Zum Inhalt springen

Dinhard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Welsikon)

Dinhard
Wappen von Dinhard
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Zürich Zürich (ZH)
Bezirk: Winterthurw
BFS-Nr.: 0216i1f3f4
Postleitzahl: 8474
UN/LOCODE: CH EKO (Eschlikon ZH)
Koordinaten: 700182 / 268301Koordinaten: 47° 33′ 28″ N,  46′ 11″ O; CH1903: 700182 / 268301
Höhe: 434 m ü. M.
Höhenbereich: 417–513 m ü. M.[1]
Fläche: 7,07 km²[2]
Einwohner: 1731 (31. Dezember 2024)[3]
Einwohnerdichte: 245 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
10,1 %
(31. Dezember 2024)[4]
Gemeindepräsident: Thomas Schmid (SVP)
Website: www.dinhard.ch
Lage der Gemeinde
Karte von DinhardSchützenweiherBichelseeGuemüliweierZiegelweierDeutschlandKanton SchaffhausenKanton St. GallenKanton ThurgauBezirk AndelfingenBezirk BülachBezirk PfäffikonBezirk UsterBezirk ZürichAltikonBrüttenDägerlenDättlikonDinhardElggEllikon an der ThurElsauHagenbuch ZHHettlingen ZHNeftenbachPfungenRickenbach ZHSchlatt ZHSeuzachTurbenthalWiesendangenWinterthurZell ZH
Karte von Dinhard
{ww
Kirch-Dinhard von Rietmüli aus gesehen
Kirche von Dinhard

Dinhard (zürichdeutsch Tiinert[5]) ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Zürich. Sie gehört zum Bezirk Winterthur.

Blasonierung: In Rot ein silberner Schlüssel

Die Gemeinde besteht aus den verschiedenen Ortschaften Eschlikon, Welsikon, Vorder-Grüt, Ausser-Dinhard, Riedmühle, Kirch-Dinhard und Längerenrüti.

Von der Gemeindefläche dienen 69,8 % der Landwirtschaft, 19,7 % ist mit Wald bedeckt, 3,9 % ist Verkehrsfläche und 6,2 % Siedlungsgebiet, 0,4 % sind Gewässer.

Historisches Luftbild von Walter Mittelholzer, 1924

1934 wurde die Ortschaft Sulz von Dinhard abgetrennt und der Gemeinde Rickenbach ZH zugeteilt.

In einem Grabhügel bei der Riedmühle wurde 1943 eine Urne aus der Hallstattzeit geborgen. Sie ist das älteste Zeugnis menschlicher Anwesenheit in Dinhard.

Dinhard wird als Thynhart im Jahre 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem Ort stammte der bedeutende Humanist Jakob Wiesendanger, genannt Ceporinus (1499–1525), an den ein Gedenkstein bei der Kirche erinnert.

In Dinhard gibt es eine reformierte Kirche.

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1467150
1634438
1771619
1850738
1900639
1910758
1950586
1970651
20001301
20081396
20131497

Seit 2022 ist Thomas Schmid (SVP) Gemeindepräsident.

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Dinhard: SVP 45,47 % (+0,76), SP 9,85 % (+0,89), FDP 9,83 % (−0,67), glp 9,06 % (−3,10), Mitte 7,76 % (+2,44), Grüne 6,73 % (−3,85), EDU 3,95 (+0,75), EVP 2,77 % (−0,59).[6]

Partnergemeinde

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Jakob Wiesendanger, genannt Ceporinus (1500–1525), Gräzist und Hebraist
  • Jakob Meili (1872–1960), Politiker
Commons: Dinhard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
  4. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
  5. Heinz Gallmann: Zürichdeutsches Wörterbuch. 1. Auflage. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2, S. 668.
  6. Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.