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UK Open

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
UK Open
SportartDarts
OrganisatorPDC
TurnierartRanglistenturnier
AustragungsortButlin’s Resort, England Minehead
AustragungszeitraumFebruar/März
RekordsiegerEngland Phil Taylor (5×)
amtierender SiegerEngland Luke Littler
Letzte Austragung2026
Nächste Austragung2027

Die UK Open sind ein Dartturnier der Professional Darts Corporation (PDC). Hierbei treten neben den Inhabern einer PDC Tour Card auch zahlreiche Amateure an, die sich in mehreren Qualifikationsturnieren einen Startplatz erkämpfen und sich so vor laufenden TV-Kameras gegen die besten Spieler der Welt beweisen können. Das Turnier wird unter den Fans auch „FA Cup of Darts“ genannt, weil aufgrund des Fehlens einer Setzliste die Topspieler jederzeit aufeinander treffen können und Amateure somit eine reelle Chance bekommen, sich in dem Turnier zu etablieren.[1]

Erster Sieger der UK Open war im Jahr 2003 Phil Taylor, der amtierende Sieger (2026) ist der Engländer Luke Littler.

Das Turnier findet an einem Wochenende von Freitag bis Sonntag statt.

Bis zum Jahr 2018 wurde im Vorfeld in Qualifikationsturnieren, den UK Open Qualifiers, an denen auch Nicht-Tourkarten-Inhaber teilnehmen konnten, eine eigens für dieses Turnier geschaffene UK Open Order of Merit erspielt. In der Vorrunde sowie der ersten Runde standen sich die Plätze 65–96 dieser Rangliste sowie zusätzliche Qualifikanten gegenüber. Den 32 verbliebenen Spielern traten zur zweiten Runde die Plätze 33–64 der Rangliste bei. Die Top-32-Spieler traten am Samstag zur dritten Runde ins Spielgeschehen ein. An diese 64 verbliebenen Spieler wurden auch die ersten Preisgelder von 1.750 Pfund ausgeschüttet.

Neben einer Preisgelderhöhung auf insgesamt 450.000 £ gab die Professional Darts Corporation für 2019 sowohl eine Erweiterung der Teilnehmerzahl als auch eine Veränderung der Qualifikationskriterien bekannt.

Alle 128 Tourkarten-Inhaber werden seit 2019 automatisch zu den UK Open eingeladen. Zusätzlich wurden 16 Plätze über in England stattfindende Qualifikationsturniere, die sogenannten „Rileys Amateur Qualifier“ vergeben. 16 weitere Startplätze wurden über die Challenge Tour Order of Merit vergeben, sodass insgesamt 160 Spieler antreten, wobei die Tourkarten-Inhaber abhängig von deren Ranglistenposition ggfs. erst in Runde 2, 3 oder 4 in den Wettbewerb eingreifen.

Seit 2020 werden nur noch die besten 8 der Challenge Tour eingeladen, hinzu kommen die besten 8 Spieler der Development Tour. Ab 2026 werden nur noch 8 Plätze über den Rileys Ameteur Qualifier vergeben, die anderen 8 Plätze werden über 8 lokale „PDC Community Qualifiers“ ermittelt. Insgesamt bleibt es bei 160 Spielern, alle Tourkarten-Inhaber zuzüglich 32 Qualifikanten.

Jede einzelne Runde wird ohne Setzliste frei ausgelost, sobald alle Teilnehmer dieser Runde feststehen.

In Runde 1 spielen die 32 Qualifikanten aus dem Amateurbereich und die 32 Tourkarten-Inhaber auf den Ranglistenplätzen 97–128.

In Runde 2 (letzte 128) spielen die 32 Sieger der Runde 1 und die 32 Tourkarten-Inhaber der Ranglistenplätze 65–96.

In Runde 3 (letzte 96) spielen die 32 Sieger der Runde 2 und die 32 Tourkarten-Inhaber der Ranglistenplätze 33–64.

In Runde 4 (letzte 64) spielen die 32 Sieger der Runde 3 und die 32 Tourkarten-Inhaber der Ranglistenplätze 1–32.

Ab Runde 5 (letzte 32) wird im K.-o.-System gespielt, die Paarungen werden direkt vor der jeweiligen Runde zugelost.

Bis einschließlich der Achtelfinalpartien werden die Duelle an mehreren Boards (bis zu acht verschiedenen) parallel ausgespielt. Ab dem Viertelfinale spielen die Spieler an einem Board über eine Distanz von Best of 19 Legs, im Finale Best of 21 Legs, den Gesamtsieger der UK-Open aus.

Insgesamt werden £ 750.000 an Preisgeldern ausgeschüttet (Stand: 2026). Das Preisgeld verteilt sich unter den Teilnehmern wie folgt:

Position Preisgeld in £
Gewinner 120.000
Finalist 60.000
Halbfinalisten 35.000
Viertelfinalisten 20.000
Achtelfinalisten 12.500
Letzte 32 7.500
Letzte 64 3.000
Letzte 96 2.000
Letzte 128 1.250

Finalergebnisse

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Jahr Austragungsort Sieger Ergebnis Finalist Sponsor Preisgeld in £
Gesamt Sieger
2003 England Reebok Stadium, Bolton England Phil Taylor 18 : 8 England Shayne Burgess Sky Bet 124.000 30.000
2004 Niederlande Roland Scholten 11 : 6 John Part Budweiser
2005 England Phil Taylor 13 : 7 England Mark Walsh
2006 Niederlande Raymond van Barneveld 13 : 7 Barrie Bates
2007 Niederlande Raymond van Barneveld 16 : 8 Niederlande Vincent van der Voort Blue Square 150.000
2008 England James Wade 11 : 7 Vereinigte Staaten Gary Mawson 178.000 35.000
2009 England Phil Taylor 11 : 6 England Colin Osborne 200.000 40.000
2010 England Phil Taylor 11 : 5 Gary Anderson Rileys Darts Zones
2011 England James Wade 11 : 8 England Wes Newton Speedy Hire
2012 Robert Thornton 11 : 5 England Phil Taylor
2013 England Phil Taylor 11 : 4 England Andy Hamilton
2014 England Butlin’s Resort, Minehead England Adrian Lewis 11 : 1 England Terry Jenkins Coral 250.000 50.000
2015 Niederlande Michael van Gerwen 11 : 5 Peter Wright 300.000 60.000
2016 Niederlande Michael van Gerwen 11 : 4 Peter Wright
2017 Peter Wright 11 : 6 Gerwyn Price 350.000 70.000
2018 Gary Anderson 11 : 7 Australien Corey Cadby
2019 England Nathan Aspinall 11 : 5 England Rob Cross Ladbrokes 450.000 100.000
2020 Niederlande Michael van Gerwen 11 : 9 Gerwyn Price
2021 England Marshall Arena, Milton Keynes England James Wade 11 : 5 England Luke Humphries
2022 England Butlin’s Resort, Minehead Niederlande Danny Noppert 11 : 10 England Michael Smith Cazoo
2023 England Andrew Gilding 11 : 10 Niederlande Michael van Gerwen 600.000 110.000
2024 Dimitri Van den Bergh 11 : 10 England Luke Humphries Ladbrokes
2025 England Luke Littler 11 : 2 England James Wade
2026 England Luke Littler 11 : 7 England James Wade 750.000 120.000

Mit fünf Titeln ist Phil Taylor aktueller Rekordgewinner der UK Open.[2]

Deutsche Teilnehmer

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Österreichische Teilnehmer

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Schweizer Teilnehmer

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  • Phil Taylor schaffte vier Mal ein perfektes Nine dart finish, bei den UK Open 2004, 2005, 2007 und 2008.[3]
  • UK Open in der Datenbank von DartsDatabase.co.uk (englisch)

Einzelnachweise

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  1. sport1.de Artikel vom 7. Juni 2010
  2. UK Open Champions. Abgerufen am 27. Februar 2026 (englisch).
  3. darts1.de 9 Darter in der PDC