Aus Sicherheitsgründen wurden 2020 ausschließlich die Einzel- und Doppelkonkurrenzen bei den Damen und Herren sowie die Rollstuhltennis-Wettbewerbe ausgetragen. Die Teilnehmerfelder der Doppelkonkurrenzen wurden zudem von 64 auf 32 Doppelpaarungen halbiert. Es entfielen sowohl die Mixedkonkurrenz als auch sämtliche Juniorenwettbewerbe. Außerdem wurde auf die Austragung von Qualifikationswettkämpfen verzichtet. Das Turnier wurde ohne Zuschauer vor Ort gespielt.[1]
Für die zunächst angekündigte Absage der Rollstuhltennis-Wettbewerbe wurde die das Turnier veranstaltende United States Tennis Association vom Ranglistenführenden der Herren-Rollstuhltennis-Weltrangliste, Dylan Alcott, scharf kritisiert. Er bezeichnete den Umgang der USTA mit den Spielern als „diskriminierend“, da ihnen die selbstbestimmte Entscheidung über die Teilnahme abgenommen werde.[2] Weitere Spieler schlossen sich der Kritik an. Die USTA nahm die Entscheidung daraufhin zurück und gab Kommunikationsfehler zu.[3]
Ein Tag vor Turnierbeginn wurde Benoît Paire positiv auf das COVID-19-Virus getestet, woraufhin er seine Teilnahme zurückziehen musste.[13] Bei Spielern, die mit Paire in Kontakt waren, kam es anschließend zu unterschiedlichen Konsequenzen, was zu Kritik führte.[14] So durfte Adrian Mannarino sein Turnier beginnen, während die beim Damendoppel topgesetzte Kristina Mladenovic als Kontaktperson in Quarantäne musste und deswegen mit ihrer Damendoppelpartnerin Tímea Babos disqualifiziert wurde.[15]
Das Preisgeld betrug pandemiebedingt insgesamt rund 53,4Mio.US-Dollar, 6,7% weniger als 2019.[16] Davon entfielen auf die Einzel $US39.024.000 und auf die Doppel $US4.288.000 sowie $US350.000 für die Rollstuhlwettbewerbe und $US9.740.000 auf weitere Positionen wie dem Player Relief Program als auch auf Zuschüsse und Subventionen.[16]