Urphar liegt 144mü.NHN[3] am linken Ufer der südöstlichen Schleife des Mainvierecks. Zur Gemarkung der ehemaligen Gemeinde Urphar gehören das Dorf Urphar (⊙49.7497229.572778)[2] und der Wohnplatz Klosterweg (⊙49.73579.5751).[4] Durch den Ort führen die Landesstraße2310 und die Kreisstraße2878.[2]
Karte mit allen Koordinatender Wohnplätze auf der Gemarkung von Urphar:OSM
Im Nordosten der Gemarkung fließt der Kennwergraben von links und im Norden der Gemarkung fließt das Lindenbächle von rechts in den Kembach, der im Nordwesten des Ortes in den Main mündet.[2]
775, Ersterwähnung Urphars („urfare“ = Überfahrt/Furt)[5] als Gründungsbesitz des nahe gelegenen Klosters Holzkirchen.
Der Turm der mittelalterliche Wehrkirche stammt aus dem 10. Jahrhundert.
Um 1100 kommt Urphar in den Besitz der Grafen von Wertheim.
Urphar war eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Tauberbischofsheim bis zur Eingemeindung nach Wertheim am 1. Januar 1972.[6] Seit dem 1. Januar 1973 liegt Urphar im Main-Tauber-Kreis. Am 31.Dezember 2022 hatte Urphar 576 Einwohner.[1] Die Ortschaft Urphar feierte von Freitag, 4. Juli, bis Sonntag, 6. Juli 2025 ihr 1250-jähriges Bestehen.[7]