetanschlüssen verschickt, nachdem deren Daten per einstweiliger Verfügung vom jeweiligen Provider eingefordert wurden. Die Schreiben sind in einschüchternder Wortwahl gehalten und zielen vornehmlich darauf ab, dass die Empfänger einer Zahlungsaufforderung zum Schadenersatz (über mindestens 450 Euro) nachkommen und eine Unterlassungserklärung abgeben.