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Wikipedia:Review/Naturwissenschaft und Technik

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Große Winkelspinne

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Die Große oder Gewöhnliche Winkelspinne (Eratigena atrica, Syn.: Tegenaria atrica), auch Große Hauswinkelspinne oder einfach „Hausspinne“ genannt, ist eine Spinne aus der Familie der Trichterspinnen (Agelenidae). Sie war ursprünglich in Europa verbreitet und wurde in Nordamerika eingeführt. Die sehr anpassungsfähige Art kommt aufgrund ihrer Synanthropie (Anpassung an menschliche Siedlungsbereiche) auch in und an Gebäuden häufig vor und zählt zu den größten in Mitteleuropa vorkommenden Spinnen. Sie zeichnet sich durch ihre mehrheitlich dunklere und braune Färbung sowie die für Trichterspinnen üblich langbeinige Gestalt aus.

Wie alle Trichterspinnen legt die nachtaktive Große Winkelspinne ein Trichternetz für den Beutefang an, das sich zu einer Wohnröhre verjüngt. Die Spinne selber verweilt bei Inaktivität in der Röhre und schnellt hervor, sobald ein Beutetier auf der Netzdecke registriert wurde. Das mit einem Giftbiss außer Gefecht gesetzte Beutetier wird anschließend in die Röhre transportiert und dort verzehrt. Die Große Winkelspinne ist somit ein Lauerjäger und lebt wie alle Spinnen räuberisch, ein spezialisiertes Beutespektrum hat die euryphage (nicht auf bestimmte Nahrung angewiesene) Art dabei nicht. Ein geschlechtsreifes Männchen verlässt sein Netz und sucht das eines Weibchens auf. Dann vollführt es eine Balz und es erfolgt, bei Paarungswilligkeit des Weibchens, die Begattung. Das begattete Weibchen überwintert, legt im Folgejahr mehrere Eikokons an und betreibt keine weitere Brutpflege. Die Jungtiere wachsen selbstständig über mehrere Fresshäute (Häutungsstadien) heran.

Alleine das häufige Vorkommen der Großen Winkelspinne in Bauwerken macht ein Zusammentreffen zwischen ihr und Mensch relativ wahrscheinlich. Durch ihre langbeinige und verglichen mit vielen anderen in Mitteleuropa vorkommenden Spinnen große Körpergröße wird sie von vielen Menschen als auffällig oder furchteinflößend empfunden. Eine Gefahr stellt die Spinne für den Menschen nicht dar und sie gilt auch nicht als aggressiv. Zwar kann sie den Menschen beißen, doch geht der Biss für gewöhnlich lediglich mit Schwellungen und leichten Schmerzen der Bisswunde einher und gilt somit nicht als medizinisch relevant, zumal die Art nur bei starker Bedrängung beißt. Die Große Winkelspinne wurde von der Arachnologischen Gesellschaft (AraGes) aufgrund dieses Verrufs zur Spinne des Jahres 2008 gewählt.

Der Artikel wurde im Rahmen des 44. Sw. stark ausgebaut und erweitert. Über die vielen bekannte und nicht selten gefürchtete Spinne war viel an Quellmaterial verfügbar. -- Prianteltix (Diskussion) 12:41, 10. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Elias James Corey

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Elias James Corey (* 12. Juli 1928 in Methuen, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger. Er ist emeritierter Professor an der Harvard University. Seine Studien über fünf Jahrzehnte umfassen nahezu alle Bereiche der Organischen Chemie und hatten entscheidende Auswirkungen auf die Biochemie und die moderne medizinische Wissenschaft. Seine Arbeit reicht von der grundlegenden Logik der chemischen Synthese über die Entwicklung nützlicher Reagenzien wie Pyridiniumchlorochromat oder 1,3-Dithianen als Schutzgruppe für Carbonylverbindungen bis zur Erfindung zahlreicher Synthesemethoden. Coreys Entwicklungen umfassen die metallorganische Chemie, katalytische asymmetrische Reaktionen sowie mechanistische Erkenntnisse in bindungsbildenden Prozessen. Sie führten zum ersten Einsatz von Computern für die Gestaltung von Synthesewegen. Die Synthese von komplexen bioaktiven Verbindungen wie den Prostaglandinen in den 1960er Jahren gilt bis heute als Meilenstein der Naturstoffsynthese.

Ein Artikel über einem Nobelpreisträger für Chemie, der mit der Entwicklung der Retrosynthese, des Synthon-Konzepts, der Umpolung, der computerunterstützten Syntheseplanung und zahlreicher Naturstoffsynthesen viele Meilensteine der Organischen Chemie gesetzt hat. Aufgrund der Vielzahl seiner Veröffentlichungen und Naturstoffsynthesen fällt die Auswahl der wichtigsten Arbeiten zugegebenermaßen schwer. Über Rückmeldungen und Vorschläge für Verbesserungen und Ergänzungen würde ich mich freuen. -- Mister Pommeroy (Diskussion) 09:23, 21. Okt. 2026 (CEST)Beantworten

Kegelschnitt

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Kegelschnitte sind spezielle Kurven, die durch den Schnitt der Mantelfläche eines geraden Kreiskegels mit einer Ebene entstehen. Die wichtigsten Kegelschnittarten (reguläre oder nicht ausgeartete Kegelschnitte) sind die Ellipse (mit dem Kreis als Sonderfall), die Parabel und die Hyperbel. Diese drei Haupttypen ergeben sich dann, wenn die Schnittebene nicht durch die Spitze des Kegels geht. Verläuft sie hingegen durch die Kegelspitze, so spricht man von ausgearteten Kegelschnitten.

Der seit 2003 existierende Artikel wurde von mir seit dem 28. August 2026 gründlich überarbeitet, in guter Zusammenarbeit mit Petrus3743, der etliche Zeichnungen beisteuerte. Anlass war die Diskussion in der Qualitätssicherung Mathematik.

Da die geometrischen Aspekte des Themas bisher zu kurz kamen, wurden am Anfang des Artikels die neuen Abschnitte „Einteilung der Kegelschnitte“ und „Kegelschnitte als Ortskurven“ eingefügt. Weitere Schwerpunkte der Artikelsanierung waren die Abschnitte „Kegelschnitte in Normalform“, „Allgemeine Kegelschnittgleichung“ (Wiederherstellung von zuvor gelöschten, aber durchaus relevanten Themen), „Direkte Herleitung einer Kegelschnittgleichung“ (Ersatz für den früheren, problematischen Abschnitt „Ebene Schnitte des Einheitskegels“) und „Geschichte“.

Ich bitte um kritische Durchsicht der aktuellen Artikelversion. --Wfstb (Diskussion) 09:06, 22. Okt. 2026 (CEST)Beantworten