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Vorderwaldberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vorderwaldberg (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Vorderwaldberg (Österreich)
Vorderwaldberg (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zell am See (ZE), Salzburg
Pol. Gemeinde Wald im Pinzgau  (KG Wald)
Koordinaten 47° 15′ 8″ N, 12° 12′ 54″ OKoordinaten: 47° 15′ 8″ N, 12° 12′ 54″ O
Höhe 1150 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 74 (1. Jän. 2025)
Postleitzahl 5742f1
Vorwahl +43/06565f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14331
Zählsprengel/ -bezirk Wald im Pinzgau (50626 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; SAGIS
74

BW

Vorderwaldberg ist eine Streusiedlung im Oberpinzgau, dem hinteren Salzachtal des Bezirks Zell am See/Pinzgau, und Ortschaft der Gemeinde Wald im Pinzgau, am Südrand der Kitzbüheler Alpen.

Die Ansiedlungen mit etwa 90 Einwohnern und 30 Häusern liegen talaufwärts von Wald im Salzachtal, am Südhang des Salzachtals, dem Vorderwaldberg, zwischen 950 m und 1300 m ü. A. an der Alten Gerlosstraße B 165.

Zum Ortschaftsgebiet zählen auch die Einöden Bachbauer und Watschbauer, und einige weitere Hofstellen, es erstreckt sich etwa 2,3 km in Ost-West-Richtung.

„Wald“. Franzisco-Josephinische Landesaufnahme, Blatt 30–47 Bruneck, um 1900
„Waldbg.“ Mitte links

Nachbarortschaften:

Lahn Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Rosental (Gemeinde Neukirchen)
Wald

Vorderwaldberg liegt am alten Saumpfad von Mittersill als Handelsknoten über den Gerlospass (Pinzgauer Höhe) nach Zell am Ziller. Er wurde 1631 zum Fuhrweg ausgebaut.[1] 1962 wurde die über Krimml führende neue Gerlos Alpenstraße eröffnet, die Dipl.-Ing. Franz Wallack, der Erbauer der Großglockner-Hochalpenstraße, geplant hatte. Damit verlor die Alte Gerlosstraße an Bedeutung.[1]

Tourismus und Sehenswürdigkeiten

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Die unter Denkmalschutz stehende Sixtuskapelle (auch Sixtkapelle) am Sonnberg, an der Alten Gerlosstraße (968 m ü. A), 1579 erbaut, 1970 restauriert. Altar von 1695 mit Figur des hl. Sixtus, Tabernakel um 1760, Konsolfigur Maria mit Kind 16. Jahrhundert, Kreuzwegbilder aus dem 18. Jahrhundert und Votivtafeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert.[2]

Unterhalb der Sixtuskapelle liegt die ebenfalls sehenswerte 1768 erbaute, 1951 restaurierte und 1998 generalsanierte Augentrostkapelle.[3]

Der Arnoweg läuft durch diese Ortschaft, von Hinterwaldberg und Lahn kommend, als Anstieg zum Pinzgauer Spaziergang.[4]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Geschichte. In: www.wald.salzburg.at > Geschehen in Wald > Chronik > 1). Gemeinde Wald, ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen im Jahr 2010. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  2. Dehio-Handbuch Salzburg 1986, S. 476.
  3. https://www.zillertalarena.com/wald-koenigsleiten/der-ort/infrastruktur/detail/infrastructure/augentrostkapelle-koenigsleiten-wald/
  4. Clemens M. Hutter: Arnoweg. 2. Auflage. Bergverlag Rother GmbH, Oberhaching 1999, ISBN 3-7633-4293-1, Abschnitt 2 – Pinzgauer Grasberge, S. 93.