United States Marine Corps
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United States Marine Corps | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Aufstellung | 10. November 1775 | ||||||||
| Staat | |||||||||
| Streitkräfte | Streitkräfte der Vereinigten Staaten | ||||||||
| Typ | Teilstreitkraft (Marineinfanterie) | ||||||||
| Stärke | 172.300 aktive Soldaten (2026)
33.600 Reservisten (2026) | ||||||||
| Unterstellung | United States Department of the Navy (seit 1834) | ||||||||
| Hauptquartier | Marine Barracks Washington | ||||||||
| Motto | Semper Fidelis (lat. für „immer treu“) | ||||||||
| Marsch | Semper Fidelis Offizielle Hymne: The Marines’ Hymn | ||||||||
| Zivile und militärische Führung | |||||||||
| Secretary of the Navy | John Phelan | ||||||||
| Commandant of the Marine Corps | Eric M. Smith | ||||||||
| Assistant Commandant of the Marine Corps | Bradford J. Gering | ||||||||
| Insignien | |||||||||
| Flagge | |||||||||
| Eagle, Globe and Anchor | |||||||||
| Non-commissioned officers (dt. Entsprechung etwa: ‚Unteroffiziere ohne und mit Portepee‘) des United States Marine Corps | |||||||||
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| US-Soldstufe | E-9 | E-8 | E-7 | E-6 | E-5 | E-4 | |||
| Ärmelabzeichen | |||||||||
| Dienstgrad | Sergeant Major of the Marine Corps | Sergeant Major | Master Gunnery Sergeant | First Sergeant | Master Sergeant | Gunnery Sergeant | Staff Sergeant | Sergeant | Korporal |
| Abkürzung | SgtMajMC | SgtMaj | MGySgt | 1stSgt | MSgt | GySgt | SSgt | Sgt | Cpl |
| NATO-Rangcode | OR-9 | OR-9 | OR-9 | OR-8 | OR-8 | OR-7 | OR-6 | OR-5 | OR-4 |
Rekrutierung und Ausbildung
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Die Grundausbildung des United States Marine Corps (offz. engl.: United States Marine Corps Boot Camp) gilt als die anspruchsvollste aller Teilstreitkräfte der USA. Sie findet zentral statt, wobei die Rekruten je nach Geschlecht und geographischer Herkunft an eine von zwei Ausbildungsstätten verbracht werden. Männer, die bei ihrer Verpflichtung westlich des Mississippi lebten, werden im Marine Corps Recruit Depot San Diego ausgebildet. Männer, die aus Gebieten östlich des Mississippi stammen, sowie alle weiblichen Rekruten finden sich zu ihrer Grundausbildung auf dem Stützpunkt Marine Corps Recruit Depot Parris Island ein. Die Ausbildung findet nach Geschlechtern getrennt statt.
Aufgrund vielfältiger Darstellungen in den Medien ist das Boot Camp der Marines weltweit bekannt. Der strenge Drill ist Teil des herausragenden Rufs, den das United States Marine Corps unter den Streitkräften genießt. Eine bekannte filmische Darstellung des Boot Camp ist die durch Regisseur Stanley Kubrick in dessen Film Full Metal Jacket (1986), in dem der ehemalige Marine R. Lee Ermey den Ausbilder darstellte. In der US-amerikanischen Populärkultur existieren jedoch zahlreiche weitere Darstellungen.
Bis auf die geographischen und klimatischen Gegebenheiten sind die Bedingungen für beide Ausbildungsstandorte gleich. Aufgrund ihrer Nähe zur Filmproduktionsstätte und des durchschnittlich besseren Wetters verspotten Rekruten von Parris Island ihre Kameraden in San Diego als „Hollywood Marines“, während diese mit Blick auf das flache Terrain der Insel mit dem Ausdruck „hump-waivers“ (ungefähre Übersetzung: „Steigungsbefreite“) kontern.
Seit dem Inkrafttreten des Women’s Armed Service Integration Act am 12. Juni 1948 gehören Frauen dem Marine Corps in regulären Einheiten an. Im Jahre 2004 waren 6,2 % aller Marines Frauen; in absoluten Zahlen waren im Februar 2008 über 1.100 Offiziere und über 10.000 Soldaten weiblich.[21] Frauen dienen dem Marine Corps heute in 93 % aller Berufsfelder.[22]
Im Januar 2014 setzte die Marineinfanterie die Klimmzugtests für Soldatinnen aus, weil „etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen an einem Training keine drei Klimmzüge geschafft habe, die Armee aber keine unüberwindbaren Hürden für Frauen schaffen wolle.“[23]
Ablauf
Die Grundausbildung im United States Marine Corps dauert 13 Wochen und ist in drei Phasen eingeteilt. In der ersten Phase werden militärische Grundlagen vermittelt, während in der zweiten das Schießen im Vordergrund steht. In der dritten und letzten Phase werden die erlernten Fähigkeiten zunehmend in realistischen Übungen umgesetzt. Die einzelnen Phasen werden in Tagen (Training Day, TD) und nicht in Wochen gezählt. In einigen Details unterscheidet sich jedoch die Rekrutenausbildung in San Diego von derjenigen in Parris Island hinsichtlich ihres Ablaufs.
- Phase I


Die erste Phase der Grundausbildung dauert 24 Tage. In den ersten drei Tagen werden die Rekruten mit dem grundsätzlichen Drill der Ausbildung vertraut gemacht und üben militärisches Zeremoniell ein. Darüber hinaus werden sie in der Sprache des Marine Corps unterwiesen, in der sich der Ursprung der Teilstreitkraft von der Schifffahrt andeutet. In den darauffolgenden vier Tagen wird die physische Belastbarkeit der Rekruten untersucht (Initial Strength Test, IST), wobei sich eine zweitägige Übung der Männer an die bereits vorangegangene der Frauen anschließt. Bei der ursprünglichen Rekrutierung sind die Bewerber ausschließlich auf medizinische und psychologische Tauglichkeit untersucht worden, nicht jedoch auf ihre tatsächliche Fitness. Rekruten, welche die Anforderungen des IST nicht erfüllen, werden ins Physical Conditioning Platoon (PSP, dt. „Zug zur physischen Angleichung“) zurückgestuft, wo ausschließlich ihre Fitness trainiert wird.
Weitere bedeutende Inhalte der ersten Phase sind Kampfsport im Rahmen des Marine Corps Martial Arts Program, Kämpfe mit Pugil sticks, gepolsterten Holzstangen, und Erster Hilfe.
- Phase II
Die zweite Phase der Grundausbildung dauert 23 Tage und ist neben der Einübung von taktischen Situationen vor allem der Ausbildung der Schießkunst (Marksmanship) gewidmet. Dies umfasst den Umgang mit der Waffe im Allgemeinen, also auch Sicherheitsregeln und deren Reinigung. Beim Schießen wird in verschiedenen Körperhaltungen über verschiedene Entfernungen auf unterschiedliche Ziele gefeuert. Meist erreichen die Rekruten eine hohe Zielsicherheit. Dahinter steckt eine Überzeugung, die sich in dem Motto Every Marine a rifleman („Jeder Marine ein Schütze“) manifestiert. Außerdem werden die zentralen Werte des Marine Corps vermittelt (Core Values).
- Phase III
In der dritten Phase beginnt der Beurteilungsprozess. Die Rekruten werden umfassend militärisch ausgebildet. Höhepunkt der gesamten Ausbildung ist eine Abschlussprüfung, die The Crucible („Feuerprobe“) genannt wird. Hierbei sehen sich die Rekruten zahlreichen Belastungen im physischen und psychischen Grenzbereich ausgesetzt. In 54 Stunden durchlaufen sie mehrere realistisch nachempfundene Situationen, während ihnen vier Stunden Schlaf pro Nacht und höchstens drei Feldrationen (Meal, Ready-to-Eat, MRE) zugestanden werden.
Ausrüstung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Marine Corps benutzt größtenteils die gleichen Waffen und Ausrüstungsgegenstände wie das Heer, es verwendet aber im Gegensatz zur Army eine modifizierte Variante des HK416, das M27 Infantry Automatic Rifle des deutschen Waffenherstellers Heckler & Koch, als Standardwaffe. Der Beschluss zur Umrüstung auf das M27 erfolgte im Dezember 2017.[24] Zuvor verwendete das Marine Corps das M16 in den Versionen A2 und A4 und das M4 als Ordonnanzgewehre. Das Marine Corps hat aber auch Eigenentwicklungen wie das USMC Designated Marksman Rifle, ein modifiziertes M14, in seinen Beständen, wobei letzteres inzwischen ausgemustert wurde. Auch das Landungsfahrzeug AAV7A1 ist eine Eigenentwicklung des Marine Corps.
Fahrzeuge
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- LAV-25, Radpanzer in verschiedenen Versionen (25-mm-MK, AT-TOW, AD-Luftabwehr mit acht FIM-92 Stinger und 25-mm-Kanone, C2-Kommando, Bergefahrzeug)
- AAV7 Amtrac, amphibisches Landungsfahrzeug
- HMMWV (Humvee)
- MRAP, geschütztes Fahrzeug, Nachfolger des HMMWV
- ab 2018 wird der Humvee in 5.500 Exemplaren ersetzt durch den Oshkosh JLTV
- IFAV, Mercedes-Benz MB 290 GD, Wolf (IFAV: Interim Fast Attack Vehicles)
- Internally Transportable Vehicle ITV, lufttransportfähiger Geländewagen, als Ablösung des IFAV
- Logistics Vehicle System, eine ähnliche Version des US-Army Heavy Expanded Mobility Tactical Truck (HEMTT) 10-Tonner-Trucks
- Medium Tactical Vehicle Replacement ein gepanzerter 7-Tonnen-Truck
- Terex Demag MAC 50, 50-Tonnen-Fahrzeugkran
- HIMARS High Mobility Artillery Rocket System, mobile Raketenstarteinheit
- M88 Recovery Vehicle, Bergepanzer
- diverse Unterstützungsfahrzeuge, darunter auch verschiedene Militärplanierraupen der Firma Caterpillar
Artillerie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Luftfahrzeuge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- CH-46 Sea Knight
- CH-53 Super Stallion
- AH-1W Super Cobra/AH-1Z Viper
- UH-1N+Y Huey
- VH-60 Black Hawk, unter der Kennung Marine One nur für den Präsidententransport in VIP-Version
- AAI RQ-7, eine Drohne (UAV)
- Boeing ScanEagle, ebenfalls eine Drohne
- EA-6B Prowler
- AV-8B Harrier II
- F/A-18 A-D Hornet
- KC-130 Hercules, zum Truppen- und Materialtransport und zur Luftbetankung
- UC-35C Ultra, UC-35D Encore
- MV-22 Osprey (Kipprotorflugzeug)
Künftige Waffensysteme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Marineinfanterie-Version der F-35 stellt für das Marine Corps das Ende einer fast fünfzigjährigen Suche nach einem Allzweck-Senkrechtstarter dar, das in den 1960ern mangels Alternativen Varianten des britischen Typs Hawker Siddeley Harrier beschafft hatte. Die Kostendifferenz gegenüber der Air Force-Variante beträgt ungefähr 20 Millionen US-Dollar pro Stück. Insgesamt hat das Corps knapp 50,5 Milliarden US-Dollar für das gesamte Programm veranschlagt.[25] Aufgrund einer Empfehlung der National Commission on Fiscal Responsibility and Reform vom November 2010 befand sich diese Variante in einer Bewährungsphase, und es drohte zwischenzeitlich die komplette Streichung. Im Januar 2012 verkündete Verteidigungsminister Leon Panetta das Ende der Bewährungsphase durch die erzielten Programmfortschritte.[26]
Uniformen
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Die Uniformen der Angehörigen des USMC werden oft mit denen der United States Army verwechselt, obwohl folgende Besonderheiten bestehen:
- Marines tragen keine Barette.
- Marines tragen ihre Kampfstiefel nur zusammen mit dem Kampfanzug.
- Wegen ihrer Marinezugehörigkeit salutieren sie nur, wenn sie Kopfbedeckung tragen.
Seit Ende 2002 verwendet das USMC einen neuen Kampfanzug, der schrittweise eingeführt wurde. Dieser hat ein neuartiges Tarnmuster namens MARPAT (Verkürzung von Marine pattern). Dieser digitale Tarndruck soll dazu dienen, die Marines im Feld noch besser zu tarnen, indem der Fokus der Augen abgelenkt wird. Zusammen mit der Uniform wurden auch – exklusiv für die Marines – neue Kampfstiefel an die Truppe ausgeliefert, die neuen Stiefel sind hellbraun und vor allem für die heißen Klimazonen entwickelt worden. Das MARPAT-Tarnmuster der Marines ist erhältlich in zwei Versionen, eine für Einsätze in der Wüste, die andere ist für bewaldete Gebiete konzipiert. Seit 2005 verwendete auch die US Army ein digitales Tarnmuster, das als Universal Camouflage Pattern mit der Army Combat Uniform eingeführt wurde, doch es bestand ein farblicher Unterschied sowie ein veränderter Schnitt. Das digitale Muster wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder ausgemustert, da es sich im Einsatz als völlig unzureichend erwiesen hatte. Bereits 2010 kam es auch unter Druck des US-Kongresses zu einer Neuausschreibung des Tarnschemas.[27] Aus diesem Wettbewerb ging das Mitte 2015 eingeführte Operational Camouflage Pattern als Sieger hervor.
Ethos
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Marines nennen sich selbst Jarheads (hiermit wird die Ansicht verdeutlicht, dass der Kopf eines Marines wie ein leeres Marmeladenglas ist, das während der Ausbildung gefüllt und danach verschlossen wird), Leathernecks (Ledernacken) oder Devil Dogs (Teufelshunde). Ihre herausragende Rolle als Expeditions- und Interventionsstreitmacht haben das Bild eines Eliteverbandes entstehen lassen.
Intern wird für aus dem Dienst ausgeschiedene Angehörige des USMC inoffiziell die Bezeichnung Former Marine (offiziell gebräuchlich ist die Bezeichnung „Retired Marine“) verwendet, niemals Ex-Marine. Man bringt damit zum Ausdruck, die Person versehe zwar keinen aktiven Dienst mehr, sei aber immer noch Teil der Gemeinschaft.
Emblem
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Das Emblem der Marines trägt den feststehenden Namen Eagle, Globe and Anchor („Adler, Erdball und Anker“) und nahm im Jahre 1868 erstmals Gestalt an. Ein Vorgänger des heutigen Emblems wurde am 13. November 1868 von einer Kommission vorgeschlagen und sechs Tage später vom damaligen Marineminister Adolph E. Borie akzeptiert. Wahrscheinlich hatte sich die Kommission am Emblem der britischen Royal Marines namens Globe and Laurel („Erdball und Lorbeerzweig“) orientiert. Zuvor hatten sich Marineinfanteristen mit wechselnden Bändern, Ornamenten und Schmuck verziert.
Im Eagle,-Globe-&-Anchor-Symbol krallt sich ein Seeadler mit aufgeschlagenen Flügeln an einem Erdball fest, dem Betrachter ist die westliche Hemisphäre zugewandt. Im Schnabel des Adlers festgemacht ist das Motto der Marines, Semper fidelis, häufig abgekürzt Semper fi (dt.: Immer treu). Im Hintergrund neigt sich ein „unklarer Stockanker“ (foul anchor). Als „unklar“ (im Sinne von „nicht einsatzfähig“) gilt er deshalb, weil er zweimal von seinem Tau umwickelt ist.
Flagge
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Über die Flaggen des United States Marine Corps vor den 1830er Jahren ist wenig bekannt. Es ist anzunehmen, dass Marines anfangs überwiegend die Continental Flag mit sich führten.
Bis zum Ende der 1840er Jahre hatte die Flagge des Marine Corps einen weißen Hintergrund und einen Saum aus Gold. Darauf abgebildet waren ein Adler und ein Anker. In Erinnerung an die Barbareskenkriege zierte der Satz To the Shores of Tripoli. Nach dem Sieg über Mexiko wurde dies zur heutigen Einleitung der Hymne vervollständigt (From the Halls of Montezuma to the Shores of Tripoli).
Im Krieg gegen Mexiko und die Südstaaten verwendete die Marineinfanterie dann ein Banner mit weißen und roten Streifen, welche die Kriegsflagge der Union mit einbezog. In der Mitte überragte ein Adler das Siegel der Vereinigten Staaten. Ab 1876 führte das United States Marine Corps ein Sternenbanner mit gelber Eigenbezeichnung im mittleren roten Streifen. Ab 1914 gab sich das Corps eine neue Flagge, die prinzipiell der heutigen entspricht, mit dem Unterschied eines blauen Hintergrunds. Die Produktion des Banners von 1876 wurde 1921 eingestellt, und ab 1940 verbot das Flaggengesetz der Vereinigten Staaten Abweichungen vom offiziellen Aussehen, wie beispielsweise Beschriftungen oder einen Goldsaum.
Das heutige Design der Flagge des Marine Corps wurde ab 1939 ausgegeben. Die Farben der Streitkraft, Gelb und Scharlachrot, waren schon 1935 offiziell übernommen worden.
„Glaubensbekenntnis“
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Angriff auf Pearl Harbor dichtete Major General William H. Rupertus im Jahre 1941 folgenden Text, den er schlicht My Rifle – A Warrior’s Creed (dt.: „Mein Gewehr – Glaubensbekenntnis eines Kriegers“) nannte. Er ist auch als The Rifleman’s Creed (Glaubensbekenntnis eines Schützen), als My Rifle und als The Creed of The United States Marine bekannt. Seitdem wird dieser Text jedem angehenden Marine beigebracht.
Im Laufe der Zeit erschienen verschiedene Versionen dieses Gedichtes, in denen oft das aktuelle Geschehen, im Sinne von Kriegsgegnern, verarbeitet wurde.
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Dieses Gedicht wurde in den Filmen Full Metal Jacket (Vietnamkrieg) und Jarhead (Zweiter Golfkrieg) verarbeitet. Aus Gründen der Dramaturgie wurde in Stanley Kubricks Full Metal Jacket auf den Mittelteil verzichtet.
Hymne
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The Marines’ Hymn ist die offizielle Hymne des USMC. Es ist die älteste offizielle Hymne aller amerikanischen Teilstreitkräfte. Die Melodie stammt aus der Oper Genevieve de Brabant, 2. Akt, 2. Szene, von Jacques Offenbach, die 1859 in Paris uraufgeführt wurde. Der Text stammt aus dem 19. Jahrhundert, der Urheber ist unbekannt. Ironischerweise erzählt das Lied Couplets des deux hommes d'armes von zwei Gendarmen, die ihre leichte, gemütliche Arbeit besingen. Am 19. August 1919 sicherte sich das Marine Corps das Copyright, das aber mittlerweile abgelaufen ist.
Beispielsweise ist bei JAG – Im Auftrag der Ehre in Episode 10 dargestellt, wie die erste und letzte Strophe (Dauer etwa eine Minute) von einem Zug weiblicher Rekruten samt ihren beiden Drill-Instruktorinnen im Rahmen der dreimonatigen Grundausbildung anlässlich des Trainings in der „Gaskammer“ unter Tränen gesungen wird, bevor danach endlich die Gasmasken gegen das verströmte CS-Gas aufgesetzt werden dürfen …
Motto
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit seiner Gründung lautete der Wahlspruch der Marines Fortitudine (deutsch: „Mit Tapferkeit“), bis er im Britisch-Amerikanischen Krieg von 1812 durch By sea, by land ersetzt wurde, eine Übersetzung des Wahlspruchs der Royal Marines, Per mare, per terram (deutsch etwa: „Über Meer und Land“). Dies wechselte im Jahre 1848 zum Ausspruch From the Halls of Montezuma to the Shores of Tripoli, der später zum Anfang der USMC-Hymne wurde.
Seit ungefähr 1883 lautet das Motto des United States Marine Corps Semper fidelis (deutsch: „Immer treu“), was in der umgangssprachlichen Verwendung meistens zu Semper fi! verkürzt wird. Diesen Wahlspruch teilt sich das Marine Corps mit dem Devonshire Regiment der British Army und den Grenadieren der Schweizer Armee.[28]
Ein Militärmarsch des USMC, der ebenfalls den Titel Semper Fidelis trägt, wird oft mit der USMC Hymn verwechselt. Ebenfalls nicht mit dem Wahlspruch des Corps zu verwechseln ist sein langjähriger Werbeslogan Marines – The Few. The Proud. („Marines – Die Wenigen. Die Stolzen.“)
Bekannte Marines
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Militärs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Major General Smedley D. Butler, der in zahlreichen „Bananenkriegen“ gedient hatte und sich in seinem Werk War Is a Racket strikt gegen eine interventionistische US-Politik wandte.
- Lieutenant General Lewis Burwell „Chesty“ Puller, der von der Unteroffizierslaufbahn aufgestiegene und am häufigsten dekorierte Offizier in der Geschichte des U.S. Marine Corps.
- General Peter Pace war von 2005 bis 2007 der erste Vorsitzende des Vereinigten Generalstabs aus den Reihen der Marines.
- General James L. Jones war Kommandeur des US European Command und Supreme Allied Commander Europe (von Januar 2003 bis Dezember 2006).
- General James T. Conway war der 34. Commandant der Marines (13. November 2006 bis 22. Oktober 2010).
- Corporal Ira Hayes kämpfte im Zweiten Weltkrieg unter anderem in der Schlacht um Iwojima. Aufgrund seiner dortigen Mitwirkung auf dem Foto von der Hissung der US-Flagge wurde er als Vorzeigeindianer in den Medien bekannt.
- Gunnery Sergeant Carlos Hathcock hatte als Scharfschütze 93 bestätigte sowie laut eigener Aussage über 200 unbestätigte Abschüsse. Er gilt bis heute als eines der Vorbilder der US-Scharfschützen.
- Lieutenant Colonel Oliver North, der in die Iran-Contra-Affäre der Reagan-Regierung verwickelt war.
- Sergeant Nicole Gee,[29] die bei einem Selbstmordattentat des IS-K am 26. August 2021 am Flughafen von Kabul getötet wurde.
Künstler
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Private First Class Lee Marvin diente während des Zweiten Weltkriegs bei den Marines und wurde im Pazifikkrieg schwer verwundet; in mehreren Kriegsfilmen konnte er als Schauspieler auf seine militärische Erfahrung zurückgreifen. 1985 wirkte er in einem Dokumentarfilm über die Marines als Präsentator mit.
- Der Schriftsteller Leon Uris verarbeitete seine Erlebnisse im Pazifikkrieg in seinem ersten Roman Battle Cry (dt. Schlachtruf).
- Weitere bekannte Schauspieler, die im United States Marine Corps gedient haben, sind George Peppard, Gene Hackman, Steve McQueen und Harvey Keitel.
- Eines der berühmtesten Geschwisterpaare der Popgeschichte, die Everly Brothers, gingen nach ihrer musikalischen Karriere zu den Marines.
- Ein weiterer singender Marine im Rang eines Lance Corporal ist Shaggy (Boombastic).
- R. Lee Ermey diente zuletzt im Vietnamkrieg als Staff Sergeant und wurde nach dem Ausscheiden aus dem Dienst durch den Film Full Metal Jacket bekannt, in dem er den Gunnery Sergeant Hartman spielte. Er war der erste Marine, der im Ruhestand befördert wurde, und zwar zum Gunnery Sergeant.
- Der Sänger Al Martino
- Der Schauspieler Dale Dye
- Gustav Hasford, Autor der Romanvorlage zum Film Full Metal Jacket
Straftäter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Charles Joseph Whitman, der 1966 bei einem Amoklauf an der Universität Austin zahlreiche Menschen erschoss und verletzte
- Lee Harvey Oswald, der mutmaßliche Mörder des amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy
Ingenieure
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eugene Stoner war ein Waffenkonstrukteur, der maßgeblich an der Entwicklung des Sturmgewehrs M16 beteiligt war.
Wissenschaftler
- Der Ökonom Thomas Sowell
- Der Paläontologe Jack Horner
Zitate
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Auftrag und Geschichte des Marine Corps haben in der Kultur der Vereinigten Staaten zwei geflügelte Worte popularisiert. In First to fight!/First in the fight! spiegelt sich der vorwiegend amphibische Auftrag des U.S. Marine Corps. Dieser Spruch ist auf Rekrutierungsplakaten aus dem frühen 20. Jahrhundert belegt[30][31] und diente zwei Filmen aus den Jahren 1931 und 1967 (mit Gene Hackman), einem Buch und dem Computerspiel Close Combat: First to Fight als Titel.
Ferner wird jedem Präsidenten der Vereinigten Staaten nachgesagt, mindestens einmal den Satz Send in the Marines! („Schickt die Marines!“) verwendet zu haben. Es ist „jedem Schuljungen“[32] bekannt und in der wissenschaftlichen Publizistik[33] und als mediale Schlagzeile, auch in abgewandelter Form, beliebt. Arthur Herman forderte mit Send the Marines! Ende November 2008 in The New York Sun die amerikanische Politik dazu auf, die damalige Piraterie im Golf von Aden mit einer Invasion in Somalia zu unterbinden.[34] Im August 2003 hatte Kenneth Cain die USA in der New York Times aufgefordert, eine vor Liberia liegende MAGTF im dortigen Bürgerkrieg einzusetzen.[35] Harold Pinter veranschaulichte im September 2001 mit dem Satz die Drohung der Vereinigten Staaten, jeden vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagten amerikanischen Soldaten gewaltsam aus Den Haag zu befreien.[36] Das Marine Corps gab im Jahr 2007 ein Strategiedokument mit dem Namen The Long War – Send the Marines heraus.
Details und Besonderheiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Das HMX-1 in Quantico, Virginia ist üblicherweise zuständig für den Transport des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika per Hubschrauber. Sobald der Präsident an Bord eines Hubschraubers des United States Marine Corps ist, erhält dieses Luftfahrzeug den Funkrufnamen Marine One.
- Die Strafverfolgung übernimmt für das Marine Corps neben der Standortmilitärpolizei der Naval Criminal Investigative Service (NCIS) der U.S. Navy. Für gerichtliche Angelegenheiten der Marines ist das Judge Advocate General’s Corps (JAG) der U.S. Navy zuständig, in dem auch Soldaten der Marines dienen.
- Von den Marines ins Leben gerufen, gibt es die Initiative „Toys for Tots“, die Kindern gefallener Soldaten zu Weihnachten Geschenke übergibt.
- Unter den Teilstreitkräften der USA genießt das Marine Corps laut Umfragen seit Jahren das höchste Prestige.[37]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Film und Fernsehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Tell it to the Marines, USA 1926, Regie: George W. Hill, mit Lon Chaney als Sergeant O’Hara und William Haines als Marinesoldat George Robert “Skeet” Burns.
- Flieger (Flight, USA 1929, Regie: Frank Capra, mit Jack Holt als Sergeant „Panama“ Williams).
- The Marines Are Coming, USA 1934, Regie: David Howard, mit William Haines als Lieutenant William “Wild Bill” Traylor.
- Come on Marines! USA 1935, Regie: Henry Hathaway, mit Richard Arden als Sergeant „Lucky“ Davis und Ida Lupino als Schiffbrüchige auf den Philippinen.
- The Fighting Marines (12-teiliges Film-Serial, USA 1935, Regie: B. Reeves Eason/Joseph Kane), mit Grant Withers als Korporal Larry Lawrence, Robert Warwick als Colonel W. R. Bennett und Ann Rutherford als Frances Schiller.
- The Fighting Devil Dogs (12-teiliges Film-Serial, USA 1938, Regie: William Witney / John English), mit Bruce Bennett als Lieutenant Frank Corby und Montagu Love als General White.
- Isle of Destiny, USA 1940, Regie: Elmer Clifton, mit William Gargan als Soldat „Stripes“ Thornton und Wallace Ford als Soldat „Milly“ Barnes.
- Du warst unser Kamerad, Alternativtitel Todeskommando bzw. Iwo Jima, die große Schlacht (Sands of Iwo Jima, USA 1949, Regie: Allan Dwan, mit John Wayne in der Rolle des Sergeant John Stryker).
- The Lieutenant, USA 1963/64, 29-teilige Fernsehserie nach einer Idee von Gene Roddenberry, mit Gary Lockwood als USMC-Leutnant William Tiberius Rice.
- Full Metal Jacket, USA 1987, Regie: Stanley Kubrick, mit Matthew Modine als Soldat Private James T. Davis, genannt Joker.
- Jarhead – Willkommen im Dreck'
- Generation Kill, Miniserie, USA 2008, Regie: Susanna White und Simon Cellan Jones.
- The Pacific, Miniserie, USA 2010.
- "Boots", Miniserie, USA 2025
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Terry White, Karl P. E. Veltzé: Eliteverbände der Welt : Ausbildung, Bewaffnung, Einsätze. 1. Auflage. Stuttgart 1995, ISBN 978-3-613-01688-0.
- John Pettegrew: Light It Up: The Marine Eye for Battle in the War for Iraq. Johns Hopkins University, Baltimore 2015, ISBN 978-1-4214-1785-1.
- Sebastian Bruns: Weltseemacht und maritime Sicherheit: Ausgewählte Strategien, Kapazitäten und Herausforderungen der Vereinigten Staaten von Amerika. In: Sebastian Bruns, Kerstin Petretto, David Petrovic: Maritime Sicherheit. VS-Verlag, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-531-18479-1, S. 165–182.
- Aaron B. O’Connell: Underdogs: The Making of the Modern Marine Corps. Harvard University Press, Cambridge 2012, ISBN 978-0-674-05827-9.
- Henrik Fürst, Gerhard Kümmel: Core Values and Combat Leadership in the Counterinsurgency Environment: The United States Marine Corps Model. In: Ders. (Hrsg.): Core Values and the Expeditionary Mindset: Armed Forces in Metamorphosis (= Militär und Sozialwissenschaften. Bd. 45). Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-6514-3, S. 127–139.
- Anthony Swofford: Jarhead. Erinnerungen eines US-Marines. 3. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16182-7.
- Keith Bickel: Mars learning. The Marine Corps development of small wars doctrine, 1915–1940. Westview Press, Boulder CO 2001, ISBN 0-8133-9775-8.
- Tom Clancy: US Marines – Die legendäre Elitetruppe – Ihre Ausstattung – Ihre Aufgaben – Ihre Ausrüstung. Heyne-Verlag, München 1998, ISBN 3-453-14260-8.
- Thomas E. Ricks: Making the Corps. Touchstone, New York 1998, ISBN 0-684-84817-1.
- Hartmut Schauer: Ledernacken. Das US Marine Corps. Motorbuch, Stuttgart 1996, ISBN 3-613-01533-1.
- Allan R. Millett: Semper Fidelis. The history of the United States Marine Corps. The Free Press, New York 1991, ISBN 0-02-921595-1.
- Hans Schmidt: Maverick Marine. General Smedley D. Butler and the Contradictions of American Military History. University of Kentucky Press, Lexington KY 1987, ISBN 978-0-8131-0957-2, Paperbackausgabe 1998.
- Paolo E. Coletta: United States Navy and Marine Corps Bases. Greenwood, Westport 1985, ISBN 0-313-23133-8.
- Victor H. Krulak: First to Fight. An Inside View of the U.S. Marine Corps. Naval Institute Press, Annapolis 1984, ISBN 0-87021-785-2.
- Ron Field/Adam Hook: The US Marine Corps 1775–1859. Continental and United States Marines, Osprey Publishing 2023. ISBN 978-1-4728-5154-3
- Wray R. Johnson: Biplanes at War. US Marine Corps Aviation in the Small Wars Era, 1915-1934, Lexington, KY (University Press of Kentucky) 2019. ISBN 978-0-8131-7704-5. ISBN 978-0-8131-7706-9. ISBN 978-0-8131-7705-2
- Mark Ryland Folse: The globe and anchor men. U. S. Marines and American manhood in the Great War era, Lawrence (University Press of Kansas) 2024. ISBN 978-0-7006-3626-6. ISBN 978-0-7006-3625-9
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Offizielles
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Website des US Marine Corps (englisch)
- Doktrinen des Marine Corps (englisch)
- Detaillierte Beschreibung des Verlaufs (englisch)
- Trainingsmatrix ( vom 23. Oktober 2007 im Internet Archive) (PDF-Version – 307 kB [ vom 1. August 2010 im Internet Archive]) (englisch)
Weiterführende Seiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Geschichte des United States Marine Corps bei GlobalSecurity.org (englisch)
- Erbe und Traditionen der Marines (englisch)
- Ausführliche, inoffizielle Informationsseite zum US Marine Corps (englisch)
- Ausführliche Beschreibung des Ausbildungsgangs bei usmilitary.about.com: Teil I – Surviving Marine Corps Basic Training [ vom 5. März 2016 im Internet Archive], Teil II – Surviving Marine Corps Basic Training [ vom 2. Januar 2016 im Internet Archive] (englisch)
Regelmäßige Veröffentlichungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Marine Corps Times (englisch)
- Marine Corps Gazette. ( vom 11. Oktober 2007 im Internet Archive) (englisch)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ US-Verteidigungsministerium: FISCAL YEAR 2026 BUDGET REQUEST (PDF), S. A-4, abgerufen am 17. Februar 2026
- ↑ US-Verteidigungsministerium: FISCAL YEAR 2026 BUDGET REQUEST (PDF), A-5, abgerufen am 17. Februar 2026
- ↑ DoD Personnel, Workforce Reports & Publications. DMDC, September 2020, abgerufen am 4. Dezember 2020 (englisch).
- ↑ Wortlaut des Beschlusses vom 10. November 1775. ( vom 7. Oktober 2010 im Internet Archive) Historical Reference Branch des Marine Corps; abgerufen am 26. Januar 2008.
- ↑ United States Marine Corps: Small Wars Manual. (PDF) Department of the Navy, 22. Dezember 1990, S. 586, abgerufen am 15. November 2021 (englisch).
- ↑ about.com.
- ↑ A Summary History of the 1st Marine Division. Military Vet Shop, abgerufen am 17. Januar 2015 (englisch).
- ↑ United States Marine Corps personnel welcomed to Darwin. Abgerufen am 20. Februar 2013.
- ↑ Obama to send marines to Darwin. Abgerufen am 20. Februar 2013.
- ↑ Morris J. MacGregor: Integration of the Armed Forces, 1940–1965. Hrsg.: Center of Military History, U.S. Army. Government Printing Office, 1981, ISBN 0-16-001925-7, S. 100–102 (englisch, google.com [abgerufen am 12. August 2019]).
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- ↑ Deutsche Übersetzung der US-Verfassung (PDF; 201 kB) im Internet bei der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin. Eingesehen am 3. September 2008.
- ↑ Warfighting, S. 73 f.
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- ↑ Quelle auf www.marines.mil (englisch) ( vom 18. August 2008 im Internet Archive)
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- ↑ Charles Buckles Falls: Join me – the first to fight on land and sea – U.S. Marines. 1917. loc.gov; abgerufen am 10. März 2009.
- ↑ James Montgomery Flagg: First in the fight. Always faithful. Be a U.S. Marine! 1922–? loc.gov; abgerufen am 10. März 2009.
- ↑ Rupert Cornwell: When America sends in the marines, it thinks the war’s end is in sight. ( vom 16. April 2009 im Internet Archive) In: The Independent, 27. November 2001; abgerufen am 10. März 2009.
- ↑ Vgl. z. John B. Quigley: 1957–1958, Lebanon: Send in the Marines! In: Press for Conversion!, Ausgabe 51, Band 3, S. 18 f.; zit. nach: drs.: Lebanon, Iraq and Jordan: Cokes on the Beach. In: Ruses for War: American Interventionism since World War II. 1992, S. 82–89.
- ↑ Arthur Herman: Send the Marines – Hit The Somali Pirates On Land. In: The New York Sun, 20. November 2008; abgerufen am 10. März 2009.
- ↑ Kenneth Cain: Send In The Marines. In: New York Times, 8. August 2003; abgerufen am 10. März 2009.
- ↑ Harold Pinter: Degree Speech to the University of Florence. 10. September 2001; abgerufen am 10. März 2009.
- ↑ Frank Newport: Americans See Army, Marines as Most Important to Defense – Americans say Marines are most prestigious. Gallup Politics, Juni 2011.
Juristische Auftragsdefinition:
- ↑ Volltext des § 5063. In: Cornell University Law School, Online-Gesetzessammlung; abgerufen am 7. August 2025 (englisch).
- ↑ „[…] and shall perform such other duties as the President may direct.“ (englisch).
- ↑ „However, these additional duties may not detract from or interfere with the operations for which the Marine Corps is primarily organized.“ (englisch).
- ↑ „The Marine Corps, within the Department of the Navy, shall be so organized as to include not less than three combat divisions and three air wings, and such other land combat, aviation, and other services as may be organic therein.“ (englisch).
- ↑ „The Marine Corps shall develop, in coordination with the Army and the Air Force, those phases of amphibious operations that pertain to the tactics, technique, and equipment used by landing forces.“ (englisch).




















