Dinhard
| Dinhard | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Winterthur |
| BFS-Nr.: | 0216 |
| Postleitzahl: | 8474 |
| UN/LOCODE: | CH EKO (Eschlikon ZH) |
| Koordinaten: | 700182 / 268301 |
| Höhe: | 434 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 417–513 m ü. M.[1] |
| Fläche: | 7,07 km²[2] |
| Einwohner: | 1731 (31. Dezember 2024)[3] |
| Einwohnerdichte: | 245 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 10,1 % (31. Dezember 2024)[4] |
| Gemeindepräsident: | Thomas Schmid (SVP) |
| Website: | www.dinhard.ch |
| Lage der Gemeinde | |


Dinhard (zürichdeutsch Tiinert [5]) ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Zürich. Sie gehört zum Bezirk Winterthur.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: In Rot ein silberner Schlüssel
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde besteht aus den verschiedenen Ortschaften Eschlikon, Welsikon, Vorder-Grüt, Ausser-Dinhard, Riedmühle, Kirch-Dinhard und Längerenrüti.
Von der Gemeindefläche dienen 69,8 % der Landwirtschaft, 19,7 % ist mit Wald bedeckt, 3,9 % ist Verkehrsfläche und 6,2 % Siedlungsgebiet, 0,4 % sind Gewässer.
Geschichte
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1934 wurde die Ortschaft Sulz von Dinhard abgetrennt und der Gemeinde Rickenbach ZH zugeteilt.
In einem Grabhügel bei der Riedmühle wurde 1943 eine Urne aus der Hallstattzeit geborgen. Sie ist das älteste Zeugnis menschlicher Anwesenheit in Dinhard.
Dinhard wird als Thynhart im Jahre 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem Ort stammte der bedeutende Humanist Jakob Wiesendanger, genannt Ceporinus (1499–1525), an den ein Gedenkstein bei der Kirche erinnert.
Kirchen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Dinhard gibt es eine reformierte Kirche.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1467 | 150 |
| 1634 | 438 |
| 1771 | 619 |
| 1850 | 738 |
| 1900 | 639 |
| 1910 | 758 |
| 1950 | 586 |
| 1970 | 651 |
| 2000 | 1301 |
| 2008 | 1396 |
| 2013 | 1497 |
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit 2022 ist Thomas Schmid (SVP) Gemeindepräsident.
Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Dinhard: SVP 45,47 % (+0,76), SP 9,85 % (+0,89), FDP 9,83 % (−0,67), glp 9,06 % (−3,10), Mitte 7,76 % (+2,44), Grüne 6,73 % (−3,85), EDU 3,95 (+0,75), EVP 2,77 % (−0,59).[6]
Partnergemeinde
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Šitbořice, Tschechien
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Jakob Wiesendanger, genannt Ceporinus (1500–1525), Gräzist und Hebraist
- Jakob Meili (1872–1960), Politiker
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ueli Müller: Dinhard. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Heinz Gallmann: Zürichdeutsches Wörterbuch. 1. Auflage. Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2, S. 668.
- ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.

