Zum Inhalt springen

Tressan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tressan
Tressan (Frankreich)
Tressan (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Hérault (34)
Arrondissement Lodève
Kanton Gignac
Gemeindeverband Vallée de l’Hérault
Koordinaten 43° 35′ N,  29′ OKoordinaten: 43° 35′ N,  29′ O
Höhe 17–100 m
Fläche 3,92 km²
Einwohner 683 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 174 Einw./km²
Postleitzahl 34230
INSEE-Code

Mairie Tressan

Tressan ist eine französische Gemeinde im Département Hérault in der Region Okzitanien. Sie hat 683 Einwohner (1. Januar 2023) auf einer Fläche von 3,92 km².

Tressan liegt am linken Ufer des Hérault, etwa 40 Kilometer westlich von Montpellier und 40 Kilometer nordöstlich von Béziers auf einem Hügel und ist von Weinbergen umgeben.

Tressan gehörte im 12. Jahrhundert zum Besitz der Grafen Guilhem de Montpellier. Tressans Stadtkern ist befestigt. Die mittelalterliche Stadt wurde zur Kontrolle der Handels- und Reisewege der Umgebung genutzt. Das Tal des Hérault wurde einst von Benediktinern kultiviert; sumpfige Partien wurden entwässert, um Landwirtschaft und Weinbau betreiben zu können.

Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr19621968197519821990199920072019
Einwohner307386318303299402489676

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortskern ist eng bebaut und befestigt; er beherbergt unter anderem das Schloss der Grafen von Tressan. Die Pfarrkirche Saint-Geniès stammt ursprünglich aus dem 17. Jahrhundert. Der Kirchturm wurde Ende des 19. Jahrhunderts erneuert.[1] Der Brunnen Font de Las Costes aus dem 18. Jahrhundert wurde bis 2011 restauriert.[2]

In der Umgebung von Tressan wird nach wie vor vor allem Weinbau betrieben. Der Ort selbst wird touristisch genutzt.

Durch die Gemeinde führt die Departementsstraße D32 von Montagnac nach Gignac. Die nächstliegende Autobahn ist die A 75, die nächsten Flughäfen befinden sich in Béziers, Montpellier und Nîmes.

Commons: Tressan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Eglise paroissiale Saint-Geniès. In: pop.culture.gouv.fr. Ministère de la culture, abgerufen am 23. Juni 2025 (französisch).
  2. Archivierte Kopie (Memento vom 13. Dezember 2010 im Internet Archive) (französisch)