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Theinfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Theinfeld ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Thundorf in Unterfranken im bayerischen Landkreis Bad Kissingen.[2] Die Gemarkung Theinfeld hat eine Fläche von 4,423 km². Sie ist in 731 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6050,82 m² haben.[1][3]

Das Kirchdorf liegt auf einer Höhe von 328 m ü. NHN am Fuße des 419 m hohen Dürnbergs an der Straße von der Kerngemeinde Thundorf nach Großwenkheim.[4]

Theinfeld wurde 1194 erstmals erwähnt. Seit 1317 gehörte es zur Grafschaft Henneberg, bis es 1354 dem Bistum Würzburg übereignet wurde. 1676 wurde Theinfeld an die Rosenbachs verkauft. Von Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg blieb der Ort weitgehend verschont, von 51 Kriegsteilnehmern fielen jedoch 21. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde in den Markt Maßbach eingegliedert.[5] Am 1. Mai 1978 wurde Theinfeld mit seinen damals knapp 200 Einwohnern wieder ausgegliedert und Thundorf in Unterfranken zugeordnet.[6]

Im zwölfköpfigen Gemeinderat von Thundorf ist Theinfeld mit zwei Räten vertreten.

Theinfeld verfügt über eine katholische, dem Heiligen Matthias gewidmete Kirche in der Dorfstraße. Evangelische Gemeindemitglieder werden von der evangelischen Kirchengemeinde in Thundorf betreut.

Theinfeld ist über die Buslinie Thundorf-Schweinfurt zu erreichen. Der nächste Bahnhof befindet sich im rund 6 km westlich gelegenen Münnerstadt.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes sind vor allem die Trachtenkapelle, der Bauernverband, die Jagdgenossenschaft und die KJG St. Matthias zu nennen. Als Veranstaltungsorte dienen vor allem das Musikheim und die Gaststätte Frankenstube.

Bekannte Personen

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Commons: Theinfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gemarkung Theinfeld (090242). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 17. Februar 2026.
  2. Gemeinde Thundorf i.UFr., Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 3. Januar 2025.
  3. Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Februar 2026.
  4. Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Februar 2026 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 427.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 739 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
Theinfeld
Koordinaten: 50° 13′ N, 10° 20′ OKoordinaten: 50° 13′ 6″ N, 10° 20′ 14″ O
Höhe: 324 m ü. NHN
Fläche: 4,42 km²[1]
Einwohner: 220 (20. Sep. 2006)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Eingemeindet nach: Maßbach
Postleitzahl: 97711
Vorwahl: 09724
katholische Filialkirche St. Matthias
katholische Filialkirche St. Matthias