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UK Championship 2001

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UK Championship 2001
Turnierart: Weltranglistenturnier
Austragungsort:Barbican Centre, York
Eröffnung:3. Dezember 2001
Endspiel:16. Dezember 2001
Sieger: EnglandEngland Ronnie O’Sullivan
Finalist: Irland Ken Doherty
Höchstes Break: 142 (EnglandEngland Ronnie O’Sullivan)
2000
 
2002

Die UK Championship 2001 war ein Snookerturnier, das vom 3. bis 16. Dezember 2001 im Barbican Centre in York ausgetragen wurde. Nach dem Ende des Engagements des Sponsors Liverpool Victoria war das Turnier nach drei Jahren vom Süden wieder in den Norden Englands umgezogen. Der amtierende Weltmeister Ronnie O’Sullivan gewann das Turnier zum dritten Mal nach 1993 und 1997. Das 10:1 im Finale gegen Ken Doherty war der deutlichste Sieg in einem Best-of-19-Finale bei der UK Championship.

Obwohl das Turnier zum dritten Mal in seiner Geschichte keinen Hauptsponsor hatte, gab es den größten Anstieg des Preisgelds. Mehr als 200.000 £ wurden zusätzlich ausgeschüttet, alleine die Siegprämie wurde von 78.000 £ auf 100.000 £ aufgerundet. Das Erreichen der TV-Phase der letzten 32 war 9200 £ statt zuvor 4900 £ wert. Allerdings bekamen nur noch die Top 96 ein Preisgeld, die Verlierer der ersten Qualifikationsrunde gingen diesmal leer aus.[1]

Preisgeld
Sieger100.000 £
Finalist54.000 £
Halbfinalist27.250 £
Viertelfinalist14.500 £
Achtelfinalist11.500 £
Letzte 329200 £
Letzte 485200 £
Letzte 644175 £
Letzte 802950 £
Letzte 962000 £
Höchstes BreakLetzte 16: 10.000 £
davor: 2000 £
Insgesamt755.250 £

Das Teilnehmerfeld wurde, wie schon zwei Jahre zuvor, auf 128 beschränkt. Die Qualifikation fand diesmal bereits im Sommer vom 23. Juli bis 19. August in vier Runden statt.[1]

Der im Vorjahr neu eingeführte Modus mit 48 Spielern im Hauptturnier und einer Vorrunde wurde beibehalten. Ab 3. Dezember traten die Spieler in York gegeneinander an.[1][2]

Der Modus der ersten Runde wurde von Best-of-17 auf Best-of-13 verkürzt.

Spiel Ergebnis Spiel Ergebnis
1 England Ali Carter 7:4 England Nigel Bond 9 Terry Murphy 7:3 Billy Snaddon
2 England Dave Finbow 7:4 England David Gray 10 Dominic Dale 7:4 England Michael Holt
3 Michael Judge 7:1 Shokat Ali 11 England Steve Davis 7:6 England Stuart Pettman
4 Tony Drago 7:5 England Gary Wilkinson 12 Hongkong Marco Fu 7:1 England Luke Fisher
5 England Nick Dyson 7:2 Australien Quinten Hann 13 England Anthony Hamilton 7:5 England Antony Bolsover
6 England John Parrott 7:5 England Bradley Jones 14 Robin Hull 7:2 Anthony Davies
7 Drew Henry 7:1 Alain Robidoux 15 Chris Small 7:6 England Robert Milkins
8 England Mark Davis 7:6 James Wattana 16 England Joe Perry 7:3 Jamie Burnett

Runde 2 bis Finale

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Letzte 32
(Best of 17)
Achtelfinale
(Best of 17)
Viertelfinale
(Best of 17)
Halbfinale
(Best of 17)
Finale
(Best of 31)
EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 9
EnglandEngland Ali Carter 2
EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 9
EnglandEngland Dave Finbow 0
EnglandEngland Dave Finbow 9
EnglandEngland Dave Harold 8
EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 9
EnglandEngland Peter Ebdon 8
EnglandEngland Peter Ebdon 9
Irland Michael Judge 4
EnglandEngland Peter Ebdon 9
Malta Tony Drago 7
Malta Tony Drago 9
Irland Fergal O’Brien 8
EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 9
Wales Mark Williams 6
Wales Mark Williams 9
EnglandEngland Nick Dyson 6
Wales Mark Williams 9
Schottland Alan McManus 7
Schottland Alan McManus 9
EnglandEngland John Parrott 6
Wales Mark Williams 9
Schottland Stephen Hendry 8
Schottland Stephen Hendry 9
Schottland Drew Henry 7
Schottland Stephen Hendry 9
EnglandEngland Mark Davis 2
EnglandEngland Mark Davis 9
Nordirland Joe Swail 5
EnglandEngland Ronnie O’Sullivan 10
Irland Ken Doherty 1
Irland Ken Doherty 9
Nordirland Terry Murphy 4
Irland Ken Doherty 9
Wales Dominic Dale 3
Wales Dominic Dale 9
Schottland Graeme Dott 6
Irland Ken Doherty 9
Wales Matthew Stevens 7
Wales Matthew Stevens 9
EnglandEngland Steve Davis 6
Wales Matthew Stevens 9
EnglandEngland Jimmy White 7
EnglandEngland Jimmy White 9
HongkongHongkong Marco Fu 6
Irland Ken Doherty 9
EnglandEngland Stephen Lee 7
EnglandEngland Stephen Lee 9
EnglandEngland Anthony Hamilton 8
EnglandEngland Stephen Lee 9
Finnland Robin Hull 4
Finnland Robin Hull 9
EnglandEngland Mark King 2
EnglandEngland Stephen Lee 9
Schottland John Higgins 2
Schottland John Higgins 9
Schottland Chris Small 5
Schottland John Higgins 9
EnglandEngland Paul Hunter 5
EnglandEngland Paul Hunter 9
EnglandEngland Joe Perry 7

55 Century-Breaks wurden ab der Runde der letzten 48 erzielt, 15 mehr als im Vorjahr, und das trotz Verkürzung der Auftaktrunde auf Best-of-13. Erfolgreichster Spieler war Turniersieger Ronnie O’Sullivan, drei seiner sechs Breaks von 100 oder mehr Punkten erzielte er im Halbfinalspiel gegen Mark Williams.

Für die Prämie für das höchste Hauptrundenbreak zählten nur die Spiele ab dem Achtelfinale. Die Breaks aus der ersten und zweiten Hauptrunde sind deshalb kursiv dargestellt.[1]

England Peter Ebdon143, 136, 117, 112
England Ronnie O’Sullivan142, 131, 130, 110, 107, 106
Dominic Dale140
England Stephen Lee137, 136, 119
Mark Williams137, 121, 109, 107
Fergal O’Brien137
John Higgins136
Stephen Hendry134, 130, 127, 121
Michael Judge129, 120
England Steve Davis127
Tony Drago125
James Wattana124
Robin Hull118, 114 (2×), 107, 101
Matthew Stevens117, 109
Graeme Dott117
England Paul Hunter112
England Ali Carter111
England Bradley Jones110
Hongkong Marco Fu108, 101
Ken Doherty107, 106, 104
England David Gray106
England Nick Dyson104
Joe Swail104
England Mark Davis103, 101, 100 (2×)
England Anthony Hamilton103
Terry Murphy101
England John Parrott100
  1. 1 2 3 4 2001 UK Championship. CueTracker, abgerufen am 7. November 2015.
  2. 2001 UK Championship Results in der Snooker Database, abgerufen am 7. November 2015 (englisch). Die Webseite ist derzeit nicht erreichbar. Eine Archivversion könnte sich unter diesem Link im Internet Archive befinden.