Wehden
Wehden Gemeinde Schiffdorf | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 36′ N, 8° 41′ O | |
| Höhe: | 2 m ü. NHN | |
| Fläche: | 11,8 km²[1] | |
| Einwohner: | 598 (31. Dez. 2022)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 51 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27619 | |
| Vorwahl: | 04704 | |
Lage von Wehden in Niedersachsen
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Wehden in der Gemeinde Schiffdorf | ||
Wehden ist eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Schiffdorf im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.
Geografie
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Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wehden liegt östlich von der Großstadt Bremerhaven an der Kreisstraße 63. Weiter östlich befindet sich die Stadt Geestland.
Nachbarorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Debstedt (Stadt Geestland) |
Drangstedt (Stadt Geestland) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stadt Bremerhaven (Freie Hansestadt Bremen) |
Elmlohe (Stadt Geestland) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spaden Laven |
Bramel |
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Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortsrat von Wehden setzt sich aus fünf Ratsmitgliedern folgender Parteien zusammen:[14]
(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)
Ortsbürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortsbürgermeister von Wehden ist Thomas Frese (CDU). Seine Stellvertreter sind Nicole Burgstaller (SPD) und Christian Schumacher (CDU).[14]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Entwurf des Kommunalwappens von Wehden stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.[15]
| Blasonierung: „In Rot ein schräglinks gelegter silberner Holzhammer mit den Zahlen „23/23“, begleitet rechts von einem silbernen Eichenblatt mit Eichel, links von einer silbernen Urne.“[15] | |
| Wappenbegründung: Das Eichenblatt weist auf die Deutung des Ortsnamens als Gehölz hin. Der Holzhammer mit den Zahlen „23/23“ erinnert daran, dass der Bauernwald 23 Holzinteressenten gehört, und die Urne an den Urnenfriedhof. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Großsteingrab Wehden
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Hauptstraße 42 von 1797, um 1920 umgebaut und erweitert
- Wohnhaus Zum Kartoffelmoor 3 von 1914
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Zum Hasenwinkel 4 von 1904
Vereine und Verbände
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Der TSV Wehden von 1910 bietet die Sportarten Badminton, Baseball, Bokwa, Boule, Fitness, Fußball, Pilates, Reha-Sport, Tanzen, Tischtennis, Turnen, Volleyball und Zumba an
- Schützenverein Wehden
- Oldtimer-Club Wehden
- Jagdgenossenschaft Wehden
- Förderverein Handdruckspritze Wehden
- Brieftauben-Zuchtverein
- Angelsportverein Wehden-Laven
- Wehden erleben e. V.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben dem Sportplatz, der Mehrzweckhalle und der Schießsportanlage zählen der Kindergarten und die Freiwillige Feuerwehr zu den öffentlichen Einrichtungen der Ortschaft.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1949[16] und von 1964 bis Juni 1997[17] wurde Wehden mit Busfahrten der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG angebunden. Es waren die Linien B, A, 11, 11A, 8 und 7.[18]
Die Buslinien 553 und 554 fahren durch Wehden. Die Haltestellen heißen „Wehden, Abzweig Debstedt“ und „Wehden Feuerwehr“. Das Angebot wird durch das stündlich verkehrende Anruf-Sammel-Taxi (AST) ergänzt; dieses verkehrt an allen Tagen der Woche (auch Schulferien).
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen
- Heinrich Hoffmann (1910–1998), Marineoffizier, wurde im Zweiten Weltkrieg mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet, zuletzt Kapitän zur See der Bundesmarine, starb in Wehden
Sagen und Legenden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Zwerge im Löhberg[19]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 21 ([Digitalisat ( vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431 kB]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Laut Gemeinde Schiffdorf im August 2017
- 1 2 Geschichte von Wehden. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 31. Dezember 2022, abgerufen am 5. Januar 2023.
- ↑ Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2019; abgerufen am 6. Oktober 2020.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 249 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 14. März 2021, archiviert vom am 20. März 2023; abgerufen am 4. Oktober 2021.
- ↑ Michael Rademacher: Landkreis Wesermünde. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. (Siehe unter: Nr. 87).
- ↑ Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1957 (Bevölkerungs- und Gebietsstand 25. September 1956, für das Saarland 31. Dezember 1956). W. Kohlhammer, Stuttgart 1958, S. 193 (Digitalisat).
- 1 2 Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1971 (Bevölkerungsstand: 27. Mai 1970, Gebietsstand 1. Januar 1971). W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1971, S. 105 (Digitalisat).
- ↑ Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 48, Landkreis Wesermünde (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 4. Januar 2022]).
- ↑ Informationen für Bürger und Gäste der Gemeinde Schiffdorf. (PDF; 5,2 MB) In: total-lokal.de. 31. März 2007, S. 10, abgerufen am 23. Juli 2020.
- ↑ Einwohnerzahl der Ortschaft Bramel. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 30. November 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. Januar 2015; abgerufen am 23. Juli 2020.
- ↑ Einwohnerzahl der Ortschaft Bramel. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 31. Juli 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. August 2017; abgerufen am 23. Juli 2020.
- ↑ Einwohnerzahl der Ortschaft Wehden. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 31. Dezember 2020, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2021; abgerufen am 5. Januar 2023.
- 1 2 Ortsrat Wehden. In: Website Gemeinde Schiffdorf. Abgerufen am 4. Januar 2022.
- 1 2 Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, OCLC 469321470 (201 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 23. Oktober 2021]).
- ↑ Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG (Hrsg.): VGB-Fahrplan für Straßenbahn, Obus und Omnibus. 1. März 1949, S. 27.
- ↑ Paul Homann: Bremerhavens Nahverkehr, Chronik. (PDF; 3,6 MB) In: busse-weser.org. 1. Juni 1997, S. 160 (Absatz: Linie 7), abgerufen am 4. Oktober 2021.
- ↑ Paul Homann: Bremerhavens Streckennetze (ÖPNV) vom 26. Juni 1881 bis 27. August 2020. (PDF; 2,7 MB) 27. August 2020, S. 26, 38–66 (Lesezeichen 1. März 1949, 31. Mai 1964–1. Juni 1997), abgerufen am 14. September 2020.
- ↑ Eberhard Michael Iba, Heide Gräfing-Refinger: Hake Betken siene Duven. Das große Sagenbuch aus dem Land an Elb- und Wesermündung. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band 16). 3. Auflage. Eigenverlag, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4, S. 178–180.



