Boeing 747
| Boeing 747 | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Die erste Boeing 747-8 Intercontinental, Kennzeichen N6067E, in Boeing-Werksbemalung | |||||||||||
| Typ | Vierstrahliges Großraumflugzeug | ||||||||||
| Entwurfsland | |||||||||||
| Hersteller | Boeing Commercial Airplanes | ||||||||||
| Erstflug | 9. Februar 1969 | ||||||||||
| Indienststellung | 1970 | ||||||||||
| Produktionszeit | 1968 bis 2023 | ||||||||||
| Stückzahl | 1574[1] | ||||||||||
| Produktions- nummer (Lfd. Nummer) | Typ | Erstflug | Erstkunde | Einsatz/ Erstflug als LCF | Kenn- zeichen | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 25879 (904) | 747-4J6 LCF | 1. Feb. 1992 | Air China | 9. Sep. 2006 | N747BC | [59][60] |
| 24310 (778) | 747-409 LCF | 6. März 1990 | China Airlines | 16. Feb. 2007 | N780BA | [61][62] |
| 24309 (766) | 6. Jan. 1990 | 2007 | N249BA | Der Umbau erfolgte im Jahr 2007.[63][64] | ||
| 27042 (932) | 747-4H6 LCF | 11. Aug. 1992 | Malaysia Airlines | 15. Jan. 2010 | N718BA | [65][66] |
Die fertiggestellten Frachter wurden anfangs von Evergreen International Airlines, einer US-Firma, die nicht zur Evergreen Group gehört, betrieben. Seit Mitte 2010 werden die vier Flugzeuge von Atlas Air (GTI) für Boeing betrieben.
747-500X und 747-600X (Projekt)
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Boeing plante 1996/97[67] als Konkurrenz zu den entstehenden A3XX-Plänen von Airbus zwei verschieden lange neue 747-Versionen. Die 747-500X/600X sollten eine Spannweite von 77 Metern und Triebwerke der Typen Engine Alliance GP 7176 bzw. Rolls-Royce Trent 976 erhalten. Die Rumpflänge der 747-500X sollte 76 Meter und die der 747-600X 85 Meter betragen.[68] Mit Drei-Klassen-Bestuhlung hätten sie 462 bzw. 548 Passagiere befördern können.[69] In einer Ein-Klassen-Bestuhlung wären es 700 bzw. 850 Passagiere gewesen.[70] Auch sollten sie einige modernere Systeme aus der Boeing 777 übernehmen, z. B. die Fly-by-Wire-Steuerung.[71]
747-400X, 747X und 747X Stretch (Projekt)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Boeing plante in den Jahren 1999[72] bis Anfang 2001[73] als Reaktion auf die bevorstehende Angebotsphase vor dem Start des A3XX-Programms von Airbus zwei verschieden lange neue 747-Versionen. Dazu kam noch eine damals 747-400X genannte modernisierte Version der 747-400. Diese wurde als einzige Version in geringen Zahlen als 747-400ER gebaut.
Die 747X und 747X Stretch sollten eine Spannweite von 69,77 Metern und Triebwerke der Engine Alliance GP 7100 bzw. Rolls-Royce Trent 600 erhalten.[74] Die Rumpflänge der 747-X sollte 73,47 Meter und die der 747-X Stretch 80,55 Meter betragen. In Drei-Klassen-Bestuhlung hätten sie 442 bzw. 522 Passagiere befördern können. In einer Ein-Klassen-Bestuhlung hätte die 747-X Stretch 660 Passagieren Platz geboten.[75] Außerdem sollten die beiden 747X-Versionen eine veränderte Rumpfstruktur aus weniger Einzelteilen erhalten, die billiger wäre. So stark verändert hätte die 747X und 747X Stretch eine eigene Zulassung der Luftfahrtbehörden und nicht eine als abgewandelte Version erhalten sollen.[76]
747-8 – Entwicklung
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In den 1990er-Jahren wurden unter den Bezeichnungen 747-500/-600 (siehe oben) und 747-700 mehrfach Weiterentwicklungen der 747 avisiert, die jedoch nicht auf genügend Kundeninteresse stießen und daher nicht realisiert wurden. Da Boeing durch die A380 des Konkurrenten Airbus im Bereich der Großflugzeuge (über 400 Sitzplätze) unter Druck geriet, griff der Flugzeugbauer 2004 noch einmal auf das Konzept einer weiterentwickelten 747-400 zurück. Dieses Mal wurde diese Maschine zunächst als 747 Advanced beworben. Am 14. November 2005 wurde das Projekt schließlich unter dem Namen 747-8 offiziell gestartet. Wie bereits beim Modell 787 verzichtete Boeing bei der neuen 747-Variante auf die letzten beiden Ziffern der Versionsbezeichnung, damit man die Beziehung zur 787 herstellen konnte, von der technische Neuerungen übernommen wurden, d. h. statt 747-800 heißt das Modell offiziell 747-8.
Die 747-8 ist gegenüber der 747-400 weiter vergrößert und sollte die Kapazitätslücke zwischen Boeing 777-300 bzw. Airbus A340-600 und Airbus A380-800 schließen. Die Kapazitätssteigerung geschah durch die Streckung des Rumpfes, womit die Boeing 747-8 mit 76,30 Metern zum längsten Passagierflugzeug der Welt wurde und somit den Airbus A340-600 (75,36 Meter) ablöste.[77] Die zum Zeitpunkt der Produktionseinstellung der 747 in der Erprobung befindliche 777-9 ist mit 76,73 Metern noch geringfügig länger.[78] Sowohl eine Frachter-Variante unter der Bezeichnung 747-8 Freighter (kurz: 747-8F) wie auch eine Passagiervariante mit dem Namen 747-8 Intercontinental (kurz: 747-8I) wurden gebaut. Beide Varianten bekamen aerodynamisch überarbeitete Tragflächen mit neuen Enden (Raked Wingtips), verbesserten Landeklappen und spaltlosen Krügerklappen. Im Rumpf und in den Tragflächen kamen neue leichtere und korrosionsbeständigere Aluminiumlegierungen zum Einsatz.
Zusätzlich wurde ein Cockpit entwickelt, dessen Auslegung sich am Cockpit der 747-400 orientierte, um die Piloten dieses Typs in nur zwei Tagen auf die neue Version umschulen zu können. Das Cockpit der 747-8 erhielt lediglich ein neues Flight Management System der Boeing 777 sowie neue LCD-Bildschirme und ein ISFD wie bei späten Versionen der 747-400, aber beispielsweise keine Head-up-Displays wie bei der 787, um zusätzlichen Schulungsaufwand zu vermeiden.
Für die Umschulung von der 747-Version -400 auf die neue -8I oder -8F ist keine eigene Musterberechtigung erforderlich.[24]
Die wichtigste technologische Neuerung stellten jedoch die von der 787 übernommenen Triebwerke vom Typ General Electric GEnx dar. Diese sollten einen um einen zweistelligen Prozentwert geringeren Verbrauch gegenüber der 400er Version ermöglichen. Darüber hinaus sollte auch die Lärmemission um weitere 30 % geringer sein.[79] Da Boeing einen Exklusivvertrag mit General Electric abgeschlossen hatte, war die 747-8 nicht mit Triebwerken anderer Hersteller erhältlich. Boeing ging von einem Bedarf von 960 Maschinen im Segment über 400 Sitzplätze bis 2025 aus.
747-8 – Bestellungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Mit dem offiziellen Programmstart am 14. November 2005 wurden auch erste Bestellungen der 747-8 bekanntgegeben. Trotz vorheriger Ankündigungen, als Erstkunden auch mindestens eine Passagier-Airline gewinnen zu wollen, bestellten zunächst nur Cargolux zehn (plus zehn Optionen) und Nippon Cargo Airlines acht (plus sechs Optionen) 747-8 Freighter. Die Aufträge hätten nach Listenpreisen einen Gesamtwert von etwa fünf Milliarden US-Dollar gehabt. Erst am 9. Juni 2006 listete Boeing die erste Bestellung einer Passagierversion der 747-8 für einen VIP-Kunden.[80] Am 6. Dezember 2006 meldete die Lufthansa, dass sie zwanzig 747-8 Intercontinental mit Option auf 20 weitere Maschinen bestellt habe.[29] Insgesamt wurden 155 Maschinen produziert und ausgeliefert, davon 48 in der Passagierversion an vier bis vierzehn Kunden und 107 in der Frachtversion an neun bis dreizehn Kunden (s. auch die gesonderte Liste der 747-8-Bestellungen etwas weiter unten).[4] Größter Kunde war UPS Airlines mit 28 neu gekauften Maschinen.
Während der Entwicklung mussten die Tragflächen zum Teil umkonstruiert werden, was das Gewicht erhöhte.[81] Durch Änderungen am Design konnte Boeing im Dezember 2011 die größtmögliche Startmasse der 747-8 um etwa 6 Tonnen auf 449 Tonnen erhöhen.[82]
747-8 – Produktion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aufgrund der geringen Nachfrage reduzierte Boeing seit 2013 mehrmals die Produktionsrate der 747-8. Bis April 2013 wurden zwei Flugzeuge im Monat ausgeliefert, von April bis Oktober wurde die Rate auf 1,75 Flugzeuge im Monat gesenkt, seit Mitte Oktober 2013 sollten nur noch eineinhalb Flugzeuge die Werkshallen verlassen.[83] Nachdem im Juni 2015 eine Reduktion der Produktionsrate über 1,3 ab August 2015 auf ein Flugzeug pro Monat ab März 2016 bekannt gegeben wurde, reduzierte Boeing die Prognose im Januar 2016 weiter auf nur noch eine Maschine in zwei Monaten ab September 2016.[84][85]
747-8F
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Die 747-8 Freighter wurde gegenüber der 747-400F um 5,60 m auf 76,30 m[86] gestreckt und sollte eine Nutzlastkapazität von 134 t besitzen. Um die Gesamtstreckung zu erreichen, wurde die 747-8F vor und hinter der Flügelsektion um einen Teilbetrag gestreckt.[87] Wie bereits die 747-400F besitzt auch die 747-8F kein gestrecktes Oberdeck. Ebenfalls beibehalten wurden die Beladungsmöglichkeiten. Das Main Deck des Flugzeugs hat weiterhin eine 2,44 m × 2,44 m große Bugladeklappe und ein 3,10 m × 3,47 m großes seitliches Frachttor. Der Laderaum im Unterdeck (Belly) besitzt wie bei der 747-400F eine seitliche Frachtklappe für Unit Load Devices (kurz ULD) mit maximal 1,63 m Höhe. Ende Oktober 2006 wurde die Konfiguration der 747-8F festgelegt. Der Listenpreis lag 2008 zwischen 301,5 und 304,5 Millionen US-Dollar.[25]
Der Rollout der ersten Maschine erfolgte am 18. November 2009, der Erstflug fand am 8. Februar 2010 um 12:39 Uhr Ortszeit vom Paine Field in Everett mit Cheftestpilot Mark Feuerstein und Tom Imrich an Bord statt.[88] Ursprünglich waren die ersten Auslieferungen ab 2009 geplant. Nach mehreren vorausgegangenen Verzögerungen verschob Boeing im Oktober 2010 die Erstauslieferung erneut auf Mitte 2011.[89][90]
Während der Testflüge zur Zulassung des neuen Musters erreichte eine 747-8F mit Mach 0,984 fast Schallgeschwindigkeit, als Höchstgeschwindigkeit für die Maschine wurde Mach 0,97 festgelegt.[24]
Die Zulassung der Maschine durch die FAA und die EASA erfolgte am 19. August 2011.[91]
Die erste 747-8F sollte am 19. September 2011 übergeben werden. Es musste jedoch noch nachverhandelt werden, wie es von offizieller Seite hieß. Es wurde vermutet, die 747-8F habe Übergewicht und die Triebwerke verbrauchten deshalb mehr Treibstoff als mit Cargolux vereinbart.[92][93] Atlas Air bestellte drei der zwölf 747-8F ab und wollte die restlichen neun Maschinen nur abnehmen, wenn sie besser wären als die aktuell in Produktion befindlichen.[81] Nachdem sich Cargolux und Boeing geeinigt hatten,[94] wurde die erste 747-8F am 12. Oktober 2011 an Cargolux übergeben.[95]
Insgesamt wurden 107 Maschinen an neun bis dreizehn Fracht-Fluggesellschaften ausgeliefert (s. auch die gesonderte Liste der 747-8-Bestellungen etwas weiter unten).[4] Größter Kunde war UPS Airlines mit 28 Bestellungen.
747-8I
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Die Passagiervariante, 747-8 Intercontinental, kurz 747-8I oder auch nur 747-8, sollte gegenüber der 747-400 ursprünglich um lediglich 3,60 m auf 74,30 m gestreckt werden und damit im Vergleich zum Vorgänger Platz für zusätzliche 34 Passagiere bieten. Damit ergab sich in einer Drei-Klassen-Auslegung eine Kapazität von 450 Passagieren bei einer maximalen Reichweite von 14.816 km. Seit Ende Juni 2006 wurde vermehrt darüber spekuliert, dass Boeing die 747-8I in derselben Länge wie die 747-8F anbieten werde, was sich letztlich mit der ersten größeren Bestellung für die 747-8I am 6. Dezember 2006 bestätigte. In den somit 76,30 m langen Rumpf passen in typischer Drei-Klassen-Ausstattung 467 Passagiere und in Zwei-Klassen-Ausstattung fast 600. Um die Gesamtstreckung zu erreichen, wurde die 747-8I wie der Frachter an zwei Stellen gestreckt, jedoch vor den Tragflächen erst auf Höhe des Oberdecks, sodass dieses ebenfalls verlängert wurde.[87] Es ist 4,1 Meter länger als bei der Vorgängerversion.[96] Die 747-8I bekommt auch eine modernere Innenausstattung und größere Fenster für die Passagiere.[97] Boeing bot über dem hinteren Hauptdeck in bisher ungenutztem Raum den Einbau von Schlafgelegenheiten oder Arbeitszimmer für Passagiere an, die jedoch keine Fenster haben.[98] Alternativ kann dort eine der Bordküchen untergebracht werden, wodurch sich die Sitzplatzzahl in Drei-Klassen-Ausführung auf 479 erhöhen würde.[99] Nach Boeing-Angaben hat die 747-8I trotz der größeren Rumpfstreckung von 5,6 m und dem damit einhergehenden höheren Gewicht mit 14.815 km fast die gleiche Reichweite wie ursprünglich, mit der kleineren Rumpfstreckung, geplant. Das liegt laut Hersteller daran, dass die überarbeiteten Tragflächen sich als effizienter erwiesen als ursprünglich prognostiziert. Boeing entschloss sich daher auf Wunsch potenzieller Kunden, den Rumpf stärker zu strecken, um die Passagierkapazität (statt der Reichweite) weiter zu erhöhen.[100] Der Listenpreis lag 2008 zwischen 293 und 308 Millionen US-Dollar.[25][101]
Die ersten Aufträge für die 747-8I umfassten ausschließlich einzelne Flugzeuge, die als VIP-Maschinen an private Käufer gingen. Erst am 6. Dezember 2006 (nachdem sich Boeing zur erweiterten Rumpfstreckung entschlossen hatte) gab die Lufthansa bekannt, dass man einen Kaufvertrag über 20 Boeing 747-8I plus 20 Optionen geschlossen habe. In der Lufthansa-Konfiguration sollte die 747-8I 386 Passagieren Platz bieten.[102] Die Auslieferungen sollten nach Verzögerungen ab 2011, statt wie ursprünglich geplant ab 2010, erfolgen,[89] die Flugzeuge ab 2012 im Liniendienst stehen.[103] Eine zweite Festbestellung der Passagiervariante durch eine Fluggesellschaft wurde am 4. Dezember 2009 bekanntgegeben, als Korean Air Lines erklärte, dass man fünf 747-8I zur Auslieferung zwischen 2013 und 2015 bestellt habe.[104] Der Listenpreis der fünf Maschinen lag nach Angabe von Boeing bei 1,5 Milliarden US-Dollar.[105]
Die 747-8I wurde der Öffentlichkeit am 13. Februar 2011 im Rahmen einer Rollout-Zeremonie im Boeingwerk Everett vorgestellt.[102] Am 20. März 2011 fand der etwa 4,5-stündige Erstflug von Everett aus mit den Piloten Mark Feuerstein und Paul Stemer an Bord statt.[106] Die intern RC001 genannte Maschine profitierte dabei schon von Detailverbesserungen, die die Tests mit der 747-8F hervorgebracht haben.[107] Im Oktober 2012 wurde sie als Regierungsmaschine des Emirates Kuwait mit dem nun aktuellen Kennzeichen 9K-GAA ausgerüstet und in den Farben des Emirates umlackiert.[108]
Die Maschine trug zum Rollout überraschend eine rot-orange-weiße Bemalung und wich damit erheblich von den boeingüblichen Werksfarben blau-türkis-weiß ab. Gerüchten zufolge sollte dieses neue Design auf die erste je der Öffentlichkeit vorgestellte 747 anspielen. Das für die Zulassung des Flugzeuges erforderliche Testprogramm der Passagierversion wurde am 31. Oktober 2011 abgeschlossen, am 14. Dezember 2011 erhielt die 747-8I die erweiterte Musterzulassung der FAA.[109] Am 28. Februar 2012 wurde die erste, für einen VIP-Kunden bestimmte, 747-8I ausgeliefert.[110] Erst die dritte Auslieferung einer 747-8I ging an eine Fluggesellschaft: Sie erfolgte am 25. April 2012 an die Lufthansa.[111]
Die Boeing 747-8I ist die Basis für die nächste Air Force One, wofür im Oktober 2017 zwei Exemplare an das Presidential Aircraft Recapitalization Program der US-Luftwaffe geliefert wurden.[4] Eine Analyse der Anforderungen an den Nachfolger hatte zunächst festgestellt, dass vor allem die 747 und der Airbus A380 diese erfüllten; Airbus hatte sich später aus dem Wettbewerb um die Nachfolge zurückgezogen.[112][113] Nachdem sie in Kalifornien eingelagert worden waren, wurden sie 2019 auf das Kelly Field bei San Antonio überflogen, die erste im März 2019, wo sie ausgerüstet werden.[114] Im Februar 2025 wurde gemeldet, dass der Programmverlauf um mehrere Jahre verschoben wird. Die Auslieferung kann sich bis Mitte 2029 verzögern.[115]
Mit u. a. 19 von der Lufthansa bestellten Maschinen sowie den acht über Boeing Business Jets georderten VIP-Exemplaren wurden insgesamt 48 747-8I bestellt und bis November 2021 ausgeliefert (s. untenstehende Tabelle).[4]
| Erstbestellung | Land | Kunde | 747-8I | 747-8F | Gesamt | Notizen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 15. November 2005 | Cargolux | 14 | 14 | |||
| 15. November 2005 | Nippon Cargo Airlines | 8 | 8 | |||
| 30. Mai 2006 | (unbekannt) | (anonym) | 8 | 8 | (Boeing Business Jets) | |
| 11. September 2006 | Atlas Air | 14 | 14 | |||
| 30. November 2006 | Volga-Dnepr Airlines | 6 | 6 | |||
| 6. Dezember 2006 | Lufthansa | 19 | 19 | Maschine Nummer 5 (von zunächst 20 bestellten) verblieb vorerst als Testflugzeug bei Boeing und wurde von LH deshalb abbestellt.[116] | ||
| 28. Dezember 2006 | Korean Air | 10 | 7 | 17 | [104][105] | |
| 8. November 2007 | Cathay Pacific | 14 | 14 | Eine Maschine wurde am 27. Dezember 2013 nachbestellt.[117] | ||
| 6. September 2012 | Air China | 7 | 7 | [118] | ||
| 27. November 2012 | (unbekannt) | (anonym) | 2 | 4 | 6 | Bei einer der Passagiermaschinen handelt es sich um das ursprünglich für die Lufthansa vorgesehene Exemplar (siehe oben); die Auslieferung im November 2021 war die letzte einer Passagier-747.[4][119][120] |
| 5. Juli 2013 | Silk Way Airlines | 5 | 5 | |||
| 10. Oktober 2014 | AirBridgeCargo | 7 | 7 | |||
| 27. Oktober 2016 | UPS Airlines | 28 | 28 | |||
| 31. August 2017 | United States Air Force | 2 | 2 | Presidential Aircraft Recapitalization Program (Air Force One) | ||
| Gesamt | 48 | 107 | 155 | |||
747-X00SF/BCF
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Viele alte Passagier-Boeing 747 der Varianten 100, -200, -300 und -400 wurden am Ende ihres Passagierflugzeuglebens in Frachtflugzeuge umgebaut. Nachträglich in Frachtflugzeuge umgebaute Passagiermaschinen werden seit den frühen 1980er Jahren allgemein als Special Freighter (SF) bezeichnet. Ursprünglich stand das in den 1970er Jahren eingeführte Kürzel SF für Strengthened Floor (verstärkter Kabinenboden). Beim Umbau werden die Passagiersitze entfernt, der Fußboden verstärkt und die Maschinen hinten links im Rumpf mit einer großen Frachtluke ausgerüstet. Sie haben im Gegensatz zu bereits als Frachter ausgelieferten 747-x00F kein Bugtor. Im Frachtraum wird ein automatisches Ladesystem für Container und Paletten installiert. Die SF-Maschinen lassen sich von den 747-x00F an den vorhandenen (jedoch mit Blenden versehenen) Fenstern unterscheiden, über welche die -x00F nicht verfügen. Ebenso verfügen die Typen -300 und -400 der SF-Maschinen über das lange Oberdeck, wogegen alle -x00F über das kurze Oberdeck der ursprünglichen Varianten 100, -200 verfügen, wodurch sich native und nachgerüstete Frachter optisch leicht unterscheiden lassen.
Auch für die seinerzeit noch aktuelle 747-400 lief im Jahr 2004 ein Special Freighter Umbauprogramm an. Der Erstkunde war Cathay Pacific, deren erste Maschine am 5. Oktober 2005 in Xiamen, Volksrepublik China, wo die Umrüstungen stattfinden, ihren Erstflug absolvierte. Korean Air hat darüber hinaus die Zulassung von Boeing, mittels entsprechender offizieller Umrüstbausätze ehemalige Passagier-747-400 für sich selbst und andere Fluggesellschaften in Frachter umzubauen. Maschinen, die von Boeing selbst oder durch autorisierte Partner umgebaut wurden, werden offiziell als 747-400BCF (Boeing Converted Freighter – etwa: von Boeing umgewandelter Frachter) bezeichnet.[121]
Im Jahr 2005 lagen 34 Bestellungen und 29 Optionen für derartige Umbauten von sieben überwiegend asiatischen Airlines vor.
Militärische Varianten
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YAL-1
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die YAL-1 ist ein auf der 747-400F basierendes fliegendes Laser-Waffensystem der United States Air Force (USAF), das anfliegende Raketen (insbesondere Interkontinentalraketen) mit ihrem in der Nase auf einem Drehturm angebrachten richtbaren chemischen Laser (Chemical Oxygen Iodine Laser – COIL) zerstören soll. Insgesamt waren sieben Maschinen zum Umbau vorgesehen, ein Prototyp flog erstmals im Juli 2002. Im August 2007 wurde ein Test mit einem herkömmlichen Festkörperlaser durchgeführt, bei dem es gelang, eine Zielrakete dauerhaft anzuvisieren.[122] Aus Kostengründen[123] wurde das Programm Anfang 2012 beendet.[124]
E-4
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die von der 747-200B abgeleitete E-4 wird von der USAF als fliegender Kommandoposten für den Ernstfall eingesetzt, falls die landgestützte Kommunikations-Infrastruktur durch Krieg oder Naturkatastrophen bereits zerstört ist oder eine solche Zerstörung droht. Die E-4 soll als National Airborne Operations Center (NAOC) die Befehls- und Kommandogewalt der US-Regierung und der Streitkräfte in diesen Fällen sicherstellen.[125] Für diesen Fall ist eine mehr als 8 km (etwa fünf Meilen) lange Längstwellen-Antenne im Flugzeug installiert, die im Bedarfsfall ausgefahren und hinter dem Flugzeug hergezogen wird und zur Kommunikation mit getauchten U-Booten dient.[126] Gegen den bei Atombombenexplosionen auftretenden elektromagnetischen Puls ist die Elektronik besonders geschützt und bei einem drohenden Angriff mit wärmesuchenden Raketen können elektronische Gegenmaßnahmen und Täuschkörper eingesetzt werden.[127]
Die vier Exemplare der Boeing E-4 (offizielle Serienbezeichnungen 747-E4A und 747-E4B) gehören zum Arsenal des Air Combat Command (ACC) und sind auf der Offutt Air Force Base in Nebraska stationiert und bilden die 1st Airborne Command and Control Squadron des 55th Wing; eine davon befindet sich in ständiger Alarmbereitschaft. Diese Maschinen werden auch Kneecap (nach NEACP (National Emergency Airborne Command Post), ihrer ursprünglichen Bezeichnung) genannt und können mit Hilfe von Luftbetankung mehrere Tage ohne Zwischenlandung in der Luft bleiben. Boeing hat zwischen Juli 1973 und Oktober 1974 insgesamt drei Exemplare der E-4A ausgeliefert, gefolgt von einer E-4B am 1. August 1975. Die drei A-Versionen wurden später auf den B-Standard nachgerüstet.[128]
C-19
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Die USAF rüstete 19 Einheiten der 747-100 zur Variante C-19 um. Diese Flugzeuge standen von den 1970er bis Anfang der 1990er Jahre bei der US-amerikanischen Fluggesellschaft Pan American World Airways im normalen Liniendienst. Im Krisenfall hätten sie der Luftwaffe als Transporter für Soldaten und Fracht unterstellt werden können. Die Maschinen sind mit zusätzlichen größeren Frachtluken, verstärkten Böden und einem Ladesystem ausgestattet, wodurch sich das Leergewicht um rund sechs Tonnen erhöhte. Der 1988 beim Lockerbie-Anschlag zerstörte Jumbo war eine solche Maschine.
C-33
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ab März 1994 suchte die USAF nach einer Ergänzung für die noch kleine Flotte ihrer Transportflugzeuge des Typs C-17 Globemaster III. Boeing reichte daraufhin zwei Vorschläge auf Basis ihrer 747-400F ein, die die Bezeichnung C-33 erhielten. Das US-Verteidigungsministerium entschied sich im November 1995 aber gegen das Ergänzungsprogramm und beschaffte stattdessen zusätzliche C-17-Transporter.
VC-25A
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die beiden auf der 747-200B basierenden VC-25A der USAF befördern den US-Präsidenten und werden dann als Air Force One bezeichnet. Auch diese Maschinen können im Ernstfall als fliegende Kommandozentralen dienen; sie verfügen über modernste Kommunikationseinrichtungen, die vom Oberdeck aus bedient werden und dem Präsidenten vollen Zugriff auf alle militärischen Kommandoebenen bieten. Gegen den bei Atombombenexplosionen auftretenden elektromagnetischen Puls ist die Elektronik besonders geschützt und bei einem drohenden Angriff mit wärmesuchenden Raketen können elektronische Gegenmaßnahmen und Täuschkörper eingesetzt werden. Die Möglichkeit der Luftbetankung erhöht die Reichweite und Unabhängigkeit. Neben 26 Besatzungsmitgliedern können bis zu 76 Fluggäste befördert werden. Als Air Force One hatte die VC-25A am 6. September 1990 ihren ersten Einsatz.
Sonstige Varianten
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Shuttle Carrier Aircraft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwei 747-100 wurden von der NASA zum Shuttle Carrier Aircraft (SCA) umgebaut. Die erste Maschine trug ab 1977 den Raumfährenprototyp Enterprise huckepack zu dessen Segelflügen, später auch ausgelieferte oder in Kalifornien gelandete Space Shuttles zum Kennedy Space Center in Florida, allerdings mit Zwischenstopp wegen verringerter Reichweite. Die zweite Maschine wurde erst 1991 hinzugefügt. Seit die Shuttles zu Museen geflogen wurden, sind die SCA nur noch Ersatzteilspender für die SOFIA-Maschine.
Der 747 SCA vergleichbar war die sowjetische Antonow An-225, die als Transporter für die Raumfähre Buran aus der An-124 entwickelt wurde und später als ukrainische Frachtmaschine diente. Die Antonow sind Schulterdecker mit Tragflächen an der Rumpfoberseite; aufgrund des damit geringen Abstandes zu den Tragflächen einer Raumfähre mussten die Tragflächen aufwendig verbreitert werden, was bei der Tiefdecker-Boeing nicht nötig war. Deswegen wurde auch keine Lockheed C-5 umgebaut.

Stratospheric Observatory For Infrared Astronomy
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Stratospheric Observatory For Infrared Astronomy (SOFIA) ist ein fliegendes Teleskop auf Basis einer Boeing 747-SP, das die NASA seit den 1980ern gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte.
Der Umbau aus einer 747-SP erfolgte bei L3Communications in Waco, Texas. Ab 2007 absolvierte SOFIA Testflüge.[129] Auch zwei deutsche Forschergruppen arbeiteten an der Instrumentierung dieses Observatoriums: KOSMA vom I. Physikalischen Institut der Universität zu Köln und das Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Die Boeing 747-SP wurde wahrscheinlich als Plattform für SOFIA gewählt, da sie höher fliegen kann als die anderen 747-Versionen und so in 12 bis 15 Kilometer Höhe 99 % des störenden Wasserdampfs unter sich lässt.[130] Im Mai 2010 fand die erste astronomische Testmessung statt; seitdem wurden zahlreiche wissenschaftliche Flüge durchgeführt. Die Entwicklungsphase wurde im Mai 2014 offiziell abgeschlossen.[131]
Am 30. September 2022 führte SOFIA das letzte Mal einen Forschungsflug durch.[132] Die NASA hat sich entschlossen, das Forschungsprojekt aufgrund zu hoher Betriebskosten einzustellen. Nach Angaben der amerikanischen Raumfahrtagentur liegen die jährlichen Betriebskosten des Flugzeuges nur knapp unter denen des Weltraumteleskops Hubble. Rein gemessen an der Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen bleibt SOFIA dabei allerdings deutlich hinter Hubble zurück.[133]
Boeing 747 als Löschflugzeug (Supertanker)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Evergreen Supertanker[134] sind zwei durch Evergreen International Airlines umgebaute und betriebene Boeing 747.
| Produktions- nummer (Lfd. Nummer) | Typ | Erstaus- lieferung | Erstkunde | Einsatz als Tanker | Kenn- zeichen | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 19898 (94) | 747-132SF | 06/11/1970 | Delta Air Lines | Juli 2009 | N479EV | von PanAm im Mai 1984 erstmals als umgebautes Frachtflugzeug eingesetzt[135][136][137] |
| 20653 (237) | 747-273C | 02/05/1974 | World Airways | Mai 2006 | N470EV | [138][139][140] |

Die Supertanker haben als Löschflugzeuge eine Löschmittelkapazität von 77.600 Liter (20.500 US-Gallonen). Die bis dahin größten genutzten Löschflugzeuge, zwei entsprechend umgerüstete DC10-10,[141] können rund 45.000 Liter (12.000 US-Gallonen) Löschmittel aufnehmen.
Als besondere Stärke des Supertankers gilt, dass er durch sein druckluftbetriebenes Tanksystem den Wasserabwurf auch unterbrechen kann und somit in der Lage ist, bei einem einzigen Einsatz mehrere Brandherde nacheinander zu bekämpfen. Die eingeschränkte Manövrierfähigkeit im Vergleich zu kleineren Löschflugzeugen gilt als Nachteil. Des Weiteren gab es Überlegungen, den Supertanker zum Bekämpfen von Ölverschmutzungen auf See mittels Abwurf von Bindemitteln einzusetzen. Auch wurde über eine Verwendung im Katastrophenschutz zur Dekontaminierung großer Gebiete (z. B. bei radioaktiver Verstrahlung, chemischer Vergiftung und bakteriologischer Verseuchung) nachgedacht.
Einsätze (Auswahl):
- Der Supertanker mit dem Kennzeichen N479EV wurde zum ersten Mal bei Waldbränden in Spanien im Juli 2009 eingesetzt. Das Flugzeug war zu dieser Zeit zu Werbezwecken in Spanien, Frankreich und Deutschland unterwegs.
- Im Dezember 2010 wurde derselbe Supertanker zur Bekämpfung großflächiger Waldbrände in Israel eingesetzt.[142]
Evergreen meldete im Dezember 2013 Insolvenz an und stellte seinen Flugbetrieb ein. Die beiden Supertanker mit den Kennzeichen N479EV und N490EV wurden 2017 bzw. 2013 im Marana Pinal Airpark abgewrackt.[143][144][145]
Im November 2016 wurde das Flugzeug N744ST, eine 747-400 des 2015 gegründeten Unternehmens Global SuperTanker Services, LLC,[146] nach Israel gesandt[147] und ab Januar 2017 wurde das Flugzeug für 20 Tage in Chile eingesetzt.[148][149]
Im August 2019 wurde dieser Supertanker zur Bekämpfung der Waldbrände in Bolivien eingesetzt.[150]
Nutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Viele der großen Linienfluggesellschaften der Welt verfügten über die Boeing 747. Die größten Flotten wurden im November 2015[151] von British Airways, Korean Air und Atlas Air betrieben. In Deutschland besaß die Lufthansa noch 18 Exemplare der 747-400 (von einst 30); darüber hinaus war sie Erstkunde für die 747-200F (5) und die 747-8I (19); auch die 747-100 (3) und 747-200-Passagierversion (23) gehörten zur Flotte.[152] Mit der Liberalisierung des US-Luftverkehrsmarktes sank in den USA die Nutzung des „Jumbo“. Dies liegt einerseits an der schwierigen finanziellen Situation vieler Gesellschaften, die zum Untergang vieler ehemals großer 747-Betreiber (unter anderem Pan Am und TWA) führte. Die Liberalisierung des US-Luftverkehrsmarktes führte außerdem dazu, dass viele US-Gesellschaften (unter anderem American Airlines und Continental Airlines) die 747 wieder aus ihren Flotten nahmen und durch kleinere Typen ersetzten, um häufigere Inlandsverbindungen anbieten zu können. Zeitweise betrieben in Nordamerika nur Delta Air Lines, nach der Übernahme der Northwest Airlines, und United Airlines Exemplare der Passagier-747; über größere 747-Frachter-Flotten verfügen Atlas Air und UPS Airlines. Die erste russische Fluggesellschaft, die eine (gebrauchte) 747-200 erwarb, war die Frachtfluggesellschaft AirBridgeCargo, eine Tochtergesellschaft der Volga-Dnepr Airlines.
Stückzahlen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die 747 war ein über lange Zeiträume erfolgreiches Produkt; etwa 90 Fluggesellschaften (plus mehrere ungenannte Kunden) erwarben dieses Modell. Insgesamt wurden 1574 Boeing 747 produziert. Die erste gebaute Maschine verblieb zu Testzwecken bei Boeing, wurde nie ausgeliefert und ist heute museal erhalten;[153] die übrigen 1573 Exemplare wurden bis Anfang Februar 2023 ausgeliefert:[4][51]
| 747-100 | 747-200 | 747-200F | 747-SP | 747-E4 | 747-300 | 747-400 | 747-400F | 747-8F | 747-8I | Summe | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Produziert: | 206 | 316 | 73 | 45 | 4 | 81 | 528 | 166 | 107 | 48 | 1574 |
| Ausgeliefert: | 205 | 316 | 73 | 45 | 4 | 81 | 528 | 166 | 107 | 48 | 1573 |
| Kunden: | 23 | 51 | 21 | 14 | 1 | 19 | 36–37 | 23 | 9–13 | 4–14 | 93–108 |
Betreiber
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2015 betrieben folgende Fluggesellschaften mindestens zehn Boeing 747:[151]
| British Airways | 42 |
| Korean Air | 37 |
| Atlas Air | 35 |
| Lufthansa | 30 |
| Saudi Arabian Airlines | 30 |
| China Airlines | 29 |
| Cathay Pacific | 26 |
| Cargolux | 26 |
| KLM Royal Dutch Airlines | 24 |
| United Airlines | 23 |
| Air Atlanta Icelandic | 15 |
| AirBridgeCargo | 15 |
| Kalitta Air | 15 |
| Asiana Airlines | 14 |
| Polar Air Cargo | 13 |
| Nippon Cargo Airlines | 13 |
| UPS Airlines | 13 |
| Qantas Airways | 11 |
| Air China | 11 |
| EVA Air | 11 |
| Delta Air Lines | 10 |
| Thai Airways International | 10 |
| Virgin Atlantic Airways | 10 |
Nachdem United Airlines und Delta Air Lines die Boeing 747 im November 2017[154] bzw. im Januar 2018[155] ausmusterten, ist Atlas Air der letzte US-amerikanische Betreiber des Jumbos, der ihn noch auf Passagierflügen einsetzt. Auch bei japanischen Fluggesellschaften ist die 747 als Passagiermaschine nicht mehr im Einsatz. Die beiden größten ehemaligen Betreiber, All Nippon Airways und Japan Airlines, haben ihre Maschinen alle ausgeflottet und setzen für Kapazitäten von 500 Passagieren mittlerweile die Boeing 777 ein.
British Airways plante zunächst, die Boeing 747-400 bis zum Jahr 2024 auszumustern und durch Maschinen der Typen Boeing 787, Boeing 777 und Airbus A350 zu ersetzen.[156][157] Nachdem Qantas, KLM und Virgin Atlantic infolge des Passagierrückgangs durch die COVID-19-Pandemie bis April 2020 ihre Boeing 747-400 stillgelegt hatten, kündigte British Airways ebenfalls deren Ausflottung noch für dasselbe Jahr an.[158]
Mit Stand Juli 2018 waren 594 Maschinen der Boeing 747 zugelassen und befinden sich entweder im aktiven Dienst oder sind vorübergehend abgestellt:[159]
| 747-100[160] | 747-200[161] | 747-SP[162] | 747-E4[163] | 747-300[164] | 747-400[165] | 747-8[166] | Alle Baureihen | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Betrieben: | 4 | 15 | 9 | 4 | 3 | 378 | 126 | 539 |
| Abgestellt: | 1 | 5 | 1 | 41 | 7 | 55 | ||
| Gesamt: | 5 | 20 | 10 | 4 | 3 | 419 | 133 | 594 |
Die iranische Luftwaffe ist alleiniger Betreiber aller verbliebenen Exemplare der 747-100.[160] Die fünf Maschinen, die alle zwischen 1969 und 1971 gebaut wurden, sind gleichzeitig die ältesten des Typs 747, die noch genutzt werden.[167]
Die Baureihen 747-100[160], -200[161] und -SP[162] sind mittlerweile nicht mehr als Passagiermaschinen in Betrieb.
Eine der drei verbliebenen aktiven 747-300 ist ein Passagierflugzeug der Mahan Air. Bei der 1986 gebauten Maschine mit dem Luftfahrzeugkennzeichen EP-MND, die zuvor bei der UTA und Air France in Betrieb war,[168] handelt es sich um die älteste aktive Passagierversion der 747 und die einzige des Typs 747-300, die noch genutzt wird.[169] Darüber hinaus ist noch eine 747 mit VIP-Ausstattung in Betrieb, die 1983 fabrikneu an die saudische Regierung ausgeliefert wurde.[170] Bei der weiteren noch aktiven 747-300 handelt es sich um einen zur Frachtmaschine umgebauten ehemaligen Passagierjet, der 1990 an die Sabena neu ausgeliefert wurde und heute bei der belarussischen Transaviaexport Cargo Airline in Betrieb ist. Diese Maschine ist die 81. ausgelieferte Boeing 747-300 und damit das letzte gebaute Exemplar dieser Baureihe.[171]
Regierungsmaschinen
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Neben den USA mit ihrer VC-25A (Air Force One) setzen auch einige weitere Staaten die Boeing 747 als Regierungsflugzeug ein. So verfügte etwa die Regierung von Japan über zwei 747-400 zur Beförderung des Premierministers, des Kaisers (Tennō) mit der Kaiserin sowie weiteren ranghohen Offiziellen des Landes. Die Maschinen besaßen ein ähnliches Markierungsschema wie die US-amerikanische Air Force One, das Wort Japan in Kanji und Englisch auf dem Rumpf ausgeschrieben, einen roten Streifen von vorne bis hinten entlang der Fenster und der Hinomaru als Hoheitszeichen (Kokarde) der japanischen Luftwaffe (Japan Air Self-Defense Force) an der Seitenflosse und den beiden Tragflächen. Die Maschinen trugen die militärischen Kennzeichen 20-1101 bzw. 20-1102 und besaßen hochmoderne Kommunikationstechnik, deren Art und Umfang jedoch unbekannt ist; weitere Details wurden ebenfalls nie veröffentlicht (siehe auch Japanese Air Force One). Des Weiteren benutzen die Regierungen von Bahrain, Brunei, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Südkorea, Indien und der Türkei das Flugzeug. Die argentinische Regierung mietet für Auslandsreisen der Präsidentin eine Boeing 747-200 der Aerolíneas Argentinas an,[172] da die Boeing 757 der argentinischen Luftwaffe nicht über genügend Reichweite verfügt. Dazu wird das Rufzeichen auf T-01 abgeändert und die Maschine mit dem Staatswappen versehen.[173]
Privatflugzeuge
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Die Boeing 747 wird neben dem Einsatz als Zivil-, Militär-, Regierungs- und Löschflugzeug auch von einigen vermögenden Privatpersonen als Privatflugzeug genutzt. Zu diesen besonders ausgestatteten Boeing 747 gehören z. B. die 747-430 des Sultans von Brunei oder die 747-400 von Prinz al-Walid ibn Talal.
Die britische Rock-Band Iron Maiden setzte während einiger weltumspannender Tourneen Boeing 757 in Kombi-Konfiguration ein, für Bühnenmaterial und Passagiere, wobei das gruselige Band-Maskottchen Eddie auf der Leitfläche abgebildet war und die Ed Force One von Sänger Bruce Dickinson dank seiner Pilotenlizenz selber geflogen wurde. Für die Welttournee 2016 wurde eine geräumigere Boeing 747-400 gemietet und entsprechend gestaltet.
Zwischenfälle
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Insgesamt wurden von Beginn des kommerziellen Einsatzes im Januar 1970 bis Oktober 2025 65 Boeing 747 als irreparabel beschädigt („damaged beyond repair“) eingestuft.
Bei diesen Ereignissen kamen insgesamt 3848 Menschen ums Leben, davon allein 583 Personen bei der Flugzeugkatastrophe von Teneriffa im März 1977, bei der zwei 747 am Boden kollidierten. Bei 35 der 64 Vorfälle waren dagegen keine Todesfälle zu beklagen.[174] Die 747-100 bis -300 weisen eine Verlustrate von 2,85 Maschinen bezogen auf eine Million Flüge auf; bei der 747-400 liegt die Zahl bei 0,86 Totalverlusten pro einer Million Flüge.[175]
Technische Daten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Übersicht der technischen Daten der wichtigsten 747-Varianten.
Passagier- und Kombi-Varianten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kenngröße | 747-100 | 747-200B | 747-SP | 747-300 | 747-400(ER) | 747-8I |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Besatzung (Cockpit) | 3 | 2 | ||||
| maximale Sitzplatzanzahl | 550 | 400 | 660 | 605 | ||
| durchschnittliche Sitzplatzanzahl | 366 | 316 | 412 | 416 568 (-400D) |
467 | |
| Länge | 70,60 m | 56,31 m | 70,60 m | 76,30 m | ||
| Kabinenlänge | 57,00 m | 42,30 m | 57,00 m | 62,70 m | ||
| Spannweite | 59,60 m | 64,44 m | 68,40 m | |||
| Flügelpfeilung | 37° | >37° | ||||
| Flügelfläche | 511 m² | 541,2 m² | 554 m²[176] | |||
| Flügelstreckung | 7,0 | 7,7 | 8,4 | |||
| Leitwerksspannweite | 22,17 m | |||||
| Höhe | 19,30 m | 19,94 m | 19,30 m | 19,40 m | ||
| Rumpfhöhe | 7,85 m | |||||
| Kabinenbreite (innen) | 6,1 m | |||||
| Kabinenhöhe | 2,54 m | |||||
| maximale Tankkapazität | 183 380 Liter[177] | 198 390 Liter[177] | 190 630 Liter[177] | 198 390 Liter[177] | 216 850 Liter[178] ER mit zwei Zusatztanks: 241.150 Liter[179] |
242.470 Liter[180] |
| maximale Startmasse | 333 400 kg | 377 842 kg | 317 515 kg | 377 842 kg | 396 893 kg 412.775 kg (ER) |
447 696 kg |
| Geschwindigkeit (auf ca. 10.700 m Flughöhe) |
Mach 0,84 895 km/h |
Mach 0,9 964 km/h |
Mach 0,85 910 km/h |
Mach 0,85 913 km/h |
Mach 0,855 920 km/h | |
| Reichweite | 9800 km | 12 700 km | 15 400 km | 12 400 km | 13 450 km 14 205 km (ER) |
14 815 km |
| Startgeschwindigkeit | ca. 300 km/h, je nach Startmasse, Wetter und Höhe der Startbahn | |||||
| Triebwerke (je 4×) | P&W JT9D-7A mit je 206,8 kN oder GE CF6-45A2 mit je 206,8 kN |
P&W JT9D-7R4G2 mit je 243,5 kN oder RR RB211-524D4 mit je 236,2 kN oder GE CF6-50E2 mit je 233,5 kN |
P&W JT9D-7AW mit je 218,4 kN oder RR RB211-524B mit je 222,8 kN oder RR RB211-524C mit je 229,5 kN oder GE CF6-45A2 mit je 206,8 kN oder GE CF6-50E2-F mit je 206,8 kN |
P&W JT9D-7R4G2 mit je 243,5 kN oder RR RB211-524D4 mit je 236,3 kN oder GE CF6-50E2 mit je 233,5 kN oder GE CF6-80C2B1 mit je 252,2 kN |
PW4062 mit je 281,6 kN oder RR RB211-524H2-T mit je 264,7 kN 1 oder GE CF6-80C2B5F mit je 276,2 kN |
GEnx-2B67 mit je 296 kN[181] |
| Erstflug | 9. Februar 1969 | 11. Oktober 1970 | 4. Juli 1975 | 5. Oktober 1982 | 29. April 1988 31. Juli 2002 (ER) |
20. März 2011[182][183][184] |
| Gesamtzahl ausgeliefert | 205 2 | 316 3 | 45 | 81 4 | 528 5 | 48[4] |

Frachter-Varianten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kenngröße | 747-200F | 747-400(ER)F | 747-8F[185] |
|---|---|---|---|
| Besatzung (Cockpit) | 3 | 2 | |
| Länge | 70,60 m | 76,30 m | |
| Spannweite | 59,60 m | 64,40 m | 68,50 m |
| Höhe | 19,30 m | 19,40 m | |
| Flügelfläche | 511 m² | 541,2 m² | 554 m² |
| Flügelstreckung | 7,0 | 7,7 | 8,5 |
| Kabinenbreite (innen) | 6,1 m | ||
| maximale Startmasse | 351 540 kg | 396 900 kg 412.775 kg (ERF) |
447 700 kg[181] |
| maximale Frachtkapazität | 101 t | 112,6 t 123,6 t (ERF) |
134 t |
| Geschwindigkeit (auf ca. 10.700 m Flughöhe) |
Mach 0,84 895 km/h |
Mach 0,845 901 km/h | |
| Reichweite | 9075 km | 8230 km 9200 km (ERF) |
8130 km |
| Triebwerke (je 4×) | P&W JT9D-7R4G2 mit je 243,5 kN oder RR RB211-524D4 mit je 236,2 kN oder GE CF6-50E2 mit je 233,5 kN |
PW4062 mit je 281,6 kN oder RR RB211-524H2-T mit je 264,7 kN 6 oder GE CF6-80C2B5F mit je 276,2 kN |
GEnx-2B67 mit je 296 kN |
| Erstflug | 30. November 1971 | 4. Mai 1993 | 8. Februar 2010 |
| Gesamtzahl ausgeliefert | 73 | 166 7 | 107[4] |
Boeing 747 in Museen
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Der Prototyp der Boeing 747 steht im Museum of Flight in Seattle. Eine Boeing 747-100 der Air France ist im Musée de l’air et de l’espace am Pariser Flughafen Le Bourget zu besichtigen. Im Technik-Museum Speyer befindet sich die ehemalige Boeing 747-230 Schleswig-Holstein der Lufthansa (Kennzeichen D-ABYM),[186] welche z. B. einen begehbaren Rumpf und große Teile des sonstigen Innenraumes zu bieten hat. Die auf den Stand der Boeing 747-300 gebrachte Version 200 Louis Blériot der KLM wird im Aviodrome am Flughafen Lelystad ausgestellt. Eine Boeing 747-238B (City of Bunbury) der Qantas Airways ist im Qantas Founders Outback Museum in Longreach zu finden. Je eine 747-SP und eine 747-200 befinden sich im Museum der South African Airways in der Nähe von Johannesburg. Des Weiteren befindet sich eine zum Jumbo-Hostel umgebaute 747-200 der ehemaligen Fluggesellschaft Transjet auf dem Flughafen in Stockholm. Im Flieger-Flab-Museum in Dübendorf steht das Cockpit der 747-338 ex VH-EBW und ist ab Mai 2017 als öffentlicher Simulator zugänglich. Im Februar 2019 wurde eine ausrangierte Boeing 747 vom Amsterdamer Flughafen Schiphol quer über Kanäle und eine eigens abgesperrte Autobahn zum nahegelegenen Corendon Village Hotel in Badhoevedorp geschleppt, um dort aufgestellt zu werden.[187][188] Eine Boeing 747-100 ist im Evergreen Aviation & Space Museum in McMinnville im US-Bundesstaat Oregon zu besichtigen. Eine Boeing 747-400 der Delta Air Lines steht im Delta Flight Museum in Atlanta, Georgia in der Nähe des Atlanta Hartsfield-Jackson Flughafen.[189]
Sonstiges
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es ist möglich, zwischen Triebwerk 2 und dem Rumpf ein fünftes Triebwerk zu installieren, jedoch nur, um dieses zu transportieren und ohne Funktion. Davon wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach Gebrauch gemacht.[190]
Eine Boeing 747-200 der El Al transportierte während der Operation Salomon auf einem Flug 1135, nach zwei Geburten während des Fluges sogar 1137 Passagiere (nach anderen Quellen 1086/1088 Passagiere[191]); ausgelegt ist die Maschine für 480 Passagiere.[192]
Eine 747 wird in dem 1972 erschienenen Lied It Never Rains in Southern California des britischen Musikers Albert Hammond erwähnt;[193] ebenso in dem 1976 veröffentlichten Lied Amelia von Joni Mitchell.[194] Auch im Lied Calling America des Electric Light Orchestra von 1986 wird die Boeing 747 erwähnt.[195] Die britische Heavy-Metal-Band Saxon widmete mit 747 (Strangers in the Night) von 1980 der Boeing 747 ein ganzes Lied. In dem Song Ain’t No Fun (Waiting Round to Be a Millionaire) von 1976 singen AC/DC von einem Jumbo-Jet.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Norbert Andrup: Boeing 747. Vom Prototyp zur 747-8. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-03219-4.
- Robbie Shaw: Boeing 747. Heel, Königswinter 1995, ISBN 3-89365-453-4.
- Joe Sutter, Jay Spenser: 747. Creating the world’s first jumbo jet and other adventures from a life in aviation. Smithsonian, New York 2006, ISBN 0-06-088241-7 (englisch).
- Volker K. Thomalla: Flugzeuge die Geschichte machten. Boeing 747. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-613-01514-5.
- Craig West: Queen of the Skies: Boeing 747 Celebrating 50 Years. In: Airliner World, April 2019, S. 36–48
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Musterzulassung der Boeing 747 – EASA-TCDS IM.A.196 (PDF; 1,1 MB)
- Annex zur Musterzulassung IM.A.196 (PDF; 16,3 MB)
- Offizielle Seite von Boeing zur Baureihe 747 (englisch)
- Offizielle Seite zur geplanten Boeing 747-8 (englisch), Adobe Flash und JavaScript benötigt
- Die Geschichte der Boeing 747 auf Austrian Wings – Österreichs Luftfahrtmagazin
- Spiegel.de einestages: 40 Jahre Jumbo, Buckelwal mit Flügeln
- Boeing 747-300, sehr ausführliche technische Daten (Quelle: FliegerWeb.com)
- Die Boeing 747-8I bei aerospace-technology.com (englisch)
- Roll-out Boeing 747: Eine Ikone wird fünfzig (Quelle: aero.de, abgerufen am 3. Oktober 2018)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Boeing, Atlas Air Celebrate Delivery of Final 747, an Airplane that Transformed Aviation and Global Air Travel auf boeing.mediaroom.com, 31. Januar 2023, abgerufen am 16. März 2023.
- ↑ Airways News: Boeing CX-HLS Model at Boeing Corporate Archives - 1963/64, (englisch), abgerufen am 3. Juli 2025.
- ↑ n-tv: Boeing stellt Produktion von 747 ein. Abgerufen am 29. Juli 2020.
- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Orders and Deliveries auf www.boeing.com (englisch). Abgerufen am 16. März 2023.
- ↑ Boeing 747 LN 1539 auf rzjets.net, abgerufen am 16. März 2023.
- ↑ There Will Now Be No More Boeing 747 1st Flights, Simpleflying, 20. Dezember 2022
- ↑ Roland Lindner: Schlusskapitel für den Boeing-Jumbo. Der Flugzeugbauer liefert das letzte Exemplar seines Modells 747 aus. Die „Königin der Lüfte“ hat ihre besten Zeiten längst hinter sich. In: faz.net. Abgerufen am 31. Januar 2023.
- ↑ Boeing 747 LN 1574 auf rzjets.net, abgerufen am 16. März 2023.
- ↑ Boeing 747 LN 1574 auf www.airfleets.net, abgerufen am 16. März 2023.
- ↑ Flug Revue (Juli 1997, Englisch): Gespräch zwischen William Allen (Boeing-Präsident) und Juan Trippe (Chef der Pan Am), Dezember 1965 ( vom 8. März 2007 im Internet Archive)
- 1 2 Dennis R. Jenkins: Airliner Tech Series Volume 6, BOEING 747-100/200/300/SP. Specialty Press, North Branch, Minnesota, USA 2000, ISBN 1-58007-026-4.
- ↑ Dennis R. Jenkins: Airliner Tech Series Volume 6, BOEING 747-100/200/300/SP. Specialty Press, North Branch, Minnesota, USA (2000), ISBN 1-58007-026-4 und Achim Figgen, Dietmar Plath: Boeing Verkehrsflugzeuge. Geramond Verlag, München 2006, ISBN 3-7654-7048-1.
- ↑ mtu.de
- ↑ Europe - News, Articles, Biography, Photos - WSJ.com. Abgerufen am 3. Februar 2023 (englisch).
- ↑ heise online: Virgin-Chef will 747 mit Biosprit fliegen lassen. Abgerufen am 3. Februar 2023.
- ↑ Airline in first biofuel flight. 24. Februar 2008 (bbc.co.uk [abgerufen am 3. Februar 2023]).
- ↑ Der Elefant, der Luftfahrtgeschichte schrieb. In: 20 Minuten. 3. Februar 2023, S. 2. mit Verweis auf die Pressemitteilung von Kühne und Nagel
- ↑ Flight International, März 2023 (englisch), S. 57.
- ↑ Flight International, März 2023 (englisch), S. 9.
- ↑ Flight International, März 2023 (englisch), S. 57.
- ↑ Boeings nächste Version der 747 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ) (engl.), FlugRevue.de/Flug Revue Februar 2008, S. 26–30 (nicht mehr abrufbar)
- ↑ Landtag Nordrhein-Westfalen, Kleine Anfrage: Verwendung von abgereichertem Uran im zivilen Flugzeugbau. ( vom 29. Mai 2003 im Internet Archive)
- ↑ John Ostrower: Boeing locks out 747-8 tail fuel tanks on flutter concerns. Flightglobal.com, 19. Januar 2012, abgerufen am 21. Januar 2012.
- 1 2 3 Sebastian Steinke: Erste 747-8I bei Lufthansa. In: Flug Revue. Motor Presse Stuttgart, Stuttgart Juli 2012, S. 24–28.
- 1 2 3 Boeing – Jet Prices (englisch) Stand 2008, abgerufen am 10. Februar 2010
- ↑ A380 vs 747: Who is the true Queen of the Skies? International Aviation HQ (englisch).
- ↑ Balance ( vom 29. September 2007 im Internet Archive) (PDF; 5,7 MB) – Nachhaltigkeitsbericht der Lufthansa, 2006, S. U4.
- ↑ Boeing: Shape of the future. 8. Dezember 2006, englisch
- 1 2 In einer Pressemitteilung vom 6. Dezember 2006 erklärt die Lufthansa, die Langstreckenflotte modernisieren zu wollen – der Aufsichtsrat habe der Bestellung von 27 neuen Flugzeugen zugestimmt (Der Text der Mitteilung steht auf den Seiten der Lufthansa nicht mehr zur Verfügung).
- ↑ Tschüss Airbus A380 – Ein Nachruf. HAW Hamburg, Prof. Dr. Dieter Scholz, MSME.
- 1 2 Martin W. Bowman: Boeing 747: A History, Delivering the Dream. Pen & Sword Books Ltd., Barnsley 2014, ISBN 978-1-78303-039-2.
- ↑ 747 Family Comparison, A Brief Description (PDF, englisch) auf boeing.com. Abgerufen am 9. Dezember 2013.
- ↑ Airplane Description (PDF, englisch) auf boeing.com. Abgerufen am 9. Dezember 2013.
- ↑ B747-100SRF Specifications
- ↑ Beispiel einer -100B mit Links zu Airliners.net
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