Bramel
Bramel Gemeinde Schiffdorf | ||
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| Koordinaten: | 53° 33′ N, 8° 42′ O | |
| Höhe: | 0 m ü. NHN | |
| Fläche: | 15,5 km²[1] | |
| Einwohner: | 709 (31. Dez. 2022)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 46 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |
| Postleitzahl: | 27619 | |
| Vorwahl: | 04706 | |
Lage von Bramel in Niedersachsen
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Bramel in der Einheitsgemeinde Schiffdorf | ||

Bramel ist eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Schiffdorf im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt an der Kreisstraße 60 zwischen den Ortschaften Schiffdorf und Elmlohe und befindet sich südlich von der Geeste und der Geesteniederung, auch Brameler Polder genannt.
Nachbarorte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Spaden | LavenWehden | Elmlohe (Stadt Geestland) Elmlohe – Ortsteil Marschkamp (Stadt Geestland) Kührstedt (Stadt Geestland) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ortschaft Schiffdorf | Sellstedt |
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Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ortsrat
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortsrat setzt sich aus fünf Ratsmitgliedern der folgenden Parteien zusammen:[14]
- CDU: 3 Sitze
- SPD: 1 Sitz
- Gruppe Freie Bürger: 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl 12. September 2021)
Ortsbürgermeisterin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Ortsbürgermeisterin von Bramel ist Marlies Stuthmann (CDU). Ihre Stellvertreter sind Sarah Ohlberger (CDU) und Helmut Schlichte (CDU).[14]
Wappen
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Der Entwurf des Kommunalwappens von Bramel stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.[15]
| Blasonierung: „In Grün über silbernem Wellenbalken ein silberner Turm mit rotem Dach.“[15] | |
| Wappenbegründung: Der silberne Wellenbalken in Grün weist auf die Geeste und deren Marsch hin, der Turm auf den aus dem 13. Jahrhundert stammenden Glockenturm. |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bauwerke
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- Ev. Dreikönigskirche als gotische Saalkirche aus verputzten Backsteinen.; Kern aus dem 13. Jahrhundert, 1774 umfassender Umbau, abseitsstehender Glockenturm des Parallelmauertyps, der um 1005 erbaut und 1776 umgebaut worden sein soll.
- Wohn- und Wirtschaftsgebäude Lange Straße 80 von um 1910/14 als Gulfhaus
- Heimathaus des Heimatvereins Bramel
Denkmäler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Bramel steht ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen und Vermissten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.[16][17]
Vereine und Verbände
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Brameler Pfoten e. V.
- DRK – Ortsverein Schiffdorf/Bramel
- Fußball Förderverein Bramel e. V.
- Heimatverein Bramel „De Vielanders“ e. V.
- Jagdgenossenschaft Bramel
- Landjugend Bramel
- Reservistenkameradschaft 34
- Schützenverein Bramel e. V.
- Theatergruppe Bramel
- TSV Bramel e. V.
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Freiwillige Feuerwehr
- Jugendfeuerwehr
- Kindergarten
- Sportplatz des TSV Bramel
- Mehrzweckhalle
- Schießsportanlage des Schützenvereins Bramel
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit Anfang der 1930er-Jahre gibt es eine Autobuslinie der Straßenbahn Bremerhaven-Wesermünde A.-G. Dieser Firmenname wurde 1947 in Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG (VGB) geändert.
Die Buslinie 507 fährt stündlich ab Bramel über Schiffdorf und Bremerhaven nach Spaden.[18]
Das ÖPNV-Angebot wird durch Anruflinientaxi (ALT) und Anrufsammeltaxi (AST) ergänzt.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Personen, die mit dem Ort in Verbindung stehen
- Bartelt Immer (* 1956), Orgelbaumeister aus Ostfriesland, er restaurierte 2018 die Orgel der örtlichen Dreikönigskirche
Sagen und Legenden
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(Quelle:[19])
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fritz Hörmann, Ude Meyer, Christian Morisse, Eberhard Nehring, Irmgard Seghorn, Egon Stuve, Else Syassen: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen der Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X, S. 4 ([Digitalisat ( vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) ] [PDF; 431 kB]).
- Ulrich Euent: Sterndeuter, Magier, Weise. Die Heiligen Drei Könige in Geschichte und Gegenwart. In: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (Hrsg.): Niederdeutsches Heimatblatt. Nr. 793. Nordsee-Zeitung GmbH, Bremerhaven Januar 2016, S. 2–3 (Digitalisat [PDF; 1,5 MB; abgerufen am 9. September 2019]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Laut Gemeinde Schiffdorf, August 2017
- 1 2 3 Geschichte von Bramel. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 31. Dezember 2022, abgerufen am 5. Januar 2023.
- ↑ Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2019; abgerufen am 25. September 2020.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 249 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
- ↑ Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Geestemünde. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 14. März 2021, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 6. April 2023; abgerufen am 29. März 2021.
- ↑ Michael Rademacher: Landkreis Wesermünde. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. (Siehe unter: Nr. 11).
- ↑ Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1957 (Bevölkerungs- und Gebietsstand 25. September 1956, für das Saarland 31. Dezember 1956). W. Kohlhammer, Stuttgart 1958, S. 192 (Digitalisat).
- 1 2 Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1971 (Bevölkerungsstand: 27. Mai 1970, Gebietsstand 1. Januar 1971). W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1971, S. 104 (Digitalisat).
- ↑ Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 47, Landkreis Wesermünde (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 24. August 2021]).
- ↑ Informationen für Bürger und Gäste der Gemeinde Schiffdorf. (PDF; 5,2 MB) In: total-lokal.de. 31. März 2007, S. 10, abgerufen am 21. Dezember 2019.
- ↑ Einwohnerzahl der Ortschaft Bramel. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 30. November 2014, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 1. Januar 2015; abgerufen am 20. Juli 2020.
- ↑ Einwohnerzahl der Ortschaft Bramel. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 31. Juli 2017, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 24. August 2017; abgerufen am 20. Juli 2020.
- ↑ Einwohnerzahl der Ortschaft Bramel. In: Website Gemeinde Schiffdorf. 31. Dezember 2020, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 25. Januar 2021; abgerufen am 5. Januar 2023.
- 1 2 Ortsrat Bramel. In: Website Gemeinde Schiffdorf. Abgerufen am 27. Dezember 2021.
- 1 2 Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, OCLC 469321470 (201 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 23. Oktober 2021]).
- ↑ Grabsteine – Friedhof Bramel (Schiffdorf) – Kriegerdenkmal. In: grabsteine.genealogy.net. 2009, abgerufen am 30. Mai 2021.
- ↑ Gefallenendenkmal – Schiffdorf-Bramel, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen. In: Onlineprojekt Gefallenendenkmäler. Juni 2009, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juni 2012; abgerufen am 30. Mai 2021.
- ↑ Paul Homann: Bremerhavens Streckennetze (ÖPNV) vom 26. Juni 1881 bis 27. August 2020. (PDF; 2,7 MB) In: Website BremerhavenBus. 27. August 2020, S. 21, 25, 109 (Lesezeichen 15. Mai 1931, 15. Oktober 1947, 27. August 2020), archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 28. August 2020; abgerufen am 25. September 2020.
- ↑ Eberhard Michael Iba, Heide Gräfing-Refinger: Hake Betken siene Duven. Das große Sagenbuch aus dem Land an Elb- und Wesermündung. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung (= Neue Reihe der Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band 16). 3. Auflage. Eigenverlag, Bremerhaven 1999, ISBN 3-931771-16-4, S. 180–190.



