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Wissingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wissingen
Gemeinde Bissendorf
Koordinaten: 52° 16′ N,  13′ OKoordinaten: 52° 15′ 36″ N,  12′ 47″ O
Fläche: 3,33 km²[1]
Einwohner: 2357 (30. Nov. 2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 708 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 49143
Vorwahl: 05402
Wissingen (Niedersachsen)
Wissingen (Niedersachsen)
Lage von Wissingen in Niedersachsen

Wissingen ist ein Ortsteil der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde.

Wissingen liegt auf halbem Wege zwischen dem Bissendorfer Ortskern und Schledehausen an der Bahnstrecke Osnabrück–Löhne. Östlich vom Ort fließt die Wierau vorbei und südlich die Hase.

Die Bauerschaft Wissingen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Wissingen zum Kanton Schledehausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Schledehausen im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Wissingen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel Wissingen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Dort gehörte sie bis 1972 zur Samtgemeinde Schledehausen. Aus der kleinen Bauerschaft entwickelte sich im 20. Jahrhundert aufgrund der günstigen Eisenbahnanbindung ein größerer Ort. Am 1. Juli 1972 wurde Wissingen im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Bissendorf.

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
1812159[3]
1845186[4]
1871241[5]
1895324[6]
1910344[7]
1925390[8]
1939568[8]
1950983[9]
19611056[9]
19701242[9]
20252357[2]

Der Schützenverein Wissingen betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.[10] Der Sportverein 28 Wissingen hat unter anderem Abteilungen für Fußball, Turnen, Tischtennis und Badminton.[11]

Am südlichen Ortsrand verläuft die Bahnstrecke Osnabrück–Löhne mit dem Bahnhof Wissingen.

Einzelnachweise

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  1. Karte und Daten der Gemarkung Wissingen
  2. 1 2 Gemeinde Bissendorf: Zahlen, Daten, Fakten
  3. Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 192 (google.de).
  4. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 121 (google.de).
  5. Volkszählung 1871
  6. Volkszählung 1895
  7. Landkreis Osnabrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021.
  8. 1 2 Michael Rademacher: Osnabrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  9. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
  10. Website des Schützenvereins Wissingen
  11. Website des SV 28 Wissingen