Wissingen
Wissingen Gemeinde Bissendorf | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 16′ N, 8° 13′ O | |
| Fläche: | 3,33 km²[1] | |
| Einwohner: | 2357 (30. Nov. 2025)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 708 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Postleitzahl: | 49143 | |
| Vorwahl: | 05402 | |
Lage von Wissingen in Niedersachsen | ||
Wissingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wissingen liegt auf halbem Wege zwischen dem Bissendorfer Ortskern und Schledehausen an der Bahnstrecke Osnabrück–Löhne. Östlich vom Ort fließt die Wierau vorbei und südlich die Hase.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bauerschaft Wissingen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Wissingen zum Kanton Schledehausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Schledehausen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Wissingen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel Wissingen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Dort gehörte sie bis 1972 zur Samtgemeinde Schledehausen. Aus der kleinen Bauerschaft entwickelte sich im 20. Jahrhundert aufgrund der günstigen Eisenbahnanbindung ein größerer Ort. Am 1. Juli 1972 wurde Wissingen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Bissendorf.
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 159 | [3] |
| 1845 | 186 | [4] |
| 1871 | 241 | [5] |
| 1895 | 324 | [6] |
| 1910 | 344 | [7] |
| 1925 | 390 | [8] |
| 1939 | 568 | [8] |
| 1950 | 983 | [9] |
| 1961 | 1056 | [9] |
| 1970 | 1242 | [9] |
| 2025 | 2357 | [2] |
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Schützenverein Wissingen betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.[10] Der Sportverein 28 Wissingen hat unter anderem Abteilungen für Fußball, Turnen, Tischtennis und Badminton.[11]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am südlichen Ortsrand verläuft die Bahnstrecke Osnabrück–Löhne mit dem Bahnhof Wissingen.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Karte und Daten der Gemarkung Wissingen
- 1 2 Gemeinde Bissendorf: Zahlen, Daten, Fakten
- ↑ Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 192 (google.de).
- ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 121 (google.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Landkreis Osnabrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021.
- 1 2 Michael Rademacher: Osnabrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Website des Schützenvereins Wissingen
- ↑ Website des SV 28 Wissingen
