Weisslingen
| Weisslingen | |||
|---|---|---|---|
| Staat: | |||
| Kanton: | |||
| Bezirk: | Pfäffikon | ||
| BFS-Nr.: | 0180 | ||
| Postleitzahl: | 8308 Agasul 8484 Neschwil 8484 Theilingen 8484 Weisslingen 8486 Rikon im Tösstal | ||
| Koordinaten: | 699998 / 254397 | ||
| Höhe: | 576 m ü. M. | ||
| Höhenbereich: | 489–735 m ü. M.[1] | ||
| Fläche: | 12,81 km²[2] | ||
| Einwohner: | 3496 (31. Dezember 2024)[3] | ||
| Einwohnerdichte: | 273 Einw. pro km² | ||
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 12,8 % (31. Dezember 2024)[4] | ||
| Gemeindepräsident: | Pascal Martin (SVP) | ||
| Website: | www.weisslingen.ch | ||
| Lage der Gemeinde | |||
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1800 | 1320 |
| 1850 | 1528 |
| 1900 | 1216 |
| 1950 | 1419 |
| 2000 | 2854 |
| 2005 | 3006 |
| 2010 | 3225 |
| 2015 | 3255 |
| 2020 | 3370 |
| 2022 | 3435 |
| 2024 | 3496 |
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Weisslingen gibt es fünf lokale Parteien: EVP, GLP, SP, SVP und Wisliger Forum.[8] Gemeindepräsident seit 2022 ist Pascal Martin (SVP), Vorgänger bis 2022 war Andrea Conzett (Wisliger Forum).[9][10]
| Name | Amtsantritt | Funktion | Partei |
|---|---|---|---|
| Pascal Martin | 2018 / 2022 | Gemeindepräsident | SVP |
| Patrick Geiser | 2018 | Tiefbau / Werke / Verkehr / 1. Vizepräsident | (WF Wisliger Forum) |
| Marianne Bachofner | 2014 | Bildung / Schulpräsidentin / 2. Vizepräsidentin | SVP |
| Clemens Wangler | 2018 | Soziales / Jugend / Kultur / Gesellschaft | (WF Wisliger Forum) |
| Markus Moser | 2022 | Gesundheit / Umwelt und Bestattungswesen / Sicherheit / Land- und Forstwirtschaft / Naturschutz | SVP |
| Roland Bischofberger | 2022 | Finanzen / Liegenschaften | (WF Wisliger Forum) |
Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Weisslingen: SVP 42,22 % (+0,43), glp 13,73 % (−2,62), SP 11,51 % (+2,23), FDP 8,57 % (−1,00), Mitte 8,14 % (+3,19), Grüne 5,58 % (−3,70), EVP 4,12 % (−0,41), EDU 2,35 (−0,77).[11]
Schulen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Schulangebot umfasst Kindergärten sowie eine Primar- und eine Sekundarschule. Letztere wird auch von den Schülern der Nachbargemeinde Kyburg benutzt. Die Stimmberechtigten der Gemeinde haben 2004 beschlossen, Weisslingen zu einer Einheitsgemeinde zu machen, d. h. die Primar-, Oberstufen- und politische Gemeinde zusammenzulegen. Ausserdem existiert im Nachbardorf Neschwil eine Tagesschule, die hauptsächlich von Schülern aus Illnau besucht wird.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gubel und Giessen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Mülibach-Giessen, 4 m Fallhöhe
- Seckitobel-Giessen des Tollenbachs, 15 m
- Steigtobel-Giessen des Steigbachs, 4 m,[12]
- Steinbruch Lochtobel Arletsbach, 12 m
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Weisslingen sorgt vor allem das Thema Fluglärm für Diskussionen. Die Gemeinde liegt rund 25 km Luftlinie vom Flughafen Zürich entfernt und wird von Flugzeugen überflogen, die auf der Piste 28 landen («Ostanflug»).
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann Jakob Ulrich (1798–1877), Zeichner und Maler, wuchs in Weisslingen auf
- Ernst Meier (1897–1979), in Weisslingen geborener Gewerkschafter und Politiker, Nationalrat
- Thomas Kessler (* 1959), Agronom, Politiker und Drogenbeauftragter, wuchs zeitweise in Weisslingen auf
- Tiana Angelina Moser (* 1979), Politikerin, Ständerätin, wuchs in Weisslingen auf
- Urs Hutmacher (* 1994), Steinstösser, lebt in Weisslingen
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dies sind alles Weiler der Gemeinde Weisslingen. Schwändi zählt als Aussenwacht, denn sie besteht nur aus wenigen Häusern.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hans Martin Gubler: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster. Weisslingen (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 66). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Bern 1978, ISBN 978-3-7643-0991-6, S. 201–224 (Digitalisat).
- Ueli Müller: Weisslingen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Bernhard Schneider (Hrsg.), unter Mitarbeit von Daniel Meienberger; Autorinnen: Charlotte Heer, Eva Krähenbühl, Claudia Weilenmann; Fotos: Martin Müller: Weisslingen. Chronos Verlag Zürich 1993, ISBN 3-905311-20-8.
- Das Dorf. In: NZZ Folio. Nr. 5, 2007, Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2007 (wie der Bauboom nach Weisslingen kam und das Leben der Alteingesessenen veränderte; Kommunalpolitik, Dorfbeiz, Asylanten und Neuzuzüger).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen wurden die Flächen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
- ↑ Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
- ↑ Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
- ↑ Sprachatlas der deutschen Schweiz. Band V, 1b; Heinz Gallmann: Zürichdeutsches Wörterbuch. 1. Auflage. Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2, S. 670.
- ↑ Website des Historischen Vereins Weisslingen. Abgerufen am 19. November 2018.
- ↑ 1850–1960: Eidgenössische Volkszählungen, danach: Gemeindeporträts. Oberengstringen. Bevölkerung (Personen). Statistisches Amt des Kantons Zürich, 1962–2022.
- ↑ Parteien. Website der Gemeinde Weisslingen.
- ↑ Gemeinderat. Website der Gemeinde Weisslingen.
- ↑ Nadja Ehrbar: «Dass Weisslingen als SVP-Hochburg gilt, stört mich nicht». In: Der Landbote. 16. Februar 2016.
- ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
- ↑ Rudolf Bolliger: Giessen im Tösstal. 1. Auflage. Rudolf Bolliger, Weisslingen ZH 2020, ISBN 978-3-033-07989-2, S. 24, 99–100, 126.





