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Urphar

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Urphar (im Dialekt: Orfel) ist eine Ortschaft der Großen Kreisstadt Wertheim im baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis im Regierungsbezirk Stuttgart.[2]

Gemarkung von Urphar, 1912

Geographische Lage

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Urphar liegt 144 m ü. NHN[3] am linken Ufer der südöstlichen Schleife des Mainvierecks. Zur Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Urphar gehören das Dorf Urphar ()[2] und der Wohnplatz Klosterweg ().[4] Durch den Ort führen die Landesstraße 2310 und die Kreisstraße 2878.[2]

Nachbargemarkungen

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Nachbargemarkungen im Uhrzeigersinn im Norden beginnend sind Lindelbach, Dertingen, Dietenhan, Höhefeld, Reicholzheim, Wertheim (mit dem Stadtteil Eichel/Hofgarten) und Kreuzwertheim.[2]

Im Nordosten der Gemarkung fließt der Kennwergraben von links und im Norden der Gemarkung fließt das Lindenbächle von rechts in den Kembach, der im Nordwesten des Ortes in den Main mündet.[2]

775, Ersterwähnung Urphars („urfare“ = Überfahrt/Furt)[5] als Gründungsbesitz des nahe gelegenen Klosters Holzkirchen. Der Turm der mittelalterliche Wehrkirche stammt aus dem 10. Jahrhundert. Um 1100 kommt Urphar in den Besitz der Grafen von Wertheim. Urphar war eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Tauberbischofsheim bis zur Eingemeindung nach Wertheim am 1. Januar 1972.[6] Seit dem 1. Januar 1973 liegt Urphar im Main-Tauber-Kreis. Am 31. Dezember 2022 hatte Urphar 576 Einwohner.[1] Die Ortschaft Urphar feierte von Freitag, 4. Juli, bis Sonntag, 6. Juli 2025 ihr 1250-jähriges Bestehen.[7]

Urphar ist protestantisch geprägt. Die Jakobskirche[8] gehört zum Evangelischen Kirchenbezirk Wertheim. Die hier lebenden Katholiken gehören zur Pfarrgemeinde des Wertheimer Ortsteils Hofgarten (Dekanat Tauberbischofsheim).

Der Ortschaftsrat Urphar besteht aus dem Ortsvorsteher und drei Mitgliedern des Ausschusses.[9]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Rad- und Wanderwege

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Urphar liegt am Main-Radweg und am Jakobsweg Main-Taubertal.[10]

  • SSV Mainperle Urphar/Lindelbach[11]
  • Förderverein der Hauptschule Wertheim-Urphar/Lindelbach[12]
  • MC UrWald[13]

Wirtschaft und Infrastruktur

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Persönlichkeiten

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Commons: Urphar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Fortschreibung der Wohnbevölkerung 2022. (PDF) Stadt Wertheim, archiviert vom Original am 30. März 2023; abgerufen am 30. März 2023 (über: Zahlen, Daten, Fakten/).
  2. 1 2 3 4 5 Urphar – Altgemeinde~Teilort. In: leo-bw.de. Abgerufen am 11. Mai 2020.
  3. Rechtsklick auf den BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise).
  4. Klosterweg – Wohnplatz. In: leo-bw.de. Abgerufen am 12. Mai 2020.
  5. Quellenangabe fehlt
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 480 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  7. Fränkische Nachrichten.
  8. Evangelische Kirchengemeinde Urphar. Evangelisches Dekanat Wertheim, abgerufen am 24. August 2017.
  9. Ortschaftsrat Urphar. sessionnet.krz.de
  10. Jakobsweg Main-Taubertal (Pilgerweg). In: wanderkompass.de. Abgerufen am 3. August 2020.
  11. SSV Mainperle 1920 e. V. Urphar/Lindelbach. ssv-mainperle.de
  12. Förderverein der Hauptschule Wertheim-Urphar/Lindelbach e. V. hs-wrs-urli.de
  13. mcurwald.de *MC UrWald e. V.
Urphar
Stadt Wertheim
Wappen von Urphar
Koordinaten: 49° 45′ N,  34′ OKoordinaten: 49° 44′ 59″ N,  34′ 22″ O
Höhe: 144 m ü. NHN
Einwohner: 576 (31. Dez. 2022)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 97877
Vorwahl: 09342
Karte
Lage von Urphar in Wertheim
Blick nach Urphar von Nordwesten
Blick nach Urphar von Nordwesten