Kronsundern
Kronsundern Gemeinde Bissendorf | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 13′ N, 8° 9′ O | |
| Fläche: | 1,27 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1. April 1937 | |
| Postleitzahl: | 49143 | |
| Vorwahl: | 05402 | |
Lage von Kronsundern in Niedersachsen | ||
Kronsundern, früher auch Cronsundern, ist ein Ortsteil der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1937 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kronsundern liegt südlich von Bissendorf beiderseits der heutigen Straße Kronsundern. Die Bebauung besteht wie seit jeher aus wenigen einzelnen Bauernhöfen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Kronsundern war im 19. Jahrhundert zunächst eine Abteilung der Bauerschaft Holsten-Mündrup im Amt Osnabrück des Königreichs Hannover.[2] 1867 fiel Kronsundern, das mittlerweile eine eigene Gemeinde geworden war, mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Seit 1885 gehörte Kronsundern zum Landkreis Osnabrück und war dessen kleinste Gemeinde.[1] Am 1. April 1937 wurde Kronsundern nach Bissendorf eingemeindet.[3]
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 75 | [2] |
| 1871 | 69 | [4] |
| 1885 | 67 | [5] |
| 1895 | 91 | [6] |
| 1910 | 83 | [7] |
| 1925 | 74 | [3] |
Bodendenkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde sind zwei Grabhügel geschützte Bodendenkmale.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Preußisches Gemeindelexikon 1930
- 1 2 Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 121 (google.de).
- 1 2 Michael Rademacher: Osnabrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1885
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Landkreis Osnabrück. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021.
